DE2249690B2 - Sicherheitseinrichtung fuer unter druck stehende anlagen - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung für unter Druck stehendes Medium enthaltende
Anlagen, bei der die Stärke der Wandung der Anlage in einem vorgegebenen Bereich gegenüber dem übrigen
Bereich vermindert ist und auf der Innenseite eine diesen Bereich mit der verminderten Wandstärke
überdeckende, im Abstand davon angec-dnete Abdeckwand
vorgesehen ist. Solche Sicherheitseinrichtungen finden in der Technik vielfache Anwendung. Sie werden
beispielsweise in der Hochdrucktechnik, in der Behältertechnik, in der chemischen Technologie und auch
in der Reaktortechnik verwendet. In der Reaktortechnik werden sie insbesondere für gasgekühlte Reaktoren.
Hochtemperaturreaktoren, flüssigkeitsgekühhe Reaktoren und auch für Reaktordruckleitungen und Reaktordruckbehälter
gebraucht.
Durch diese Sicherheitseinrichtungen sollen die unmittelbaren Auswirkungen von Schaden, die beim
Bersten drucktragender Wandungen auftreten können, verringert und auf einen vorgegebenen Bereich
begrenzt werden.
Sicherheitseinrichtungen der vorbezeichneten Art, durch die gewährleistet werden soll, daß die infolge des
Austretens des unter Druck stehenden Mediums hervorgerufene Strömung auf ein Mindestmaß herabgesetzt
wird, sind in verschiedenen Ausführungen vorgeschlagen worden. So ist aus W. Braun, K.
Traube, Safety of German Designed Light Water-Reactors,
4. Atomkonferenz Genf 6.-16.9.71, A/CONF. 49/P/365, April 1971, Abschn. Ul/2 eine unter
der Bezeichnung »Durchflußbegrenzer« beispielsweise für die Frischdampfleitungen von Siedewasserreaktoren
verwendete Sicherheitseinrichtung bekannt, die als Düse, insbesondere als Venturidüse, ausgebildet ist und
in einem Dampfstutzen des Reaktordruckgefäßes angeordnet wird. Dadurch soll erreicht werden, daß bei
Leitungsbrüchen außerhalb des Reaktors die Druckabsenkungsgeschwindigkeit im Kernreaktor hei abgesetzt
wird. Um die Druckabsenkungsgeschwindigkeit im Reaktor weiterhin zu verlangsamen, hat man außerdem
vorgeschlagen, in den Leitungen schnell schließende Rückschlagklappen vorzusehen. Durch die Anordnung
solcher Durchflußbegrenzer konnte die Dauer des Druckabfalls im Schadensfalle von 70 at auf 15 at auf
etwa 150 see verlängert werden Dadurch wurde zwar
erreicht, daß Schäden an den Brennelementen vermieden wurden. Doch wird bei der Verwendung für
Siedewasserreaktoren durch die aus der Anordaung solcher Durchflußbegrenzer sich ergebende Querschnittsverengung
zugleich auch der Kühlmittelmassenstrom aus dem Reaktordruckbehälter begrenzt Das hat
die Folge, daß es nicht möglich ist, die Wirkung eines
Durchflußbegrenzers durch Verkleinerung des begrenzenden Strömungsquerschnitts zu erhöhea Der Strömungsquerschnitt muß nämlich mindestens so groß sein,
daß unter der Bedingung, daß die höchstmögliche Geschwindigkeit — nämlich Schallgeschwindigkeit sich
einstellt, der normale Kühlmittelmassenstrom noch durch den begrenzenden Strömungsquerschnitt hindurchtreten
kann. Außerdem entstehen infolge der bei der Verwendung von Durchflußbegrenzern notwendigen
Verzögerung des unter Druck stehenden Mediums, das bis zum begrenzenden Strömungsquerschnitt
beschleunigt wird, unvermeidlich Verluste. Eine Verringerung des begrenzenden Strömungsquerschnitts wie
sie zur Erhöhung der Wirkung erstrebenswert wäre — ist daher nicht oder jedenfalls nicht in dem
gewünschten Maße möglich. Der durch den Durchflußbegrenzer hindurchtretende Strom kann daher bei
Verwendung dieser Sicherheitseinrichtung im Störungsfall nur unter Inkaufnahme erheblicher Energieverluste
auf die Größe des in der unter Druck stehenden Rohrleitung fließenden Normalstroms verkleinert werden.
