DE2013237C - Vorrichtung zum Umwickeln von Gewebebahnen od dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Umwickeln von Gewebebahnen od dgl

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DE2013237C DE19702013237 DE2013237A DE2013237C DE 2013237 C DE2013237 C DE 2013237C DE 19702013237 DE19702013237 DE 19702013237 DE 2013237 A DE2013237 A DE 2013237A DE 2013237 C DE2013237 C DE 2013237C
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Description

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So
Die Erfindung betrifft eine Umwickelvorrichtung für Bahnen aus Gewebe od. dgl., welche zwei regelbare WickelsteUen mit Spleißvorrichtung sowie einen gesteuerten Speicher aufweist, wobei die Wickelstellen sowie der Speicher mittels steuerbarer Druckmittelantriebe betätigbar sind. Solche Umwickelvorrichtungen können im Verlaufe von verschiedenartigen Behandlungsstationen angeordnet sein.
Beim Umwickeln von Gewebebahnen od. dgl. ergeben sich manchmal Probleme, insbesondere dann, wenn Gewebe mit unterschiedlichen Eigenschaften verarbeitet werden sollen. Neben der Gewebebahnbreiie und -dicke wirken sich beispielsweise die Gewebeart, -Steifheit, -Oberflächenbeschaffenheit, usw. luf den Wickelvorgang aus, wobei insbesondere im Zusammenhang mit kaschierten bzw. mehrlagigen Geweben Schwierigkeiten auftreten.
Auch die zwischen den Ab- und Aufwickelstellen l=e«ende Behandlung des Gewebes hat einen Einfluß auf den Wickelvorsang. Diese vielen unterschiedlichen Faktoren führen dazu, zumal wenn sie sich insgesamt nachteilig auf den Wickelvorgang auswirken daß auf herkömmlichen Wickelmaschinen hergestellte Stoffbahnwickel schwere Fehler aufweisen. Die Wickel können z. B. »teleskopieren«, d. h„ der Rollenkern und die anliegenden Gewebelagen treten in Form eines Konus axial aus einer der Stirnflächen des Wickels vor, wobei in der anderen Stirnfläche eine entsprechende Vertiefung besteht. Dieses Teleskopieren kann entweder schon beim Aufwickeln oder dan?cH im Falle schadhafter Wicklung durch di; Handhabung des Wickels entstehen. Infolge des ToIeskopierens können in den Gewebebahnen, namen;' eh an deren Rändern, schwere Schaden auftreten, die das Gewebe völlia oder größtenteils unbrauchbar mach. -ι. Auf jeden FaH erfordern zum Teleskopieren neige-r k Wicke! besondere Vorsichtsmaßnahmen sowoh! :·-; ihrer Lagerung al>. auch bei der nur mit Schwur __- keiten zif meisternden Weiterbehandlung.
Die bekannten Umwickelmaschinen mit zwisc··■.-:;-geschalteten Behandlungsstationen sind infolge in..., verwickelten Aufbaues sehr teuer. Beim Aufwies .-in der Gewebebahn muß der Antrieb anfänglich be: :- rmsern Drehmoment eine hohe Umdrchungsgesch- '■■■■■-diskeit gewährleisten. Soweit die lineare Aufwi'A. iaeschwindiskeit konstant gehalten werden soli. ■-.;■ ringen sich"anschließend die Wickeldrehzahl und ·....· größen sich das aufzubringende Drehmoment ».:.■-des sich infolge des Aufwickeins beständig *.■■ größernden Wickeldurchmessers. Die herkömnuu ' ·.-·. Vorrichtungen sind aus diesem Grund so ausge-p. daß sie befkonstanter Wickdgeschwindigkeit zu ^:- ginn des Aufwickeins sowohl die erforderliche 1:-. mc Drehzahl wie auch am Ende des Wickc'vorganges .;Us erforderliche hohe Drehmoment aufbringen können Solche Antriebe, die bei geringem Drehmoment uueh hohe Drehzahlen gewährleisten, sind jedoch Oir teuer.
Die für einen Betrieb ir.it konstanter Bahngeschwindigkeit erforderlichen Antriebe bereiten besondere Schwierigkeiten dann, wenn auch beim Anlaufen und Abbremsen, bzw. beim Rollenwechsel und auch beim !aufenden Wickelbetrieb die Bahnspannung konstant gehalten werden muß. Diese Forderung tritt vor allem auf beim Wickeln von dehnungsfähiger Ware, wie z. B. Maschenware od. dgl. Falls es hierbei nicht gelingt, die Bahnspannung unabhängig vom jeweiligen Wickeldurchmesser konstant zu halten, wird in den meisten Fällen der innen liegende Wickelbereich überdehnt und der außen liegende Wickelbereich zu lose aufgewickelt. Dieselben Erscheinungen ergeben sich, wenn bei ununterbrochenem Wickelvorgang ein Bahnspleißvorgang durchgeführt werden soll, da auch hierbei unmittelbar aufeinanderfolgend an einer der WickelsteUen sehr unterschiedliche Bahngeschwindigkeiten auftreten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, während des Aufwickel- bzw. Abwickelvorganges die Bahnspan.iung unabhängig von jeweils wechselnden Fördergeschwindigkeiten im wesentlichen konstant halten zu können und dabei auch Anlauf- und Abbrems- sowie Verbindungsvorgänge zu überbrücken.
Erfindungsgemäß geschieht dies bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art dadurch, daß mittels einer auf die jeweils wirksame Wickelstelle
umschaltbaren Rollenumfangs-Tasteinrichtung der Speicherantrieb steuerbar ist und daß in Abhängigkeit von der Stellung des Speicherantriebs der umschaJtbare Wickelstellenantrieb steuerbar ist.
