DE2003195B2 - Schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere zeitvielfachfernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere zeitvielfachfernsprechvermittlungsanlagen

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DE2003195B2
DE2003195B2 DE19702003195 DE2003195A DE2003195B2 DE 2003195 B2 DE2003195 B2 DE 2003195B2 DE 19702003195 DE19702003195 DE 19702003195 DE 2003195 A DE2003195 A DE 2003195A DE 2003195 B2 DE2003195 B2 DE 2003195B2
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    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
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    • H04J3/0629Synchronisation of signals having the same nominal but fluctuating bit rates, e.g. using buffers plesiochronous multiplexing systems, e.g. plesiochronous digital hierarchy [PDH], jitter attenuators in a network, e.g. in combination with switching or multiplexing, slip buffers

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Description

2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß cine gerichtete Verbindung zwischen einem Tongencrator in einem Verbindungssatz und einem rufenden oder gerufenen Zcitkanal über eine synchrone (St)bzw. asynchrone Tonhalbverbindung (At) hergestellt wird, daß die Herstellung einer solchen Tonhalbverbindung mit einem Zeitkanal (x) durch Einschreiben des den so Tongenerator (Tn) kennzeichnenden Codewortes (Cn) an die Adresse (x) des Verbindungssatzspeichers (MDj) bzw. des Zeitwegspeichers (MCT) im Verbindungssatz (Fig. 10) gesteuert wird, je nach dem, ob eine synchrone (St) oder asynchrone (At) Halbverbindung herzustellen ist, und daß beim Lesen eines solchen Codewortes (Cn) die normale Sprachübertragung gesperrt und der gekennzeichnete Tongenerator (Tn) zyklisch mit dem entsprechenden Kanal ^Angekoppelt wird. <<n
i. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Verbindungsaufbaus anstelle eines normalen Verbindungssatzes für Nachrichten ein besonderer Überwachungsverbindungssatz benutzt wird, der zunächst nur über eine (l> synchrone Halbverbindung mit dem rufenden Kanal und dann zusätzlich über eine asynchrone Halbverbindung mit einem freien Kanal der gewählten
195
abgehenden Verbindungsleitung verbunden wird.
4. Schaltungsanordnimg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mehrfachhalbverbindungen zwischen einem Kanal (x) einer PCM-Leitung und den gleichnamigen Adressen (x) aller Verbindungssatzspeicher eines Überverbindungssatzes (z. B. SJB in Fig.8) durch gleichzeitige Verbindung aller Ausgänge eines dem Überverbindungssatz zugeordneten Vielfachwählers (z. B. QS) mit dem den Zugriff zum rufenden Kanal (x) gewährenden Eingang dieses Vielfachwählers während eines Zeitraumes (Wty hergestellt werden.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, für eine Vermittlungsanlage mit je zwei Raumkoppelstufen vor und nach einer Zeitkoppelstufe, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungssatz der Zeitkoppelstufe (z.B. der dem Ausgang 8 des Vielfachwählers Q1 zugeordnete Verbindungssatz in Fig. 8), neben den für die Zeitlagenumsetzung benutzten Speichern (Verbindungssatzspeicher MDJ und Zeitwegspeicher MCT) die dem Ausgang (ζ. B. 8) des Vielfachwählers der ersten Raumkoppelstufe f(?7 zugeordneten Speicher (Raumwegspeicher MSS'. MSA') und die dem entsprechenden Ausgang (ζ. B. 8) des Vielfachwähl_-rs der anderen Raumkoppelstufe (Q)zugeordneten Speicher (Raumwegspeicher MSS, MSA) aufweist, daß alle diese Speicher derartig zusammengefaßt sind, daß ihre gleichnamigen Speicherplätze durch eine einzige Ansteuerschaltung gleichzeitig ausgewählt werden, daß durch horizontale Zusammenfassung dieser Speicher und Einsatz einer jeweils eigenen Stromversorgung und eines jeweils eigenen Hilfstaktgebers, der aufgrund der vom Haupttaktgeber der Vermittlungsstelle gelieferten Synchronisierzeichen selbst die synchronen (tS) und asynchronen Zeitzeichen (tA) sowie die weiteren benötigten Takte erzeugt, eine selbständige, geschlossene Linheit gebildet wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle einer horizontalen Zusammenfassung (Fig. 8) der Speicher in einer geschlossenen Einheit die einem ersten Ausgang (t) des achten Vielfachwählers (QS) der zweiten Raumkoppelstufe (Q') zugehörigen Speicher (MDJ, MCT, MSS, MSA) und die dem gleichnamigen achten Ausgang (8) des ersten Vielfachwählers (Q I) der ersten Raumkoppelstufe (Q) zugehörigen Speicher (MSS', MSA') zusammengefaßt sind (Fig. 14).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß bei ungerichtet betriebenen Verbindungsleitungen der Gruppenspeicher in der gleichen Weise in zwei Halbspeicher (MDGIl, MDGIP) unterteilt ist, und daß jeder Kanal unabhängig von der Rufrichtung in einem beliebigen der synchronen (tS) oder asynchronen Zeiträume (tA)m\\. einem Verbindungssatz verbunden wird.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Vermittlung von PCM-Wörtern in Fernmelde·, insbesondere in Zeitvielfachfernsprechvermittlungsanlagen, bei denen die in Zeitkanälen auf den eingangsseitigen PCM-Leitungen ankommenden PCM-Wörter nach entsprechender Zwischenspeicherung in einem mehrzelligen, zyklisch gelesenen Gruppenspeicher über
ein Raumvielfachkoppelfeld zu entsprechenden Zeitkanälen, die bezüglich der eingangsseitig benutzten Zeitkanäle zeitverschoben sein können, auf ausgangssei tigen PCM-Leitungen übertragen werden.
