DE2215842C2 - Magnetbandkassette - Google Patents

Magnetbandkassette

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Magnetic Record Carriers (AREA)

Description

DIc vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Magnetbandkassette nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Magnetbandkassette Ist aus der CH-PS 12 480 bekannt. Bei dieser Kassette wird das Band bei der Einführung des aufzuwickelnden Teils In das Kassettengehäuse von der Oberfläche des unteren Flansches und der Nabe bzw. später durch die Oberfläche des Bandwickels geführt. Ein besonderes Führungsglied zur exakten Führung des Bandes beim Eintritt in das Gehäuse ist nicht vorgesehen.
Die erhöhten Abschnitte zur vertikalen Führung des Bandes Im Gehäuse sind jeweils an der oberen Fläche des Bodens und an der unteren Fläche der oberen Wand des Gehäuses und zwar Im Bereich der jeweiligen Spule benachbart zum freien, nicht mit einem Flansch versehenen Nabenende vorgesehen. Diese Erhöhungen sind als radiale Rippen ausgeführt, die von den Wandflächen des Gehäuses aufragen. Die sich zwischen den Rippen ergebenden Vertiefungen haben keine Bedeutung bezüglich der Bandführung. Das aufzuwickelnde Band wird zwisehen den Rippen und den Flanschen geführt, so daß die Unterkante des Bandes im Betrieb auf den Flansch der einholenden Spule schleift.
Dies ergibt einen Reibwiderstand an der Unterkante des Bandes. Hierdurch entstehen Vibrationen im Band, die bei der Wiedergabe der gespeicherten Signale die Wiedergebegüte beeinträchtigen. Insbesondere wenn Video-Signale aufgezeichnet sind, führen solche Reibungen und Vibrationen zum Zittern, Flimmern und zu Synchronisationsstörungen der Schirmbilder.
Es ist zwar bekannt, die Reibung an solchen empfindlichen Stellen durch Anordnung von reibungsarmen Folien zu verringern (DE-GM 70 27 791), jedoch führt auch eine solche verringerte Reibung immer noch zu schädlichen Vibrationen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Magnetbandkassette der eingangs genannten Art so welterzuentwickeln und zu verbessern, daß das Auftreten von Reibungswiderstand an der Unterkante des Bandes zwischen Führungsgliedern und Aufwickelspule vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Vertiefung im Bereich der Führung des aufzuwickelnden Bandteils zwischen dem Führungsglied und der Nabe bzw. dem Außenumfang des bereits aufgewickelten Bandes wird die Unterkante des Bandteils frei von jeder Berührung mit einem Kassetten- ode Spulenteil gehalten, so daß Vibrationen sicher vermieden werden.
Die Beschichtung der Oberfläche des erhöhten Kassettenbodems Im Bereich des Bandwickels mit einem reibungsarmen Material setzt die Reibung des Bandwickels herab. Das Bandteil oberhalb der Vertiefung kommt mit diesem reibungsarmen Material nicht in Berührung, so daß keine Vibrationen auftreten können.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden näheren Beschreibung eines Ausführungsbeispieles In Zusammenhang mit den Zeichnungen; darin zeigt
Flg. 1 Eine Draufsicht einer Magnetbandkassette nach einer Ausführungsform, wobei die obere Wand des Gehäuses entfernt Ist;
Flg. 2 Eine Längsschnittansicht entlang der Linie 2-2 in Flg. 1;
Flg. 3 Eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 In Flg. 1;
Flg. 4 Eine Teildraufsicht eines Teiles der oberen Oberfläche der Bodenwand des Kassettengehäuses; und
Flg. 5 und 6 Detallschnlttanslchtcn entlang der Linien 5-5 bzw. 6-6 in Flg. 4.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen Im einzelnen und zunächst auf die Flg. 1 und 2 derselben ist es ersichtlich, daß eine Magnetbandkassette 10 nach der vorliegenden
Erfindung im allgemeinen ein Gehäuse π und eine drehbare Vorratsspule 12 sowie eine drehbare Aurwickelspule 13 aufweist, die innerhalb des Gehäuses U nebeneinander angeordnet sind.
