DE2107983C - Vorrichtung zur fortlaufenden und berührungslosen Dickenmessung eines dünnen Drahtes mittels einer radioaktiven Strahlenquelle - Google Patents
Vorrichtung zur fortlaufenden und berührungslosen Dickenmessung eines dünnen Drahtes mittels einer radioaktiven StrahlenquelleInfo
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Description
Die Erfindung betriff' eine Vorrichtung zur for! laufenden und berührungslosen Dickenmessung ein·-·»
dünnen Drahtes, der kontinuierlich laufend quer /ut Verbindungslinie zwischen einer radioaktiven Strahlenquelle,
deren Strahlung von dem zu messenden Draht beachtlich ahsorbi.r' wird, und mindestens
einem Detektor, der auf die von der Strahlenquelle ausgesandte radioaktive Strahlung anspricht, angeordnet
und derart geführt ist, daß er sich auch bei Bewegungen senkrecht zu seiner Laufrichtung innerhalb
des von der Strahlenquelle in den Detektor fallenden
radioaktiven Strahlenbündels befindet.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 920 706
ist bereits eine Vorrichtung zur Messung des Querschnittes von Draht, insbesondere von Betonstahl mit
aufgewalzten Rippen, bekannt, weiche aus einem Kollimator mit radioaktiver Strahlenquelle, einem Detektor
und einer Aufnahme für den quer zur Achse des Systems angeordneten, zu messenden Draht im Strahlenbündel
zwischen Kollimator und Detektor besteht. Bei dieser Vorrichtung ist vorgesehen, daß zur fortlaufenden
Messung bei kontinuierlich durch die Aufnahme laufendem Draht der Kollimator bzw. das radioaktive
Strahlcibündel einen öffnungswinkel aufweist,
der größer ist als der durch die mittlere Dicke (plus Rippe) des zu messenden Drahtes definierte
Objektwinkel plus Dickentoleranz und Bewegungstoleranz beim Durchlauf, und daß der Detektor für die
Messung der Gesamtintensität des in Durchlaufrichtung des Drahtes beliebig ausgeblendeten Strahlenbündels
ausgelegt ist.
Mit dieser bekannten Vorrichtung kann eine kontinuierliche
Messung der Dicke von Drähten, z. B. bei der Herstellung von Betonstahl, mit hoher Genauigkeit
vorgenommen werden. Es liegt aber im Wesen des angewendeten Meßverfahrens, daß Drahtdurchmesser
unter etwa einem Millimeter nicht mehr genau genug bestimmt werden können.
Es ist andererseits aus der deutschen Offenlcgungsschrift 1 908 275 ein Verfahren zum fortlaufenden
berührungsfreien Messen von kleinen Drahtstärken bekannt, bei dem der zu messende Draht in der Nähe
einer Laser-Lichtquelle durch das Strahlungsfeld geführt
wird. Mittels photoelektrischer Aufzeichnung der Hell- und Dunkelstellen eines durch den Laserstrahl
erzeugten Beugungsbildes kann die Drahtstärke fortlaufend ermittelt werden. Hierbei wird das
Beugungsbild periodisch abgetastet, wobei die zeitlichen Abstände der Dunkelstellen des Beugungsbildes
durch eine gegebene Zählimpulsfolge ermittelt werder. Mit diesem Verfahren iassen sich nur sehr dünne
Drähte unterhalb von etwa einem Zehntel Millimeter Durchmesser messen.
Die Stärke von laufenden Drähten, deren Durchmesser in dem Bereich zwischen einem Zehntel und
einem Millimeter liegt, läßt sich ako bisher nicht mit
genügender Genauigkeit berührungslos bestimmen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit der eine fortlaufende, berührungslose Messung der Dicke eines Drahtes von vorzugsweise
einem 7ehntel bis zu einem Millimeter Durchmesser auch bei hoher Durchlaufgeschwindigkeit und unabhängig
von dem Profil des Drahtes möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Draht mehrfach durch eine Fläche quer
zur Verbindungslinie zwischen der radioaktiven Strahlenquelle und den Detektoren geführt ist.