Diesen Strom unter die Größe des Normalstromes zu verringern, ist nicht möglich.
Bei einer anderen, aus S. F ö r s t e r, Anlagenkonzepte
für Kernkraftwerke mit Hochtemperaturreaktor und Heliumturbinenkreislauf (HTR-GT). lül-803-RG. Okt.
1971 bekannten Sicherheitseinrichtung, die insbesondere bei Rohrleitungen verwendet wird, ist vorgesehen,
daß auf einer vorbestimmten Strecke zwei koaxial zueinander angeordnete Rohrleitungen vorgesehen
sind, wobei die Wandungen beider Rohre auf den vollen Druckunterschied ausgelegt sind. Der Zwischenraum
zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr dieser Doppelrohrleitung wird dabei von einem Medium
ausgefüllt, das unter einem solchen Druck steht, daß das innere Rohr bei Normalbetrieb druckentlastet ist,
während das äußere Rohr die Drucklast trägt. Bei einem Bruch des äußeren Rohres wird, um Verluste auszuschließen,
der volle Druck von dem inneren Rohr aufgenommen. Die Auslegung ist dabei so, daß der
Druck über eine vorbestimmte Dauer aufrechterhalten bleibt. Nachteilig ist bei der Verwendung dieser
Sicherheitseinrichtung, daß es erforderlich ist, zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr Verbindungsstücke
vorzusehen. Dadurch werden Verspannungen zwischen beiden Leitungen hervorgerufen; sie entstehen entweder
bereits bei der Herstellung oder auch infolge von Montagearbeiten; sie werden auch bei Veränderungen
der äußerer. Lagerbedingungen, beispielsweise durch Langzeitkriechen oder Bauteilsetzung verursacht, oder
auch durch Temperaturschwankungen. Hinzu kommt daß durch Belastungen, beispielsweise infolge vor
Druck, der auf eine Leitung ausgeübt wird, aucr Belastungen der anderen Leitung entstehen. Auch da;
Druckpolster, das bei einem Ausfall der Druckregelunj sich belastend auf die innere Leitung auswirkt, kam
Verspannungen zwischen beiden Leitungen verursa chen. Wird diese bekannte Sicherheitseinrichtung ii
Heißgasleitungen verwendet, so kommen als weitere Beeinträchtung die dadurch verursachten Eigenspannungen
hinzu. Bei der Auslegung der inneren Leitung unter Berücksichtigung aller möglichen Belastungen im
Störfalle ergeben sich ferner Schwierigkeiten wegen der im allgemeinen vorzusehenden Armaturen und
Kondensatoren. Notwendige Prüfungen der inneren Leitung sind außerdem — wenn überhaupt — nur tinter
erheblichem Aufwand durchführbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sicherheitseinrichtung
zu schaffen, durch die die unmittelbaren Auswirkungen von Schaden, die beim Bersten drucktragender
Wandungen auftreten können, verringert und auf einen vorgegebenen Bereich begrenzt werden und durch die
außerdem der Durchflußquerschnitt für die durch die Schadensstelle hindurchtretende Strömung auf ein
praktisch beliebig kleines Maß begrenzt wird.
Diese Aufgabe wird bei der Einrichtung der eingangs bezeichneten Art dadurch gelöst, daß die Abdeckwand
schwimmend gelagert ist und daß die Randbereiche der Abdeckwand mit nach außen weisenden Wülsten
versehen sind, die den freien Querschnitt zwischen der Außenfläche der Abdeckwand und der Innenfläche der
den Bereich mit der verminderten Wandstärke enthaltenden Anlagenwandung verengen. Bei ungestörtem
Betrieb ist dabei der in dem Zwischenraum zwischen der Abdeckwand und der Innenfläche der Wandung des
Bereiches mit der verminderten Wandstärke herrschende Druck gleich dem in der Anlage herrschenden Druck.
