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Die
Erfindung betrifft eine Leitersicherung nach dem Oberbegriff des
Schutzanspruchs 1, insbesondere für Kinderhochbettleitern,
mit einem Frontteil, das auf die Vorderseite der Leiter auflegbar
ist.
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Aus
der
DE 35 46 158 A1 ist
eine Leiterabdeckung bekannt, die bei Überbodenschwimmbecken zur
Anwendung kommt. Diese Leiterabdeckung besteht aus einer Schale,
welche auf die Leiter auflegbar ist und die Leiter von vorne abdeckt
und sich seitlich über die beiden Seitengeländer
der Leiter erstreckt.
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Des
Weiteren ist aus der
DE
298 15 684 U1 eine Leiterabdeckung bekannt, die bei Wohnmobilen und
Wohnanhängern zur Anwendung kommt. Diese besteht aus einer
länglichen Grundplatte die an ihrem oberen Ende mit Einhängehaken
versehen ist. Nahe der Sprosse der Leiter befindet sich ein über
ein Schloß betätigbarer Riegel, und im Bereich
des Schlosses sind an die Grundplatte die Holme der Leiter umgreifende,
abgeknickte Wangen angeformt.
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Weiterhin
ist aus der
DE
20 2004 014 649 U1 eine Leitersicherung bekannt, die insbesondere
für Kinderhochbettleitern gedacht ist. Bei dieser Leitersicherung
ist das Frontteil an seinem oberen Ende mit einem Vorsprung ausgestattet,
der durch eine Sprosse oder zwischen den Sprossen der Leiter hindurchsteckbar
und der an der Leiter arretierbar ist.
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Die
DE 20 2004 012 264
U1 zeigt eine Leitersicherung insbesondere für
Kinderhochbettleitern, bei der ein Frontteil mit einem auf die Rückseite
der Leiter auflegbaren Rückteil über zumindest
ein Zwischenteil verbunden ist, wobei dieses Zwischenteil eine Relativstellung
von Frontteil und Rückteil gestattet, wodurch der Abstand
zwischen dem Frontteil und dem Rückteil für unterschiedliche
Leiterdicken einstellbar ist.
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Des
Weiteren gibt es Leiterabdeckungen, die sich Möbelhäuser
speziell anfertigen, damit Kinderhochbetten, die in ihren Schauräumen
ausgestellt sind, gesichert werden können. Da sich Kinderhochbettleitern
bedingt durch ihre Bauart in ihren Abmessungen jeweils unterscheiden,
müssen die Leiterabdeckungen für die jeweilig
unterschiedlichen Kinderhochbettleitern speziell angefertigt werden.
Leiterabdeckungen, die von Möbelhäusern an ihren
Ausstellungsstücken angebracht werden, bestehen in den meisten
Fällen aus einer Holz- oder Plexiglasplatte, die direkt
an der Vorderseite der Kinderhochbettleiter mit mehreren Schrauben
angeschraubt wird, damit diese für Kinder unzugänglich
ist. Derartige Leiterabdeckungen sind nur mit großem Aufwand
und mittels Werkzeug wieder von der Hochbettleiter entfernbar.
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Derartige
Leiterabdeckungen sind nicht im Handel zu erwerben; sie dienen ausschließlich
dem Zweck, Kinder vor Verletzungsgefahren durch einen Sturz von
der Hochbettleiter oder von einem Hochbett zu schützen,
da in einem Schadensfall ein Möbelhaus haftbar gemacht
werden könnte. In den meisten Fällen wird von
Eltern ein Kinderhochbett zu dem Zweck angeschafft, zwei Kinder
in einem Kinderzimmer unterzubringen, wobei das ältere
Kind dann das Hochbett und das jüngere Geschwisterkind das
untere Bett zugeteilt bekommt. Während das ältere
Kind mit dem Auf- und Absteigen an der bis zu zwei Meter hohen Hochbettleiter
keine Probleme hat, ist dies für das jüngere Kind
von beispielsweise ein bis vier Jahren jedoch schwierig und vor
allem gefährlich. Das Problem besteht darin, dass in den meisten
Fällen trotz ständiger Ermahnungen der Eltern
das jüngere Kind immer wieder versuchen wird, an der Hochbettleiter
nach oben auf das Hochbett zu klettern. Dies hat zur Folge, dass
im Fall eines Sturzes von der Hochbettleiter oder von dem Hochbett ein
hohes Verletzungsrisiko für das jüngere Kind besteht.
Vielen Eltern ist die Gefahr, der ihr jüngeres Kind dadurch
ausgesetzt ist, bewusst, und da es keine Leitersicherungen für
Hochbettleitern im Handel zu erwerben gibt, versuchen sie sich durch
Eigenkonstruktionen selbst zu behelfen. Meistens sind diese Eigenkon struktionen
jedoch nicht richtig durchdacht und stellen unbewusst andere Gefahren
für das Kind dar.
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Der
Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Leitersicherung für
Kinderhochbettleitern zu schaffen, die schnell und problemlos an
den unterschiedlichsten Hochbettleitern anbringbar und wieder davon
abnehmbar ist, damit es Kleinkindern unmöglich ist, an
Hochbettleitern hinaufzuklettern. Die Kleinkinder sollen durch die
Leitersicherung wirkungsvoll vor Verletzungen durch einen Sturz
von Hochbettleitern oder von Kinderhochbetten geschützt
werden. Außerdem soll die Leitersicherung selbst keine
neuen Verletzungsgefahren heraufbeschwören.
