DE2024942A1 - Substituierte Octahydrochinazolindione - Google Patents

Substituierte Octahydrochinazolindione

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DE2024942A1 DE19702024942 DE2024942A DE2024942A1 DE 2024942 A1 DE2024942 A1 DE 2024942A1 DE 19702024942 DE19702024942 DE 19702024942 DE 2024942 A DE2024942 A DE 2024942A DE 2024942 A1 DE2024942 A1 DE 2024942A1
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Description

Badische Anilin- & Soda-Pabrik AG
Unser ZeichemO.Z. 26 78O Schs/Wnz 6700 Ludwigshafen, 20.5-1970
Substituierte Octahydrochinazolindione
Die vorliegende Erfindung betrifft neue substituierte Octahydrochinazolindione , die eine gute herbizide Wirkung haben und Herbizide, die diese Verbindungen enthalten.
Es ist bekannt, 1 -Acetyl^-isopropyl^^-dioxo-octahydrochinazolin als Herbizid zu verwenden. Seine Wirkung befriedigt je doch nicht.
Es wurde gefunden, daß Octahydrochinazolindione der Eormel
in der R1 eine Methyl-, Äthyl-, n-Propyl- oder Isopropylgruppe und R2 Wasserstoff oder einen gegebenenfalls durch ein bis drei Chloratome oder eine Ohloracetoxy- oder Acetoxygruppe substituierten, geradkettigen oder verzweigten aliphatischen Acyl-: rest mit maximal acht Kohlenstoffatomen (Acetyl-, Propionyl-, Butyryl-, «x-Methyl-propionyl, α,Λ,-Dimethylpropionyl-, öt-Methylbutyryl-, Crotonoyl-, Methacryloyl-, a,JC-33imethylbutyryl-, Pivaloyl-, Ghloracetyl-, Trichloracetyl-^-Pivaloyl-, Acetoxypivaloyl- und Ohloracetoxypivaloyl-) bedeuten, eine gute herbizide Wirkung haben.
Die gute Wirkung zeigt sich bei niederen Aufwandmengen (0,2 256/70 ■ -2-
109849/1953
- 2 - O.Z. 26 780
202Λ942
bis 2 kg/ha), insbesondere bei der Bekämpfung von unerwünschten Pflanzen zwischen Kulturpflanzen, z,B. in Zea mays, Solanum tuberosum, Beta vulgaris» Bei höheren Aufwandmengen (über 3 kg/ha) eignen sich die neuen Verbindungen zur Vernichtung aller Pflanzen auf einer Bodenfläche»
Zur Herstellung der Wirkstoffe überführt man die ^-verzweigten itheramine, die sieh durch aminierende Dehydratisierung der entsprechenden -^-verzweigten Ätheralkohole gewinnen lassen, nach'bekannten Methoden (vgl0 a.B. DBP 1 210 242) in die entsprechenden Tetrahydrochinazolindione und behandelt diese in Anwesenheit eines Hydrierkatalysators in einen organischen Lösungsmittel mit Wasserstoff bis zur Aufnahme der berechneten Menge„ Zur Herstellung von acyliorten Derivaten werden die so gewonnenen Octahydrochinaaolindione mit mindestens einem Moläquivalent des entsprechenden Säurechlorids und einer tertiären Stickstoffbase in einem organischen lösungsmittel bis zur vollständigen Umsetzung erhitzto
Die folgenden Versuchsangaben sollen die Herstellung der Verbindungen erläuterno
Beispiel 1
a) o-Amino-benso@säure-I«=(1-si@
489 Teile (Gewichtsteil©) Isatosäureanhydrid in 900 Teilen Dimethylformamid und 267 Seile 1-M©tho3sgr-propyl-2-amin werden bei 800C aus zwei Gefäßen gleichseitig bsi 8O0G in 700 Teile ge» rührtes Wasser portionsweise eingetragen» Man rührt 1 Stunde nach und engt die klar© Reaktion©lösung im -Vakuum ein» Durch Destillation erhält wan 436 Teil© des gewünschten-Produktes vom-Schmelzpunkt 540G (Siedepunkt Q 1 155 bis 16O0G)0
Analog lassen sich herstellen
ο-ΑΕ5Ϊηο-Θ2*ΐ3θΘ8ΐίΐΐΓ8-Μ--( 1 -äthoxy-propyl=^)-amid worn Schmelzpunkt 58 bis 590G ■ .
