DE2223503C3 - Verfahren zur Herstellung von offen ausgebildeten Schneidmühlenrotoren und danach hergestellter Schneidmühlenrotor - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von offen ausgebildeten Schneidmühlenrotoren und danach hergestellter Schneidmühlenrotor

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DE2223503C3
DE2223503C3 DE19722223503 DE2223503A DE2223503C3 DE 2223503 C3 DE2223503 C3 DE 2223503C3 DE 19722223503 DE19722223503 DE 19722223503 DE 2223503 A DE2223503 A DE 2223503A DE 2223503 C3 DE2223503 C3 DE 2223503C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von offen ausgebildeten Schneidmühlenrotoren mit achsparallelen, die Schneidmesser tragenden Balken, deren Enden beiderseits über senkrecht zur Rotorachse angeordnete Scheiben mit Wellenstümpfen verbunden sind. Sie betrifft ein Verfahren zur Herstellung solcher Schneidmühlenrotoren, das eine einfache und wirtschaftliche Fertigung ermöglicht.
Offen ausgebildete Rotoren sind in vielfältiger Form bekannt. So weist der in der US-PS 16 99 944 beschriebene Rotor mehrere achsparallele, die Schneidmesser tragende Balken auf, die über achssenkrechte Scheiben mit einer Welle verbunden sind. Ein anderes Beispiel ist der DT-PS 12 06 707 zu entnehmen, die einen Hammerbrecher-Rotor zeigt, der aus achsparallelen Balken besteht, die mittels aus Sektoren zusammengesetzter Nabenscheiben entweder mit der Welle oder mit Wellenstummeln verbunden sind.
Alle diese Rotoren zeichnen sich durch leichte Bauart bei hoher Festigkeit und hohem Trägheitsmoment aus. Bei Schneidmühlen haben offen ausgebildete Rotoren darüber hinaus insbesondere den Zweck, das bei geschlossener. Rotoren bei jedem Messerdurchgang auftretende und dabei siarken Lärm verursachende Abschneiden eines zur Kühlung und Gutförderung durch die Schneidmühle geführten Luftstromes zu verhindern.
Nachteilig ist an den bekannten Rotoren, daß sie komplizierte Werkstücke darstellen, deren Herstellung ebenso komplizierte und damit teuere, nur bei sehr hohen Stückzahlen wirtschaftlich einsetzbare Gußmodelle erfordert.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von offen ausgebildeten Schneidmühlenrotoren mit achsparallelen, die Schneidmesser tragenden Balken, deren Enden beiderseits über senkrecht zur Rotorachse angeordnete Scheiben mit Wellenstümpfen verbunden sind, zu finden, das eine einfachere und wirtschaflichere Fertigung ermöglicht,
ίο Als Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, den Rotor aus einzelnen, aus einem schweißbaren Werkstoff durch Gießen oder Schmieden hergestellten Balken, welche bereits angeformte, sektorförmige Teilstücke der achssenkrechten Scheiben aufweisen, in der Weise zu fertigen, daß die einzelnen Balken entlang der im fertigen Rotor radial verlaufenden Begrenzungslinien dieser sektorförmigen Teilbtücke miteinander verschweißt werden.
Bei dieser Art der Fertigung ist man nicht allein auf ein Gießverfahren angewiesen, sondern kann auch das Verfahren des Schmiedens oder Pressens in vorteilhafter Weise anwenden. Die erforderlichen Guß-, Schmiede- oder Preßformen sind einfach im Aufbau, so daß sich eine kostengünstige und auch bei Einzelstücken wirtschaftliche Herstellung ergibt.
An Hand der Zeichnung wird ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter Schneidmühlenrotor als Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
F i g. 1 zeigt einen achssenkrechten Schnitt durch eine Schneidmühle mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Rotor;
F i g. 2 stellt einen axialen Schnitt entlang der Linie AA durch den Rotor nach F i g. 1 dar.
Im Gehäuse 2, 3 der Schneidmühle 1 nach F i g. 1 ist der Rotor 4 drehbar um eine waagerechte Achse angeordnet. Die Rotormesser 5 arbeiten mit den im Gehäuseoberteil 2 eingesetzten Statortnessern 6 zusammen. Die untere Begrenzung des den Rotor umgebenden Mahlraums 7 bildet das Sieb 8. Der Rotor ist aus einzelnen Balken 9 aufgebaut, die entlang der radial verlaufenden Begrenzungslinien 10 der an den Balken angeformten sektorförmigen Stege 11 miteinander verschweißt sind. Im zusammengefügten Zustand bilden die Stege die Endscheiben 12 und Zwischenscheiben 13 (F i g. 2), durch die der Rotor die erforderliche Festigkeit und Steifigkeit erhält. Mit den Endscheiben 12 sind an beiden Seiten des Rotors Wellenzapfen 14 und 15 für Lagerung und Antrieb verschweißt. Die Rotormesser 5 sind an den sie tragenden Balken 9 mit Hilfe der Leiste 16 und der Schrauben 17 befestigt. Die im Rotorinneren freiliegenden Flächen der Balken 9 sind gerundet, um den Strömungswiderstand für die durch die Mühle hindurchgeführte Luft klein zu halten. Die Durchtrittsquerschnitte sind dabei so groß, daß die Luftgeschwindigkeit vor allem in dem periodisch sich ändernden Spalt zwischen Rotor- und Statormessern klein bleibt, und so eine erhebliche Lärmminderung erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von offen ausgebildeten Schneidmühlenrotoren mit achsparallelen, die Schneidmesser tragenden Balken, deren Enden beiderseits über senkrecht zur Rotorachse angeordnete Scheiben mit Wellenstümpfen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne, aus einem schweißbaren Werkstoff durch Gießen oder Schmieden hergestellte, mit angeformten, sektorförmigen Teilstücken der achssenkrechten Scheiben versehene Balken entlang der im fertigen Rotor radial verlaufenden Begrenzungslinien dieser sektorförmigen Teilstücke miteinander verschweißt wenden.
2. Nach Anspruch 1 hergestellter Schneidmühlenrotor, gekennzeichnet durch einzelne, aus einem schweißbaren Werkstoff hergestellte, mit sektorförmigen Teilstücken (11) der Endscheiben (12) und Zwischenscheiben (13) versehene und entlang der radial verlaufenden Begrenzungslinien (10) dieser Teilstücke miteinander durch Schweißen verbundene Balken (9).
DE19722223503 1972-05-13 1972-05-13 Verfahren zur Herstellung von offen ausgebildeten Schneidmühlenrotoren und danach hergestellter Schneidmühlenrotor Expired DE2223503C3 (de)

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DE2223503A1 DE2223503A1 (de) 1973-10-25
DE2223503B2 DE2223503B2 (de) 1976-01-29
DE2223503C3 true DE2223503C3 (de) 1976-11-25

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