DE20211348U1 - Vorrichtung für die lösbare Anordnung insbesondere eines zylindrischen Bauteils - Google Patents

Vorrichtung für die lösbare Anordnung insbesondere eines zylindrischen Bauteils

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Description

Vorrichtung für die lösbare Anordnung insbesondere eines zylindrischen Bauteils
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die lösbare Anordnung insbesondere eines zylindrischen Bauteils an einer Trageinrichtung mit einer korrespondierend zum zylindrischen Bauteil ausgebildeten Aufnahme, einer Anschlußeinrichtung zur Befestigung der Aufnahme an der Trageinrichtung und einem die Aufnahme und die Anschlußeinrichtung miteinander verbindenden Koppelelement.
Vorrichtungen der vorgenannten Art sind aus dem Stand der Technik bekannt und in der Praxis vielfach eingesetzt. Sie dienen in der Regel der Wandbefestigung von rohrförmigen oder zylindrischen Bauteilen, wie beispielsweise von Schornsteinen oder Rohrleitungen.
Bekannt sind vorgenannte Befestigungsvorrichtungen beispielsweise aus der DE 299 21 346 und der DE 297 18 012. Offenbart ist mit diesen Druckschriften jeweils eine Befestigungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art, die eine Aufnahme für das zylindrische Bauteil einerseits sowie eine Anschlußeinrichtung zur Befestigung der Aufnahme an der Trageinrichtung andererseits aufweisen. Die Aufnahme ist hierbei vorzugsweise nach Art einer Schelle ausgebildet und umschließt das zylindrische Bauteil über dessen gesamten Umfang.
Von Nachteil bei den aus dem Stand der Technik vorbekannten Befestigungsvorrichtungen ist der Umstand, daß diese hinsichtlich ihrer Ausrichtung nicht an unterschiedlich ausgebildete Trageinrichtungen angepaßt werden können. Eine von der jeweiligen Oberflächenstruktur der Trageinrichtung
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unabhängige Anordnung der Bauteilaufnahme ist daher in nachteiliger Weise nicht möglich. Auch ermöglichen die vorbekannten Befestigungsvorrichtungen nicht eine Lageanpassung der Bauteilaufnahme gegenüber der Trageinrichtung. Zwar ist aus der DE 199 58 462 eine gattungsgemäße Befestigungsvorrichtung bekannt, die über ein Schubelement verfügt, bei der also die Bauteilaufnahme in ihrer Höhe gegenüber der Trageinrichtung verschoben werden kann, doch ist auch die hier offenbarte Anschlußeinrichtung in nachteiliger Weise nur an solchen Trageinrichtungen anordbar, die über eine ebene Aufnahmefläche verfügen.
Vom Vorbeschriebenen ausgehend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile eine Vorrichtung für die lösbare Anordnung insbesondere eines zylindrischen Bauteils zu schaffen, die bei einer gleichzeitig einfachen Handhabung die Anordnung des Bauteils an unterschiedlich ausgebildete Trageinrichtungen gestattet und die zudem Einstellmöglichkeiten zur Ausrichtung des zu befestigenden Bauteils aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Vorrichtung vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Anschlußeinrichtung relativ zur Aufnahme verdreh- und/oder verfahrbar angeordnete Anschlußelemente aufweist.
Die Anschlußeinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung verfügt über separate Anschlußelemente. Diese können im einfachsten Fall nach Art eines Fußes ausgebildet sein und weisen einerseits einen Befestigungsbereich zum Anschluß an das Koppelelement der Vorrichtung sowie andererseits einen Befestigungsbereich zur Befestigung an einer Trageinrichtung auf. Das Anschlußelement bildet mithin ein Zwischenglied zwischen der Aufnahme und dem daran angeordneten Koppelelement auf der einen Seite und der Trageinrichtung auf der anderen Seite.