Diese Wickelvorrichtung gestattet es, den Speicher jeweils so zu steuern, daß die Bahnspannung weitgehend konstant gehalten werden kann, und zwar unabhängig davon, ob Verbindungsvorgänge und die damit zusammenhängenden Anläufe bzw. Abbremsungen auftreten. Darüber hinaus läßt sich die Umwickelvorrichtung so steuern, daß jeweils die volle Speicherkapazität für den nächstfolgenden Verbindungsvorgang bzw. Rollenwechselvorgang zur Verfügung steht, wobei aber gleichzeitig der Speicher noch die Wirkung des gesteuerten Spannungsaus-Bleichers beibehält.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung ist der Speicherantrieb zur Regelung der Bahnspannung in an sich bekannter Weise druckregelbar ausgebildet und mit nicht volumenbeständigem Druckmittel be-.iufschlagbar. Durch diese Maßnahme wird in ein-■acher Weise die Bahnspannunfe einstellbar gemacht und eine schnell und weich einsetzende Arbeitsweise der Speicher-Füllung bzw. Speicher-Abgabe e<reicht, da das nicht volumenbeständige Druckmittel keine massenbedingten Verzögerungswirkungjn des Regeleinsatzes erzeugt. Gewichtsausgleichsanordnungen sowie umfangreiche hydraulische Aggregate können somit vermieden werden.
Ferner wird die Erfindung in vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet, daß die Fördermenge der d rehzahl regelbaren hydraulischen Wickelantriebe der Wickelstellen in Abhängigkeit von der Stellung des Speicherantriebes einstellbar ist.
Dadurch wird erreicht, daß in Abhängigkeit von dem jeweiligen Füllungsgrad des Speichers eine Regelung der Wickelstellenantriebe erfolgen kann, so daß plötzliche völlige Entleerungen oder Überfüllungen des Speichers ausgeschlossen werden können. Dabei werden drehzahlregelbare hydraulische Wickelantriebe als bekannt vorausgesetzt.
Zum Erfassen des wirksamen Rollenumfanges wird je eine Taster-Rolle verwendet, welche in weiterer Ausgestaltung der Erfindung über eine Kurvenscheibe mit einem Steuerventil verbunden ist. Dadurch ist es möglich, ein vorbestimmten Programm für die Steuerbzw. Regelwirkung einzugeben, was durch entsprechende Ausgestaltung der Kurvenform erzielt werden Kann.
Die Erfindung wird ferner uaiiu.cn weiter aus gebildet, daß ein den Speicherinhalt erfassender Schaltarm zum Beeinflussen des Wickebtellen-Antriebes herangezogen wird, so daß in einfacher Weise eine Rückwirkung zwischen Speicherinhalt und Rolleninhalt erzielt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachstehend im einzelnen !beschrieben. Bs zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der einen Stirnseite der Umwickelvorrichtung,
F i g. 2 und 3 Ansichten auf die beiden Endseiten der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung,
F i g. 4 iii schematischer Darstellung wesentliche Teile der Steuereinrichtung,
Fi ig. 5 eine andere schematische Ansicht eines anderen Teiles der Steuereinrichtung,
F i g. 6 eine Ansicht der anderen Stirnseite der in F i g. 1 bis 3 dargestellten Umwickelvorrichtung,
F i g. 7 eine schematische Darstellung der Umwikkelvorrichtung in Verbindung mit einer Behandlungsmaschine,
Fig. S bis 11 schimärische Darstellungen des Spleißvorganges zu verschiedenen Zeitpunkten,
F i g. 12 Einzelheiten der Leerlaufrollenaufhängung in Seitenansicht.
Fig. 13 eine Seitenansicht des Antriebes der zum Spleißen dienenden Druckrollen,
F i g. 14 die elektrische Steuerschaltung der Vorrichtung,
F i g. 15 die pneumatische Steuerschaltung der Vorrichtung,
F i g. 16 die hydraulische Steuerschaltung der Vorrichtung.
In den F i g. 1 bis 3 ist eine Wickelvorrichtung dargestellt, welche im wesentlichen aus zwei parallel zueinanderstehenden Ständerteilen 20 und 22 besteht. die von Querstrebe.. 24 zusammengehalten werden. Die Wickelvorrichtung A-eist eine obere und untere Wickelstelle auf, welche durch Wickelantriebe 26 bzw. 28 angetrieben sind. Die V'ickelantriebe 26 und 28, die einander gleichen, werden von Steuervorrichtungen drehzahlveränderlich gesteuert. Die Wickelvorrichtung ist mit einem Speicher 30 versehen, dem eine zweifache Funktion zukommt. Einmal regulier: er die Spannung der ^in- bzw. auslaufenden Bahn und zum anderen ermöglicht er es. die ein- bzw. auslaufende Bahn anzuhalten, wenn infolge einer fertig gewickelten Rolle in einer der beiden Wickelstationen die Bahn getrennt und das eine Bahnende an einem leeren Rollenkern in der anderen Wickelstation befestigt werden muß. Hierbei «teht die Bahn am Fi 1- bzw. Ausgang des Speichers 30, d. h. nahe den Wik kelstatiunen still oder läuft nur sehr langsam vor bzw. wird im weiteren Betrieb mit unverminderter Geschwindigkeit aus dem Speicher 30 aus- bzw. in diesen eingeführt und von diesem unter gleichbleibender Bahnspannung abgegeben bzw. aufgenommen. Wenn das vorauslaufende Bahnende mit seinem Anfangsstück an den leeren Rollenkern angelegt ist, fängt dieser an, sich zu drehen, vvobei er das indessen in den Speicher 30 ein- bzw. ausgelaufene Bahnstück aus diesem wieder herauszieht bzw. in diesen einspeist. Folglich kann der Speicher 30 beim nächsten Rollenwechsel wieder zusätzlich eine vorbestimmte Bahnlänge aufnehmen bzw. abgeben.