Demnach befindet sich nicht nur ein einziger Drahtabschnitt im radioaktiven Strahlenbündel zwischen
der Strahlenquelle und dem Detektor; es werden vielmehr mehrere in einer Fläche angeordnete Abschnitte
des zu messenden Drahtes gleichzeitig bestrahlt. Der Detektor liefert ein Meßsignal, das ein
MaL für die Summe der Dicken aller im Strahlenbündel befindlichen Drahtabschnitte ist. Das Meßsignal
ist somit auch ein Maß für die mittlere Dicke aller Drahtabschnitte. Die Vorrichtung wird dabei konstruktiv
derart aufgebaut und dimensioniert, daß die Lange aller Drahtabschnitte wesentlich kleiner ist als
die Länge des Drahtes, auf der sich seine Dicke erfahrungsgemäß merklich ändern kann. Diese Bedingung
kann bei Herstellungseinrichtungen tür Drähte zwischen einem Zehnte! und einem Millimeter
Durchmesser leicht eingehalten werden.
Die Fläche, durch die der Draht mehrfach geführt ist, kann gekrümmt sein; sie kann aber auch als
Ebene ausgebildet werden.
Eine Weiterbildung der Vorrichtung, bei der die einzelnen Drahtabschnitte in einer gekrümmten
Fläche liegen, ist dadurch gegeben, daß der kontinuierlich laufende Draht einlagig auf die Umfangsfläche
eines in radialer Richtung für die radioaktive Strahlung weitgehend durchlässigen, auf Grund der Drahtbcvvcguiig
rotierenden Zylinders aufgespult Ist, in dessen Zentrum sich die Strahlenquelle befindet, und
daß die Zylinderachse quer zu der Verbindungslinie zwischen Strahlenquelle und Detektor angeordnet ist.
Die gekrümmte Fläche, durch die der Draht im radioaktiven Strahlenbündel geführt ist, wird dabei durch
einen Teil der Umfangsfläche des Zylinders vorgegeben.
Im Prinzip könnte man die Drehachse, um die sich der Zylinder dr;'ht, starr mit dem Zylinder verbinden,
so daß sich die Strahlenquelle gleichfalls dreht. Eine solche Maßnahme wäre aber meßtechnisch ungünstig,
weil dann die unvermeidlichen Inhomogenitäten in der Verteilung der radioaktiv strahlenden Materie
und in der Eigenabsorption des Präparates zu periodischen Schwankungen des Meßsignals führen würden.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist demgegenüber die Strahlenquelle räumlich fest angeordnet.
Als Zylinder kann ein Hohlzylinder verwendet werden, der aus einem Rohr von geringer Strahlenabsorption
und beidseitig befestigten Seitenwänden be-
steht und in zentralen Bohrungen der Seitenwände z. B. auf einer durchgehenden, ortsfesten Drehachse
drehbar gelagert ist. Um zu verhindern, daß der Draht vom rotierenden Zylinder abspringt, sollte dabei
«~r Durchmesser der Seitenwände größer sein als
der Durchmesser des Rohres. Zwecks Abschirmung können die Seitenwände selbst aus einem Material
hoher Strahlenabsorption, vorzugsweise aus Schwermetall, bestehen. Als Material für den Hohlzylinder
bzw. das Rohr kann ein eichtnietall oder ein Kunst-
stoff gewählt werden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die einzelnen Drahtab.-.chnitte in einer ebenen
Fläche liegen, ist dadurch gegeben, daß der kontinuierlich laufende Draht mehrfach über zwei parallel
zueinander angeordnete, auf Grund der Drahtbewegung rotierende Rollen geführt ist, daß die Strahlenquelle
zwischen den Rollen in der Ebene der beiden Rollenachsen angeordnet ist und daß diese Ebene
quer zu der Verbindungslinie zwischen der Strahlenquelle und den Detektoren steht.
Sowohl bei Verwendung eines Zylinders oder von zwei Rollen ist es sehr vorteilhaft, daß zur sicheren
Führung des Drahtes leicht spiralig verlaufende Rillen auf die Umfangsfläche des Zylinders bzw. auf die
Umfangsflächen der Rollen aufgebracht sind. Der Zylinder
bzw. die Rollen werden zweckmäßigerweise im Innern eines Gehäuses untergebracht, welches mit
mindestens einer Strahlenaustritts-Öffnung versehen ist, hinter der der Detektor angeordnet ist.
