DE2156706B2 - Dialysevorrichtung - Google Patents
DialysevorrichtungInfo
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Description
Erfindungsgegenstand ist die im Patentanspruch 1 angegebene Dialysevorrichtung.
Die Patentansprüche 2 bis 9 nennen Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Erfindung wird daher nachsehend mit Hinweis
auf die Blutdialyse beschrieben. Ein Fachmann dürfte jedoch der nachstehenden Beschreibung entnehmen
können, daß die Erfindung natürlich auch zur Dialyse von anderen Flüssigkeiten als Blut Verwendung finr,
den kann.
Eine moderne Dialysevorrichtung zur Reinigung von Blut, d. h. eine sogenannte künstliche Niere, muß
mehrere Bedingungen erfüllen. Auch bei einer sehr geringen Blutmenge muß die Dialysewirkung gut sein.
-,ο Der Strömungswiderstand in den Blutkanälen muß
minimal sein, um möglichst die Benutzung einer Blutpumpe vermeiden zu können.
Die nach der Behandlung verbleibende Blutmenge soll so gering wie möglich sein, so daß dem Patienten
-,-, kein Zusatz von Blut oder eine so geringe Menge davon, wie nur möglich, zugeführt zu werden braucht.
Jeder Zusatz von Blut bedeutet nämlich für den Patienten ein Hepatitis-Risiko.
Das Personal, das mit der künstlichen Niere arbeiho
tet, soll nicht mit Blut oder Spültlüssigkeit in Kontakt zu kommen brauchen. Auch in diesem Fall besteht
nämlich Hepatitis-Gefahr.
Das Gesamtgewicht der Niere muß so niedrig wie möglich sein.
h5 Die zur Niere gehörenden Teile sollen sich mit Hilfe
der Massenproduktion einfach herstellen lassen, so daß die Niere nach Gebrauch fortgeworfen werden
kann.
21 56 70b
Die Durchströmung sowohl von Blut als auch von Spüllösung muß gleichmäßig über dem Querschnitt
der Niere verteilt erfolgen, so daß alles Blut effektiv gereinigt wird.
Die Niere soll ein vollkommen geschlossenes System bilden, das sich direkt an geeignete Schläuche
für Blut und Spülflüssigkeit anschließen läßt. Es ist zweckmäßig, auch diese Schläuche als Einwegmaterial
zu benutzen, so daß man also das ganze System nach Gebrauch fortwerfen kann.
Um eine effektive Reinigung des Blutes erzielen zu können, ohne daß eine allzugroße Menge davon
benötigt wird, muß die Niere aus mehreren Teilen bestehen. Die Zusammensetzung dieser Teile muß in
einfacher Weise geschehen können, wobei gleichzeitig jedes Risiko einer Leckage zwischen den Kanälen für
Blut und Spülflüssigkeit eliminiert wird.
Die zur Niere gehörenden Membranen zur Trennung von Blut und Spülflüssigkeit müssen effektiv gestützt
werden, so daß ihre Belastung nicht zu groß wird, daß es zu Bruchgefahr kommt.
Die nachstehend beschriebene, künstliche Niere entspricht den vorerwähnten sowie mehreren weiteren
Bedingungen. Hierbei wird auf die Zeichnungen hingewiesen, die als Beispiel eine bevorzugte Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes erläutern.