Die Wandung des unter Druck stehenden Behälters und die die potentielle Schadensstelle überdeckende Wandung
stehen im normalen Betrieb nicht miteinander in Berührung, daher können von der einen Wandung auf
die andere Wandung auch keine Kräfte übertragen werden. Vorteilhaft ist ferner, daß die die Schadensstelle
überdeckende Wandung — abgesehen vom Schadensfall — nicht unter äußerer Belastung steht.
Im Schadensfall wird dadurch, daß das Medium nur durch den zwischen den Wülsten und der drucktragenden
Wandung gebildeten Durchflußquerschnitt austritt, der Druck des Mediums im Zwischenraum zwischen der
Außenfläche der Abdeckwand und der Innenfläche der drucktragenden Wandung sehr schnell abgebaut.
Infolge der Begrenzungsmöglichkeit des Durchflußquerschnittes ist es — unter Berücksichtigung der ^5
jeweils vorgegebenen Bedingungen — somit möglich, die Schadensstelle auf ein Mindestmaß zu begrenzen.
Auch ist der zwischen den Wülsten und der drucktragenden Wandung gebildete Durchflußquerschnitt maßgebend
für die Größe der beim Austritt des unter Druck stehenden Mediums entstehenden Verluste.
Zweckmäßig kann es sein, daß in den Wülsten den Durchflußquerschnitt für das unter Druck stehende
Medium vergrößernde Nuten vorgesehen sind. Hierdurch wird sichergestellt, daß in den Fällen, in denen
eine Überwachung der Anlage auf Schadensstellen erforderlich ist, eine genügende Menge an Medium aus
der Schadensstelle austritt.
Die Dimensionierung der Sicherheitseinrichtung gemäß der Erfindung erfolgt so, daß die infolge
Belastungen entstehenden Verformungen keine Einflüsse auf Einbauten ausüben können. Das kann beispielsweise
dadurch geschehen, daß zwischen zwei oder mehreren in geringem Abstand zueinander angeordneten
Sicherheitseinrichtungen schadenssichere Bereiche vorgesehen sind. Die Randwülste und das von den
Randwülsten und der Wandung der Anlage sowie von Her fiberdeckenden Wandung eingeschlossene Volumen
werden so bemessen, daß bei allen vorhersehbaren Lageänderungen der schadenssicheren Bereiche der
drucktragenden Wand der Anlage auch im Schadensfalle
Keine Verspannungen zwischen der den potentiellen Schadensbereich überdeckenden Wandung und der
drucktragenden Wand entstehen können. Die Festigkeit der den potentiellen Schadensbereich überdeckenden
Wandung ist unter Berücksichtigung des zu verwendenden Werkstoffes durch entsprechende Dimensionierung
im voraus auf einfache Weise bestimmbar, da die Belastung im Störungsfall sich aus dem innerhalb der
Anlage bestehenden Druck auf der einen Seite und in der Verminderung des Drucks innerhalb des von den
Randwülsten des einen verminderten Querschnitt aufweisenden Bereichs der Wandung Ucr Anlage und
der diesen Bereich überdeckenden Wandung gebildeten Zwischenraum ergibt Wird die vorhersehbare Belastung
auf die überdeckende Wandung so groß, daß Verformungen unvermeidbar wären, werden mehrere
Einrichtungen gemäß der Erfindung hintereinander oder nebeneinander angeordnet
Es hat sich gezeigt, daß die Druckabsenkungsgeschwindigkeit bei Verwendung der Sicherheitseinrichtung
gemäß der Erfindung gegenüber den unter gleichen Voraussetzungen verwendeten Durchflußbegrenzern
um einen Faktor bis zu 1000 verringert wird. Ein weiterer großer Vorzug bei der Verwendung der
Sicherheitseinrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Schadensstelle im potentiellen Schadensbereich gegenüber den Fällen, in denen die Sicherheitseinrichtung
gemäß der Erfindung nicht verwendet worden war, um einige Zehnerpotenzen kleiner war.
