DE2062103C - Türverriegelungsanordnung - Google Patents

Türverriegelungsanordnung

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DE2062103C
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DE
Germany
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door
lever
locking
door switch
opening magnet
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Anton 8461 Pittersberg; Müller Herbert 8472 Schwarzenfeld Galli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Türverriegelungsanordnung, insbesondere für Türen an Waschoder Geschirrspülmaschinen, mit einem in geschlossener Stellung durch einen Sperranker eines Türöffnungsmagneten verriegelten Türverschluß und einem türstellungsabhängig Verbraucher und den Türöffnungsmagneten schaltenden Türschalter.
Bei einer bekannten Anordnung der obengenannten Art an einer auf dem Markt befindlichen Waschmaschine ist der Türschalter, der die Verbraucher abschaltet und den Türöffnungsmagneten spannungslos machen soll, einzig und allein von der Stellung der Tür der Waschmaschine abhängig. Dies bedeutet, daß bei langer anstehendem Betätigungskommando für den Türöffnungsmagneten und bei sich nicht öffnender Tür, die beispielsweise durch Fremdgegenstände, wie Wäschekorb oder Knie des Betätigenden, an der öffnung gehindert ist, der Türöffnungsmagnet nicht spannungslos gemacht wird, so daß dieser für Dauerbetrieb ausgelegt werden muß, um nicht durchzubrennen. Um dies zu vermeiden, ist bei der bekannten Anordnung ein zusätzlicher Überlastungsschutz in Form eines Bimetallrelais vorgesehen, der bei längerer Einschaltung des Türöffnungsmagneten
ίο dessen Betätigungsspule von der Stromquelle t^nnt. Nach Erkalten des Bimetalles wird jedoch der Türöffnungsmagnet wieder eingeschaltet. Diese bekannte Anordnung ist einerseits durch die Verwendung des Bimetallrelais relativ aufwendig und zum
is andern nicht ohne Gefahr einsetzbar, da nicht sichergestellt ist, daß bei kurzzeitiger Betätigung des Türöffnungsmagneten und blockierter Tür nicht doch eine Entriegelung des Türverschlusses eingetreten ist, so daß, da der Türschalter geschlossen bleibt, nach weiteren Betrieb der Waschmaschine ein selbsttätiges öffnen der Tür nicht ausgeschlossen werden kann.
Durch die Erfindung <oll eine Türverriegelungsanordnung der eingangs erläuterten Art geschaffen wer-
den, die es zuläßt, ohne besonderen Aufwand einen Türöffnungsmagneten für Kuizzeitbetrieb zu verwen den.
Die Lösung der Aufgabe wird bei einer Türverriegelungsanordnung der obengenannten Art erfin-
dungsgemäß dadurch erreicht, daß der Türverschluß Mittel zur verriegelungsabhängigen Betätigung des Türschalters und zur zumindest zeitweiligen Halterung des Ankers des Türöffnungsmagneten in für den Türverschluß entriegelnder Stellung hat.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß bei langer anstehendem Betätigungskomp*undo für den Türöffnungsmagneten und bei sich nLht öffnender Tür, die beispielsweise durch Fremdgegenstände wie Wäschekorb oder Knie des Betätigenden an der öffnung gehindert ist, der Türöffnungsmagnet spannungslos gemacht wird, so daß dieser keine Dauerbelastung aushalten muß, ohne daß hierzu besondere Überwachungseinrichtungen vorzusehen sind. Mit nur einem zusätzlichen Hebel gegenüber der bekannten Anordnung kann ausgekommen werden, wenn die Mittel aus einem in Öffnungsrichtung federbelasteten, schwenkbar gelagerten Schließhebel und einem an diesem Schließhebel schwenkbar gelagerten, federbelastetcn Türschaltcrbetätigungshebel bestehen, die beide in Verriegelungsabhär.gigkeit zum Sperranker des Türöffnungsmagneten stehen. Eine einfache Verriegelung des Sperrankers in entriegelter Stellung läßt sich erreichen, wenn ein Ansatz des Türschalterbetätigungshebels bei geöffnetem Türschalter den Sperranker des Türöffnungsmagneten in entsperrter Stellung hält.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Mittel aus einem Kniehebelsystem, deren gemeinsamer Hebelschwenkpunkt am Schließhebel des Türverschlusses liegt und mit dem Türschalter in Wirk verbindung bringbar ist, wobei die zweiten Lagerpunkte der Kniehebel einerseits über den Sperranker des Türöffnungsmagneten und andererseits durch die Schließfeder des Türverschlusses bestimmt sind. Hierdurch ist es möglich, dafür Sorge zu tragen, daß der Verbraucher nicht betriebsbereit werden kann, wenn der Verschluß entriegelt und die Tür nicht geöffnet gewesen ist.
An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung beschrieben und die Wirkungsweise näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 den konstruktiven Aufbau einer Türverriegelungsanordnung, deren funktioneile Wirkungsweise aus den
F i g. 3 bis 5 zu ersehen ist;
Fig. 6 bis 10 zeigen prinzipmäßig verschiedene Stellungen einer Türverriegelungsanordnung, die mit einem Kniehebelsystem arbeitet.
Aus Fig. I ist die eine Seitenansicht der vorteilhafterweise zu einer Baueinheit zusammengefaßten Türverriegelungsanordnung zu ersehen, die aus dem Türöffnungsmagneten 1 mit den elektrischen Anschlüssen 2 und dem Speiranker3 besteht. In einem Isolierstoffgehäuse 4 ist der Schließhebel 5, der mit einem türfesten Zapfen 6 zusammenarbeitet, über du. Bolzen 7 schwenkbar gelagert. Am Schließhebe' ? selbst ist weiterhin ein Betätigungshebel 8 an de Stelle 9 schwenkbar gelagert, der mit djm Türscl'.ilter 10 zusammenarbeitet. Schließhebel 5 und Betätigungshebel 8 sind mit Ansätzen !1 bzw. 12 abgestattet, die mit dem Sperranker des Türöffnu'igsmagneten 3 in noch /u beschreibender Weise in W ;k verbindung stehen.
Die Fig. 3 zeigt die Prinzipdarstellung der Betr. .-talaec der Türverriegelungsanordnung, wie sie at: Ii aus den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, wobei de Türschalter 10 geschlossen und die Ansätze Il unJ 12 des Schließhebels und des Betätigungshebels m;l dem Sperranker 3 des Türöffnungsmagneten 1 in verriegelnder Wirkverbir.dung stehen. Der Türschalter 1 liegt mit seinem einen Ende an dem einen Pol des Netzes, der mit 13 bezeichnet ist. An der anderen Klemme des Türschalters 10 liegen sowohl die Spule di.s Türöffnungsmagneten 1 als auch die weiteren vom Türschalter 10 abzuschaltenden Verbraucher. Diese \ erbraucher sind als Widerstand mit dem Bezugszeichen 14 dargestellt. Der Gegenpol des Netzes ist mit 15 bzeichnet. Die zweite Seite der Spule des Türöffnungsmagneten 1 ist an eine Klemme 16 geführt, die beispielsweise über weitere Zustandserfassungsschalter der Waschmaschine und kommandogebende Schalter für den Türöffnungsmagneten au die Netzklemme IS geführt ist. Diese nicht naher dargestellten kommandogebenden Schalter können ein gesondert anzubringender Taster zum öffnen der Waschmaschine oder aber auch programmabhängige Kontakte sein. Wird ein derartiger kommandogebender Kontakt betätigt und lassen die übrigen zustands- 5" erfassenden Schalter einen Stromfluß durch die Spule des Tüiöffnungsmagneten 1 zu, so daß der Anker 3 angezogen wird, so ergibt sich entweder die aus F i g. 4 oder 5 ersichtliche Situation, je nachdem ob die Tür, die über den Zapfen 6 mit dem Schließhebei 5 in Wirkverbindung steht, aufspringen kann oder nicht. Im Zustand nach F i g. 4 ist die Tür beispielsweise durch einen Wäschekorb oder das Knie einer Betätigungsperson am öffnen blockiert, so daß die Feder 17, die die öffnung der Tür durch Verschwenken des Schließhebels 5 bewirkt, nicht wirksam werden kann. Die Rückstellfeder 18 des Türschalters 10 hingegen bewirkt eine Verschwenkung des Betätigungshebels 8 