DE2209727B2 - Umkehr-Ringbrennkammer für Gasturbinentriebwerke - Google Patents
Umkehr-Ringbrennkammer für GasturbinentriebwerkeInfo
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Description
50
Die Erfindung bezieht sich auf eine Umkehr-Ringbrennkammer für Gasturbinentriebwerke, mit einem
Flammrohr, das — im Radialschnitt gesehen — im wesentlichen L-förmig innerhalb eines zwischen Verdichter
und Turbine des Triebwerks befindlichen ringförmigen Verdichterluft-Sammelgehäuse angeordnet urH
von .diesem aus mittels Verbrennungs- und Mischluft versorgbar ist, wobei die Flammrohrrückwand der
Triebwerkswelle zugekehrt ist und eine zentrale öffnung sowohl für die Zufuhr infolge Rotation der Triebwerkswelle
zerstäubten Brennstoffs als auch für die Zufuhr von Verbrennungsluft aufweist und wobei die
Flammrohrrückwand weiter mit seitlich dieser zentralen öffnung angeordneten Luftzuführungen versehen
ist.
Die Erfindung geht hierbei von einer bekannten Umkehr-Ringbrennkammer
für Gasturbinentriebwerke nach der österreichischen Patentschrift 241 913 aus.
Im Interesse einer Intensivierung der Aufbereitung der der Umkehr-Ringbrennkammer für den Verbrennungsprozeß
zuzuführenden Brennstoff-Luftanteile geht diese bekannte Lösung über eine ebenfalls bekannte
Umkehr-Ringbrennkammer für Gasturbinentriebwerke nach der deutschen Patentschrift 944 690
insoweit hinaus, als die der Triebwerkswelle zugekehrte Flammrohrrückwand zusätzliche Luftzuführungen
seitlich einer zentralen öffnung für die Zufuhr von Primärluft sowie rotationszerstäubten Brennstoffs aufweist
Die Praxis hat nun aber gezeigt, daß selbst auch bei
den vorstehend erörterten bekannten Brennkammerkonzeptionen der rotationszerstäubt in die Brennkammer
eingebrachte und mit Zusatzluft angereicherte Brennstoff keinesfalls ein innig vermischtes bzw. gasförmig
aufbereitetes Brennstoff-Luftgemisch darstellt Ferner benötigt eine derartige Brennstoff-Lüftzuführung
eine relativ großvolumige Mischzone in Relation zum übrigen Brennkammervolumen, was wiederum
nicht dem Interesse eines möglichst gering zu haltenden Gesamt-Brennkammervolumens entgegenkommt.
Vorgenannte bekannte Brennkammerkonzeptionen lassen weiter besondere Vorkehrungen für eine im wesentlichen
an Schadstoffen freie Verbrennung vermissen, also Vorkehrungen, die hauptsächlich auf eine verminderte
Rußbildung abzielen, die besonders durch Kraftstoffablagerungen bzw. -Überschüsse an der
Flammrohrrückwand verursacht werden kann.
Bei Ringbrennkammern für Gasturbinenstrahltriebwerke (US-PS 2 693 676) oder für Gasturbinentriebwerke
in Kompakt-Bauweise (DT-AS 1 079 895) ist es bekannt, durch sogenannte »T-förmige«, in den Brennraun
der jeweiligen Ringbrennkammer hineinragende Verdampferrohre den in diese eingeführten Brennstoff
infolge der Verbrennungswärme in der Brennkammer in einen dampfförmigen Zustand aufzubereiten und dabei
innig mit ebenfalls in diese Verdampferrohre eingeführter Verbrennungsluft zu vermischen.
Wesentliche Nachteile dieser bekannten Lösungen werden jedoch darin gesehen, daß durch eine Vielzahl
solcher in Umfangsrichtung einer ringförmigen Brennkammer verteilt angeordneten Einzelverdampferrohre
mit jeweils gesonderter Brennstoff-Luftversorgung die Ausbreitung einer gewünschten gleichmäßigen, rotationssymmetrischen
Flammenfront im Interesse einer gleichförmigen Temperaturbelastung und eines gleichförmigen
Ausbrenngrades nicht oder in nur unzureichender Weise erreicht werden kann.
Im übrigen wird in diesen beiden bekannten Fällen der Brennstoff nicht von der jeweiligen Triebwerkswelle
aus rotationszerstäubt der Ringbrennkammer eingeführt und es finden sich darin weiterhin keinerlei Vorkehrungen,
die auf eine Verminderung eines sich gegebenenfalls an der Flammrohrrückwand einstellenden
Kraftstoff Überschusses bzw. auf eine Verminderung von Kraftstoffablagerungen an der Flammrohrrückwand
abzielen.
In einem anderen bekannten Fall (DT-AS 1 013 467) ist es zwar bei einer Ringbrennkammer eines Gasturbinenstrahltriebwerks
vorgesehen, Verbrennungsluft zusammen mit über die Triebwerkswelle rotationszerstäubtem
Brennstoff über einen als Verdampfer wirkenden Kanal, der zum Teil Bestandteil der Brennkammerinnenwand
ist. zuzuführen.
1T
Είπε gleichmäßige rotationssymmetrische Flammenfront
bzw. Verbrennung wird bei dieser bekannten Lösung deshalb auszuschließen sein, weil das über den
Verdampfer aufbereitete Brennstoif-Luftgemisch von innen nach außen quer in einen relativ kalten Hauptluftstrom
der Brennkammer (dem Verdampfer gegenüberliegend) eingebracht werden muß mit daraus zu erwartender
ungleichförmiger Gemischaufbereitung, Verbrennung und Temperaturverteilung.
Im übrigen ist diese bekannte Lösung nicht mit einer Umkehr-Ringbrennkammer nach der eingangs genannten
Gattung vergleichbar, von der die Erfindung ausgeht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zu den erwähnten bekannten Lösungen vorgebrachten Nachteile
zu beseitigen und eine Umkehr-Ringbrennkammer nach der eingangs genannten Gattung gegenüber Bekanntem
in der Weise zu verbessern, daß bei relativ geringem Brennkammervolumen eine noch wesentlich
gleichförmigere Verbrennung über den gesamten Ringkammerquerschnitt
erzielt wird, wobei insbesondere einer verminderten Rußbildung — verursacht durch
Kraftstoffablagerung bzw. -Überschuß an der Brennkammerrückwand — Rechnung getrrgen werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale gekennzeichnet:
a) die Umkehr-Ringbrennkammer weist in an sich bekannter Weise einen T-förmigen, in den stromaufwärtigen
Bereich des Flammrohrs hineinragenden Verdampferrohrkörper mit gegen die Flammrohrrückwand
gerichteten Austrittsöffnungen auf;
b) der Verdampferrohrkörper ist koaxial zur Treibwerkslängsachse
angeordnet mit dementsprechend konzentrischen Austrittsöffnungen sowie einer konzentrischen, zugleich mit der zentralen
öffung in der Flammrohrrückwand kontinuierlich fluchtenden Eintrittsöffnung;
c) die seitlich der zentralen Öffnung der Flammrohrrückwand bzw. seitlich der Eintrittsöffnung des
Vedampferrohrkörpers angeordneten Luftzuführangen sind den beiden konzentrischen Austrittsöffnungen des Verdampferrohrkörpers in der Weise
zugeordnet, daß zwischen diesen und der Flammrohrriickwand mit Mischluft angereicherte
konzentrische Wirbelzonen des aufbereitet zügeführten Brennstoff-Luftgemisches entstehen.
Gegenüber bekannten Brennkammerkonzeptionen für Gasturbinentriebwerke mit einzelnen und mit Abstand
zueinander oder gegebenenfalls versetzt zueinander in die Ringbrennkammer hineinragenden T-förmigen
Verdampferrohren gewährleistet die Erfindung bei vereinfachter Konstruktion infolge eines einzigen rein
rotationssymmetrischen Verdampferrohrkörpers von vornherein genau definierbare Zu- und Abströmverhältnisse
der im Verdampfer aufzubereitenden Brennstoff-Luftanteile, wodurch bereits bei der Auslegung
einer derartigen Ringbrennkammer die angestrebte rein rotationssymmetrische Flammausbreitung erwartet
werden kann.
Zur vollständigeren Verbrennung mit dem gleichzeitigen Vorteil einer verminderten Rußablagerungsgefahr
an der Flammrohrrückwand trägt dann die angegebene Zuordnung der Mischluftzuführungen zu den
beiden Austrittsöffnungen für das gasförmige bzw. verdampfte Brennstoff-Luftgemisch des T-förmigen Verdampfers
bei.
Infolge dieser Mischluftzufuhr (Wirbel W) können Zonen erhöhter Brennstoffanreicherung im Bereich der
Flammrohrrückwand von vornherein ausgeschaltet werden zu Gunsten wiederum verminderter Rußbildung
und Abgasverunreinigung.
Die Erfindung zweckmäßig weiterbildend, können die Mischluftzuführungen den Austrittsöffnungen des
T-förmigen Verdampferrohrkörpers gegenüberliegend in der Flammrohrrückwand angeordnet sein.