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Dieses
Problem wird mittels einer erfindungsgemäßen Leitersicherung
mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen,
deren Wortlaut hiermit durch ausdrückliche Bezugnahme in
die Beschreibung aufgenommen wird, um unnötige Textwiederholungen
zu vermeiden.
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Erfindungsgemäß ist
eine Leitersicherung, insbesondere für eine Kinderhochbettleiter
mit einem Frontteil, das auf die Vorderseite der Leiter auflegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter zumindest eine Führung
für das Frontteil aufweist und dass das Frontteil in aufgeschobenem
Zustand durch einen Anschlag oder durch eine Fixierung auf einem die
Sprossen abdeckenden Niveau gehalten wird.
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Mit
der Erfindung wird erreicht, dass Kinderhochbettleitern, die in
Länge und Breite, sowie in Sprossenabstand und Sprossendicke
unterschiedlichste Maße aufweisen, wirkungsvoll für
Kinder gesichert werden können.
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Das
Frontteil ist in seiner Länge so ausgelegt, dass bei großen
Sprossenabständen wenigstens drei Sprossen und bei kleinen
Sprossenabständen wenigstens vier Sprossen der Leiter abgedeckt werden.
In der Breite ist das Frontteil für die größtmögliche
Leiterbreite ausgelegt, die Kinderhochbettleitern aufwei sen können,
wodurch das Frontteil das auf die Vorderseite der Leiter aufgelegt
ist, bei schmalen Leitern seitlich über die Holme hinausragt und
bei breiten Leitern die Holme nur zum Teil abgedeckt werden. Durch
vertikale oder horizontale Führungen, die durch vorstehende
Profilschienen mit Hinterschnitt gebildet sind und die an den Holmen oder
Sprossen der Leiter angeordnet werden, wird das Aufschieben eines
Frontteils durch dessen auf der Rückseite befindliche Greifer
ermöglicht, die als vertikal oder horizontal durchlaufende
Profilleisten ausgebildet sein können. Die kinematische
Umkehr soll auch vom Schutz erfasst werden. Durch die vertikalen
oder horizontalen Führungen, die mit den Greifern korrespondieren,
ist das Frontteil gegen ein Abheben gesichert.
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Bei
der Variante mit vertikalen Führungen wird das Frontteil
mittels der auf der Rückseite angeordneten Greifer, die
als vertikal durchlaufende Profilleisten ausgebildet sein können,
von oben nach unten auf die Leiter aufgeschoben. Bei der Variante
mit horizontalen Führungen ist ein seitliches Aufschieben
des Frontteils ermöglicht. Bei der Variante, dessen Frontteil
auf der Rückseite vertikale Greifer aufweist, können
mehrere Greifer nebeneinander jeweils auf der linken und rechten
Seite des Frontteils angeordnet sein, die zur Abdeckung unterschiedlicher
Leiterbreiten dienen. Die jeweils äußeren Greifer,
die auf der linken und rechten Seite auf der Rückseite
des Frontteils angeordnet sind, werden für das Anbringen
des Frontteils an breiten Leitern benötigt. Die jeweils
weiter innen angeordneten Greifer dienen zur Anbringung des Frontteils
an mittelbreiten und schmalen Leitern. Die vertikalen Führungen
werden an der Leiter derart angebracht, dass ihr Abstand zueinander
mit den maßlichen Gegebenheiten zweier ausgewählter
Greifer übereinstimmt. Das Frontteil wird im aufgeschobenen
Zustand durch zumindest einen Anschlag, welcher bei einer vertikalen
Führung bevorzugt an deren unterem Ende angeordnet ist,
auf einem die Sprossen abdeckenden Niveau gehalten. Durch zumindest
einen elastischen Schnapper, einen Riegel oder dergleichen, der
bevorzugt am oberen Ende einer vertikalen Führung angeordnet
ist, wird das Frontteil auf seinem die Sprossen abdeckenden Niveau
gegen ein Herausschieben gesichert.
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Im
Falle einer Variante, bei der das Frontteil auf der Rückseite
horizontale Greifer aufweist, sind vorzugsweise mehrere Greifer
nebeneinander am unteren Ende und zumindest ein Greifer am oberen Ende
auf der Rückseite des Frontteils angeordnet, sodass ein
Aufschieben des Frontteils bei verschiedenen Leitern, die unterschiedliche
Sprossenabstände aufweisen können, ermöglichst
ist. Die horizontalen Führungen werden an der Leiter derart
angebracht, dass ihr Abstand zueinander mit den maßgeblichen
Gegebenheiten zweier ausgewählter Greifer übereinstimmt.
Die zwei horizontalen Führungen werden dabei an einer unteren
und einer weiter oben horizontal verlaufenden Sprosse der Leiter
angebracht, sodass ein Hinauf- oder Herunterklettern bei nicht angebrachtem
Frontteil an der Leiter durch die horizontalen Führungen
nicht eingeschränkt ist. Bei dieser Variante wird das Frontteil
durch eine Feststellschraube, einen Riegel oder dergleichen gegen ein
Herausschieben gesichert.