o-Aiaino-'öenaoesäU2?e-M-( 1=»B.=propo2rj=propyl=-2)-=asiid vom Schmels-
—3—
1 0 9 a 4 9 / 19· S 3 ■
punkt 51 bis 530C
. - 3 - O.Z. 26 78O
b) 3-(1'-Methoxy-propyl-21)-2,4-dioxo-tetrahydrochinazolin
198 Teile des nach a) gewonnenen Amids werden in 1000 Teilen Chlorbenzol mit Chlorwasserstoff bei 200O gesättigt und anschließend 5 bis 6 Stunden bei 8O0C mit Phosgen unter Rühren begast. Durch Zugabe von Petroläther lassen sich 158 Teile des gewünschten Tetrahydrochinazolins vom Schmelzpunkt 14-1 bis 1430C gewinnen.
Schmelzpunkt des entsprechenden N-1'-äthoxy-propyl-2'-Derivats 102 bis 1050C, des entsprechenden U-1'-n-propoxy-propyl-2'-Derivats /2 bis 740G.
c) 3-(1'-Methoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydro-chinazolin
83 Teile des nach b) gewonnenen Tetrahydrochinazolins werden in 300 Teilen Isopropanol mit 20 Teilen Raney-Nickel bei 1200C so lange mit Wasserstoff von 200 atü behandelt, bis die theoretische Menge aufgenommen ist. Durch Filtration und Abziehen des Lösungsmittels erhält man nach dem Trocknen 75 Teile des gewünschten Produktes vom Schmelzpunkt 141 bis 1430C.
Schmelzpunkt des entsprechenden 1«-Äthoxy-propyl-2'-Derivats 107 "bis 1090Cj das entsprechende 1'-n-propoxy-propyl-21-Derivat kristallisiert nicht, njp = 1,5010.
d) 1-Acetoxypivaloyl-3-(1'-methoxy-propyl-2·)-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
24 Teile des nach c) hergestellten Octahydrochinazolins werden mit 13 Teilen Triäthylamin und 250 Teilen Toluol auf 800C erhitzt und portionsweise mit 20 Teilen Acetoxypivaloylchlorid versetzt. Man rührt 4 Stunden nach und engt nach dem Absaugen im Vakuum ein. Durch Destillation erhält man 23 Teile des gewünschten Produktes vom Siedepunkt Q ^ 178 bis 1820C. Die Struktur der Substanz ist durch Analyse, IR- und NMR-Spektren gesichert.
Die übrigen Wirkstoffe lassen sich nach entsprechenden Verfahren herstellen.
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- 4 - O.Z. 26 780
1 -Acetoxypivaloyl-3-( 1 ' -äthoxy-propyl-2') -2,4-dioxö-octahydrochinazolin, Siedepunkt Q Q(- 1750C
1-;.\-Methyl-butyryl-3-(1 e--äthoxy-propyl-21 )-2,4-dioxo-octahydrochinazolin, Siedepunkt Λ . 175 bis 1770C
ν ψ ι
1-Acetoxypivaloyl-3-(i'-n-propoxy-propyl-^·)-2,4-dioxo-octahydrochinazolin, Siedepunkt n 1 180 bis 1850C
1-X-Methyl-butyryl-3~(1'-n~propoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin, Siedepunkt Λ Λ 172 bis 1740C
VfX
1~Chloracetoxy-pivaloyl-3-(1'-methoxy-propyl-2')-2,4-dioxooctahydrochinazolin
1-Chloracetoxy-pivaloyl-3~(1'-äthoxy-propyl-21)-2,4-dioxooctahydrochinazolin
1-T»ichloracetyl-3-(1'-methoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-Trichloracetyl-3-(1'-äthoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-Trichloracetyl-3-(1'-isopropoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-Acetyl-3-(1'-methoxy-propyl-2·)-2,4-dioxo-octahydrochinazolln
1-Crotonoyl-3-(i'-methoxy-propyl-21)-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-Crotonoyl-3-(1'-äthoxy~propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-Crotonoyl-3-(1'-n~propoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin.
