DE2162880C2 - Tracking-Empfänger - Google Patents
Tracking-EmpfängerInfo
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- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S3/00—Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
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- G01S3/14—Systems for determining direction or deviation from predetermined direction
- G01S3/28—Systems for determining direction or deviation from predetermined direction using amplitude comparison of signals derived simultaneously from receiving antennas or antenna systems having differently-oriented directivity characteristics
- G01S3/32—Systems for determining direction or deviation from predetermined direction using amplitude comparison of signals derived simultaneously from receiving antennas or antenna systems having differently-oriented directivity characteristics derived from different combinations of signals from separate antennas, e.g. comparing sum with difference
- G01S3/325—Automatic tracking systems
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tracking-Empfänger mit einer Phasenregelschleife zum Empfang
einer Schwingung mit einer Spektrallinic innerhalb eines vorgegebenen Frequenzintervalls.
Empfänger dieser Art sind Teil eines Steuersystems, wie es insbesondere zur Nachführung von Antennen
auf ein ein Bakensignal abstrahlendes Objekt, beispielsweise ein Raumflugkörper, benötigt wird.
Ein besonders bedeutsames Anwendungsgebiet solcher Tracking-Empfänger ist das Gebiet der Nachrichtenübertragung
über Satelliten. Hier dient der Empfänger dazu, die scharf bündelnde Richtantenne
einer Bodenstation auf den Satelliten, im allgemeinen einen Synchron-Satelliten, feinnachzuführen. Hierzu
sendet der Satellit ein Bakensignal aus, das die Antenne des Tracking-Empfängers empfängt und, sofern
die Ebene der ankommenden Wellenfront nicht
mit der Aperturebene der Antenne übereinstimmt, ein Regelsignal erzeugt, das die Antenne im gewünschten
Sinne nachführt.
Das ankommende Bakensignal muß im Tracking-Empfänger zunächst in zwei und mehr aufeinanderfolgenden
Umsetzerstufen in eine für seine Auswertung geeignete Frequenzlage transponiert werden.
Um ein günstiges Signal-Rauschverhältnis zu erhalten, ist es in diesem Zusammenhang notwendig, sehr
schmalbandig zu arbeiten, was wiederum sehr hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Frequenz des
transponierten Bakensignals bedingt. Diese hohen Anforderungen an die Frequenzgenauigkeit machen
eine Phasenregelschleife erforderlich, in die der letzte in der Umsetzerketle benötigte Umsetzoszillator einbezogen
ist. Die Phasenregelschleife arbeitet so, daß unabhängig von Frequenzschwankungen des satellitenseitigen
Bakensenders und unabhängig von gewis-
3 4
sen Frequenzungenauigkeiten der übrigen an der At* das Frequenzfenster hineinfällt, also auf die Haupt-
wärtsumsetzung beteiligten Umsetzoszillatoren die spektralUnie des Bakensignals, einrasten.
Schwingung am A.usgang des letzten Umsetzers eine Besonders einfach gestalten sich die vernaun ,
vorgegebene Frequenz aufweist, deren-Genauigkeit wenn im Zuge der Phasenregelschleite ηιηιζΓ "
von der Genauigkeit des bei dieser Regelschleife zur 5 Schalter und vor dem Phasendisknminator an oen
Anwendung kommenden Frequenznormals bestimmt Verbindungsweg eine Pegelüberwachungseinncniuiig
■iSt mit ihrem Eingang angeschaltet ist, deren Aus<=dn&
Bei bekannten in Betrieb befindlichen wie auch mit dem Steuereingang für die Wellvorrichtung
bei zukünftigen geplanten Satelliten-Nachrichten- Verbindung steht". .
