DE215536C - - Google Patents

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DE215536C
DE215536C DENDAT215536D DE215536DA DE215536C DE 215536 C DE215536 C DE 215536C DE NDAT215536 D DENDAT215536 D DE NDAT215536D DE 215536D A DE215536D A DE 215536DA DE 215536 C DE215536 C DE 215536C
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turbine
nozzle systems
speed
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free jet
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES ,
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß zur Ausnutzung des größten Druckgefälles bei Dampfturbinen sich weder die voll beaufschlagte Aktions- noch die voll beaufschlagte Reaktionsturbine, wohl aber die partiell beaufschlagte Strahlturbine mit einer oder mehreren Geschwindigkeitsstufen ' eignet. Andererseits eignet sich zur Ausnutzung des mittleren Druckgefälles vo'r-■ züglich die voll beaufschlagte Aktionsturbine
ίο und zur Ausnutzung des kleinsten Gefälles (Niederdruck) die voll beaufschlagte Reak-
. tionsturbine. Diese drei Systeme in einer Turbine ' vereinigt, stellen daher eine wirtschaftlich arbeitende Dampfturbine dar. Für eine derartige vereinigte Turbine läßt sich durch geeignete Konstruktion des partiell beaufschlagten, das erste Druckgefälle auszunutzenden Freistrahlrades die Umdrehungszahl bei fast gleichbleibendem Nutzeffekt ändern. Eine solche Turbine mit den Einrichtungen zur Änderung der Umdrehungszahl ist in der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellt, wobei die letztgenannte Figur eine Anordnung zeigt, bei welcher der Achsialschub ausgeglichen wird.
In einem Gehäuse α ist das das erste Druckgefälle ausnutzende Freistrahlrad b auf der Welle c drehbar gelagert. Die Regelung der Umdrehungszahl, die z. B. bei Anwendung für den Schiffsbetrieb wichtig ist, erfolgt durch Düsensysteme, die am Umfange des Rades verteilt sind. Es sind, wie die Zeichnung veranschaulicht, z. B. drei verschiedene Systeme d, e und f vorgesehen. Düsensystem d mit z. B. drei Geschwindigkeitsstufen kommt bei langsamer Fahrt, also kleiner Umdrehungszahl der Turbine zur Anwendung, Düsensystem e mit zwei Geschwindigkeitsstufen bei Marschfahrt (mittlerer Geschwindigkeit) und Düsensystem f mit nur einer Geschwindigkeitsstufe bei forcierter Fahrt (großer Tourenzahl). Hinter dem Freistrahlrad b sind die Laufräder g der Aktionsturbine mit ihren Leiträdern h angeordnet und anschließend die Reaktionsturbine. Letztere besteht aus zwei Abteilungen, die erste mit den Rädern I und m, die zweite mit den Rädern η und 0. Je nachdem die Beaufschlagung durch die Düsen d, β oder f erfolgt, gelangt der Abdampf entweder durch Rohre i, k oder p nach dem Kondensator. Der Arbeittgang für drei verschiedene Umdrehungszahlen, z. B. für langsame Fahrt, Marschfahrt und forcierte Fahrt ist daher folgender:
1. . Langsame Fahrt. Das größte Druckgefälle, z. B. von 10 auf 2 Atmosphären, wird im Freistrahlrad b ausgenutzt, indem dieses durch die Düsensysteme d beaufschlagt wird, so daß drei Geschwindigkeitsstufen zur Wirkung kommen. Das kleine Gefalle von 2 Atmo-Sphären auf Kondensatorspannung wird sodann in der Aktionsturbine g, h in mehreren Druckstufen ausgenutzt, worauf der Abdampf durch Rohr i in den Kondensator strömt.
2. Marschfahrt. Das erste Druckgefälle von z. B. 10 auf 3 Atmosphären wird im Freistrahlrad unter Beaufschlagung durch die Düsensysteme e mit z. B. zwei Geschwindig-
keitsstufen ausgenutzt. Das mittlere Druckgefälle von ζ. B. 3 auf I Atmosphäre wird in der Aktionsturbine g, h das letzte Gefalle von z. B. ι Atmosphäre auf Kondensatorspannung in der ersten Hälfte der Reaktionsturbine ausgenutzt, worauf der Abdampf durch Rohr k in den Konderisator geleitet wird.
3. Forcierte Fahrt. Das Druckgefälle von z. B. 10 auf 6 Atmosphären wird im Freistrahlrad unter Beaufschlagung durch die Düsensysteme f mit einer Geschwindigkeitsstufe ausgenutzt, während das nächste Gefalle von z. B. 6 auf 2 Atmosphären in der Aktionsturbine g, h und das letzte Druckgefälle von
z. B. 2 Atmosphären auf Kondensatorspannung in beiden Abteilungen der Reaktionsturbine ausgenutzt wird, und zwar das Gefälle von 2 auf .1 Atmosphäre im ersten Teil (I, m), sodann der Rest von 1 Atmosphäre auf Kondensatorspannung im zweiten Teil (n, 0), worauf der Abdampf durch Rohr p zum Kondensator gelangt.
Die Anzahl der das Freistrahlrad beaufschlagenden Düsensysteme richtet sich nach der Geschwindigkeit und Kraftentwicklung, so daß ζ. B. bei langsamer Fahrt zwei Düsensysteme d, bei Marschfahrt vier Düsensysteme e und bei forcierter Fahrt sechs bis acht Düsensysteme f zur Anwendung kommen. Statt dessen kann auch die Anzahl der beaufschlagenden Düsensysteme bei jeder Fahrtgeschwindigkeit die gleiche bleiben, wenn die Eintrittsquerschnitte der beaufschlagenden Düsensysteme entsprechende Größe erhalten. So kann z. B. bei langsamer Fahrt die Beaufschlagung durch zwei Düsensysteme d mit einem Querschnitt von der Größe 1 erfolgen. Bei Marschfahrt werden dann zwei Düsensysteme e mit doppelt so großem Querschnitt benutzt und bei forcierter Fahrt zwei Düsensysteme f mit dreifachem Querschnitt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Dampfturbine mit veränderlicher Umdrehungszahl, bestehend aus der Vereinigung einer Freistrahl- mit einer Aktionsund einer Reaktionsturbine, dadurch gekennzeichnet, daß der partiell beauf- schlagte Hochdruckteil zur Regelung der Umdrehungszahl mit einer oder mehreren Geschwindigkeitsstufen durch Düsensysteme beaufschlagt wird, wobei die Anzahl der beaufschlagenden Düsensysteme oder deren Querschnitt an der engsten Stelle mit der Anzahl der abgeschalteten Geschwindigkeitsstufen zunimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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