Derartige Schaltungsanordnuugen sind z. B. aus den FR-PS 12 12 984, 13 03 135 (= DT-AS 12 78 542), 13 13 830 (= DT-AS 12 78 541) und dem französischen Zusatzpatent 81 065 (= DT-OS 14 37 002) bekannt
Eine Verbesserung derartiger Schaltungsanordnungen wurde in folgenden Veröffentlichungen beschrieben:
Zeitschrift »Electronics« vom 31. Okt. 1966, Seiten 119 bis 126: »PCM telephone exchange switches digital data like a computer« von A. Chatelon, und Buch »Techniques of pulse-code modulation in communication networks«, Seiten 97 bis 102 (Cambridge University press-Edition of 1962).
Bei diesen verbesserten Vermittlunbsanlagen werden Verbindungen zwischen einer Anzahl Gruppen von PCM-Verbindungsleitungen mit je g = 192 Kanälen hergestellt, wobei jede Verbindung über einen von j Verbindungssätzen geführt wird. Eine solche Verbindung besteht aus zwei Halbverbindungen, die einen Verbindungssatzspeicher (Zeitstufe) über Gruppenspei eher mit dem ankommenden bzw. abgehenden Kanal verbinden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, mit geringerem Steueraufwand als bei den bekannten Schaltungen eine Vielzahl von Verb..idungen /wischen den ankommenden und abgehenden PCM-Leitungen zu ermöglichen.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß sich bei einem Gruppenspeicher jeweils g Adressen auf zwei Speicherhälften mit je g/2 Speicherplätzen für die p-stelligen PCM-Wörter verteilen, wobei der einen Speicherhälfte die ungeradzahligen, eingangsseitigen PCM-Leitungen mit ankommendem Verkehr und der anderen Speicherhälfte die geradzahligen, ausgangsseitigen PCM-Leitungen mit abgehendem Verkehr zugeordnet sind, daß ein Taktgeber der Vermittlungsstelle zwei ineinander verschachtelte Taklimpulsfolgen abgibt, daß mit Hilfe der einen Taktimpulsfolge synchrone Nachrichtenhalbverbindungen zwischen rufenden Zeitkanälen eingangsseitiger PCM-Leitungen und freien Speicherplätzen von Verbindungssätzen und mit Hilfe der anderen Taktimpulsfolge asynchrone Nachrichtenhalbverbindungen zwischen den Verbindungssatzspeichern und Zeitkanälen ausgangsseitiger PCM-Leitungen über wenigstens zwei Raumkoppelstufen hergestellt werden, wobei die PCM-Wörter eines Gesprächs in einem ersten Zeitraum bzw. in einem anderen Zeitraum mit Hilfe einer Teilsteuerung (synchrone Raumwegspeicher, asynchrone Raumwegspeicher, Zeitwegspeicher) in den Verbindungssatzspeichern umgesetzt werden.
Eine Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine gerichtete Verbindung zwischen einem Tongenerator in einem Verbindungssatz und einem rufenden oder gerufenen Zeitkanal über eine synchrone bzw. asynchrone Tonhalbverbindung hergestellt wird, daß die Herstellung einer solchen Tonhalbverbindung mit einem Zeitkanal durch Einschreiben des den Tongencrator kennzeichnenden Codewortes an die Adresse χ des Verbindungssatzspeichers bzw. des Zeitwegspeichers im Verbindungssatz gesteuert wird, je nachdem, ob eine synchrone oder asynchrone Halbverbindung herzustellen ist, und daß beim Lesen eines solchen
(κι
Codewortes die normale Sprachübertragung gesperrt und der gekennzeichnete Tongenerator zyklisch r.iit dem entsprechenden Kanal gekoppelt wird.
Eine Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß während des Verbindungsaufbaus anstelle eines normalen Verbindungssatzes für Nachrichten ein besonderer Überwachungsverbindungssatz benutzt wird, der zunächst nur über eine synchrone Halbverbindung mit dem rufenden Kanal und dann zusätzlich über eine asynchrone Halbverbindung mit einem freien Kanal der gewählten abgehenden Verbindungsleitung verbunden wird.
Eine besondere Ausführungsform der Schaltungsan-Ordnung nach der Erfindung für spezielle Anwendungsfälle mit parallelen Verbindungen ist dadurch gekennzeichnet, daß Mehrfachhalbverbindungen zwischen einem Kanal einer PCM-Leitung und den gleichnamigen Adressen aller Verbindungssatzspeicher eines Überverbindungssatzes durch gleichzeitige Verbindung aller Ausgänge eines dem Überverbindungssatz zugeordneten Vielfachwählers mit dem den Zugriff zum rufenden Kanal gewährenden Eingang dieses Vielfachwählers während eines Zeitraumes hergestellt werden.