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Das
Frontteil kann mittels einer Form aus einem Kunststoff gespritzt
werden, sodass mehrere vertikal- oder horizontal nebeneinander angeordnete und
insbesondere durchlaufende Greifer in der Rückseite des
Frontteils integriert sind, derart, dass das Frontteil und die Greifer
aus einem Teil bestehen.
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Weiterhin
besteht die Möglichkeit, das Frontteil aus einer Kunststoffplatte,
Holzplatte, Aluminiumplatte oder dergleichen herzustellen und die
Greifer in die Rückseite des Frontteils durch maschinelles Bearbeiten,
wie Fräsen oder dergleichen, zu integrieren. Die vertikalen
oder horizontalen Führungen können ebenfalls aus
Kunststoff, Holz, Aluminium oder dergleichen hergestellt sein.
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Eine
weitere Möglichkeit besteht darin, nachträglich
zwei separate Greifer vertikal auf der Rückseite des Frontteils
so anzubringen (anzuschrauben), dass diese mit den maßlichen
Gegebenheiten, d. h. dem horizontalen Abstand zweier zuvor angebrachter
vertikaler Führungen an der Leiter übereinstimmen.
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Eine
weitere Variante besteht darin, zwei separate Greifer horizontal
auf der Rückseite des Frontteils so anzubringen, dass diese
mit den maßlichen Gegebenheiten, d. h. dem vertikalen Abstand
zweier der zuvor angebrachter horizontaler Führungen übereinstimmen.
Die zwei horizontalen Führungen werden an einer unteren
und einer weiter oben horizontal verlaufenden Sprosse der Leiter
angebracht, sodass ein Hinauf- oder Herunterklettern an der Leiter
bei nicht aufgeschobenem Frontteil nicht eingeschränkt ist.
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Wie
der Fachmann erkennt, ist die Erfindung nicht auf eine bestimmte
Anzahl von Führungen und mit diesen zusammenwirkenden Greifern
beschränkt.
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Im
einfachsten Fall kann das Frontteil auf seiner Rückseite
mit nur einem einzigen vertikal angeordneten Greifer ausgestattet
sein. Durch den vertikal verlaufenden Greifer, der bevorzugt mittig
auf der Rückseite des Frontteils angeordnet ist, wird ein Aufschieben
des Frontteils von oben nach unten an einer zuvor angebrachten vertikalen
Führung gestattet. Die vertikale Führung wird
bei dieser Variante mittig bezüglich der vertikal verlaufenden
Holme an den Sprossen der Leiter angebracht.
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Des
Weiteren besteht die Möglichkeit, das Frontteil auf seiner
Rückseite mit nur einem horizontal angeordneten Greifer
auszustatten. Durch den horizontal verlaufenden Greifer, der bevorzugt
mittig auf der Rückseite des Frontteils angeordnet ist,
wird ein seitliches Aufschieben des Frontteils an einer zuvor angebrachten
horizontalen Führung ermöglicht. Die horizontale
Führung wird in diesem Fall mittig bezüglich einer
horizontal verlaufenden Sprosse an der Leiter angebracht, so dass
ein Hinauf- oder Herunterklettern an der Leiter bei nicht aufgeschobenem Frontteil
nicht eingeschränkt ist.
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Das
Frontteil kann an seiner Sichtseite eine Aufnahme für Poster
aufweisen, welche z. B. durch eine Folientasche gebildet ist, sodass
ein Poster nach Wahl in diese eingeschoben werden kann. Bei Nichtgebrauch
des Frontteils an der Leiter kann das Frontteil mittels einer Aufhängevorrichtung,
die als Loch oder dergleichen ausgebildet ist, als Bild an einer
Wand aufgehängt werden. Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, die Sichtseite des Frontteils als Kreidemaltafel,
Spieltafel oder dergleichen auszubilden.
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Im
Zuge einer anderen Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Leitersicherung ist vorgesehen, dass die Führung für
das Frontteil seitlich an der Leiter bzw. deren Holmen angebracht,
insbesondere angeschraubt ist. Eine derartige Ausgestaltung besitzt den
Vorteil, dass keinerlei Führungsstrukturen für das
Frontteil im Trittbereich der Leitersprossen angeordnet sind, was
unter Umständen zu einer Beschädigung der Führungsstrukturen
führen könnte.
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Bei
einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Leitersicherung ist die Führung als rinnenartige Ausnehmung
ausgebildet, die an ihrem einen Ende, das in einem montierten Zustand
der Leitersicherung zweckmäßigerweise nach oben
ausgerichtet ist, offen ausgebildet ist, so dass das Frontteil von
dieser Seite her mit seinen Greifern in die Führung eingeschoben
werden kann. Weiterhin ist die rinnenartige Führung an
ihrem anderen Ende geschlossen ausgebildet, so dass dieses Ende
als Anschlag zum Fixieren des Frontteils dient. Das Frontteil wird
also – wie bereits angesprochen – mit seinen Greifern
von der offenen Seite der Führungsrinne her in die Führung
eingeschoben, bis es mit seinen Greifern am geschlossenen Ende der
Führungsrinne anschlägt und so gegen ein Herausrutschen
nach unten gesichert ist.
