DE2014106C - Erdalkalimetall Oxydelektrode fur eine Entladunslampe - Google Patents
Erdalkalimetall Oxydelektrode fur eine EntladunslampeInfo
- Publication number
- DE2014106C DE2014106C DE2014106C DE 2014106 C DE2014106 C DE 2014106C DE 2014106 C DE2014106 C DE 2014106C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cap
- oxide electrode
- metal
- discharge lamp
- layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910000287 alkaline earth metal oxide Inorganic materials 0.000 title claims description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 19
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 19
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 8
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 5
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 5
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 4
- 239000010453 quartz Substances 0.000 claims description 4
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- IATRAKWUXMZMIY-UHFFFAOYSA-N strontium oxide Chemical compound [O-2].[Sr+2] IATRAKWUXMZMIY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- DSAJWYNOEDNPEQ-UHFFFAOYSA-N barium atom Chemical compound [Ba] DSAJWYNOEDNPEQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- QVQLCTNNEUAWMS-UHFFFAOYSA-N barium oxide Inorganic materials [Ba]=O QVQLCTNNEUAWMS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010953 base metal Substances 0.000 description 1
- 150000002500 ions Chemical class 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 238000007788 roughening Methods 0.000 description 1
- 238000005245 sintering Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N tungsten Chemical compound [W] WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010937 tungsten Substances 0.000 description 1
- 229910052721 tungsten Inorganic materials 0.000 description 1
Description
30
Die Erfindung betrifft eine Erdalkalimetall-Oxydelektrode für eine Entladungslampe.
Es ist bekannt, daß für Oxydelektroden von Entladungslampen,
Elektronenröhren usw. im allgemeinen Wolfram- oder Nickel-Trägermetall verwendet wird,
dessen Oberfläche eine elektronenemittierende Schicht trägt, die aus Erdalkalimetalloxyden, z.B.
aus Barium- und Strontiumoxyd in einem Zusammensetzungsverhältnis von etwa 1:1 besteht. Von
der infolge der Bearbeitung glatten Oberfläche des Trägermetalls der herkömmlichen Kathoden blättert
die emittierende Oxydschicht verhältnismäßig leicht ab. Grund dafür ist der Unterschied zwischen den
Wärmeausdehnungskoeffizienten des Trägermetalls und der Oxydschicht und die beim Ein- und Ausschalten
auftretenden schnellen Temperaturänderungen. Oxydelektroden besserer Qualität weisen deshalb
eine in irgendeiner Weise aufgerauhte Kernmetalloberfläche auf, um die Haftung der Oxydschicht
zu verbessern. Das Aufrauhen erhöht jedoch die Kosten der Elektroden.
Ein weiteres, durch die Wärmedehnung bedingtes Problem bei Gasentladungslampen ist der vakuumdichte
Abschluß im Bereich der Stromdurchführungen bzw. des oder der Sockel.
Zum Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, gehören die britische Patentschrift 937 938
und die französische Patentschrift 1 388 226.
Die britische Patentschrift 937 938 offenbart eine Entladungslampe mit Keramikkolben, bei der metallische
Abschlußkappen gleichzeitig die Elektroden darstellen und Emissionsmaterial sich auf einem in
den Lampenkolben hineinragenden metallischen An- 65' Satzteil befindet. Bei einem derartigen Aufbau ist die
Verbindung der metallischen Kappen mit dem Keramikkolben wegen der auftretenden großen Temperaturunterschiede
und der unterschiedlichen Warmedehnangseigenschaften der Werkstoffe kritisch.
