DE2013151B2 - Brennerlanze zum Frischen von Roheisen - Google Patents

Brennerlanze zum Frischen von Roheisen

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DE2013151B2 DE2013151A DE2013151A DE2013151B2 DE 2013151 B2 DE2013151 B2 DE 2013151B2 DE 2013151 A DE2013151 A DE 2013151A DE 2013151 A DE2013151 A DE 2013151A DE 2013151 B2 DE2013151 B2 DE 2013151B2
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Description

stoff zugeführt. Die F i g. 3 dieser USA.-Patentschrift
45 zeigt dann noch die konzentrische Anordnung von Röhren mit r-ier inneren, Sauerstoff führenden und einer äußeren, den gasförmigen Brennstoff führenden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennerlanze Röhre, wobei jedoch Kühlmittel nicht angegeben zum Verbrennen fließfähiger Brennstoffe bei gleich- sind.
zeitiger Rauchunterdrückung zum Frischen von ge- 50 Schließlich läßt sich der DT-AS 1 244 215 noch schmolzenen Metallen, bestehend aus mehreren kon- eine Aufblaslanze mit Kühlung für einen Siemenszentrischen Röhren, wobei eine innere, Sauerstoff Martin-Ofen entnehmen, bei welcher jedoch lediglich führende Röhre in einer Düse mündet, die als Dop- Sauerstoff und ein diesen verdünnendes Gas, beipelkegel mit einem zylindrischen Zwischenstück und spielsweise Wasserdampf, zugeführt wird; weitere sich außen öffnenden Kegelteilstümpfen ausgebildet 55 Brennstoffe sind nicht vorgesehen,
ist, mit einer die innere Röhre umschließenden, Allgemein kann noch verwiesen werden auf die
Brennstoff führenden und in den der inneren Röhre US-PS 3 236 281, 3 078 084, 3 232 748.
zugewandten Kegelstumpfteil übergehenden weiteren Nachteilig ist bei sämtlichen bekannten Anordnun-
Röhre und mit einer Düse und Röhren umgebenden gen, daß diese nur unter teilweise extrem starker und ein Kühlmittel transportierenden Ummantelung. 60 Rauchentwicklung arbeiten und nicht in der Lage
Eine solche Brennerlanze ist bekannt aus der sind, eine ruhig brennende Flammenform zu entwik-US-PS 3 202 201, die auf die Urheberin auch vorlie- kein.
gender Erfindung zurückgeht. Bei der bekannten Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
Brennerlanze sind fünf ineinandergeschachtelte, kon- eine Brennerlanze zu schaffen, die in der Lage ist, zentrisch angeordnete und von Röhren gebildete 65 unter Verbrennung fließfähiger Brennstoffe beim Kammern vorgesehen, wobei die von innen aus dritte gleichzeitigen Aufheizen und Frischen von Metallen Kammer das Kühlmittel zu den Düsenauslaßberei- ohne nennenswerte Rauchentwicklung zu arbeiten,
chen transportiert und die äußerste fünfte Kammer Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus
3 4
yoa der eingangs genannten Brennerlanze und be- passieren die kombinierten Ströme eine Zwischensteht erßndungsgemaß dann, daß die Ummantelung zone, in welcher ein gleichförmiger Querschnitt des ausschließlich gebildet ist von einer weiteren dritten, Gasstromes aufrechterhalten wird. Nach dieser ZwianderDüsenauslaßoffnung sackartig abschließenden schenzone gelangt der Strom in einen Expansions-Rohre, daß die Sauerstotfun Überschuß führende in- 5 raum, der jedoch einige Beschränkungen aufweist neie Röhre sich lediglich ma einen kurzen Teilbe- und in welchem der Brennstoff mit einem Teil des jeich in den zugewandten Kegelstumpfteil erstreckt, Sauerstoffes verbrannt wird und der verbleibende daß bei gleichgroßem Öffnungsdurchmesser der Ke- Sauerstoff in Verbindung mit dem Brennstoff für den gelteilstümpfe der dem Sauerstoff rohr (11) züge- Frisch-bzw. Aufbereitungsvorgang verwendet wird, fcefcift Kegelleitstumpf (25) geringfügig größer ist io In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der und daß die Wandlange des zylindrischen Zwischen- innere Sauerstoffstrom mit einer größeren Geschwinstficks geringer als die jeweiligen Wandlängen der digkeit als der äußere Naturgasstrom geleitet, um Kegelteilstümpfe ist. einen Atmungseffekt zu erwirken.