Übertragungssystemen wird das Bakensignal zur io In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, wennu
Übertragung zusätzlicher Nachrichten mit ausge- Pegelüberwachungseinrichtung zusatzlicn
>"r
i d T fü tih Verstärkungsregelung des de
Übertragung zusätzlicher Nachrichten mit ausge- Pegelüberwachungseinrichtug
η uizt Es dient mit anderen Worten als Träger für automatische Verstärkungsregelung des der riw
Telemetriesignale, die dem Bakensignal im allgemei- regelschleife zugeführten Signals vorgesehen wiru
nen in Form einer Phasenmodulation aufgeprägt Bei einer bevorzugten Ausfuhrung De sie πι
sind. Mit Rücksicht auf die unvermeidbaren Fre- 15 Spannungsdiskriminator des «equenziensier01
uucnzschwankungen muß die Phasenregelschleife des minalors aus einem Amptitudenbanapau unu c
Iracking-Empfängers so ausgelegt sein, daß sie in Bezugsspannungsquelk, die die beiden un ^ch.ean-
cjiiem bestimmten Frequenzbereich, beispielsweise chen Bezugsspannungswerte fur die t-estiegung
50 MHz ± 60 kHz, auf jede Spektrallinie einrasten Grenzwerte des Amplitudenbandpasses erzeug
kann. Bei modulierten Bakensignalen hat dies zur *>
Der Amplitudenbandpaß laßt sich '"?'"'**"
Folge, daß während des Frequenzsuchvorgangs die Weise mit Hilfe von zwei Operationsverstärkern ver
Phasenregelschleife, anstatt auf den eigentlichen Trä- wirklichen, von denen jeder einen zuι seinerr.aus
üer einzurasten, auf eine Nebenlinie einrastet. Dies gang gleichphasigen und einen zu seinem Ausg.ig
führt dann zu einem fehlerhaften Arbeiten des Nach- gegenphasigen Eingang hat u™deren Ausgang
führsystems, weil das sich zeitlich stark ändernde *5 den beiden Eingängen eines UND-Gattere werbujiacn
Spektrum Störungen in der Phasenregelschleife und sind. Hierbei bilden ^h^m\tZ^^.^-
damit im gesamten Regelkreis des Nachführsystems gegebenenfalls unter Zw.schenschaltung emcs weue
zur Folge hat ren Gatters, den Ausgang und die Parallelschaltung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für des gleichphasigen Eingangs des einen "Ρ*™™£
einen Tracking-Empfänger der einleitend beschriebe- 30 Verstärkers mit dem gegenphas.genbinganga*\
nen Art eine Lösung anzugeben, die bei geringem deren Operationsverstärkers den Eingang des Span
technischen Aufwand ein falsches Einrasten seiner nungsdisknminators. Die beiden anderen .Ausejnge
f d Otsverstärker sind mit den öeiaen «
technischen Aufwand ein falsches Einrasten seiner nungsdisknminators. .
Phasenregelschleife auf eine Nebenlinie des empfan- der Operationsverstärker sind mit den öeiae
genen Bakensignals ausschließt. gangen der Bezugsspannungsquelle verbunden.
8 Ausgehend von einem Tracking-Empfänger mit 35 Wie umfangreiche, der Erfindung zugrunde he
einer Phasenregelschleife zum Empfang einer gende Untersuchungen im Zusamme^ J
Schwingung mit einer Spektrallinie innerhalb eines nem Einsatz bei einem in Β*"Λ*ίΐ
vorgegebenen Frequenzintervalls, bei dem die Pha- Satelliten-Nachr^h.enubertragungssystern
senregelschleife eingangsscitig einen mit einem in der haben, kann sich die Frequenz des ^f'
Frequenz bzw. Phase regelbaren Oszillator verbun- 40 lators im eingerasteten Zustand der
denen Umsetzer aufweist, an den sich ein Phasendis- schleife langze.t.g durch ^£X
kriminator anschließt, dessen Ausgangssignal dem torfrequenz im Sat»lhte.n »rfj""
Steuereingang des regelbaren Oszillators zugeführt ist ren im Empfanger in einem Umfang a
und bei dem der Steuereingang des regelbaren Oszil- heblich größer ist als der Abstand Aa
lators zur Durchführung eines Suchvorgangs kurzzei- 45 trall.me des Bakensigna'5Ji0" ^",^
tig an eine Wobbelvorrichtung, beispielsweise ein Sä- spektra linie und damn auch %hebl'ch J
gezahngenerator, anschaltbar ist, wird diese Aufgabe die zulassige Femterbre.te <des F
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Pha- minators. Dieser Sachverhi1^ h«
phMendiskti-
teiler parallel geschaltet, deren im allgemeinen einstellbare
Abgriffe die beiden Ausgänge der Bezugsspannungsquelle darstellen. Der Ausgang des Operationsverstärkers
ist über einen steuerbaren Schalter, einen dem' Schalter nachfolgenden Speicher und
einen sich an den Speicher anschließenden Impedanzwandler mit dem Abgriff des ersten Spannungsteilers
verbunden.
