DE2054740C3 - Verfahren zum Kaltwalzen von Zahnradzähnen - Google Patents
Verfahren zum Kaltwalzen von ZahnradzähnenInfo
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- DE2054740C3 DE2054740C3 DE19702054740 DE2054740A DE2054740C3 DE 2054740 C3 DE2054740 C3 DE 2054740C3 DE 19702054740 DE19702054740 DE 19702054740 DE 2054740 A DE2054740 A DE 2054740A DE 2054740 C3 DE2054740 C3 DE 2054740C3
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Description
35
Das Patent 19 46 870 betrifft ein Verfahren zum Kaltwalzen gerader oder schräg zur Werkstückachse
verlaufender, abwälzfähiger Profile, z. B. Zahnradzähne, an der Mantelfläche eines im Durchmesser etwa dem
Teilkreisdurchmesser des herzustellenden Werkstückes entsprechenden, zylindrischen Ausgangswerkstückes
mittels mehrerer, vorzugsweise zweier gegenüberliegender, schneckenförmiger Werkzeuge mit dem entsprechenden
Bezugsprofil, wobei Werkstück und Werkzeuge sich aufeinander abwälzen und unter anderem das Werkstück gegenüber den radial hin- und
herbewegbaren und zustellbaren Werkzeugen eine zwischen zwei Endstellungen hin- und hergehende
Bewegung in Werkstücklängsachsrichtung ausführt und so in mehreren aufeinanderfolgenden Teilwalzvorgängen
jeweils über die ganze Werkstücklänge unter mehrmaliger radialer Zustellung der Werkzeuge bis
zum Profilgrund vorgeformt und anschließend über die ganze Werkstücklänge fertiggeformt wird.
Beim Kaltwalzen von Zahnradzähnen wird das Überschußmaterial häufig über den Soll-Kopfkreis
und/oder seitlich über die Soll-Zahnbreite hinaus verdrängt und muß spanabhebend entfernt werden.
Beim Zahnradwalzen im Einstechverfahren, also ohne Axialbewegung des Werkstückes während des Walzens,
ist es bekannt (DT-PS 2 76 068 oder CS-PS 84 999), das über die Sollform ausgetretene Überschußmaterial
durch Abscherwerkzeuge noch während des Auswalz'ens der Zahnradzähne zu entfernen. Die beim
Kaltwalzen übliche Abwälzgeschwindigkeit reicht indessen als Schnittgeschwindigkeit für eine einwandfreie
Zerspanung des Überschußmaterials im Bereich der Zahnkopfflächen meist nicht aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für das Verfahren nach dem Haiiptpatent geeignete
Möglichkeit zum spanabhebenden Entfernen des Überschußmaterials im Bereich der Zahnkopfflächen zu
schaffen, bei der die Schnittgeschwindigkeit von der Abwälzgeschwindigkeit unabhängig ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die hin- und hergehende Bewegung des Werkstückes in
Werkstücklängsachsrichtung als Schnittbewegung für ein solches spanabhebendes Entfernen von Überschußmaterial
während des Walzens ausgenützt wird.
Als zweckmäßig hat sich herausgestellt, wenn auf diese Weise das Überschußmaterial an den Zahnkopfflächen
des Werkstückes abgehobelt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert
Es zeigt , _, ,
F i g. 1 einen Teil einer Zahnradwalzvorrichtung nach dem Hauptpatent mit einem Hobelwerkzeug, dargestellt
ah> Schnitt in der Ebene 1-1 in Fig. 2,
F i g. 2 eine Teilansicht derselben Vorrichtung in Richtung des Pfeils II in Fig. 1. also in Achsrichtung des
Werkstücks.
Die dargestellte Zahnradwalzvorrichtung verzahnt ein Werkstück 1 in kaltem Zustand mittels zweier
gegenüberliegend angeordneter Werkzeugschnecken 2 im Abwälzverfahren und zwar in mehreren aufeinanderfolgenden,
jeweils über die ganze Werkstücklänge gehenden Teilwalzvorgängen. Dabei führt das Werkstück
1 eine axial hin- und hergehende Bewegung aus, während die beiden Werkzeugschnecken 2 zum Formen
der Zahnlücken und anschließendem Fertigstellen der Zahnprofile zugestellt werden.
