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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Transport und für
die Aufbewahrung von Langwaffen, insbesondere von zerlegbaren oder
verkürzbaren Gewehren
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
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Derartige Vorrichtungen sind bekannt
und weit verbreitet. Sie sind üblicherweise
als Waffenkoffer ausgebildet und weisen eine langgestreckte, im wesentlichen
quaderförmige
Form auf. Innerhalb eines Innenraums zur Aufnahme für Langwaffen
sind üblicherweise
auch Befestigungsmittel angeordnet, beispielsweise nach Art von
Styroporblöcken,
die Aufnahmen aufweisen, die an die Dimensionen des Gewehrschaftes
oder des Gewehrlaufes angepaßt sind.
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Üblicherweise
werden die Langwaffen, also Gewehre, über längere Zeiträume in Gebäuden in dafür vorgesehenen, abschließbaren Schrän ken, insbesondere
Stahlschränken
aufbewahrt. Für
den Fall, daß ein
Jäger seine
Jagdwaffe zum Ort der Jagd transportieren möchte, bringt er diese in einen
Waffenkoffer ein und transportiert sie mit dem Waffenkoffer. Unproblematisch
ist dieser Transport in der Regel dann, wenn Reisen mit einem Kraftfahrzeug
unternommen werden. Für
den Fall, daß Flug-,
Bahn- oder Busreisen unternommen werden oder eine Jagdgesellschaft
zu Pferde oder mittels Buschflugzeugen unterwegs ist, wird der gesondert
mitgeführte
Waffenkoffer oftmals als sehr hinderlich und auf Grund seiner Dimensionen
als zu sperrig empfunden. Darüber
hinaus sind die oft hochwertigen empfindlichen Langwaffen bevorzugt
Ziel von Diebstählen.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht
darin, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
derart weiterzubilden, daß die
Handhabung des Transportes der Langwaffen bei Jagdreisen verbessert
ist und die Gefahr eines Diebstahls verringert wird.
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Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen
des Anspruches 1, insbesondere mit denen des Kennzeichenteils, und
ist demgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung nach Art eines Reisegepäckstückes, insbesondere nach Art einer
Reisetasche oder nach Art eines Reisekoffers, ausgebildet ist, und
ein erstes Abteil zur Aufnahme von Reisegepäck, wie z. B. Bekleidung, und
ein zweites Abteil zur Aufnahme der Langwaffen aufweist, wobei beide
Abteile im wesentlichen innerhalb der Kontur der Reisetasche bzw.
des Reisekoffers angeordnet sind und wobei die beiden Abteile voneinander
durch wenigstens eine Trennwand separiert sind.
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Das Prinzip der Erfindung besteht
somit im wesentlichen darin, die bekannte Vorrichtung derart weiterzubilden,
daß sie
nunmehr universell als Reisegepäckstück zur Aufnahme
von Reisegepäck
ausgebildet ist und zugleich innerhalb eines zweiten gesonderten
Abteils die Langwaffen aufnimmt. Der bisher gesonderte Transport
des Waffenkoffers oder des Waffenfutterals kann durch die Kombination
eines herkömmlichen
Reisegepäckstückes, mit
einem Abteil, das die Langwaffen aufnimmt, entfallen. Statt, wie
bisher zwei gesonderte Gepäckstücke zu transportieren,
genügt
nunmehr ein einziges zu transportierendes Element. Dies erleichtert
die Handhabbarkeit bereits dadurch, daß lediglich auf ein einziges Gepäckstück geachtet
werden muß.
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Die Sicherheit der Langwaffen wird
dadurch erhöht,
daß beide
Abteile im wesentlichen innerhalb der Kontur der Reisetasche bzw.
des Reisekoffers angeordnet sind, so daß das Abteil für die Langwaffen
getarnt angeordnet ist und dem Reisegepäckstück als solchem von außen nicht
entnehmbar ist, daß dieses
auch als Transportvorrichtung für
Langwaffen dient.
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Die Langwaffen sind auf diese Weise
getarnt oder versteckt innerhalb des Reisegepäckstückes angeordnet, so daß ein möglicher
Dieb nicht auf die Besonderheit des Gepäckstückes aufmerksam wird.
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Das Vorsehen einer Trennwand zur
Separierung des ersten Abteils für
die Aufnahme von Reisegepäck
und des zweiten Abteils zur Aufnahme der Langwaffen ermöglicht eine
einfache Trennung, die einerseits für eine gewisse Ordnung innerhalb
des Reisegepäckstückes sorgt
und andererseits das Einbringen bzw. die Zuordnung der Gegenstände in die Abteile
erleichtert. Die Trennwand kann dabei beispielsweise flexibel, bei
Bedarf aber auch formsteif ausgebildet sein. Für den Fall, daß das Reisegepäckstück als Reisetasche
ausgebildet ist, kann die Trennwand dabei zunächst von einer flexiblen Tuchbahn
gebildet werden, so daß die
Reisetasche ohne weiteres zusammenlegbar ist. Andererseits kann eine
zusätzliche,
gesonderte Trennwand von einem Versteifungselement bereitgestellt
werden.