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Eine äußerst
bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Leitersicherung sieht vor, dass die Führung seitlich zu
ihrer Erstreckung mindestens eine Öffnung oder Ausklinkung
aufweist, durch welche das Frontteil von der Seite her in die Führung
einsetzbar ist. Vorzugsweise ist die genannte Öffnung derart
ausgebildet, dass sie in einem montierten Zustand der Führung
von vorne, das heißt von einer vor der Leiter befindlichen
Position her zugänglich ist. Durch das Vorsehen einer solchen Öffnung
ist es grundsätzlich nicht länger erforderlich,
das Frontteil vollständig von oben her in die Führung
einzuschieben, was bei bestimmten Hochbettgeometrien, insbesondere
solchen mit schräg verlaufenden Leitern, aus platztechnischen
Gründen schwierig sein kann. Im Zuge der vorstehend beschriebenen
Ausgestaltung der Erfindung ist es nunmehr lediglich erforderlich,
das Frontteil bis auf Höhe der genannten seitlichen Öffnung
der Führung anzuheben, dort mit seinen Greifern in der
Führung einzusetzen und dann bis zu dem genannten Anschlag
bzw. der genannten Fixierung zu verschieben. Vorteilhafterweise
ist aus diesem Grund die genannte seitliche Öffnung in
einem (im montierten Zustand) unteren Bereich der Führung
angeordnet.
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Die
genannte seitliche Öffnung kann, wenn auf beiden Seiten
der Leiter jeweils eine Führung vorgesehen ist, jeweils
in beiden Führungen oder auch nur in einer der beiden Führungen
vorgesehen sein. In ersterem Fall erfolgt das Einsetzen des Frontteils einfach
gerade von vorne, parallel zur Leiter, während in letzterem
Fall das Frontteil zunächst schräg in die Führung
ohne seitliche Öff nung eingesetzt und dann in die andere
Führung durch deren seitliche Öffnung eingeschwenkt
und anschließend in die Anschlags- oder Fixierungsstellung
verschoben wird.
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Zweckmäßigerweise
sieht eine andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Leitersicherung vor, dass zumindest der Frontteil-Greifer auf Seiten der
Führung mit seitlicher Öffnung mehrteilig ausgebildet
ist, wobei eine Abmessung eines Greiferteils im Wesentlichen einer
entsprechenden Abmessung der seitlichen Öffnung entspricht
und somit durch diese in die Führung einsetzbar ist. Ein
anderer Greiferteil des genannten Frontteil-Greifers ist in diesem
Zusammenhang zweckmäßigerweise derart von dem
erstgenannten Greiferteil beabstandet, dass er sich außerhalb
(oberhalb) der Führung befindet, wenn das erstgenannte
Greiferteil durch die seitliche Öffnung in die Führung
eingesetzt wird. Anschließend erfolgt dann das Verschieben
des Frontteils in die Anschlags- oder Fixierungsposition. Die Erfindung
ist nicht auf eine bestimmte Anzahl von Greiferteilen und/oder korrespondierenden
seitlichen Öffnungen beschränkt.
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Demnach
ist der eben beschriebene Frontteil-Greifer nicht auf die genannte
zweiteilige Ausgestaltung beschränkt, sondern kann eine
Vielzahl von beabstandeten Greiferteilen aufweisen, die zweckmäßigerweise
mit einer ebensolchen Anzahl entsprechend beabstandeter seitlicher Öffnungen
der Führung korrespondieren. Dabei ist es auch möglich,
die Führungsrinne an ihren beiden Enden geschlossen auszubilden,
wenn eine Mehrzahl von seitlichen Öffnungen vorgesehen
ist, durch die das Frontteil mit entsprechenden Greiferteilen in
die Führung einsetzbar ist, so dass es nicht mehr bis oberhalb
der Führung angehoben werden muss.
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Eine
andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Leitersicherung
sieht vor, dass im Bereich der Führung wenigstens eine
Bohrung vorgesehen ist, in der wenigstens ein an dem Frontteil vorgesehenes Sicherungsmittel,
insbesondere ein Sicherungsstift oder Sicherungsbolzen, einbringbar
ist. Vorzugsweise sind in diesem Zusammenhang die genannte Bohrung
und das genannte Sicherungsmittel so an der Führung bzw.
an dem Frontteil oder an dessen Greifer angeordnet, dass das genannte
Einbringen gerade dann ermöglicht ist, wenn sich das Frontteil
in seinem aufgeschobenen Zustand in der Anschlags- oder Fixierungsposition
befindet. Dies kann beispielsweise gerade dann der Fall sein, wenn
der Greifer oder ein Greiferteil am unteren, geschlossenen Ende
der weiter oben beschriebenen Führungsrinne anliegt. Durch
Einbringen bzw. Einschieben des Sicherungsmittels in die genannte
Bohrung wird erreicht, dass es anschließend nicht ohne
Weiteres möglich ist, das Frontteil aus seinem aufgeschobenen
Zustand zu verschieben, wodurch insbesondere eine Klemmgefahr für
Kinder deutlich reduziert wird.