Zweckmäßig ist der Steuereingang dieses Schalters an den Ausgang der Pegelüberwachungseinrichtung
angeschaltet.
An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung im folgenden
noch näher erläutert werden. In der Zeichnung bedeutet
F i g. 1 Teile des Blockschaltbilds eines Trakking-Empfängers
mit einer Phasenregelschleife und einem Frcquenzfensterdiskriminator nach der Erfindung,
Fig.2 das Blockschaltbild des Spannungsdiskriminators
des Frequenzfensterdiskriminators nach Fig.l,
F i g. 3 ein die Wirkungsweise des Spannungsdiskriminators nach F i g. 2 näher erläuterndes Spannungsdiagramm.
Das von der Antenne A des Tracking-Empfängers nach F i g. 1 empfangene Bakensignal wird nach
Durchgang durch den Modenkoppler MK dem ersten Umsetzer U1 mit dem Umsctzoszillator G1 zugeführt.
Neben diesem als Summcnsignal ζ bezeichneten Signal werden bei Abweichung von der Sollage
im Modenkoppler MK zwei weitere, die Ablage angebende Signale Λ χ und .ty erzeugt. Die Ablcsesignale
.Ιλγ und Ay werden ähnlich wie das Summensignal
ζ in eine für ihre Auswertung geeignete Frequenzlage transponiert und durch Verhältnisbildung
mit dem Summensignal ζ die Korrektursignale für die Nachsteuerung der Antenne gewonnen. An den Umsetzer
Ul schließt sich ein Rcgelverstärker RV an,
der mit seinem Ausgang auf den einen Eingang des zweiten Umsetzers U 2 arbeitet. Der Umsetzoszillator
für den Umsetzer U 2 ist der in seiner Frequenz bzw. Phase regelbare Oszillator KCO, der zusammen mit
dem Umsetzer U 2 Teil der nunmehr zu beschreibenden Phasenregelschleife ist.
Zunächst soll einmal davon abgesehen werden, daß der Ausgang des Umsetzers U 2 nicht unmittelbar
mit dem einen Eingang des Phasendiskriminators PD verbunden ist. Das vom Ausgang des Umsetzers
U 2 kommende Summensignal ζ wird mit der vom Quarzgenerator G 2 erzeugten Schwingung im Phasendiskriminator
verglichen und hieraus ein Steuersignal abgeleitet, das nach Durchlaufen des Schleifcnleiters
SF und des Summenpunktes SP dem Steuereingang des Oszillators VCO zugeführt wird. Dieses
Steuersignal regelt die Frequenz bzw. die Phase des Oszillators VCO so, daß die am Ausgang des Umsetzers
U2 auftretende Schwingung des Summensignals ζ gleich der Schwingung des Quarzgenerators
G 2 nach Frequenz und nach Phase ist. Wie F i g. 1 weiter erkennen läßt, wird das Summensignal ζ sowohl
dem einen Eingang des Phasendiskriminators als auch dem Eingang einer automatischen Vcrstärkungsrcgeieinrichtung
AGC zugeführt, die über ihren Ausgang einerseits den Rcgelverstärker RV und andererseits
den Sägezahngenerator G 3 ansteuert. Hierbei ist der Sägezahngenerator G 3 bei Phnsenlock
der Phasenregelschleife gesperrt und wird bei auftretenden Störungen, insbesondere bei kurzzeitigem
Ausfall des Phasenlocks zur Durchführung eines Suchvorgangs eingeschaltet.
