DE2004145C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Keilriemen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Keilriemen

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DE2004145C
DE2004145C DE19702004145 DE2004145A DE2004145C DE 2004145 C DE2004145 C DE 2004145C DE 19702004145 DE19702004145 DE 19702004145 DE 2004145 A DE2004145 A DE 2004145A DE 2004145 C DE2004145 C DE 2004145C
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belt
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DE19702004145
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Kenneth Darrell Nixa Thomas James Robert Springfield Mo. Richmond (V.St.A.)
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Day International Corp
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Dayco Corp
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Keilriemen mit im Querschnitt konvex bogenförmig gewölbter Außenfläche und geschnittenen offenen Flanken, bei dem wenigstens eine Kautschukschicht, eine Kordelschicht und eine weitere Kautschukschicht konzentrisch zu einem ringförmigen zylindrischen Hülsenstück gewickelt, das Hülsenstück zu einzelnen im Querschnitt keilförmigen gegebenenfalls von innen nach außen zu wendenden Ringen zerschnitten und die Kautschukschichten vulkanisiert werden. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Keilriemen haben vielfach eine bogenförmige Außenfläche. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sie für eine Verwendung an Antrieben vorgesehen sind, die besonders starken Belastungen ausgesetzt sind und große Leistungen übertragen müssen, oder bei Verwendung in Getrieben mit veränderlichem Übersetzungsverhältnis.
Keilriemen üblicher Ausführung haben einen äußeren Bereich der beim Umlaufen um eine Riemenscheibe einer Zugbelastung ausgesetzt ist, und einen inneren Bereich, der unter Druckbeanspruchung steht. Zwischen diesen Bereichen liegt ein im wesentlichen neutraler Mittelbereich, in den eine durchgehend schraubenlinienartig gewendelte Kordelschicht eingelegt ist. Aus der deutschen Auslegeschrift 1 268 825 ist ein Verfahren zum Herstellen von Keilriemen aus Gummi oder gummiähnlichen Werkstoffen und in der Nähe des Riemenrückens liegenden Zugeinlagen bekannt, bei dem mehrere Bahnen aus vulkanisierbarer Kautschukmischung und eine der Breite des Keilriemens entsprechend, satzweise, wendelförmig mit freibleibenden Zonen zwischen den einzelnen Sätzen gewundene Lage von Zugeinlagen zu einem Wickel gewickelt werden, aus dem durch abwechselnd geneigte zu einer Radialform geführte Schnitte Keilriemenrohlinge geschnitten, anschließend ummantelt und vulkanisiert werden. Bei dieser bekannten Verfahrenstechnik wird also der lagenweise gewickelte Rohling zugeschnitten und erst dann werden die geschnittenen Riemenrohlinge vulkanisiert. Aus der USA-Patentschrift 2 598 158 ist auch eine Vorrichtung zum Herstellen von Keilriemen bekannt, mit der aber nur einzelne Keilriemen vulkanisiert werden können. Mit dieser Verfahrenstechnik sollen Torsionsbeanspruchungen des Materials während und nach der Behandlung vermieden werden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zum Herstellen von Keilriemen der eingangs beschriebenen Art zu vereinfachen, die Formbeständigkeit des Keilriemens in seitlicher Richtung zu verbessern und gleichzeitig seine Lebensdauer zu verlängern. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in die innere Umfangsfläche des Hülsenstückes entsprechend der Gestalt der gewölbten Außenflächen die Keilriemen in Axialrichtung aneinandergereihte ringförmige Wellen eingeformt werden und das Zuschneiden des Hülsenstückes und das Wenden der keilförmigen Ringe von innen nach außen erst nach dem Vulkanisieren der Kautschukschichten erfolgt.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist zunächst ein Rationalisierungseffekt verbunden, weil gleichzeitig mehrere Keilriemen mit im Querschnitt gewölbter Außenfläche hergestellt werden. Zum anderen besitzen die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Keilriemen eine größere Lebensdauer als die bekannten Keilriemen, weil sie erst nach dem Entfernen gewendet werden. Damit ist nämlich eine Verringerung des nach dem Verformen größeren Außendurchmessers auf einen kleineren Innendurchmesser verbunden, wobei die während der bestimmungsgemäßen Benutzung unter erhöhter Druckbeanspruchung stehenden Schichten im inneren Bereich komprimiert werden.
Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, eine einfache und wirkungsvoll arbeitende Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zu schaffen. Diese Aufgabe wird ausgehend von einer bekannten Vorrichtung mit einer an ihrem äußeren Umfang mindestens eine Nut mit einem konkav bogenförmigen Grund aufweisenden Formtrommel und einer druck- und hitzeerzeugenden Vulkanisiereinrichtung gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Formtrommel in Axialrichtung aneinandergereiht eine Mehrzahl der Nuten aufweist und der Formtrommel ein auf die Ränder der Nuten eingestelltes Schneidwerkzeug zum Zerschneiden des Hülsenstückes zugeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand einer Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein auf eine Formtrommel aufgebrachtes Hülsenstück im Querschnitt,
Fig. 2 eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens teilweise geschnitten in Ansicht,
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Vorrichtung gemäß Fig. 2 mit einem Hülsenstück im Querschnitt,
Fig. 4 eine Vorrichtung zum Abschneiden der einzelnen Keilriemen nach dem Vulkanisieren des Hülsenstückes teilweise geschnitten,
Fig. 5 einen Abschnitt des fertigen Keilriemens in perspektivischer Darstellung.
Zum Herstellen des Keilriemens werden mehrere Materialschichten auf eine Formtrommel 10 aufgebracht, so dass sie diese umhüllen und ein Hülsenstück bilden. Die Formtrommel 10 ist jedoch nicht zylindrisch ausgebildet, sondern an ihrem Umfang mit einer größeren Anzahl von umlaufenden, im Querschnitt bogenförmig gekrümmten Nuten 11 versehen. Eine Riemenschicht 12, die den unter Zugspannung stehenden Bereich des Keilriemens bildet, wird um die Außenfläche der Formtrommel 10 herumgelegt. Auf diese Schicht wird eine Kordelschicht 13 aufgesponnen, die aus Polyamiden, Polyester, Kunstseide, Baumwolle, Glasfaser oder anderem Kordelmaterial bestehen kann. Die Kordelschicht 13 erhält die gleiche im allgemeinen bogenförmige Gestalt, die von den Nuten 11 in der Riemenschicht 12 erzeugt wird. Der Abstand der Kordeln wird durch Eindrücken unter leichtem Druck in die Riemenschicht 12 aufrechterhalten. Eine äußere Kautschukschicht 14, die den unter Druckbelastung stehenden Bereich des Keilriemens bilden soll, wird anschließend um die Kordelschicht 13 herumgelegt. Die Riemenschicht 12 und die Kautschukschicht 14 können aus einem beliebigen, natürlichen oder synthetischen Kautschuk bestehen, wie er für die Herstellung von Keilriemen üblich ist.
Anschließend werden die Formtrommel 10 und die zuvor beschriebene gesamte Beschichtung in eine Vulkanisiereinrichtung 15 eingesetzt, wie sie in der Fig. 2 dargestellt ist. Diese hat eine zylindrische Heizkammer, in welche die Formtrommel 10 und das aus den einzelnen Schichten gebildete Hülsenstück eingesetzt werden müssen. Die von der Vulkanisiereinrichtung 15 gebildete Heizkammer hat einen Boden 16 und einen Deckel 17. Der Deckel 17 ist mittels eines Gelenkes 18 an einem Ringrand 19 befestigt, so dass er geöffnet und geschlossen werden kann. Zum Verschließen dienen Schrauben 20. Durch zwei getrennte Einlässe 21 und 22 kann Dampf in die Heizkammer eingeführt werden, und zwar jeweils mit unterschiedlichem Druck, so dass die Innenseite und die Außenseite der Trommel entsprechend der dargestellten Anordnung unter jeweils unterschiedlichem Druck stehen. Ein äußeres zylindrisches Gummistück 23 wird um die Außenseite des auf die Formtrommel 10 aufgeschichteten Keilriemenmaterials herumgelegt. Anschließend wird der Außenseite der Formtrommel 10 Dampf zugeführt. Das Innere der Formtrommel 10 ist durch zwei Seitenwände 24 und 25 begrenzt. Durch einen in der Seitenwand 25 angeordneten Einlass 26 wird Dampfdruck dem Inneren der Formtrommel 10
<NichtLesbar>
Die abgeschnittenen Keilriemen werden von der Schnitttrommel 29 entfernt und gewendet, d.h. die im Augenblick des Abnehmens die Innenseite bildende runde Seite des Keilriemens in eine solche Lage gebracht, dass sie die Außenseite bildet. Ein fertiger Keilriemen 31 ist in der Fig. 5 dargestellt.