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Eine äußerst
zweckmäßige Weiterbildung der letztgenannten Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Leitersicherung sieht vor,
dass das Sicherungsmittel vorgespannt ist, beispielsweise durch Verwendung
entsprechender Federmittel. Auf diese Weise wird erreicht, dass
das Sicherungsmittel beim Fluchten mit der genannten Bohrung quasi
selbsttätig in diese hinein tritt und das Frontteil gegen
ein Verschieben sichert. Zum Entsichern des Frontteils ist dann
ein Herausziehen des Sicherungsmittels gegen die Federkraft erforderlich,
was es insbesondere kleineren Kindern praktisch unmöglich
macht, das Frontteil ohne Hilfe eines Erwachsenen zu entfernen,
was die Betriebssicherheit der erfindungsgemäßen
Leitersicherung noch deutlich erhöht.
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Technisch
und somit gewerblich ist die Idee leicht zu realisieren. Für
viele Eltern ist die Idee sicherlich von großem Interesse.
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Weitere
Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
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1 die
Vorderansicht des Frontteils einer erfindungsgemäßen
Leitersicherung, in dessen Rückseite vertikale Greifer
integriert sind;
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2 die
Vorderansicht des Frontteils einer erfindungsgemäßen
Leitersicherung, in dessen Rückseite horizontale Greifer
integriert sind;
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3 die
Vorderansicht des Frontteils einer erfindungsgemäßen
Leitersicherung, auf dessen Rückseite separate Greifer
vertikal montiert sind;
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4 die
Vorderansicht des Frontteils einer erfindungsgemäßen
Leitersicherung, auf dessen Rückseite separate Greifer
horizontal montiert sind;
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5 eine
teilweise Querschnittansicht einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leitersicherung
auf Höhe einer Leitersprosse;
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6 eine
Seitenansicht der Ausgestaltung gemäß 5 mit
von der Führung getrenntem Frontteil;
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7 eine
Ansicht entsprechend 6 mit seitlich in die Führung
eingesetztem Frontteil; und
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8 eine
Ansicht gemäß der 6 und 7 mit
in seine Anschlagsposition verschobenem Frontteil.
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1 zeigt
eine Vorderansicht des Frontteils 1 der Leitersicherung,
in dessen Rückseite vertikale Greifer 3 integriert
sind. Durch vertikal angeordnete Führungen 2,
die durch vorstehende Profilschienen mit Hinterschnitt gebildet
sind und die an den Holmen 12 oder den Sprossen 11 der
Leiter 10 mit Senkkopfschrauben 13 befestigt sind,
wird ein Aufschieben des Frontteils 1 durch dessen auf
der Rückseite befindliche Greifer 3 von oben nach
unten gestattet. Durch die im Frontteil 1 integrierten
Greifer 3, die als vertikal durchlaufende Profilleisten
ausgebildet sind und die mit den vertikal angeordneten Führungen 2 korrespondieren,
ist das Frontteil 1 im aufgeschobenen Zustand gegen ein
Abheben gesichert.
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Beim
Aufschieben des Frontteils 1 wird durch einen Greifer 3 ein
elastischer Schnapper 5, der am oberen Ende der Führung 2 angeordnet
ist, in die Führung 2 hineingebogen, sodass der
Greifer 3 über die gesamte Länge der
vertikalen Führung 2 und den elastischen Schnapper 5 hinweggeschoben
werden kann, bis der elastische Schnapper 5 wieder frei
liegt und in seine ursprüngliche Form zurückfedert
und das Frontteil 1 gegen ein Herausschieben nach oben sichert.
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Durch
Anschläge 4, welche am unteren Ende der vertikalen
Führungen 2 angeordnet sind, wird das Frontteil 1 auf
einem die Sprossen 11 abdeckenden Niveau gehalten.
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Auf
der Rückseite des Frontteils 1 sind auf der linken
und rechten Seite jeweils mehrere Greifer 3 nebeneinander
angeordnet, die zur Abdeckung unterschiedlicher Leiter-Breiten dienen.
Die jeweils äußeren Greifer 3, die auf
der linken und rechten Seite auf der Rückseite des Frontteils 1 angeordnet
sind, werden für das Anbringen des Frontteils 1 an
breiten Leitern 10 benötigt. Die jeweils weiter
innen angeordneten Greifer 3 dienen zur Anbringung des
Frontteils 1 an mittelbreiten und schmalen Leitern 10.
Die Führungen 2, die an den Holmen 12 oder
den Sprossen 11 der Leiter 10 angebracht werden,
müssen mit den maßlichen Gegebenheiten, d. h.
den paarweisen Abständen, welche die Greifer 3 zueinander
aufweisen, übereinstimmen.
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2 zeigt
eine Vorderansicht des Frontteils 1 der Leitersicherung,
in dessen Rückseite horizontale Greifer 3 integriert
sind. Durch horizontal angeordnete Führungen 2,
die durch vorstehende Profilschienen mit Hinterschnitt gebildet
sind und die an den Holmen 12 oder den Sprossen 11 der
Leiter 10 mit Senkkopfschrauben 13 befestigt sind,
wird ein seitliches Aufschieben des Frontteils 1 durch
dessen auf der Rückseite befindliche Greifer 3 gestattet.