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Insbesondere dann, wenn formsteif
ausgebildete Trennwände
vorgesehen sind, ist es vorteilhaft, wenn die Trennwand von dem
Reisegepäckstück lösbar angeordnet
ist.
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Aus der DE-GM 200 03 209 U1 ist eine Schießsport-Tragetasche
bekannt, die nicht als Reisegepäckstück ausgebildet
ist. Die dort beschriebene Schießsport-Tragetasche dient lediglich
der Aufnahme von Schießsport-Utensilien.
Ein herkömmlicher
Gewehrkoffer wird an der Außenseite
des Schießsport-Tragetasche
mittels gesonderter köcherartiger
Aufnahmen angeordnet. Es ist hier kein zweites Abteil zur Aufnahme
der Langwaffen vorgesehen, welches innerhalb der Kontur einer Reisetasche
bzw. eines Reisekoffers angeordnet ist.
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Aus der
US 5 662 219 geht ein als Aktenplaner
getarntes Behältnis
für Handfeuerwaffen
hervor. Hier ist in einer Halbschale eine Aufnahme für eine Pistole
vorgesehen. Die nicht gattungsgemäße Vorrichtung dient nicht
dem Transport und der Aufbewahrung von Langwaffen.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung ist das Reisegepäckstück als im
wesentlichen langgestreckte Reisetasche ausgebildet. Diese vorteilhafte
Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht ein
Reisegepäckstück, welches
komfortabel transportierbar ist, und beispielsweise Tragegurte für einen
rückengetragenen
und/oder für
einen handgetragenen Transport aufweisen kann. Andererseits besteht
bei einem als Tragetasche ausgebildeten Gepäckstück die Möglichkeit, dieses zwischen
einer nahezu vollständig
flachliegenden Nicht-Gebrauchsposition und einer großvolumigen
Gebrauchsposition zu verlagern.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung weist die Reisetasche eine erste, insbesondere
an einer Deckenwand angeordnete Zugangsöffnung für das erste und eine zweite, gesonderte,
insbesondere an einer Seitenwand angeordnete Zugangsöffnung für das zweite
Abteil auf. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine komfortable Ent nahme
der in dem zweiten Abteil angeordneten Langwaffen, beispielsweise
um während
eines Eincheckvorgangs am Flughafen die Langwaffen zum Vergleich
der Waffennummern und der Waffenkarte aus dem zweiten Abteil zu
entnehmen. Eine gesonderte Zugangsöffnung für das zweite Abteil bietet
dabei einerseits eine besonders komfortable Handhabung auch derart,
daß die
in dem ersten Abteil angeordneten Reisegepäckgegenstände zur Entnahme der Langwaffen
nicht verlagert oder entnommen werden müssen. Beide Abteile sind auf
diese Weise unabhängig
voneinander benutzbar. Außerdem
besteht durch das Vorsehen einer gesonderten Zugangsöffnung die
Möglichkeit,
diese abschließbar
auszubilden, so daß auf
einfache Weise für
eine Sicherheitsverwahrung der Langwaffen während des Transportes gesorgt
werden kann.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist das zweite Abteil bis auf die gesonderte
Zugangsöffnung
vollständig
geschlossen ausgebildet. Bei dieser Ausbildungsform ist eine vollständige Abdeckung
der Langwaffen erreicht, so daß diese
vollständig
versteckt, getarnt, innerhalb der Kontur des Reisegepäckstückes angeordnet
sind.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist die gesonderte Zugangsöffnung mittels
eines Deckelelementes verschließbar. Hierdurch
besteht die Möglichkeit,
das Deckelelement derart zu dimensionieren, daß es in seinem Querschnitt
an den Querschnitt des zweiten langgestreckten Abteils angepaßt ist.
Das Deckelelement kann dabei einen deutlichen Teil, beispielsweise
ein Drittel, der Gesamtfläche
der Seitenwand der Reisetasche ausfüllen.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist das zweite Abteil zur Bereitstellung
eines definierten Aufnahmeraumes für die Langwaffen formstabil
ausgebildet und/oder in einen formstabilen Zustand überführbar. Durch
Vorsehen eines formstabil ausgebildeten zweiten Abteils wird ein
Hohlraum, also ein Aufnahmeraum für die Lang waffen geschaffen,
der unabhängig
von der Befüllung des
ersten Abteils mit Reisegepäck
definierte Dimensionen aufweist. Die Langwaffen können auf
diese Weise innerhalb des zweiten Abteils definiert aufgenommen
werden und innerhalb des zweiten Abteils festgelegt werden, ohne
daß die
Festlegung der Langwaffen von einer Beladung des ersten Abteils abhängt oder
davon beeinflußt
wird.