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß sich der Türschalter 10 öffnen kann und der Ansatz 12 des Betätigungshebels 8 unter der Stirnfläche des Sperrankers 3 zu liegen kommt. Hierdurch ist einerseits verhindert worden, daß der Sperranker 3, der ebenfalls federbelastet ist, nach Spannungsloswerden durch öffnen des Türschalters 10 in seine Ausgangslage zurückgeht und andererseits die freie Bewegung des Schließhebels S bei Wegfall des Hindernisses vor der Tür der Waschmaschine. Der Endzustand des normalen Öffnungsvorganges bei geöffneter Tür ist aus F i g. 5 zu entnehmen. Der Sperranker ist dabei abgefallen und liegt auf einer schrägen Fläche des Schließhebels S auf. Beim Schließvorgang dient die schräge Fläche vorteilhafterweise zum Zurückdrängen des Sperrankers 3 bis hinter den Ansatz 11. Der Ansatz 12 des Betätigungshebels 8 bleibt bei Schließung der Tür an der einen Seitenfläche des Sperrankers 3 hängen, so daß der Türschalter 10 automatisch beim Schließen der Tür geschlossen wird. Die Schließung des Türschalters 10 wird somit mit Vorteil erst nach vollkommener Schließung der Waschmaschineniür und praktisch erst kurz vor der Verriegelung des Schließhebels 5 durch den Sperranker 3 des Spermiagneten 1 vorgenommen. Die hier erforderlichen Abstände können den jeweiligen Erfordernissen entsprechend gewählt werden. Eine Notentriegelungsmöglichkeit bei fehlender Spannung durch me· ciianischen Eingriff von außen auf den Sperranker ist im Ausführungsbeispiel nicht näher dargestellt.
Die weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Türverriegelungsanordnung gemäß den F i g. 6 bis 10 benötigt gegenüber der erstgenannten Anordnung einen geringfügig größeren Teileaufwand. Bei entsprechender Dimensionierung de. Schließfeder ist es möglich, die Tür notfalls mit Gewalt ohne Entriegelung des Sperrmagneten, beispielsweise zu Reparaturzwecken, aufzureißen, ohne hierbei die Maschine zu beschädigen. Der Schüeßhebe) ist in diesem Ausführungsbeispiel mit 19 bezeichnet, die Kniehebel tragen die Bezugszeichen 20 und 21 und sind mit dem Schließhebel 19 über einen Bolzen 22 gelenkig verbunden. Der Türschalter 10 wird vom Bolzen 22 oder den Kniehebeln 20, 21 betätigt, wobei hier ein gewisser Uberhub, beispielsweise eine elastische Ankopplung, vorgesehen werden kann. Die freien Enden 23 der Kniehebel 21 und 22 sind als Ansätze ausgebildet, die in FUhrungsnuten 24, 25 verschiebbar sind, wobei das Ende des Kniehebels 21 durch die Schließfeder 17 federbelastet ist und das Ende des Kniehebels 20 mit dem Sperranker 3 des Türoffnungsmagneten i in Verbindung steht. Im Gegensatz zu der Ausführung nach den Fig. 1 bis 5 ist der Schließhebel mit einem klauenförmigen Teil 26 ausgestattet, in dem der Zapfen 6 zwei Anlageseiten hat. Dieses Teil 2ö ist entgegen der Kraft einer Feder 27 verschwenkbar, um den Zapfen 6 beim öffnen der Tür freilegen zu können. Eine schiefe Ebene 28 sorgt für das selbsttätige Einschnappen des Zapfens 6 in die Ausnehmung des krallenförmigen Teiles 26. Die beiden Anlageflact.cn für den Zapfen 6 sind mit 29 und 30 bezeichnet.
