DE213926C - - Google Patents

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DE213926C
DE213926C DENDAT213926D DE213926DA DE213926C DE 213926 C DE213926 C DE 213926C DE NDAT213926 D DENDAT213926 D DE NDAT213926D DE 213926D A DE213926D A DE 213926DA DE 213926 C DE213926 C DE 213926C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets

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Description

KAISERLICHES
Ι;
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE U. GRUPPE
Magnetische Beladevorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1907 ab.
Unter den mannigfaltigen Formen magnetischer Scheider, d. h. von Vorrichtungen zum Scheiden von Schüttmassen, die aus magnetischen und nichtmagnetischen Teilen bestehen, sind auch solche bekannt geworden, bei denen die Schüttmasse auf eine sich lang-1 sam drehende, wagerecht gelagerte Trommel geleitet wird, wobei die magnetische Scheidung in einer Weise erfolgen soll, die an den
ίο ' Figuren erläutert werden kann.
Fig. ι stellt einen Trommelscheider in der Seitenansicht dar, Fig. 2 in der Längsansicht. Aus einer Schüttrinne r gelangt die Schüttmasse auf die sich langsam drehende Trommeli. Innerhalb dieser Trommel ist ein Magnet m feststehend angeordnet, dessen verbreiterte Pole möglichst nahe an den inneren Umfang des aus nichtmagnetischem Stoffe bestehen-. den Trommelmantels gerückt sind. Diese schon bekannte Einrichtung beruht auf der Vorstellung, daß die magnetischen Teile der Schütt-. masse infolge der breiten Polschuhe einen größeren Bogen mit der sich drehenden Trommel zurücklegen, also in dem hier dargestellten Beispiele rechts von der Scheidewand w von der Trommel abfallen würden, . während die nichtmagnetischen Teile infolge ihres früheren Abfallens von. der Trommel auf der linken Seite der Scheidewand w sich sammeln müssen. '
Es zeigte sich aber, daß, diese Einrichtung nur unvollkommen wirkte, denn die magnetischen Teile sind geneigt, in der Höhe des Zwischenraumes zwischen beiden Magnetpolen,
d. h. an den Stellen größter ! magnetischer Dichte, zu verweilen und auf der unter ihnen
weitergehenden Trommel zu gleiten. Auch Rauhen der Trommel und sogar stärkere Rippen auf ihrem Umfange ändern daran wenig, nur größere magnetische Teile werden gelegentlich in der beabsichtigten Weise mitgeschleppt. ' Es zeigte sich aber ferner, daß man den soweit bekannten Scheider sehr wirksam macht, wenn man durch besondere Aus-' gestaltung der Trommeloberfläche den vor den Magnetpolen festgehaltenen magnetischen Teilen der Schüttmasse eine achsiale Bewegungskomponente erteilt, so daß sie im wesentlichen nicht mehr .in tangentialer Richtung, sondern in achsialer Richtung von' den nichtmagnetischen geschieden werden.
In besonders einfacher Weise läßt sich der Zweck erreichen, indem man die Trommel mit einer schraubenförmigen Rippe s versieht. In der Fig. 2 macht beispielsweise die Rippe s einen ganzen Umgang, während sie achsial um die Länge der Trommel fortschreitet. Die Wirkung der Rippe erklärt sich nach dem Gesagten ohne Schwierigkeit: In der Höhe ζ vor den Magnetpolen verbleibt ein Streifen magnetischer Teile, während die unmagnetischen , Teile in dieser Höhe zum größten Teile schon abgefallen sind. Beim Drehen der Trommel verschiebt aber die Rippe s die angesammelten magnetischen Teile zur Seite, in Fig. 2 also nach rechts, so daß sie in den Kasten fi fallen, während die nichtmagnetischen Teile im Kasten d sich ansammeln. Da, wie oben erwähnt, gelegentlich namentlich größere magnetische Teile auch-in der Umfangsrichtung der Trommel von den nichtmagnetischen geschieden werden, so gibt man dem Kasten
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zum Auffangen der Massen zweckmäßig einen | Grundriß nach Fig. 3, in der die Scheidewand w derselben' in Fig. ι entspricht.
Die besprochene schraubenförmige Rippe auf dem Trommelümfange bildet nur ein Beispiel von Ausgestaltungen der Trommel, die ebenfalls ein Seitwärtsschieben der magnetischen Teile bewirken. So könnte statt der umlaufenden Rippe s eine Anzahl schräggestellter kürzerer Flächen vorgesehen sein oder sonstige geeignete Vorsprünge an der Trommel. Dabei wird unter Umständen zum Unterstützen der beabsichtigten Wirkung die Trommelachse nicht genau wagerecht, sondern mit einer gewissen Neigung einzustellen sein, wenn auch die Grundeigenschaften der Vorrichtung eine im wesentlichen wagerechte Lage der Trommelachse erfordern.
Gegenüber feststehenden Abstreifern, die ähnliche Wirkung haben sollen, hat die Vorrichtung der Erfindung den Vorzug, daß Klemmungen und damit Beschädigungen an der Vorrichtung vermieden werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: ■ "
  2. i. Magnetische Scheidevorrichtung, bei der die Schüttmasse auf eine sich drehende, aus nichtmagnetischem Stoffe bestehende Trommel mit vorzugsweise wagerechter Achse gelangt und durch einen im Innern der aus nichtmagnetischem Stoffe bestehenden Trommel feststehenden Magneten geschieden wird, gekennzeichnet durch solche Ausgestaltung des Trommelumfanges, daß ein achsiales Verschieben der von dem Magneten festgehaltenen Teile eintritt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch schraubenförmige Rippen auf dem Umfange der aus nicht magnetischem Stoffe bestehenden Trommel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    :BElu;ix. öiiRirtjtxr in uek «eiciisBuuckereI.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750727C (de) * 1938-10-22 1945-01-25 Norbert Samuel Garbrisch Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Abscheidung von fein verteilten Eisenteilchen aus einer Aufschlaemmung von Abfallsand
DE1300882B (de) * 1968-06-12 1969-08-14 Stelzner & Co Magnetmechanische Vorrichtung zum Abscheiden und/oder zum Transport von magnetisierbaren Stoffen
US5170891A (en) * 1991-09-20 1992-12-15 Venturedyne Limited Self-cleaning magnetic separator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750727C (de) * 1938-10-22 1945-01-25 Norbert Samuel Garbrisch Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Abscheidung von fein verteilten Eisenteilchen aus einer Aufschlaemmung von Abfallsand
DE1300882B (de) * 1968-06-12 1969-08-14 Stelzner & Co Magnetmechanische Vorrichtung zum Abscheiden und/oder zum Transport von magnetisierbaren Stoffen
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