Durch die im Frontteil 1 integrierten Greifer 3,
die als horizontal durchlaufende Profilleisten ausgebildet sind und
die mit den horizontal angeordneten Führungen 2 korrespondieren,
ist das Frontteil 1 im aufgeschobenen Zustand gegen ein
Abheben gesichert.
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Bei
der Variante der Leitersicherung, deren Frontteil 1 auf
der Rückseite horizontale Greifer 3 aufweist,
sind mehrere Greifer 3 am unteren Ende und zumindest ein
Greifer 3 am oberen Ende auf der Rückseite des
Frontteils 1 angeordnet, sodass ein Aufschieben des Frontteils 1,
an Leitern 10 ermöglicht wird, die unterschiedliche
Sprossenabstände aufweisen können. Die Führungen 2,
die an den Holmen 12 oder den Sprossen 11 der
Leiter 10 angebracht werden, müssen mit den maßgeblichen
Gegebenheiten, welche die Greifer 3 zueinander aufweisen,
d. h. deren paarweisen Abständen übereinstimmen.
Das Front teil 1 ist im aufgeschobenen Zustand seitlich
stufenlos verschiebbar. Mittels einer Feststellschraube 6,
die am oberen Ende mittig bezüglich des Frontteils 1 von
der Vorderseite her in ein durchgängiges Innengewinde 7 eingeschraubt
ist und die auf der Rückseite in den Greifer 3 hineinragt,
wird beim Anziehen der Feststellschraube 6 durch den Druck der
Gewindespitze auf die an der Leiter 10 angeordnete Führung 2 ein
Verspannen von Greifer 3 und Führung 2 erreicht,
sodass das Frontteil 1 arretiert und gegen Verschieben
gesichert ist.
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3 zeigt
eine Vorderansicht des Frontteils 1 der Leitersicherung,
auf dessen Rückseite zwei separate Greifer 3 vertikal
montiert sind. Die beiden separaten Greifer 3 werden auf
der rechten bzw. linken Seite der Rückseite des Frontteils 1 mit
Befestigungsschrauben 14 derart angebracht, dass deren Abstand
zueinander mit dem Abstand der beiden zuvor mit Senkkopfschrauben 13 angebrachten
vertikalen Führungen 2 an den Holmen 12 oder
den Sprossen 11 der Leiter 10 übereinstimmt.
Beim Aufschieben des Frontteils 1 wird durch den Greifer 3 ein
elastischer Schnapper 5, der am oberen Ende einer vertikalen
Führung 2 angeordnet ist, in die Führung 2 hineingebogen,
sodass der Greifer 3 über die gesamte Länge
der vertikalen Führung 2 und den elastischen Schnapper 5 hinweggeschoben
werden kann, bis der elastische Schnapper 5 wieder freiliegt
und in seine ursprüngliche Form zurückfedert und
das Frontteil 1 gegen ein Herausschieben nach oben sichert.
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Durch
Anschläge 4, die am unteren Ende der vertikalen
Führungen 2 angeordnet sind, wird das Frontteil 1 auf
einem die Sprossen 11 abdeckenden Niveau gehalten.
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Ein
am oberen Ende des Frontteils 1 mittig angeordnetes Loch
dient als Aufhängevorrichtung 9, mit der das Frontteil 1,
welches auf seiner Vorderseite eine Folientasche 8 aufweist,
in die ein Poster aufgeschoben werden kann, bei Nichtgebrauch an
der Leiter 10 an der Wand als Bild aufgehängt
werden kann.
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4 zeigt
eine Vorderansicht des Frontteils 1 der Leitersicherung,
auf dessen Rückseite zwei separate Greifer 3 horizontal
montiert sind. Die beiden separaten Greifer 3 werden am
oberen und unteren Ende der Rückseite des Frontteils 1 mit
Befestigungsschrauben 14 angebracht, derart, dass deren Ab stand
zueinander mit dem Abstand der beiden zuvor mit Senkkopfschrauben 13 angebrachten
horizontalen Führungen 2 an den Holmen 12 oder
den Sprossen 11 der Leiter 10 übereinstimmt.
Das Frontteil 1 ist im aufgeschobenen Zustand seitlich
stufenlos verschiebbar.
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Mittels
einer Feststellschraube 6, die am oberen Ende mittig bezüglich
des Frontteils 1 von der Vorderseite her in ein durchgängiges
Innengewinde 7 eingeschraubt ist und die auf der Rückseite
in den Greifer 3 hineinragt, wird beim Anziehen der Feststellschraube 6 durch
den Druck der Gewindespitze auf die an der Leiter 10 angeordnete
Führung 2 ein Verspannen zwischen Greifer 3 und
Führung 2 erreicht, sodass das Frontteil 1 arretiert
und gegen Verschieben gesichert ist.
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5 zeigt
eine Querschnittansicht einer weiteren Ausgestaltung in der erfindungsgemäßen Leitersicherung,
etwa auf Höhe der Linie A-A in 8. Bei Bezugszeichen 10 ist
wiederum die Leiter mit einem Holm 12 und einer Sprosse 11 erkennbar. Die
vorliegend vertikal verlaufende Führung 2 weist einen
im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt mit einem ersten,
oberen Schenkel 2a und einem zweiten, unteren Schenkel 2b auf.
