DE223748C - - Google Patents

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DE223748C
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steam
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/12Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines with repeated action on same blade ring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in ST. PETERSBURG.
und ringförmigen Umleitkanälen.
Es sind bereits Dampfturbinen bekannt geworden, bei welchen die Schaufeln in mehreren konzentrisch zueinander liegenden Kränzen angeordnet sind. Die Dampfführung geschieht in solchen Turbinen mittels gebogener . ringförmiger Kanäle, in welchen der austretende Dampf aus einem Schaufelkranz in den nächsten geleitet wird.
In den bisher bekannten Ausführungen soleher Dampfturbinen tritt der Dampf aus den Schaufeln eines Radkranzes mit einer absoluten Richtung aus, die einen spitzen Winkel mit der Schaufelradebene bildet. Dann wird der Dampfstrahl von seiner ursprünglichen Richtung abgelenkt und in dem Kanal in einer zu demselben senkrechten Schnittebene auf die Höhe des nächsten Schaufelkranzes gebracht. Hier wird die Richtung des Dampfstrahles wieder geändert, damit derselbe die nötige Eintrittsgeschwindigkeit erhält. Auf diese Weise wird der Dampf beim Übergang von einem Schaufelkranz bis zum anderen in seiner Richtung dreimal abgelenkt, wodurch Wirbelungen und große innere Reibung des Dampfes entstehen. ·
Gemäß der Erfindung wird nun diesem Ubelstande dadurch abgeholfen, daß der Dampf beim Übergang von einem Schaufelkranz bis zum anderen in einer und derselben Ebene zu bleiben gezwungen wird, so daß die Richtung des^ Dampfstrahles beim Passieren des Führungskanals nur einmal geändert wird, wodurch die innere Reibung und Wirbelbildung vermindert wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der vorliegenden Turbine mit drei Geschwindigkeitsstufen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen achsialen Schnitt der Arbeitsscheibe, der Schaufeln und des Führungskanals,
Fig. 2 die Anordnung der Schaufeln am Umfang der Turbine.
Fig. 3 veranschaulicht achsonometrisch einen Teil des Führungskanals,
Fig. 4 und 5 Schnitte durch die Laufschau-' fein und die Leitvorrichtung.
Der Dampf bzw. das Gas tritt in der Richtung I in den Kranz α ein und gelangt alsdann nach Durchgang durch den letzteren in die Leitvorrichtung d. Diese stellt einen ringförmigen Kanal dar, der längs des ganzen Kreisumfanges der Kränze a-b läuft und von ebenen Wänden s durchschnitten wird, die in der Richtung der absoluten Austrittsgeschwindigkeit des Dampfes liegen, so daß der die Schaufeln des Kranzes α verlassende Dampf seine Bewegungsebene nicht ändert, sondern nur die Richtung nach der Linie 2 einnimmt. Damit eine derartige Umlenkung des Dampfstrahles tatsächlich stattfindet, wird noch gegenüber dem Ringe, der einen Kranz vom anderen trennt, ein flacher, an die Ebenen f

Claims (1)

  1. zu befestigender Ring e angeordnet. Genau in derselben Weise ist auch der Leitkanal g mit dem Ring h versehen.
    Da die Schaufeln des einen Kranzes die Fortsetzung der Schaufeln des anderen Kranzes bilden, so ist der Abstand zwischen ihnen desto größer, je weiter sie von der Radachse entfernt sind. Dies entspricht gerade dem natürlichen Größerwerden des Dampf- bzw.
    ίο Gasstrahlquerschnittes nach Maßgabe der Annäherung zum Austritt infolge der Geschwindigkeitsverminderung. Selbstverständlich muß die Umfangsgeschwindigkeit jedes Radkranzes der Länge des Rades seiner mittleren Peripherie entsprechen.
    Damit der Strahlquerschnitt und die Größe der öffnung zwischen den Schaufeln genau einander entsprechen, kann letztere durch Verkleinerung bzw. Vergrößerung der Höhe in der Richtung des Radius der Arbeitsscheibe richtige Abmessungen erhalten.
    Die Schaufeln der Arbeitsscheibe können für alle drei Stufen aus ganzen Stücken hergestellt werden und in bekannter Weise gegen die Leitkränze gerichtet sein.
    Selbstverständlich kann man sowohl die Anzahl der Kränze als auch der Geschwindigkeitsstufen und der Schaufeln beliebig wählen. Zu bemerken ist jedoch, daß man bei einer geraden Anzahl Stufen den seitlichen Druck völlig ausgleichen kann. Auch kann man statt einer Scheibe zwei solcher anwenden, wobei zwischen beiden eine gewöhnliche Leitvorrichtung angeordnet werden muß.
    Patent-A ν SPRU gh:
    Achsiale Dampfturbine mit konzentrisch zueinander angeordneten Schaufelkränzen und ringförmigen Umleitkanälen zum Überführen des Treibmittels aus einem Schaufelkranze in den nächstfolgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umleitkanäle von ebenen Trennungswänden (s) durchzogen sind, die zur Laufradebene unter einem bestimmten Neigungswinkel stehen, so daß jeder Strahl beim Überführen von einem Laufkranz in den benachbarten in der durch seinen absoluten Austrittswinkel gegebenen Ebene bleibt und nur seine Richtung in dieser ändert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4213279A1 (de) * 1992-04-16 1993-10-21 Edgar Waitz Mehrstufenverdichter axialer Bauart

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4213279A1 (de) * 1992-04-16 1993-10-21 Edgar Waitz Mehrstufenverdichter axialer Bauart

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