DE2016830B2 - Ein besonders gegen abnutzung widerstandsfaehiger gezahnter riemen - Google Patents

Ein besonders gegen abnutzung widerstandsfaehiger gezahnter riemen

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DE2016830B2
DE2016830B2 DE19702016830 DE2016830A DE2016830B2 DE 2016830 B2 DE2016830 B2 DE 2016830B2 DE 19702016830 DE19702016830 DE 19702016830 DE 2016830 A DE2016830 A DE 2016830A DE 2016830 B2 DE2016830 B2 DE 2016830B2
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/28Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D29/00Producing belts or bands
    • B29D29/08Toothed driving belts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
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Description

35
Die Erfindung geht aus von einem Riemen der durch die CH-PS 4 36 871 bekannt gewordenen Art, wie er im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegeben ist.
Bei dem Riemen gemäß der CH-PS 4 36 871 ist auf der der gezahnten Seite gegenüberliegenden Seite Graphit oder anderes reibungsminderndes Material vorgesehen, ohne die Reibung zwischen der genannten Seite des Riemens und einem mit dieser Riemenseite im Eingriff stehenden Spannelement zu verringern. Die Zahnseite des Riemens ist wie üblich mit einer Textilstoffschicht versehen, um den Widerstand gegen Abnutzung zu erhöhen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Riemen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und durch die CH-PS 4 36 871 bekanntgewordenen Art insoweit zu verbessern, daß die Riemenabnutzung auf ein Geringstmaß reduziert wird und infolgedessen die Gebrauchsdauer des Riemens erhöht wird, daß der Reibungskoeffizient in den Zähnen während des Schlupfes vermindert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die im kennzeichnenden Teil des Ansrpuchs 1 angegebenen Gestaltungsmerkmale vorgesehen, während in den Unteransprü- chen 2 bis. 5 noch vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen für diese Aufgabenlösung beansprucht sind.
Es ist zwar durch die DT-PS 8 42 432 bei Treibriemen bekanntgeworden, eine Gewebeummantelung mit einer Polyamidlösmng zu tränken, jedoch ist diese Maßnahme zu einem anderen Zweck vorgesehen, nämlich, um die Festiekeit zu erhöhen.
Es ist zwar außerdem durch die DT-AS 11 68 066 bei Gummiriemen bekanntgeworden, eine Faserüberzugsschicht so auszubilden, daß die Fasern in die vulkanisierte Oberflächenschicht der Gummiriemenfläche eingetaucht sind und von hier festgehalten werden, jedoch ist diese Maßnahme zum Zwecke der Verschleißeigenschaft zu verbessern vorgesehen, also auch zu einem anderen Zweck wie bei dei Erfindung die entsprechende Maßnahme bei der es vor allem auch noch um die Herabsetzung des Reibungskoeffizienten handelt.
Die technischen Verhältnisse sind also bei dem jeweiligen Stand der Technik ganz anders gelagert wie bei der Erfindung.
Durch die Erfindung ist ein besonders gegen Abnutzung widerstandsfähiger Riemen geschaffen, der gegenüber den bekannten Riemen eine längere Lebensdauer hat, weil die Abnutzung auf ein Geringstmaß reduziert ist
Bei der Erfindung wird die Verlängerung der Gebrauchsdauer des gezahnten Riemens nicht durch die Beseitigung des Schlupfes zwischen den Zähnen des Riemens und den Zähnen der Riemenscheibe, sondern durch Verminderung des Reibungskoeffizienten während des Schlupfes erreicht. Hierdurch ist es möglich, eine beträchtliche Verminderung in der Abnützung der Zähne und infolgedessen eine längere Lebensdauer des Riemens zu erhalten.
Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt
F i g. 1 einen Teil eines gezahnten Riemens,