Gemäß der Erfindung ist die Phasenregelschleife mit einer Zusatzeinrichtung in Form des Frequenzfensterdiskriminators
FFD versehen. Sie besteht aus dem Frequenzdiskriminator FD, einem dem Frequenzdiskriminator
nachfreschalteten Gleichspannungsverstärker
V, der ausgangsseitig mit dem Eingang e ίο des Spannungsdiskriminators SD verbunden ist, und
dem Schalters, dessen Stcucreingang mit dem Ausgang« des Spannungsdiskriminators SD in Verbin-,
dung steht. Wie F i g. 1 erkennen läßt, ist der Schalter.? im Verbindungsweg zwischen dem Ausgang des
Umsetzers U 2 und dem einen Eingang des Phasendiskriminators PD angeordnet, und zwar vor der gemeinsamen
Verbindung zwischen dem genannten Eingang des Phasendiskriminators und dem Eingang
der automatischen Verstärkungsregeleinrichtung uo AGC.
Der Frequenzfensterdiskriminator FFD, dessen Frequenzdiskriminator FD eingangsseitig mit dem
Ausgang des regelbaren Oszillators VCO in Verbindung steht, schränkt den Empfangsfrequenzbereich
des Tracking-Empfängers so weit ein, daß er lediglich auf die Hauptspektrallinie, d. h. den Träger des
in der Regel modulierten ankommenden Bakensignals einrasten kann. Der einmal von der Phasenregelschleife
erkannte Träger des Bakensignals steht am Ausgang des Frequenzdiskriminators FD in Form
einer Gleichspannung vorgegebener Polarität und vorgegebener Amplitude an. Nach seiner Verstärkung
im Verstärker V wird diese Gleichspannung dem Spannungsdiskriminator zugeführt, der im großen
und ganzen ein Amplitudenbandpaß ist, dessen beiden Grenzwerte durch zwei von einer Bczugsspannungsquelle
erzeugten Spannungswerte bestimmt sind. Diese Grenzwerte sind so festgelegt, daß die
dem Spannungsdiskriminator an seinem Eingang e angebotene Spannung Ue der Beziehung U2<ZUe<_L'l
ist, wenn Ul und U2 die erwähnten Spannungswerte
der Bezugsspannungsquelle sind. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, entsteht am Ausgang α des
Spannungsdiskriminators SD ein Steuersignal für den Schalters, das diesen in seiner geschlossenen Arbeitsstellung
festhält.
Im Diagramm der Fig.3 ist über der Spannung Ue die Ausgangsspannung Ua des Spannungsdiskriminators
aufgetragen. Wie dieses Diagramm verdeutlicht, entsteht lediglich dann am Ausgang« des Spannungsdiskriminators
eine Spannung Ua, wenn die Spannung Ue sich in den Grenzen dei Spannungswerte U 2 und U 1 bewegt. Der die Fensterbreite darstellende
Unterschied zwischen den Spannungswerten U 1 und U 2 ist so gewählt, daß der diesem Unterschied
entsprechende Frequenzabstand kleiner ist als der Frequenzabstand der ersten Nebenspektrallinic
des Bakensignals zu deren Hauptspektrallinie. Geht der Phascnlock verloren, dann unterbricht der Schalter
s die Phasenregelschleife, und es wird über die automatische Verstärkungsregelcinrichtung AGC
durch Inbetriebnahme des Sägezahngenerators G 3 ein Suchvorgang für den regelbaren Oszillator VCO
eingeleitet. Sobald der den regelbaren Oszillator überwachende Frequenzdiskriminator FD die dem
Bakensignalträgcr entsprechende Spannung am Ausgang anzeigt, wird der Schalters über ilen Spannungsdiskriminator
SD geschlossen und damit die
7 8
Unterbrechung der Phasenregelschleife aufgehoben. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, ist die
Mit linderen Wörter, kann die Phasenregelschleife Bczugsspannungsqucllc so ausgelegt, daß das Spanmit
Hilfe des Frequenzfcnslerdiskriminators nur auf nungsfcnstcr des Spannungsdiskriminators im cingedie
gewünschte Hauptspeklrullinie des Bakensignals rasteten Zustand der Phasenregelschleife mit der sich
einrasten. ' 5 ändernden Frequenz des regelbaren Oszillators VCO
Wie F i u. 1 erkennen laßt, weist der Spannungsdis- mitläuft. Dies wird dadurch erreicht, daß die Bezugskriminator"
SI) noch zwei Eingänge el und e2 auf. spannungsqucHe auf das schwimmende Potential des
von denen der Eingang e 1 mit· dem Ausgang der Eingang
<· des Spannungsdiskriminalors festgelegt automatischen Verstärkungsregcleinrichlung verbun- wird.