Eine Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung für eine Vermittlungsanlage mit je zwei Raumkoppelstufen vor und nach einer Zeitkoppelsuife ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungssat/ der Zeitkoppelstufe, neben den für die Zeitlagcnumsetzung benutzten Speichern des Vielfachwählers der ersten Raumkoppelstufe zugeordneten Speicher und die dem entsprechenden Ausgang des Vielfachwählers der anderen Raumkoppelstufe zugeordneten Speicher aufweist, daß alle diese Speicher derartig zusammengefaßt sind, daß ihre gleichnamigen Speicherplätze durch eine einzige Ansteuerschaltung gleichzeitig ausgewählt werden, daß durch horizontale Zusammenfassung dieser Speicher und Einsatz einer jeweils eigenen Stromversorgung und eines jeweils eigenen Hilfsiaktgebcrs. der aufgrund der vom Haupttaktgeber der Vermittlungsstelle gelieferten Synchronisierzeichen selbst die synchronen und asynchronen Zeitzeichen sowie die weiteren benötigten Takte erzeugt, eine selbständige, geschlossene Einheit gebildet wird.
Eine Alternative zu der zuletzt genannten Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß an. teile einer horizontalen Zusammenfassung der Speicher in einer geschlossenen Einheit die einem ersten Ausgang des achten Vielfachwählers der zweiten Raumkoppclstufe zugehörigen Speicher und die dem gleichnamigen achten Ausgang des ersten Vielfachwählers der ersten Raumkoppelstufe zugehörigen Speicher zusammengefaßt sind.
Schließlich sieht eine besondere Ausführungsform vor, daß bei ungerichtet betriebenen Verbindungsleitungen der Gruppenspeicher in der gleichen Weise in zwei Halbspeicher unterteilt ist, und daß jeder Kanal unabhängig von der Rufrichtung in einem beliebigen der synchronen oder asynchronen Zeiträume mit einem Verbindungssatz verbunden wird.
Nachfolgend wird die Erfindung in Zusammenhang mit den Zeichnungen erläutert.
Fig. la bis Ig zeigen Zeitdiagramme mehrerer Taktimpulse;
F 1 g. 2 zeigt ein Blockschaltbild eines Taktgebers:
F i g. 3 zeigt die Schaltung eines Gruppenspeichers:
F i g. 4 zeigt ein Blockschaltbild eines Gruppenvereinzelers:
Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild zur Erläuterung der Zeitvielfachdurchschaltung;
F i g. 6a bis 6f zeigen Zeitdiagramme von Impulsen, die bei der Funktion des Vereinzelers auftreten;
F i g. 7 zeigt ein Blockschaltbild der Steuerschaltung eines Vielfachwählers;
F i g. 8 zeigt eine Übersicht über ein Koppelnetzwerk mit horizontaler Gruppierung von Speichern;
F i g. 9 zeigt eine Gruppierung der Speicher, die eine gemeinsam steuerbare Einheit bilden;
F i g. 10 zeigt eine entfaltete symbolische Darstellung einer Verbindung;
Fig. 11 zeigt eine besondere Form der Verbindung zwischen einem Gruppenspeicher und einem Vielfachwählcr;
Fig. 12 zeigt ein detailliertes Schaltbild eines Verbindungssatzes;
Fig. 13 zeigt ein symbolisches Schaltbild einer Überwachungshalbverbindung;
Fig. 14 zeigt eine Übersicht über ein Koppelnctzwerk mit Maschenbildung unter den Speichern.
Wegen der Übersichtlichkeit ist die Beschreibung folgendermaßen unterteilt:
1. Definitionen
2. Eingangsschaltungen der Vermittlungsstelle
3. Zeitlagenumsetzung
4. Räumliche Vermittlung
5. Anschlußarten der PCM-Vcrbindungsleiumgen
b. Arten der 1 lalbvcrbindungen
7. Gruppierung der Speicher.
1. Definitionen
Die Schaltungsanordnung nach der [-'.rfindung wird in einem Ausführungsbcispicl in der Anwendung bei einer PCM-Vermittlungsanlage beschrieben, deren Hauptdaten in der Tabelle I angegeben sind. Die Zeitdiagramme der Taktimpulse sind in den F i g. la bis If angegeben.
Die Taktimpulse werden von einem Hauptüiktgeber bekannter Art geliefert, der in vereinfachter Weise in F i g. 2 dargestellt ist. Er umfaßt einen nicht dargestellten Oszillator, der Zeichen H mit einer Periode von 81 ns liefert, aus denen andere Zeichen durch aufeinanderfolgende Division gewonnen werden, die mil den Verteilern Ä.Tund K Tdurchgeführt wird.
Der Verteiler KF umfaßt einen seclv.ehnsielligen Zähler (4 Kippstufen) und wird durch d:e Zeichen Ii weiiergeschaltei. Seine drei niederwenigen Kippstufen liefern die kurzen und kürzesten Zeitzeichen (Fig. Ig' und die Stellung der höchstwertigen Kippstufe gibt da* synchrone Zeitzeichen /S(F ig. Id) oder das asynchrone Zeitzeichen lA (Fig. Ie) an. Es ist zu beachten, daß dei Verteiler AiV-" ein kürzestes Zeitelement ,i.l der Dauer 8! ns erzeugt, das in der Fig. Ig nicht dargestellt ist Dieses Zeitclement wird benutzt um ein Synchronisier zeichen zu erzeugen, das später erläutert wird.
