DE20311368U1 - Mitnehmer-Kupplung mit Überlastschutz - Google Patents

Mitnehmer-Kupplung mit Überlastschutz

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DE20311368U1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D9/00Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member
    • F16D9/06Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by breaking due to shear stress

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Anwaltsakte: 20035460
Anmelder: Eckerle Industrie-Elektronik GmbH
Benzstr. 12A
D-76316 Maisch
MITNEHMER-KUPPLUNG MIT ÜBERLASTSCHUTZ
0 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Übertragung eines Drehmoments von einer Antriebswelle auf eine Abtriebswelle, insbesondere zur Verwendung bei Hydraulikpumpen und -motoren, mit einem Mitnehmer, der eine antriebsseitige Nut zur Aufnahme eines um eine Antriebsachse drehbaren, antriebsseitigen 2-Flachs aufweist, die mit gegenüberliegenden, parallelen Kraftübertragungsflächen gestaltet ist, und der eine abtriebsseitige Nut zur Aufnahme eines um eine Abtriebsachse drehbaren, abtriebsseitigen 2-Flachs aufweist, die ebenfalls mit gegenüberliegenden, parallelen Kraftübertragungsflächen gestaltet ist, wobei die Kraftübertragungsflächen der antriebsseitigen Nut und die Kraftübertragungsflächen der abtriebsseitigen Nut um 90 Grad zueinander versetzt angeordnet sind, so dass bei in den Nuten aufgenommenen, dann in einem rechten Winkel zueinander angeordneten 2-Flachen, ein kardanisches Gelenk ausgebildet ist.
Für den Antrieb von Hydraulikpumpen und -motoren werden bei mobilen Anwendungen überwiegend sogenannte 2-Flächen-Mitnehmer eingesetzt. Hierbei hat sowohl die Antriebswelle
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als auch die Pumpen- und Motorenwelle einen sogenannten 2-Flach.
Im Sinne dieser Patentanmeldung/dieses Patents handelt es sich bei einem 2-Flach um einen drehfest mit einer Antriebswelle bzw. mit einer Abtriebswelle verbundenen Drehkörper, der zwei im Wesentlichen parallele Kraftübertragungsflächen aufweist, die zur Übertragung eines antriebsseitigen bzw. eines abtriebsseitigen Drehmoments dienen.
In dem Mitnehmer sind Nuten angebracht, die rechtwinklig zueinander angeordnet sind, d. h. im eingebauten Zustand stehen die Antriebs- und Abtriebswelle in einem rechten Winkel zueinander. Durch diese Anordnung entsteht ein sogenanntes kardanisches Gelenk, wodurch Fluchtungsfehler und Schrägstellungen der beiden Wellen ausgeglichen werden können. Diese Art der Verbindung zwischen Antriebs- und Abtriebsmaschine stellt eine sehr kostengünstige Lösung dar, die außerdem einen nur geringen Einbauraum beansprucht. Soll nun die antreibende oder angetriebene Maschine durch eine Überlastkupplung gesichert werden, stehen eine Vielzahl von handelsüblichen Kupplungen, wie Kupplungen mit Drehmomentenabsicherung zur Verfügung. Die vorbekannten Kupplungen sind jedoch konstruktiv aufwendig, benötigen einen vergleichsweise großen Einbauraum und/oder sind teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung, insbesondere einen Mitnehmer zu schaffen, der einfach und kostengünstig herstellbar ist, nur einen geringen Einbauraum benötigt und mit dem auch beim Auftreten von unzulässig hohen zu übertragenden Drehmomen-
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ten Beschädigungen auf der Antriebs- und/oder Abtriebsseite vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1, insbesondere dadurch gelöst, dass der Mitnehmer wenigstens zwei separat handhabbare, scheibenförmige Mitnehmerteile umfasst, die kraft- und/oder formschlüssig über eine Sollbruchstelle ausbildendes Verbindungsmittel miteinander verbunden sind, das dazu bestimmt ist, einen Überlastschutz zu gewährleisten.
Dadurch steht ein konstruktiv einfacher und robuster Mitnehmer zur Verfügung, der sich einfach und kostengünstig herstellen lässt und der einen unverändert kleinen Einbauraum benötigt. Diese Art von Mitnehmern kann nicht nur bei hydraulischen Anwendungen zum Einsatz kommen, sondern auch bei vielen anderen Anwendungen, bei denen ein einfacher Überlastschutz ausreichend ist.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführung des Mitnehmers ist dieser, nicht wie nach dem Stande der Technik üblich, einstückig ausgeführt, sondern besteht aus zwei scheibenförmigen Hälften. Durch geeignete Verbindungselemente können die beiden Hälften positionsgenau miteinander verbunden werden.