Die von der radioaktiven Strahlenquelle ausgesandten und in den Detektor einfallenden Energiequanten
sind zeitlich statist;sch verteilt. Um die Statistik
der nachzuweisenden Impulse zu verbessern, d. h. um zu gewährleisten, daß pro Zeiteinheit mehr
Impulse nachgewiesen werden, ist nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß zwei
oder mehr Detektoren eingesetzt werden, die ihre Ausgangssignale an ein gemeinsames Registriergerät
(z. B. Mittelwertmesser, Zähler) abgeben.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeig;
F i g. 1 eine Vorrichtung mit zwei Detektoren und mit einem in einem Gehäuse rotierenden Zylinder, in
desstn Zentrum die radioaktive Strahlenquelle angeordnet und über dessen Umfangsfläche der Draht
geführt ist,
Fig. 2 einen Schnitt A-A durch den Zylinder und
das Gehäuse der in F i g. I dargestellten Vorrichtung.
F i g. 3 eine Vorrichtung mit zwei Detektoren und zwei in einem Gehäuse rotierenden Rollen, zwischen
denen die radioaktive Strahlenquelle angeordnet und über die der Draht geführt ist, und
F i g. 4 einen Schnitt B-B durch die Rollen und das Gehäuse der in F i g. 3 durgestellten Vorrichtung.
In Fig. I und 2 ist ein Gehäuse! dargestellt, in welches eine feststellende Drehachse !eingelassen ist.
In einer zentral gelegenen Querbohrung der Dreh-
achse 2 befindet sich als Strahlenquelle 3 ein radioaktives Präparat. Symmetrisch zur Strahlenquelle 3 sitzt
auf der Drehachse 2 ein drehbarer Hohlzylindcr, der durch in das Gehäuse 1 hineinragende Teile 4 und 5
an einer Bewegung in Richtung der Zylinderachse 6 gehindert wird. Der Hohlzylindcr ist aus einem dünnen
Rohr 7 und beidseitig befestigten, zentral durchbohrten Seitenwänden 8 und 9 zusammengesetzt. Das
Rohr 7 besteht aus einem sehr festen Material geringer Strahlcnabsorption, und zwar aus einem Kunststoff;
es kann aber auch aus einem Leichtmetall wie z.B. Aluminium bestehen. Das Rohr7 enthält auf
seiner Umfangsfläche 1· leicht spiralig verlaufende Rillen 11 zur Aufnahme des dünnen Meßdrahtes 12.
Dadurch ist ein genau fixierter und konstant bleibender Drahtumlauf gewährleistet. Die Seitenwände 8
und 9 des Hohlzylinders dienen zur Strahleneingrenzung und bestehen aus Gründen des Strahlenschutzes
aus einem Material hoher Strahlenabsorplion, also vorzugsweise aus einem Schwermetall! wie Blei.
Im Gehäuse 1 sind ferner zwei gegenüberliegende Strahlcnaustritts-Öffnungen 13 und 14 vorgesehen,
hinter denen sich je ein Detektor 15 bzw. 16 befindet. Diese Strahlenaustritls-Öffnungen 13 und 14 sind so
bemessen, daß sie etwas breiter sind, als es den maximalen,
durch die Seitenwände 8 und 9 des Hohlzylinders bestimmten Strahlenbündeln 17 und 18 entspricht.
Für einen langsam laufenden Meßdraht 12 und/oder eine starke Strahlenquelle 3 wurden eine
einzige Slrahlenaustritts-Öffnung 13 und ein einziger
Detektor 15 genügen. Andererseits kann es zur Erzielung einer hohen Meßgenauigkeit erforderlich sein,
mehr als zwei Strahlcnaustritts-Öffnungen und eine entsprechende Anzahl von Detektoren zu benutzen.
Dann muß die Strahlenquelle 3 auf andere Weise an der Drehachse 2 befestigt sein. — Die Detektoren 15
und 16 sind an ein nicht (gezeigtes) Registriergerät angeschlossen, dessen Ausgangssignal zur Steuerung
z. B. des Herstellung^ oder Formprozesses des Meßdrahts 12 verwendet werden kann.