Weitete Vorteile bestehen darin, daß die Sicherheitseinrichtung gemäß der Erfindung auf sehr einfache Weise
mittels optischer Hilfsmittel, durch Röntgenstrahlen oder durch Ultraschall, prüfbar ist. Ihre einfache
Gestaltung ist vorteilhaft, weil der Nachweis von Spannungen und von Verformungen im Schadensfall auf
einfache Weise überschaubar ist.
In der Zeichnung sind fünf Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Aufbau der Sicherheitseinrichtung, teilweise im Schnitt,
F i g. 2 die Anordnung der Sicherheitseinrichtung in einer Koaxialleitung,
F i g. 3 die Hintereinanderschaltung mehrerer Sicherheitseinrichtungen
in einer Druckleitung,
F i g. 4 die Anordnung von Sicherheitseinrichtungen in einem Krümmer,
F i g. 5 die Anordnung mehrerer Sicherheitseinrichtungen
in einem Druckbehälter.
Wie aus der Darstellung in F i g. 1 hervorgeht, wird die Sicherheitseinrichtung gemäß der Erfindung dadurch
gebildet, daß ein Bereich 1 der drucktragender Wandung 2 einer unter Draok stehenden Anlage einer
verminderten Querschnitt aufweist, so daß in einen Schadensfalle die Schadensstelle im Bereich 1 dei
Wandung 2 auftritt. Die Wandung 2 ist somit, abgesehei von dem Bereich 1, berstsicher ausgelegt. Auf de
Innenseite der Anlage ist eine den einen vermindertei Querschnitt aufweisenden Bereich 1 der Wandung :
überdeckende Abdeckwand 3, Platte od. dgl. vorgese hen, an deren Rändern Wülste 4 vorgesehen sind. Da di
Abdeckwand 3 nicht mit der drucktragenden Wandun; 2 in Berührung steht, wird von der Wandung 2 und de
Wülsten 4 ein Durchflußquerschnitt gebildet, der b( normaler Betriebsweise so bemessen ist, daß der für di
Größe des im Schadensfall austretenden Stromes des in der Anlage enthaltenen Mediums maßgebliche Strömungsquerschnitt
5 möglichst klein ist und daß bei normalem Betrieb in dem von der Wandung 2 und der
den einen verminderten Querschnitt aufweisenden Bereich 1 der Wandung 2 überdeckenden Abdeckwand
3 gebildeten Zwischenraum 6 der gleiche Druck herrscht wie innerhalb der Anlage. Um eine möglichst
weitgehende Anpassung der Strömungsquerschnitte an die jeweiligen Gegebenheiten zu gewährleisten, beispielsweise
um die Wirksamkeit der Strömungsquerschnitte auch dann sicherzustellen, wenn Wärmedehnungen
aufgenommen werden müssen, sind in den Randwülsten 4 der Abdeckwand 3 Nuten 7 vorgesehen.
In dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sicherheitseinrichtung gemäß der Erfindung in
einer, beispielsweise für einen Kaltgasstrom 8 und einen Heißgasstrom 9 vorgesehenen, aus dem Bereich 1 mit
verminderter Wandstärke und dem Trennrohr 2a gebildeten, über den Stutzen 10 mit einem Druckbehälter
11 und über ein Panzerrohr 12 mit einem Spannbetonbehälter 13 verbundenen Koaxialleitung
vorgesehen. Falls — wie in der Zeichnung dargestellt — die Rohrleitung verhältnismäßig kurz ist, kann die
Wandung des Druckrohres über die ganze Länge einen Querschnitt aufweisen, der so gering ist, daß im
Störungsfall die Wandung des Bereichs 1 birst. Dabei ist — wie im allgemeinen üblich — im Bereich 1 ein
Kompensator 14 vorgesehen. Die den potentiellen Schadensbereich überdeckende Abdeckwand 3 ist in
diesem Fall rohrförmig so ausgebildet, daß die Wülste 4 dem Stutzen 10 und dem Panzerrohr 12 gegenüberliegen.