Erfindungsgemäß ist das Anschlußelement relativ zur Aufnahme verdreh- und/oder verfahrbar angeordnet. Dies ermöglicht die Befestigung der Bauteilaufnahme auch an solchen Trageinrichtungen, die über eine nicht eben ausgebildete Anschlußfläche verfügen. Je nach Beschaffenheit der Trageinrichtung können die Anschlußelemente in ihre für eine ordnungsgemäße
• ·
Befestigung einzunehmende Position überführt werden, so daß in der Konsequenz die Anschlußeinrichtung auf die jeweilige Trageinrichtung abgestimmt werden kann.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung erlaubt es, zylindrische Bauteile lage- und funktionssicher auch an solchen Trageinrichtungen zu befestigen, die eine schräge oder verwinkelte Oberflächenstruktur aufweisen. Insbesondere bei nachträglichen Installationen ist dies von Vorteil, da eine ordnungsgemäße Befestigung des zylindrischen Bauteils unabhängig von an der jeweiligen Montagestelle vorherrschenden Trageinrichtungsgeometrien erfolgen kann. Zudem ermöglicht die erfindungsgemäße Befestigungseinrichtung eine Lagejustierung, das heißt eine positionsgenaue Einstellung relativ zur Trageinrichtung. Eine geradlinig verlaufende Anordnung des Bauteils an der Trageinrichtung kann mithin trotz an der Trageinrichtung etwaig ausgebildeter Vor- und/oder Rücksprünge sichergestellt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht mithin die Anordnung zylindrischer Bauteile auch an im Befestigungsbereich nicht eben ausgebildeten Trageinrichtungen. Zudem erlaubt die erfindungsgemäße Vorrichtung eine bedarfsgerechte Positionsausrichtung des befestigten Bauteils.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist das Anschlußelement mittels gewindetragender Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubbolzen, Schraubstiften oder Schrauben, verdreh- und/oder verfahrbar angeordnet. Diese Art der Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die gewindetragenden Befestigungsmittel dienen dabei einerseits der kraftübertragenden Anordnung der Anschlußelemente sowie andererseits der Ausbildung einer Drehachse, um die herum das Anschlußelement verdrehbar angeordnet ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Anschlußelement an seinem aufnahmeseitig ausgebildeten Befestigungsbereich Langlöcher auf. Diese dienen insbesondere der längsverschieblichen Anordnung des Anschlußelements. Für eine verschieb- und/oder verdrehbare Anordnung des Anschlußelements kann ein eine Drehachse ausbildendes Befestigungsmittel, vorzugsweise eine
Schraube, vorgesehen sein, die die im Anschlußelement ausgebildeten Langlöcher durchragt und so aufgrund der im Anschlußelement ausgebildeten Langlöcher eine längsverschiebliche Anordnung einerseits sowie eine verdrehbare Anordnung des Anschlußelements um die vom Befestigungsmittel definierte Drehachse herum ermöglicht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Anschlußelement zur Befestigung an der Trageinrichtung trageinrichtungsseitig einen mit einer Bohrung ausgebildeten Befestigungsbereich auf. Das Anschlußelement verfügt mithin über einen zweiten Befestigungsbereich, der dazu dient, das Anschlußelement und somit die gesamte Befestigungsvorrichtung an der Trageinrichtung lösbar zu befestigen. Zu diesem Zweck verfügt der zweite Befestigungsbereich über eine Bohrung, durch die hindurch ein entsprechend ausgebildetes Befestigungsmittel geführt und mit der Trageinrichtung verbunden werden kann. Vorzugsweise wird hierzu gleichfalls eine Schraube verwendet, mittels der das Anschlußelement und damit die gesamte Befestigungsvorrichtung lösbar an der Trageinrichtung befestigt werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das Anschlußelement aus Stahlblech und ist einstückig ausgebildet. Vorzugsweise wird Stahlblech in Bandform verwendet, das für eine Ausbildung des erfindungsgemäßen Anschlußelements lediglich mittels entsprechender Umform- und Stanzvorgänge in Form zu bringen ist. Vorzugsweise wird ein nicht rostendes Stahlblech verwendet, so daß auch ein gegenüber äußeren Witterungseinflüssen korrosionsbeständiges Anschlußelement zur Verfügung steht. Hergestellt werden kann das erfindungsgemäße Anschlußelement auf herkömmlichen Stanz- und Biegemaschinen, wobei in einem ersten Verfahrensschritt die Stanzvorgänge und in einem zweiten Verfahrensschritt die Umform-, das heißt die Umbiegevorgänge vorzunehmen sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Anschlußeinrichtung eine Anschlußschiene für eine vom Koppelelement beabstandete und in Längsrichtung der Anschlußschiene verschiebbare Anordnung des Anschlußelements auf. Die Verwendung einer derartigen Anschlußschiene ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Vor- oder Rücksprünge in der Trageinrichtung, beispielsweise aufgrund