Auf diese Weise kann das Brennstoff-Luftgemisch noch intensiver mit Mischluft angereichert werden.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen beispielhaft weiter erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausfuhrungsform der Umkehr-Ringbrennkammer
an einem Gasturbinentriebwerk, dessen obere Hälfte als Mittellängsschnitt dargestellt
ist
F i g. 2 die Umkehr-Ringbrennkammer nach F1 g. 1
an einem Gasturbinentriebwerk in einer zweiten Ausführungsform, ebenfalls bezüglich der oberen Hälfte als
Mittellängsschnitt dargestellt und
F i g. 3 eine zweite Ausführungsform der Umkehr-Ringbrennkammer an einem Gasturbinentriebwerk,
welches nach Abbildung und Ausführung demjenigen der F i g. 2 entspricht.
F i g. 1 veranschaulicht ein Gasturbinentriebwerk relativ geringer axiaLi riauiange, welches z. B. zur Anwendung
als Hubtriebwerk für senkrecht startende oder landende Flugzeuge geeignet sein kann.
Das Gasturbinentriebwerk besteht der Reihe nach —
von links nach rechts — aus einem mehrstufigen Axialverdichter 1, einer koaxial zur Triebwerkslängsachse 2
angeordneten Umkehr-Ringbrennkainmer 3, die ein im wesentlichen L-förmiges Flammrohr aufweist, und
einer einstufig ausgeführten, axial durchströmten Turbine 4. Von dem linksseitig abgebrochen dargestellten
Axialverdichter 1 ist hier lediglich ein Verdichterlaufrad 5, welches Laufschaufeln 6 aufweist, mit der Triebwerkswelle
7 verbunden dargestellt Den Laufschaufeln 6 sind Verdichterleitschaufeln 8, 9 im Strömungskanal
10 vor- bzw. nachgeschaltet.
An einem Fußabschnitt 11 eines ringscheibenförmig ausgebildeten Zwischenbodens 12, an dem die Verdichterleitschaufeln
9 fußseitig befestigt sind, stützt sich die Triebwerkswelle 7 über ein Kugellager 13 linksseitig
ab. Stromab der Umkehr-Ringbrennkammer 3 ist die mit Laufschaufeln 14 versehene Laufradscheibe 15
der Turbine 4 mit der Triebwerkswelle 7 verbunden. In dem im wesentlichen parallel zur Triebwerkslängsachse
2 gerichteten Flammrohrabschnitt der Umkehr-Ringbrennkammer 3 sind deren Gehäuse 16 durchsetzende
Vorleitschaufeln 17 der Turbine 4 angeordnet. Den Laufschaufeln 14 der Turbine 4 sind feste Richtschaufeln
18 innerhalb des Turbinenkanals 19 nachgeschaltet und an einem ringscheibenförmig ausgebildeten
Stator 20 befestigt an welchem sich die Triebwerkswelle 7 über ein Rollenlager 21 auf der rechten
Seite abstützt.
Die Umkehr-Ringbrennkammer 3 ist mit dem im wesentlichen L-förmigen Flammrohr innerhalb eines ringförmigen
Verdichterluft-Sammelgehäuses 22 — zwischen dem Zwischenboden 12 des Axialverdichters 1
und der Laufradscheibe 15 der Turbine 4 — angeordnet. In Betrieb wird das Verdichterluft-Sammelgehäuse
22 mittels komprimierter Luft des Axialverdichters 1 beaufschlagt. Brennstoff wird in Pfeilrichtung B über
eine oben angebrochen dargestellte Rohrleitung 23, welche durch den Fußabschnitt U des Stators 12 hindurchgeführt
ist, zugeführt und gelangt, nachdem er zuvor eine abgewinkelt ausgebildete weitere Zuleitung 24
durchströmt hat, in einen gegenüber dem Verdichterluft-Sammelgehäuse
22 abgedichteten, die Triebwerkswelle 7 umschließenden Ringraum 25. Der Ringraum 25
wird oberseitig von einem mit der Triebwerkswelle 7 verbundenen und koaxial zur Triebwerkslängsachse 2
angeordneten Abspritzdeckel 26 begrenzt.
Im Betrieb des Gasturbinentriebwerkes wird der Brennstoff aus dem Ringraum 25 über Bohrungen 27
des Abspritzdeckels 26 rotationszerstäubt und dann weiter über eine zentrale Öffnung in der Flammrohrrückwand,
die zugleich mit der Eintrittsöffnung 28 eines T-förmigen Verdampferrohrkörpers 29 zusammenfällt,
diesem zugeführt. Der T-förmige Verdampferrohrkörper 29 ist koaxial zur Triebwerkslängsachse 2 angeordnet.