Die rohrförmig ausgebildete Wandung 3 liegt frei innerhalb des Bereichs 1 des Druckrohres und wird
durch Positionselemente 15 in axialer Richtung mit geringem Spielraum verschiebbar gehalten. Über den
Zugang 16 sind — wie aus der Zeichnung erkennbar — Inspektion und Prüfung ohne weiteres möglich.
Wie aus F i g. 3 erkennbar, ist es bei langen Rohrleitungen zweckmäßig, die Bereiche 1 mit verminderter
Wandstärke bildende Druckleitung durch berslsichere Zwischenstellen 17 zu unterbrechen, die zur
Erhöhung der Berstsicherheit mit einer Vielzahl von Spannelementen 18 verspannt sind. Zur Aufnahme von
Axialkräften sind zwischen den berstsicheren Zwischenstellen 17 in der Druckleitung 1 außerdem in axialer
Richtung wirkende Verspannungen 19 vorgesehen. Die rohrförmigen, die potentiellen Schadensstellen überdekkenden
Abdeckwände 3 sind so dimensioniert, daß die Randwülste 4 jeweils in dem Bereich der berstsicheren
Zwischenstücke 17 liegen.
1st — wie in Fig. 4 dargestellt — in den Rohrleitungen ein Krümmer 20 vorgesehen, so wird der
Krümmer 20 so ausgebildet, daß er berstsicher ist, während die Wandungen der geradlinig verlaufenden
Teile der Rohrleitung ganz oder zum Teil eine solche Wandstärke aufweisen, daß im Schadensfalle an ihnen
die Schadensstelle auftritt. Die die potentiellen Schadensstellen überdeckenden Abdeckwände 3 sind daher
in diesem Bereich der Rohrleitung angeordnet.
In dem in Fig.5 dargestellten Ausführungsbeispiel werden zwischen einem Teil der Behälterwandung
zylindrische Bunde 21 vorgesehen und die einen verminderten Querschnitt aufweisenden Bereiche 1
eines zylindrischen Druckbehälters von einer rohrförmig ausgebildeten Abdeckwand 3 so überdeckt, daß die
in der Abdeckwand 3 vorgesehenen Randwülste 4 in dem Bereich der zylindrischen Bunde 21 liegen. Deckel
und Boden weisen ebenfalls zwischen Ringbunden 22 angeordnete Bereiche 1 mit vermindertem Querschnitt
auf. In diesem Falle sind die die potentielle Schadensstelle überdeckenden Wandungen 3a als Platten so
ausgebildet daß die an ihrem Rand angeordneten Wülste 4 im Bereich der Ringbunde 22 liegen. Die
berstsicheren Bereiche sind zur Erhöhung der Sicherheit — wie gleichfalls aus F i g. 5 hervorgeht — mittels
Spannelementen 18 und mittels in axialer Richtung angeordneter Verspannungen 19 verspannt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Sicherheitseinrichtung für unter Druck stehendes Medium enthaltende Anlagen, bei der die Stärke
der Wandung der Anlage in einem vorgegebenen Bereich gegenüber dem übrigen Bereich vermindert
ist und auf der Innenseite eine diesen Bereich mit der verminderten Wandstärke überdeckende, im Abstand
davon angeordnete Abdeckwand vorgesehen *° ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckwand (3) schwimmend gelagert ist, und daß die Randbereiche der Abdeckwand mit nach außen
weisenden Wülsten (4) versehen sind, die den freien Querschnitt zwischen der Außenfläche der Abdeckwand
und der Innenfläche der den Bereich (1) mit der verminderten Wandstärke enthaltenden Anlagenwandung
verengen.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Wülsten (4) den
Durchflußquerschnitt für das unter Druck stehende Medium vergrößernde Nuten (7) vorgesehen sind.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |