DE2156706B2 - Dialysevorrichtung - Google Patents

Dialysevorrichtung

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/24Dialysis ; Membrane extraction
    • B01D61/28Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D63/00Apparatus in general for separation processes using semi-permeable membranes
    • B01D63/08Flat membrane modules
    • B01D63/082Flat membrane modules comprising a stack of flat membranes
    • B01D63/084Flat membrane modules comprising a stack of flat membranes at least one flow duct intersecting the membranes

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Description

Erfindungsgegenstand ist die im Patentanspruch 1 angegebene Dialysevorrichtung.
Die Patentansprüche 2 bis 9 nennen Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Erfindung wird daher nachsehend mit Hinweis auf die Blutdialyse beschrieben. Ein Fachmann dürfte jedoch der nachstehenden Beschreibung entnehmen können, daß die Erfindung natürlich auch zur Dialyse von anderen Flüssigkeiten als Blut Verwendung finr, den kann.
Eine moderne Dialysevorrichtung zur Reinigung von Blut, d. h. eine sogenannte künstliche Niere, muß mehrere Bedingungen erfüllen. Auch bei einer sehr geringen Blutmenge muß die Dialysewirkung gut sein. -,ο Der Strömungswiderstand in den Blutkanälen muß minimal sein, um möglichst die Benutzung einer Blutpumpe vermeiden zu können.
Die nach der Behandlung verbleibende Blutmenge soll so gering wie möglich sein, so daß dem Patienten -,-, kein Zusatz von Blut oder eine so geringe Menge davon, wie nur möglich, zugeführt zu werden braucht. Jeder Zusatz von Blut bedeutet nämlich für den Patienten ein Hepatitis-Risiko.
Das Personal, das mit der künstlichen Niere arbeiho tet, soll nicht mit Blut oder Spültlüssigkeit in Kontakt zu kommen brauchen. Auch in diesem Fall besteht nämlich Hepatitis-Gefahr.
Das Gesamtgewicht der Niere muß so niedrig wie möglich sein.
h5 Die zur Niere gehörenden Teile sollen sich mit Hilfe der Massenproduktion einfach herstellen lassen, so daß die Niere nach Gebrauch fortgeworfen werden kann.
21 56 70b
Die Durchströmung sowohl von Blut als auch von Spüllösung muß gleichmäßig über dem Querschnitt der Niere verteilt erfolgen, so daß alles Blut effektiv gereinigt wird.
Die Niere soll ein vollkommen geschlossenes System bilden, das sich direkt an geeignete Schläuche für Blut und Spülflüssigkeit anschließen läßt. Es ist zweckmäßig, auch diese Schläuche als Einwegmaterial zu benutzen, so daß man also das ganze System nach Gebrauch fortwerfen kann.
Um eine effektive Reinigung des Blutes erzielen zu können, ohne daß eine allzugroße Menge davon benötigt wird, muß die Niere aus mehreren Teilen bestehen. Die Zusammensetzung dieser Teile muß in einfacher Weise geschehen können, wobei gleichzeitig jedes Risiko einer Leckage zwischen den Kanälen für Blut und Spülflüssigkeit eliminiert wird.
Die zur Niere gehörenden Membranen zur Trennung von Blut und Spülflüssigkeit müssen effektiv gestützt werden, so daß ihre Belastung nicht zu groß wird, daß es zu Bruchgefahr kommt.
Die nachstehend beschriebene, künstliche Niere entspricht den vorerwähnten sowie mehreren weiteren Bedingungen. Hierbei wird auf die Zeichnungen hingewiesen, die als Beispiel eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erläutern.
Fig. 1 zeigt die Niere von der Seite gesehen;
Fig. 2 stellt die Niere von oben gesehen dar;
in Fig. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie IH-III inFig. 2 wiedergegeben, jedoch nur durch den oberen Teil der Niere hindurch;
Fig. 4 zeigt eine zur Niere gehörige obere Spannplatte;
Fig. S stellt einen Längsschnitt durch diese Spannplatte dar, wobei der Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4 erfolgt ist;
in Fig. 6 ist die Spannplatte von ihrem einen Ende aus gesehen, wiedergegeben, d. h. in Richtung des Pfeiles B in Fig. 5;
Fig. 7 zeigt einen quergehenden Schnitt durch die Spannplatte, und zwar entlang Linie VII-VII in Fig. 5;
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch eine zur Niere gehörende Spannschiene, wovon in Fig. 1 zwei Stück (16,17) dargestellt sind. Hierbei ist der Schnitt entlang Linie VIII-VIII erfolgt;
in Fig. 9 wird ein Schnitt durch e;ne zur Niere gehörende., untere Spannplatte wiedergegeben. Der Schnitt entspricht Fig. 7. Im übrigen stimmt die Form der unteren Spannplatte im wesentlichen mit der Form der oberen Spannplatte überein. Daher werden weitere Ansichten oder Schnitte von dieser nicht gezeigt;
Fig. 10 ixigt eine Draufsicht eines Endes der zur Niere gehörenden Distanzplatte von oben;
Fig. 11 zeigt einen Schnitt durch diese Distanzplatte längs Linie XI-XI in Fig. 10;
Fig. 12 zeigt einen Schnitt längs Linie XII-XII in Fig. 10;
Fig. 13 zeigt eine Draufsicht einer ganzen Distanzplatte von unten;
schließlich stellen Fig. 14 und IS zwei zueinander rechtwinkige Ansichten eines brückenförmigen Teiles dar, wovon mehrere zur Niere gehören.
Wie am besten aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, besteht die als Beispiel gezeigte Niere aus einer Zahl von Distanzplatten 1 mit paarweise dazwischenliegenden Membranen I. Die Spülflüssigkeit, die aus einer gewöhnlichen Kochsalzlösung mit gewissen medizinischen Zusätzen bestehen kann, wird durch einen Nippel 3 eingeführt. Dieser Nippel 3 ist mit Hilfe eines Gewindes 4 in eine obere Spannplatte 5 eingeschraubt. Der Nippel hat einen Flansch 6, der mit einer Packung 7 eine beutelähnliche Kunststoffhülle 8 festklemmt.
In gleicher Weise ist ein Nippel 9 zum Anschluß eines nicht gezeigten Blutschlauches vorhanden. Wird die Niere zur Rückstromdialyse angebracht, bildet dieser Nippel den Auslauf für das Blut. Nippel 9 ist mit Hilfe eines Gewindes 10 in eine Spannplatte 5 eingeschraubt und preßt die Kunststoffhülle 8 mit Hilfe eines Flansches 11 und einer Packung 12 an Spannplatte 5 an.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, hat die Niere auch an ihrem anderen Ende an dessen Unterseite einen Blutnippel 13 und einen Spüllösungsnippel 14, deren Konstruktion völlig mit der der Nippel 3 und 9 übereinstimmt. Die Nippel 13 und 14 sind in eine untere Spannplatte 15 eingeschraubt.
Die beiden Spannplatten 5 und 15 v;erden mit Hilfe von Spannschienen 16,17,18 und 19 an das dazwischenliegende Paket von Distanzplatten und Membranen angedrückt. Die Querschnittform dieser Spannschienen geht aus Fig. 8 hervor.
Vom Nippel 3 strömt die SpüHösung durch ein Loch 21' in der oberen Spannplatte 5. Danach durchströmt die Flüssigkeit einen durchgehenden Schacht, der von Löchern 21 in den einzelnen Distanzplatten gebildet wird. Dieser durchgehende Schacht wird künftig Hauptkanal für die Spülflüssigkeit genannt und wie die einzelnen Löcher mit 21 bezeichnet. Der Weiterstrom der SpüHösung geht dann am besten aus den Fig. 11 und 12 hervor. Vom Hauptkanal 21 strömt die SpüHösung durch eine Zahl von konzentrisch angeordneten, kreisbogenförmigen Verteilungsnuten 22 nach einer quergehenden Vertiefung 23 hin. In dieser Vertiefung wird der in Fig. 14 und 15 gezeigte, brükkenförmige Teil 24 angebracht. Dieser Teil besteht aus einer Abdichtung mit einer darunterliegenden Stützleiste 26. Die Stützleiste endet unten mit Zapfen 27 mit zwischenliegenden freien Passagen 28. Die Zapfen 27 liegen an dem Boden der Vertiefung 23 an, wobei die SpüHösung unter den brückenförmigen Teil 24 durch die freien Passagen 28 strömt. Der totale Querschnitt dieser freien Passagen 28 ist hierbei kleinerbemessen als die totale Durchströmungsfläche der SpüHösung zu beiden Seiten des brückenförmigen Teiles. Hierdurch kommt an diesem Querschnitt der Niere entlang eine Drosselung zustande, was eine gleichmäßige Verteilung des Stromes der Spülflüssigkeit quer über jedtr Distanzplatte bewirkt.
Von der Vertiefung 23 aus-strömt die Spüllösung durch Nuten 29 zwischen längsverlaufenden, nach oben schmaler werdenden Rippen 30 hindurch. Zentral an diesem Teil mit den längs verlaufenden Rippen 30 sind durchgehende Löcher 31 vorhanden, die einen zweiten Hauptkanal bilden, der also für das Blut gedacht ist und mit dem Blutnippel 9 in Verbindung steht. Die Löcher .*1 sind konzentrisch von schalenförmigen Versenkungen 32 umgeben. Diese Versen' küngen 32 sind, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, zur Aufnahme der Blutverteilungsknöpfe 33 bestimmt. Diese Blutverteilungsknöpfe weisen ein zentral durchgehendes Loch und radial ausgerichtete Verteilungskanäle M auf. Die Knöpfe 33 werden zwischen Membranen 2 angebracht und zusammen mil den Membranen zwischen den Packungen 35 festge-
21 5b 706
klemmt. Hierdurch kann das Blut aus dem von den Löchern 31 gebildeten Hauptkanal in die Blutkanäle zwischen den jeweiligen Membranpaaren einströmen. Diese Membranen werden an ihren Enden von den Dichtungen 25 der brückenförmigen Teile 24 und einer an der naheliegenden Distanzplatte 1 angebrachten, quergehenden Erhöhung oder Kamm 36 abgedichtet.
Von den längsgehenden Nuten 29 strömt die Spüllösung durch zwei quergehende Verbindungsnuten 37 und 38 sowie kürzere, längsverlaufende Nuten 39 und 40 über die eigentliche Dialysefläche 41 aus. Diese wird auf der einen Seite der Distanzplatte von zickzackförmigen Rippen 42 und auf der anderen Seite von längsverlaufenden Kämmen 43 gebildet. Wo sich diese Rippen zweier benachbarter Platten kreuzen, werden die Membranen 2 effektiv zusammengeklemmt. Hierdurch werden sehr kleine Stellen der Membranen 2 freitragend. Daher ist die Bruchgefahr an diesen Sieiien gering. Damit die Spüiiösung zu beiden Seiten der Distanzplatte zur gleichmäßigen Verteilung kommt, sind an dieser eine quergehende Reihe von durchgehenden Löchern 44 angebracht.
Genau vor den einzelnen Nuten in der Distanzplatte, beispielsweise den Nuten 29, 37, 38, 39, 40 werden zwischen den Membranen dadurch Blutkanäle gebildet, daß die Membranen in diese Kanäle eingedrückt werden. Um weiterhin Blutkanäle zustande zu bringen, weist die Distanzplatte, wie am besten aus Fig. 11 und 13 ersichtlich, schwache Versenkungen 45 auf, die zu einer quergehenden, ähnlichen Versenkung 46 hinführen. Eine weitere derartige schwache Versenkung 47 ist parallel zur Versenkung 46 angebracht. Diese Versenkungen sind an der Unterseite der Distanzplatten, genau gegenüber den quergehenden Nuten 37 und 38 angeordnet. Durch die gezeigte Ausformung wird - über den Querschnitt der Niere gesehen - eine sehr gleichmäßige Verteilung von sowohl Blut als auch Spüllösung erzielt.