Die erfindungegemäßen Mittel können als Lösungen, Emulsionen, Suspensionen oder Stäubemittel angewendet werden. Die Anwen- . dungsformen richten sich ganz nach den Verwendungszwecken; sie sollen in jedem Pail eine feine Verteilung der wirksamen Substanz gewährleisten*
Zur Herstellung von direkt versprühbaren Lösungen können Kohlenwasserstoffe mit Siedepunkten höher als 1500C, z.B. Tetrahydro-
109849/19 53 ~5'
- 5 - O. Z-. 26 78O
naphthalin oder alkylierte Naphthaline, oder organische Flüssig keiten mit Siedepunkten höher als 1500C und einer oder mehreren funktionellen Gruppen, z.B. der Ketogruppe, der Äthergruppe, der Estergruppe oder der Amidgruppe, wobei diese Gruppe als Substituent an einer Kohlenwasserstoffkette stehen oder Bestandteil eines heterocyclischen Ringes sein kann, als Spritzflüssigkeiten verwendet werden.
Wäßrige Anwendungsformen können aus Emulsionskonzentraten, Pasten oder netzbaren Pulvern (Spritzpulvern) durch Zusatz von Wasser bereitet werden. Zur Herstellung von Emulsionen können die Substanzen als solche oder in einem Lösungsmittel gelöst, mittels Netz- oder Dispergiermitteln, z.B. Polyäthylenoxidadditionsprodukten in Wasser oder organischen Lösungsmitteln homogenisiert werden« Es können aber auch aus wirksamer Substanz, Emulgier- oder Dispergiermittel und eventuell Lösungsmittel bestehende Konzentrate hergestellt werden, die zur Verdünnung mit Wasser geeignet sind*
Stäubemittel können durch Mischen oder gemeinsames Vermählen der wirksamen Substanzen mit einem festen Trägerstoff» z.B. Kieselgur, Talkum, Ton oder Düngemittel hergestellt werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Anwendung der neuen Wirkstoffe.
Beispiel 2
Im Gewächshaus wurde in Versuchetöpfe lehmiger Sandboden eingefüllt und die Samen von Zea mays, Solanum tuberosum,, Sinapis arvensis, Poa annua und Echinochloa crus-galli eingesäte Danach wurde der Böden mit je 1 kg/ha Wirkstoff
I 3-(1 f-Methoxy-propyl-2')-2t4-dioxo-octahydroehinaa5olin
II 1-Acetoxy-pivaioyl-3~{1♦-methoxy-propyl-2t)-294™diQXO~octahydrochinazolin
■111 1-ft-Me-thyl-fcut^yl-3-(1 *-m fchoxy-psopyl-2-' )-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
und im Vergleich dazu mit 1 kg/ha Wirkstoff
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- β - . O.Z. 26
202 494P
IV 1~Acetyl™3-isopropjl-2j4-=dioxo~octahydrochina2;olin ^ jeweils dispergiert in 500 Liter Wasser je ha behandelt,
Nach 4 bis 5 Wochen zeigten I9 H9 III an den Kulturpflanzen gegenüber IV eine günstigere Pflanzemrerträglichkeit bei gleich guter herbiaider Wirkung« ■ - ■ ' ■
Das Ergebnis ist aus nachfolgender faball© zn erseheng
Ϊ Wlr&e-fcoff III- ■'IV ■
5
0
II - ■ 5
0
5
0
20
20
Zea majs
Solanum tuberosus
100
100
95
■ .95
95
95
Unerwünschte Pflanzens ■95
95
95
95
95
95 .
Sinapia arvensie
Öhenopodiiia alfewa
Poa annua
Echinochloa cruo-galli 90 85 90 . 85
0 = ohne Sciaädiguag
100 = totale
Die pflaasen gea Ba^s0 Selaaiia tiilesOsiaa^ Sinapi Stellaria laediaj, Poa anau® und lchiiiochlo®, crus-ga-lii bsi einer Wuchshöfee ¥oa 2 bis 18 01a sit je 1S5 kg/ha WIrIs 8'GOff
τ 3_(i «_Metho2rj-piiopyl=2s)"294'=äioso 11 1 -ioetGZ.y-pi'/alojl-J-C 1 »-raethoxy=propjl-2 °) =2 ^-
109849/Ί9Ε3
- 7■'- O.Z. 26 ?80
IV 1-Acetoxy-pivaloyl-3-(i '-n-propoxy-propyl-21 )-2,4-dioxooctahydrochinazolin
und im Vergleich dazu mit 1,5 kg/ha Wirkstoff
V i-Acetyl-^-isopropyl-^^-dioxo-octahydroehinazolin
jeweils dispergiert in 500 Liter Wasser je ha "behandelt. Nach 3 "bis 4 Wochen wurde festgestellt, daß die Wirkstoffe I, II, III und IV eine bessere Selektivität an den Kulturpflanzen und eine gleich gute Wirkung auf Unkräuter und Ungräser im Vergleich zu V zeigten.