Wesentlich ist bei der Erfindung, daß diese sich Wie herausgefunden wurde, ergibt dis Verwen-
auf das Gebiet fließfähiger und daher auch Turbu- i5 dung dieses besonderen Verfahrens und des entspre-
lenzen entwickelnder Medien bezieht, und gerade chenden Apparates insbesondere Vorteile bei der
hier können schon geringfügige Änderungen bekann- Unterdrückung von Rauch- bzw. Abgasen im Zu-
ter Anordnungen zu vollkommen unterschiedlichen sammenhang mit der Anfrischung bzw. Aufbereitung
Wirkungsweisen führen. Die Erfmdung erreicht da- von Stahl in den entsprechenden, Metall herstellen-
her durch eine insgesamt anders gestaltete Düsenan- 20 den öfen. Dabei soll die Flamme die Oberfläche des
Ordnung und deren intensive Kühlung, die bis vorn geschmolzenen Metalls in einem Winkel im Bereich
an den Düsenmund heranführt, eine bisher nicht er- von 30 bis 75° bestreichen und die Spitze des Bren-
reichte Flammenform, die es vor allen Dingen auch ners so nahe wie nur möglich der Oberfläche der
ermöglicht, die Brennerspitze sehr nahe an die Ober- Schlacke angenähert und eingestellt werden. Beste
fläche des geschmolzenen Metallbades zu bringen, a5 Ergebnisse wurde bei einem geschmolzenen Stahlbad
ohne daß dies zu einer Rauchentwicklung oder zu bei einer Temperatur von etwa 1650° C und bei
einem Aussenden von kleinen Eisenoxydpartikeln einem Verhältnis von Sauerstoff zu Naturgas von
führt. Tatsächlich gelingt es durch die Gestaltung der etwa 2,5 :1 bis zu 4 :1 erzielt, wobei die günstigsten
Brennerdüse, die gemischten Gasströme, nämlich das Ergebnisse bei einem Verhältnis von 3 :1 erzielt
als Brennstoff verwendete Naturgas und den Sauer- 30 wurden.
stoff, in einer weichen und turbulenzfreien Weise zu In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel einer führen und zu verbrennen, wobei der gemischte Gas- Brennerlanze dargestellt, wie sie zur Durchführung strom bis zuletzt der Kühlwirkung unterworfen ist. des weiter vom geschilderten Verfahrens am besten Eine besonders günstige Wirkung wird dann er- geeignet ist. Die Brennerlanze 10 besteht aus drei zielt, wenn der Sauerstoff nach dem stöchiometri- 35 konzentrisch angeordneten Röhren 11, 12 und 13. sehen Verhältnis im Überschuß beigegeben wird und die aus Stahlrohr bestehen. Die äußere Röhre 13 mit einer größeren Geschwindigkeit als der äußere weist zwei abgerundete Endteile 15 und 16 auf und Naturgasstrom fließt. ist mjt der Röhre 12 an den mit 17 bezeichneten Weitere Ausgestaltungen sind Gegenstand der Un- Punkten verschweißt. Die zentrale innere Röhre 11 teransprüche und in diesen niedergelegt. 40 bildet einen Raum 20, der den Sauerstoff durch den Im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise Brenner 10 leitet. Die Röhre 11 hat zwei Ansätze eines Ausführungsbeispiels der Erfindung an Hand bzw. Verlängerungen 11a und life, die dazu beder Figuren im einzelnen näher erläutert. Dabei zeigt stimmt sind, einen gewünschten 45°-Winkel zwi-Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen sehen der Hauptlängsachse des Brenners und dem Brennerlanze, 45 kleineren Düsenteil 23 zu bilden. Ähnliche Ansätze Fig.2 ist ein vergrößertes Teilstück eines