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Außerdem bietet diese Ausführungsform
die Möglichkeit,
die Langwaffen aus dem zweiten Abteil zu entnehmen bzw. die Langwaffen
in das zweite Abteil einzubringen, ohne daß sich die Größe des Aufnahmeraumes
bei diesem Vorgang verändert.
Dies bietet auch einen Schutz der teilweise sehr empfindlich ausgebildeten
Langwaffen, die z.B. auch hochsensible Zielfernrohre aufweisen können.
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Gemäß einer besonders vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist innerhalb des zweiten Abteils ein
Versteifungselement, insbesondere lösbar, angeordnet. Dieses Versteifungselement
kann vorteilhafterweise dem zweiten Abteil entnommen werden, so
daß die
Reisetasche in einem Nicht-Gebrauchszustand vollständig flachliegend
unterbringbar ist. Für
den Fall, daß das
Versteifungselement innerhalb des zweiten Abteils angeordnet ist,
ist das zweite Abteil formstabil ausgebildet und stellt den definierten
Aufnahmeraum zur Verfügung.
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Das Versteifungselement ist gemäß einer vorteilhaften
Ausführungsform
der Erfindung als im Querschnitt im wesentlichen U-förmige Brücke ausgebildet,
die mit ihrer offenen Seite einer Bodenwand der Reisetasche zugewandt
ist. Eine solche Ausgestaltung des Versteifungselement ist denkbar
einfach und daher auch preiswert möglich, wobei das Versteifungselement
außerdem
aus mehreren, miteinander gelenkig verbundenen Abschnitten ausbildbar
ist und auf diese Weise flachliegend aufbewahrbar ist.
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Gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung ist das Reisegepäckstück als Schalenkoffer mit
zwei Halbschalen ausgebildet, die über einen Anbindungsbereich
gelenkig miteinander verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform
ist das Reisegepäckstück im Erscheinungsbild
einem herkömmlichen
Schalen-Reisekoffer nachgebildet, so daß einem Betrachter dieses Reisegepäckstückes nicht deutlich
wird, daß dieses
Reisegepäckstück dem Transport
von Langwaffen dient.
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Durch Ausbildung des Reisegepäckstückes als
Reisekoffer besteht die Möglichkeit,
die üblicherweise
großen
Längs-
und Quermaße
des Koffers derart zu nutzen, daß die Langwaffen bzw. die Langwaffenteile
entlang einer längsten
Diagonalen einer Halbschale angeordnet sind. Durch diese Schräganordnung
können
nahezu sämtliche
bekannten Langwaffenteile innerhalb eines Reisekoffers üblicher
Dimensionen untergebracht werden.
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Die gelenkige Verbindung der beiden
Halbschalen miteinander über
einen Anbindungsbereich nach herkömmlicher Art ermöglicht darüber hinaus eine
besonders einfache Trennung des ersten und des zweiten Abteils,
wobei jedem Abteil eine gesonderte Halbschale zugeordnet ist.
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Vorteilhafterweise ist einer ersten
Halbschale das erste Abteil und einer zweiten Halbschale das zweite
Abteil zugeordnet, wobei die zweite Halbschale flacher ausgebildet
ist. Die flachere Ausbildung hat den Vorteil, daß der Koffer nicht symmetrisch
ausgebildet ist, sondern das relativ hohe Gewicht der Langwaffen
und zugleich deren geringes Raumvolumen berücksichtigt wird. Das üblicherweise
mit einem größeren Volumen
behaftete Reisegepäck,
insbesondere Bekleidung, kann in der tieferen, mit einem größeren Raumvolumen
ausgestatteten Halbschale untergebracht werden. Das von einem herkömmlichen Reisekoffer
bereitgestellte Belade-Volumen wird daher von einem erfindungsgemäßen Reisekoffer
praktisch nicht beeinträchtigt.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung weist der Schalenkoffer einen Tragegriff
auf, der außermittig
an einer Deckenwand, etwa im Bereich der Trennfuge der beiden Halbschalen,
angeordnet ist. Bei dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
sorgt die Anordnung des Tragegriffs bereits für eine Berücksichtigung der Schwerpunktverteilung,
die erkennt, daß die
Langwaffen üblicherweise
erheblich schwerer sind als Reisekleidung. Durch eine außermittige
Anordnung des Tragegriffes, also durch die Verlagerung des Tragegriffs,
ausgehend von einer etwa mittigen Anordnung an einer Decke eines
Reisekoffers, hin zu einer Bodenwand der zweiten Halbschale, also
hin zu dem zweiten Abteil, in dem die Langwaffen angeordnet sind,
wird eine einfacher Transport und eine einfache Handhabung gewährleistet.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen den beiden Halbschalen
ein Plattenelement angeordnet, welches das zweite Abteil im wesentlichen
vollständig
verschließt. Bei
dieser Ausführungsform
ist ein besonders einfach ausgebildetes Abdeckelement vorgesehen,
welches für
eine Trennung der beiden Abteile sorgt, so daß für den Fall, daß die Langwaffen
dem zweiten Abteil nicht entnommen werden sollen, die erste Halbschale
mit dem ersten Abteil wie bei einem herkömmlichen Reisekoffer verwendet
werden kann.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist das Plattenelement in einer das
zweite Abteil verschließenden
Position an der zweiten Halbschale mittels Befestigungselementen gehaltert.
