DE209669C - - Google Patents

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DE209669C
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fuel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/002Double acting engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 460.1GRUPPE %
CARL GRUNWALD in BREDENEY
Verbrennungskraftmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbrennungskraftmaschinen, welche nach Art der Diesel-Motoren arbeiten, d. h. auf solche Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen der Brennstoff für sich allein nach erfolgter Kompression der Verbrennungsluft durch ein besonderes Brennstoffeinspritzventil in den Verbrennungsraum eingeführt wird.
Um bei derartigen Maschinen eine innige Mischung des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft und eine gleichmäßige Verbrennung zu erzielen, muß erfahrungsgemäß der Brennstoff in die Mitte des Verbrennungsraumes eingespritzt werden. Dieser Bedingung kann bei einfachwirkenden Maschinen der erwähnten Art ohne weiteres dadurch entsprochen werden, daß man das Brennstoffeinspritzventil in der Mitte des Zylinderdeckels anordnet. Dagegen stößt die Erfüllung dieser Bedingung bei doppeltwirkenden Verbrennungskraftmaschinen für den auf der Kolbenstangenseite, gelegenen Verbrennungsraum auf Schwierigkeiten, zumal da das Brennstoffeinspritzventil so angeordnet werden muß, daß der Brennstoffstrahl keine zerstörenden Einwirkungen auf die Kolbenstange äußern kann.
Die genannten Schwierigkeiten hat man beispielsweise dadurch zu überwinden versucht, daß man den Brennstoff mittels in der Zylinderwandung angeordneter Brennstoff einspritzventile in einen zum Teil im Arbeitskolben, zum Teil im Zylinderdeckel angeordneten ringförmigen Verbrennungsraum in tangentialer Richtung einspritzte. Diese gegenseitige Anordnung des Verbrennungsraumes und der Einspritzventile hat aber den Nachteil im Gefolge, daß zur Erzielung einer innigen Mischung von Brennstoff und Luft mindestens zwei Brennstoffeinspritzventile erforderlich sind. Außerdem wird der Brennstoffstrahl jedes Einspritzventiles die Verbrennungsluft zunächst vor sich her treiben und infolgedessen erst nach Verlauf einer gewissen Zeit mit sämtlichen Luftteilchen der ihm zufallenden Hälfte des ringförmigen Verbrennungsraumes in Berührung kommen. Eine äugen- blickliche innige Mischung des Brennstoffes mit der gesamten Verbrennungsluft und eine gleichmäßige Verbrennung des Brennstoffluftgemisches, wie sie auf der Deckelseite von einfachwirkenden Diesel-Motoren durch Einspritzen des Brennstoffes in die Mitte der ruhenden Verbrennungsluft erzielt wird und zur Erreichung eines rationellen Betriebes erfahrungsgemäß erzielt werden muß, kann durch die bekannte Anordnung nicht erreicht werden.
Die Erfindung bezweckt nun, eine doppeltwirkende Verbrennungskraftmaschine der ein-gangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher wie auf der Deckelseite des Arbeitszylinders so auch auf der Kolbenstangenseite ein Einspritzen des Brennstoffes in die Mitte der ruhenden Verbrennungsluft möglich ist, und bei welcher somit auch auf der Kolbenstangenseite des Arbeitszylinders eine augenblickliche innige Mischung des Brennstoffes mit der gesamten Verbrennungsluft und eine gleichmäßige Verbrennung erzielt wird, ohne daß eine zerstörende Einwirkung des Brennstoffstrahles auf die Kolbenstange eintreten kann.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß der Arbeitskolben mindestens zwei exzentrisch zur Achse des Arbeits-
Zylinders angeordnete Kolbenstangen besitzt, und daß das Brennstoffeinspritzventil, welches zu dem auf der Kolbenstangenseite des Arbeitszylinders liegenden Verbrennungsräume gehört, derart angeordnet ist, daß seine Achse durch die Mitte des Verbrennungsraumes hindurchgeht und keine von den Kolbenstangen trifft.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι die in Betracht kommenden Teile einer
ίο der Erfindung gemäß eingerichteten doppeltwirkenden Verbrennungskraftmaschine in einem achsialen Schnitte und
Fig. 2 die zu Fig. ι gehörige Unteransicht, zum Teil im Schnitt.
A ist der Arbeitszylinder, B der Arbeitskolben einer doppeltwirkenden Verbrennungskraftmaschine der eingangs erwähnten Art. C, C1 sind zwei Kolbenstangen, die symmetrisch zur Achse des Arbeitszylinders angeordnet sind. Der Arbeitskolben B befindet sich in seiner unteren Totpunktlage; seine obere Totpunktlage ist durch Strichpunktlinien veranschaulicht. Mit D und E sind die beiden Verbrennungsräume des Arbeitszylinders bezeichnet. In der Mitte der Deckel a1 und a2 des Arbeitszylinders A ist je ein (auf der Zeichnung nur teilweise dargestelltes) Brennstoffeinspritzventil F bzw. G angeordnet.
Beim Betriebe der Maschine gelangt der durch die Brennstoffeinspritzventile F und G eingeführte Brennstoff infolge der zentralen Anordnung dieser Ventile in die Mitte der in den Verbrennungsräumen D und E befindlichen ruhenden Verbrennungsluft, so daß in beiden Verbrennungsräumen des Arbeitszylinders dieselbe innige Mischung von Brennstoff und Luft und dieselbe gleichmäßige Verbrennung erzielt wird. Außerdem wird durch die dargestellte Anordnung erreicht, daß keine der Kolbenstangen C1C1 unmittelbar von dem Brennstoffstrahle getroffen wird. Das zu dem Verbrennungsräume D gehörige Brennstoffeinspritzventil könnte im Deckel a1 auch so angeordnet werden, daß seine Achse zur Achse des Arbeitszylinders geneigt ist. Auch könnte dieses Ventil in die Wandung des Arbeitszylinders verlegt werden; die Achse des Ventiles muß jedoch in allen Fällen durch die Mitte des Verbrennungsraumes hindurchgehen und darf die Kolbenstangen nicht treffen.
Die Anzahl der anzuordnenden Kolbenstangen ist selbstverständlich nicht an die Zahl zwei gebunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verbrennungskraftmaschine, bei welcher der Brennstoff für sich allein nach erfolgter Kompression der Verbrennungsluft durch ein besonderes Brennstoffeinspritzventil in den Verbrennungsraum eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben mindestens zwei exzentrisch angeordnete Kolbenstangen besitzt, und daß das Brennstoffeinspritzventil, welches zu dem auf der Kolbenstangenseite des Arbeitszylinders liegenden Verbrennungsräume gehört, derart angeordnet ist, daß seine Achse durch die Mitte des Verbrennungsraumes hindurchgeht und keine Kolbenstange trifft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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