DE224166C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/06—Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Verwendung von Stahlröhren, welche
gleichzeitig zum Schutz einer innenliegenden Stromleitung und selbst als stromführende
Teile verwendet werden, ist der Verbindung der Stoßstellen miteinander die größte Aufmerksamkeit
zuzuwenden, da an den Stoßstellen ständig ein guter Stromübergang bestehen muß. Bei den bisher bekannten Schlitzrohrsystemen
hatte man sich mit der Anbringung federnder Einlagen für die Muffe geholfen, welche sowohl gegen diese als gegen
die Rohr wandung drücken sollten. Man hatte auch schon die Federung der geschlitzten
Rohre oder Muffen dazu benutzt, um eine innige Verbindung zwischen Muffe und Rohr
herzustellen. Auch wurden bereits federnde Einlagen im Schlitz der Rohre verwendet,
welche die Rohre nach dem Einschieben in die Muffe gegen die Muffenwandung auseinandertreiben
und so eine stromleitende Verbindung herstellen sollten.
Diese allerdings leicht, herzustellenden Verbindungen
zeigen aber den unverkennbaren Nachteil, daß bei einem Nachlassen oder Schlaffwerden der Federung der Stromübergang
schädlich beeinflußt wird. Wenn man nicht ganz besonders starke Federung verwendet,
kann man die Bildung von Zwischenräumen nicht verhindern, die sowohl für die BiI-dung
von Rost als auch für das Eindringen von Fremdkörpern günstig sind und daher den praktischen Wert der erwähnten Vorrichtung
stark vermindern.
Die eben erwähnten Übelstände sollen durch die Erfindung vermieden werden, nach welcher
nicht mehr eine federnde/ sondern im Gegenteil eine starre Verbindung zur Anwendung
kommt, bei welcher die Einlage in die Längsschlitze des Rohres eingreift. Bei Verbindungen,
die nach der Erfindung hergestellt sind, ist das Entstehen von Zwischenräumen zwischen
Muffen- und Rohrwandung vermieden, so daß hier eine Rostbildung gar nicht eintreten
kann, wodurch gleichzeitig ein sicherer und dauernder Stromübergang geschaffen wird.
Es wird eine Muffe verwendet, die sich dem Profil der zu verbindenden Rohre genau anschließt
und von außen oder von innen auf die Rohrenden geschoben wird. Darüber kann
auch noch eine besondere Hülse zur Vermehrung der Steifigkeit der Verbindung geschoben
werden.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Muffenverbindung,
bei welcher ein zum Profil des Rohres genau passendes Blech als Muffe für
die Stoßstelle dient. Fig. 2 ist ein Querschnitt zur Verbindung nach Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine
Verbindung nach Fig. 1, bei welcher noch eine besondere Überschiebhülse vorgesehen ist.
Fig. 4 ist ein Querschnitt hierzu. Fig. 5 zeigt eine Ausführung, ähnlich der nach Fig. 1, bei
der die Muffe jedoch im Innern des Rohres vorgesehen ist. Fig. 6 zeigt den dazugehörigen
Querschnitt.
Die Ausführung nach Fig. 1 und 2 wird durch die Anbringung eines besonderen Uberschiebringes
i oder einer besonderen Hülse nach den Fig. 3 und 4 noch vervollkommnet.
Hierdurch wird der Halt der. Verbindung wesentlich vermehrt, wobei man jede gewünschte
Steifigkeit erzielen kann.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die in den Fig. 1 bis 4 veranschaulichte Muffe h, die jedoch
innen in dem zu verbindenden Rohre angeordnet ist. Die Enden der Muffe h treten
hier durch den Längsschlitz nach außen, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. Auch die beschriebene
Verbindung kann man durch Anbringung einer Überschiebhülse bis zu jedem gewünschten
Grade verstärken.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:
toι. Starre Muffenverbindung von Stahlröhren mit Längsschlitzen, welche als schutz- und stromführende Rohre für elektrische Leitungen dienen, durch feste, nicht federnde Kontaktringe, dadurch gekennzeichnet, daß die in eine über die Stoßstelle geschobene Muffe eingetriebenen Kontaktringe in die Längsschlitze des Rohres eingreifen. - 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktringe selbst als Muffen ausgebildet sind, über die noch eine andere Muffe geschoben werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224166C true DE224166C (de) |
Family
ID=484921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224166D Active DE224166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224166C (de) |
-
0
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