Fig. 1 zeigt die Niere von der Seite gesehen;
Fig. 2 stellt die Niere von oben gesehen dar;
in Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie IH-III inFig. 2 wiedergegeben, jedoch nur durch den oberen
Teil der Niere hindurch;
Fig. 4 zeigt eine zur Niere gehörige obere Spannplatte;
Fig. S stellt einen Längsschnitt durch diese Spannplatte
dar, wobei der Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4 erfolgt ist;
in Fig. 6 ist die Spannplatte von ihrem einen Ende aus gesehen, wiedergegeben, d. h. in Richtung des
Pfeiles B in Fig. 5;
Fig. 7 zeigt einen quergehenden Schnitt durch die Spannplatte, und zwar entlang Linie VII-VII in
Fig. 5;
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch eine zur Niere gehörende
Spannschiene, wovon in Fig. 1 zwei Stück (16,17) dargestellt sind. Hierbei ist der Schnitt entlang
Linie VIII-VIII erfolgt;
in Fig. 9 wird ein Schnitt durch e;ne zur Niere gehörende.,
untere Spannplatte wiedergegeben. Der Schnitt entspricht Fig. 7. Im übrigen stimmt die Form
der unteren Spannplatte im wesentlichen mit der Form der oberen Spannplatte überein. Daher werden weitere
Ansichten oder Schnitte von dieser nicht gezeigt;
Fig. 10 ixigt eine Draufsicht eines Endes der zur
Niere gehörenden Distanzplatte von oben;
Fig. 11 zeigt einen Schnitt durch diese Distanzplatte
längs Linie XI-XI in Fig. 10;
Fig. 12 zeigt einen Schnitt längs Linie XII-XII in Fig. 10;
Fig. 13 zeigt eine Draufsicht einer ganzen Distanzplatte von unten;
schließlich stellen Fig. 14 und IS zwei zueinander rechtwinkige Ansichten eines brückenförmigen Teiles
dar, wovon mehrere zur Niere gehören.
Wie am besten aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, besteht die als Beispiel gezeigte Niere aus einer Zahl
von Distanzplatten 1 mit paarweise dazwischenliegenden Membranen I. Die Spülflüssigkeit, die aus einer
gewöhnlichen Kochsalzlösung mit gewissen medizinischen Zusätzen bestehen kann, wird durch einen
Nippel 3 eingeführt. Dieser Nippel 3 ist mit Hilfe eines Gewindes 4 in eine obere Spannplatte 5 eingeschraubt.
Der Nippel hat einen Flansch 6, der mit einer Packung 7 eine beutelähnliche Kunststoffhülle 8
festklemmt.
In gleicher Weise ist ein Nippel 9 zum Anschluß eines nicht gezeigten Blutschlauches vorhanden. Wird
die Niere zur Rückstromdialyse angebracht, bildet dieser Nippel den Auslauf für das Blut. Nippel 9 ist
mit Hilfe eines Gewindes 10 in eine Spannplatte 5 eingeschraubt und preßt die Kunststoffhülle 8 mit
Hilfe eines Flansches 11 und einer Packung 12 an Spannplatte 5 an.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, hat die Niere auch an ihrem anderen Ende an dessen Unterseite einen Blutnippel
13 und einen Spüllösungsnippel 14, deren Konstruktion völlig mit der der Nippel 3 und 9 übereinstimmt.
Die Nippel 13 und 14 sind in eine untere Spannplatte 15 eingeschraubt.
Die beiden Spannplatten 5 und 15 v;erden mit Hilfe von Spannschienen 16,17,18 und 19 an das dazwischenliegende
Paket von Distanzplatten und Membranen angedrückt. Die Querschnittform dieser Spannschienen geht aus Fig. 8 hervor.
Vom Nippel 3 strömt die SpüHösung durch ein Loch 21' in der oberen Spannplatte 5. Danach durchströmt
die Flüssigkeit einen durchgehenden Schacht, der von Löchern 21 in den einzelnen Distanzplatten gebildet
wird. Dieser durchgehende Schacht wird künftig Hauptkanal für die Spülflüssigkeit genannt und wie
die einzelnen Löcher mit 21 bezeichnet. Der Weiterstrom der SpüHösung geht dann am besten aus den
Fig. 11 und 12 hervor. Vom Hauptkanal 21 strömt die SpüHösung durch eine Zahl von konzentrisch angeordneten,
kreisbogenförmigen Verteilungsnuten 22 nach einer quergehenden Vertiefung 23 hin. In dieser
Vertiefung wird der in Fig. 14 und 15 gezeigte, brükkenförmige
Teil 24 angebracht. Dieser Teil besteht aus einer Abdichtung mit einer darunterliegenden
Stützleiste 26. Die Stützleiste endet unten mit Zapfen 27 mit zwischenliegenden freien Passagen 28. Die
Zapfen 27 liegen an dem Boden der Vertiefung 23 an, wobei die SpüHösung unter den brückenförmigen
Teil 24 durch die freien Passagen 28 strömt. Der totale Querschnitt dieser freien Passagen 28 ist hierbei kleinerbemessen
als die totale Durchströmungsfläche der SpüHösung zu beiden Seiten des brückenförmigen
Teiles. Hierdurch kommt an diesem Querschnitt der Niere entlang eine Drosselung zustande, was eine
gleichmäßige Verteilung des Stromes der Spülflüssigkeit quer über jedtr Distanzplatte bewirkt.