Die Bahn läuft jeweils vor dem Ein- oder Auslaufen in die bzw. aus der Wickelstation durch den Speicher 30. Der Speicher 30 besteht aus einem senkrecht bewegbaren Umlehkrollenträger32 der sechs Umlenkrollen 34, 36, 38, 41, 42 und 44 aufweist. Dei Umlenkrollenträger 32 ist über eine Kolbenstange 50 mit einem Kolben 46 (F i g. 15) verbunden, der ir; eine-i Zylinder 48 geführt ist (F i g. 1, 4 und 12). Die in dem Speicher 30 !gespeicherte Bahn verläuft jeweils von einer der Umlenkrollen 34. 36, 38, 40, 42 und 44 jeweils zu einer ihr gegenüber stationär angeordneten Umlenkrolle 52, 54, 56, 58, 60, 62 und 64., wobei die unter der Rolle 52 in den Speicher 30 einlaufende Bahn abwechselnd zwischen den korrespondierenden UmlenkroUen in folgender Reihenfolge verläuft: Rolle 52, 34, 54, 36, 56, 38, 58, 40, 60, 44 und 64. Von der letzten Umlenkrolle 64 wird die Bahn über zwei weitere Umlertkrollen 66 und 68 über das Vorrichtungsgestell hinweggeleitet und läuft dann durch eine Bahntrenneinrichtung 70. Nach der Bahntrenneinrichtung 70 läuft die Bahn über zwei Umlenkrol-
len 72 und 74 und durch eine Spleißvorrichtung 76 entweder der oberen oder der unteren Wickelstation zu.
Der Umlenkrollenträger 32 besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten Trägerplatten, die an senkrechten Führungsstangen 80 längsgeführt sind. An jeder Trägerplatte (Fig. 1, 3 und 4) ist eine Rollenkette 82 befestigt, die über leerlaufende Umlenkkettenräder 84, 86, 88 sowie über ein auf einer Welle 92 ,befestigtes Antriebskettenrad 90 läuft. Außer den beiden Antriebskettenrädern 90 trägt die Welle 92 zwei kleinere Kettenräder 94, auf denen Rollenketten 96 geführt sind, die jeweils mit der Kolbenstange 50 eines Kolbens 46 verbunden sind. Wird den Zylindern 48 Druckluft zugeführt, so daß die Kolbenstangen SO eingezogen werden, dreht sich die Welle 92 gemäß F i g. 4 entgegen dem Uhrzeigersinn. Folglich wird der Umlenkrollenträger 32 aufwärts bewegt, wodurch die im Speicher 30 vorhandenen Bahnstücke gespannt werden. Die Durchmesser der Kettenräder 90 und 94 sind so aufeinander abgestimmt, daß durch einen Hub der Kolben 46 in den Zylindern 48 der Umlenkrollenträger 32 über die gesamte Länge der Führungsstangen 80 verschoben werden kann. Bei der Bewegung des Umlenkrollenträgers 32 aus seiner tiefsten in seine höchste Lage an den Führungsstangen 80 drehen sich die Welle 92 und die Kettenräder 90 um weniger als eine Umdrehung.
Über die Drehung der Welle 92 wird gleichzeitig die Fördermenge einer hydraulischen Regelpumpe 98 (Fig. 16) gesteuert. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist an dem einen äußeren Ende der Welle 92 ein Zahnrad 100 befestigt, das mit einem Zahnrad 102 in Eingriff steht. Das Zahnrad 102 ist über eine Welle 104 im Maschinenrahmen gelagert. Auf der Welle 104 ist eine Steuerkurvenscheibe 106 befestigt, auf der eine auf einem Steuerhebel 110 befestigte Steuerrolle 108 läuft. Der Steuerhebel 110 ist in einem Gelenk 112 am Maschinenrahmen gelagert. An dem der Steuerrolle 108 gegenüberliegenden Ende des Steuerhebels 110 ist ein Seilzug 114 befestigt, der mit der Steuerung der hydraulischen Regelpumpe 98 verbunden ist. Die Steuerkurvenscheibe 106 ist so geformt, daß bei abnehmender Aufnahmefähigkeit des Speichers 30, d.h. bei emporsteigendem Umlenkrollenträger 32, der Steuerhebel 110 im Uhrzeigersinn (F i g. 4) geschwenkt wird, wobei der Seilzug 114 gespannt und dadurch die Fördermenge der Regelpumpe 98 erhöht wird. Demzufolge wird die Umdrehungsgeschwindigkeit der wirksamen laufenden Wickelrolle erhöht, so daß dem Speicher 30 mehr Bahnlänge entnommen wird, mithin senkt sich der Urxrienkrollenträger 32 wieder ab und die Aufnahmefähigkeit des Speichers 30 nimmt zu. Wenn im umgekehrten Falle der Umlenkrollenträger 32 sich nahe seiner tiefsten Lage befindet, wird der Steuerhebel 110 in entgegengesetzter Richtung verschwenkt. Dadurch wird der Seilzug 114 entspannt und die Fördermenge der Regelpumpe 98 sinkt entsprechend, so daß sich die Aufwickelgeschwindigkeit vermindert und der Umlenkrollenträger 32 wieder angehoben wird und damit vom Speicher 30 wieder mehr Bahnlänge aufgenommen wird.
Die Fig. 1 und 5 lassen erkennen, daß die Vorr.chtung mit einer Einrichtung versehen ist, mit der der Durchmesser der Wickel ständig gemessen werden kann. Das kontinuierliche Messen des Wickeldurchmessers ist zur Anpassung der Bahnspannung an den jeweiligen Wickeldurchmesser erforderlich. Außerdem soll naoh Erreichung eines vorbestimmten Wiokeldurchmessers der weitere Aufwickelvorgang beendet und auf die andere Wickelstation selbsttätig übertragen werden. Als Wickel-Umfangs-Meßeinrichtung ist an jeder Wiokelstation ein gebogener Tastarm 116 angeordnet, der an einer Tastwelle 118 /befestigt ist und an seinem freien Ende eine Tastrolle
ίο 120 trägt. Die Tastrolle 120 liegt am Umfang des jeweils laufenden Wickels an. An der Tastwelle 118 ist ein weiterer Tastarm 122 befestigt, an dessen freiem Ende ein federnd vorgespannter Kettenzug 124 angelenkt ist. Der Kettenzug 124 läuft über ein
J5 Umlenkkettenrad 126, welches auf einer Welle 128 befestigt ist. Auf der Welle 128 sind zwei Kurvenscheiben 130 und 132 befestigt, welche über entsprechende Rollenhebel mit einem Auslaßventil 134 bzw. mit einem Schalter 136 zusammenwirken. Die Kur-
äo venscheibe 130 ist so geformt, daß .bei zunehmendem Wickelumfang durch das Auslaßventil 134 der zugeordnete Leitungsdruok abnimmt. Die Form der Kurvenscheibe 132 ist so ausgelegt, daß der Schaher 136 betätigt wird, sowie der Wickel einen vorbc-
»5 stimmten Umfang erreicht hat.
