DE204835C - - Google Patents

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DE204835C
DE204835C DENDAT204835D DE204835DA DE204835C DE 204835 C DE204835 C DE 204835C DE NDAT204835 D DENDAT204835 D DE NDAT204835D DE 204835D A DE204835D A DE 204835DA DE 204835 C DE204835 C DE 204835C
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DE
Germany
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heating
rib
zigzag
ribs
flanks
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DENDAT204835D
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Publication of DE204835C publication Critical patent/DE204835C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F1/00Tubular elements; Assemblies of tubular elements
    • F28F1/10Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses
    • F28F1/12Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
: Es sind für Heizkörper bereits Rippen aus
Blechstreifen bekannt, welche zickzackförmig gebogen sind. Bisher erfolgte die Anordnung dieser Rippen an der Wandung des Heizkörpers aber derart, daß der Blechstreifen mit seinen Breitseiten an den Wandungen des Heizkörpers befestigt wurde.
Hierbei durchströmten die Heizgase den zickzackförmigen Blechstreifen quer zu seiner
ίο Länge, also parallel den Verbindungsstücken zwischen den Rippenflanken. Bei Anordnung dieser Rippen zwischen zwei Heizkörperwandungen wurden demnach die Verbindungsstücke, da sie an den wärmeaufnehmenden oder -abgebenden Flächen unmittelbar anlagen, der Ausnutzung als Heizfläche entzogen, und es kommen nur die Flankenflächen der Rippen als Heizfläche in Betracht. Die Ausnutzung der Heizrippen konnte also nie
ao eine vollkommene sein. Man hat nun -auch derartige Zickzackstreifenrippen nur mit einer Breitseite am Heizkörper befestigt, die andere Breitseite aber freigelassen und mit Austrittsöffnungen in den Verbindungsstücken zwischen den Zickzackflanken versehen, durch welche das zu erwärmende oder das Heizmittel auch senkrecht zur Rippenoberfiäche austreten konnte. Hierbei wurde nun zwar die Hälfte aller Verbindungsstücke zwischen den Flanken der Rippen als Heizfläche frei, aber der dem Heizmittel oder dem zu beheizenden Mittel durch die Durchbrechungen in den freien Verbindungsstücken der Rippenflanken vorgeschriebene " Weg war keineswegs ein bestimmter, so daß keine vollständige und gleichmäßige Bespülung der gesamten Rippenoberfläche gewährleistet und damit nicht die volle Ausnutzung der Rippenöberflächen er ^ reichbar war. ·■ ■
Sämtliche Nachteile der bekannten Anordnungen der zickzackförmig aus Blechstreifen gebogenen Heizrippen werden nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Rippen nicht mehr mit ihren Breitseiten, sondern mit ihren Längskariten an den Wandungen des Heizkörpers befestigt sind, so daß das Heizmittel oder das zu beheizende Mittel die Rippen senkrecht zu den Verbindungsstücken zwischen den Zickzackflanken durchströmt, die, um letzteres zu ermöglichen, sämtlich mit Durchbrechungen für den Durchlaß der Heizgase oder des zu beheizenden Mittels versehen sind.
Hierdurch ist die gesamte Heizrippenoberfläche dem Heizmittel oder zu beheizenden Mittel ausgesetzt, also als Heizfläche ausgenutzt.
Außerdem besitzen die Rippen gemäß der Erfindung eine weit größere Anpassungsfähig-: keit an alle gegebenen Verhältnisse.
Da die neue Anordnung der zickzackförmig aus Blechstreifen gebogenen Heizrippen beliebige, den jeweiligen Umständen anzupassende Bemessung der Ein- und Austrittsöffnungen für das Heizmittel oder des zu be- heizenden Mittels gestattet, so kann man nach Belieben und Bedarf durch entsprechende 'Bemessung des Querschnitts der Ein- und Austrittsöffnungen innerhalb der Zwischenräume der Zickzackrippen oder hinter denselben eine geringere oder stärkere Wirbelung i des durchströmenden Mittels herbeiführen, so
daß mit Sicherheit möglichst alle Teilchen des Mittels unmittelbar mit den Rippenoberflächen in Berührung treten, um ihre Wärme an diese abzugeben oder Wärme aufzunehmen. Die neue Anordnung gewährt aber auch noch einen Fabrikationsvorteil insofern, als sie es ermöglicht, dieselbe Form der aus Bandeisen oder Bandkupfer hergestellten Rippen ohne weiteres und ohne jeden Verschnitt und