Fig.2 im Querschnitt einen Zahn eines gezahnten Riemens,
F i g. 3 schaubildlich den Textilstoff zum Überziehen der Zähne und der Zwischenräume des gezahnten Riemensund
Fig.4 einen Querschnitt des Textilstoffes zum Überziehen der Zähne, insbesondere hinsichtlich der Kettfäden.
Fi g. 1 zeigt einen Teil eines gezahnten Riemens, und F i g. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab den Schnitt eines Riemens senkrecht zu seinen Zähnen.
Der gezahnte Riemen ist aus den folgenden Elementen zusammengesetzt:
einem Riemenkörper aun elastomerem Material, z. B. Chloropren-Kautschuk, einem Widerstandselement, das durch eine Mehrzahl von Strängen 2 aus einem Material mit sehr niedriger Dehnbarkeit gebildet ist, z. B. Textilfasern oder -fäden, die einen hohen Elastizitätsmodul haben. Metalldrähten oder Glasfasern, wobei eine Mehrzahl von Zähnen 3 aus elastomerem Material, vorzugsweise aus Chloropren-Kautschuk und verkautschuktem Textilstoff 4 zum Überziehen der Riemenzähne und der Zwischenräume besteht.
Der verkautschuktc Textilstoff ist in den F i g. 3 und 4 dargestellt.
Der Textilstoff 4 ist durch geradlinige Kettfäden 5, die parallel zueinander und in gleicher Ebene oder praktisch in gleicher Ebene angeordnet sind, und durch Schußfäden 6 gebildet, die parallel zueinander liegen und in einer gewellten Bahn angeordnet sind.
Die Anordnung von geradlinigen Kettfaden 5 und gewellten Schußfäden 6 läßt einen Textilstoff 4 entstehen, dessen Oberfläche mit einer Mehrzahl von Nuten 7 versehen ist, die parallel zueinander liegen. Im besonderen ist gemäß F i g. 3 jeder Kettfaden 5 mit den Schußfäden 6 unabhängig von den anderen Kettfaden 5
verwebt
Die Schußfäden 6 sind statt dessen jeweils zu zweien tut den Kettfäden 5 verwebt Es können Texturen bzw. Webarten verschiedener Art zwischen den Schußfäden und den Kettfaden vorgesehen sein, vorausgesetzt, daß die Webarten auf der Textilstückoberfläche Nuten entstehen lassen, deren Vorhandensein notwendig ist. In jedem Fall können die Nuten 7 durch eine Mehrzahl von Eindrückungen, die durch Vorsprünge voneinander getrennt sind, ersetzt werden. ι ο
Aus obigen Ausführungen ist ersichtlich, daß die am besten geeigneten Textilstoffe diejenigen sind, deren Webart aus Körperbindung, z. B. mit S-Drehung oder Z-Drehung abgeleitet ist, oder solche, deren Webart aus Satin oder Atlas oder Leinen, z. B. nach Art von Popeline (mit Rippen) oder Mattenwebung hergestellt ist.
Die Nmen 7 des Textilstoffes 4 werden während des Arbeitsvorganges der Verkautschukung mit elastomerem Material besonderer Zusammensetzung ausgefüllt, dessen Eigenschaften nachstehend erläutert werden, und die Verkautschukungsbehandlung ist derart, daß sie die Dicke des Textilstückes vor diesem Arbeistsvorgang praktisch nicht verändert.
Das elastomere Material, welches die Nuten 7 ausfüllt, erscheint an der Oberfläche des Textilstoffes 4, bildet jedoch tatsächlich keine richtige Kautschuklage. Die konstante Dicke des die Zähne des gezahnten Riemens überdeckenden Textilstoffes 4 ermöglicht das richtige Anordnen der Teilungslinie und gewährleistet eine regelmäßige und gleichförmige Teilung des Riemens.
Das Vorhandensein von elastomerem Material innerhalb der Nuten 7 des Textilstoffes 4 ändert zufolge des sie bildenden Materials die Eigenschaften der Oberfläche des Textilstoffes 4. Die Änderung der Oberflächeneigerschaften des Textilstoffes ist während der gesamten Gebrauchsdauer des Riemens konstant, da das elastomere Material, das in den Nuten 7 enthalten ist, eine kontinuierliche Reserve bildet, die an der Oberfläche der Zähne auch nach einer bestimmten Anzahl von Arbeitsstunden erscheint, nachdem der Textilstoff 4 teilweise abgenutzt ist.
