DE205261C - - Google Patents

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DE205261C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/90Carbides
    • C01B32/914Carbides of single elements
    • C01B32/942Calcium carbide

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf denjenigen Teil der Carbidherstellungsmethode, · welcher die Erzeugung der festen Barren aus der flüssigen Masse in sich schließt. ■ Der Hauptzweck der Erfindung ist, die bedenkliche und unzweckmäßige Verschiedenheit in der chemischen Zusammensetzung und dem Gaserzeugungsyermögen der von verschiedenen Öfen genommenen Barren oder der aus demselben Ofen, aber zu verschiedenen Zeitpunkten erhaltenen Barren oder auch der aus demselben Guß erhaltenen Barren zu vermeiden. Diese Verschiedenheit zeitigt oft das Resultat, daß ein Teil des Carbide in dem Generator langsamer Gas entwickelt wie der Rest und so eine nachfolgende »Nachentwicklung« bedingt, was sowohl aus ökonomischen wie aus Sicherheitsgründen zu vermeiden ist.
Die erwähnte Verschiedenheit in der Zusammensetzung der verschiedenen Barren kann aus verschiedenen, dem betreffenden. Schmelzofen und dessen Wirkung auf die Ladung eigentümlichen Ursachen entstehen, und der Mangel an Einheitlichkeit innerhalb derselben Barre kann daher entstehen, daß Teile der noch nicht umgewandelten Ofenladung während des Ausgusses niedersinken und mit der geschmolzenen Masse aus dem Ausgußloch austreten. Diese nicht umgewandelten Teile werden sich jedoch chemisch mit der Masse verbinden und das gleiche Gaserzeugungsvermögen erhalten wie der Rest der Masse, wenn das Produkt in der Form in erhitztem oder geschmolzenem Zustand erhalten bleibt. Bei der Ausführung der Erfindung werden daher die verschiedenen Güsse in eine Form oder einen- Behälter eingeleitet, in welchem die Temperatur der Schmelzmasse erhalten bleibt, was dadurch geschieht, daß der Behälter zugedeckt wird und, wenn nötig, ein Gasstrahl in die Form eingeführt oder über oder in der Nähe derselben zugeleitet wird. Das Mischen kann auch in einem großen Behälter geschehen, der dann als Aufnahmebehälter für die Güsse von verschiedenen Schmelzöfen oder für die einander folgenden Güsse desselben Ofens dient und von dem dann immer nur ein Teil seines ganzen Inhalts in die kleinere Barrenform abgeleitet wird. Der Inhalt des großen Behälters wird dabei von Zeit zu Zeit aus denselben oder verschiedenen Schmelzöfen ergänzt, so daß die darin befindliche geschmolzene Masse den erforderlichen Hitzegrad beibehält, was, wie schon oben beschrieben, wenn nötig, auch durch die Anwendung eines Gasstrahles geschehen kann.
Wenn der beschriebenen Methode entsprechend vorgegangen wird, so ist nicht nur jede Barre homogen in sich selbst, sondern weist auch das Durchschnitts - Gaserzeugungsvermögen aller von Zeit zu Zeit hergestellter Barren auf, und infolgedessen wird das durch ■ den Brecher hindurchgegangene Produkt in chemischer Zusammensetzung und Gaserzeugungsvermögen vollständig einheitlich sein.
65
Patent-A ν spruch:
Verfahren zur Herstellung von Calciumcarbid, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Schmelzofen kommende Masse in flüssigem Zustande erhalten wird, zum Zwecke, alle Teilchen des Rohmaterials umzuwandeln.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REIGHSDRUCKEREI,

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    ■■- M 205261 — KLASSE \2i. GRUPPE
    Verfahren zur Herstellung von Calciumcarbid. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1907 ab.
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