Die Fig. 4 bis 7 geben verschiedene Sichten und Schnitte der oberen Spannplatte S wieder. Diese Spannplatten sind zwar nicht Gegenstand vorliegender Erfindung, werden aber mit beschrieben, um die volle Funktion der Vorrichtung aufzuzeigen. An dieser Spannplatte sind durchgehende Löcher 21' und 31' angebracht, die den Löchern 21 und 31 in den Distanzplatten entsprechen. An ihrem anderen Ende hat die obere Spannplatte ein nicht durchgehendes Loch 48. Dieses Loch weist ein Gewinde 49 auf. Dieses Gewindeloch 48 ist aus rein herstellungstechnischen Gründen zustandeeekommen. Die Spannplatte soll nämlich im Spritzgußverfahren hergestellt werden, wobei Loch 48 erforderlich ist, damit sich die Platte gleichmäßig aus dem Werkzeug ausschrauben läßt. Ein quergehender Kamm SO entspricht den quer gehenden Kämmen 36 der Distanzplatten und soll also genau vor den briickenförmigenTcilen24einen Druck bewirken (siehe F i g. 3). Im übrigen sind an der Spann platte aus produktionstechnischen Gründen diverse Auskehlungen und Versenkungen vorhanden, die daher keine nähere Erklärung erfordern dürften.
Wie aus Fi g. 6 und 7 hervorgeht, sind an der oberen Spannplatte an deren Oberseite längsgehende, schwach nach innen geneigte Flächen 51 vorhanden, die an längsgehende, im wesentlichen vertikale Flächen 52 angrenzen. In die von diesen Flächen gebildeten Spuren 53 wird die in Fig. 8 gezeigte Spannschiene eingespannt, die mit 16 bis 19 bezeichnet worden ist. Tatsächlich werden nämlich vier solche Spannschienen benutzt. Diese Spinnschienen haben hauptsächlich einen ü-förmigen Querschnitt mit kurzen Schenkeln und langem Abstand zwischen diesen. Der Zwischenraum zwischen den Schenkeln 54 wird zum Roden 55 des U herunter ausgeweitet. Den Flüchen 51 und 52 entsprechen an den Spannschienen 16 bis 19 die Flächen 56 und 57.
Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, weisen die Distanzplatten 1 entlang ihrer oberen Kante einen vorstehenden Flansch 58 auf. In entsprechender Weise hi„ixjr. sie an ihrer unteren Kante eine peripherische Auskehlung 59. Hierdurch nehmen die Distanzplatten eine schalenähnliche Form an und lassen sich, wie in Fig. 3 gezeigt, ineinander setzen. Da auch die obere Spannplatte eine peripvierische Auskehlung 60 aufweist, läßt sich diese in die oberste Distanzplatte versenken. Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß die untere Spannplatte einen peripherischen, den Flanschen 58 entsprechenden Flansch 61 hat. Hierdurch kann die unterste Distanzplatte in die untere Spannplatte versenkt werden. Diese Formung erleichtert die Abdichtung des gesamten Nierenpaketes. Gleichzeitig wird auch die Zusammensetzung ganz wesentlich erleichtert. Für den Fall, daß man trotz allem keine ganz dichte Konstruktion erhalten sollte, so wird das ganze Paket außerdem von der beutelartigen Kunststoffhülle 8 umschlossen.
