DE2004263A1 - Optisches Vielkanalsystem fur die Zeichenerkennung - Google Patents
Optisches Vielkanalsystem fur die ZeichenerkennungInfo
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Description
Dr. Herbert Schofa
Patentanwalt
Patentanwalt
Anmelder: Philips Patenfverwciliung GmbH.
Akte No, PHD- 1371
Anmeldung vom: 28.JaH.l970
Anmeldung vom: 28.JaH.l970
Philips Patentverwaltung GmbH, 2 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7 "Optisches Vielkanalsystem für die Zeichenerkennung"
Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches Vielkanalsystem für die Zeichenerkennung mit optischen holographischen Filtern.
Die dort erzeugten Ausgangssignale geben ein-Maß für die Ähnlichkeit
des in dem jeweiligen Filter gespeicherten Zeichens
mit dem untersuchten Zeichen und können wahlweise entweder einzeln verarbeitet oder nach vorgebbaren logischen Verknüpfungen
zu neuen Signalen zusammengesetzt werden«
Optische Verfahren zur Zeichenerkennung sind grundsätzlich
bekannt (s.'z.B. A. van der Lugt; A review of optical data-r· .
processing techniques j Optica Acta IJL -0968) 1-53.
T.S.Huang! Image enhancementj a review, Opto-Electronics J[
(1969) 49-58), Bei der Mehrzahl der Verfahren wird -dabei
PHD- 1371 (EV-4095) . '
109832/1017
mit einem Filter jeweils nur nach einem Zeichen gesucht. Da
man jedoch z.B. beim Lesen von Buchstaben verschiedener Drucktypen oder beim Identifizieren von .Fingerabdrucken
eine Vielzahl von Filtern durchprobieren muß, ist der Zeitaufwand erheblich, zumal diese Filter sehr sorgfältig justiert werden müssen. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden,
sind daher verschiedentlich Multiplex-Systeme vorgeschlagen
worden, bei denen gleichzeitig eine Vielzahl von Filterkanälen abgefragt wird.
Bei einer Anordnung (D.Gabor: Character recognition by holography, Nature 208 (1965) 422-423) werden eine Vielzahl
von Filterfunktionen in Form von Hologrammen auf einer
einzigen photographischen Platte überlagert. Jedes einzelne Hologramm hat dabei die wesentlichen Ausführungsformen eines
Zeichens (Buchstabens) als deren räumliche Fourierspektren gespeichert. Da bei der Aufnahme dieser Hologramme codierte
Referenzquellen verwendet v/erden, entstehen durch, den FiI-terprozeß
entsprechende Lichtverteilungen in der Detektorebene, die den einzelnen Buchstaben zugeordnet werden können.
Von Nachteil bei diesem Verfahren ist die durcli den geringen
Aussteuerbereich photographischer Materialien begrenzte Anzahl von Hologrammen, die überlagert werden können. Diedor
Umstand wirkt sich besonders ungünstig bei Hologrammen der
räumlichen Fourierspektren der Objekte aus, deren in rier
Regel sehr intensiven tiefen Raumfrequenzen ohnehin schon c}aa photographische Material stark überlichten.
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Ähnliche Schwierigkeiten treten bei zwei anderen Multiplex-Systemen
auf. Bei dem ersten werden die verschiedenen Kanäle dadurch unterschieden, daß die Filter um unterschiedliche
Winkel um die optische Achse rotiert sind (JeD„Armitage, ,
A.W.Xohmann: Theta modulation in optics, Appl,Optics .4 (1965)
399-403)· Dieses Verfahren setzt u.a. voraus, daß die Winkelorientierung des zu' identifizierenden Zeichens "bekannt ist.
Bei-dem zweiten Verfahren werden die Ausgangssignale verschiedenen
Trägerfrequenzen aufmoduliert und so unterschieden | (A. van der Lugt: Practical considerations for the use of
spatial carrier-frequency filters, Appl.Optics 5, (1966)
1760-1765). Hierbei ist Voraussetzung, daß die Position 6es
zu identifizierenden Zeichens in der Eingabeebene bekannt ist·.
Ein großer Teil dieser Schwierigkeiten wird bereits in einem
vorgeschlagenen optischen Multiplex-Filtersysteia vermieden.