Das Ergebnis ist aus nachfolgender Tabelle zu ersehen:
I Wirkstoff III IV V
II
Kulturpflanzen: 5 Ό 0 30
Zea mays 0 5 0 0 40
Solanum tuberosum 0
Unerwünschte Pflanzen: 95 90 90 95
Sinapis arvensis 95 90 95 90 90
Stellaria media 95 95 95 90 95
Poa annua 90 95 90 80 80
Echinochloa crus-galli 90
0 = ohne Schädigung
100 » totale Schädigung
Die Verbindungen in den Beispielen. 1 und 2 können mit höheren Aufwandmengen auch zur totalen Unkrautbekämpfung im Vor- und Nachauflaufverfahren eingesetzt werden.
Eine entsprechende biologische Wirksaakeit wie die Wirkstoffe I, II und III in den Beispielen 1 und 2 zeigen nachfolgend aufgeführte Verbindungen:
1-Aeetoxypivaloyl-3-(i '-äthoxy-propyl-^O-S^-diöxo-octahydrochinazolin
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2024842
- 8 - . ■ O.Z. 26 780
1-Acetoxy-pivaloyl~3-(i '-n-propoxy-propyl~2' )-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-Crotonoyl-3-(i'-äthoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-Crotonoyl-3-(1'-propoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-&j-Methyl~butyryl~3-( 1 ''-äthoxy-propyl-2' )-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
1-(X,-Methyl-butyryl-3-( 1 '-n-Propoxy-propyl-2' )-dioxo-octahydrochinazolin
3-(i'-n-Propoxy-propyl-21)-2,4-dioxo-octahydrochinazolin 3-(1♦-äthoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin,
Beispiel 4
Man vermischt 70 Gewichtsteile der Verbindung I 3-(1'-Methoxypropyl-21)-2,4-dioxo-octahydrochinazolin mit 30 Gewichtsteilen N-Methyl-!Vpyrrolidon und erhält eine Lösung, die zur Anwendung in Form kleinster Tropfen geeignet ist.
Beispiel 5
20 Gewichtsteile der Verbindung II 1-Acetoxy-pivaloyl-3-(i'- aethoxy-propyl-g'i-S^-dioxQ-octahydrochinasolin werden in einer Mischung gelöst, die aus 80 Gewichteteilen Xylol, 10 Ge wichteteilen des Anlagerungeproduktes von 8 bis 10 Mol Ethylenoxid an 1 Mol öleäure-H-monoäthanolaiaid, 5 Gewicht steilen CaI- ciuaealz der Dodecylbenzolsulfonsäure und 3 Gewichteteilen des Anlagerungeproduktes von 40 Mol -Äthylenoxid an 1 Mol RicinueÖl besteht. Durch Auegießen und feineβ Verteilen der Lösung in 100 000 Gewichteteilen Wasser erhält nan eine wäßrige Disper-, •ion, die 0,02 Gewichteprozent dee Wirkstoffs enthält.
Beispiel 6
20 Gewichteteile der Verbindung III 1-K-Methyl-butyryl-3-(1'-■ethoxy-propyl-21)-2,4-dioxo-octahydrochinazolin werden in einer Mischung gelöst, die aus 40 Gewichteteilen Cyclohexanon,
109849/1953 -9-
- 9 - O.Z. 26 780
30 Gewichtsteilen Isobutanol, 20 Gewichtsteilen des Anlagerungsproduktes von 7 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Isooctylphenol und 10 Gewichtsteilen des Anlagerungsproduktes von 40 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Eicinusöl besteht. Durch Eingießen und feines Verteilen der Lösung in 100 000 Gewichtsteilen Wasser erhält man eine wäßrige Dispersion, die 0,02 Gewichtsprozent des Wirkstoffs enthält.