Claims (1)

1. Verfahren zum Herstellen von Keilriemen mit im Querschnitt konvex bogenförmig gewölbter Außenfläche und geschnittenen offenen Flanken, bei dem wenigstens eine Kautschukschicht, eine Kordelschicht und eine weitere Kautschukschicht konzentrisch zu einem ringförmigen zylindrischen Hülsenstück gewickelt, das Hülsenstück zu einzelnen im Querschnitt keilförmigen gegebenenfalls von innen nach außen zu wendenden Ringen zerschnitten und die Kautschukschichten vulkanisiert werden, dadurch gekennzeichnet,
<NichtLesbar>
DE19702004145 1969-02-25 1970-01-30 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Keilriemen Expired DE2004145C (de)

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US80205969A 1969-02-25 1969-02-25
US80205969 1969-02-25

Publications (3)

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DE2004145A1 DE2004145A1 (de) 1970-09-10
DE2004145B2 DE2004145B2 (de) 1973-02-08
DE2004145C true DE2004145C (de) 1973-09-06

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2598158A (en) 1947-08-26 1952-05-27 Goodrich Co B F Apparatus for making v belts
DE1268825B (de) 1966-01-15 1968-05-22 Phoenix Gummiwerke Ag Verfahren zum Herstellen von Keilriemen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2598158A (en) 1947-08-26 1952-05-27 Goodrich Co B F Apparatus for making v belts
DE1268825B (de) 1966-01-15 1968-05-22 Phoenix Gummiwerke Ag Verfahren zum Herstellen von Keilriemen

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