Sie ist im Bereich des oberen Schenkels 2a seitlich von
außen mit Schrauben 13 an dem Holm 12 angeschraubt.
In dem anderen, etwas breiteren unteren Schenkel 2b der
L-förmigen Führung 2 ist eine Führungsrinne 2c ausgebildet, welche
zu einem Bereich 15 vor der Leiter 10 bzw. der
Sprosse 11 hin öffnet und welche an ihrem im montierten
Zustand unteren Ende 2f geschlossen ausgebildet ist. Der
untere Schenkel 2b der L-förmigen Führung 2 springt
gegenüber dem oberen Schenkel 2a um ein Maß d
vor, welches etwa der Breite des Holms 12 entspricht.
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Das
Frontteil 1 weist auf seiner der Leiter 10 zugewandten
Rückseite wiederum Greifer 3 auf, die vorliegend
zunächst einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt
aufweisen und mittels Befestigungsschrauben 14 an dem Frontteil 1 fixiert
sind. Wie der Fachmann erkennt, wiederholt sich die anhand von 5 beschriebene
Anordnung von Führung 2 und Greifer 3 spiegelbildlich
auf der anderen, vorliegend rechten Seite des Frontteils 1,
so dass hierauf zunächst nicht weiter einzugehen ist.
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Auf
seiner der Führung 2 zugewandten Seite weist der
Greifer 3 einen ebenfalls im Querschnitt rechteckigen Vorsprung 3a auf,
dessen Abmessungen so gewählt sind, dass er in die rinnenartige
Ausnehmung (Führungsrinne) 2c der Führung 2 eingreift, wie
dargestellt. Der Vorsprung 3a erstreckt sich bei der vorliegenden
Ausgestaltung allerdings nicht durchgängig über
die gesamte Längserstreckung des Greifers 3, das
heißt in die Zeichenebene hinein, sondern besteht aus einer
Mehrzahl von mindestens zwei Teilvorsprüngen oder Greiferteilen,
worauf weiter unten anhand der 6 bis 8 noch
genauer eingegangen wird. Im Folgenden ist daher exemplarisch von
einem oberen Vorsprung oder Greiferteil 3a und einen unteren,
in 5 nicht erkennbaren Vorsprung oder Greiferteil 3a' die
Rede.
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Auf
Höhe des Vorsprungs 3a weist der Greifer 3 einen
Durchbruch in Form einer Bohrung 3b auf, die sich parallel
zur Frontteilebene erstreckt und in einer Anschlags- oder Fixierungsposition
des Frontteils 1 in der Führung 2 mit
einer Bohrung (Sackloch) 2d im unteren Schenkel 2b der
L-förmigen Führung 2 korrespondiert bzw.
fluchtet.
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In
der Bohrung 3b des Greifers 3 ist ein Sicherungsmittel
in Form eines Sicherungsstifts 3c angeordnet, welches in
der genannten Anschlags- oder Fixierungsposition des Frontteils 1 durch
die Bohrung 3b teilweise in die Bohrung 2d der
Führung 2 einbringbar ist, um das Frontteil 1 in
dieser Stellung zu verriegeln. An dem Sicherungsmittel 3c können
nicht gezeigte Vorspannmittel vorgesehen sein, sodass es bei einem
Fluchten der Bohrungen 3b und 2d selbsttätig
in die genannte Verriegelungsstellung für das Frontteil 1 verfährt.
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Das
Frontteil 1 gemäß 5 kann auf
seiner der Leiter 10 abgewandten Vorderseite analog insbesondere
den 2 bis 4 ausgebildet sein.
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6 zeigt
die Leitersicherung gemäß 5 in einer
Seitenansicht, wobei das Frontteil 1 von der Führung 2 getrennt
ist. Besonders gut erkennbar sind in der Darstellung gemäß 6 die
beiden Vorsprünge bzw. Greiferteile 3a, 3a',
welche um ein Maß D voneinander beabstandet sind. Die Führung 2 bzw.
die rinnenförmige Ausnehmung (Führungsrinne) 2c weist
bei Bezugszeichen 2e eine seitliche Öffnung oder
Ausklinkung auf, deren Höhe h gerade einer ent sprechenden
Abmessung des unteren Vorsprungs 3a' des Greifers 3 entspricht.
Unter erneuter Bezugnahme auf die 5 bedeutet
dies, dass im Bereich der seitlichen Öffnung 2e die
untere Begrenzung der Führungsrinne 2c durch den
Schenkel 2b in Richtung der Frontplatte 1 fehlt,
sodass das Frontteil 1 bzw. der Greifer 3 mit
dem Vorsprung 3a' von vorne, das heißt in Richtung
des Pfeils P in 6 durch die seitliche Öffnung 2e in
die Führungsrinne 2c einbringbar ist. Dabei entspricht
das Abstandsmaß D zwischen den Vorsprüngen 3a, 3a' mindestens
der verbleibenden Länge L der Führung 2 oberhalb
der Öffnung 2e. Mit anderen Worten, wenn der untere
Vorsprung 3a' des Greifers 3 durch die Öffnung 2e in
die Führung 2 bzw. die Führungsrinne 2c eingesetzt
wird, bewegt sich der obere Vorsprung 3a des Greifers 3 in
einen Bereich oberhalb der Führung 2 (vgl. 7),
so dass anschließend das gesamte Frontteil 1 bzw.
der Greifer 3 mit seinen Vorsprüngen 3a, 3a' von
oben her in der Führungsrinne 2c eingeschoben
werden kann, bis der untere Vorsprung 3a' am unteren, geschlossenen
Ende 2f der Führung 2 anschlägt
und entsprechend seine bereits mehrfach erwähnte Anschlagsposition
erreicht, in welcher vorteilhafterweise die beiden Bohrungen 2d und 3b fluchten,
wie weiter oben beschrieben.