Beispielsweise können
als Befestigungselemente Haltelaschen vorgesehen sein, die mit Druckknöpfen versehen
sind, welche mit an dem Plattenelement angeordneten Gegendruckknöpfen zusammenwirken.
Diese Befestigungselemente sind vorzugsweise lösbar, so daß auf einfache Weise eine Entriegelung
vorgenommen werden kann und Zugang zu dem zweiten Abteil gewährleistet
wird.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist das Plattenelement als Tragplatte
ausgebildet, an der die Langwaffen gehaltert sind. Diese Ausbildung
ermöglicht
auf einfache Weise eine Ausbildung derart, daß die Tragplatte mit einer
Vielzahl von Haltemitteln versehen ist, beispielsweise nach Art
von Klettverschlußbändern, die gegebenenfalls
auch auf der Tragplatte beliebig, variabel, zur Anpassung an besondere
Langwaffen, positionierbar sind. Auf diese Weise können die
Langwaffen besonders sicher festgezurrt und festgehalten werden.
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Außerdem kann vorgesehen sein,
daß das Plattenelement
lösbar
an dem Reisekoffer befestigbar ist, so daß insbesondere dann, wenn das
Plattenelement als Tragplatte für
die Langwaffen ausgebildet ist, dieses von dem Reisekoffer vollständig gelöst werden
kann und der Reisekoffer, falls er nicht dem Transport von Langwaffen
dienen soll, als herkömmlicher
Reisekoffer verwendet werden kann.
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Gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung sind die in dem zweiten Abteil angeordneten
Langwaffen bzw. Langwaffenteile im wesentlichen entlang einer längsten Diagonale
der zweiten Halbschale angeordnet. Die längste Diagonale ist üblicherweise
bei Betrachtung einer Bodenwand der zweiten Halbschale, die zwischen
zwei einander gegenüberliegenden
Ecken verlaufende Diagonale, wenn man typischerweise voraussetzt,
das die Bodenplatte in der zweiten Halbschale eine rechteckige Form
hat. Durch eine derartige Positionierung der Langwaffen innerhalb
der zweiten Halbschale können
nahezu sämtliche
zerlegbaren Langwaffen innerhalb der üblichen Reisekofferdimensionen
untergebracht werden.
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Üblicherweise
liegt die Längserstreckung
der längsten
Diagonale innerhalb des zweiten Teils etwa in einer Größenordnung
von 80 cm, wobei selbstverständlich
auch größere bzw.
kleinere Diagonallängen vorstellbar
sind.
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Weitere Vorteile ergeben sich aus
den nicht zitierten Unteransprüchen
sowie an Hand der nun folgenden Beschreibung zweier in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele.
In den Zeichnungen zeigen:
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1 schematisch
in Seitenansicht ein erstes Ausführungsbeispiel
einer als Reisetasche ausgebildeten Vorrichtung,
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2 etwa
entlang einer Schnittlinie II-II in 1 die
dort dargestellte Reisetasche,
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3 schematisch,
in perspektivischer Ansicht die Reisetasche gemäß 1 mit einem teilweise ausgezogenem Versteifungselement
sowie mit einem gesonderten Waffenkoffer für Langwaffen mit geöffnetem
Waffenkofferdeckel,
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4 in
Alleinstellung das in 3 angedeutete,
dort teilweise aus einem zweiten Abteil der Vorrichtung herausgefahrene
Versteifungselement,
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5 schematisch
in Seitenansicht ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die als Reisekoffer ausgebildet ist,
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6 den
Reisekoffer gemäß 5 in geöffneten Zustand, und
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7 etwa
gemäß Ansichtspfeil
VII in 6 das als Tragplatte
ausgebildete Plattenelement mit daran befestigten Langwaffen.
