DE211400C - - Google Patents
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- DE211400C DE211400C DENDAT211400D DE211400DA DE211400C DE 211400 C DE211400 C DE 211400C DE NDAT211400 D DENDAT211400 D DE NDAT211400D DE 211400D A DE211400D A DE 211400DA DE 211400 C DE211400 C DE 211400C
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- Germany
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- drainage
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F11/00—Treatment of sludge; Devices therefor
- C02F11/12—Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening
- C02F11/16—Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening using drying or composting beds
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
- B01D21/02—Settling tanks with single outlets for the separated liquid
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
- B01D21/24—Feed or discharge mechanisms for settling tanks
- B01D21/2427—The feed or discharge opening located at a distant position from the side walls
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01D21/24—Feed or discharge mechanisms for settling tanks
- B01D21/2444—Discharge mechanisms for the classified liquid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 2.11400 KLASSE 85 c. GRUPPE
. KARL IMHOFF in BREDENEY b. ESSEN und PAUL LAGEMANN in ESSEN.
Absitzraum für Abwässer. Patentiert 3m Deutschen Reiche vom 18. Februar 1908 ab.
Um Abwasser mechanisch zu reinigen, pflegt man es Absitzräume durchfließen zu lassen,
wo sich der Schlamm durch seine Schwere absetzt. Dieser Schlamm wird dann in wässerigem
Zustand herausbefördert und auf besonderen Schlammtrockenplätzen getrocknet. Die
Schlammtrockenplätze werden gelegentlich auch mit Drainagen versehen. In manchen Anlagen
läßt man auch den Schlamm in den Absitzräumen liegen und trocknet ihn dort, nachdem
man das darüberstehende Wasser hat abfließen lassen. Dabei trocknet der Schlamm aber sehr schwer, weil die Absitzräume nicht
zur Schlammtrocknung eingerichtet sind.
Nach der vorliegenden Erfindung sollen die Absitzräume zur Schlammtrocknung dadurch geeignet gemacht werden, daß sie mit einer Drainage versehen werden, die in bekannter Weise z. B. in der Sohle oder in den Seitensso wänden oder in senkrecht stehenden Rohren angebracht werden kann. Die Drainage selbst wird in der Regel aus Rohren hergestellt, die mit durchlässigem Material umgeben werden. Die Bauart der Drainage hat jedoch mit der Erfindung nichts zu tun. Die Drainageleitungen können z. B. auch aus hohl gestellten Ziegelsteinen oder aus körnigem Material hergestellt werden.
Nach der vorliegenden Erfindung sollen die Absitzräume zur Schlammtrocknung dadurch geeignet gemacht werden, daß sie mit einer Drainage versehen werden, die in bekannter Weise z. B. in der Sohle oder in den Seitensso wänden oder in senkrecht stehenden Rohren angebracht werden kann. Die Drainage selbst wird in der Regel aus Rohren hergestellt, die mit durchlässigem Material umgeben werden. Die Bauart der Drainage hat jedoch mit der Erfindung nichts zu tun. Die Drainageleitungen können z. B. auch aus hohl gestellten Ziegelsteinen oder aus körnigem Material hergestellt werden.
Ein Beispiel für eine solche Vorrichtung ist in Fig. ι und 2 im Längen^ und Querschnitt
dargestellt. Das Abwasser durchfließt ein Becken a. Der Schlamm δ lagert sich am
Boden a.b. Auf dem Boden des Beckens liegt ein Hauptdrainagerohr d, an das, soweit nötig,
Seitenstränge angeschlossen sind. Über den Drainagerohren liegt eine Packung von nach
oben feinkörniger werdendem Material, z. B. Kies, Schlacke, Koks oder Steinkohle. Das
Rohr d ist während des Absitzbetriebs mit einem Schieber β verschlossen. Wenn nun
eine genügende Menge Schlamm abgelagert ist, stellt man den Wasserzufluß ab, läßt das
Wasser ablaufen (z. B. durch ein Rohr/) und öffnet den Schieber β der Drainage. Der
Schlamm trocknet dann ebenso, wie wenn er auf einem drainierten Schlammtrockenplatz
läge. Nachdem der Schlamm getrocknet ist, wird er herausgenommen, und das Becken
steht wieder zur Reinigung des Wassers zur Verfügung.
In Fig. 3 ist noch der Querschnitt einer gleichen Vorrichtung dargestellt, wobei die
Drainage anders ausgebildet ist. Es ist hier nur ein Teil der Sohle mit durchlässigem
Material bedeckt, der übrige Teil der Sohle ist befestigt und mit stärkerem Gefälle versehen.
Neu an der Erfindung ist zunächst der Gedanke, die an sich bei Schlammtrockenplatzen
bekannte Drainage im Absitzraum selbst anzubringen, so daß dieser mit Erfolg auch, zur Schlammtrocknung benutzt werden
kann. Neu ist außerdem der zweite Gedanke, die Drainageleitung verschließbar zu machen.
Diese Verschließbarkeit hat nur bei der doppelten Verwendung des Raumes als Absitzraum
und als Schlammtrockenraum.Sinn. Bei einem gewöhnlichen Schlammtrockenplatz wird
/2. Äußage, ausgegeben am 16. Oktober igri.)
man die Drainage stets offen halten. Wenn man aber eine offene Drainage in einen Absitzraum
einbaut, zeigt es sich, daß die Drainage während des Absitzbetriebs leidet. Durch
den starken Wasserüberdruck werden so viel Schlammteile in die Poren des Sickermaterials
getrieben, daß dieses bald verstopft und die Drainage verdorben ist, noch bevor sie zu
ihrem eigentlichen Zweck, der Trocknung des
ίο Schlammes, benutzt werden konnte. Dem wird dadurch abgeholfen, daß der Ausfluß aus
der Drainage geschlossen gehalten wird, solange als das Becken vom Wasser durchflossen
wird und erst dann geöffnet wird, wenn der Absitzbetrieb beendet ist und mit der Schlammtrocknung begonnen werden soll.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Absitzraum für Abwasser, dadurch ge- ao kennzeichnet, daß er zwecks gleichzeitiger Benutzung als Schlammtrockenraum mit während des Absitzbetnebs verschließbaren Drainageleitungen versehen ist. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211400C true DE211400C (de) |
Family
ID=473220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211400D Active DE211400C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211400C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3323309A (en) * | 1963-09-18 | 1967-06-06 | Dobell Curzon | Underground storage for water and method of constructing the same |
-
0
- DE DENDAT211400D patent/DE211400C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3323309A (en) * | 1963-09-18 | 1967-06-06 | Dobell Curzon | Underground storage for water and method of constructing the same |
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