Von der Vertiefung 23 aus-strömt die Spüllösung
durch Nuten 29 zwischen längsverlaufenden, nach oben schmaler werdenden Rippen 30 hindurch. Zentral
an diesem Teil mit den längs verlaufenden Rippen 30 sind durchgehende Löcher 31 vorhanden, die einen
zweiten Hauptkanal bilden, der also für das Blut gedacht ist und mit dem Blutnippel 9 in Verbindung
steht. Die Löcher .*1 sind konzentrisch von schalenförmigen
Versenkungen 32 umgeben. Diese Versen' küngen 32 sind, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich,
zur Aufnahme der Blutverteilungsknöpfe 33 bestimmt. Diese Blutverteilungsknöpfe weisen ein zentral
durchgehendes Loch und radial ausgerichtete Verteilungskanäle M auf. Die Knöpfe 33 werden zwischen
Membranen 2 angebracht und zusammen mil den Membranen zwischen den Packungen 35 festge-
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klemmt. Hierdurch kann das Blut aus dem von den Löchern 31 gebildeten Hauptkanal in die Blutkanäle
zwischen den jeweiligen Membranpaaren einströmen. Diese Membranen werden an ihren Enden von den
Dichtungen 25 der brückenförmigen Teile 24 und einer an der naheliegenden Distanzplatte 1 angebrachten, quergehenden Erhöhung oder Kamm 36 abgedichtet.
Von den längsgehenden Nuten 29 strömt die Spüllösung durch zwei quergehende Verbindungsnuten 37
und 38 sowie kürzere, längsverlaufende Nuten 39 und 40 über die eigentliche Dialysefläche 41 aus. Diese
wird auf der einen Seite der Distanzplatte von zickzackförmigen Rippen 42 und auf der anderen Seite
von längsverlaufenden Kämmen 43 gebildet. Wo sich diese Rippen zweier benachbarter Platten kreuzen,
werden die Membranen 2 effektiv zusammengeklemmt. Hierdurch werden sehr kleine Stellen der
Membranen 2 freitragend. Daher ist die Bruchgefahr an diesen Sieiien gering. Damit die Spüiiösung zu beiden
Seiten der Distanzplatte zur gleichmäßigen Verteilung kommt, sind an dieser eine quergehende Reihe
von durchgehenden Löchern 44 angebracht.
Genau vor den einzelnen Nuten in der Distanzplatte, beispielsweise den Nuten 29, 37, 38, 39, 40
werden zwischen den Membranen dadurch Blutkanäle gebildet, daß die Membranen in diese Kanäle eingedrückt
werden. Um weiterhin Blutkanäle zustande zu bringen, weist die Distanzplatte, wie am besten aus
Fig. 11 und 13 ersichtlich, schwache Versenkungen 45 auf, die zu einer quergehenden, ähnlichen Versenkung
46 hinführen. Eine weitere derartige schwache Versenkung 47 ist parallel zur Versenkung 46 angebracht.
Diese Versenkungen sind an der Unterseite der Distanzplatten, genau gegenüber den quergehenden
Nuten 37 und 38 angeordnet. Durch die gezeigte Ausformung wird - über den Querschnitt der Niere
gesehen - eine sehr gleichmäßige Verteilung von sowohl Blut als auch Spüllösung erzielt.