Gemäß Fig.2 läuft der dünne Meßdraht 12, der
beispielsweise von einer Ziehvorrichtung kommt, in Pfeilrichtung durch ein Führungsrohr 19 in das Gehäuse
1 ein. Der Draht 12 ist in den spiralig verlaufenden Rillen 11 eintägig auf Jen Hohlzylindcr aufgespult,
dreht fortlaufend den Hohlzylindcr und verläßt das Gehäuse 1 wieder durch ein weiteres Führungsrohr
20. Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist der Meßdraht
12 sechsfach durch jedes der in die Detektoren 15 und 16 fallenden radioaktiven Strahlenbündel 17
und 18 geführt. Die beiden gekrümmten Flächen in den Strahlenbündeln 17 und 18, in denen die einzelnen
Drahtabschnitle nebeneinanderlegen, sind durch einen Teil der Umfangsfläche 19 des Hohlzylinders
gegeben. Die beiden meßwirksamen Flächen stehen quer zu den Verbindungslinien 21 und 22 zwischen
der Strahlenquelle 3 und den beiden Detektoren 15 und 16. Bei einer Änderung in der Stärke des Meßdrahtes
12 werden die beiden von der Strahlenquelle 3 in die Detektoren 15 und 16 einfallenden radioaktiven
Strahlenbündel 17 und 18 durch den Meßdraht 12, der radioaktive Strahlung absorbiert, mehr
oder weniger abgeschattet. Das von den Detektoren 15 und 16 abgegebene Ausgangssignal ist ein Maß für
die gesamte Dicke der sechs Drahtabschnitte und damit
auch für die mittlere Dicke des auf dem Hohlzylindcr gerade aufgespulten Meßdrahtes 12. Die Anzahl
der auf den Hohlzylindcr gewickelten Drahtabschnitte richtet sich nach der zu erwartenden mittlc-■
rcn Dicke des Meßdrahts 12.
is In F i g. 3 und 4 ist ein Gehäuse 23 aus Metall dargestellt,
in welches zwei feststehende, parallel zueinander angeordnete Drehachsen 24 und 25 in einigem
Abstand voneinander eingelassen sind. Auf jede der beiden Drehachsen 24 und 25 ist eine drehbare Rolle
ao 26 bzw. 27 aufgeschoben und durch Zentrierstücke 28 zentriert. Zwischen den beiden Rollen 26 und 27
ist in der Ebene der Drehachsen 24 und 25 eine flächenhafte
Strahlenquelle 29 befestigt. Die Umfangsflächen 30 und 31 der beiden Rollen sind zur Auf-
as nähme des Meßdrahts 32 mit spiralig verlaufenden
Rillen 33 verschen.
Das Gehäuse 23 enthält zwei gegenüberliegende Strahlcnaustritts-Öffnungen 34 und 35, hinter denen
jeweils ein Detektor 36 und 37 angeordnet is«. Die Verbindungslinien 38 und 39 zwischen der Strahlenquelle
29 und den Detektoren 36 und 37 stehen senkrecht zu der Ebene, in der die beiden Drehachsen 24
und 25 liegen.
Aus F i g. 3 geht hervor, daß der dünne Draht 32, dessen Dicke bestimmt werden soll, in Pfeilrichtung
kontinuierlich durch ein Führungsrohr 4· in das Gehäuse 23 einläuft, von der ersten Rolle 26 in Richtung
auf die zweite Rolle 27 umgelenkt wird, von der zweiten Rolle 27 wiederum auf die erste Rolle 26 gelangt,
und — wie aus F i g. 4 ersichtlich — nach insgesamt viermaligem Durchlaufen des Gehäuses 23
durch ein weiteres Führungsrohr 41 hciausgcleitet wird. Die beiden Rollen 26 und 27 werden durch die
Drahtbewegung in Richtung der in F i g. 3 eingezeichneten Pfeile gedreht.