Das gezeigte Gehäuse 11 weist im allgemeinen rechiekkige, parallel in Abstand voneinander angeordnete Wände auf, nämlich eine obere Wand 14, eine untere Wand IS und eine Seitenwand 16, die sich zwischen der oberen und der unteren Wand entlang eines wesentlichen Abschnittes des Gehäuseumfangs erstreckt. Die untere Wand 15 weist In Abstand voneinander befindliche Öffnungen 17 bzw. 18 (F i g. 2) zur Aufnahme der (nicht gezeigten) Spulenwellen eines Magnetbandaufnahme- und/ oder Wiedergabegerätes auf, bei welchem die Kassette 10 verwendet wird. Eine Öffnung oder ein Spalt 19 (Fig. 1) ist in der Seitenwand 16 entlang einer der Längskanten des Gehäuses 11 vorgesehen, wobei ßandführungsglieder oder Stifte 20 und 21 sich zwischen der oberen und der unteren Wand 14 bzw. 15 an in Abstand voneinander befindlichen Stellen neben diesem Spalt 19 zum Führen des Bandes T (mit strichpunktierten Linien in Fig.4 gezeigt) erstrecken, das von den Spulen 12 und i3 entlang eines Laufabschnittes befördert wird, der sich zwischen den Spulen 12 und 13 erstreckt und am Spalt 19 frtiliegt.
Die gezeigten Vorrats- und Aufwickelspulen J2 bzw. 13 weisen im allgemeinen zylindrische Naben 22 bzw. 23 auf, welche Axialbohrungen 24 und 25 aufweisen, die an den oberen Enden der betreffenden Naben zur losen Aufnahme der Stifte oder Stumpfwellen oder Zapfwellen 26 und 27 münden, die von der oberen Wand 14 herunterhängen und mit ihr einstückig ausgebildet sein können. Die Bohrungen 24 bzw. 25 arbeiten mit den Stiften 26 bzw. 27 zusammen, um die Spulen 12 bzw. 13 lose fluchtgerecht mit den Öffnungen 17 und 18 In der unteren Wand 15 zu halten, während sie eine freie Drehung der Spulen innerhalb des Gehäuses 11 erlauben. Die ferner gezeigten Spulennaben 22 bzw. 23 haben Buchsen 28 und 29, die an den unteren Enden der Naben zur Aufnahme der (nicht gezeigten) geräteseitigen Spulenwellen münden, wenn sich die letzteren durch die Öffnungen 17 und 18 in das Gehäuse 11 erstrecken. Eine der Bandspulen, z. B. die Vorratsspule 12, hat nur einen einzigen Flansch 30, der sich von dem unteren Ende der Nabe 22 neben der unteren Wand 15 radial nach außen erstreckt, wobei die andere Bandspule, d. h. die Aufwlckelspulc 13, nur einen einzigen Flansch 31 aufweist, ^er sich von dem oberen Ende der Nabe 23 neben der oberen Wand 14 radial nach außen erstreckt. Aufgrund dieser Anordnung der einzelnen Flansche 30 bzw. 31 der Bandspule 12 bzw. 13 können die Vorratsspule und die Aufwickelspule der Kassette 10 z. B. mit Hilfe der Stifte 26 und 27 so nebeneinander angeordnet sein, daß die betreffenden Flansche 30 und 31 einander überlappen. Die überlappenden Flansche 30 und 31 ermöglichen es, den seitlichen Abstand zwischen den Drehachsen der Spulen 12 und 13 zu verringern, wobei auch die gesamte Längsdimension des Kassettengehäuse 11 sowie die Dimension des Magnetai'.fnahme- und/oder -Wiedergabegerätes verkleinert werden kann, bei welchem die Kassette 10 verwendet wird.
Eine Schicht 32 aus einem glatten, irelbungsarmen Material, die beispielsweise aus einer Folie aus Polytetrafluoräthylen oder dergleichen besieht. Ist an der oberen Oberfläche der unteren Wand 15 aufgeklebt oder auf andere Welse aufgetragen, so daß sie einen Bereich dieser oberen Oberfläche der Wand 15 bedeckt, die sich mit dem Flansch 31 zi.,n'ndest Im wesentlichen gleich ersteckt, der am oberen Ende der Nabe 23 der Aufwickelspulc 13 vorgesehen Ist. Dw untere Wand 15 hat eine Plattform oder eine Erhebung 15a im Bereich ihrer oberen Oberfläche, die mit der Schicht 32 bedeckt ist, die zumindest im wesentlichen der Ausdehnung des Flansches 31 entspricht, so daß im Gebrauchszustand der Kassette in einem Aufnahme- und/oder -Wiedergabegerät die Höhe der reibungsarmen Schicht 32 im wesentlichen jener der oberen Oberfläche des Flansches 30 auf der Vorratsspule 12 entspricht.