Tabelle 1
Kenndaten der PCM-Anlage und der Taktimpulse (Zeitmaß HS der Vermittlung)
Zeichen
Dauer der
Einheit
Zyklusdauer
Erläuterung
TR V 2 ... V24 125 μβ
/77
Vl. m2 ... /778 5.2 μϊ
P .. /96
ml. 650 ns
/1 . 1300 ns
Ct
iS ... /S96 650 ns
(A ... TA 96 650 ns
/51 cd 650 ns
tA\ al 650 ns
a.b. dl) 162,5 ns
al, 'S 81 ns
(dl
Ct. ι
125
5.2 μ
125
125 μ5
650 ns 162,5 ns
Rahmendauer (Abtastfrequenz: 8 kHz) la
Zahl der Kanäle einer Verbindungsleitung
(m = 24)
Kanalzeit la
Zahl der Bits einer Nachricht und Zahl der
Verbindungen in einer Gruppe (p = 8)
Bitzeit Ib
Grundzeit Ic
Folge der 96 Grundzeitzeichen, die vom Zärrer
KT(F\g. 2) abgegeben wird
synchrone Bitzeiten Id
asynchrone Bitzeiten Ie
verschachtelte Folge der Zeichen /Sund /A If
kurze Zeitzeichen Ig
kürzeste Zeitzeichen, die ein Zeichen a(d) in zwei 1 g
gleiche Teile teilen
zyklische Auswahl in den Zeiten tS
Der Verteiler KT umfaßt einen Zahler mit acht Kippstufen Ai. Al... AS und ist auf 192 Stellungen begrenzt, wenn man die Anzeige von 64 Kennzeichen dadurch beschränkt, daß die beiden höchstwertigen Stellen A 1 und A 1 Null sein sollen. Die 96 Kennzeichen aus den Stellen Λ 1 bis Λ 7, bei denen die beiden ersten Stellen die logische Bedingung A\ + Al = AM erfüllen, erscheinen in zeitlicher Folge auf der Gruppe Ct mit sieben Leitungen (Kennzeichen der Grundzeit), diese Kennzeichen werden außerdem decodiert um die Zeichen /1 bis /96 zu liefern. Außerdem ergibt die unabhängige Decodierung der Stellen Λ 6, A 7 und A 8 die Bitzeiten m 1 bis m 8 (F i g. 1 b).
Im Abschnitt 7 wird noch erläutert, daß jede Verbindungssatz eine unabhängige Einheit oder gt schlossene Einheit bildet, die eine mit der ebe beschriebenen Zeiteinteilung übereinstimmende Zei einteilung benutzt, die allerdings von dieser Zeiteinte lung synchronisiert wird. Die Synchronisierung wir durch ein Zeichen Sy = / l.a 1 gesteuert, das den Begin eines Rahmens kennzeichnet und folgendermaße wirkt:
ds Der Verteiler KFwWd in eine Stellung gebracht, di
dem Zeitintervall tS.a 1 entspricht;
der Verteiler KTwird in eine Stellung gebracht, d der Grundzeit /1 entspricht.
Das kürzeste von dem eben beschriebenen Taktgeber erzeugte Zeitzeichen hat eine Dauer von 81 ns. Es wird davon ausgegangen, daß die Schaltung herkömmliche integrierte Schaltkreise benutzt, die eine Ansprechzeit r für eine Torschaltung und eine Ansprechzeit 3i für eine Kippstufe aufweisen, wobei r < 10 ns ist. Wenn daher z. B. eine Information über eine Mehrfachtorschaltung in ein Register übertragen werden soll, dann steht diese
Information spätestens 40 ns nach Beginn des Steuerzeichens in diesem Register zur Verfügung und die Übertragung kann mit Hilfe eines solchen Zeichens durchgeführt werden, auch wenn es sich um eines der kürzesten Zeitzeichen handelt.
Die Tabelle 2 erläutert einige in der Beschreibung benutzte Svmbole.
Tabelle 2
In der Beschreibung benutzte Symbole
Teil
1
Symbol
Λ/l, /V2 ... Np VX N 1
Λ' 1 c
NIj
Cl. G2 ... Gh SG 1. SG2 ... SG 1, 3
r
/1./2.../V
SJ \. S12... SJ 5. 1
Bedeutung
r?) 1 — /77 8
Zeichen der Vcrbindungsleitungen einer Gruppe
Zeitkanal V3 der Verbindungsleitung Nl
ankommende Leitung der Verbindungslcitung N 1
abgehende Leitung der Verbindungsleitung Λ' I
Zahl der Kanäle pro Gruppe g = m χ /; = 192 (Übervielfach)
Zahl der Eingänge eines Vielfachwählers
Zeichen der mit einem Vielfachwähler verbundenen Gruppen (Übergruppe)
Zeichen der Übergruppen
Gruppe G3 der Übergruppe SG 1
Zahl der Ausgänge eines Vielfachwählers
Zeichen der mit einem Vielfachwähler verbundenen Verbindungssätze
Zeichen der Überverbindungssätze
Verbindungssatz Ji des Überverbindungssatzes 5/5
Bezeichnung eines Kanals. Der Kanal λ einer Gruppe G 1 wird mit G 1 : r.v
bezeichnet.
Halbverbindung. Die Halbverbindung zwischen dem Kanal G 1 : t\ und dem Verbindungssatz J2 wird mit G 1 : ix/j2 bezeichnet.