Demgemäß kann es zweckmäßig sein, das Verbindungsmittel mit wenigstens zwei Schrauben auszubilden, die jeweils einen Schraubenkopf und einen Schraubenschaft aufweisen, der die Mitnehmerteile axial überbrückt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die Schrauben als Gewindeschrauben
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mit einem am Schraubenschaft angeordneten Außengewinde versehen sind, das in ein passend gestaltetes Innengewinde einer nach außen offenen Gewindebohrung eines der Mitnehmerteile eingeschraubt ist, während sich der Schraubenkopf an dem anderen Mitnehmerteil unter Ausbildung einer die Mitnehmerteile gegeneinander drückenden Vorspannung abstützt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der jeweilige Schraubenkopf dem abtriebsseitigen Mitnehmerteil zugeordnet ist, sich also vorzugsweise an dem abtriebsseitigen Mitnehmerteil abstützt. Für den Fall, dass es zu einem überlastbedingten Abscheren der Schraubenschäfte kommt, verbleiben die mit dem Außengewinde versehenen Schraubenschäfte in dem sich gegebenenfalls noch einige Zeit weiter drehenden antriebsseitigen Mitnehmerteil, können also dort nicht herausfallen und zu Beschädigungen bis hin zur Zerstörung teurer Maschinenteile führen, während die Schraubenköpfe mit dem gegebenenfalls vorhandenen Rest der Schraubenschäfte bei dem abtriebsseitigen Mitnehmerteil verbleibt, der nach kurzer Zeit zum Stehen kommt. Durch die vorgenannten Maßnahmen werden also Beschädigungen an teuren Antriebsmaschinen vermieden.
Es ist ferner vorteilhaft, wenn der abtriebsseitige Mitnehmerteil mit Schraubenkopf-Aufnahme-Bohrungen versehen ist, in denen der jeweilige Schraubenkopf ohne Überstand aufnehmbar ist. Auf diese Weise kann ein besonders kleiner Einbauraum realisiert werden und die Gefahr von Beschädigungen lässt sich weiter reduzieren.
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Dabei ist es besonders zweckmäßig, wenn die Schrauben als Senkschrauben gestaltet sind, wodurch sich zusätzlich günstige Kraftübertragungsverhältnisse erreichen lassen.
Zusätzlich oder alternativ zu den vorgenannten Verbindungsmitteln kann vorgesehen sein, dass das Verbindungsmittel mit Stiften, Kerbstiften und/oder Spannhülsen und dergleichen gestaltet ist.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Mitnehmerteile über Stifte und Klebepunkte miteinander verbunden sind.
Schließlich kann vorgesehen sein, dass die Mitnehmerteile vorzugsweise ausschließlich über eine Klebeverbindung 5 miteinander verbunden sind.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass wenigstens der antriebsseitige 2-Flach, in Richtung seiner Kraftübertragungsflachen betrachtet, voneinander wegweisende Stirnflächen aufweist, die in einem Stirnflächenabstand voneinander angeordnet sind, und dass wenigstens die antriebsseitige Nut, in Richtung ihrer Kraftübertragungsflächen betrachtet, wenigstens zwei Radialanschläge mit gegenüberliegenden 5 Anschlagflächen aufweist, die in einem Anschlagflächenabstand zueinander angeordnet sind, der geringfügig größer ist als der Stirnflächenabstand der Stirnflächen des 2-Flachs, so dass der Mitnehmerteil an dem 2-Flach mit geringem Radialspiel geführt ist. Es ist vorteilhaft, wenn dieses Radialspiel nur wenige Zehntel Millimeter groß ist. Durch die vorgenannten Maßnahmen können Folgeschäden an teuren Maschinenteilen, insbesondere durch ein ansonsten gegebenenfalls gegen Gehäuseteile schlagendes, insbesondere
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antriebsseitiges Mitnehmerteil, vermieden werden, sei es direkt oder indirekt durch Abrieb oder Späne.
Es ist ferner von Vorteil, wenn wenigstens die antriebsseitige Nut mit wenigstens zwei radial nach innen ragenden und die Anschlagflächen aufweisenden Vorsprüngen gestaltet ist. Dadurch lassen sich die Anschlagflächenabstände kostengünstig mit geringer Toleranz herstellen, so dass sich das Radialspiel entsprechend exakt einstellen lässt.