Hierbei wird die Information mit Hilfe eines sog. Pupillen- '>
vervielfachers auf eine Anzahl von Kanälen verteilt., die jeweils
nur eine Filterfunktion gespeichert enthalten, λ1ο '
Pupillenvervielfacher dienen dabei Punkt ho Io gramme, givt.erähnliche
Beugungsstrukturen oder Systeme von doppe!brechenden
Prismen. "
Ein ähnliches System, bei dem jedoch "die Aufspaltung in verschiedene
Filterkanäle auf eine neue Yteise vorgenommen wird,
wird durch die vorliegende Erfindung beschrieben.
-4-L
10983?/1 η 17
200A263
Gemäß der Erfindung wird das bekannte Fourierspektrum des zu untersuchenden Zeichens im Bereich verschiedener, räumlich
getrennter Filter entworfen, indem eine Matrix von beleuchteten Lochblenden in die Filterebene abgebildet wird..Dabei ist
es von Vorteil, wenn die einzelnen Lochblenden, z.B. wechselseitig inkohärent beleuchtet werden.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung im Vergleich mit bekannten Anordnungen liegt in der Möglichkeit, die sehr schwierig zu
% erzeugenden Filterfunktionen räumlich getrennt anzuordnen, obwohl
die einzelnen Kanäle eine gemeinsame Eingabeebene besitzen. Trotzdem sind die Kanäle aufgrund der in vorliegender Erfindung
beschriebenen Ansteuerung wechselseitig kohärent. Bei Ansteuerung mit einem Lichtablenker hat man außerdem in dem einzelnen
Kanal jeweils die gesamte Lichtintensität zur Verfügung.
Die Erfindung wird anhand von zwei Beispielen beschrieben. · Fig. 1 zeigt ein optisches Vielkanalsystem, bei dem die einzelnen
Kanäle zeitlich nacheinander mit Hilfe eines elek- W ironisch steuerbaren, vorzugsweise digitalen LiGhtablenkers
angesteuert werden. Der von einer kohärenten Lichtquelle (Laser) 1 ausgehende Strahl durchläuft einen Strahlteiler 2
und wird von dem Lichtablenker 3 in eine von η verschiedenen Richtungen gelenkt. Der abgelenkte Strahl 4 wird dann mit
Hilfe der Kombination aus Feldlinse 5 und Facettenlinse 6
- 5
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auf eines von η Elementen der Lochblenäeninatrix 7 fokussiert.
Mese Lochblende wird mit Hilfe der eigentlichen Pouriertrans
formationslinse 8 in die Filterebene 9" abgebildet. Befindet
sich in der Austrittspupille der.'.-Linse S ein transparentes
Objekt (Zeichen) 10, so wird bekanntlich in der Filterebene
anstelle des Lochblendenbildes das Pourierspektrum des
Objekte erzeugt. Aufgrund der' vorliegenden /Erfindung kann
dieses jetzt einfach und schnell auch an alle übrigen Steiles
in der Filterebene gebracht werden^ an denen, die Courier- *
. ■ - ■■■■■-■■■■.- . ■ ■■_:■:-,_
transfor'mationslinse 8 'ein Bild eines Elementes der Lo.cnblendenmatrix
erzeugt« Dazu wird nur die betreffende-"Lochblende
der Matrix 7 mit Hilfe des !»iehtabienkerer 3 angesteuert
Bevor jedoch der eigentliche Filterprozeß beginnen- kaan, muß
in der Pilterebene 9 die Information über die Zeichen einge-·
sehrieben werden, nach denen später gesueht werden soll»
Hierzu wird ,ZaB. eine photographische Platte in die PiXter—
ebene 9 gebracht, auf der nacheinander die Mlterholograiaae
von versehiedenen ,> ■"."."". Objekten 1<J;. aufgezeichnet
-werden,., indem deren an verschiedenen Stellen entworfenen
Fourierspektren eine allen gemeinsame Heferenzwelle
11 kohärent überlagert wird. Biese wird in an sich bekannter
Weise mit dim Strahlteller 2 dem Umlenkspiegel 12 und der
Linsen-LoQhblenden-Kombination 13 aus dem Laserstrahl abgeleitet»
Bei der Auf nähme der Jllteraatrix 9 wird swsekmäSig
-mit Hilfe -feiner. ..verschiebbaren "Blend.eaiaf.fnwag H' jeweils nur
die Fläch® des jeweils angesteuerten Matrixelssentaa frei-»
gegeben, während der übrige Seil' gegen die Baferexutweile"abgedeckt,
wird. . ..." '"_"..-■ _ - ~
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Für die eigentliche Zeichenerkennung wird diese Blende 14 ebenso wie die zur Erzeugung der Referenzwelle verwendeten
Strahlteiler 2, Umlenkspiegel 12 und Kombination 13 nicht
mehr gebraucht. Das Fourierspektrum des zu identifizierenden
3eiohenj3 10 wird mit Hilfe des Iichta"blenkers 5 nacheinander
auf die einzelnen illter in der Ebene 9 projiziert. V/ie allgemein
in der Holographie bekannt, erhält man dann niit Hilfe
einer Abbildungslinse 15 an Stelle des reellen Bildes der
* Referenzquelle die Kreuzkorrelationsfunktion des Zeichens
mit dem im jeweiligen Filter gespeicherten Zeichen, Deren maximale Intensität wird mit einem Photodetektor 16 detek-siert.