logische UND-Funktion
logische ODER-Funktion
logische EXCLUSIV-ODER-Funktion (Addition modulo 2)
entspricht der logischen Beziehung m 1 + /77 2 -+- /77 3 ... + /;? 8
Der Teil 1 dieser Tabelle 2 faßt Svmbole zusammen. Jic '-ich auf die ankommenden und abgehenden PCM-Le iungen (nachstehend Verbindungsleitungen genannt), die Verbindungssätze und die Yielfachwähler J.es Koppeinetzwerks beziehen. Der Teil 2 der Tabelle 2 faßt Symbole zusammen, die be' der Beschreibung der I i.iib\ erbindungen benutzt «erden. Schließlich faßt der iei! 3 der Tabelle 2 Symbole zusammen, die für die elementaren logischen Funktionen verwendet werden. Eine Torschaltung, die eine der angegebenen Funktionen erfüllt ist in der Zeichnung durch einen Kreis dargestellt, in dem das entsprechende Symbol gezeigt ist. Wenn in der Praxis eine Torschaltung die Übertragung eines p-stel!igen Kennzeichens steuert, dann wird dies mit Hilfe von p-Torschaltungen bewerkstelligt, die durch das gleiche Zeichen gesteuert werden. Um die Zeichnungen zu vereinfachen, wurde kein besonderes Symbol benutzt, um eine solche Vielfachtorschaltung darzustellen, es wurde vielmehr. IaIIs es für das Verständnis erforderlich ist, die Anzahl der zu übertragenden Stellen neben den Eingang und/oder Ausgang der entsprechenden Torschaltung geschrieben.
Schließlich sind einige der Torschaltungen in den Zeichnungen nicht mit Bezugszeichen versehen, da sie ausreichend in der Beschreibung erläutert werden oder durch die logische Beziehung bestimmt sind, die ihre Funklinn zusammenfaßt.
2. Eingangsschaltungen der Vermittlungsstelle
Eine PCM-Vermittlungsstclle erlaubt es. Verbindungen zwischen einem gegebenen Kanal .v einer rufenden Verbindungsleitung und einem freien Kanal einer anderen Verbindungsleitung (oder derselben Verbindungsleitung) herzustellen. Anhand der Fig. la kann man erkennen, daß jede Verbindungsleitung aus η Zeitvielfachkanälen besteht. Von der Vermittlungsstelle her gesehen besteht jeder Kanal aus einer ankommenden Leitung (Empfang von Nachrichten) und aus einer abgehenden Leitung (Aussendung von Nachrichten).
Wenn Nachrichtenzeichen von einer Vermittlungsstelle B zu einer Vermittlungsstelle A übertrager werden, dann sind sie in der Vermittlungsstelle B mil dem Zeitmaß HS synchronisiert (Bitzeitzeichen nach Fig. Ib), die von dem Haupttaktgeber der Vermittlungsstelle B erzeugt werden, der nicht synchron mii dem Haupttaktgeber der Vermittlungsstelle A läuft. Ir der Vermittlungssteile .4 weicht das Zeitmaß HJ dei empfangenen Zeichen, das mit Hilfe von Impulswieder holern gewonnen wird, etwas von dem Zeitmaß Ht dieser Vermittlungsstelle A ab (von einem Haupttaktge ber nach F i g. 2 erzeugte Zeichen), diese Tatsache wire als langsame Verschiebung oder Drift bezeichnet Außerdem unterliegen die empfangenen Zeichen einei Phasenschwankung, die durch Veränderungen de: Übertragungsbedingungen entsteht.
Schließlich ist es erforderlich, die genaue Zeitlage der Kanäle zu bestimmen, um sie identifizieren zu können. Deshalb sendet man in der Vermittlungsstelle B periodisch ein Synchronisierkennzeichen CSy, das eine bestimmte Zeitstellung im Verhältnis zu den anderen s Kanälen einnimmt. Wenn die Zeitlage sich ändert oder wenn das Synchronisierkennzeichen CSy überhaupt nicht in der Vermittlungsstelle A empfangen wird, dann geht die Rahmensynchronisierung verloren.
Um die Wirkungen der Drift, der Phasenschwankung |0 und des Verlusts der Rahmensynchronisierung zu unterdrücken, ist den ankommenden Leitungen eine Synchronisierschaltung SCR zugeordnet, von der zwei Ausführungsbeispiele in der deutschen Auslegcschrift 12 87 17! bzw. in der französischen Patentanmeldung ij I 65 919 beschrieben sind.
Diese Schaltungen steuern die Anpassung des Zeitmaßes HJ an das Zeitmaß HS auf Kosten eines geringen Informationsverlustes.
Die in der deutschen Auslegeschrift 12 87 171 beschriebene Schaltung ist für ein PCM-Netzwerk geeignet, in dem einer der Kanäle — im Beispiel der Kanal V24 — für die Übertragung des Synchronisationskennzeichens CSv reserviert ist.
Die in der französischen Patentanmeldung 1 65 919 beschriebene Schaltung ist für ein PCM-Netzwerk geeignet, in dem das Synchronisationskennzeichen CSy innerhalb eines Überrahmens mit mehreren Rahmen übertragen wird. In dem dort beschriebenen Ausführungsbeispiel hat die Anlage folgende Kenndaten: Ein Überrahmen umfaßt vier Rahmen 77? 1 bis TR 4;
das Synchronisationskennzeichen CSy umfaßt 16 Stellen;
jedes Bit dieses Synchronisationskennzeichens belegt den Bitzeitraum m 1 der Kanäle V9 bis V24 des Rahmens TR 2.