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Die in ihrer Gesamtheit in den Figuren
mit 10 bezeichnete Vorrichtung ist gemäß 1 als Reisetasche ausgebildet. Die Reisetasche 10 ist
langgestreckt und weist eine formstabil ausgebildete Bodenwand 11,
eine Deckenwand 12 und vier Seitenwände 13a, 13b, 13c, 13d auf.
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Wie insbesondere aus 2 ersichtlich ist, bei der der Übersichtlichkeit
halber die Tragegurte 14 weggelassen worden sind, ist der
Innenraum der Reisetasche 10 in zwei Abteile 17 und 18 unterteilt.
Das erste, von seinem Raumvolumen her deutlich größere Abteil 17 ist über eine
nicht gesondert dargestellte Zugangsöffnung 15 in der Deckenwand 12 zugänglich,
die durch eine schematisch angedeuteten Reißverschluß 20 verschließbar ist.
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Das zweite Abteil 18 ist über eine
gesonderte Zugangsöffnung 16 (1) zugänglich, die durch ein Deckelelement 19 verschließbar ist.
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Während
die Bodenplatte 11 aus einem formstabilen, leichten, aber
widerstandsfähigen
Material gebildet ist, sind die Seitenwände 13a, 13b, 13c, 13d und
die Deckenwand 12 vorzugsweise aus einer flexiblen Tuchbahn
(z.B. Segeltuch) gebildet, wie sie üblicherweise für Reisetaschen
verwendet wird. Hierbei können
gegebenenfalls besondere Imprägnierungen,
beispielsweise für
eine Wasserdichtigkeit, vorgesehen sein.
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Das zweite Abteil 18 wird,
bezüglich 2 nach unten, ebenfalls
von der Bodenwand 11 begrenzt. Außerdem sind Seitenwandabschnitte 29a, 29b und 29c vorgesehen,
wobei diese Seitenwandabschnitte 29a, 29b, 29c wie
auch eine Deckenwandung 30 vorzugsweise ebenfalls aus einer flexiblen
Tuchbahn bestehen, so daß eine
flexible Tasche gebildet wird.
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Das Abteil 18 ist auf Grund
der Bodenwand 11, der drei Seitenwände 29a, 29b, 29c und
der Deckenwand 30 vollständig verschlossen. Bezüglich 1 ist linksseitig des Abteils
das Deckelelement 19 angeordnet, welches bezüglich einer
Schwenkachse 31 aus seiner Geschlossenstellung (1) gemäß Pfeil P in seine Offenstellung
verschwenkbar ist (3).
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Befindet sich das Deckelelement 19 in
seiner in 3 dargestellten
Offenstellung kann in das Abteil 18 ein Versteifungselement 22 hinein
eingeschoben werden. Das Versteifungselement 22 ist in 4 in Alleinstellung dargestellt
und besteht aus drei Flächenabschnitten 23a, 23b und 23c,
die entlang zweier Faltlinien 24a und 24b gelenkig
miteinander verbunden sind. Das Versteifungselement 22 ist
somit aus einem nicht dargestellten, völlig flachliegendem Zustand,
in dem die drei Flächenabschnitte 23a, 23b und 23c entlang
einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind, in eine in 4 dargestellte Gebrauchsposition überführbar, in
der das Versteifungselement im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist.
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3 zeigt
einen Montageschritt, bei dem das Versteifungselement 22 gemäß 4 gerade in das zweite Abteil 18 hinein
eingeführt
wird. In 2 ist das Versteifungselement
im zweiten Abteil 18 angeordnet, so daß das Abteil 18 dort
formstabil ausgebildet ist.
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In 3 ist
am linken oberen Rand darüber hinaus
schematisch dargestellt ein Waffenkoffer 25 illustriert.
Der Waffenkoffer 25 ist langgestreckt ausgebildet, und
umfaßt
einen kastenartigen Unterbau 27, in dessen Innenraum I
lediglich schematisch dargestellte Langwaffen (Gewehrschaft 28a,
Gewehrlauf 28b) festgelegt sind. Die hierfür vorgesehenen
Haltemittel 32 sind ebenfalls lediglich angedeutet.
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Als Waffenkoffer 25 kann
beispielsweise ein solcher Waffenkoffer verwendet werden, wie in
der parallelen Patentanmeldung der Anmelderin vom gleichen Tage
(Anwaltsaktenzeichen: 02.18257) beschrieben ist. Der Inhalt dieser
Patentanmeldung wird hiermit in den Inhalt der vorliegenden Patentanmeldung
vollständig
miteingeschlossen.
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Der Waffenkoffer 25 ist
mittels eines Deckelelementes 26 veschließbar.