Es ist ferner zweckmäßig, wenn die Mitnehmerteile aus verschleißfestem Werkstoff bestehen und/oder wenn die Mitnehmerteile, vorzugsweise im Bereich ihrer Nuten, eine verschleißreduzierende Oberflächenschicht aufweisen.
Es versteht sich, dass die vorgenannten Maßnahmen im Rahmen der Ausführbarkeit beliebig miteinander kombinierbar sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung sind dem nachfolgenden Beschreibungsteil entnehmbar, in dem ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren beschrieben wird.
Es zeigen:
25
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen abtriebsseitigen Mitnehmerteil eines Mitnehmers;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Mitnehmer gemäß Figur 1 entlang der Schnittlinie 2-2;
Fig. 3 einen Teil-Querschnitt durch den Mitnehmer gemäß Figur 1 entlang der Schnittlinie 3-3;
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&iacgr;.
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen antriebsseitigen Mitnehmerteil eines Mitnehmers;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Hydraulikpumpe mit Teil-Schnitt im Bereich eines abtriebsseitigen 2-Flachs einer eine Pumpenwelle bildenden Abtriebsachse;
Fig. 6 eine Vorderansicht der Hydraulikpumpe in einer gegenüber der Seitenansicht gemäß Figur 5 um 90°
gedrehten Darstellung;
Fig. 7 eine Teil-Seitenansicht eines Motoranschlusses mit einem antriebsseitigen 2-Flach einer eine Motorwel-Ie bildenden Antriebsachse;
Fig. 8 eine Oberansicht der mit dem antriebsseitigen 2-Flach gestalteten Antriebsachse gemäß Figur 7 in einer um 90° gedrehten Darstellung.
Die Vorrichtung 2 0 ist dazu bestimmt, ein Drehmoment von einer Antriebswelle 24 auf eine Abtriebswelle 25 zu übertragen. Im Ausführungsbeispiel ist die Antriebswelle eines Motors 63, insbesondere eines Elektro- oder Hydromotors gezeigt und eine Abtriebswelle 24 einer Hydraulikpumpe 62, insbesondere einer Innenzahnradpumpe.
Die Vorrichtung 20 umfasst einen Mitnehmer 21, der mit zwei scheibenförmigen Mitnehmerteilen 22, 23 in Form einer antriebsseitigen Mitnehmerscheibe 34 und einer abtriebsseitigen Mitnehmerscheibe 35 gestaltet ist. Die Mitnehmerscheiben 34, 35 weisen hier jeweils eine gleiche Breite 72, 7 3 und jeweils einen gleichen Außendurchmesser 76, 7 7
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auf und sind vor dem Zusammenbau des Mitnehmers 21 bzw. vor dem Zusammenbau zu einem kardanischen Gelenk 38 separat handhabbar. Der antriebsseitige Mitnehmerteil 22 ist um eine Antriebsachse 86 drehbar und der abtriebsseitige Mitnehmerteil 23 ist um eine Abtriebsachse 87 drehbar, wobei die Antriebsachse 26 und die Abtriebsachse 27 nach positionsgenauer Verbindung mithilfe der Verbindungsmittel 37.1, 37.2 zusammenfallen und eine gemeinsame Drehachse des Mitnehmers 21 ausbilden.
Die antriebsseitige Mitnehmerscheibe 34 weist eine antriebsseitige Nut 28 auf, die zur Aufnahme eines um die Antriebsachse 26 drehbaren, antriebsseitigen 2-Flachs 30 dient. Die antriebsseitige Nut 28 umfasst zwei in einem der Nutbreite 58 entsprechenden Abstand zueinander parallel ausgebildete Kraftübertragungsflächen 32.1 und 32.2, die zur Übertragung des antriebsseitigen Drehmoments von der Antriebswelle 24 des Motors 63 dienen. Die antriebsseitige Nut 28 weist ferner eine Nutlänge 59 auf und ist symmetrisch zu einer die Antriebsachse enthaltenden ersten Schnittebene sowie symmetrisch zu einer hierzu rechtwinklig angeordneten und ebenfalls die Antriebsachse 26 enthaltenden zweiten Schnittebene ausgebildet, so dass die antriebsseitige Nut 28 aus vier gleich gestalteten Nutsegmenten besteht.