eines stufenförmigen Verlaufes, ausgeglichen werden müssen. Die Tragschienen dienen dabei als Verbindungsmittel zwischen dem an der Vorrichtung angeordneten Koppelelement auf der einen Seite und den Anschlußelementen auf der anderen Seite. Je nach Bedarfsfall können die Anschlußschienen eine unterschiedliche Längserstreckung aufweisen, so daß je nach Anwendungsfall eine individuelle Größeneinstellung erfolgen kann. Die Anschlußelemente sind zudem längsverschieblich an der Anschlußschiene anordbar, so daß auch diesbezüglich eine Lageeinstellung erfolgen kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Anschlußschiene verdrehbar an einem mit dem Koppelelement verbundenen Anschlußstück angeordnet. Diese Art der Anordnung ermöglicht eine weitere Einstellmöglichkeit der das zylindrische Bauteil aufnehmenden Aufnahme gegenüber der Trageinrichtung und ist insbesondere bei winkelig zueinander stehenden Anschlußflächen der Trageinrichtung von Vorteil. Auch stufenartig ausgebildete Vorsprünge in der Trageinrichtung können unter Verwendung dieser Anordnung bei einem gleichbleibend gradlinigen Befestigungsverlauf des Bauteils überwunden werden. Die Befestigung sowohl der Tragschiene als auch des Anschlußstückes erfolgt mittels Schrauben, so daß auch bezüglich dieser Verbindung eine einfache Handhabbarkeit gewährleistet ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung bestehen auch die Anschlußschiene und das Anschlußstück jeweils aus einem Stahlblech und sind einstückig ausgebildet. Eine Herstellung sowohl der Tragschiene als auch des Anschlußstückes kann in der zuvor für das Anschlußelement beschriebenen Weise erfolgen.
Insgesamt wird mit der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung eine einfache und leicht zu bedienende Vorrichtung vorgeschlagen, die die Anordnung zylindrischer Bauteile auch an nicht eben ausgebildeten Trageinrichtungen ermöglicht und die zudem zahlreiche Verstellmöglichkeiten für eine positionsgenaue Lagefixierung des zu befestigenden Bauteils eröffnet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen:
Fig. 1: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform in einer ersten Befestigungsposition;
Fig. 2: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform in einer zweiten Befestigungsposition;
Fig. 3: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform in einer dritten Befestigungsposition;
Fig. 4: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform in einer vierten Befestigungsposition;
Fig. 5: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform in einer fünften Befestigungsposition;
Fig. 6: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform in einer ersten Befestigungsposition;
Fig. 7: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer dritten Ausführungsform in einer ersten Befestigungsposition und
Fig. 8: in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
gemäß einer vierten Ausführungsform in einer ersten Befestigungsposition.
Die Fign. 1 bis 5 zeigen in einer Seitenansicht die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform, wobei jede einzelne Figur eine jeweils unterschiedliche Befestigungsposition zeigt.
Dargestellt ist in den Fign. eine Befestigungsvorrichtung 1, die lösbar, beispielsweise mittels Schrauben an einer Trageinrichtung 2 angeordnet ist. Die Befestigungsvorrichtung 1 besteht aus einer Aufnahme 5 für ein in den Fign. nicht näher dargestelltes zylindrisches Bauteil, einer Anschlußeinrichtung 8 sowie einem die Aufnahme 5 mit der Anschlußeinrichtung 8 verbindenden Koppelelement 6. Die Aufnahme 5 ist vorzugsweise zweiteilig ausgebildet und weist die Form einer Schelle auf. Der obere Teil der Schelle ist mit 3, der untere Teil der Schelle ist mit 4 bezeichnet. Lösbar aneinander angeordnet werden das Oberteil 3 und das Unterteil 4 der Aufnahme 5 mittels Schrauben 9. Die Aufnahme 5, das heißt Oberteil 3 und Unterteil 4 sind derart korrespondierend zum nicht dargestellten zylindrischen Bauteil ausgebildet, daß dieses von der Aufnahme 5 paßgenau voll umfänglich umschlossen wird.