Wie oben erwähnt wurde, sind die Synchronisierschaltungen den ankommenden Leitungen zugeordnet. Genauer gesagt ordnet man eine Synchronisierschal- tung SCR den ankommenden Leitungen einer Gruppe von Verbindungsleitungen zu, die ρ Verbindungsleitun-
fen umfaßt, wobei diese Schaltung darüber hinaus die erienparallelwandlung der Stellen einer Nachricht durchführt. ^5
Die Synchronisierschaltung SCR ermöglicht es daher, ein System einzelner Multiplexverbindungsleitungen ■lit jeweils m Kanälen auf denen die Information seriell ibertragen wird (jede achtstellige Nachricht belegt alle echt Bitzeiträume m 1 bis mS eines Zeitkanals) in eine Gruppe von Verbindungsleitungen in einem Übervielfach mit g = ρ χ m Kanälen umzusetzen, in der die Information parallel auftritt, jede der Bitzeiten m 1, m2... m8 ist einer der Verbindungsleitungen n\, η 2... /78 zugeordnet. In jedem Rahmen liefert die Synchronisierschaltung die Nachrichten von g = 192 ankommenden Kanälen, da jedoch die Kanäle der verschiedenen Verbindungsieitungen nicht miteinander Synchronisiert sind, werden diese Nachrichten in der Reihenfolge ihrer Ankunft mit individuell zugeordneten Adressen in einen Pufferspeicher oder Gruppenspei-Cher MDG eingeschrieben, der den ankommenden Leitungen zugeordnet ist
F i g. 3 zeigt diesen Gruppenspeicher MDG, der dem DRO-Typ (Löschen beim Lesen) entspricht und der in f>5 twei Teile aufgeteilt ist: den Speicher für die «ngeradzahligen Verbindungsleitungen MDGI/und den Speicher für die geradzahligen Verbindungsleitungen
MDG/P die jeder g/2 = 96 Zeilen aufweisen und wobf jede Zeile ρ = 8 Stellen aufnimmt. Die Einschreibschal tung dieses Gruppenspeichers MDG arbeitet asynchroi und wird durch Zugriffszeichen von der Synchronisier schaltung über die Leitungsgruppe Ub gesteuert, die mi dem Eingang »£« des Speichers verbunden ist. Dii Nachrichten werden dem Speicher über die Leitungei Ua I und Ua 2 zugeführt.
Bei einer Betriebsweise der Vermittlungsstelle sini die Verbindungsieitungen entsprechend der Rufrich tung in rufende Verbindungsieitungen. die mit einen Verbindungssatz in den Zeiten tS verbunden sind, und it gerufene Verbindungsieitungen aufgeteilt, die mit einen Verbindungssatz in den Zeiten lA verbunden sind. Ir Fig. 3 enthält der Speicher MDGIl die über dii rufenden Verbindungsleitungen /Vl, N 3, Λ/5, Nl (ungeradzahlige Verbindungsieitungen) empfangener Nachrichten, während der Speicher" MDGIP die über die gerufenen Verbindungsleitungen /V2, ,V4, Λ/6. /Vf (geradzahlige Verbindungsleitungen) empfangenen Nachrichten enthält.
Die Adressierung des Speichers MDG zum Auslesen der Nachrichten erfolgt zyklisch in den Zeiten tS. so wie es in Fig. 3 durch die siebenstelligen zyklischen Auswahlkennzeichen mit den Bezugszeichen Ct ■ tS angedeutet ist (vergleiche Tabelle 1), die dein Eingang »Z.« des Speichers zugeführt werden.
LJm die Zeichnung einfach zu gestalten, wurde die den Schreib- und Lesevorgang steuernde Decodicrschaltung nicht mit dargestellt.
Der Lesevorgang wird folgendermaßen ausgeführt: Im Zeitelement tSx wird die Zeile ν der Speicher MDGII und MDGIP durch das Kennzeichen Ct ausgewählt, und die beiden achtstelligen Nachrichten, die an dieser Adresse eingeschrieben sind, werden im Zeitraum b in die Register RGI und RGP übertragen. 6ie werden dann über die achtadrige Leitungsgruppe Ua zum Koppelnetzwerk übertragen das im Speicher MDGi/gelesene Kennzeichen wird im Zeitraum /Sund das im Speicher MDGI/'gelesene Kennzeichen wird im Zeitraum tA übertragen. Das Einschreiben erfolgt im Zeitraum d2 mit hier nicht näher zu erläuternden Mitteln, die in der oben angegebenen französischen Patentanmeldung beschrieben sind.
Die Tabelle 3 gibt die Zuordnung zwischen den Kanälen 1 bis 192 des Übervielfachs (Spalte 1) und den Adressen 1 bis 96 jedes; der ankommenden Gruppenspeicher Spalte 2 und 3) an. Die Spalten 4 und 5 geben die Zuordnung dieser Adressen zu den verschiedenen banalen der Verbindungsleitungen an und die Spalte 6 zeigt die synchronen und asynchronen Verarbeitungszeiten der aus diesen Adressen herausgelesenen Nachrichten.
Die Nachricht des Kanals VUVIe kann, wie oben erläutert, zu irgendeinem Zeitpunkt des Rahmens empfangen worden sein und wird im Zeitraum tSi herausgelesen, so daß der Speicher MDG eine variable verzögerung bewirkt, die maximal einen Rahmen L·^, Nachrichten werden über ein Koppelnetzwerk übertragen, und man muß am Ausgang dieses K.oppelnetzwerks die Nachrichten den abgehenden n-M-Leitungen der Verbindungsleitungen zuführen.
Die H.o- 4 zeigt dje hierfür jn der Gmppe "*
g.4 zeigt dje hierfür jn der Gruppe DXG benutzte Vereinzelungsschaltung, die aus den Schaltungen OA-C// und DA-G//' besteht, die den abgehenden Leitungen N2s, NAs... N8s der rufenden Verbin dungsleitungen Nl, N 3, N5, N7 bzw. den abgehenden Leitungen der gerufenen Verbindunesleituneen NZ
N4, /V6, Λ/8 zugeordnet sind. Diese Schaltungen werden im einzelnen in Zusammenhang mit F i g. 5 erläutert.