Gleiche Probleme dürften bei der durch die französische
Patentschrift 1 388 226 bekannten Entladungslampe die einen Keramikkolben mit Keramikabschlußkappen
mit darin befindlichen Oxydelektroden aufweist, auftreten, weil die elektrische Stromzuführung
von massiven Elektrodenhaltern gebildet ist, die durch die Abschlußkappen hindurchgeführt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einc Qxydelektrode der eingangs genannten Art zu schaffen,
die eine hinsichtlich der durch Wärmedehnung bedingten Probleme befriedigende Lösung darstellt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß jede Elektrode aus einer gleichzeitig zum
Abschluß des Lampenkolbens dienenden Kappe aus Keramik, Quarz oder Glas besteht, auf deren Oberfläche
sich ein aus einer oder mehreren übereinander aufgetragenen Metallschichten gebildeter Trägermetallüberzug
befindet, auf dem die emittierende Oxyd schicht aufgebracht ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann an der Kappe ein in den Lampenkolben ragendes Ansatzteil
ausgestaltet sein.
Weiterhin kann an den Ansatzteil ein die emittierende Oxydschicht und eine poröse Metallschicht
aufnehmender Behälter ausgeformt sein.
Schließlich kann an der Kappe ein Schraubgewinde zur Befestigung einer Metallwendel mit emittierender
Schicht vorgesehen sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Gasentladungslampe,
F i g. 2 einen vergrößerten Schnitt im Kappenbereich der Lampe gemäß Fig. 1, jedoch mit einer abgewandelten
Elektrode.
Der aus Glas oder Quarz hergestellte Kolben 1 der Gasentladungslampe ist an beiden Enden durch Keramik-Kappen
2 mit vakuumdichtem Lötmaterial 3 als Zwischenlage verschlossen. Auf der Oberfläche
der Kappe 2 bezeichnet die gestrichelte Linie den Trägermetallüberzug 4. Dieser Überzug kann durch
irgendein übliches bekanntes Verfahren, z.B. durch Sintern, auf die Oberfläche der Kappe 2 aufgetragen
werden. Er erstreckt sich auch auf ein in das Innere des Lampenkolbens ragendes Ansatzteil 5 der
Kappe 2, durch das infolge bestimmter Bemessung des Querschnitts die richtige Betriebstemperatur der
Elektrode festlegbar ist. An der mit Trägermetall überzogenen Außenfläche der Kappe 2 liegen Kontaktfedern
6 als Stromzuführungen an.
Auf dem mit Trägermetall überzogenen Ansatzteil 5 befindet sich die emittierende Oxydschicht 7.
F i g. 2, in der mit F i g. 1 gleiche Teile mit denselben
Bezugszeichen versehen sind, zeigt die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Lösung mit herkömmlichen
Elektrodenarten zu kombinieren.
Die Gestalt des Ansatzteils 5 ist gegenüber der Ausführung gemäß F i g. 1 etwas modifiziert. Die
emittierende Schicht 7 ist im Stirnteil des Ansatzteiles 5 in einem dort ausgeformten Behälter angeordnet
und von einer porösen Metallschicht 8 abgedeckt, die, wie dies bei Vorratselektroden bekannt ist, zum
Schutz der Schicht 7 gegen Ionenaufschlag dient.
Gemäß einer dritten, hier nicht dargestellten Aus-
führungsform der Erfindung ist an der Kappe 2 bzw.
an dem aus F i g. 1 ersichtlichen Aisatzteil 5 ein Schraubgewinde zur Befestigung einer Metallwendel
mit emittierender Schicht vorgesehen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß die Haftung der emittierenden
Oxydschicht am Trägermetall außerordentlich gut ist, weii die Wärmedehnung der Oxydschicht der
Wärmedehnung der Trägermetallschicht nahezu gleich ist, da letztere auf Grund der natürlichen Rau- ίο
higkeit der Oberfläche der Keramikkappe, oder der entsprechend erzeugten Oberfläche einer Quarz- oder
Glaskappe, mit dieser fest verbunden ist und praktisch eine Einheit bildet.
Da auch der Lampenkolben den gleichen oder nahezu gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt
wie die zu seinem Abschluß dienende Kappe, verursacht eine vakuumdichte Kleb- oder Lötverbindung
zwischen Kolben und Kappe keine Schwierigkeiten.