Das Werkstück 1 ist fest mit einer Aufspannwelle 3 verbunden, die zwischen einer Spitze 4 und einem
Mitnehmer 5 eingespannt ist, von denen ihr die axial hin- und hergehende Bewegung gegenüber den beiden
Werkzeugschnecken 2 erteilt wird. Die Werkzeugschnecken 2 sind in Werkzeugträgern 6 gelagert. Am
Maschinenbett 7 ist ein Winkelträger 8 befestigt, an dem eine Hobeleinheit 9 höheneinstellbar angeschraubt ist.
An der Hobeleinheit 9 ist ein Arm 10 um eine Achse 11 schwenkbar angeordnet. Die Lage dieses Arms 10
bestimmt ein Kolben 12, der über Laschen 13 mit ihm verbunden ist. Am Arm 10 ist ein Hobelstahl 14
nachstellbar befestigt. Zum Auffangen der anfallenden Hobelspäne ist ein Saugkorb 15 vorgesehen, der an ein
Saugrohr 16 angeschlossen ist. Die Hobelspäne werden zusammen mit der Kühlflüssigkeit, die das Werkstück 1
umspült, am Entstehungsort abgesaugt und beeinträchtigen daher den Walzvorgang nicht
Der Kolben 12 ist durch eine Leitung 17 von unten her mit Drucköl derart beaufschlagbar, daß er im Takt der
hin- und hergehenden Bewegung des Werkstücks 1 jeweils abwechselnd seine obere und seine untere
Endstellung einnimmt. Die Bewegung in die untere Endstellung wird von Federn 18 erzeugt, die der Kolben
in seiner oberen Endstellung zusammendrückt Während der Bewegung des Werkstücks 1 von links nach
rechts (in F i g. 1) nimmt der Kolben 12 und somit auch der Hobelstahl 14 jeweils seine obere Endstellung ein,
bei der eine Spanabnahme stattfindet. Während der Bewegung des Werkstücks 1 von rechts nach links (in
Fig. 1) nimmt der Hobelstahl 14 dagegen seine untere Endstellung ein, ist also vom Werkstück 14 abgehoben.
Da sich der Werkstoff während des Walzvorganges nur allmählich aufstaucht, treten keine sehr großen Späne
auf. auch wenn der Hobelstahl 14 von Ajifang an die obere Soll-Endstellung zum Bearbeiten der Kopfflächen
der Zähne in deren Längsrichtung einnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum Kaltwalzen gerader oder schräg zur Werkstückachse verlaufender Zahnradzähne an
der Mantelfläche eines im Durchmesser etwa dem Teilkreisdurchmesser des herzustellenden Werkstückes
entsprechenden, zylindrischen Ausgangswerkstückes mittels mehrerer, vorzugsweise zweier
gegenüberliegender, schneckenförmiger Werkzeuge mit dem entsprechenden Bezugsprofil, wobei Werkstück
und Werkzeuge sich aufeinander abwälzen und das Werkstück gegenüber den radial hin- und
herbewegbaren und zuzustellbaren Werkzeugen eine zwischen zwei Endsteilungen hin- und hergehende
Bewegung in Werkstück!ängsachsrichtung ausführt und so in mehreren aufeinanderfolgenden
Teilwalzvorgängen jeweils über die ganze Werkstiicklänge unter mehrmaliger radialer Zustellung
der Werkzeuge bis zum Profilgrund vorgeformt und anschließend über die ganze Werkstückslänge
fertiggeformt wird, nach Patent 19 46 870, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und
hergehende Bewegung des Werkstückes (1) in Werkstücklängsachsrichtung als Schnittbewegung
für ein an sich bekanntes, spanabhebendes Entfernen von Überschußmaterial während des Walzens
ausgenützt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Überschußmaterial an den
Zahnkopfflächen des Werkstücks (1) abgehobelt wird.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702054740 DE2054740C3 (de) | 1970-11-06 | Verfahren zum Kaltwalzen von Zahnradzähnen | |
| FR7138252A FR2113211A5 (de) | 1970-11-06 | 1971-10-25 | |
| CH1563771A CH540729A (de) | 1970-11-06 | 1971-10-27 | Zahnradwalzmaschine |
| GB5137171A GB1336450A (en) | 1970-11-06 | 1971-11-04 | Gear rolling machines |
| US00195921A US3750443A (en) | 1970-11-06 | 1971-11-05 | Gear rolling machines |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702054740 DE2054740C3 (de) | 1970-11-06 | Verfahren zum Kaltwalzen von Zahnradzähnen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2054740A1 DE2054740A1 (de) | 1972-05-25 |
| DE2054740B2 DE2054740B2 (de) | 1976-05-20 |
| DE2054740C3 true DE2054740C3 (de) | 1976-12-30 |
Family
ID=
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