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Das zweite Abteil 18 ist
hinsichtlich seiner Innenmaße,
insbesondere hinsichtlich seines Querschnittes, auf die Außenmaße des Waffenkoffers 25 abgestimmt.
Der Außenumfang
des Waffenkoffers 25 (im Querschnitt betrachtet) ist somit
geringfügig
kleiner als der Innenumfang des zweiten Abteils 18 gemäß 2.
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Ausgehend von einer Position gemäß 3 wird das Versteifungselement 22 zunächst vollständig in
das zweite Abteil 18 eingeführt und bildet auf diese Weise
ein formsteifes Abteil 18. Nunmehr kann das Deckelelement 26 des
Waffenkoffers 25 verschlossen werden und der Waffenkoffer 25 in
das zweite Abteil 18 eingeführt werden. Anschließend kann
das Deckelelement 19 in seine in 1 dargestellte Verschlußlage überführt werden,
wobei ein Reißverschlußelement 21 angedeutet
ist, um das Deckelelement 19 zu verschließen.
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Außerdem können lediglich schematisch dargestellte,
gesonderte Verschlußelemente,
beispielsweise Schlösser 50,
vorgesehen sein, um einen unbefugten Zugang zu den in dem zweiten
Abteil 18 angeordneten Langwaffen zu verhindern.
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In diesem Zusammenhang wird auch
darauf hingewiesen, daß das
Deckelelement 19 gemäß 1 zwar geringfügig aus
der Gesamtkontur der Reisetasche 10 hinausragt. Es kann
gleichermaßen aber
auch vorgesehen sein, das Deckelelement 19 gemäß 1 nach rechts zu verlagern,
und auf diese Weise nicht erhaben, vorspringend, sondern bündig abschließend mit
der Schmal-Seitenwand 13d anzuordnen.
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Die Anordnung eines Deckelelementes 19 zum
Verschließen
der Zugangsöffnung 16 für das zweite
Abteil 18 an einer Schmal-Seitenwand 13d der Reisetasche 10 bietet
die Möglichkeit,
eine Schiebeführung
für den
Waffenkoffer 25 vorzusehen. Die Verschieberichtung entspricht
dabei im wesentlichen der Längsachse
des Waffenkoffers 25 bzw. der Längsachse der Reisetasche 10.
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Für
den Fall, daß bei
Bedarf die Langwaffen 28a, 28fj der Reisetasche 10 entnommen
werden sollen, beispielsweise, um beim Einchecken am Flughafen einen
Vergleich der in der Waffe eingeprägten Waffennummer mit der im
Waffenschein aufgeführten
Waffennummer zu erreichen, kann durch Öffnen der Zugangsöffnung 16,
also durch Umschwenken des Deckelelementes 19, ein komfortabler,
schneller Zugang zu dem zweiten Abteil 18 erreicht werden
und der Waffenkoffer 25 dem Abteil 18 entnommen
werden.
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Durch die formsteife Ausbildung des
zweiten Abteils 18 mit Hilfe des Versteifungselementes 22 ist für den Waffenkoffer 25 eine
Schiebeführung
vorgesehen, so daß der
Waffenkoffer mühelos
dem zweiten Abteil entnehmbar aber auch genauso mühelos in das
zweite Abteil 18 wieder einführbar ist.
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Die Kontur K der in den 1 bis 4 dargestellten Reisetasche 10 wird
durch die Wände 11, 12, 13a, 13b, 13c, 13d gebildet.
Es wird deutlich, daß das
zweite Abteil 18 vollständig
innerhalb der Kontur K angeordnet ist. Das bezüglich 1 geringfügig von der Seitenwand 13d links
nach außen
vorstehende Deckelelement 19 soll lediglich schematisch
die gesonderte Öffnung 16 hervorheben.
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Das als Reisetasche 10 ausgebildete
Reisegepäckstück gemäß den 1 bis 3 weist darüber hinaus eine Vielzahl von
Schlössern
auf: Gemäß 3 ist zunächst an
dem gesonderten Waffenkoffer 25 im Bereich des Deckels 26 ein
Paar von Schloßelementen 46a, 46b vorgesehen,
die mit am Unterbau 27 des Waffenkoffers 25 angeordneten
Gegenschloßelementen 47a und 47b zusammenwirken.
Es kann sich dabei beispielsweise um Schlösser handeln, die mit Hilfe
eines Schlüssels
betätigbar
sind oder auch alternativ um Zahlenschlösser od. dgl.
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Weitere Schloßelemente sind vorgesehen, um
die Zugangsöffnung 15 für das erste
Abteil 17 zu verschließen.
Hierzu können
beispielsweise zwei Reißverschlußlaschen 49a und 49b des
ersten Reißverschlusses 20 mittels
eines gesonderten Schloßelementes 48 (1) verschlossen werden.