den ist. Der Eingaim el dient der Steuerung eines io Im diesem Falle muß allerdings dafüir gesorgt werweiteren
Schalters innerhalb des Spannungsdiskrimi- den, daß bei auftretenden Störungen das Bezugsponators
SD und der Eingang el der Zuführung eines tential der schwimmenden Bezugsspannungsquelle
die Wirksamkeit des Frequcnzfensterdiskriminators nicht verlorengeht, sondern so lange festgehalten
aufhebenden Steuersignals, wodurch sich eine Über- wird, bis im Zuge eines Suchvorgangs die Spannung
prüfung der Funktion des Tracking-Empfängers mit 15 Ve am Eingang des Spannungsdiskriminalors wieder
einem Prüfsignal durchführen läßt, an das hinsieht- einen Wert annimmt, der in das fixierte Spannungslich
seiner Frequenzgenauigkeit keine besonderen fenster hineinfällt. Mit anderen Worten muß das BeAnforderungen
gestellt werden müssen. zugspotcntial, das die Bezugsspannungsquelle im iin-In
F i g. 2 ist ein nähere Einzelheiten angebendes gestörten Beirieb des Empfängers zuletzt erhalten
Blockschaltbild des Spannungsdiskriminators nach ao hat, über die Störung und den sich daran anschlie-F
i g. 1 dargestellt. Der Spannungsdiskriminator be- ßenden Suchvorgang hinweg gespeichert werden,
steht dabei, wie schon angedeutet worden ist, im we- Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 besteht die
scntlichen aus einem Amplitudenbandpaß und einer ihr Bezugspotential speichernde Bezugsspannungs-Bczugsspannungsquelle.
Der Ampliludenbandpaß ist quelle aus der eigentlichen Spannungsquelle und mit Hilfe der beiden Operationsverstärker 01, 02 und 25 einer Speichereinrichtung. Die eigentliche Spandcm
UND-Gatter Gl realisiert, dessen beide Ein- nungsquclle ist die Glcichspannungsquelle t/0, der
gänge mit je einem Ausgang der beiden Operations- die beiden Potentiometer P I und /' 2 mit ihren Endverstärker
verbunden sind. Jeder der beiden Opera- anschlüssen parallel geschaltet sind. Dabei liefert der
tionsvcrstärkcr weist zwei Eingänge auf, von denen Abgriff des Potentiometers P 1 den Bezugsspander
eine zum Ausgang gleichphasig und der andere 30 nungswert am gleichphasigen Eingang des Operazum
Ausgang gcgcnphasig ist. Der gleichphasige Ein- tionsverstärkcrs 01 und der Abgriff des Potentiomeuang
des Operationsverstärkers 02 und der gegen- lers P 2 den Bez.ugsspannungswcrt für den gcgcnphaphasige
Eingang des Operationsverstärkers 01 sind sigen F.ingang des Operationsverstärkers 02. Der
einander parallel geschaltet und bilden gemeinsam Gleichspannungsquelle 1/0 ist weiterhin der aus der
den Eingange des Spanmlngsdiskriminators. Wie 35 Reihenschaltung der beiden Widerstände R und R'
F 1 g. 2 erkennen läßt, ist dem Ausgang des UND- bestehende Spannungsteiler parallel geschaltet, an
Gatters G 2 ein ODER-Gatter G 1 nachgeschaltel, dessen Abgriff das schwimmende Bezugspotential am
dessen Ausgang den Ausgang des Spannungsdiskri- Eingang e des Spannungsdiskriminators SD anliegt,
minators abgibt. Der zweite Eingang des ODER-Gat- und zwar in speicherbarer Form. Dies wird mit Hilfe
ters G 2 bildet den Eingang e 2. Der Eingang c 2 gibt, \o des Operationsverstärkers 03 ermöglicht, der auswic
bereits angedeutet worden ist. durch Anlegen gangsscitig über den Schalter s' mit dem Speicher.1»
eines Steuersignals die Möglichkeil, den Schalter .τ in \crbundcn ist. Der Speichers ist seinerseits über den
seiner geschlossenen Stellung unabhängig vom Vor- Impedanzwandler W an den gemeinsamen Verbinhandcnscin