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7 zeigt
bildlich den vorstehend bereits verbal gezeigten Zustand, in dem
das Frontteil 1 mit seinem Greifer 3 und dessen
Vorsprung 3a' durch die seitliche Öffnung 2e der
Führung 2 in deren Führungsrinne 2 eingesetzt
wurde. Anschließend erfolgt ein Verschieben des Frontteils 1 in
Richtung des Pfeils P' in 7 bis in
die Anschlagsposition gemäß 8.
In dieser Stellung des Frontteils 1 wird dann der Sicherungsstift 3d gemäß 5 durch
die Bohrung 3b des Greifers 3 in die Bohrung 2d der
Führung 2 eingeschoben – vorzugsweise
selbsttätig –, um das Frontteil in der gezeigten
Stellung zu verriegeln.
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Wie
der Fachmann erkennt, braucht die beschriebene mehrteilige Ausgestaltung
des Greifers 3 mit Greiferteilen bzw. Vorsprüngen 3a, 3a' und
die korrespondierende seitliche Öffnung 2e der
Führung 2 nicht auf beiden Seiten der Leitersicherung
gemäß den 5 bis 8 vorgesehen
zu sein. Wenn auf einer Seite der Leiter 10 und des Frontteils 2 eine seitlich
geschlossene Führung 2 bzw. ein ungeteilter Greifervorsprung
vorgesehen ist, kann das Frontteil zunächst auf dieser
Seite mit dem genannten Greifervorsprung schräg zur Leiter ebene
in die entsprechende Führung eingesetzt und dann so in
die Leiterebene hineingeschwenkt werden, dass auf der anderen Leiterseite
der dort vorhandene untere Vorsprung 3a' des Greifers 3 durch
die seitliche Öffnung 2e der Führung 2 tritt,
um das Frontteil 1 anschließend gemäß Pfeil
P' in 7 endgültig in die Führung 2 einzuschieben.
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Wenn
die Führungen 2 mehrere seitliche Öffnungen 2e aufweisen
(nicht gezeigt), die mit entsprechenden Greiferteilen analog 3a, 3a' korrespondieren,
ist ein Anheben des Frontteils 1 bis oberhalb der Führung 2 – wie
hier gezeigt – nicht mehr erforderlich. Das Einsetzen erfolgt
dann komplett von vorne durch die genannten Öffnungen,
gefolgt von einem Verschieben nach unten bis in die Anschlagposition.
Die Führung 2 bzw. deren Rinne 2c kann
dann auch an ihrem anderen Ende geschlossen ausgebildet sein. Zur
Sicherung wird dann einfach ein Bolzen oder Stift auch analog dem
Stift 3d nachträglich seitlich durch korrespondierende
Bohrungen in der Führung 2 und wenigstens einem
Greiferteil gesteckt.
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Wie
bereits anhand der 1–4 beschrieben,
erfolgt auch im Falle der 5 bis 8 zunächst
die Montage der Führungen an den Leiterholmen oder gegebenenfalls
alternativ an den Leitersprossen. Dann wird der Abstand zwischen
den Führungen bestimmt, und die Greifer werden derart am Frontteil
befestigt, dass dieses zwischen die Führungen einschiebbar
ist, wie erläutert. Selbstverständlich ist wiederum
auch die kinematische Umkehr sowie eine horizontale Anbringung der
Greifer und Führungen mit umfasst, wie der Fachmann unmittelbar
erkennt.
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Die
Ausgestaltung gemäß den 5 bis 8 eignet
sich insbesondere für Hochbetten, bei denen aufgrund von
räumlichen Gegebenheiten ein vollständiges Anheben
des Frontteils 1 in den Bereich oberhalb der Führung 2 nicht
möglich ist, beispielsweise bei Hochbetten mit schräg
zum Bett hin angeordneter Leiter 10.
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Weiterhin
ist grundsätzlich keine der gezeigten Ausgestaltungen auf
eine symmetrische Anordnung des Frontteils bezüglich der
Leiter beschränkt. Wenn beispielsweise das Hochbett mit
der Leiter nahe an einer Wand steht, können insbesondere
bei der Ausgestaltung gemäß den 5–8 die
Greifer auch asymmetrisch an dem Frontteil 1 fixiert werden,
damit dieses auf der Wandseite nur wenig oder gar nicht über
die Leiter hinausragt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 3546158
A1 [0002]
- - DE 29815684 U1 [0003]
- - DE 202004014649 U1 [0004]
- - DE 202004012264 U1 [0005]