Um die Gebrauchsdauer des Riemens zu erhöhen, müssen, nachdem der die Zähne bedeckende Textilstoff 4 aufgebracht ist, seine Nuten 7 mit Bezug auf die Umfangsebene des Riemens schräg liegen. Hierfür ist es unentbehrlich, daß neben der Verwendung einer besonderen Art eines Textilstoffes 4 der Verkautschukungsvorgang mit einem elastomeren Material erfolgt, das besondere Eigenschaften hat Das elastomere Material muß zwei wesentlichen Erfordernissen entsprechen, nämlich es muß einen sehr guten Widerstand gegen Abnutzung gegenüber der anderen verkautschukten Zusammensetzung zum Bedecken der Zähne des Riemens haben, und es muß zugleich einen sehr niedrigen Reibungskoeffizienten haben. Diese Erfordernisse werden dadurch erfüllt, daß der Zusammensetzung zum Verkautschuken des Textilstoffes einige Bestandteile zugegeben werden, welche einen niedrigen Reibungskoeffizienten haben, unter denen Graphit und Molybdensulphit in einem Gewichtsanteil von 5% bis 40% sich als sehr geeignet erwiesen haben.
Beispielsweise ist das nachfolgende Rezept für die Herstellung des elastomeren Materials geeignet, welches den Textilstoff 4 zum Überdecken der gezahnten Riemen gemäß der Erfindung verkautschuken soll.
Chloropren-Kautschuk 45%
Zinkoxyd 2%
Magnesiumoxyd 1,8%
Mineralöl 6,2%
leitender Kohlenstoff 15%
Graphit 30%
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ' 1. Ein gezahnter Riemen, der einen Körper aus elastomerem Material, vorzugsweise Chloropren-Kautschuk und einen widerstandsfähigen Kern enthält, der durch Schnüre gebildet ist, die aus Textilfasern bzw. -fäden, Glasfasern und Metalldrähten ausgewählt sind, sowie einen Textilstoff zum Überziehen der Riemenzähne und der Zwischenräume, dadurch gekennzeichnet, daß der Textilstoff (4) mit einer Zusammensetzung aus elastomerem Material mit gutem Widerstand gegen Abnutzung und mit niedrigem Reibungskoeffizienten mit eimer derartigen Schichtstärke imprägniert ist, dati an der Oberfläche auch nach Abnutzung die Zusammensetzung aus eUstomerem Material vorhanden ist
  2. 2. Riemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Textilstoff (4) in an sich bekannter Weise die Kettfäden (5) geradlinig und parallel zueinander in gleichen Ebenen und die Schußfäden (6) parallel zueinander in einer gewellten Bahn angeordnet sind.
  3. 3. Riemen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung aus elastomerem Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten einen Bestandteil in einem Prozentgehalt zwischen 5 und 40 Gewichtsprozent mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten enthält.
  4. 4. Riemen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil mit niedrigem Reibungskoeffizienten Molybdensuiphid ist.
DE19702016830 1969-04-14 1970-04-09 Ein besonders gegen Abnutzung widerstandsfähiger gezahnter Riemen Expired DE2016830C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1553169 1969-04-14
IT1553169 1969-04-14

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DE2016830A1 DE2016830A1 (de) 1970-10-15
DE2016830B2 true DE2016830B2 (de) 1977-02-03
DE2016830C3 DE2016830C3 (de) 1977-09-22

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Publication number Publication date
BE747532A (fr) 1970-08-31
DE2016830A1 (de) 1970-10-15
US3621727A (en) 1971-11-23
NL7002826A (de) 1970-10-16
NL163607B (nl) 1980-04-15
NL163607C (nl) 1980-09-15
FR2042822A5 (de) 1971-02-12
GB1245919A (en) 1971-09-15
LU60551A1 (de) 1970-05-21

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