Gleichermaßen
kann zum Verschließen
des Deckelelementes 19 für die Zugangsöffnung 16 des
zweiten Abteils 18 ebenfalls ein gesondertes Schloßelement 50,
welches in 1 lediglich
angedeutet ist, vorgesehen sein.
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Das Vorsehen von gesonderten Schloßelementen
bietet die Möglichkeit,
neben Langwaffen 28a, 28b zugleich auch Munition
innerhalb eines Gepäckstückes 10 mit
zu transportieren, aber vor unbefugtem Zugang zu schützen.
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Die 5 bis 7 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Reisegepäckstückes, welches
vorliegend als Reisekoffer 33 ausgebildet ist.
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Es wird angemerkt, das gleiche oder
vergleichbare Elemente und Bereiche der beiden Ausführungsbeispiele
der Übersichtlichkeit
halber mit gleichen Bezugszeichen beziffert wurden sind.
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Der Reisekoffer 33 ist ein
Schalenkoffer und wird aus zwei Halbschalen, einer ersten, tieferen Halbschale 34 und
einer zweiten, flacheren Halbschale 35 gebildet. Die beiden
Halbschalen sind über einen
Anbindungsbereich 41 gelenkig miteinander verbunden und
somit relativ zueinander schwenkbar. Im geschlossenen Zustand gemäß 5 bilden die beiden Halbschalen 34, 35 gemeinsam
eine Bodenwand 11, eine Deckenwand 12 und vier
Seitenwände 13a, 13b, 13c, 13d des
Reisekoffers 33.
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Im Bereich der Deckenwand 12 ist
ein Tragegriff 36 angeordnet, der im Bereich der Trennfuge 37 angebracht
ist, zumindest geringfügig
außermittig.
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Jede Halbschale 34, 35 ist
im Bereich ihres offenen Randes mit einem Rahmen, vorzugsweise mit
einem Profilrahmen 38a, 38b versehen, der die Stabilität der Halbschale 34, 35 erhöht. Im geschlossenen
Zustand des Reisekoffers 33 gemäß 5 treffen die beiden Rahmenteile 38a, 38b unter
Bildung der Trennfuge 37 zusammen.
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6 zeigt
den Koffer gemäß 5 in einer Offenstellung,
in der der Koffer auf der Seitenwand 13b aufliegt. Die
zweite Halbschale 35, die das zweite Abteil 18 zur
Aufnahme von Langwaffen 28a, 28b, 28c bereitstellt,
ist um eine Schwenkachse 40 von der ersten Halbschale 34 weggeschwenkt
worden. Die erste Halbschale 34 ist größer ausgebildet, und stellt
ein größeres Raumvolumen
bereit, das der Aufnahme von Reisegepäck dient.
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Zwischen den beiden Halbschalen 34, 35 ist gemäß 6 ein Plattenelement 39 nach
Art einer Tragplatte angeordnet. Dieses ist im wesentlichen flach
gestreckt und weist Schmalseiten 43 und Längsseiten 44 auf,
die auf die Innenmaße
der zweiten Halbschale 35 abgestimmt sind.
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Das Plattenelement 39 ist
im wesentlichen formstabil ausgebildet und kann beispielsweise auch aus
Kunststoff bestehen. Das Plattenelement 39 ist ebenfalls
im Bereich des Anbindungsbereiches 41 schwenkbar um eine
Schwenkachse 40, mit der ersten Halbschale 34 und
mit der zweiten Halbschale 35 verbunden. Das Plattenelement 39 ist
somit zwischen einer Ruheposition (nicht dargestellt) und einer
Arbeitsposition (ebenfalls nicht dargestellt) verschwenkbar. 6 zeigt einen Zwischenzustand,
bei der das Plattenelement 39 gerade aus seiner Ruheposition
in seine Arbeitsposition verschwenkt wird.
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In seiner Ruheposition verschließt das Plattenelement 39 das
zweite Abteil 18 vollständig,
so daß die
mittels Haltemitteln 32 an dem Plattenelement 39 festgelegten
Langwaffen 28a, 28b, 28c innerhalb des
Abteils 18 angeordnet sind. Auf der dem Innenraum des Reisekoffers 33 zugewandten
Seite der Seitenwand 13d kann außerdem eine Schicht oder ein
Belag 45 aus verformbarem, insbesondere weichelastischem
Material, wie z.B. Schaumstoff, vorgesehen sein.