Angeschlossen an die Aufnahme 5 ist ein Koppelelement 6. Dieses Koppelelement 6 ist gleichfalls aus Stahlblech gebildet und stellt eine Art Stützkonstruktion für die Anbindung der Anschlußeinrichtung 8 an die Aufnahme 5 dar. Vorzugsweise ist das Koppelelement 6 mittels der Schrauben 9 an der Aufnahme 5 angeordnet. Für eine bessere Stabilisierung kann zudem vorgesehen sein, eine stoffschlüssige Verbindung, beispielsweise mittels Schweißen, im Berührpunkt 16 zwischen Aufnahme 5 und Koppelelement 6 vorzusehen.
Für eine stabilere Ausgestaltung sowohl der Aufnahme 5 als auch des Koppelelements 6 ist das die Aufnahme 5 und das Koppelelement 6 bildende Stahlblech mit einer vorzugsweise mittig verlaufenden Sicke versehen, wodurch eine insgesamt verdreh- und biegesteifere Ausgestaltung der Befestigungsvorrichtung 1 erzielt wird.
Die Anschlußeinrichtung 8 umfaßt Anschlußelemente 7. Diese sind nach Art eines Fußes ausgebildet und in den Ausführungsbeispielen gemäß der Fign. 1 bis 7 direkt am Koppelelement 6 angeschlossen. Gemäß dieser Ausführungsbeispiele besteht die Anschlußeinrichtung 8 mithin aus zwei Anschlußelementen 7. Die Anschlußelemente 7 verfügen über Langlöcher 10, durch die hindurch Befestigungsmittel in Form von Schrauben ragen, die die Anschlußelemente 7 an das Koppelelement 6 anbinden. Die Schrauben dienen dabei als Drehachse 11, um die herum das Anschlußelement 7 verdreh- und entsprechend der
Langlochausbildung auch verschiebbar angeordnet ist. Die Anschlußelemente 7 können mithin relativ zum Koppelelement 6 und damit auch relativ zur Aufnahme 5 ausgerichtet werden.
Gezeigt ist in Fig. 1 eine Anordnung, bei der unter Ausnutzung der gesamten Langlochlänge der in den Anschlußelementen 7 ausgebildeten Langlöcher 10 die Aufnahme 5 in ihrem zur Trageinrichtung 2 maximal möglichen Abstand angeordnet ist. Ein Verschieben der Aufnahme 5 relativ zu den Anschlußelementen 7 hätte eine Verkleinerung dieses Abstandes zwischen Aufnahme 5 und Trageinrichtung 2 zur Folge. Die erfindungsgemäße Befestigungseinrichtung 1 ermöglicht mithin eine abstandsvariable Anordnung der Aufnahme 5 gegenüber der Trageinrichtung 2. Die beiden in Fig. 1 dargestellten Befestigungseinrichtungen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ausrichtung der Befestigungselemente, wobei gemäß der einen Anordnung eine nach innen gerichtete und gemäß der anderen Anordnung eine nach außen gerichtete Anordnung der Anschlußelemente 7 vorgesehen ist. Die nach außen gerichtete Anordnung der Anschlußelemente 7 ermöglicht ein etwas verbessertes Standvermögen, nimmt jedoch ein etwas größeres Platzangebot für eine Befestigung in Anspruch.
Fig. 2 zeigt im Unterschied zu der Anordnung gemäß Fig. 1 eine nicht eben ausgestaltete Trageinrichtung 2. Vorgesehen ist hier vielmehr eine aus zwei winkelig zueinander stehenden Anschlußflächen gebildete Trageinrichtung 2, wobei die Befestigungseinrichtung im innen liegenden Winkelbereich angeordnet ist. Im Unterschied hierzu zeigt die Fig. 3 eine Trageinrichtung gemäß Fig. 2, bei der die Befestigungseinrichtung im außen liegenden Winkelbereich angeordnet ist.
Die Fign. 4 und 5 zeigen weitere Befestigungspositionen, wobei als Trageeinrichtung 2 hier ein doppe! C- bzw. ein doppel U-Träger vorgesehen ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 zeigt Fig. 6. Vorgesehen sind bei diesem Ausführungsbeispiel zwei unterschiedlich groß ausgebildete Anschlußelemente 7. Wie in Fig. 6 dargestellt, wird hierdurch eine Anordnung der Befestigungsvorrichtung auch auf einer mit einer Schräge versehenen Trageinrichtung 2 ermöglicht, wobei eine Ausrichtung
der Aufnahme 5 sowohl hinsichtlich der einen als auch der anderen Anschlußfläche der Trageinrichtung 2 möglich ist.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Im Unterschied zu dem in den Fign. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel sind hier zwei etwas verlängert ausgebildete Anschlußelemente 7 vorgesehen. Befestigt ist in diesem Ausführungsbeispiei die Befestigungsvorrichtung 1 an einem doppel C- bzw. doppel U-Träger, wobei gemäß der Längsausrichtung der Langlöcher 10 eine verschiebliche Anordnung der Aufnahme 5 gegenüber der Trageinrichtung 2 möglich ist.
Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Im Unterschied zu den vorhergehenden Fign. 1 bis 7 verfügt die in Fig. 8 dargestellte Anschlußeinrichtung 8 über zwei Anschlußschienen 12 sowie ein Anschlußstück 13. Das Anschlußstück 13 ist relativ unverschieblich zum Koppelelement 6 an diesem angeordnet. Es wird somit eine aus Aufnahme 5, Koppelelement 6 und Anschlußstück 13 gebildete starre Einheit geschaffen. Trageinrichtungsseitig sind am Anschlußstück 13 zwei Tragschienen 12 angeordnet. Diese sind um eine Drehachse 11 jeweils verdrehbar am Anschlußstück 13 angeordnet, wobei das anschlußstückseitige Ende der beiden Tragschienen 12 jeweils in einem bogenförmig ausgebildeten Langloch 14 geführt ist, das die Drehbewegung der Anschlußschienen 12 begrenzt.
An ihren der Trageinrichtung 2 zugewandten Enden weisen die Tragschienen 12 jeweils Anschlußelemente 7 auf, die denen gemäß der Fign. 1 bis 5 entsprechen und sowohl verdreh- als auch verschiebbar an den Anschlußschienen 12 angeordnet sind. Vorgesehen sein kann zudem eine in Längsrichtung der Tragschienen 12 verschiebliche Anordnung der Anschlußelemente 7. Erreicht werden kann dies durch in den Anschlußschienen 12 ausgebildete Langlöcher, in die die Anschlußelemente 7 wahlweise eingesetzt werden können.
Bezugszeichenliste:
1 Befestigungsvorrichtung
2 Trageinrichtung
3 Oberteil
4 Unterteil
5 Aufnahme
6 Koppelelement
7 Anschlußelement
8 Anschlußeinrichtung
9 Schraube
10 Langloch
11 Drehachse
12 Anschlußschiene
13 Anschlußstück
14 Langloch
15 Befestigungsbereich
16 Berührpunkt

Claims (9)

1. Vorrichtung für die lösbare Anordnung insbesondere eines zylindrischen Bauteils an einer Trageinrichtung (2) mit einer korrespondierend zum zylindrischen Bauteil ausgebildeten Aufnahme (5), einer Anschlußeinrichtung (8) zur Befestigung der Aufnahme (5) an der Trageinrichtung (2) und einem die Aufnahme (5) und die Anschlußeinrichtung (8) miteinander verbindenden Koppelelement (6), dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußeinrichtung (8) relativ zur Aufnahme (5) verdreh- und/oder verfahrbar angeordnete Anschlußelemente (7) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (7) mittels gewindetragender Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubbolzen, Schraubstiften oder Schrauben, verdreh- und/oder verfahrbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (7) an seinem aufnahmeseitig ausgebildeten Befestigungsbereich Langlöcher (10) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (7) zur Befestigung an der Trageinrichtung (2) trageinrichtungsseitig einen mit einer Bohrung ausgebildeten Befestigungsbereich (15) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußelement (7) aus Stahlblech besteht und einstückig ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußeinrichtung (8) eine Anschlußschiene (12) für eine vom Koppelelement (6) beabstandete und in Längsrichtung der Anschlußschiene (12) verschiebbare Anordnung des Anschlußelements (7) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschiene (12) verdrehbar an einem mit dem Koppelelement (6) verbundenen Anschlußstück (13) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (13) für die Anordnung je einer Anschlußschiene (12) eine Bohrung und ein bogenförmig ausgebildetes Langloch (14) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschiene (12) und das Anschlußstück (13) jeweils aus Stahlblech bestehen und einstückig ausgebildet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105987233A (zh) * 2015-02-18 2016-10-05 蒋新锋 绝热式管道滑动支架

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R071 Expiry of right
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