Tabelle 3
System mit gerichteten Verbindungslcitungen
Über- Adressen in MDG Kanäle in MDGIP N2e Lesezeit Verarbeitungs
vielfach /OIt
MDGlI MDGIP in MDGII Vl · /V4e
1 1 Vl ■ NXe /51 /7)1
2 1 Vl ■ /V6e /A 1 /7)2
3 2 VX ■ N3e /52 /7)3
4 2 Vl · /V8e /A 2 /7)4
5 3 Vl - N5e /53 /7)5
6 3 Vi · tA3 /7)6
7 4 Vl ■ N7e • Λ/83 /54 /7)7
8 4 /A4 /))8
9 5 V2 ■ N\e V12 i55 /77 1
95 48 VX2 ■ N7c • /V8e /548 /7)7
96 48 /A 48 /7)8
97 49 V13 · NXe V 24 /549 /77 1
191 96 V24 · N7e 5 /596 /77 7
192 96 /A% /7)8
1 2 3 4 6 7
3. Zeitlagenumsetzung
Aus obigem war bereits zu entnehmen, daß eine Verbindung eine Zeitlagenumsetzung, die in einem Verbindungssatz durchgeführt wird, und zwei räumliche Vermittlungen erfordert, die im Koppelnetzwerk durchgeführt werden.
Die Fig.5 zeigt in vereinfachter Weise die für die Herstellung einer Verbindung GX : txl J5IG2 : ty zur Zcitlagenumsetzung benutzten Schaltungen. Diese Figur zeigt folgende tinzelheiten, wobei der durch die Nachrichten eingeschlagene Weg stark ausgezogen wurde:
die jeder ankommenden Leitung einer Gruppe von Verbindungsleitungen zugeordneten Synchroni- 45, sierschaltungen SCR X. SCR 2,
die Gruppendatenspeicher MDGXII. MDG 21P. den den ankommenden Leitungen der Verbindungsleitungsgruppen G 1 und G 2 zugeordnet sind und die bei der betrachteten Verbindung benutzt werden,
die Gruppenvereinzeler DXGXIl DXGXIP, die den abgehenden Leitungen dieser Gruppen zugeordnet sind,
den Verbindungssatz /5, der den Verbindungssatzspeicher MDJ und den Zeitwegspeicher MCT umfaßt
Die vier in der Zeichnung dargestellten Speicher umfassen jeweils g/2 = 96 Zeilen und werden zyklisch in den Zeiträumen /5gelesen (Symbol CuS). to
Die ausgelesene Information wird im Zeitelement b in das Ausgangsregister (RGlX, RGPZ RCT, RDJ) des Speichers eingeschrieben und steht während der Zeitelemente eund d dort zur Verfügung. Die Register werden im Zeitelement a oder in den Zeitelementen tS.a gelöscht.
Wie oben bereits erwähnt wurde, entsprechen die Datenspeicher dem DRO-Typ und nehmen achtstellige Nachrichten auf, so daß die in der Zeichnung stark ausgezogenen Linien ein Bündel von acht Adern darstellen, in dem sich entsprechende Vielfach-UND-Schaltungen befinden.
Der Zeitwegspeicher MCT ist vom NDRO-Typ (nichtlöschend beim Lesen), und die Codeworte können z. B. durch Steuerung eines bekannten Markierers dort eingeschrieben werden. Diese Codeworte, die eine von 96 Zeilen des Speichers MDJ auswählen müssen. werden unter den von dem in Fig. 2 dargestellten Taktgeber gelieferten Codewörtern C/gewählt.
Die im Beispiel betrachtete Verbindung
GX : txl J 51G 2 : ty
erfordert die Herstellung zweier Halbve bindungen G X: txl J 5 und G2:ty/J5. Es soV angenommen werden, daß die erste dieser Haibverbindungen im Zeitraum /5x (synchron) hergestellt ist und daß die zweite Halbverbindung im Zeitraum '.Ay (asynchron) hergestellt ist.
Für die alternierende Herstellung dieser beiden Halbverbindungen wird der Speicher MD] des Verbindungssatzes /5 erstens in jedem Zeitelement tSx angesteuert (dieses Zeitelement wird durch Decodierung des Codewortes CuS gewonnen), zweitens wire der Speicher MDJ in jedem Zeitelement tAy ange steuert, was durch Lesen des im Speicher MCl eingeschriebenen Codewortes geschieht.
Daher wird im Beispiel die Zeile χ des Speichers MD zweimal in jedem Rahmen angesteuert, erstens in Zeitelement tSx und zweitens im Zeitelement /Aydurd das Codewort Ctx (Adresse der Zeile x). das in Zeitelemem tSy in der Zeile ν des Speichers MC, gelesen wird.
Im Zeitelement /5a wird also gleichzeitig die Zeile . der Speicher MDGL -. I angesteuert und der Lesevor gang wird im Zeitelement b durchgeführt. In diesen
Zeitelement werden die Nachrichten in das Register RGIi bzw. RDJ übertragen. Im Zeitraum iS\.d2 (Torschaltungen Pa 1 unu Pa 5) wird die im Register RGl 1 gespeicherte Nachricht zur Zeile χ des Speichers MD] übertragen, und die im Register RDJ gespeicherte s Nachricht wird zum Vereinzeier DXG Ml (Torschaltung Pa 2) übertragen. Somit führt diese synchrone Halbverbindung eine doppelt gerichtete Übertragung der Nachrichten des Kanals χ zwischen der Gruppe G I und dem Verbindungssatz / 5 aus. ι ο
Im Zeitraum My steuert der vorher im Zeitraum tSx an der Adresse y des Speichers MCTgelesene Code die Adresse χ des Speichers MDJ an und der Code Cn steuert die Adresse y des Speichers MDG 21P an. Zwischen diesen beiden Speichern findet somit wieder eine doppelt gerichtete Übertragung von Nachrichten statt, die eine der obigen synchronen Halbverbindung entsprechende asynchrone Halbverbindung G2 : tv/J5 darstellt.