Da die beiccn Wickel antriebe 26 und 28 bezüglich ihres Aufbaues identisch sind, beschränkt sich <V nachfolgende Beschreibung auf nur einen Am rieb Den Wickelantrieben 26 und 28 sind, wie F i p. 1
und 2 veranschaulichen, hydraulische Motorer. 138 bzw. 139 zugeordnet. Ein Zahnriemen 140 läuft über eine am Motor 138 bzw. 139 befestigte Riemenscheibe 142 sowie über eine Zahnscheibe 144, die auf einer mit einer weiteren Zahnscheibe 146 versehenen
Welle befestigt ist. Über die Zahnscheibe 146 lauft eui weiterer Zahnriemen 148, der über eine an eic; Welle 152 befestigte Zahnscheibe 150 geführt ist. Auf dem Innenende der Welle 152 steckt ein Spannfutter 154 das den Wickelkern 156 des jeweils laufenden
.40 Wickels festhält. Das durch die Zahnriemen 140 und 148 und durch die Zahnscheiben 142, 144, 146 und 148 erzielte Untersetzungsverhältnis beträgt etwa 6 : 1 bei einer entsprechenden Steigerung des Drehmomentes. Die beiden Motoren 138 und 139 werden von der
♦5 Regelpumpe 98 mit Druckflüssigkeit versorgt.
Sowie ein Wickel fertiggestellt ist, wird die Bahn abgetrennt und an ein Verbindungsstück 162 (F i g. S bis 11) am anderen Wickelkern angespleißt, wobei der Verbindungsspleiß gebildet wird, ehe die Bahn
so von dem fertiggestellten Wickel abgetrennt wird. Die Im g. 8 bis 11 veranschaulichen das Ende eines Aufwickelvorganges in der unteren Station und den Beginn eines neuen Wickelvorganges in der oberen Station. Die F i g. 8 zeigt, wie die Bahn 164 auf die
untere RoUe zu abwärts gezogen wird. Die Fig. 9 zeigt das Abschneiden und das Befestigen an dem Verbindungsstück 162. Damit die Verbindung gebildet werden kann, ist das fest mit dem Wickelkern verbundene Verbindungsstück 162 mit doppelseitig Senden Klebebändern 166 und 168 versehen. Die Verbindung wird durch den Druck zweier Verbindungsro len 170 und 172 hergestellt. Die Verbindungsrollen 170 und 172 werfen von in F i g. 13 gezeigten Druckluft-Verbindungs-Zylindern 174 md Un 8e8fn«°andergepreßt Die Verbindungsrollen 170 und 172 sind als gummiüberzogene durchlöcherte hohle Rollen ausgebildet, die an eine Unterdruckquelle angeschlossen sind, so daß sie ein Ver-
bindungsstück 162 zum Spleißen festhalten können (F i g. 8). Dabei wird ein Ende des Verbindungsstückes 162 gegen die Verbindungsrolle 172 gesaugt. Mit den Verbindungsrollen 170 und 172 arbeiten Quermesser 178 und 180 zusammen, die von Schwenkarmen 182, 184 gegen die der unteren bzw. der oberen Wickelstation zulaufende Bahn gepreßt werden können. Die Klinge des Quermessers 178 liegt quer über der von der Verbindungsrolle 170 der unteren Aufrollstation zulaufender Bahn und ist an den Schwenkarmen 182,184 befestigt. Das Quermes- *er 180 wird von den Schwenkarmen 184 (Fig. 11) quer auf die der oberen Wickelstation von der Verbindungsrolle 172 zugeleitete Bahn aufgepreßt. Eine in zwei Stellungen verschwenkbare Bürste 186 dient zum Abstützen des Gewebes an den den Quermessern 178,180 gegenüberliegenden Seiten. Die Verbindung wird von der Verbindungsrolle gebildet, die das vorauslaufende Ende des Verbindungsstückes 162 gegen die über die Verbindungsrolle laufende Bahn drückt, sobald der vorher fertiggestellte Wickel einen bestimmten Umfang angenommen hat. Die das Verbindungsstück 162 tragende Verbindungsrolle 172 (F ig. 8 und 9) wird an der Stelle, an der die Bahn 164 über die Verbindungsrolle 170 läuft, abwärts gegen di"se gedrückt. Zum gleichen Zeitpunkt, wenn das Klebstoffband 166 mit der Bahn 164 verbunden wird, vird dieses zwischen der Verbindungsrolle 170 und der unteren Wickelstation abgeschnitten. Die in F i g. 9 links vor den Vcibindungsroller. 170 und 172 zulaufende Bahn wird von dem Speicher 30 gespannt gehalten. Infolge dieser Spannung wird das Verbindungsstück 162 unter Druck zwischen den Verbindungsrollen 170 und 172 hindurchgezogen und dann in Richtung des Pfeiles (F i g. 10) nach links auf den Speicher 30 zu gefördert. Diese Bewegungsumkehr der Bahn ist darauf zurückzuführen, daß nach dem Abschneiden der Bahn von der Rolle diese nicht mehr in Richtung auf die Wickelstation gezogen werden kann. Durch die Bewegungsumkehr der Bahn 164 sowie des Verbindungsstückes 162 werden die beiden Klebbänder 166 und 168 mit der Bahn 164 verbunden. Sowie jedoch der leere Wickelkern sich zu drehen begirnt, wird die Bahn 164 mit der Spleißstelle erneut durch die Verbindungsrollen 170 und 172 durchgezogen, dieses Mal in Richtung auf die Aufwickelstation, so daß die Klebeverbindung zwischen dem Verbindungsstück 162 und der Bahn noch verbessert wird. In Fig. 11 sind die Verbindungsrollen 170 und 172 getrennt voneinander dargestellt und auf der Druckverbindungsrolle 170 befindet sich für den nächsten Spleißvorgang ein neues Verbindungsstück. Praktisch können die Verbindungsrollen 170 und 172 jedoch für längere Zeit gegeneinanderliegen, um der laufenden Bahn zusätzliche Spannung zu erteilen, in diesem Falle braucht das Verbindungsstück erst angebracht zu werden, wenn der nächste Spleißvorgang unmittelbar bevorsteht Dei beschriebene Spleißvorgang ist als Klebeverbindung zwischen dem Verbindungsstück 162 und der Bahn 164 ausgebildet Solange das Klebeband 166 gegen die iBahnl64 gepreßt wird, läuft diese entweder gar nicht oder nur sehr langsam vor. Auf diese Weise läßt sich die Verbindung zwischen dem Verbindungsstück und der Bahn sehr genau hersteilen. Der Spleißvorgang bzw. der Bahntrenn- und Bahnwechselvorgang bzw. die Spleißvorrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