Beispiel 7
20 Gewichtsteile der Verbindung I 3-(1'-Methoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin werden in einer Mischung gelöst, die aus 25 Gewichtsteilen Cyclohexanol, 65 Gewichtsteilen einer Mineralölfraktion vom Siedepunkt 210 bis 2800C und 10 Gewichtsteilen des Anlagerungsproduktes von 4-0 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Ricinusöl besteht. Durch Eingießen und feines Verteilen der Lösung in 100 000 Gewichtsteilen Wasser erhält man eine wäßrige Dispersion, die 0,02 Gewichtsprozent des Wirkstoffs enthält.
Beispiel 8
20 Gewichtsteile des Wirkstoffs II 1-Acetoxy-pivaloyl-3-(1'-methoxy~propyl-2')-2,4-dioxo-octahydroehinazolin werden mit 3 Gewichtsteilen des Natriumsalzeβ der Diisobutylnaphthalin-oC-sulfonsäure, 17 Gewichtsteilen des Natriumsalzes einer ligninsulfonsäure aus einer SuIfit-Ablauge und 60 Gewichtsteilen" pulverförmigem Kieselsäuregel gut vermischt und in einer Hammermühle vermählen. Durch feine» Verteilen der Mischung in 20 000 Gewichtateilen Wasser erhält nan eine Spritzbrühe, die 0,1 Gewichtsprozent des Wirkstoffe enthält.
Beispiel 9
3 Gewichtsteile der Verbindung III 1-Miethyl-butyryl-3-(i'-methoxy-propyl-2·)-2,4-dioxo-octahydrochinazolin werden mit. 97 Gewichteteilen feinteiligem Kaolin innig vermischt. Man erhält auf diese Weise ein Stäubemittel, das 3 Gewichtsprozent des Wirkstoffs enthält.
-10-
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- 10 - - °·ζ· 26
30 Gewichtsteile der Verbindung I 3-(i'-Methoxy-propyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinasolin werden mit einer Mischung aus 92 Gewichtsteilen pulverförmigem Kieselsäuregel und 8 Gewichtsteilen Paraffinöl, das auf die Oberfläche dieses Kieaelsäuregels gesprüht wurde, innig vermischt. Man erhält auf diese Weise eine Aufbereitung des Wirkstoffs mit guter Haftfähigkeit»
.11-
109849/1953

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    O.Z. 26 780
    4V Substituierte Octahydroehinazolindione der Formel
    Al
    in der R1 eine Methyl-, Äthyl-, n-Propyl- oder Isopropylgruppe und R2 Wasserstoff oder einen gegebenenfalls durch ein bis drei Chloratome oder eine Chloracetoxy- oder Acetoxygruppe substituierten, geradkettigen oder verzweigten aliphatischen Acylrest A mit maximal acht Kohlenstoffatomen bedeuten. . ■ '
  2. 2. Anwendung eines substituierten Octahydrochinazolindions, wie im Anspruch 1 gekennzeichnet, als Herbizid.
  3. 3. 3-(i'-Methoxy-propyl-2')-2»4-dioxo-octahydrochinazolin
  4. 4. 1-Acetoxy-pivaloyl-3-(1'-aethoxypropyl-2')-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
  5. 5. 1->\-Methyl-butyryl-3-(1 '-aethoxy-propyl^1 )-2,4-dioxo-octahydrochinazolin
  6. 6. !-(^,OC-Diaethyl-ßracetoxypropionyli^-propoxyiBOpropyl-a^-- dioxo-decahydrochinazolin
  7. 7. 1 -0(, JL-DlBethyl-fl-ohlorproplonyl^-äthoxyieopropyl^, 4-dioxo- (| tetrahydrochinazolin.
    Badieche Anilin- A Soda-Pabrik AG
    1 0 9 84 9/19 53
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3332645A1 (de) 2016-12-12 2018-06-13 Bayer Cropscience AG Verwendung substituierter pyrimidindione oder jeweils deren salze als wirkstoffe gegen abiotischen pflanzenstress

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EP3332645A1 (de) 2016-12-12 2018-06-13 Bayer Cropscience AG Verwendung substituierter pyrimidindione oder jeweils deren salze als wirkstoffe gegen abiotischen pflanzenstress

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