Seiten- bzw. Verlängerungen weisen auch die beiden andeschnittes der Brennerlanze nach F ig. 1; ren Röhren 12 und 13 auf, wobei die Ansätze ent-Fig.3 zeigt die erfindungsgemäße Brennerlanze sprechend mit 12a, 12 6 bzw. 13a, 13b bezeichnet von vorn aus Richtung der Linie 3-3; sind. In dem Düsenteil 23 bzw. in der Röhre 12 ist F1 g. 4 ist ein Querschnitt entlang der Linie 4-4 in 50 ein sich doppelt nach außen bzw. in entgegengesetz-Fig.2. ten Richtungen erweiternder Durchlaß 24 angeord-Kurz zusammengefaßt werden von dem in den Fi- net, der aus zwei Teilen 25 und 26 besteht, die einen guren dargestellten Apparat, d. h. von der kombinier- sich stetig verringernden Durchmesser aufweisen und ten Brennerlanze, ein im wesentlichen aus reinem die so angeordnet sind, daß ihre schmaleren Teile Sauerstoff bestehender Strom und ein flüssiger 55 einander zugekehrt sind, und die. gleichzeitig auch das Brennstoff linear und voneinander getrennt, jedoch Endteil des Brenners darstellen. Zwischen den beiin parallelen Strömen geleitet, wobei einer der den sich verjüngenden Teilstücken 25 und 26 ist ein Ströme sich außen befindet und den anderen kreis- Wandstück 27 eingefügt, das konstanten Durchmesförmig umgibt. Ein flüssiger Brennstoff, wie bei- ser aufweist und dessen Länge geringer ist als die der spielsweise Naturgas, wird so geleitet, daß er den ir- 60 beiden Teilkegelstücke 25 und 26. Das den Sauerneren Sauerstoff strom schließlich schneidet und mit stoff führende Rohr 11 bzw. dessen Rohrteil 11 b erdiesem vermischt wird. Der innere Sauerstoffstrom streckt sich noch um ein kurzes Stück in den Kegelwird in den äußeren Naturgasstrom an einen Punkt teil 25 hinein und endet an einem Punkt, der von eingeleitet, wo der äußere Strom auf den inneren ge- dem geraden Mittelstück 27 entfernt, jedoch zu dierichtet ist, wobei jedoch der Fluß des Naturgases 65 sem konzentrisch ist. Wie der Zeichnung entnommen nicht wesentlich reduziert wird. Dadurch wird ein werden kann, weist das den Sauerstoff fördernde Vermischen des Naturgases mit dem Sauerstoff in rohrförmige Teil Hb einen äußeren Durchmesser einer ersten Zone erreicht. Nach der Vermischung auf, der dem inneren Durchmesser des geraden
Wandstückes 27 entspricht, so daß der innere Durch- Auf ähnliche Art wird der Gaseinlaß 44 mit einer gemesser des Sauerstoffrohres geringfügig kleiner als eigneten Naturgasquelle verbunden, wobei ebenfalls der des geraden Rohrstückes 27 ist. Der sich doppelt Einstell- und Regeleinrichtungen vorgesehen sind, nach außen erweiternde Durchlaß 24 besteht somit Da für die soeben erwähnten Einstell- bzw. Regeleinaus zwei haibkegelförmigen Teilen, wobei die einzel- 5 richtungen bekannte Standardausrüstungen verwennen Teile geringfügig unterschiedliche Kegel und det werden können, sind sie in den Figuren nicht ebenfalls geringfügig unterschiedliche Wandlängen dargestellt. Sobald Sauerstoff und Naturgas aus ihren aufweisen. Der Winkel, um den sich der Kegelteil 25 jeweiligen Behältern in die Kammern 20 und 42 einverjüngt, ist geringfügig größer als der des Teiles 26, geleitet werden, wird auch Kühlwasser durch die außerdem ist die Wandlänge des Abschnittes 25 ge- »ο Röhre 30 über den Kühlwasseranschluß 37 geleitet, ringfügig langer als die des Abschnittes 26. Der Sauerstoff fließt innen gleichförmig durch die
Der Düsenteil 23 ist mittels vier Röhren 30 ge- Röhre 11 mit einer Flußgeschwindigkeit von etwa kühlt, die Kühlwasser aus einem Raum 31 bis in die 600 m3 pro Stunde bei einer Flußgeschwindigkeit des Brennerspitze befördern, wo das Kühlwasser aus den Naturgases, welches in dem von den Röhren 11, 11 a Endöffnungen 33 der Röhren 30 austritt. Das er- 15 und lift sowie 12, 12a und 12b gebildeten Zwihitzte Wasser läuft dann an der Außenseite der Roh- schenraum fließt, von etwa 20 ms pro Stunde. Auf ren 30 in einem von der Röhre 13 gebildeten Raum diese Weise umströmt das Naturgas den innenliegen-28 wieder zurück, und zwar zu der Auslaßöffnung den Sauerstoffstrom von außen und umgibt diesen. 34. In dem abgeschlossenen Raum 38 sind zur ge- Die angegebenen Flußmengen bedeuten einen stftnauen Festlegung der Stellung der Röhren 30 Ab- ao chiometrischen Überschuß an Sauerstoff. Wenn das dicht- und Abstandelemente 35 vorgesehen. Das Naturgas den konischen Teilabschnitt 25 erreicht, Kühlwasser tritt in den Raum 31 mittels einer Ein- wird es nach innen in Richtung auf den inneren laßöffnung 37 ein. Sauerstoffstrom abgeleitet und gelangt so in eine er-
Weiterhin wird eine Abdichtung und eine genaue ste Kompressionszone, wo der Sauerstoff und das Position der Sauerstoffröhre 11 gegenüber der Röhre 25 Naturgas miteinander vermischt werden. In der 12 durch ein Dichtelement 40 erreicht, welches an Fo'ge durchströmt dann das gewonnene Gasgemisch der Innenseite der Röhre 12 und der Außenseite der den geraden Rohrabschnitt 27, im Verlauf dessen für Röhre 11 angeschweißt ist. Dadurch wird eine ge- die gemischten Gase ein konstanter Strömungsquerschlossene ringförmige Kammer 42 für das Naturgas schnitt aufrechterhalten wird. Das Gasgemisch tritt gebildet, welches durch den Einlaß 44 eingeführt wird. 30 dann in den konischen Teilabschnitt 26 ein, der eine
Die relativen Abmessungen der Röhren, die den Ausdehnung des Gasgemisches mit nachfolgender Brenner 10 bilden, und die relativen Dimensionen Verbrennung des flüchtigen strömenden Brennstoffes des sich nach außen erweiternden Durchlasses 24 in ruhiger und nicht turbulenter Art gestattet. Sehr sind wichtige Faktoren zur Erzielung einer wirksa- gute Ergebnisse werden dann erzielt, wenn der Namen Verbrennung mit Sauerstoffüberschuß. 35 turgasstrom in die erste, durch den Kegelabschnitt 25
Die Sauerstoffröhre 11 ebenso wie der Verlange- gebildete Teilzone mit einer geringeren Geschwindigrungsbogen 11 α und der Düsenteil 11b bestehen aus keit als der innere Sauerstoff strom einströmt. Das 2,5 cm Stahlrohr. Die Röhren 12, 12 α und 12 b be- Kühlwasser, welches am Ende der Röhre 30 an den stehen aus 5 cm Stahlrohr, und die Röhren 13, 13 α mit 33 bezeichneten Gestellen austritt, wird an der und 13 b sind 10 cm Stahlrohr. 40 Außenseite der Röhre 12 zwischen der Röhre 12
Im folgenden werden noch die genauen Maße und der Röhre 13 zurückgeleitet und fließt schließeines Ausführungsbeispiels einer erfmdungsgcmä- Hch über den Wasserauslaßanschluß 34 ab.
ßen Brennerlanze angegeben: Die Sauerstoffröhre Auf Grund der Ausbildung der drei soeben bell b endet in einem Abstand von etwa 7,3 cm vor schriebenen Zonen (Teilstücke 25, 26 und 27) wird dem Ende des Brenners 10, und folglich schließt das 45 eine wirksame Verbrennung erzielt, jedoch in der Ende des sich beidseitig nach außen vergrößernden Weise, daß die aus der Brennerspitze austretende Durchlasses 24 mit dem Ende des Düsenteils des Flamme gleichförmig und im wesentlichen ruhig ist. Brenners 10 ab. Der Abstand von dem einen Ende Eine so wirksame und dabei gleichzeitig gleichfördes Durchlasses 24 an dem Düsenteil des Brenners mige ruhige Verbrennung an der Brennerspitze wird bis zu dem entgegengesetzten Ende, der dem Sauer- 50 erzielt, obwohl die Spitze des Brenners in sehr gerinstoffrohr 11 b benachbart ist, d. h. mit anderen Wor- gen Abständen von der Schlacke und der Oberfläche ten, die Länge des sich doppelt verjüngenden Durch- des geschmolzenen Metallbades während des Anlasses beträgt 8,25 cm. Der gerade Wandteil 27 weist frischvorganges verwendet werden kann, so daß eine eine Länge von 2,85 cm auf und einen inneren wirksame Rauchgas- und Abgasunterdrückung und Durchmesser von 3,38 cm. Die Länge des den Kegel- 55 eine erhöhte Metallausbeute erzielt wird,
teil 26 darstellenden Wandstückes beträgt 2,85 cm. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Düsenspitze 23
während das andere Kegelstück 25 eine Länge von der Brennerlanze 10 so konstruiert ist, daß sie mit 3,18 cm aufweist. der Hauptachse der Brennerlanze einen Winkel von
Im folgenden wird nunmehr auf die Arbeitsweise 45° einschließt. Dadurch wird eine Flammsnrichmit der im Vorhergehenden geschilderten Brenner- 60 rung zwischen 30 und 35° erzielt, wenn die Brennerlanze genauer eingegangen. Verwendung findet bei- lanze in einen Ofen von einer Seitenwand aus ein»espielsweise die Brennerlanze bei elektrischen Licht- führt wird. Dieser Winkel des Brennerlanzen-Düsenbogenöfen bei der Stahlherstellung während des An- Stückes im Zusammenwirken mit dem doppelt sich frisch- bzw. Aufbereitungsverfahrens. Das Sauer- verjüngenden Durchlaß hat wichtige Vorteile für die stoffrohr 11 wird auf nonnale Weise mit einer geeig- 65 Brennerlanze bei der abgasfreien Anfrischimg von neten Sauerstoffquelie verbunden, wobei gleichzeitig Metall.
noch Mittel zur Einstellung bzw. Bemessung des Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß zwar in die-
Sauerstoffflusses in die Kammer 20 vorgesehen sind. sem Zusammenhang der Ansatz des Düsenstückes
bei einem Winkel von 45° erfolgte, das Düsenstück kann jedoch auch direkt an die Hauptachse der Brennerlanze angesetzt werden.
Im vorhergehenden ist die Verwendung der Brennerlanze bei der Anfrischung von Stahl in elektrischen öfen beschrieben worden. Sie kann jedoch ebenfalls mit Vorteil bei der Verarbeitung und Vorhitzung von Schrott in sämtlichen metallverarbeitenden öfen eingesetzt werden.
Als bevorzugter Brennstoff ist Naturgas beschrieben worden; es ist jedoch möglich, auch andere gasförmige Brennstoffe wie Wasserstoff oder Propan zu verwenden sowie flüssige Brennstoffe wie Heizöl, Treiböl, Pech oder Teer. Im vorhergehenden war beschrieben, daß die Röhren 11, 11a und 116, 12, 12 a, 126, 13, 13 a und 136 aus Stahl hergestellt sind; falls erwünscht, ist es möglich, dieses auch aus Kupfer oder rostfreiem Stahl herzustellen. Die vor-
hergehende Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens und des Brenners läßt erkennen, daß es sich um einen Apparat und um ein Verfahren zur Verbrennung von fließenden Brennstoffen handelt, die ein rauchfreies Anfrischen mit einer wirksamen Erhitzung verbinden. Die beschriebene Brennerlanze kann ohne die Notwendigkeit von Spezialwerkzeugen oder Spezialmaterial hergestellt werden und weist weiterhin ein Minimum von Teilen auf. Sie ist einfach zu handhaben, und die mit der Oberfläche des Metallbades in Kontakt zu bringende Flamme weist einen Winkel von 30 bis 35° zu diesem auf, obwohl die Brennerlanze auch von einer Seitenwand eingeführt werden kann.