Wie insbesondere In Fig. 2 gezeigt, kann die untere
ίο Oberfläsche der oberen Wand 14 gegebenenfalls, wie bei 14a gezeigt, im wesentlichen im Bereich der oberen Wand 14 abgesenkt sein, wobei ihre Ausdehnung der des Flansches 30 entspricht, der am unteren Ende der Vorratsspule 12 vorgesehen ist, so daß im Gebrauchszustand der Kassette 10 sich dieser abgesenkte Oberflächenabschnitt der oberen Wand 14 im Bereich 14a im wesentlichen in derselben Höhe wie die untere Oberfläche des Flansches 31 an der Aufwickelspule 13 befindet.
Es ist ersichtlich, daß das ursprünglich auf der Vorratsspule 12 aufgewickelte Magnetband auf dem Flansch 30 im Bodenteil dieser Spule ruht, wobei ,"-im Aufwickeln des Bandes auf die Aufwickeispuie 13 zwir:hen der reibungsarmen Schicht 32 und dem Flansch 31 im Obeiieil der Aufwickelspule 13 geführt wird, so daß es auf diese Spule 13 reibungslos aufgewickelt wird.
Eine V'^tiefung 33 Ist in der oberen Oberfläche der Erhebung 15a vorgesehen, die von der reibungsarmen Schicht 32 abgedeckt ist. Die Vertiefung 33 erstreckt sich über zumindest dem Bereich der Laufbahnen 34 und 35 des Bandes T, die sich von den benachbarten Bandführungsgliedern 21 zur äußersten Windung des Bandes auf der Nabe 23 der Spule 13 unter den Bedingungen einer minimalen bzw. maximalen Aufwicklung des Bandes auf diese Spule (Flg. 4) tangential erstrecken. Somit ist für alle Aufwickelbedingungen des Bandes T auf der Spule (13) die untere Kante des sich zwischen den Bandführungsgliedern (21) und der Spule (13) erstreckenden Bandes frei von der Schicht (32) der Erhebung (15a) der unteren Wand des Gehäuses. Es Ist ersichtlich, daß kein Reibungswiderstand auf die untere Kante des Bandes T zwischen den Bandführungsgliedern (21) und der Spule (13) ausgeübt wird, so daß die oben erwähnten Nachteile eines solchen Widerstandes vermieden sind. Die Windungen des Bandes T, das auf der Nabe (23) der Spule
(13) aufgewickelt Ist, werden selbstverständlich weiterhin genau In der Axialrichtung der Spule (13) zwischen dem Flansch (31) und Bereichen der reibungsarmen Schicht (32) geführt, welche außerhalb der Zone der Erhebung (15a) mit der Vertiefung (33) liegt. Da, wo die Windungen des auf der Spule (13) aufgewickelten Bandes T auf diese Art geführt werden, dient die reibungsarme Schicht (32) auf der Erhebung (15a) zur Herabsetzung des Widerstandes gegen die Dauer der Spule (13) auf ein Minimum.
Die Vertiefung (33) kann durch die Randbereiche (33<j) und (336) begrenzt sein, die sich in bezug auf die Drehachse der Spule (13) von der Kante der Öffnung (18) Im wesentlichen radial nach außen erstrecken, d. h. neben dem Kreisumfang der Nabe (23) zum Außenumfang der
Erhebung (15a) (Flg. 4). Wie In den Fig. 5 und 6 gezeigt, kann sich ferner die Tiefe der Vertiefung (33) in der radial äßeren Richtung von der Kante der Öfinung (18) zum Außenumfang der Erhebung (15a) der unteren Wand (15) und In der Krelsumfangsrichtung von den
Rändern (3.V und 33M der Vertiefung (33) zur MiUe .!er letzteren allrnächllch vergrößern.
Da das Band T zwischen der Spule (13) und den Bandführungsgliedern (21) frei von der unteren Wand (15) des
Kassettengehäuses ist. d. h., da kein Reibungswiderstand auf die untere Kante des Bandes besteht, erfolgt die normale Vorwärtsbewegung des Bandes und sein Aufwikkeln auf die Aufwlckelspule (13) beispielsweise während der Wiedergabe oder des Absplelens der auf dem Band aufgezeichneten Signale ohne jegliche Einführung von Vibrationen in das Band. Sind somit die aufgezeichneten Signale Videosignale oder Signalgemische, so erfolgt die Wiedergabe dieser Signale ohne Zittern bzw. Synchronisationsstörung der entsprechenden Bilder. Während der Rückbewegung des Bandes, z. B. während des üblichen L'mspulens des Bandes mit hoher Geschwindigkeit auf die Vorratsspule (12), gewährleistet ferner die vorgesehene Vertiefung (.13) wieder. dal3 die untere Kante des Bandes nicht dem Reibungswiderstand zwischen der Spule (13) und den Bandführungsgliedern (21) ausgesetzt und keine Vibrationen erfahren wird, die sonst das reibungslose Umspulen des Bandes mit hoher Geschwindigkeit stören würden.