ίο Material verlust nicht nur zwischen ebenen oder zylindrischen, sondern auch zwischen konischen Flächen einzubauen, Was die bisherige Anordnung infolge der Befestigung der Breitseiten an den Heizkörperwandungen nicht ohne besondere Anfertigung der Rippen für jeden einzelnen Fall und damit verbundene höhere Herstellungskosten sowie Materialverlust zuläßt.
Größere Heizfläche der Rippen ohne Vergrößcrung ihrer Höhe erreicht man beim Erfindungsgegenstande leicht, indem man den Flanken Zickzack- oder Wellenform gibt.
In der . Zeichnung sind Ausführungsformen der neuen Heizrippen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen zugeschnittenen Blechstreifen fertig zum Biegen. Der Blechstreifen besitzt die Rippenbreite und beliebige Länge und besteht deshalb zweckmäßig aus Bandeisen oder Bandkupfer. In gleichem Abstände voneinander sind Durchbrechungen a angeordnet und unmittelbar neben diesen befinden sich die Querbiegungslinien δ angedeu-
: tet. Durch Biegen des Streifens abwechselnd in entgegengesetzter Richtung um die Bie-
gungslinien b erhält man beispielsweise die in Fig. 2 dargestellte Heizrippenform. Diese Rippenstreifen werden mit den Längskanten
an den Wandungen des Heizkörpers befestigt.
Die Flanken c des Zickzacks brauchen nicht parallel zu sein, sondern können beliebig schräg zueinander stehen.
: Ebenso ist es nicht erforderlich, daß die Zickzackfianken c eine Ebene bilden. Sie
■ können auch gebrochene oder gebogene Flächen sein, wie die Fig. 3 und 4 beispielsweise zeigen.
Sowohl durch die Schrägstellung als auch die Zickzack- oder Wellenform -der Rippenflanken erzielt man größere Heizfläche bei gleicher Rippenhöhe. Diese Formen eignen sich demnach besonders dort, wo geringe Rippenhöhen Erfordernis sind.
Die Fig. 5 und 6 zeigen in der Vorderansieht, teilweise im Schnitt und im Querschnitt die Anordnung der · Rippenform nach Fig. 3 55' gemäß der Erfindung auf einem ebenen Blech d, welches die Wandung eines Heizkörpers bilden kann. Die Befestigung an der Längskante erfolgt durch Anlöten oder in sonst geeigneter Weise.
Die Fig. 7 und 8 zeigen die Bildung fächerförmiger Heizkörper mit Hilfe der neuen Heizrippen. Dabei entspricht die Rippenform bei Fig. 7 derjenigen nach Fig. 2 und die Rippenform bei Fig. 8 derjenigen nach Fig. 3.
Wie die Fig. 9 und 10 zeigen, dienen diese Rippen, zwischen zwei Wänden d angebracht, : ι dazu, die Wärme fächerartig nach den Seiten zu leiten.
Infolge ihrer Elastizität und leichten Anpaßbarkeit lassen sich die neuen Heizrippen auch auf jeder anderen Form des Heizkörpers oder Wärmevermittlers ohne Schwierigkeit und ohne Materialvcrlustc anbringen, so daß ihre Verwendung eine unbeschränkte ist. ■
Fig. 11 zeigt beispielsweise die Verwendung derselben auf einem Kegel e.
Da die Rippen aus dünnen Blechen oder Metallbändeipi bestehen, so können sie ohne wesentliche Mehrkosten gegenüber Gußeisen aus Kupfer oder Messing, welche Metalle an sich teurer, aber auch bedeutend besser wärme-. leitend sind, hergestellt werden, wodurch ein höherer Nutzeffekt auf kleinerem Raum erzielt wird.

Claims (2)

  1. Paten t-An sp Ruch Ej:
    i. Heizrippenanordnung an Heizkörpern aller Art, bei welcher die Heizrippen aus einem Blechstreifen im Zickzack gebogen und die Verbindungsflächen zwischen den Zickzackflanken durchbrochen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrippe
    mit ihren Längskanten derart an den Wandungen des Heizkörpers befestigt ist, daß das heizende oder zu beheizende Mittel senkrecht zu den dementsprechend sämtlich durchbrochenen Verbindungsstücken der Rippenflanken hindurchströmt.
  2. 2. Heizrippenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippenflanken Zickzack- oder wellenförmig gebogen oder schrägstehend angeordnet sind, um bei gleicher Höhe der Rippen größere Heizfläche zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002771B (de) * 1952-01-05 1957-02-21 Escher Wyss Gmbh Waermeaustauschrohr mit schraubenfoermig aufgewickeltem gewelltem Metallband

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002771B (de) * 1952-01-05 1957-02-21 Escher Wyss Gmbh Waermeaustauschrohr mit schraubenfoermig aufgewickeltem gewelltem Metallband

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