oder auch Nichtvorhandcnsein der Ein- dungspunkt der beiden Widerstände/? und R' angegangsspannung
Vc und auch unabhang von ihrer 45 schaltet. Der zu seinem Ausgang gleichphasige EinGröße
festzuhalten. gang des Operationsverstärkers 03 ist mit dem Ein-Dic
Festlegung der Grenzen des Amplitudenband- gang e des Spannungsdiskriminators verbunden, wähpasscs
nach F i g. 2 könnte an sich dadurch erfolgen, rend sein gegcnphasiger Eingang an den Ausgang des
daß an die beiden übrigen Eingänge der Operations- Impedanzwandler und damit an den gemeinsamen
verstärker 01 und 02 die Spannungen V 1 und V 2 5° Verbindungspunkt der beiden Widerstände R und R'
gegen Erdpotential angelegt werden, die entspre- angeschlossen ist. Der über den Eingang ei gesteuerte
chcnd der Wahl der Fensterbreite unterschiedliche Schalter 5' is! im normalen Betrieb des Empfängers
Amplitude aufweisen und von denen die Amplitude geschlossen und wird vom Ausgangssignal der autodcr
Spannung V 1 um die Größe .1 V \ die Spannung malischen Verstärkungsregeleinrichtung AGC nach
Ve überschreitet und die Spannung V1 um die 55 Fig. 1 bei auftretender Störung und Einleitung eines
Größe Wl die Spannung Ve unterschreitet. Diese Suchvorgangs geöffnet. Das öffnen des Schalters x'
Maßnahme ist allerdings dann ungeeignet, wenn die bedeutet, daß der in diesem Zeitpunkt in den Speilangzeitiuen
Frequenzänderungen des zu empfangen- eher S eingespeicherte Spannungswerl als Bczugspodcn
Bakcnsignals, hervorgerufen durch Schwankun- tential für die schwimmende Bczugsspannungsquellc
gen des salcllitcnseitigcn Bakensenders und Schwan- 60 so lange erhalten bleibt, bis die Störung beseitigt und
klingen des Umsetzgenerators Gl nach Fig. 1, in die Phasenregelschleife erneut auf das gewünschte
einer Größenordnung liegen, daß der auf das cir.p- Empfangssignal eingerastet ist. Hat nämlich der Frcfangene
Signal eingerastete regelbare Oszillator VCO qucnzfcnsterdiskriminator den Bakcnsignalträgcr
nach F i g. 1 aus dem Fenster des Frcqucnzfenstcrdis- wieder erkannt und wird als Folge hiervon der Schalkriminalors
FFD herausläuft. Die Folge hiervon 65 tcr.v geschlossen und die Phasenregelschleife erneut
wäre die Einleitung eines Suchvorgangs in der be- in Betrieb gesetzt, dann wird automatisch auch der
schriebencn Weise, dem jedoch in einem solchen Schalter s über die automatische Verstärkungsregel-Falle
der Erfolg versagt bleiben muß. einrichtung AGC wiederum geschlossen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 309 6Bl /426
Claims (8)
1. Tracking-Empfänger mit einer Phasenregelschleife zum Empfang einer Schwingung mit
einer Spektrallinie innerhalb eines vorgegebenen Frcquenzintervalls, bei dem die Phasenregelschleife
eingangsseitig einen mit einem in der Frequenz bzw. Phase regelbaren Oszillator verbundenen
Umsetzer aufweist, an den sich ein Phasendiskriminator anschließt, dessen Ausgangssignal
dem Steuereingang des regelbaren Oszillators zur Durchführung eines Suchvorganges
kurzzeitig an eine Wobbelvorrichtung, beispielsweise ein Sägezahngenerator, anschaltbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Phasenregelschleife einen Frequenzfensterdiskriminator (FFD) mit umfaßt, der aus einem die
Frequenz der Schwingung des regelbaren Oszillators (KCO) anzeigenden Frequenzdiskriminator
(F/)), einem diesem nachgeschalteten Spannungsdiskriminator
(SD) und einem vom Ausgangssignal des Spannungsdikriininators gesteuerten, im
Zuge der Phasenregelschleife vor dem Phasendiskriminator angeordneten Schalter (s) besteht.