Im Bereich jedes Längsendes der antriebsseitigen Nut 28 weist diese jeweils einen Radialanschlag 52.1, 52.2 jeweils in Form eines sich nach innen erstreckenden Vorsprungs 56.1, 56.2 auf. Der Radialanschlag 52.1 weist eine Anschlagfläche 53.1 auf und der Radialanschlag 52.2 weist eine Anschlagfläche 53.2 auf, wobei die beiden Anschlagflä-
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chen 53.1 und 53.2 gegenüberliegend in einem Anschlagflächenabstand 54 voneinander angeordnet sind.
Die Anschlagflächen 53.1 und 53.2 können in der aus Figur 4 hervorgehenden Betrachtungsebene jeweils mit einem Innenradius 57.1, 57.2 ausgerundet sein, der einem Außenradius des zugeordneten antriebsseitigen 2-Flachs 30 im Bereich dessen Stirnflächen 50.1, 50.2 etwa entspricht.
Die antriebsseitige Mitnehmerscheibe 34 weist zwei Gewindebohrungen 44.1 und 44.2 auf, die in einem Umfangswinkel von 180° um die Antriebsachse 26 versetzt und beabstandet zueinander angeordnet sind. Dabei sind die Gewindebohrungen 44.1 und 44.2 jeweils in einem Umfangswinkel von 45° zu der Längsachse bzw. Querachse der antriebsseitigen Nut 28 versetzt angeordnet. Dadurch ergeben sich günstige Krafteinleitungs- und Übertragungsverhältnisse.
Die abtriebsseitige Mitnehmerscheibe 35 weist eine vorzugsweise als Langloch gestaltete abtriebsseitige Nut 29 auf. Die Nut 29 weist in Richtung ihrer Längsachse parallel zueinander in einem der Nutbreite 60 entsprechenden Abstand verlaufende Kraftübertragungsflächen 33.1 und 33.2 auf, die zur Übertragung des Drehmoments von dem Mitnehmer 21 auf zugeordnete Kraftübertragungsflächen 67.1 und 67.2 eines abtriebsseitigen 2-Flaches 31 dienen, der drehfest, hier einstückig, mit der Abtriebswelle 25 verbunden ist.
Die abtriebsseitige Nut 29 weist eine Nutlänge 61 auf und ist symmetrisch zu einer die Abtriebsachse 27 enthaltenden ersten Schnittebene sowie symmetrisch zu einer hierzu senkrecht angeordneten, ebenfalls die Abtriebsachse 27 enthaltenden zweiten Schnittebene angeordnet, so dass die
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abtriebsseitige Nut 28 mit vier gleichen Nutsegmenten gestaltet ist.
Die abtriebsseitige Mitnehmerscheibe 35 weist ferner zwei Durchgangsbohrungen auf, durch die jeweils eine Schraube 40.1, 40.2 mit ihrem Schraubenschaft 42.1, 42.2 hindurchgesteckt werden kann (Figur 3). Die Durchgangsbohrung erweitert sich auf der der Abtriebswelle 25 zugeordneten Seite der abtriebsseitigen Mitnehmerscheibe 35 zu einer Schraubenkopf-Aufnahme-Bohrung 46.1, 46.2, die zur vollständigen Aufnahme des Schraubenkopfes 41.1, 41.2 der Schraube 40.1, 40.2 ohne Überstand dient. Die Schraubenkopf-Aufnahme-Bohrung 46.1, 46.2 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mit Schraubenkopfanlageflächen 5 versehen, die etwa in einem Winkel von 45° zur Bohrungslängsachse angeordnet ist, so dass daran die im gezeigten Ausführungsbeispiel als Senkschraube 47.1, 47.2 gestaltete Schraube 40.1, 40.2 kraftschlüssig anliegen kann. Die Durchgangsbohrungen in der abtriebsseitigen Mitnehmerscheibe 35 sind in einem Umfangswinkel von 180° um die Abtriebsachse 27 versetzt und beabstandet zueinander und ferner jeweils in einem Umfangswinkel von 45° zu der die Längsachse bzw. die Querachse der abtriebsseitigen Nut 29 enthaltenden Schnittebenen angeordnet. Dabei sind die Durchgangsbohrungen derart angeordnet, dass bei einer bestimmungsgemäßen Montage und Verbindung der abtriebsseitigen Mitnehmerscheibe 35 mit der antriebsseitigen Mitnehmerscheibe 34 unter Verwendung der Verbindungsmittel 37.1 und 37.2, die Längsachse der abtriebsseitigen Nut 31 bzw. deren Kraftübertragungsflächen 33.1, 33.2 in einem rechten Winkel zur Längsachse der antriebsseitigen Nut 28 bzw. zu deren Kraftübertragungsflächen 32.1, 32.2 angeordnet sind. Folglich ergibt sich im montierten Zustand
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eine kreuzweise Anordnung der antriebsseitigen Nut 28 und der abtriebsseitigen Nut 29.