Die Fig. 4 bis 7 geben verschiedene Sichten und Schnitte der oberen Spannplatte S wieder. Diese
Spannplatten sind zwar nicht Gegenstand vorliegender Erfindung, werden aber mit beschrieben, um die
volle Funktion der Vorrichtung aufzuzeigen. An dieser Spannplatte sind durchgehende Löcher 21' und
31' angebracht, die den Löchern 21 und 31 in den Distanzplatten entsprechen. An ihrem anderen Ende
hat die obere Spannplatte ein nicht durchgehendes Loch 48. Dieses Loch weist ein Gewinde 49 auf. Dieses
Gewindeloch 48 ist aus rein herstellungstechnischen Gründen zustandeeekommen. Die Spannplatte
soll nämlich im Spritzgußverfahren hergestellt werden, wobei Loch 48 erforderlich ist, damit sich die
Platte gleichmäßig aus dem Werkzeug ausschrauben läßt. Ein quergehender Kamm SO entspricht den quer
gehenden Kämmen 36 der Distanzplatten und soll also genau vor den briickenförmigenTcilen24einen Druck
bewirken (siehe F i g. 3). Im übrigen sind an der Spann platte aus produktionstechnischen Gründen diverse
Auskehlungen und Versenkungen vorhanden, die daher keine nähere Erklärung erfordern dürften.
Wie aus Fi g. 6 und 7 hervorgeht, sind an der oberen
Spannplatte an deren Oberseite längsgehende, schwach nach innen geneigte Flächen 51 vorhanden,
die an längsgehende, im wesentlichen vertikale Flächen 52 angrenzen. In die von diesen Flächen gebildeten
Spuren 53 wird die in Fig. 8 gezeigte Spannschiene eingespannt, die mit 16 bis 19 bezeichnet
worden ist. Tatsächlich werden nämlich vier solche Spannschienen benutzt. Diese Spinnschienen haben
hauptsächlich einen ü-förmigen Querschnitt mit kurzen Schenkeln und langem Abstand zwischen diesen.
Der Zwischenraum zwischen den Schenkeln 54 wird zum Roden 55 des U herunter ausgeweitet. Den Flüchen
51 und 52 entsprechen an den Spannschienen 16 bis 19 die Flächen 56 und 57.
Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, weisen die Distanzplatten 1 entlang ihrer oberen Kante einen
vorstehenden Flansch 58 auf. In entsprechender Weise hi„ixjr. sie an ihrer unteren Kante eine peripherische
Auskehlung 59. Hierdurch nehmen die Distanzplatten eine schalenähnliche Form an und lassen
sich, wie in Fig. 3 gezeigt, ineinander setzen. Da auch die obere Spannplatte eine peripvierische Auskehlung
60 aufweist, läßt sich diese in die oberste Distanzplatte versenken. Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß die untere
Spannplatte einen peripherischen, den Flanschen 58 entsprechenden Flansch 61 hat. Hierdurch kann die
unterste Distanzplatte in die untere Spannplatte versenkt werden. Diese Formung erleichtert die Abdichtung
des gesamten Nierenpaketes. Gleichzeitig wird auch die Zusammensetzung ganz wesentlich erleichtert.
Für den Fall, daß man trotz allem keine ganz dichte Konstruktion erhalten sollte, so wird das ganze
Paket außerdem von der beutelartigen Kunststoffhülle 8 umschlossen.
In dem gezeigten Beispiel bestehen die paarweise angebrachten Membranen 2 aus plangepreßten
Schläuchen. Es ist jedoch natürlich auch denkbar, daß paarweise getrennte Membranen eingebt werden.