Sie ist am größten, wenn untersuchtes und gespeichertes Zeichen identisch sind. Da letzteres durch die voia Licht ablenker
angesteuerte Strahlrichtung vollständig definiert ist, ist
dieses Intensitätsmaximum eindeutig einem der in der ?il^er-
matrix gespeicherten Zeichen zugeordnet.
) Durch den Einsatz des Liehtablenkers wird jede -iechanische
Bewegung von Komponenten während des eigentlicher ΛΙϊογ-prozesaes
vermieden. Daher ist es bein gegenwärtigen üxand
der Technik möglich, ca. 1000 Filterproze3se, Lei denen je
ca. 10 Bildpunkte verarbeitet werden, innerhalb von 1
mseo durchzuführen. Ein weiterer Vorteil ist dabei, dtvc die
aus den verschiedenen Kanälen kommenden Liohtverteilunjoji
nickt miteinander interferieren können, da sie nacheinander
erzeugt werden. Bei der einfacheren parallelen Ansteuerung
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der Kanäle, könnten infolge destruktiver Interferenz gerade die zu detektierenden Intensitätsmaxima ausfallen.
Bevor jedoch eine andere Möglichkeit zur inkohärenten Überlagerung
der Ausgangs signale bei dieser Art von Vielkanal*- systemen beschrieben wird, soll auf die besonderen Merkmale
einiger im bisher geschilderten Aufbau verwendeten Kompo-· nenten hingewiesen werden..
'.'■"■ Die Feldlinse 5 bildet die Austrittspupille des Lichtablen- Ί
leere 3 in die Eintrittspupille der Fouriertransformationslinse
8 ab und. sorgt so für eine gleichmäßige Ausleuchtung
der Eingabeebene 10, die weitgehend unabhängig von der Lage
"/■■■■■■
des jeweils angesteuerten Filterkanals ist. Durch die Einführung
der Facettenlinse 6 werden die Forderungen an das Auflösungsvermögen des Liehtablenkers erheblich vermindert.
Gleichzeitig erhöht sich bezogen auf die Lichtintensität der Wirkungsgrad de's Systems.
Die schärfsten Anforderungen werden an die Foüriertransformationslinse
8 gestellt. In dem oben angeführten Beispiel, be i dem 1000 mit Fernsehqualitat (10 Bildpunkte) aufge ze i chnete
Zeichen verarbeitet werden, muß sie 10 Bildpunkte mit
gutem Auflösungsvermögen abbilden können. Diese Forderung
kann gemäß vorliegender Erfindung-und in Anlehnung an einen
früheren Vorschlag (0.H.F.Velzel, Uat.Lab.) etwas gemildert
werden, indem man die korrigierenden Eigenschaften des
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·■■ . - -o-
BAD OBKäJ
Filterhologramms ausnutzt. Dazu werden die Filterhologramme mit derselben Fouriertransformationlinse 8 "und
in derselben Anordnung aufgenommen, mit der sie später auch bei der Zeichenerkennung benutzt werden. Mann kann >
dann theoretisch zeigen, daß nur noch die Änderungen der Abbildungsfehler in die Qualität der Filterung eingehen,
die entstehen, wenn das zu identifizierende Objekt (Zeichen) eine andere Lage und Orientierung in der Austrittspupille
der Linse 8 hat ale das bei der Herstellung des Filters benutzte. Diese sog. differentiellen Abbildungsfehler können
aber kleiner gemacht werden als die absoluten und sind daher weniger einschränkend.