Die Funktion dieser Anordnung wird an Hand der F i g. 6 bis 10 beschrieben. Die F i g. 6 zeigt das Kniehebelsystem in Übertotpunktlage bei geschlossenem Türschalter 10 und Anlage des Bolzens 6 an der Anlagefläche 29. Die Tür wird somit in Schließrichtung durch die Kraft der Feder 17 belastet. Fig. 7 zeigt die normale Entriegelung der Tür durch Betätigen des Türöffnungsmagneten 1, so daß das Ende des Kniehebels 20 in der Nut 24 verschiebbar ist und der Bolzen 6 an der Anlagefläche 30 zum Anliegen kommt und die Tür aufgedrückt wird. Ein Hebel zum
\nheben des Teiles 26 entgegen der· Kraft 27 zur Freigabe der Tür ist nicht näher dargestellt; Beim vollständigen öffnen der Tür wird der Bolzen 6 das Kniehebelsystem in die aus F i g. 8 ersichtliche Lage bringen, so daß der Sperranker 3 den Kniehebel 20 wieder verriegeln kann. Das Einschnappen des Bolzens 26 erfolgt über die schiefe Ebene 28, und nach weiterer Schließbewegung der Tür wird die aus F i g. 9 ersichtliche Lage erreicht, die kurz nach Überwindung der Übcrtotpunktlage für die Kniehebel 21 und 20 liegt, so daß die Kniehebel in die aus F i g. 6 ersichtliche Lage schnellen und den Türschalter 10 schließen sowie den Bolzen 6 zur Anlage an der Anlagefläche 29 bringen und den Schließdruck für die Tür bewirken. Aus F i g. 10 ist die der F i g. 4 entsprechende Stellung der Türverriegelungsanordnung zu entnehmen, bei der der Bolzen 6 bzw. die Tür der Waschmaschine blockiert ist, so daß nach Entsperrung des Türverschlusses durch den Sperranker 3 der Türschalter 10 geöffnet wird, der Bolzen kommt zur Anlage an der Fläche 30, der Abstand der Flächen 29 und 30 reicht aus, um den Schalter zu öffnen und den Sperranker 3 am Zurücktreten zu hindern. Der Schalter 10 kann somit erst geschlossen werden, wenn die Tür geöffnet war und der Sperran-
ker 3 in die den Kniehebel 20 verriegelnde Lage zurückgekehrt ist. Bei dieser TUrverriegelungsanordnung muß darauf geachtet werden, daß die Tür der Waschmaschine so gestaltet ist, daß sie entgegen der Kraft der Feder 17 nicht ohne besondere Hilfsmittel ohne Betätigung des TUröffnungsmagnctcn 1 geöffnet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2P12

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Türverriegelungsanordnung, insbesondere für Türen an Wasch- oder Geschirrspülmaschinen, mit einem in geschlossener Stellung durch einen Sperranker eines Türöffnungsmagneten verriegelten Türverschluß und einem türstellungsabhängig Verbraucher und Türöffnungsmagneten schaltenden Türschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Türverschluß Mittel zur verriegelungsabhängigen Betätigung des ' Türschalters (10) und zur zumindest zeitweiligen Halterung des Sperrankers (3) des Türöffnungsmagneten (1) in für den Türverschluß entriegelnder Stellung hat.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic't.iet, daß die Mittel aus einem in Öffnungsrichtung federbelasteten, schwenkbar gelagerten Schließhebel (5) und einem an diesem Schließhebel schwenkbar gelagerten, federhelasteten Türschalterbetätigungshebel (8) bestehen, die beide in Verriege.ungsabhängigkeit zum Sperranker (3) des Türöffnungsiragneten (I) stehen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schließhebel (S) und Türschalterbetätigungshebel (8) scherenartig, gegenläufig bewegbar sind, wobei der Türschalterbetätigung-o.iebel bei betätigtem Türöffnungsmagneten (1) und unbewegter Schließhebel in Türschalteröffnungsrichtrng verscbwenkbar ist.
4. Anordnung nach Ans* ruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (12) des Türschalterbetätigungshebels (8) bei geöffnetem Türschalter (10) den Sperranker (3) des Türöffnungsmagneten (1) in entsperrter Stellung hält.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einem Kniehebelsystem (20, 21) bestehen, deren gemeinsamer Hebelschwenkpunkt am Schließhebel (5) des Türverschlusses liegt und mit dem Türschalter (10) in Wirkverbindung bringbar ist, wobei die zweiten Lagerpunkte der Kniehebel einerseits über den Sperranker (3) des Türöffnungsmagneten (1) und andererseits durch die Schließfeder (17) des Türverschlusses bestimmt sind.

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