Der bereits fein zerstäubte Brennstoff schlägt sich dabei an den inneren Wandungen des T-förmigen Verdampferrohrkörpers
29 nieder, wo er infolge der in der Umkehr-Ringbrennkammer 3 herrschenden Verbrennungswärme
in einen dampfförmigen Zustand aufbereitet wird.
Aus dem Verdichterluft-Sammelgehäuse 22 unter relativ hohem Druck ebenfalls über die Eintrittsöffnung
28 des Verdampferrohrkörpers 29 zugeführte Verdichterluft
vermischt sich dabei innig mit dem zunächst fein zerstäubt zugeführten und später im T-förmigen
Verdampferrohrkörper 29 verdampfenden Brennstoff.
Aus den gegen die Flammrohrrückwand 30 gerichteten konzentrischen Austrittsöffnungen 31,32 des koaxial
zur Triebwerkslängsachse 2 angeordneten Verdampferrohrkörpers 29 tritt somit ein intensiv für die sofortige
Einleitung des Verbrennungsprozesses aufbereitetes Brennstoff-Luftgemisch aus, welches dabei zusätzlich
mit Verdichterluft aus dem Verdichterluft-Sammelgehäuse 22 angereichert wird, die über seitlich der zentralen
öffnung der Flammrohrrückwand bzw. seitlich der Eintrittsöffnung 28 des Verdampferrohrkörpers 29 angeordnete
Luftzuführungen 33,34 in die Umkehr-Ringbrennkammer 3 gelangt und — gemäß Pfeilrichtung F
— von den nach innen abgekröpften Enden 35, 36 des Verdampferrohrkörpers 29 in die Richtung der aus den
konzentrischen Austrittsöffnungen 31, 32 entweichenden Brennstoff-Luftanteile abgelenkt wird und sich mit
diesen vermischt
Die durch die beschriebene Brennstoff-Luftzuführung im Bereich der Flammrohrrückwand 30 entstehenden
Wirbelzonen IV tragen dazu bei, daß sich keine nennenswerte Rußbildung durch Kraftstoffablagerungen
an der Flammrohrrückwand 30 einstellen kann.
Stromab des Verdampferrohrkorpers 29 wird dem in
der vorstehend geschilderten Weise aufbereiteten Brennstoff-Luftgemisch weitere Mischluft über Leitbzw.
Wirbeleinrichtungen 37 des Brennkammergehäuses 16 zugeführt (Pfeile G). Ein Teil dieser Mischluft
kann zur Kühlung der Brennkammerwandungen verwendet werden (Pfeile K).
Die in Pfeilrichtung F zugeführte Mischluft erzeugt rotationssymmetrische Wirbelzonen Z unter inniger
Vermischung mit dem über den Verdampferrohrkörper
29 zugeführten, bereits intensiv aufbereiteten Brennstoff-Luftgemisch.
Nach Zündung des in der genannten Weise zugeführten und aufbereiteten Brennstoff-Luftgemisches kann
somit ein hoher Ausbrenngrad und eine gewünschte breite, rotationssymmetrische Flammenfront erzielt
werden, welche unmittelbar stromab des Verdampferrohrkorpers 29 ihren Anfang nehmen soll.
F i g. 2 erläutert die Anwendung der Umkehr-Ringbrennkammer 3 nach F i g. 1 bei einem Gasturbinentriebwerk,
das einen einstufigen Radialverdichter 38 aufweist, wobei die Radialverdichterlaufschaufeln 39
über ein Laufrad 40 mit der Triebwerkswelle 7 verbunden sind. Den Radialverdichterschaufeln 39 ist ein fester
Satz Leitschaufeln 41 nachgeschaltet, über welche die Verdichterluft weiter über eine sogenannte Eintrittsspirale
42 dem Verdichterluft-Sammelgehäuse 22 zugeführt wird.
Eine derartige Triebwerksausführung ist besonders im Hinblick auf ein flach bauendes Hubtriebwerk vorteilhaft.
F i g. 3 veranschaulicht eine gegenüber F i g. 1 weiter abgewandelte Umkehr-Ringbrennkammer 57 für ein
Gasturbinentriebwerk nach F i g. 2, wobei für unverändert gebliebene Einzelheiten gleiche Bezugszeichen der
Triebwerke nach F i g. 1 und 2 gewählt sind.