In F i ig. 7 ist eine bevorzugte Anwendung einer beschriebenen Wickelvorrichtung mit Speicher 392 und Eearbeitungsstation 394 gezeigt. Die Bahn wird der Bearbeitungsstation 394 von einer Vorratsstelle, z. B. einer Abrollvorrichtung 396, zugeführt, die mit einem Wickel 398 und einem Reservewickel 400 bestückt ist. Die Bahn wird von dem Wickel 398 abgerollt und über einen Speicher 402 in die Bearbeitungsstation 394 eingeführt. Von dort läuft die Bahn ίο wieder durch einen Speicher 392 in die Aufwickelvorrichtung 390 über und wird in deren unteren Aufwickelstation auf einen Wickel 404 aufgewickelt. Sowie der Wickel 404 einen vorbestimmten Durchmesser erreicht hat, wird die Bahn an ein Verbin-J5 dungsstück der oberen Wickelstelle angespleißt. Wenn der Zulieferwickel 398 leer ist, wird das vorauslaufende Ende des Reservewickels 400 an das nachlaufende Ende des noch laufenden Wickels 398 angespleißt, so daß die Bahn ohne Unterbrechung ao weiterlaufen kann. Der Speicher 402 hält die Spannung sowie die Vorlaufgesohwindigkeit der in die fortlaufende Bearbeitungsvorrichtung 394 einlaufenden Bahn konstant, während die Spannung und Vorlaufgeschwindigkeit an der Aufwickelvorrichtung 390 a5 von dem Speicher 392 konstant gehalten wird. Die dargestellte Kombination von Abwickel- und Aufwickelvorrichtungen ermöglicht es unter anderem, Bahnen ohne Unterbrechungen zu bearbeiten, wobei Abwickeln und Aufwickeln der Bahnen infolge der ao Möglichkeit, die Bahnspannung jederzeit regulieren zu können, ohne Unterbrechung vor sich gehen können.
Die Arbeitsweise der Maschine läßt sich an Hand des in F i g. 14 schematisch dargestellten elektrischen Schaltkreises eingehend erläutern. Die Primärwicklung eines Transformators 200 liegt an Netzspannung, die Sekundärwicklung ist an Hauptleitungen angeschlossen, wobei in der Leitung 204 eine S'dierung 206 liegt. Zum Anlassen der Maschine dient ein Moment-Kontaktschalter 208. Dieser liegt mit einem normalerweise geschlossenen Schalter 210 in Reihe. Mit diesen beiden Schaltern liegt ein weiterer Schalter 212 in Reihe, mit dem die Maschine abgeschaltet werden kann. Durch vorübergehendes Schließen des Schalters 208 wird ein Schütz 214 erregt, wodurch ein Paar normalerweise offene Kontakte 216 sowie nicht gezeigte Kontakte zum Anlassen eines Motors 218 geschlossen werden. Der Motor 218 treibt die Regelpumpe98 (Fig. 16) an. Gleichzeitig leuchtet eine den Lauf der Regelpumpe 98 anzeigende Kontrollampe 220 auf. Nachdem die Regelpumpe 98 angelaufen ist werden durch Schließen eui2s Moment-Kontaktschalters 222 mehrere Stromkreise erregt Der Schalter liegt in Reihe mit einem normalerweise geschlossenen Albstellschalter 224, der zwischen den Schalter 222 und einer bei Erregung des Schützes 214 über die Kontakte 216 mit der Hauptleitung 204 verbundenen Nebenleitung 226 liegt "wobei die Kontakt« 216 als Haltekontakte für den Schütz 214 dienen 60 Wird der Schalter 222 vorübergehend geschlossen wird ein Schütz 228 erregt, wodurch normalerweisf offene Kontakte 230 und ein nicht gezeigtes Kontakt paar geschlossen werden. Damit läuft ein Motor an der die Vakuumpumpe treibt "welche der Verbin· 65 dungsrollen 170 und 172 Unterdruck zuführt. Gleichzeitig leuchtet eine das Funktionieren der Pumpe anzeigende Lampe 232 auf.
Das Spleißen wird durch vorübergehendes Schlie-
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ίο
ßen eines Schalters 234 oder des Schalters 136 (Fig. 5) eingeleitet. Indem einer der Schalter 136, 234 geschlossen wird, wird ein Schütz /Ci? von der Nebenleitung 226 über den normalerweise geschlossenen Schalter 224 und die .geschlossenen Kontakte 230 unter Strom gesetzt. Beim Erregen der Relaisspule ICR, schließen sich die normalerweise offenen Kontakte ICR-A, so daß das Schütz in angezogenem Zustand einrastet, wobei gleichzeitig die Spulen TD-I, TD-3 und TD-A von Zeitverzögerungsrelais erregt werden. Die Relais TD-I, TD-3 und TD-A dienen zum Auslösen bestimmter Maschinenfunktionen in bestimmter Reihenfolge. Zwei Paare normalerweise offener Kontakte TD-IA und TD-IB des Verzögerungsrelais TD-I schließen sich eine gewisse Zeit nach dem Einschalten des Zeitverzögerungsrelais TD-I, indem die Schalter 234 oder 136 vorübergehend geschlossen werden. Ein Ventil, von dem es abhängig ist, ob die obere oder die untere Verbindungsrolle mit Unterdruck versorgt wird, ist mit Schaltern 242 und 243 verbunden.