In dem aus den Figuren 1 bis 4 hervorgehenden zusammengebauten Zustand des Mitnehmers 21 liegen die beiden Mitnehmerteile 22, 23, hier die beiden Mitnehmerscheiben 34, 35, jeweils mit ihren flachen Scheibenflächen aneinander an, und zwar unter einem bestimmten Anpressdruck, der aus einer durch die Schrauben 40.1 und 40.2 nach deren Anziehen ausgeübten Vorspannung resultiert. Um dies zu ermöglichen, weisen die Schrauben 40.1 und 40.2 jeweils an ihren von den Schraubenköpfen 41.1 und 41.2 abgewandten Enden ein Außengewinde 43.1 auf, das in ein hierzu passend gestaltetes Innengewinde 45.1, 45.2 der Gewindebohrungen 44.1, 44.2 des antriebsseitigen Mitnehmerteils 22 einschraubbar ist, wie insbesondere aus dem Querschnitt gemäß Figur 3 ersichtlich.
In eingeschraubtem und angezogenem Zustand ist im Bereich der aneinanderstoßenden Grenzflächen des antriebsseitigen Mitnehmerteils 22 und des abtriebsseitigen Mitnehmerteils 23 eine mit dem Schraubenschaft 42.1 ausgebildete Sollbruchstelle 36.1 realisiert, um einen Überlastschutz zu gewährleisten. Es versteht sich, dass die Anzahl der Verbindungsmittel 37.1, 37.2 sowie die Dimension und Materialausführung derselben eine genaue Anpassung an das zu übertragende Moment bzw. die Einstellung eines bestimmten Grenz-Drehmomentwerts ermöglicht, bei dem diese Verbindungselemente brechen. Tritt nun ein Ereignis auf, bei dem das zu übertragende Drehmoment unzulässig ansteigt, brechen die Verbindungselemente ab. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel werden bei Überschreitung eines unzulässig hohen Drehmoments die Schrauben 40.1 und 40.2 im
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Bereich ihrer Schraubenschäfte 42.1 und 42.2 abgeschert. In diesem Fall verbleibt der mit dem Außengewinde 43.1 versehene Teil des Schraubenschafts 42.1 bzw. 42.2 in dem antriebsseitigen Mitnehmerteil 22 und ist mit diesem dort im Rahmen der bei einer Weiterdrehung des antriebsseitigen Mitnehmerteils 22 auftretenden Beanspruchungen verliersicher verbunden. Demgegenüber verbleibt der restliche Teil der Schrauben 40.1, 40.2, umfassend den Schraubenkopf 44.1 und 44.2 mit dem Restteil der Schraubenschäfte 42.1, 42.2 an dem abtriebsseitigen Mitnehmerteil 23, der im Überlastfall kurzzeitig zum Stillstand kommt. Es versteht sich, dass anstelle oder zusätzlich zu den Gewindeschrauben 40.1, 40.2 mit Schraubenköpfen 41.1 und 41.2 auch ein Gewindestift und/oder Passstift verwendet werden kann, die derart 5 auf die hierzu passend gestalteten Aufnahmebohrungen des antriebsseitigen Mitnehmerteils 22 und des abtriebsseitigen Mitnehmerteils 23 abgestimmt gestaltet sein können, dass im Überlastfall und unter den gegebenen Beanspruchungen beide Bruchstücke verliersicher in dem antriebsseitigen Mitnehmerteil 22 einerseits und in dem abtriebsseitigen Mitnehmerteil 23 andererseits aufgenommen sein können.
