DE205494C - - Google Patents

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DE205494C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas

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  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM'
PATENTSCHRIFT
■ ' - M 205494 KLASSE 21 «/GRUPPE
SIMON EISENSTEIN in KIEW, Ruszl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1907 ab.
Die Wellenlängen, mit denen man bisher in
der drahtlosen Telegraphie arbeitete, über-
" schreiten im allgemeinen nicht 3000 m. Nun ist es aber bekannt, daß eine ganze Reihe von Aufgaben in der drahtlosen Telegraphie weit leichter mit langen Wellen gelöst werden kann als bei Benutzung kurzer Wellen, die praktisch viele Schwierigkeiten bereiten. Als Beispiel kommt die drahtlose Telephonie in Betracht, die einstweilen nur mit ungedämpften Schwingungen gelöst werden kann. Nun sind aber ungedämpfte Schwingungen um so leichter erlangbar, je größer die Wellenlänge ist, mit anderen Worten, je kleiner die Periodenzahl ausfällt, und zwar treffen diese Verhältnisse stets ,zu, gleichgültig, auf welche Weise die Erzeugung solcher ungedämpfter Schwingungen vor sich geht, d. h. ob ein Lichtbogen oder beispielsweise eine Hochfrequenzmaschine derartige Schwingungen erzeugt. Bei einer Wellenlänge von 10 000 m würde beispielsweise eine Hochfrequenzmaschine erforderlich sein, die eine Frequenz von 30 000 pro Sekunde besitzt. Eine solche Konstruktion praktisch durchzuführen, bietet.aber keinerlei Schwierigkeiten. Ebenso ist es bei der Bogenlampe leicht, eine gleich hohe Frequenz mit recht großer Amplitude zu erlangen. So klar diese Überlegungen sind, so bot doch ihre Anwendung in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten, weil mit der Vergrößerung der Wellenlänge die Masten, durch welche die Perioden der Eigenschwingungen bestimmt wurden, so enorme Höhe erforderten, daß wegen der enormen Kosten die Ausführung ganz unmöglich war, ganz abgesehen von den technischen Schwierigkeiten in der Konstruktion solcher Masten. Man war daher gezwungen, zu Verlängerungsspulen Zuflucht nehmen zu müssen. Dann taucht aber die Frage auf, wo dieselben einzuschalten sind. Wird die Verlängerungsspule 2 in den unteren Teil der Antenne 1 eingeschaltet, so muß der Strahlungseffekt ein sehr kleiner sein. Man kann sich zur Klarstellung der Wirksamkeit dieser Verlängerungsspulen vorstellen, daß die Antenne 1 von der Länge I, wie Fig. 2 zeigt, durch einen Draht I, c ergänzt wäre. Da aber bekanntlich die Amplitude des Stromes nach dem Sinusgesetze verteilt ist, so wird ohne weiteres klar, daß man durch die Einschaltung der Spulen in den unteren Teil der Antenne statt des Maximums / der Stromimpulse nur ein Maximum i erhält, wobei, das Verhältnis von i zu / durch folgende Formel ausgedrückt wird:
= sin
I + Ic
r= Sill
55
Wenn man also eine Antenne von 50 m Länge hat und durch diese mit einer Wellenlänge von 10 000 m arbeiten möchte, so muß eine Spule eingeschaltet werden, deren Selbstinduktionskoeffizient einer Länge von 2450 m entspricht. In diesem Falle ist
50 -f 2450 2
= sin i° 48' = pe 0,032.
Es ist also ohne weiteres klar, daß bei der Einschaltung der Selbstinduktionsspule mit. einem derartig großen Selbstinduktionskoeffi-" zienten in den unteren Teil der Antenne von
einer praktischen Arbeit gar keine Rede sein kann. Bei der Anordnung der Selbstinduktionspule am oberen Ende der Antenne (Fig. 3) tritt aber eine andere Schwierigkeit ein. Infolge der sehr großen Endspannung am Ende der Antenne werden hier starke Büschelentladungen eintreten, und ein großer Teil der Energie geht daher verloren. Daher kann auch diese Ausbildung nicht als Lösung der Aufgabe angesehen werden.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die erwähnten Übelstände dadurch, daß, wie Fig. 4 zeigt, die Selbstinduktionsspule 2 ebenfalls am oberen Ende des Luftleiters 1 angeordnet wird, daß aber gleichzeitig in an sich bekannter Weise am oberen Ende des Luftleiters eine große Zusatzkapazität 5 zur Anwendung kommt. Da bei solchen Antennen nur die Kapazität des Zusatznetzes in Betracht kommt, die Kapazität des Leiters aber völlig vernachlässigt wird, so kann der bei der einfachen Einschaltung der Verlängerungsspule am oberen Ende des Luftleiters auftretende Nachteil, wie Fig. 3 zeigt, in Form von Büschelentladungen, Funken und sonstigem Energieverlust nicht vorhanden sein. Ebensowenig kann aber die nach den Fig. 1 und 2 dargestellte Verringerung des Maximums eintreten. Wenngleich zunächst am oberen Ende des Luftleiters 1 der neuen Ausbildung eine gewisse Verzögerung in der Entwickelung der Kurve vorhanden ist, so wird doch die Stromstärke in vollem Maße ausgenutzt, und insbesondere tritt am unteren Teil des Luftleiters, in der Nähe der Erdung, wo das Strommaximum liegt, die volle Wirkung ein. Die Anwendung solcher Verlärigerungsspulen bei Luftleitern, die am oberen Ende eine große Zusatzkapazität besitzen, gestattet daher, mit großen Wellenlängen zu arbeiten, ohne daß jedoch Schwierigkeiten der oben erwähnten Art eintreten. Die Form der Zusatzkapazität kann natürlich eine ganz beliebige sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Luftleiter für drahtlose Telegraphie bzw. Telephonie, bei welchem am oberen Ende in bekannter Weise eine große, beliebig ausgestaltete Zusatzkapazität angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Luftleiters unmittelbar unterhalb der Zusatzkapazität eine Selbstinduktion in Form einer Verlängerungsspule eingeschaltet ist, um eine Vergrößerung der Wellenlänge ohne nachteiligen Einfluß auf die Fernwirkung zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT205494D Active DE205494C (de)

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DE (1) DE205494C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909583C (de) * 1943-04-21 1954-04-22 Telefunken Gmbh Antennenanordnung fuer ultrakurze Wellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE909583C (de) * 1943-04-21 1954-04-22 Telefunken Gmbh Antennenanordnung fuer ultrakurze Wellen

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