In. F i g. 14 ist die Maschine in Vorbereitung für einen Spleiß aus der unteren Wickelstation gezeigt; die Schalter 242 und 243 sind so angeordnet, daß sie zum Betätigen der unteren Verbindungsrolle 170 und des oberen Quermessers 180 nacheinander die Schützen 238 und 240 erregen. Wenn die Kontakte TD-A A schließen, wird die Spule eines Verzögerungsrelais TD 2 erregt, das die Schaltkreise nach erfolgtem Spleißen neu einstellt.
Zu diesem Zwecke sind dem Relais TD-2 ein Paiar normalerweise geschlossene Kontakte TD-2 A zugeordnet, die sich nach Ablauf einer bestimmten Zeit nach dem Erregen des Relais TD-A öffnen. Sowie die Kontakte TD-2 A sich öffnen, schaltet das Schütz 228 ab; außerdem öffnen sich die Haltekontakte 230, und somit fallen auch die Relaisspulen ICR, TD-I, TD-3 und TD-A ab. Durch Abschalten des Relais /CR öffnen sich die Kontakte ICR-A; damit werden auch die Schütze 236, 238, 239 und 240 abgeschaltet.
Das Verzögerungsrelais TD-A hat außerdem ein Paar normalerweise geschlossene Kontakte TD-A B, die mit einer Relaisspule 2 CR in Reihe geschaltet sind. Das Relais ist mit einem Paar normalerweise geschlossener Kontakte 2CR-A verschen, die die Förderung der Regelpumpe 98 steuern. Durch Schließen der Kontakte des Relais TD-I A wird eines der Ventilsteuersolenoide 236 oder 238 unter Strom gesetzt. Beim Schließen der Kontakte TD-A A werden Solenoide 239 oder 240 erregt. Welches der Solenoicle beim Schließen der Relaiskontakte TD-IA bzw. TD-A A erregt wird, ist von den mechanisch mit einem Ventil zum Regeln des an den Verbindungsrollen 170 und 172 wirkenden Unterdruckes verbundenen Schaltern 242 und 243 abhängig. Wenn die Schalter 242 und 243 wie in F i g. 14 geschaltet sind, werden die Schütze 238 und 240 erregt. Bei erregtem Schütz 238 wird ein Umstellventil so gestellt, daß die untere Verbindungsrolle angehoben wird. Bei Erregung des Schützes 240 wird ein Ventil umgeschaltet und das obere Quermesser wird in der richtigen Ze.ifol^e betätigt.
Um die Verbindung der Motoren 138 und 139 rar Regelpumpe 98 elektrisch steuern zu können, sind zwei Schalter 244 und 246 vorgesehen. Der Schalter 244 liegt mit einem Relais 3 CA in Reihe, das normalerweise offene Halte&ontakte 3 CR-A hat. Diese Kontakte liegen parallel zum Schalter 244 und in Reihe mit einer Kontrollampe 248. Beim Schließen der Kontakte 3 CR-A rastet das Relais 3 CR ein. Auch wird dadurch ein Relais 5 CR erregt, das ein Paar normalerweise offener Kontakte 5 CR-A hat, die in Reihe zu einem Schütz 250 zum Steuern der Pumpenförderung liegt.
Der Schalter 246 liegt in Reihe mit einem Relais 4 CR; dieses schließt sich, sowie der Schalter momentan geschlossen wird. Durch das Schließen des Schalters 246 und die Erregung des Relais 4 CR schließen Kontakte 4 CR-A, und damit verbleibt das Schütz 4 CR angezogen. Zudem leuchtet ein Kontrollicht 252 auf, und eine Relaisspule 6 CR wird erregt. Die Spule 6 CR hat normalerweise offene Kontakte 6 CR-A, die zu den Kontakten 5 CR-A parallel geschaltet sind. Ein Schalter 254 mit einem zwischen den Relaiskontakten 3 CR-A und der Spule des Relais 3 CR liegenden Kontaktpaar sowie einem zweiten Kontaktpaar, das zwischen den Relaiskontakten ACR-A und dem Relais 4CR liegt, dient zum Abschalten der Motoren 138 und 139 soweit das erforderlich ist.
Ein normalerweise offenes Kontaktpaar TD-IB, welches durch das Verzögerungsrelais geschlossen gehalten wird, dient zum Erregen von Schützen 266 und 268. Welcher der hydraulischen Motoren 138 und 139 läuft, wird von einem Regelkreis bestimmt, in dem Relaisspulcn LR-I und LR-2 mit Kontaktnaareη /.R-I A und /.R-I R brw. /.R-2 A und LR-2 B liegen. Die Kontakte LR-IA und LR-2 A sind geschlossen, hingegen sind die Kontakte LR-I B und LR-2B geöffnet. Die Relais sind so geschaltet, daß beim jeweiligen Schalten eines Schützes die geschlossenen Kontakte geöffnet und die offenen Kon takte geschlossen werden. Zum Schalten der Spulen dienen normalerweise offene Schalter 262 und 264.
Solange die Schalter 262 und 264 geöffnet sind, werden die Spulen LR-I und LR-2 von den Kontakten der Verzögerungsrelais TD-3 und TD-A in Erregung gehalten, da diese Kontakte mit den Spulen LR-I und LR-2 in Reihe liegen.
Die Relais LR-I und LR-2 liegen in einem Stromkreis zum Erregen des Schützes für den oberen Motor sowie des Schützes für den unteren Motor. Eine mit Schaltern 270 und 272 in Reihe geschlossene Abzweigung des Kreises enthält das Schütz 266 des oberen Motors sowie die Relaiskontakte LR-I A und LR-2 A und normalerweise offene Relaiskontakte 3 CR-B. Eine weitere Abzweigung enthält das den unteren Motor steuernde Schütz 268 sowie die Kontakte LR-IB und LR-2 B und Relaiskontakte ACR-B. Die Schalter 270 und 272 liegen den den Meßgeräten zum Messen der Wickeldurchmesser. Werden sie geöffnet, wenn zum Beispiel ein Wickel einen zu großen Durchmesser annimmt, dann schaltet die Maschine ab. Ein zum Schütz 266 parallel geschaltetes Schütz 274 schaltet ein Ventil, welches die Spannung des der oberen Wickelstation zulaufenden Bahn reguliert. Für die untere Wickelstalion ist ein Schütz 276 vorgesehen, das parallel zu dem Schütz 268 geschaltet ist.
Um den oberen Motor absatzweise drehen zu können, ist ein Momentschalter 278 vorgesehen, der im geschlossenen Zustand die Schütze 266 und 274 sowie ein Schütz 282 unter Strom hält. Ein Schalter 280 läßt den Motor 139 die gleiche Funktion ausüben, indem Schütze 268. 276,282 erregt werden.
F i g. 15 zeigt die pneumatische Steuerung der
Jl
Maschine. In einer Hauptleitung 290 liegen ein Filter' 292 und ein öler 294. Hinter dem öler 294 liegen Abzweigungen, welche zu Druckreglern 296, 298, 300 und 302 führen. Der Druckregler 296 regelt den Luftdruck der Speicherzylinder 48, während der Druckregler 298 die Vorspannung der Speicherzylinder 48 reguliert. Der Druckregler 300 steuert den Luftdruck der Verbindungszylinder 174 und 176. Der Druckregler 302 steuert den Luftdruck eines Fördermengenzylinders 304 und eines Drehzylinders 306, der die absatzweise Drehbewegung der Motoren 138 und 139 ermöglicht. Der Druckregler 296 ist mit dem der oberen Wickelsiation zugehörigen Auslaßventil 134 (F i g. 5) verbunden. Außerdem ist der Regler 296 mit einem Auslaßventil 310 verbunden. Die Funktion der Auslaßventile 134 und 310 liegt im Verändern des den Speicherzylindern 48 zugeführten Luftdruckes, so daß die sich mit dem Durchmesser des Wickels ändernde Bahnspannung reguliert werden kann. Dem Auslaßventil 134 ist ein Magnetventil mit Magnet 252 und Umschaltventil 312 zugeordnet, welches die Auslaßöffnung des Auslaßventils 134 von einem Trennventil 314 trennt, solange die Spule nicht erregt ist. Bei erregtem Magnet 252 wird über dessen Ventil 312 zwischen dem Auslaßventil und dem Trennventil 314 die Verbindung hergestellt. Auf ähnliche Weise ist bei erregtem Magnet 254 über dessen Ventil 316 (F i g. 15) die Verbindung zwischen dem Auslaßventil 310 und dem Tr.anventil 314 hergestellt. Es ist jeweils immer nur einer der Magnete 252 und 254 erregt. Eine Kugel im Trennventil 314 wird von der Beaufschlagung stets so gestellt, daß die Leitung mit dem geringeren Druck vom größeren Druck geschlossen gehalten wird. Bei erregtem Magnet 252 stehen die unteren Räume der Speicherzylinder 48 über das Trennventil 314 mit dem Auslaßventil 134 in Verbindung. Das Auslaßventil 310 ist über die Ventile 316 und 314 an die Zylinderräume 48 angeschlossen, wenn der Magnet 254 erregt ist.
Über ein parallel zu einer Drossel 320 liegenden Rückschlagventil 318 steht der Druckregler 298 mit den oberen Zylinderräumen 48 der Speicherzylinder in Verbindung. Der Druckregler 298 ist stets auf einen Druck eingestellt, der größer ist als der des Druckreglers 296, und die von den Kolben 246 auf den Umlenkrollenträger 32 ausgeübte Kraft ist abhängig von der effektiven Druckdifferenz zwischen dem Druckregler 296 und den Auslaßventilen 134 und 310.
Die Steuerbaihn der Kurvenscheibe 132 kann einstellbar ausgebildet werden. In der Leitung zwischen dem Rückschlagventil 318 mit Drossel 320 und den oberen Zylinderräumen 48 liegt ein Überdruckventil 322.
Der Auslaß des Druckreglers 300 ist mit über Magnete 236 und 238 schaltbaren Magnetventilen 324 und 326 verbunden. Solange die Magnete 236 und 238 abgeschaltet sind, stehen die oberen Räume der Verbindungszylinder 174, 176 unter Druckluft. Folglich wird der Kolben des Verbindungszylinders 176 eingezogen und der des Verbindungszylinders 174 ausgefahren. Bei erregtem Magnet 236 wird dem unteren Zylinderraum 176 Luft zugeführt, während der obere Raum über das Ventil 324 entlüftet wird. Bei erregtem Magnet 238 steht der untere Zylinderraum 174 unter Druck und der obere Raum ist entlüftet. Die Bewegung der Kolben in den Zylindern 176 und 174 führt die zugeordneten Verbindungsrollen 170, 172 in ihre Spleißstellungen; d. h., wenn Magnet'236 erregt wird, wird die Verbindungsrolle 172 in Spleißstellung gerückt, während die Erregung des Magneten 238 eine Bewegung der Druckrolle 170 in ihre Spleißstellung nach sich zieht.
