DE2016105B2 - Schraubtrieb-Andrehvorrichtung - Google Patents

Schraubtrieb-Andrehvorrichtung

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DE2016105B2
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Paul F. North Horseheads N.Y. Giometti (V.St.A.)
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
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    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/066Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement the starter being of the coaxial type
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schraubtrieb-Andrehvorrichtung für eine Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbetriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist in der DE-PS 9 46 577 beschrieben. Das Vermindern des Bremsdrehmomentes der Einrückhilfe bei eingerücktem Andrehritzel erfolgt dort dadurch, daß bei der axialen Verlagerung des schraubend in Einspurrichtung bewegbaren Kupplungsgliedes ein Vorsprung des letzteren in Anlage an eine Scheibe des Scheibenpaketes einer durch Federkraft in die Einrückstellung vorgespannten Scheibenbremse der Einrückhilfe bewegt wird; hierdurch werden die in Einspurrichtung gesehen vor dieser Scheibe liegenden restlichen Scheiben des Paketes entlastet.
Damit wird zwar das Bremsdrehmoment vermindert, der Andrehmotor muß aber bei eingespurtem Ritzel neben dem Bewegungswiderstand der Brennkraftmaschine zusätzlich das Bremsdrehmoment des letzten Scheibenpaares der Einrückhilfe überwinden.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher eine Andrehvorrichtung der eingangs geschilderten Art geschaffen werden, bei der die Einrückhilfe bei eingespurtem Andrehritzel überhaupt kein Bremsdrehmoment mehr erzeugt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Andrehvorrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
In den älteren Anmeldungen entsprechenden DE-OS 06 470 und 19 28 469 wurde schon vorgeschlagen, mit Hilfe von von dem Andrehteil bzw. der Gewindemuffe getragenen Anschlägen und gehäusefesten Anschlägen die Scheiben der Scheibenbremse der Einrückhilfe völlig zu trennen. Hierdurch ist zwar der Leistungsverlust bei eingespurtem Andrehritzel ebenfalls ausgeräumt, die dort vorgeschlagene Lösung erfordert jedoch die Einhaltung enger Herstellungstoleranzen, und auch r> die Montage der Andrehvorrichtung ist teuer. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erhält man das gleiche Ergebnis bei geringen Herstellungskosten und einfacherer Montage. Wie bei den Andrehvorrichtungen nach den älteren Anmeldungen ist auch bei der erfindunsge-
H) mäßen Andrehvorrichtung sichergestellt, daß ein unbeabsichtigtes Ausspuren des Andrehritzels nach dem Einspuren nicht erfolgt. Auch in der einer älteren Anmeldung entsprechenden DE-OS 19 48 573 ist eine auf mechanische Weise ganz abschaltbare Einrückhilfe beschrieben.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 wird auch nach vielen Hin- und Herbewegungen von Andrehritzel und Einrückhilfe eine zuverlässige Verbindung zwischen Elektromagnetbremse und Span-
2» nungsquelle erhalten, während flexible Stromzuführungen durch häufiges Verlagern der Elektromagnetbremse brechen könnten.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 wird die Erregung der Elektromagnetbremse bei voll eingespurtem Andrehteil unterbrochen, so daß die volle Leistung der Spannungsquelle zum Anwerfen der Brennkraftmaschine zur Verfügung steht. Um das Andrehritzel im eingespurten Zustand zu halten, reichen die übrigen auf das schraubenverlagerte Kupplungs-
jo glied ausgeübten Kräfte aus.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Diese stellt eine Seitenansicht einer nicht eingeschalteten, erfindungsgemäßen Andrehvorrichtung im Teilschnitt dar.