Die Anforderungen an das Auflösungsvermögen der Abbildungs,-linse
15 sind geringer. Im allgemeinsten Anwendungsfall, bei dem das zu untersuchende Objekt 10 aus vielen nebeneinander
angeordneten Zeichen besteht, von den einige identifiziert und ihre Positionen angezeigt werden solleji (z.B.
Zahlen in einem Formular), ist der Detektor 16 als Katrix von einzelnen Elementen ausgebildet oder man benutzt eine
Fernsehaufnahmeröhre, um die Lage der Intensitätsmaxima zu
bestimmen. Dann muß das Auflösungsvermögen jedes einzelnen von einem Filter angesteuerten Ausschnitte der Linse 15 mindestens
dem Auflösungsvermögen der Detektormatrix 16 entsprechen. -
Bin weiteres Ausfiihrungebeispiel der vorliegenden Erfindung
ist in Fig. 2 dargestellt, die nur den eigentlichen Pilterprqzeß
zeigt. Der wesentliche Unterschied zu dem in Abbildung 1 dargestellten System besteht in der -Art der Ansteuerung
der Loohblendensatriat. Der vom Laser 1 ausgehende strahl wird
BAD ORIGINAL
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mit Hilfe der Iiinfien-Iooliblenden-Kombination 17 in eine
divergierende Kugelwelle 18 umgewandelt. Ähnlich wie in
Abbildung 1 wird dann die Lochblendenm&trix: 7 über die Feld-
linse 5 und die Facettenlinse β ausgeleuchtet. Nur werden ■»
hier (in Abb. Z) alle Loohblenden und damit alle Filterkanäle
gleichzeitig angesteuert. Um trotzdem die aus den
,verschiedenen Kanälen stammenden Signale inkohärent zu überlagern j wird vorzugsweise zwischen Feldlinse 5 und der '
Facettenlinse 6 eine Matrix von Phasenmodulatoren 19 in den | Strahlengang gebracht» Durch geeignete Steuerung lassen sich..
die Phasen der die einzelnen Iioehblenden beleuchtenden Wellenfronten zeitlich so ändern, daß die durch die überlagerung der von verschiedenen Lochblenden ausgehenden Wellenfronten entstehenden Interferenzen sich über die Detek- ' "
tionszeit ausmitteln.
Eine solci|e"iiai;rix von Phasenmodulatoren.kann z.B. mit Hilfe
von elektrooptischen oder magnetooptischen Materiaiien verwirklicht
werden, die bei Anlegen eines elektrischen oder magnetischen Feldes den Berechnungsindex für bestimmte Polarisationariehtungen
ändern. Es ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung äuoh möglich9 die Phasen durch mechanisehes
Bewegen einer Glasplatte au modulieren, auf der sich eine
Matrix von' transparenten Plättchen mit statisch sehwankender Dicke?befl&den. Wichtig ist dabei nur» daß die Verteilungsgeom@trie
der 'Anordnung der Binzellinsen■in der
109832/1 Öl T
Faoettenlinse 6 entspricht und die einzelnen Plättchen homogen
und mindestens von der Größe der Einzellinsen sind«
Die übrige Anordnung entspricht .Fig. 1. Die Fouriertransformation
des transparenten Objektes (Zeichens) 10 wird mit Hilfe der Linae 8 in der Filterebene erzeugt, in der
sioh eine Matrix von Filterhologrammen 9 befindet. Die Ausgangssignale werden mit der Linse 15 auf die Detektorma-
P trix 16 abgebildet. Da jetzt jedoch alle Kanäle gleiohzeitig
angesteuert werden, ist es möglich, über mehrere Ausgangssignale zu summieren und ähnlich wie
bereits vorgeschlagen logische Verknüpfungen durchzuführen. So kann man bei der Herstellung der Filterhologramme mit
verschiedenen Referenzquellen 20, 21 arbeiten und durch die Wahl ihrer Positionen erreichen, daß ihre Bilder in
der Detektorebene nur dann räumlich zusammenfallen, wenn bei der zu verarbeitenden Bildvorlage bestimmte Details
* gleichzeitig und in einer vorgegebenen Anordnung vorkommen.