Abweichend von dem T-förmigen Verdampferrohrkörper 29 nach F i g. 1 und 2, sind bei dem T-förmigen
Verdampferrohrkörper 43 nach F i g. 3 die Austrittsöffnungen 44, 45 der Mischluftzuführungen 46, 47 den
Austrittsöffnungen 48, 49 des T-förmigen Verdampferrohrkörpers 43 gegenüberliegend angeordnet Infolge
Zusammentreffens des aus den Austrittsöffnungen 48, 49 entweicht r^en Brennstoff-Luftgemisches mit der
über die Austn-tsöffnungen 44, 45 zugeführten Mischluft
entstehen Zonen relativ hoher Turbulenz, wodurch das Brennstoff-Luftgemisch intensiv mit Zusatzluft angereichert
v/erden kann und weiter Kraftstoffüberschüsse bzw. -ablagerungen an der Flammrohrrückwand
bese'tigt werden sollen. Weiterhin ergibt sich durch die weich geschwungene Ausführung der Zuströmkanten
50,51 als Bestandteil der Flammrohrrückwand im Bereich der Eintrittsöffnung 52 des Verdampferrohrkörpers
43 eine strömungsgerechte Zuführung der Primärluft, wodurch wiederum der Grad der
Durchmischung des Brennstoffs mit der Primärluft verbessert werden kann.
Mit 53, 54 bzw. 55, 56 bezeichnete Richtschaufeln können mit solchen Anstellwinkeln angeordnet sein
daß dem aus den Austrittsöffnungen 48, 49 des Verdampferrohrkorpers
43 entweichenden Brennstoff-Luftgemisch bzw. der über die Austrittsöffnungen 44
45 der Umkehr-Ringbrennkammer 57 zuführbarer Mischluft ein zusätzlicher Drall vermittelt und damii
der Durchmischungsgrad erhöht wird.
Stromab des Verdampferrohrkorpers 43 kann weite
re Mischluft (Pfeile M) über seitliche Mischluftzufuh rangen 58, 59 unter Drall (Pfeile O) in die Umkehr
Ringbrennkammer 57 eingeführt werden.
Im Interesse einer gleichmäßigen, breiten und rota
tionssymmetrischen Flammenfront sind die jeweilige! Austrittsöffnungen 44,45 bzw. 48,49 als konzentrische
ringförmige öffnungen ausgebildet
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Umkehr-Ringbrennkammer für Gasturbinentriebwerke,
mit einem Flammrohr, das — im Radialschnitt gesehen — im wesentlichen L-förmig innerhalb
eines zwischen Verdichter und Turbine des Triebwerks befindlichen ringförmigen Verdichterluft-Sammelgehäuses
angeordnet und von diesem aus mittels Verbrennungs- und Mischluft versorgbar ]0
ist, wobei die Flammrohrrückwand der Triebwerkswelle zugekehrt ist und eine zentrale öffnung sowohl
für die Zufuhr infolge Rotation der Triebwerkswelle zerstäubten Brennstoffs als auch für die
Zufuhr von Verbrennungsluft aufweist und wobei die Flammrohrrückwand weiter mit seitlich dieser
zentralen Öffnung angeordneten Luftzuführungen versehen ist, gekennzeichnet durch die
Kombination folgender Merkmale:
a) die Umkehr-Ringbrennkammer (3) weist in an sich bekannter Weise einen T-förmigen, in den
stromaufwärtigen Bereich des Flammrohrs hineinragenden Verdampferrohrkörper (29) mit
gegen die Flammrohrrückwand (30) gerichteten Austrittsöffnungen (31) auf;
b) der Verdampferrohrkörper (29) ist koaxial zur Triebwerkslängsachse (2) angeordnet mit dementsprechend
konzentrischen Austrittsöffnungen (31, 32) sowie einer konzentrischen, zugleich mit der zentralen öffnung in der Flammrohrrückwand
(30) kontinuierlich fluchtenden Entrittsöffnung (28);
c) die seitlich der zentralen öffnung der Flammrohrrückwand
(30) bzw. seitlich der Eintrittsöffnung (28) des Verdampferrohrkörpers (29) angeordneten
Luftzufübnmgen (33, 34) sind den beiden konzentrischen Austrittsöffnungen (31,
32) des Verdampferrohrkörpers in der Weise zugeordnet, daß zwischen diesen und der
Flammrohrrückwand (30) mit Mischluft angereicherte konzentrische Wirbelzonen (W) des
aufbereitet zugeführten Brennstoff-Luftgemisches entstehen.
2. Umkehr-Ringbrennkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischluftzuführungen
(46, 47) den Austrittsöffnungen (48, 49) des T-förmigen Verdampferrohrkörpers (43) gegenüberliegend
in der Flammrohrrückwand angeordnet sind.
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ID=5837532
Family Applications (1)
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |