DE2007993C3 - Anordnung zur Steuerung, Überwachung und Prüfung von Bordnetzen in Luft- und Raumfahrzeugen - Google Patents
Anordnung zur Steuerung, Überwachung und Prüfung von Bordnetzen in Luft- und RaumfahrzeugenInfo
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Steuerung, Überwachung und Prüfung von Bordnetzen
in Luft- und Raumfahrzeugen mit zwei Konstantfrequenzdrehstromquellen im Parallelbetrieb mit Sensoren
und logischen Schaltkreisen zur Fehlererkennung und deren Selektion.
Solche Anordnungen sind an sich bekannt, lassen sich jedoch nicht für alle Systeme verwenden und sind
in der Fehlererkennung nicht ausreichend selektiv.
Die meisten zum Stand der Technik zählenden Anordnungen (beispielsweise DT-OS 15 13 431) dienen
zur Steuerung und Überwachung von unter Spannung stehenden Netzen, bei denen es nicht möglich ist, sogenannte
»gesunde« Anlagente'te von der Fehlerquellenabschaltung
sicher auszunehmen.
Die schweizerische Patentschrift 4 53 473 offenbart eine Anordnung, bei der die automatische Zuschaltung
eines zusätzlichen Generators nach vorheriger Synchronisation von Spannung und Frequenz erläutert ist.
Stimmt in diesem Falle der Wert eines Teils des Netzes nicht und kann dieser Wert auch nicht hergestellt werden,
so erfolgt überhaupt keine Zuschaltung des Generators. Dies ist aber in der Luft- und Raumfahrt sehr
bedenklich und nicht tragbar.
Die deutsche Patentschrift 10 30 914 offenbart eine Anordnung, bei der ein Maschennetz mit Vielfachspeisung
eine selektive Abschaltung von gestörten Netzteilen durchführt. Die Fehlererkennung beschränkt sich
nur auf Kurzschlußströme, während andere Fehler, wie beispielsweise Über- oder Untererregung sowie Frequenzfehler,
nicht erkannt und entsprechend abgeschaltet werden können.
Durch die Brown Boveri Mitteilungen, Band 55 (JuI
1968) Nr. 7, S. 359 bis 364 ist eine zentrale Netzüberwa chung bekannt, die sich nur auf Netzbelastungen be
schränkt Sie vermeidet durch Umschaltung die Überla stung gewisser Netzteile und damit einen Netzzusam
menbruch. Allein schon von der Aufgabe her ist diese Anordnung nicht für Bordnetze von Luft- und Raumfahrzeugen
sinnvoll, denn hier ist von vornherein eine für alle Belastungsfälle ausreichende Generatorkapazi
tat sichergestellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine An Ordnung zu schaffen, die Fehlabschaltungen intakter
Anlagenteile eines Bordnetzes vermindert.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jedem Dreh
stromgenerator eines elektrischen Bordnetzes je eine Kontrolleinheit zugeordnet ist, deren Ausgangssignale
eine zentrale Bordnetzsteuereinheit aus an Vieh bekannten
Nand-Gattem, Signalinvertern, Zeitverzögerungsgliedern, Flip-Flops und Speicherelementen zur
Schützenauswahl ansteuern, und daß vier verschiedene Gleichstromquellen redundante und unabhängige
Gleichspannungspegel für die logischen Elemente, Schaltschützhilfskontakte und die Ausgangsverstärker
der Bordnetzsteuereinheit erzeugen, wovon drei der Gleichstromquellen in allen möglichen Kombinationen
jeweils paarweise mittels Dioden koppelbar sind. Diese Maßnahmen erlauben, wie nachfolgend noch einge
hend erläutert, eine eingehende Analyse aller im Sy stern möglichen Fehler und ihrer Auswirkungen, vor
allem für eine Fehlererkennung noch vor dem Start, wobei jedoch nur die fehlerhaften Anlageteile erkann
und abgeschaltet werden und keinerlei Umschaltungen zur Fehlerorterkennung notwendig sind.
Außerdem wird vorgeschlagen, daß zur Vorflugprü fung ein weiteres Logiksystem aus Nand-Gattem und
Speichern angeordnet ist. Durch diese Maßnahmen ist es zusätzlich zur Steuerung möglich, das elektrische
Bordnetz zu überprüfen, ob eine Störung an den elek trischen Elementen während des Anlaufens vorliegt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorge
schlagen, daß in den beiden Kontrolleinheiten den Ge neratorschaltschützen in an sich bekannter Weise eine
Verriegelungsanordnung zugeordnet ist, welche die Generatorschaltschütze bei Übererregungs- bzw. Un
tererregungsanzeige sperrt und ein Schütz für die Trennung des Gesamtsystems angeordnet ist.
Die Erfindung ist am Ausführungsbeispiel eines Flug zeugbordnetzes näher beschrieben, erläutert und ge
zeichnet. Es zeigt
F i g. 1 das Schaltbild des beschriebenen Ausfüh rungsbeispiels eines Flugzeugbordnetzes mit der erfin
dungsgemäßen Anordnung,
F i g. 2 das Logikdiagramm der Generatorkontroll einheit in der Anordnung gemäß F i g. 1,
F i g. 3 das Logikdiagramm der erfindungsgemäßer Bordnetzeinheit,
F i g. 4 das Logikdiagramm des Vorflugprüfsystemi in der Anordnung gemäß F i g. 3.
Die F i g. 1 zeigt den gesamten Aufbau des als Aus fiihrungsbeispiel beschriebenen Flugzeugbordnetzes
Die Wechselstromversorgung erfolgt durch die Dreh Stromgeneratoren 10,11. Jedem dieser Generatoren isi
eine Generatorkontrolleinheit 12,13 zugeordnet, derer
20 07 S93
Stromversorgung von zwei verschiedenen Quellen erfolgt,
nämlich von einem Dauermagnetgenerator, der sich mit im Drehstromgenerator befindet und von der
Vorrang-Gleichstromsammelschiene 30. Da die Logikschaiikreisc
der Gcneratorkontrolieinheiten 12,13 einander
gleich sind, wird nachfolgend nur auf die Einheit 12 eingegangen.
Für die innere Stromversorgung der Generatorkontrolleinheit 12 dienen zwei Gleischstromspannungspegel,
wovon der eiüc für die mikrominiaturisierten Logikelemente
eine Nennspannung von 5VoIt aufweist und der andere für die Schützhilfskontakte und die
Ausgangsverstärker eine Nennspannung von 28 Volt besitzt.
Die F i g. 2 zeigt nun das Logikdiagramm der Generatorkontrolleinheit
12, wobei allerdings hier der Stromkreis für die Spannungsregulierung, die Aufteilung
von Wirk- und Blindlast sowie die Stromversorgung und die automatische Testeinrichtung der Übersichtlichkeit
halber weggelassen worden sind. Durch den Schalter 15 erhält das Relais 14 bzw. 14a über das
Gatter 16 das Schließsignal. Gleichzeitig werden die Schaltkreise zum Schutz gegen Überspannung 20, 21,
22, Überfrequenz 18, 19, Unterspannung 23, 24, 25 und
Differentialstrom 26,27,28 nach jeweils einer Inversion
auf die Speichereinheit 17 gegeben, die das Relais 14 wieder öffnet
Der zweite Speicher 40 wird durch Signale des Überstromschutz-Kreises
38, 42, 43, 44 angesteuert, wobei im Falle des Auftretens eines Überstromes an der
Drehstromhauptschiene 31 der vorgenannte Stromschutzkreis eine inverse Zeitverzögerung aktiviert, solange
kein Blindstrom festgestellt wird. Die Signale 87a und 87fc werden zur Bordnetzsteuereinheit 60 geführt.
Dadurch ist es möglich, zwischen einer Überlast und einem von Generator U, 12 zu Generator 12, 11 fließenden
Blindstrom zu unterscheiden.
Die positiven Ausgänge der Speicher 17, 40 werden zum Gatter 16 geleitet und betätigen zusammen mit
dem positiven Signal vom Generatorschaker 15 den Generatorkontrollrelaisverstärker 29. Die Löschung
der Speicher 17, 40 erfolgt durch ein Null-Impulssignal von einem Multivibrator 32, wenn der Generatorschalter
15 geschlossen wird. Das Generatorschaltschütz 41 erhält sein Schließsignal vom Schalter 15 und dem
Kontrollrelais 14 durch die Gatter 42,43. Die automatische
öffnung des Generatorschaltschützes 41 erfolgt u. a. durch die Speicher 17, 40 und 55. Der Speicher 55
wird lediglich durch ein positives Signal 47a, 47b, 48a,
48i> der Über- und Untererregungsmischstromkreise
47, 48 des Generators 10 durch die Gatter 45, 46 und zwei Zeitverzögerungsglieder 49, 50 angesteuert. Der
Ausgang des Speichers 55 wird zusammen mit dem Signal des automatischen Parallelschaltdetektors 5t und
dem Signal des inversen Parallellaufsperrschaitkreises 52 durch das Gatter 53 zum Gatter 54 geführt. Wenn
beide Generatorkontrolleinheiten 12, 13 gleichzeitig Über- oder Untererregung ihrer Generatoren oder
einen Differenzstrom zwischen ihnen feststellen, so erzeugt der Parallellaufsperrschaltkreis der erfindungsgemäßen
Bordnetzsteuereinheit 60 (Fig.3) ein Signal zum öffnen des Generatorschaltschützes 41.
Diese erfindungsgemäße Bordnetzsteuereinheit 60 bildet die zentrale Steuerungsanlage des elektrischen
Bordnetzes. Mit Ausnahme der Generatorschaltschütze *>5
41, 54 wählt die Bordnetzsteuereinheit 60 alle anderen Schütze aus, erregt und entregt sie, entsprechend des
Netzbetriebes. Hierfür liefern die Generatorkontrolleinheiten 12, 13 die Ausgangssignale, wovon die Über-
und Untererregungssignale auch von der jeweilig anderen Generatorkontrolleinheit 13, 12 benützt werden.
Die Stromversorgung der Bordnets Steuereinheit 60 übernehmen zwei Gleichspannungspegei, und zwar
einer mit einer niedrigen Spannung von 5 Volt für die mikrominiaturisierten logischen Elemente und einer
mit einer höheren Spannung von 28 Volt für die Aufnehmerkreise der Schaltschützhilfskontakte und die
Ausgangsverstärker. Diese Pegel werden redundant und unabhängig von vier verschiedenen Stromquellen
erzeugt und zwar:
a) von der Drehstromaußenbordversorgung ein umgewandelter 28-Volt-Gleichstrom,
b) ein vom Permanentmagnetgenerator 10 und der Gleichstrom-Vorrangsammelschiene 30 für die
Generatorkontrolleinheit 12 gelieferter 28-Volt-Gleichstrom,
c) ein vom Permanentmagnetgenerator 11 und der
Gleichstrom-Vorrangsammelschiene 30 für die Generatorkontrolleinheit 30 gelieferter 28-Volt-Gleichstrom,
d) ein von der Gleichstrom-Vorrangsaminelschiene
30 und der Batterie 70 über die Batterie-Sammelschiene 71 gelieferter Gleichstrom von 28 Volt.
Der Gleichstromspannungspegel von 5 Volt wird von dem Pegel in der Bordnetzsteuereinheit 60 durch
eine Impulsschaltung hergestellt. Die Gleichstromquelle zu a) wird lediglich für die Außenbordanschlußüberwachung
einschließlich der Meßstromkreise, dem GPC-Verstärker und den logischen Elementen benützt.
Die Gleichstromquellen zu b), c) und d) können in drei
Kombinationen verwendet werden, indem zwei von ihnen mittels Dioden gekoppelt werden. Dadurch wird
erreicht, daß ein Kurschluß in einer Versorgung nicht den völligen Ausfall des Systems verursacht. Sinkt die
Steuerspannung für die Logikschaltung infolge einer Störung, so ist jedes Schaltschütz geschlossen. Aufbau
und Funktion der einzelenen Elemente der Bordnetzsteuereinheit 60 wird nachfolgend beschrieben:
Das Nand-Gatter 80, das den GPC-Verstärker (ground-power-contactor) 81 steuert, muß, um den Verstärker
81 mit einem Nullsignal zu aktivieren, fünf positive Eingangssignale haben. Das Signal des Außenbordanschlusses
82 ist dann positiv, wenn die Phasendrehung richtig ist und keine Über- bzw. Unterspannung
und keine Über- bzw. Unterfrequenz der Außenbordstromquelle gemessen wird. Die vier anderen Signale
von 83,84,41,54 werden invertiert, ehe sie an das Gatter
80 angelegt werden. Es müssen daher beide Generatorschaltschütze 41, 54 offen sein und beide Einschaltbereitschaftssignale
83, 84 »Null« anzeigen, womit gleichzeitig die Information gegeben ist, daß die Generatoren 10, 11 außer Betrieb sind, ehe sie mit den
Sammelschienen 31, 37 verbunden werden. Sind die Generatoren dann in Betrieb, so öffnet das Einschaltbereitschaf
tssignal 81, wodurch die Generatorkontrolleinheit 12, 13 das Generatorschaltschütz 41 bzw. 54 ohne
Zeitverzögerung schließt.
Die logischen Stromkreise zur Steuerung der Vorlangsammelschienenschütze
85, 86 sind identisch und haben korrelative Eingangssignale. Das Gatter 61, das den Verstärker 62 des Schützes 85 steuert, benötigt
drei positive Signale zur Aktivierung des Verstärkers 62 — beim zweiten Schütz des Verstärkers 62a —
durch ein Nullsignal. Eines dieser positiven Signale wird durch das Gatter 63 infolge des offenen Zustands
des Sammelschienenschützes 86 erzeugt. Ist das Ver-
MB
stärkereingangssignal positiv, so wird durch seine Inversion
oder durch das Schützsignal selbst ein Nullsignal an das Gatter 63 gelegt, welches dann das positive
Signal erzeugt. Das zweite positive Signal wird durch das Gatter 64 vom invertierten Signal der Drehstromsammelschiene
31 oder dem invergierten Überstromsignal erzeugt. Beide Signale haben keinerlei Zeitverzögerung.
Das Überstromsignal ist erforderlich, damit die Vorrangsammeischiene nicht sofort wegen eines
erforderlich, um den Verstärker 111 durch ein Nullsignal zu aktivieren. Das eine Signal, das auch den
Schaltschütz 101 steuert, gewährleistet die Schließung der Schütze 109, 101, wenn eine Stromquelle an das
System angeschlossen ist.
Das zweite positive Signal wird durch das Gatter 115
von einem Nullsignal eines der Transformatorgleichrichter 116, 117 geliefert und gewährleistet, daß sich
das Schaltschütz 109 schließt, wenn einer der Gleich-
mit dem Überstrom verbundenen möglichen Span- io richter 116, 117 ausfällt. Sind letztere in normalem Zu-
nungszusammenbruchs abgetrennt wird.
Das dritte positive Signal wird vom Speicher 65 erzeugt, sobald er gelöscht ist. Dies wiederum wird durch
einen von drei Nullimpulsen erzieli, der durch das stand, so ist das Signal »Null« und damit das Schaltschütz
109 offen.
In der erfindungsgemäßen Bordnetzsteuereinheit ist auch ein sogenanntes Vorflugprüfsystem (F i g. 4) ein-
Schließen von dem Generatorkontrollrelais 14 oder 35 15 gebaut, das lediglich das elektrische Bordnetz prüft und
oder durch den Anschluß einer Außenbordversorgung entsteht. Jeder dieser drei Nullimpulse erzeugt durch
das Gatter 66 und den nachfolgenden Inverter 67 einen einzigen Nullimpuls. Diese Impulse löschen auch die
Speicher 68,69.
Ein Überstrom an der Drehstrom-Vorrangsammeischiene 150 setzt mittels des Signals 87 nach einer inversen
Zeitverzögerung durch das Zeitverzögerungsglied 88 den Speicher 65, wodurch sich beide Schütze
nicht steuert. Dieses Prüfsystem zeigt also nur an, wenn eine Störung an einer elektrischen Einheit während des
Anlaufens festgestellt wird. Eine sogenannte »Gehtnicht-Lampe« 121 leuchtet so lange auf, bis das elektrisehe
Bordnetz in Ordnung ist.
Das Logiksystem des Vorflugprüfsystems ist in F i g. 4 gezeigt. Zur Prüfung des Hilfsaggregat-Anlaufs
und der Batterieversorgung der Gleichstrom-Vorrangschiene 30 dient das Gatter 120. Jedes der vorgeschrie-
85. 86 öffnen. Das Eingangssignal für den vorbeschrie- 25 benen Nullsignale wird über Inverter 122 durch das
benen Schaltkreis liefern die Stromwandler an der Vorrangsammelschiene
150.
Das Gatter 100, das den Verstärker 110 des Schaltschützes
101 auf der Sammelschienenseite steuert, be Nand-Gatter 120 im Speicher 123 gespeichert und dabei
dessen Ausgang von »Null« in positiv geändert. Durch Schließen des Schalters 138 wird die Batterie-Sammelschiene
71 mit der Gleichstrom-Vorrangschie-
nötiet zur Aktivierung des Verstärkers 110 durch ein 30 ne 30 verbunden und so das Prüfsystem unter Strom
Nullsignal fünf positive Signale.
Das erste Signal liefert der Schalter 36, der normalerweise geschlossen ist und nur bei speziellen Wartungsbedingungen
geöffnet wird und seinerseits dann das Schaltschütz 101 öffnet.
Das zweite positive Signal wird durch das Gatter 102 von einem Nullsignal eines offenen Generatorschaltschützes
41 bzw. 54 erzeugt oder aber von einem Nullsignal, welches beim Betrieb mit beiden Generatoren
10,11 durch das Gatter 103 erzeugt wird. Das positive Signal des Parallellaufsperrschaltkreises bzw. Speichers
68 an das Gatter 103 zeigt an, daß während des Parallelbetriebes keine Störungen auftreten. Das zweite Signal
wird durch das Gatter 104 von einem der invertierten automatischen Parallelschaltsignale aus den
Gliedern 105 bzw. 106 erzeugt
Das dritte positive Signal für das Gatter 100 wird durch den Inverter 107 qnd die entsprechenden Gatter
108,109.112 und 113 von den nicht verzögerten Überstromsignalen
der Generatorkontrolleinheiten 12, 13 und dem Rückkopplungssignal des Verstärkersteuersignals
erzeugt Im allgemeinen sind alle diese drei Signale »Null«.
Das vierte positive Signal für das Verstärkersteuergesetzt
Der Schalter 125 betätigt den Starter 126 zum Anlassen des Hilfsaggregates 127. Der Schalter 128
setzt das Vorflugprüfsystem in Gang, indem er den Thyristor 145 zündet. Ein Multivibrator 151 löscht
durch einen Nullimpuls sofort alle Speicher. Die Überprüfung der Generatoren 10, 11 wird mit dem — beiden
Aggregaten gemeinsamen — Haupt-Nand-Gatter 130 und dem gemeinsamen Speicher 131 durchgeführt,
wobei die den beiden Generatoren gemeinsamen Signale direkt an das Gatter 130 gelegt werden, während
die verschiedenartigen Signale an die Gatter 132 bzw. 133 gegeben werden, von wo sie zum Gatter 134 geleitet
werden, das im gegebenen Fall ein positives Signal an das Hauptgatter 130 abgibt Arbeitet der Generator
10 ordnungsmäßig, so sind die Schütze 101, 85, 41 geschlossen.
Das Schaltschütz 109 schließt sich nur für die Zeit, bis beide Transformatorgleichrichter 116,117 den
erforderlichen Zustand eingenommen haben. Zur Aufladung der Batterie 70 durch das Ladegerät 137 öffnet
sich das Schaltschütz 135. Der Batterieschalter ist in der Zeichnung mit 138 bezeichnet Das Gatter 136 erzeugt
ein positives Signal für das Hauptgatter 130, wenn ein Nullsignal der Schaltschütze 85,86 an seinen
Eingang gelegt wird. Liegt nirgends ein Fehler vor, so
gatter 100 wird durch die Löschung des Überstrom- 55 wird durch das Hauptgatter 130 der Speicher 131 mit
speichere 69 erzeugt Die zeitverzögerten Uberstromsignale
werden von den Generatorkontrolleinheiten 12,
13 geliefert und zeigen den Überstrom an einer der
Drehstrom-Hauptschienen 31,37.
13 geliefert und zeigen den Überstrom an einer der
Drehstrom-Hauptschienen 31,37.
einem Nullsignal gespeichert wobei sich der Speicherausgang von »Null« in positiv ändert Zur Überprüfung
des Parallelbetriebes beider Generatoren 10, 11 dienl sowohl das Gatter 136 als auch das Hauptgatter 140
Das fünfte positive Signal schließt über das Gatter 60 welches bei ordnungsmäßigem Parallelbetrieb über ein
118 das Schaltschütz 101, sobald eine Stromquelle an Zeitverzögerungsglied 141 den Speicher 142 belegt
das System angeschlossen wird. Die Relais 14 der Ge- Die Ausgänge der Speicher 123,131,142 werden an das
neratorkontrolleinheiten 12, 13 sind geschlossen, falls Gatter 143 gelegt das dann ein Nullsignal erzeugt
nicht die Außenbordversorgung an das Flugzeug ange- wenn die Vorprüfung keine Fehlerquelle ermittelt hat
schlossen wird. 6s Ober den Verstärker 144 wird der Thyristor 145 ge
Zur Steuerung des Verstärkers 111 des Schaltschüt- löscht und damit gleichzeitig die Lampe 121.
zes 109 sind zwei positive Signale für das Gatter 114
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anordnung zur Steuerung, Überwachung und Prüfung von Bordnetzen in Luft- und Raumfahrzeugen
mit zwei Konstantfrequenzdrehstromquellen
im Parallelbetrieb mit Sensoren und logischen Schaltkreisen zur Fehlererkennung und deren Selektion,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Drehstromgenerator (10,11) eines elektrischen
Bordnetzes je eine Kontrolleinheit (12,13) zugeordnet
ist, deren Ausgangssignale eine zentrale Bordnetzsteuereinheit (60) aus an sich bekannten Nand-Gattern,
Signalinvertern, Zeitverzögerungsgliederri, Flip-Fiops und Speicherelementen zur Schützenpuswahl
ansteuern, und daß vier verschiedene Gleichstromquellen (82; 10, 30; 11, 30; 30, 70) redundante
und unabhängige GJeichspannungspegel für die logischen Elemente, Schaltschützhilfskontakte und die
Ausgangsverstärker der Bordnetzsteuereinheit (60) erzeugen, wovon drei der Gleichstromquellen (10,
30; 11,30; und 30, 70) in allen möglichen Kombinationen
jeweils paarweise mittels Dioden koppelbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vorflugpi üfung ein weiteres Logiksystem
aus Nand-Gattem (120, 130, 140) und Speichern (123,131,142) angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Kontrolleinheiten
(12,13) den Generatorschaltschützen (41, 54) in
an sich bekannter Weise eine Verriegelungsanordnung (45,46) zugeordnet ist, welche die Generatorschaltschütze
(41, 54) be« Übererregungs- (48a, 48b) oder Untererregungsanzeige (47a, 476) sperrt, und
daß ein Schütz (101) für die Trennung des Gesamtsystems vorgesehen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007993 DE2007993C3 (de) | 1970-02-20 | Anordnung zur Steuerung, Überwachung und Prüfung von Bordnetzen in Luft- und Raumfahrzeugen | |
| GB2073571A GB1307794A (en) | 1970-02-20 | 1971-04-19 | Apparatus for the control monitoring and testing of an airborne electrical system |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007993 DE2007993C3 (de) | 1970-02-20 | Anordnung zur Steuerung, Überwachung und Prüfung von Bordnetzen in Luft- und Raumfahrzeugen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007993A1 DE2007993A1 (de) | 1971-09-09 |
| DE2007993B2 DE2007993B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE2007993C3 true DE2007993C3 (de) | 1976-03-04 |
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