Wegen der wechselseitigen Inkohärenz erhält man einfach die Summe der Intensitäten. Mit einem den Detektoren nachgeaehalteten
Amplitudendlskriminator kann man diese Summensignale von den übrigen trennen«
Solche Verknüpfungsmögliohkeiten sind von Bedeutung, wenn
man zwischen Zeichen unterscheiden will, die ähnliche Strukturelemente enthalten, wie etwa die Buchstaben o, p, 1. Ein
Filter des Buohstabens ρ wird sowohl beim ο als auch beim 1
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ein Signal abgeben. Verteilt man dagegen die struktur de·*
tails ο und 1 von ρ auf zwei Filter, deren Ausgangssignale
nur zusammenfallen, wenn ο und 1 in der bei ρ gegebenen Weise zusammenhängen, so lassen sich die Zeichen ·,
leichter unterscheiden« ·
Diese beiden Aüsfiüirungsbeispiele sollen die Erfindung veranschaulichen
ι beschreiben sie "jedoch nicht erschöpfend. So sind verschiedene Modifikationen und Kombinationen,mög- J
lieh, die auf den gleichen Grundgedanken beruhen. Man kann
z.B. mit dem in Fig. 1 dargestellten System logische Verknüpfungen
in dem eben beschriebenen Sinn durchführen, wenn
man nur die Integrationszeit dBr Detektorelemente langer
wählt als die Abtastzeit des Lichtablenkers je Kanal. Vor-und Nachteile müssen im Einzelfall bezogen auf die jeweilige
Anwendung gegeneinander abgewogen werden.
Patentansprüche:
-12-
Claims (1)
- -rz-200A263Pa tentansprUohe1. Optisches Vielkanalsystem für die Zeichenerkennung mit holographischen Filtern, dadurch gekennzeichnet, daß das Pourierspektrum des zu untersuchenden Zeichens im. Bereich verschiedener, räumlich getrennter Filter entworfen wird, indem eine Matrix von beleuchteten Loohblenden in die Filterebene abgebildet wird, wobei die einzelnen Lochblenden, z.B. wechselseitig inkohärent beleuchtet werden.2. Optisches Vielkanalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Lochblenden der Matrix zeitlich mit Hilfe eines elektronisch steuerbaren, z.B. digitalen Lichtablenkers beleuchtet sind.3. Optisches Vielkanalsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Lichtablenker ausgehenden Bündel über eine Feldlinse und eine Facettenlinse auf .die Lochblendenmatrix fokussiert sind·4· Optisches Vielkanalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Loohblenden der Matrix gleichzeitig über eine Facetten- und Feldlinsenkombination und eine entsprechende Matrix von z.B. elektro- oder magnetooptieohen Modulatoren angesteuert sind, die die- 13 -109832/1017Phasen der die einzelnen Lochblenden beleuchtenden Wellenfronten zeitlich so-.modulieren, daß die -au.v·:. . e Überlagerung der von verschiedenen Iiochblenden ..ausgei--;ii-" den Wellenfronten entstehenden Interferenzen sich1 üir - .· die Detektionszeit ausmitteln.5. Optisches Vielkanalsystem nach Anspruch 1 oder 5 -rer '. und 4» dadurch gekennzeichnet, daß die räumlich ge"cis.—.~ ten holographischen Filter alle mit derselben Rei'ere.. - * ^ quelle aufgenommen sind. ■6. Optisches Vielkanalsystem nach Anspruch 1 und 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilder einiger, gegebenenfalls codierter Referenzquellen räumlich zusammenfallen,sofern bei der.zu verarbeitenden Bildvorlage bestimmte Details gleichzeitig in einer vorgegebenen Anoi'dr.är.g vorkommen·7* Optisches Vielkanalsystem nach Anspruch T und 4, dadurch I gekennzeichnet, daß sich in mehreren der- gfc^ren?..... "hertragungskanäle identische Filter befinden, lerer. . :?- gangssignale überlagert werden.10983271017
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