Zur Steuerung der Messerbewegung sind von Magnet 240 und 239 sowie Ventilen 328 bzw. 330 gesteuerte Zylinder vorhanden. Sind die Magnete abgeschaltet, liegen die Ventile in ihren in Fig. 15
ίο gezeigten Stellungen und die oberen Räume der Zylinder 332 und 334 stehen mit dem Druckregler 300 in Verbindung. Die Kolben 336 und 338 sind dabei in die Zylinder 332 bzw. 334 zurückgezogen. Wird der Magnet 240 erregt, schaltet das Ventil 328 und verbindet den Druckregler 300 mit dem unteren Raum des Zylinders 332; dadurch wird der Kolben 336 ausgefahren. Der Druck im unteren Zylinderraum entweicht durch das Ventil 328. Das obere Quermesser 180 bewegt sich dabei in Schneidstellung.
»0 Wird der Magnet 239 eingeschaltet, stellt sich das Ventil 330, wie in Fig. 15 gezeigt, um, <,o daß die Auslaßöffnung des Druckreglers 300 über das Ventil 330 an den unteren Raum des Zylinders 334 gelegt wird, während der Druck aus dem oberen Zylinder-
»5 raum über das Ventil 338 abgelassen wird. Damit fährt der Kolben 338 aus und bewegt das Quermesser 178 in seine Schneidstellung.
Die Auslaßöffnung des Druckreglers 302 steht mit dem Förderanengenregelzylinder 304 über ein von einem Magneten 250 versehenes Ventil 340 in Verbindung. Außerdem ist der Auslaß des Druckreglers 302 mit dem die absatzweise Drehbewegung des Wickels auslösenden Drehzylinders 306 verbunden, wobei hier ein von einem Magneten 282 betätigtes Ventil 342 vorhanden ist. Unter den in F i g. 15 dargestellten Bedingungen sind, wenn beide Magnete 250 und 282 abgeschaltet sind, die oberen Räume der Zylinder 304 und 306 über die Ventile 340 bzw. 342 mit dem Druckregler 302 verbunden. Ist der Magnet 250 erregt, werden die Verbindung*.." umgekehrt und die untere Kammer des Zylinders 304 wird über den unteren Teil des Ventils 340 mit dem Druckregler 302 verbunden. Der obere Zylinderraum wird entlüftet. Bei Erregung des Magneten 282 werden die Verbindungen zum Zylinder 306 umgekehrt, d. h. dessen unterer Raum wird unter Druck gesetzi, während der obere Raum entlüftet wird. Der hydraulische Regelkreis der Maschine ist in F i g. 16 dargestellt. Die Regelpumpe 98 liegt über eine mit Rückschlagventil 352 versehene Leitung an einer ölwanne 350. Der Auslaß der Regelpumpe 98 führt durch ein Rückschlagventil 354, das parallel zu einer Drossel 356 liegt, zu einer Hauptleitung 358, deren Druck von einem Druckregler 360 reguliert wird. Aus der Hauptleitung 358 fließt die Druckflüssigkeit durch Rückschlagventile 362 und 364 den Wickelmotoren 138 und 139 zu. Zwischen Ein- und Auslaß jedes Wickelmotors 138 liegt ein Rückflußkreis mit in Reihe liegenden Rückschlagventil 366 und Drossel
368. Ein ähnlicher Kreis mit Rückschlagventil 370 und Drossel 372 besteht für den Motor 139. Die Auslässe der Motoren 138 und 139 sind durch Sicherheitsventile 374 bzw. 376 gesichert. Die Betätigung der Wickelmotoren 138 und 139 wird von einem Dreiwegventil 378 gesteuert, welches, wenn auf Mittellage geschaltet, beide Motoren auf Leerlauf schaltet. Bei Erregung des Magneten 248 schaltet das Dreiwegventil 378 nach rechts (F i g. 16), wodurch
S de* M°tors «8 über den linken Teil des 378 und das belastete Rückschlagventil 380 ölwanne vebd id G
Magnet 250 eingeschaltet, wird der Auslaß des Motors 138 über den rechten Teil des Ventfls 378 an di li 358 l ähd d
^. j Λ, ■"-"- «ui.Muuag»cimi jow motors ijö uoer aen rctmcii lcu ues vcnius jyg an
dPr Mt «Teu verbund«a wird. Gleichzeitig steht die Hauptleitung 358 gelegt, während der Motor 139
i.nLrT η ^1/™ lmken Teil des Ventils 378 über das belastete Rückschlagventil 380 mit der öl
unter dem Druck der Hauptleitung 358. Wird der 5 wanne verbunden wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Umwickelvorrichtung für Bahnen aus Gewebe od. dgl., welche zwei regelbare Wickelstellen mit Spleißvorrichtung sowie einen gesteuerten Speicher aufweist, wobei die Wickelstern sowie der Speicher mittels steuerbarer Druckmittelantriebe betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß i... tels einer auf die jeweils wirksame Wickelstelle umschaltbaren Rolienumfangs-Tasteinrichtung (116 bis 134) der Speicherantrieb (48, 50) steuerbar ist und daß in Abhängigkeit von der Stellung des Speicherantriebs der umschaltbar? Wickelstellenantrieb (198. 138. 139) steuerbar ist.
2. Umwickehorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherantrieb (48, 50) zur Regelung der Bahnspannung in an sich bekannter Weise druckregelbar mit nicht volumenbeständigem Druckmittel beaufschlagbar ist.
3. Umwickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Stellung des Speicherantriebes (48. 50) in an sich bekannter Weise die Fördermenge der drehzahlregelbaren hydraulischen Wickelantriebe (26, 28) der WickelsteUen einstellbar ist.
4. Umwickelvorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die leiteinrichtung (116, 120) ein Ventil (134) sttuert, das über eine Kurvenscheibe (130) mit einem gegen den Rollenumfang anliegenden Arm (116) verbunden ist.
5. Umwickelvorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß als WickelsteUenantrieb (26, 28) hydraulisch betriebene Motoren (138. 139) und eine Hydraulik-Regelpumpe (98) vorgesehen sind, die mittels eines auf die Länge des im Speicher laufenden Gewebes ansprechenden Schaltarmes (110) regelbar ist.
DE19702013237 1969-03-21 1970-03-19 Vorrichtung zum Umwickeln von Gewebebahnen od dgl Expired DE2013237C (de)

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