Wie aus den Figuren 7 und 8 ersichtlich, ist der antriebsseitige 2-Flach 30 drehfest, hier einstückig, mit der Antriebswelle 24 eines Motors 63 verbunden. Der antriebsseitige 2-Flach 30 weist die in einer seiner Breite 68 entsprechenden Abstand zueinander parallel angeordneten und ebenen Kraftübertragungsflächen 66.1 und 66.2 auf, die jeweils in einem radialen Abstand zu den Längsenden des antriebsseitigen 2-Flaches 30 angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel ist der stirnseitige Übergang zwischen den beiden Kraftübertragungsflächen 66.1 und 66.2 jeweils mit einem Außenradius unter Ausbildung der beiden
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voneinander wegweisenden Stirnflächen 50.1 und 50.2 abgerundet. Diese Stirnflächen 50.1 und 50.2 sind in einem Stirnflächenabstand 51 zueinander angeordnet, welcher hier der Länge 69 des antriebsseitigen 2-Flachs 30 entspricht. Der Stirnflächenabstand 51 ist nur geringfügig kleiner als der zugeordnete Anschlagflächenabstand 54 der Anschlagflächen 53.1, 53.2 der Radialanschläge 52.1, 52.2 des antriebsseitigen Mitnehmerteils 22. Dadurch ist bei dem in die antriebsseitige Nut 28 eingesteckten antriebsseitigen 2-Flachs 30 bzw. bei auf den antriebsseitigen 2-Flach 30 aufgestecktem antriebsseitigen Mitnehmerteil 22 nur ein geringes Radialspiel zwischen den Stirnflächen 50.1 und 50.2 sowie den dann gegenüberliegend angeordneten Anschlagflächen 53.1 und 53.2 ausgebildet, das im Ausführungsbeispiel vorzugsweise nur 1 /20 bis 0,5 mm beträgt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass im Überlastfalle, bei dem ein Brechen der Sollbruchstelle im Bereich der Verbindungsmittel 37.1, 37.2 auftritt, der antriebsseitige Mitnehmerteil 22 an dem antriebsseitigen 2-Flach 30 geführt gehalten ist und es folglich bei einem Weiterdrehen der Antriebswelle 24 nicht zu einer unzulässig großen Exzentrizität des antriebsseitigen Mitnehmerteils 22 bis hin zu einer Zerstörung desselben kommen kann.
Die Kraftübertragungsflächen 66.1 und 66.2 des antriebsseitigen 2-Flachs 30 sind in einem der Breite des antriebsseitigen 2-Flaches 30 entsprechenden Abstand 68 zueinander angeordnet. Ferner weisen die Kraftübertragungsflächen 66.1 und 66.2 eine der maximalen Einsteckhöhe des antriebsseitigen 2-Flachs 30 entsprechende Breite 78 auf. Die Breite 78 des antriebsseitigen 2-Flaches 30, d. h. der Abstand seiner Kraftübertragungsflächen 66.1 und 66.2 ist kleiner als die Nutbreite 58 der antriebsseitigen Nut 28, wodurch
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Fluchtungsfehler und Schrägstellungen ausgeglichen werden können.
Aus den Figuren 5 und 6 geht unter anderem der abtriebsseitige 2-Flach 31 hervor. Dieser ist mit zwei parallelen Kraftübertragungsflächen 67.1 und 67.2 gestaltet, die in einem der Breite 70 des abtriebsseitigen 2-Flaches 31 entsprechenden Abstand zueinander angeordnet sind.
Die Kraftübertragungsflächen 67.1 und 67.2 sind ebenfalls jeweils als ebene Flächen ausgebildet und enden jeweils in einem radialen Abstand zu den Längsenden des abtriebsseitigen 2-Flaches 31 . Am Übergang von den Kraftübertragungsflächen 67.1 zu den Kraftübertragungsflächen 67.2 ist der 5 abtriebsseitige 2-Flach 31 mit einem Außenradius unter Ausbildung der Stirnflächen 64.1 und 64.2 gestaltet. Diese Stirnflächen 64.1 und 64.2 sind in einem Stirnflächenabstand 65 zueinander angeordnet, welcher der Länge des abtriebsseitigen 2-Flaches 31 entspricht. Dabei ist der Stirnflächenabstand 65 kleiner als die Nutlänge 61 der abtriebsseitigen Nut 29, so dass bei dem in die abtriebsseitige Nut 69 eingesteckten abtriebsseitigen 2-Flach 31 bzw. bei auf diesen aufgesteckten abtriebsseitigen Mitnehmerteil 23 ein vergleichsweise großes Radialspiel zwischen den Stirnflächen 64.1 und' 64.2 des abtriebsseitigen 2-Flaches 31 und den zugeordneten Innen-Stirnflachen der abtriebsseitigen Nut 29 ausgebildet ist. Auch dadurch können Fluchtungsfehler rund Schrägstellungen vorteilhaft ausgeglichen werden.