2. Tracking-Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Phasenregelschleife
hinter dem Schalter (s) und vor dem Phasendiskriminator (PD) an den Verbindungsweg
eine Pegeiüberwachungseinrichtung (AGC) mit ihrem Eingang angeschaltet ist, deren Ausgang
mit dem Steuereingang für die Wobbelvorrichtung (G 3) in Verbindung steht.
3. Tracking-Empfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelüberwachungseinrichtung
(AGC) zusätzlich für eine automatische Verstärkungsregelung des der Phasenregelschleife
zugeführten Signals vorgesehen" ist.
4. Tracking-Empfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungsdiskriminator (SD) aus einem Amplitudenbandpaß und einer Bezugsspannungsquelle
besteht, die die beiden unterschiedlichen Bezugsspannungswerte für die Festlegung
der Grenzwerte des Amplitudenbandpasses erzeugt.
5. Tracking-Empfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Amplitudenbandpaß
zwei Operationsverstärker (01, 02) aufweist, von denen jeder einen zu seinem Ausgang gleichphasigen
und einen zu seinem Ausgang gegenphasigen Eingang hat und deren Ausgänge mit den beiden Eingängen eines UND-Gatters (G 1)
verbunden sind, daß ferner der Ausgang des UND-Gatters, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung
eines weiteren Gatters (G 2) den Ausgang (a) und die Parallelschaltung des gleichphasigen
Eingangs des einen Operationsverstärkers mit dem gegenphasigen Eingang des anderen
Operationsverstärkers den Eingang (e) des Spannungsdiskriminators (5D) bilden und daß die beiden
anderen Ausgänge der Operationsverstärker mit den beiden Ausgängen der Bezugsspannungsquelle
verbunden sind.
6. Tracking-Empfänger nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsspannungsquelle
ein schwimmendes Bezugspotential hat, und zwar das schwimmende Potential am Eingang (e) des Spannungsdiskriminators
(SD).
7. Tracking-Empfänger nach einem der Ansprüche
1, 2, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsspannungsquelle einen Operationsverstärker
(03) mit einem zu seinem Ausgang gleichphasigen und einem zu seinem Ausgang gegenphasigen Eingang aufweist, von denen
der gleichphasige Eingang mit dem Eingang (e) des Spannungsdiskriminators (SD) und der gegenphasige
Eingang mit dem Abgriff eines ersten Spannungsteilers (R, R') verbunden ist, daß ferner
dem ersten Spannungsteiler eine Gleichspannungsquelle (t/0) sowie ein zweiter und ein dritter
Spannungsteiler (Pl, P 2) parallel geschaltet
sind, deren im allgemeinen einstellbaren Abgriffe die beiden Ausgänge der Bezugsspannungsquelle
darstellen, und daß außerdem der Ausgang des Operationsverstärkers über einen steuerbaren
Schalter (s), einen dem Schalter nachfolgenden Speicher (S) und einen sich an den Speicher anschließenden
Impedanzwandler (W) mit dem Abgriff des ersten Spannungsteilers verbunden ist.
8. Tracking-Empfänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereingang des
Schalters (s) an den Ausgang der Pegelüberwachungseinrichtung
(AGC) angeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2162880 | 1971-12-17 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2162880B1 DE2162880B1 (de) | 1973-06-07 |
| DE2162880C2 true DE2162880C2 (de) | 1974-01-03 |
Family
ID=5828405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712162880D Expired DE2162880C2 (de) | 1971-12-17 | 1971-12-17 | Tracking-Empfänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2162880C2 (de) |
-
1971
- 1971-12-17 DE DE19712162880D patent/DE2162880C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2162880B1 (de) | 1973-06-07 |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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