Der sich auch auf die Außenteile der Kappe erstreckende Trägennetallüberzug übt gleichzeitig die
Funktion der Stromzuleitung zur emittierenden Oxydschicht aus und stellt somit eine besonders fortschrittliche
Lösung dar, weil damit eine Stromdurchführung im üblichen Sinne entfällt, mit der sich die
Vakuumdichtigkeit nur mit dem bekannten hohen technischen Aufwand verwirklichen ließe.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Erdalkalimetall-Oxydelektrode für eine Entladungslampe,
dadurch gekennzeichnet, S daß jede Elektrode aus einer gleichzeitig zum Abschluß
des Lampenkolbens (1) dienenden Kappe (2) aus Keramik, Quarz oder Glas besteht,
auf deren Oberfläche sich ein aus einer oder mehreren übereinander aufgetragenen Metallschichten
gebildeter Trägermetallüberzug (4) befindet, auf dem die emittierende Oxydschicht (7) aufgebracht
ist
2. Oxydelektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kappe (2) ein in den
Lampenkolben (1) ragendes Ansatzteil (5) ausgestaltet ist.
3. Oxydelektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Ansatzteil (S) ein die
emittierende Schicht (7) und eine poröse Metall- »0 schicht (8) aufnehmender Behälter ausgeformt
ist.
4. Oxydelektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kappe (2) ein
Schraubgewinde zur Befestigung einer Metallwen- »5 del mit emittierender Schicht vorgesehen ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2641880C2 (de) | ||
| DE2641867A1 (de) | Elektrische entladungslampe | |
| DE3008518C2 (de) | Elektrode für eine Entladungslampe | |
| DE2346132A1 (de) | Keramik-entladungslampe | |
| DE2928025A1 (de) | Elektrische niederdruck-entladungslampe | |
| DE2732060C2 (de) | Elektrische Leuchtstofflampe | |
| DE2422576C3 (de) | Quecksilberdampflampe | |
| DE2625554C2 (de) | Wandstabilisierte Blitzröhre | |
| EP0456907B1 (de) | Hochdruckentladungslampe | |
| DE69824824T2 (de) | Dichtung eines lampenkolben | |
| DE2713702C3 (de) | ||
| DE2014106C (de) | Erdalkalimetall Oxydelektrode fur eine Entladunslampe | |
| DE730067C (de) | Roehrenfoermige Gasentladungslampe mit mittels Stromdurchganges erhitzbarer Gluehelektrode und fluoreszierendem Wandueberzug | |
| DE1539443C3 (de) | Zeichenanzeigende Kathodenglimmlichtröhre | |
| DE202011103945U1 (de) | Hochdruckentladungslampe mit Zündhilfe | |
| DE2014106B2 (de) | Erdalkalimetall-oxydelektrode fuer eine entladungslampe | |
| DE3200699A1 (de) | Entladungsgefaess fuer hochdruck-natriumdampflampen | |
| DE3305468C2 (de) | ||
| DE2426440A1 (de) | Niederdruckquecksilberdampf-fluoreszenzentladungslampe | |
| DE1005195B (de) | Indirekt geheizte Kathode mit einem einen aktiven Kathodenueberzug tragenden Kathodenroehrchen und einem den Heizer innerhalb des Roehrchens abstuetzenden Abstandshalter | |
| DE2645794C3 (de) | Leuchtstofflampe in Rechteckform und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3618573A1 (de) | Entladungslampe mit edelgasfuellung, insbesondere zum impulsartigen betrieb | |
| DE2713762A1 (de) | Gluehlampe mit regenerationszyklus | |
| DE2316857B2 (de) | Gasentladungslampe | |
| DE1696630A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer zum Einsatz in eine geeignete elektrische Entladungsanordnung dienenden Elektrode mit elektronenemittierendem UEberzug |