Wie aus den Figuren 5 und 6 weiter ersichtlich, ist der abtriebsseitige 2-Flach drehfest, hier einstückig mit einer Abtriebsachse 27 einer Hydraulikpumpe 62, insbesondere
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einer Innenzahnradpumpe, verbunden. Das Gehäuse der Pumpe weist im Bereich des abtriebsseitigen 2-Flaches 31 einen ringförmigen Aufnahmeraum 77 auf, der zur Aufnahme des abtriebsseitigen Mitnehmerteils 23 dient. Aus Figur 7 geht hervor, dass auch das Gehäuse des Motoranschlusses des Motors 63 im Bereich des antriebsseitigen 2-Flaches 30 einen ebenfalls ringförmigen Aufnahmeraum 76 aufweist, der zur Aufnahme des antriebsseitigen Mitnehmerteils 22 dient. Unter Verwendung des erfindungsgemäßen Mitnehmers 21 wird also nur ein vergleichsweise kleiner Einbauraum benötigt.
Es versteht sich, dass im Sinne einer kinematischen Umkehr anstelle der Nut 28 und oder der Nut 29 des Mitnehmers 21 auch ein bzw. jeweils ein 2-Flach vorgesehen sein kann, wobei dann anstelle des mit der Antriebswelle drehfest verbundenen 2-Flachs 30 bzw. des mit der Abtriebswelle 26 drehfest verbundenen 2-Flachs 31 eine bzw. jeweils eine passende Nut vorgesehen sein kann.
Geitz Truckenmuller^XuckPt *
Patentanwälte
Kriegsstraße 234 · D-76135 Karlsruhe
Anwaltsakte: 20035460
Anmelder: Eckerle Industrie-Elektronik GmbH
Benzstr. 1 2A
D-76316 Maisch
BEZUGSZEICHENLISTE
20 Vorrichtung 50 40.2
21 Mitnehmer 41 .1
22 antriebsseitiger 41 .2
Mitnehmerteil 42.1
23 abtriebsseitiger 42.2
Mitnehmerteil 55 43.1
24 Antriebswelle 44.1
25 Abtriebswelle 44.2
26 Antriebsachse 45.1
27 Abtriebsachse 45.2
28 antriebsseitige Nut 60 46.1
29 abtriebsseitige Nut
30 antriebsseitiger 46.2
2-Flach
31 abtriebsseitiger 47.1
2-Flach 65 47.2
32.1 Kraftübertragungs- 48
fläche von 28 49
32.2 Kraftübertragungs- 50.1
fläche von 28 50.2
33.1 Kraftübertragungs- 70 51
fläche von 29 52.1
33.2 Kraftübertragungs- 52.2
fläche von 29 53.1
34 antriebsseitige
Mitnehmerscheibe 75 53.2
35 abtriebsseitige
Mitnehmerscheibe 54
36.1 Sollbruchstelle 56.1
37.1 Verbindungsmittel 56.2
37.2 Verbindungsmittel 80 57.1
38 kardanisches Gelenk 57.2
40.1 Schraube 58
Schraube
Schraubenkopf
Schraubenkopf
Schraubenschaft Schraubenschaft Außengewinde von 42.1 Gewindebohrung Gewindebohrung Innengewinde von 44.1 Innengewinde von 44.2 Schraubenkopf-Auf nähme -Bohrung Schraubenkopf-Auf nähme -Bohrung Senkschraube
Senkschraube
Doppelpfeil
Doppelpfeil
Stirnfläche von Stirnfläche von Stirnflächenabstand Radialanschlag Radialanschlag Anschlagfläche
von 51.1
Anschlagfläche von 51.2
Anschlagtlächenabstand Vorsprung
Vorsprung
Radius
Radius
Nutbreite von
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• t »
59 Nutlänge von
60 Nutbreite von
61 Nutlänge von
62 Hydraulikpumpe
63 Motor
64.1 Stirnfläche von
64.2 Stirnfläche von 65 Stirnflächenabstand
66.1 Kraftübertragungsfläche von 30
66.2 Kraftübertragungsfläche von 30
67.1 Kraftübertragungsfläche von 31
67.2 Kraftübertragungsfläche von 31
68 Breite von 30
69 Länge von 30
70 Breite von 31
71 Länge von 31
72 Dicke von 34 7 3 Dicke von 35 74 Außendurchmesser
von 34 7 5 Außendurchmesser von 35
76 antriebsseitiger Aufnahmeraum
77 abtriebsseitiger Aufnahmeraum
78 Breite von 66.1, 66.2

Claims (12)