Hierbei muß man aber dann Mittel zur Dichtung der Längskanten zustande bringen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Dialysevorrichtung, vorzugsweise zur Reinigung von Blut, die folgende Bauteile aufweist:
a) eine Packung von Distanzplatten und Membranen,
a,) wobei die Packung eine langgestreckte Form hat,
b) paarweise zwischen den Distanzplatten angeordnete Membranen,
c) Offnungen für die zu dialysierende Flüssigkeit
und Spüllösung in Form von Schächten bzw. Hauptkanälen, die durch die Packung gemäß a) hindurchgehen,
C1) wobei die Hauptkanäle an den Enden der
Packung so angeordnet sind, daß die Hauptkanäle für die Spülflüssigkeit außen liegen,
d) Vertiefungen in den Distanzplatten, die zusammen mit den Membranen Kanäle für
Flüssigkeiten bilden,
e) Verteiferkanäle, die sich vcn den öffnungen
gemäß c) zu den eigentlichen Dialysierflächen erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzplatten (1) zwischen den beiden Hauptkanälen (21
und 31) eine quergehende Vertiefung (23) aufweisen, die durch Verteilungskanäle (22, 29) teils
mit dem Hauptkanal (21) für die Spülflüssigkeit, teils mit der eigentlichen Dialysefläche (41) in
Verbindung steht, wobei in jeder solchen quer gehenden Vertiefung (23) ein brückenförmiger Teil
(24) angebracht ist, der mit Zapfen (27) oder anderen
Stützen an dem Bodei. der Vertiefung (23) anliegt, wobei er aber gleichzeitig die freie Passage
(28) der Spülflüssigkeit unter nun zuläßt, und der
mit seiner Oberseite (25) abdichtend am nächsten Membranenpaar (2) anliegt.
2. Dialysevorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzplatten (1)
genau vor der erwähnten Vertiefung (23) an ihrer entgegengesetzten Seite eine Erhöhung in Form
eines quergehenden Kammes (36) aufweisen, der so angebracht ist, daß er das benachbarte Paar
Membranen (2) abdichtend an den an der entgegengesetzten Seite dieses Paares liegenden, briikkenförmigen
Teil (24) andrückt.
3. Dialysevorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Erhöhung
in Form eines quergehenden Kammes (36) in einem Stück mit der Distanzplatte (1) geformt
ist.
4. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die paarweise angeordneten Membranen (2) »us plangepreßten Schläuchen bestehen, deren anfangs
offene Enden zwischen den genannten Hauptkanälen (21 und 31) Hegen und dort \ erschlossen
worden sind.
5. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine langgestreckte Form hat, wobei ihre beiden
Enden im wesentlichen Spiegelbildern gleichen.
6. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, ciäß
zwei benachbarte Distanzplatten (1) zu einem dazwischenliegenden Membranenpaar (2) verschiedene
Muster von Kämmen und dazwischenliegenden Kanälen aufweist, wobei die Membranen (2)
an den Punkten festgeklemmt werden, wo sich die erwähnten Kämme zweier benachbarter Distanzplatten
kreuzen.
7. Dialysevorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Passage (28)
unter dem brückenförmigen Teil eine kleinere totale Querschnittsfläche aufweist, als die entsprechende
Fläche der dahin leitenden Kanäle (22).
8. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hauptkanal (21) für die Spülflüssigkeit zentral am einen Ende eines langgestreckten Paketes von
Distanzplatten (1) und zwischenliegenden Paaren Membranen (2) angebracht ist, und daß die Verteilungskanäle
(22) von diesem Hauptkanal (21) zur quergehenden Vertiefung (23) in den Distanzplatten
(1) aus mehreren konzentrisch angebrachten, kreisbogenförmigen Kanälen (22) bestehen,
von denen die Mehrzahl näher an den Enden der Vertiefung (23), a!s an ihrer Mitte ausmünden.
9. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die zu dialysierende Flüssigkeit durch in den Flächen der Distanzplatten (1) vorhandene, schwache
Versenkungen (45, 46, 47) verteilt wird, wobei zwischen den Membranen dadurch Kanäle gebildetwerden,
daß diese in die Versenkungen einsinken.
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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