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In seiner Ruhelage ist das Plattenelement 39 an
der zweiten Halbschale 35 festgelegt, wozu Befestigungsmittel 42a an
der zweiten Halbschale 35 und entsprechende Gegenbefestigungsmittel 42b an dem
Plattenelement 39 vorgesehen sind. Beispielsweise können hier
Haltebänder
mit Druckknöpfen oder
mit Klettverschlußelementen
vorgesehen sein, die dafür
sorgen, daß beim Öffnen des
Koffers 33 das erste Abteil 17 der ersten Halbschale 34 unmittelbar zugänglich wird,
die Langwaffen 28a, 28b, 28c jedoch versteckt
in dem zweiten Abteil 18 angeordnet sind.
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In seiner nicht dargestellten Arbeitsposition ist
das Plattenelement 39 im wesentlichen entlang der Ebene
E angeordnet, also parallel zur Seitenwand 13d der ersten
Halbschale 34. In diesem Zustand liegt das Plattenelement 39 fest
auf einer entsprechenden, hier nicht dargestellten Auflagefläche im Bereich
des Rahmens 38a der ersten Halbschale 34 auf,
so daß für einen
Benutzer eine bequeme, komfortable Entnahmeposition für die Langwaffen 28a, 28b, 28c bereitgestellt
wird.
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Insbesondere ist es vorteilhaft,
wenn das Plattenelement 39 lösbar an dem Anbindungsbereich 41 angeordnet
ist. Auf diese Weise kann der Reisekoffer 33, für den Fall,
daß ein
Waffentransport nicht gewünscht
ist, als herkömmlicher
Reisekoffer 33 verwendet werden.
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Gemäß 7 weist das zweite Abteil 18 eine längste Diagonale
D auf, die jeweils zwei einander gegenüberliegende Eckbereiche des Abteils 18 miteinander
auf direktem Wege verbindet. Für
den Fall, daß wie 7 zeigt, die Langwaffen 28a, 28b, 28c im
wesentlichen entlang dieser Längsdiagonale
D angeordnet sind, können
sämtliche
Langwaffenteile ohne weiteres innerhalb des zweiten Abteils 18 untergebracht
werden. Auf diese Weise kann ein gesondertes Transportbehältnis für die Langwaffen
bei Jagdreisen entfallen. Außerdem
sind die Langwaffen innerhalb des Reisekoffers hervorragend getarnt.
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Im Bedarfsfalle einer schnellen Entnahme der
Waffen kann der Reisekoffer 33 ohne weiteres geöffnet werden
und das Plattenelement 39 in die nicht dargestellte Arbeitsposition überführt werden.
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Gegebenenfalls kann auch ein weiteres,
in 6 gestrichelt dargestelltes
Plattenelement 51 vorgesehen sein, welches die Zugangsöffnung zu dem
ersten Abteil 34 verschließt. Dieses gesonderte Plattenelement 51 ist
ebenfalls um die Schwenkachse 41 verschwenkbar und kann
aus der in 6 dargestellten
gestrichelten Ruhelage, in der es das zweite Abteil 17 verschließt, in eine
nicht dargestellte, bezüglich 6 entgegen dem Uhrzeigersinn
um die Schwenkachse 41 herum verschwenkte Arbeitsposition
verschwenkt werden.
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Für
den Fall, daß das
Plattenelement 39 in Arbeitsposition angeordnet ist, liegt
dieses mit seiner von den Langwaffen 28a abgewandten Seite
der bezüglich 6 oberen Seite des zweiten
Plattenelementes 51 zugewandt, derart, daß das Plattenelement 39 auf
dem gesonderten Plattenelement 51 aufliegt.
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Eine Kontur K des Reisekoffers 33 wird durch
die Außenseiten
der Wände 11, 12, 13a, 13b, 13c, 13d gebildet.
Es wird deutlich, daß das
Abteil 18 vollständig
innerhalb der Kontur K des Reisekoffers 33 angeordnet ist
(5). Somit sind die
Langwaffen 28a, 28b, 28c versteckt innerhalb
des Reisekoffers 33 angeordnet und zumindest vor Aufmerksamkeit geschützt.
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Auch bei dem als Reisekoffer 33 ausgebildeten
Reisegepäckstück sind
gesonderte Schloßelemente 52 und 53 vorgesehen,
mittels denen die Abteile 17 und 18 sicher verschlossen
werden können. So
ist beispielsweise gemäß 6 ein Schloßelement 52 angedeutet,
welches an dem Plattenelement 39 befestigt ist und mit
Gegenschloßelementen
(nicht dargestellt) an der zweiten Halbschale 35 zusammenwirkt.
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Gleichermaßen kann an dem lediglich schematisch
angedeuteten zweiten Plattenelement 51 ein Schloßelement 53 befestigt
sein, das mit entsprechenden Gegenschloßelementen (nicht dargestellt) an
der ersten Halbschale 34 auf entsprechende Weise zusammenwirkt.