Es versteht sich, daß für die Anpassung an andere zu verarbeitende Metalle bestimmte Modifikationen und Änderungen notwendig werden, die jedoch für einen Fachmann keine Schwierigkeiten bieten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

.3 für den Rücklauf des Kühlmittels sorgt. Zwischen Patentansprüche: diesen beiden befindet sich die vierte ringförmige Kammer, die zusätzlich zu der innersten Rohre eben-
1. Brennerlanze zum Verbrennen fließfähiger falls Sauerstoff führt und diesen Sauerstoff durch Brennstoffe bei gleichzeitiger Rauchunterdrük- 5 beim Ausführungsbeispiel fünf nach außen von der kung zum Frischen von geschmolzenen Metallen. Düsenöffnung weggerichtete Auslaßrohroffnungen bestehend aus mehreren konzentrischen Röhren, auf die zu behandelnde Metalloberfläche aufleitet. wobei eine innere, Sauerstoff führende Röhre in Die bekannte Brennerlanze stellt eine Kombination einer Düse mündet, die als Doppelkegel mit von Brennerbereich mit reinem Sauerstoff zuführeneinem zylindrischen Zwischenstück und sich nach io dem Lanzenbereich dar und dient dazu, nach dem außen öffnenden Kegelteilstümpfen ausgebildet Aufschmelzen durch die Zuführung weiteren Sauerist, mit einer die innere Röhre umschließenden, Stoffs das geschmolzene Metall aufzufrischen. Abge-Brennstoff führenden und in den der inneren sehen von dem umständlichen und schwer zu hand-Röhre zugewandten Kegelstumpfteil übergehen- habenden Aufbau der bekannten Brennerlanze ist weiden weiteren Röhre und mit einer Düse und 15 terhin nachteilig, daß es nicht gelingt, eine ruhige, Röhre umgebenden und ein Kühlmittel transpor- nicht pulsierende Verbrennung aufrechtzuerhalten, tierenden Ummantelung, dadurch gekenn- Tatsächlich haben sich bei der Verwendung dieser zeichnet, daß die Ummantelung ausschließ- bekannten Breonerlanze schwerwiegende Nachteile, lieh gebildet ist von einer weiteren dritten, an der insbesondere auch hinsichtlich einer Luftverschmtit-Düsenauslaüöffung sackartig abschließenden so zung, ergeben.
Röhre (13), daß die Sauerstoff im Überschuß In der gleichen Weise wie bei der Brennerlanze
führende innere Röhre (11) sich lediglich um nach der US-PS 3 202 201 weist auch bei der OE-PS einen kurzen Teilbereich in den zugewandten Ke- 220 174 die Düse der Brennerlanze eine Doppelkegelstumpfteil (25) erstreckt, daß bei gleichgroßem gelform mit einem zylindrischen Zwischenstück auf, Öffnungsdurchmesser der Kegelteilstümpfe (25, 25 dabei führt jedoch das Innere im übrigen nach Be-26) der dem Sauerstoffrohr zugekehrte Kegel- darf in der Blaseinrichtung verschieblich angeordnete teilstumpf (25) geringfügig größer ist und daß die Rohr das als Brennstoff verwendete öl, während die Wandlänge des zylindrischen Zwischenstücks umgebende Röhre den Sauerstoff zuführt. Diese be-(27) geringer als die jeweiligen Wandlängen der kannte Blaseinrichtung geht daher ohnehin von einer Kegelteilstümpfe (25, 26) ist. 30 unterschiedlichen Wirkungsvoraussetzung aus und
2. Brennerlanze nach Anspruch 1, dadurch ge- führt zu völlig anderen Strömungsverhältnissen, inskennzeichnet, daß der äußeren Röhre (13) zu- besondere auch deshalb, weil das ölzuführungsrohr sätzliche, das Kühlmittel unmittelbar an den Du- sich praktisch völlig durch die Düse erstreckt und senbereich befördernde innere Röhren (30) zu- erst in dem nach außen offenen Kegelstumpfteil eingeordnet sind. 35 mündet. Eine weitere Brennerlanze kann der US-PS
3. Brennerlanze nach Anspruch 1 oder 2, da- 3 115 405 als bekannt entnommen werden, die zwar durch gekennzeichnet, daß der der Sauerstoff ebenfalls an ihrem Endbereich eine als Doppelkegel führenden Röhre (11) zugewandte Kegelteil- mit zylindrischem Zwischenstück ausgebildete Düse stumpf (25) geringfügig größer als der die Düsen- aufweist, die hier jedoch lediglich zum Mischen von öffnung bildenden Kegelteilstumpf (26) ist. 40 flüssigem Brennstoff und unter hohem Druck stehendem Naturgas verwendet wird; der Sauerstoff selbst wird über eine getrennte, sich nach außen öffnende Röhre unterhalb der Düsenöffnung für den Brenn-
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