Obwohl nur die Vertiefung (33) als in der Erhebung (15a) der unteren Wand (15), die der Aufwlckelspule (13) zugeordnet ist. angeordnet beschrieben wurde, kann eine (nicht gezeigte) ähnliche Vertiefung auf der unteren Oberfläche des Bereiches (I4o) der oberen Wand (1-4) vorgesehen werden, um auf ähnliche Welse einen unerwünschten Reibungswiderstand auf der benachbarten
ίο Kante des sich zwischen dem Bandführungsglied (20) und der Spule (12) erstreckenden Bandes Insbesondere dann zu vermelden, wenn es sich um eine Kassette der Bauart handelt, i.i'j eingesetzt oder mit einem Ruck eingeschoben wird, wobei in diesem Fall das Band auf die Spule (12) während der Aufzeichnung oder der Wiedergabe von Signalen auf dem Band, wie z. B. bei Mehrspurbandkassetten, aufgewickelt werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprflche:
    I. Magnetbandkassette, bestehend aus einem Gehäuse mit einer oberen und einer Im Abstand angordneten unteren Wand und mit einer Seitenwand, die sich entlang eines wesentlichen Teiles des Gehäuseumfangs zwischen der oberen und unteren Wand erstreckt, mit einer ersten und einer zweiten Bandspule zwischen der oberen und unteren Wand, auf die ein Magnetband aufgewickelt Ist und die nebeneinander um zwei zum Gehäuseboden senkrechte Achsen drehbar sind, wobei jede Spule eine Nabe mit jeweils einem Flansch besitzt, der sich radial von den Naben nach außen erstreckt und der unteren bzw. der oberen Wand benachbart ist, und wobei die Flansche einander in Achsrichtung der Spulen etwas Oberlappen und je ein erhöhter Abschnitt auf der oberen Fläche der unteren Wand und der unteren Fläche der oberen Wand vorpssehen ist, der in seiner Ausdehnung mindestens teilweise der des jeweils benachbarten Spulenflansches entspricht und zusammen mit dem jeweiligen Flansch das aufgewickelte Band führt und eine Vertiefung einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der erhöhte Abschnitt (15a) von einer reibungsarmen Schicht (32) bedeckt ist, daß mindestens zwei Bandführungsglieder (20, 21) In der Nähe der Bandspulen (12,13) im Gehäuse (11) angeordnet sind, um das Band (T) zwischen den Spulen (12, 13) im Bereich einer seitlichen Öffnung der Kassette zu führen und daß im erhöhten Abschnitt(lSa) eine allmächlich von der Nabe (18) der Aufwickelspule (13) radial nach außen abfallend«., sich aber den Bereich der Laufbahnen (34, 3S) de» Bandes (T) zwischen dem benachbarten Führungsglied (21. und der Aufwickelspule (13) erstreckende Vertiefung (33) vorgesehen ist.
  2. 2. Magnetbandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reibungsarme Schicht (32) aus Polyfluoräthylen besteht, die auf der oberen Fläche des erhöhten Abschnitts (ISa) aufgebracht ist.
  3. 3. Magnetbandkassette nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (33) von zwei Rändern (33a und 336) begrenzt wird, die sich radial von der Nabe (18) der Aufwickelspule (13) nach außen erstrecken, wobei der eine Rand (33a) zum BandfUhrungsglied (21) gerichtet ist und der andere Rand (33ft) im wesentlichen durch die Punkte bestimmt wird, in denen das Band (T) vom Führungsglied (21) kommend die Nabe (18) beim Beginn des Aufwickeins oder die äußerste Lage des Bandtrumms bei voll aufgewickeltem Band (T) tangential berührt, so daß sich die Vertiefung (33) Im wesentlichen über den Bereich der Laufbahnen (34, 35) des Bandes (T) zwischen dem Führungsglied '21) und der Aufwickelspule (13) erstreckt.
  4. 4. Magnetbandkassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Vertiefung (33) von der Nabe (18) radial nach außen hin zunimmt.
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