J5 Der durch die Bezugsziffer 10 benannte, verschiebbare Andrehteil (»Kupplungsglied«) ist mit der Schraubenwelle des nicht dargestellten Andrehmotors zusammenwirkend angeordnet. Der verschiebbare Andrehteil 10 besteht aus einer Gewindemuffe 16, welche mit dem
■»'· Steilgewinde der Andrehwelle 12 zusammenwirkt, ferner aus der Einrückhilfe 20, aus einer Einwegkuppiung (Freilauf) 22, dem Andrehritzel 24 und dem Gehäuse 26 der Andrehvorrichtung. Die Gewindemuffe 16 ist mit dem äußeren Laufring 28 der Einwegkupplung 22 verbunden, während der innere Laufring 30 der Einwegkupplung 22 mit dem Andrehritzel 24 verbunden ist, so daß eine Einweg-Drehmomentenverbindung zwischen der Welle 12 und dem Andrehritzel 24 geschaffen ist.
Ohne auf das Ritzel 24 einwirkende Bremsreibung würde die Drehbewegung der Schraubenwelle 12 eine Tendenz des Andrehritzels 24 hervorrufen sich mitzudrehen. Dieser Tendenz steht zwar die Trägheit des Ritzels entgegen, zusätzlich ist aber eine Einrückhilfe 20 vorgesehen, um die gewünschte Axialverschiebung des Andrehritzels sicher herbeizuführen.
Die Einrückhilfe 20 weist eine Elektromagnetbremse mit einem undrehbaren Magnetkörper 34 auf, ferner mit einer Elektromagnetspule 36, einem Anker 38 und
w) einem Stromleiter 40. Der Magnetkörper 34 ist mit Hilfe des Flansches 42 verschiebbar am Gehäuse 26 der Andrehvorrichtung angeordnet; der Flansch 42 gleitet in einem Schlitz 44 im Block 54 aus Isolierstoff. Der Stromleiter 40 besteht aus einem elastischen Kontakt-
"r> körper 48 und aus einer isolierten Leitung 50, welche den Kontaktkörper 48 mit der Elektromagnetspule 36 verbindet.
• Das Gehäuse 26 der Andrehvorrichtung ist mit einem
leitenden Streifen 52 ausgestattet, welcher in den Block 54 eingebettet ist und deshalb gegenüber dem Gehäuse 26 der Andrehvorrichtung isoliert ist. Der Kontaktkörper 48 ist auf dem größten Teil der Axialbewegung des Kupplungsgliedes 10 in gleitendem Kontakt mit dem r> leitfähigen Streifen 52.
Beim Einschalten des Andrehmotors in herkömmlicher Weise wird auch der leitfähige Streifen 52 gespeisl, so daß der Elektromagnetspule 36 Strom zugeführt wird. Dies erzeugt einen Elektromagnetfluß im Magnetkörper 34 und im Anker 38. Anstelle eines separaten an der Einwegkupplung 22 angebrachten Ankers kann auf den Anker 38 verzichtet werden, wenn die Einwegkupplung 22 selbst mit einem Ankerteil ausgestattet ist Da eine Drehung des Magnetkörpers nicht möglich ist, und da er durch Elektromagnetkräfte am Anker 38 anliegt, wird verhindert, daß sich die Gewindemuffe 16, die Einwegkupplung 22 und das Andrehritzel 24 mit der Schraubenwelle 12 drehen. Statt dessen schrauben sich diese Teile axial auf der Welle vorwärts, bis das Andrehritzel 24 am Zahnkranz 32 eingreift.
An einem bestimmten Punkt, wo die Zähen des Ritzels und die Zähne des Zahnkranzes einander überlappen, jedoch vor vollständigem Eingriff, gleitet der Kontaktkörper 48 vom gespeisten, Ieitfähigen Streifen 52 ab, wodurch die Elektromagnetspule 36 entregt wird. Sie verliert damit ihre Bremskraft auf den Anker 38. Da das Andrehritzel 24 das Ritzel 24 und der Zahnkranz 32 sich in Eingriff miteinander befinden, erfährt auch ohne Elektromagnetbremse diejenige Axialkraft, welche zum vollständigem Einspuren erforderlich ist. Diese Kraft bewegt auch den Anker 38 vom Magnetkörper 34 weg, so daß eine Reibabnutzung zwischen beiden Teilen verhindert wird.