1. Vorrichtung (20) zur Übertragung eines Drehmoments von einer Antriebswelle (24) auf eine Abtriebswelle (25), insbesondere zur Verwendung bei Hydraulikpumpen (62) und -motoren, mit einem Mitnehmer (21), der eine antriebsseitige Nut (28) zur Aufnahme eines um eine Antriebsachse (26) drehbaren, antriebsseitigen 2-Flachs (30) aufweist, die mit gegenüberliegenden, parallelen Kraftübertragungsflächen (32.1, 32.2) gestaltet ist, und der eine abtriebsseitige Nut (29) zur Aufnahme eines um eine Abtriebsachse (27) drehbaren, abtriebsseitigen 2-Flachs (31) aufweist, die ebenfalls mit gegenüberliegenden, parallelen Kraftübertragungsflächen (33.1, 33.2) gestaltet ist, wobei die Kraftübertragungsflächen (32.1, 32.2) der antriebsseitigen Nut (28) und die Kraftübertragungsflächen (33.1, 33.2) der abtriebsseitigen Nut (29) um 90 Grad zueinander versetzt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (31) wenigstens zwei separat handhabbare, scheibenförmige Mitnehmerteile (22, 23) umfasst, die kraft- und/oder formschlüssig über ein eine Sollbruchstelle (36.1) ausbildendes Verbindungsmittel (37.1, 37.2) miteinander verbunden sind, das dazu bestimmt ist, einen Überlastschutz zu gewährleisten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (37.1, 37.2) mit wenigstens zwei Schrauben (40.1, 40.2) ausgebildet ist, die jeweils einen Schraubenkopf (41.1, 41.2) und einen Schraubenschaft (42.1, 42.2) aufweisen, der die Mitnehmerteile (22, 23) axial überbrückt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (40.1, 40.2) als Gewindeschrauben mit einem am Schraubenschaft (41.1, 41.2) angeordneten Außengewinde (42.1) versehen sind, das in ein passend gestaltetes Innengewinde (45.1, 45.2) einer nach außen offenen Gewindebohrung (44.1, 44.2) einer der Mitnehmerteile (22) eingeschraubt ist, während sich der Schraubenkopf (41.1, 41.2) an dem anderen Mitnehmerteil (23) unter Ausbildung einer die Mitnehmerteile (22, 23) gegeneinander drückenden Vorspannung abstützt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Schraubenkopf (41.1, 41.2) dem abtriebsseitigen Mitnehmerteil (23) zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abtriebsseitige Mitnehmerteil (23) mit Schraubenkopf-Aufnahme-Bohrungen (46.1, 46.2) versehen ist, in denen der jeweilige Schraubenkopf (41.1, 41.2) ohne Überstand aufgenommen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (40.1, 40.2) als Senkschrauben (47.1, 47.2) gestaltet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (37.1, 37.2) mit Stiften, Kerbstiften und/oder Spannhülsen gestaltet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerteile (22, 23) über Stifte und Klebepunkte miteinander verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerteile über eine Klebeverbindung miteinander verbunden sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerteile ausschließlich über eine Klebeverbindung miteinander verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der antriebsseitige 2-Flach (30) in Richtung seiner Kraftübertragungsflächen (66.1, 66.2) betrachtet (Doppelpfeil 48), voneinander wegweisende Stirnflächen (50.1, 50.2) aufweist, die in einem Stirnflächenabstand (51) voneinander angeordnet sind und dass wenigstens die antriebsseitige Nut (28) in Richtung ihrer Kraftübertragungsflächen (32.1, 32.2) betrachtet (Doppelpfeil 49), wenigstens zwei Radialanschläge (52.1, 52.2) mit gegenüberliegenden Anschlagflächen (53.1, 53.2) aufweist, die in einem Anschlagflächenabstand (54) zueinander angeordnet sind, der geringfügig größer ist als der Stirnflächenabstand (51) der Stirnflächen (50.1, 50.2) des 2-Flachs (30), so dass der Mitnehmerteil (22) an dem 2-Flach (30) mit geringem Radialspiel geführt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die antriebsseitige Nut (28) mit wenigstens zwei radial nach innen ragenden und die Anschlagflächen (53.1, 53.2) aufweisenden Vorsprünge (56.1, 56.2) gestaltet ist.
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