DE21292C - Centrifugal - Zerkleinerungs- und Mischapparat - Google Patents
Centrifugal - Zerkleinerungs- und MischapparatInfo
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- DE21292C DE21292C DENDAT21292D DE21292DA DE21292C DE 21292 C DE21292 C DE 21292C DE NDAT21292 D DENDAT21292 D DE NDAT21292D DE 21292D A DE21292D A DE 21292DA DE 21292 C DE21292 C DE 21292C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/01—Pretreatment of malt, e.g. malt grinding
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/04—Preparation or treatment of the mash
- C12C7/06—Mashing apparatus
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE'6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l.Juli 1882 ab.
Der Apparat, welcher die Zerkleinerung bezw. Verfeinerung von dicken Flüssigkeiten,
von in Flüssigkeiten eihgeteigten Cerealien etc. erstrebt, soll keine Reibmühle im Sinne
BoVim's, Schmeja's, Lwosky's, Pauksch's und anderer Constructeure sein, namentlich
keine leicht und bald sich abnutzende Zerkleinerungsreibeflächen besitzen, sondern es soll
vielmehr seine Wirksamkeit in dem Zerreifsen der mit intensiver Kraft gegen eine grofse
Reihe scharfkantiger Vorsprünge geschleuderten härteren Partikelchen der Flüssigkeitsmasse im
Innern eines Rades, und zwar vermittelst der demselben durch rasche Rotation gegebenen
Centrifugalkraft beruhen. Das -Centrifugalrad saugt auch - gleichzeitig infolge der Construction
die zu zerkleinernden Flüssigkeiten an und schafft sie nach der Verfeinerung selbstthätig weiter.
Der Apparat soli sich durch geringeren Kraftverbrauch,
geringe Abnutzung und leichte Zugänglichkeit zum Zweck der Reinigung auszeichnen.
Er besteht im wesentlichen:
1. aus einem einer Centrifugalpumpe ähnlichen Gehäuse;
2. aus einer in Richtung ihrer Achse verschiebbaren Welle mit daran befestigtem Centrifugalrad
eigenthümlicher Construction, und
. 3. aus einem mit einer Reihe scharfkantiger Vorsprünge versehenen Gehäuseverschlufsdeckel,
und zwar stellen in der Zeichnung dar:
Fig. ι den Apparat im Aufrifs und theilweisem
Längsschnitt,
Fig. 2 den Grundrifs,
Fig. 3 das Gehäuse mit Rad unter Abnahme des Verschlufsdeckels im Längsquerschnitt,
Fig. 4 die vordere Ansicht des Gehäuses,
Fig. 5 den Verschlufsdeckel mit Zuführungsrohr im Querschnitt,
Fig. 6 denselben in der Ansicht,
Fig. 7, 8 und 9 stellen eine kleine Abänderung des unter Fig. 1 bis 6 gezeigten Apparates
dar, die weiter unter beschrieben werden soll.
Es ist a'x die Grundplatte, auf welcher das
die rotirende Scheibe c Cx C11 umhüllende Gehäuse
α α und der Lagerbock at aufgestellt
sind. Dieser Lagerbock at sowie die Lagerung
im Gehäuse α α dient zur Aufnahme der durch Stellmechanismus bx d, Fig. 1 und 2,
axial zu verschiebenden Welle b b. Auf dem im Gehäuse α α endigenden Theil dieser Welle
sitzt die Centrifugalscheibe CCxC11, deren Construction
Fig. 3 und 4 ausführlicher zeigen.
Auf einer flachen, runden Scheibe, durch eine Nabe in der Mitte verstärkt, sitzen sechs
gekrümmte Flügel oder Arme c c, welche sich, unterbrochen durch einen ringförmigen Flügelausschnitt
Cx Cx, von der Mitte bis zum Rande cu
erstrecken. Am Rande cn C11 der Centrifugalscheibe
c c sind zwischen je zwei Flügelendungen ctl Cn noch- zwei oder mehr äufsere kurze
Flügelstücke eingeschaltet. In den ringförmigen Flügelausschnitt Cx Cx passen die ebenfalls ringförmig
angeordneten scharfen Vorsprünge ex ex
des Verschlufsdeckels e e (s. Fig. 1 und 6). Der Deckel e e kann bei dem Rohrende ef
durch die Stoffbüchse eu des Zuführungsrohres e ul drehbar gemacht werden, so dafs durch
Lösen der Befestigungsschrauben an der Deckel
zum Zweck der Besichtigung mit Leichtigkeit
vom Gehäuse hinweggedreht werden kann, wie Fig. ι zeigt.
Durch den Verstellapparat bx d kann die
Centrifugalscheibe c c dem Verschlufsdeckel e e nach Belieben genähert werden, und es ragen
dann die scharfkantigen Vorsprünge ex ex des
Deckels e e mehr oder minder in den ringförmigen Flügelausschnitt Cx Cx der Centrifugalscheibe
c c hinein. Bei vollständiger Annäherung wird der höchstmögliche Grad von Feinheit
erreicht.
Der Vorgang im Apparat ist folgender:
Vermittelst der der Scheibe c c durch Riemscheibe bt und Welle b b gegebenen schnellen
Rotation werden die Massentheilchen der Flüssigkeit gegen die feststehenden scharfen Kanten ex ex
des Deckels e e geworfen. Hier zersplittert, zerstäubt und in ihrer Bahn momentan theilweise·
abgelenkt, werden sie im nächsten Moment von den äufseren kurzen Flügelstücken C11C11
erfafst und nun, ähnlich wie bei einer Centrifugalpumpe, durch das Ausgangsrohr/, Fig. 2 und 4,
herausbefördert. '
Fig. 7 stellt eine Modification des Apparates dar, bei welcher die Centrifugalscheibe zwei
ringförmige Flügelausschnitte Cx Cx und c/XclX erhält,
in welche dementsprechend auch zwei mit dem Deckel e e fest verbundene Kränze
scharfer Vorsprünge passen; Fig. 8 und 9 stellen eine andere Modification dar, bei welcher die
Weite der Schlitze zwischen den Vorsprungskanten des Deckels durch einen um eine kurze,
mit Handrad m versehene Welle / drehbaren und ebenfalls mit Schlitzen versehenen Ring k k
verstellt werden kann. Diese Modification, wie die in Fig. 7 dargestellte, lassen eine noch
gröfsere Verfeinerung der Flüssigkeit als der zuerst beschriebene Apparat zu.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Zerkleinerung und Verfeinerung von Gemischen von Flüssigkeiten und härteren Substanzen im Innern eines Centrifugalrades derart, dafs diese Zerkleinerung an irgend einer Stelle zwischen Eintritt und Austritt im Rade selbst durch einen (mit dem Rade beliebig zu nähernden) Kranz feststehender scharfer Vorsprünge ex ex des Verschlufsdeckels e e, gegen welche die Massentheilchen durch die Centrifugalkraft geschleudert werden, stattfindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21292C true DE21292C (de) |
Family
ID=297984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21292D Active DE21292C (de) | Centrifugal - Zerkleinerungs- und Mischapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21292C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2576299A (en) * | 1947-12-17 | 1951-11-27 | Earl Hovey C | Ingredient pulverizing apparatus for food preparing machines |
-
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- DE DENDAT21292D patent/DE21292C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2576299A (en) * | 1947-12-17 | 1951-11-27 | Earl Hovey C | Ingredient pulverizing apparatus for food preparing machines |
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