Falls während des Anlassens des Motors Druckspit- i"> zen oder Fehlzündungen des Motors eine momentane Überdrehzahl des Zahnkranzes 32 über die des Andrehritzels 24 hervorrufen, d. h. die Eiiiwegkupplung 22 in Tätigkeit tritt, werden die axialen Eingriffskräfte überwunden. Bei zahlreichen Andrehvorrichtungen bekannter Ausführungsform brachte dies die Möglichkeit eines vorzeitigen Ausspurens mit sich. Sollte beim Ggenstand der vorliegenden Erfindung dieser Zustand eintreten und das Andrehritzel 24 beginnen, sich vom Zahnkranz 32 zurückzuziehen, kommt der Kontaktkörper 48 wieder in Berührung mit dem Ieitfähigen Streifen 32. Da der Andrehmotor und der leitfähige Streifen 52 immer noch gespeist werden, wird infolgedessen die Andrehvorrichtung in Eingriff gehalten.
Wenn die Bremskraftmaschine aus eigener Kraft läuft, beendet die Bedienungsperson den Anlaßvorgang, indem sie den Andrehmotor abschaltet. Der leitfähige Streifen 52, welcher entweder parallel oder in Serie mit dem Andrehmotor geschaltet sein kann, ist bei der vorzugsweise dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in Serie mit dem Anlaßschalter angeordnet, so daß bei Abschalten des Andrehmotors gleichzeitig der leitfähige Streifen 52 außer Strom gesetzt wird. Dies ermöglicht, die auf elektromagnetische Weise hervorgerufene Reibungsverbindung der Bewegungshilfe zu beenden. Trägheitskräfte, welche durch den verlangsamenden Andrehmotor erzeugt werden und welche am Andrehteil 10 wirksam sind, lösen diesen vom Zahnkranz 32.
Falls es zur Zahn-auf-Zahnanlage des Andrehritzels 24 am Zahnkranz 32 kommen sollte, so tritt Schlupf zwischen Magnetkörper 34 und Anker 38 ein, wodurch eine begrenzte Drehbewegung des Andrehritzels 24 hervorgerufen wird. Dies beendet die Zahn-auf-Zahn-Stellung, so daß der Eingriff erfolgen kann.
Die dargestellte Andrehvorrichtung löst die gestellte Aufgabe unter Verwendung einer Einrückhilfe, welche besonders einspurwillig ist und welche Ausspurtendenzen im Falle von Fehlzündungen entgegenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schraubtrieb-Andrehvorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit elektromagnetisch betätigter, auf das Ritzel einwirkender Reibungsbremse als Einniekhilfe des Ritzels, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetbremse (34, 36, 38) von dem (z. B. aus Gewindemuffe 16, Freilauf 22 und Andrehritzel 24 bestehenden) auf der Anlasserwelle (12) schraubend in Einspurrichtung sich bewegenden Kupplungsglied (10) getragen wird und eine reibschlüssige Verbindung zwischen dem Gehäuse (2S) der Andrehvorrichtung und dem Andrehritzel herstellt.
2. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen isoliert auf dem Gehäuse (26) angeordneten Stromleiter (52), auf dem ein federnder Kontaktkörper (48) läuft, über den die Elektromagnetbremse (34, 36, 38) mit einer Spannungsquelle Verbindung erhält.
3. Andrehvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Erstreckung des Stromleiters (32) so groß ist, daß der Kontaktkörper (48) vom Stromleiter (52) herabgleitet, kurz bevor das Andrehritzel (24) voll einspurt.
4. Andrehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnetbremse einen Magnetkkörper (34) aufweist der axial verschiebbar im Gehäuse (26) geführt ist, sowie eine am Magnetkörper festgelegte Spule (36) und einen mit dem verschiebbaren Kupplungsglied (10) verbundenen Anker (38).
DE2016105A 1969-04-04 1970-04-03 Schraubtrieb-Andrehvorrichtung Expired DE2016105C3 (de)

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DE2016105A1 DE2016105A1 (de) 1970-10-08
DE2016105B2 true DE2016105B2 (de) 1978-04-20
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