In dem gezeigten Beispiel bestehen die paarweise angebrachten Membranen 2 aus plangepreßten Schläuchen. Es ist jedoch natürlich auch denkbar, daß paarweise getrennte Membranen eingebt werden. Hierbei muß man aber dann Mittel zur Dichtung der Längskanten zustande bringen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

21 5b 706 Patentansprüche:
1. Dialysevorrichtung, vorzugsweise zur Reinigung von Blut, die folgende Bauteile aufweist:
a) eine Packung von Distanzplatten und Membranen,
a,) wobei die Packung eine langgestreckte Form hat,
b) paarweise zwischen den Distanzplatten angeordnete Membranen,
c) Offnungen für die zu dialysierende Flüssigkeit und Spüllösung in Form von Schächten bzw. Hauptkanälen, die durch die Packung gemäß a) hindurchgehen,
C1) wobei die Hauptkanäle an den Enden der Packung so angeordnet sind, daß die Hauptkanäle für die Spülflüssigkeit außen liegen,
d) Vertiefungen in den Distanzplatten, die zusammen mit den Membranen Kanäle für Flüssigkeiten bilden,
e) Verteiferkanäle, die sich vcn den öffnungen gemäß c) zu den eigentlichen Dialysierflächen erstrecken,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzplatten (1) zwischen den beiden Hauptkanälen (21 und 31) eine quergehende Vertiefung (23) aufweisen, die durch Verteilungskanäle (22, 29) teils mit dem Hauptkanal (21) für die Spülflüssigkeit, teils mit der eigentlichen Dialysefläche (41) in Verbindung steht, wobei in jeder solchen quer gehenden Vertiefung (23) ein brückenförmiger Teil (24) angebracht ist, der mit Zapfen (27) oder anderen Stützen an dem Bodei. der Vertiefung (23) anliegt, wobei er aber gleichzeitig die freie Passage (28) der Spülflüssigkeit unter nun zuläßt, und der mit seiner Oberseite (25) abdichtend am nächsten Membranenpaar (2) anliegt.
2. Dialysevorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzplatten (1) genau vor der erwähnten Vertiefung (23) an ihrer entgegengesetzten Seite eine Erhöhung in Form eines quergehenden Kammes (36) aufweisen, der so angebracht ist, daß er das benachbarte Paar Membranen (2) abdichtend an den an der entgegengesetzten Seite dieses Paares liegenden, briikkenförmigen Teil (24) andrückt.
3. Dialysevorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Erhöhung in Form eines quergehenden Kammes (36) in einem Stück mit der Distanzplatte (1) geformt ist.
4. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise angeordneten Membranen (2) »us plangepreßten Schläuchen bestehen, deren anfangs offene Enden zwischen den genannten Hauptkanälen (21 und 31) Hegen und dort \ erschlossen worden sind.
5. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine langgestreckte Form hat, wobei ihre beiden Enden im wesentlichen Spiegelbildern gleichen.
6. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, ciäß zwei benachbarte Distanzplatten (1) zu einem dazwischenliegenden Membranenpaar (2) verschiedene Muster von Kämmen und dazwischenliegenden Kanälen aufweist, wobei die Membranen (2) an den Punkten festgeklemmt werden, wo sich die erwähnten Kämme zweier benachbarter Distanzplatten kreuzen.
7. Dialysevorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Passage (28) unter dem brückenförmigen Teil eine kleinere totale Querschnittsfläche aufweist, als die entsprechende Fläche der dahin leitenden Kanäle (22).
8. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkanal (21) für die Spülflüssigkeit zentral am einen Ende eines langgestreckten Paketes von Distanzplatten (1) und zwischenliegenden Paaren Membranen (2) angebracht ist, und daß die Verteilungskanäle (22) von diesem Hauptkanal (21) zur quergehenden Vertiefung (23) in den Distanzplatten (1) aus mehreren konzentrisch angebrachten, kreisbogenförmigen Kanälen (22) bestehen, von denen die Mehrzahl näher an den Enden der Vertiefung (23), a!s an ihrer Mitte ausmünden.
9. Dialysevorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu dialysierende Flüssigkeit durch in den Flächen der Distanzplatten (1) vorhandene, schwache Versenkungen (45, 46, 47) verteilt wird, wobei zwischen den Membranen dadurch Kanäle gebildetwerden, daß diese in die Versenkungen einsinken.
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