Bei der in den F i g. 3 und 4 dargestellten Vorrichtung
wird also der Meßdraht 32 insgesamt viermal durch zwei meßwirksame ebene Flächen 41 und 42
geführt, die in F i g. 3 senkrecht auf der Papierebens
stehen. Vier Drahtabschnitte liegen dabei gleichzeitig
und jeweils parallel zueinander in jeder der beider Ebenen 42 und 43. Diese Ebenen 42 und 43, die voi
den von der Strahlenquelle 29 ausgehenden und ii die Detektoren 36 und 37 einfallenden Lichtbündelt
44 und 45 durchsetzt werden, stehen senkrecht au den Verbindungslinien 38 bzw. 39.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Vorrichtung zur fortlaufenden und berührungslosen
Dickenmessung eines dünnen Drahtes, der kontinuierlich laufend quer zur Verbindungslinie
zwischen eirer radioaktiven Strahlenquelle,
deren Strahlung von dem -U messenden Draht beachtlich
absorbiert wird., und mindestens einem Detektor, der auf die von der Strahlenquelle ausgesandte
radioaktive Strahlung anspricht, angeordnet und derart geführt ist, daß er sich auch
bei Bewegungen senkrecht zu seiner Laufrichtung innerhalb des von der Strahlenquelle in den Detektor
fallenden radioaktiven Strahlenbündels befindet, dadurch gekennzeichnet, daß
der Draht (12; 32) mehrfach durch eine Fläche (10; 42 und 43) quer zu der Verbindungslinie
(21 o-'er 22; 38 oder 39) zwischen der stationären
Strahlenquelle (3 29) und den Detektoren (15, 16, 36, 37) geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fläche (10), durch die der Draht (12) mehrfach geführt ist, gekrümmt ist.
.1. Vorrichtung nach Anspruch I, c1 durch gekennzeichnet,
daß die Fläche (42 und 43), durch die der Draht (32) mehrfach geführt ist, eine Ebene ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennze.-hnet.
da2 der kontinuierlich laufende Draht (12) einhgig a.'. die Umfangsfläche (10)
eines in radialer Richtung für die radioaktive Strahlung weitgehend J rchlässigen, auf Grund
der Drahtbewegung rotierenden Zylinders (7, 8 und 9) aufgespult ist, in dessen Zentrum sich die
Strahlenquelle (3) befindet, und daß die Zylinderachse (6) quer zu der Verbindungslinie (21 oder
22) zwischen Strahlenquelle (3) und Detektor (15 bzw. 16) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Strahlenquelle (3) räumlich fest angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Drah; (12) tragende
Zylinder (7, 8 und 9) ein Hohlzylinder ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder aus einem
Rohr (7) von geringer Strahlenabsorption und beidseitig befestigten Seitenwänden (8 unJ 9) zusammengesetzt
und in zentralen Bohrungen der Seitenwände (8 und 9) auf einer feststehenden Drehachse (2) drehbar gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der Seitenwände (8 und 9) größer ist als der Durchmesser des Rohres (7).
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (8
und 9) des Hohlzylinders (7, 8 und 9) aus einem Material hoher Strahlenabsorption, vorzugsweise
aus einem Schwermetall, bestehen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder
(7, 8 und 9) oder das Rohr (7) aus Leichtmetall besteht.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder
(7, 8 und 9) oder das Rohr (7) aus Kunststoff besteht.
P Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der kontinuierlich laufende
Draht (32) mehrfach über zwei parallel zueinander angeordnete, auf Grund der Drahtbewegung
rotierenden Rollen (26 und 27) geführt ist, daß die Strahlenquelle (29) zwischen den Rollen (26
und 27) in tier Ebene der beiden Drehachsen (24 und ·>5) angeordnet ist und daß üiese Ebene einer
zu der Verbindungslinie (38 und 39) zwischen der Strahlenquelle (29) und den Detektoren (36 und
37) steht.
13 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4
bis P dadurch gekennzeichnet, daß zur sicheren Fürung des Drahtes (12; 32) leicht spiralig verlaufende
Rillen (U; H) auf die Umfangsflhehc
(10) des Zylinders (7, 8 und 9) bzw uur die Lmfangsflächen
(30 und 3!) der Rollen (26 und 27) aufgebracht sind
14. Vorrichtung nut!· einem der Ansprütl 4
bis 13, daduich t;ekemi/eitfi..^, daß der Hohi-vlinder(7.
8 und 9) bzw die Rollcn(26 und 27) mi Innern eines Gehäuses (1; 23) untergebracht vi i,
welches mit mindestens einer Strahlenausir π·,-öffnung
(13 bzw. 14; 34 bzw. 35) versehen i-i,
und daß dahinter der Detektor (15 bzw. 16. Λ6 b/w. 37) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2107983A DE2107983B1 (de) | 1971-02-19 | 1971-02-19 | Vorrichtung zur fortlaufenden und be ruhrungslosen Dickenmessung eines dünnen Drahtes mittels einer radioaktiven Strah lenquelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2107983C true DE2107983C (de) | 1973-03-15 |
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