Die Vereinzelungsschaltung DXG 21P, die den abgehenden Leitungen N2s. N4s, N6s, NSs zugeordnet ist, umfaßt folgende Teile:
das Eingangsregister RMP, in dem die vom Koppelnetzwerk über die Leitungsgruppe Ud gelieferten Codeworte aufgrund der logischen ;■; Beziehung tAy.d2 (Torschaltungen Pa4. Pa6) gespeichert werden,
die den abgehenden Leitungen N2s... NSs zugeordneten Schieberegister RN2... RNS. Das in dem Register RMPgespeicherte Codewort wird in einem dieser Verbindungsleitung zugeordneten ungeradzahligen Bitzeitraum parallel in eines der Schieberegister übertragen und es wird seriell aufgrund des Zeitzeichens c über die abgehende 1 .eitung übertragen.
Die Wirkungsweise der Vereinzelungsschaltung wird jetzt in Zusammenhang mit den Zeichnungen 6a bis 6f erläutert.
Die Fig.6a zeigt drei aufeinanderfolgende Zeiträume tAy, tS(y -f 1), lA(y + 1). Die Fig.6b bis 6f zeigen die verschiedenen in den Vereinzelungsschaltungen durchgeführten Operationen, die symbolisch mit den am linken Rand der Zeichnungen angegebenen Bezeichnungen bestimmt werden. Die Operationen umfassen folgende Vorgänge:
(MDJ, Y)Tf(RDJ): Übertragung der in der Zeile y des Speichers MD] im Zeitraum tAy.b gelesenen Nachricht in das Register RDJ(Fig.6b). Dies ist die über die abgehende Leitung zu übertragende Nachricht. so
(RDJ)Tf(RMP): Übertragung des Inhalts des Registers RDJ während des Zeitraumes tAy.d2 zum Register RMP[F i g. 6c).
(RMP)Tf(RJ): Übertragung des Inhalts des Registers RMPm eines der Register RN2, RN4, RN6, RNS. Diese Übertragung findet im Zeitelement b (F i g. 6d) des für die Verbindungsleitung reservierten Bitzeitraums statt, zu der der Kanal y gehört.
Z(RMP): Löschung des Registers RMA während des Zeitraumes tA.c(F i g. 6e). i,o
Z(RDJ): Löschung des Registers RDJ während des Zeitraumes a(F i g. 6f).
F.s wurde bereits oben erläutert, daß bei der Bildung des Übervielfachs die Bitzeiträume m 1, /7; 2, ml... mS den ankommenden Leitungen /VIc. N2c. N3e... NSe (15 der Verbindungsleitungen zugeordnet wurden. Wenn 7. B. die asynchrone Halbverbindung zwischen dem Verbindungssatz /5 und dem Kanal Vi./V2 hergestellt wird, dann gilt die Beziehung tAy= lAi = n; 2 (vergleiche Tabelle 3). Auf dem ankommenden Kanal Vl.yV2e wird die Nachricht daher im Zeitraum /77 2 empfangen und die über den abgehenden Kanal V1./V2SZU übertragende Nachricht wird im Register RMA im Zeitraum in2.d2 gespeichert (Fig. 6c). Die Nachrichten der Verbindungsleitungen N2, Λ/4, /V6 und NS werden daher in den Zeitelementen /ij3, /n5. m 7 bzw. m 1 in das Schieberegister RNübertragen.
Die Vereinzelungsschaltung DXG 211 stimmt vollkommen mit der Schaltung DXG IIP überein und ihre Schieberegister RN 1. RN 3. RN5 und RN 7 empfangen die Nachrichten in den Zeitelementen ni2.m4, m 6 bzw.
4. Räumliche Vermittlung
Vorausgehend wurde im Zusammenhang mit den Fig.5 und 6 das Zustandekommen einer räumlichen Vermittlung lediglich unhand der bei der Verbindung
Gi :t\//5/G2:ty
beteiligten Grup^enspeicher und Vereinzeier beschrieben. Die diese Verbindungen betreffenden Nachrichten belegen nur eine Adresse in jedem der Gruppenspeicher und die übrigen Adressen der Gruppenspeicher können Nachrichten enthalten, die über andere Verbindungssätze ausgetauscht werden. Uni den Zugriff zu diesen Verbindungssätzen zu ermöglichen, wird eine räumliche Vermittlung zwischen den Verbindungsleitungsgruppen und den Verbindungssätzen durchgeführt, diese Vermittlung ist in F i g. 5 symbolisch durch die UND-Schaltungen Pa 1 bis Pa 4 dargestellt.
Die F i g. 7 zeigt einen Vielfachwähler, der die grundlegende Schaltung für die räumliche Vermittlung ist. Er umfaßt Λ Eingänge und ν Ausgänge mit je 2p = 16 Leitungen für die parallel doppeltgerichtete Übertragung achtstelliger Nachrichten. An jedem Schnittpunkt zwischen einem Ausgang und einem Eingang befinden sich 16 UND-Schaltungen, die eine Vielfach-UND-Schaltung bilden, die symbolisch durch einen dicken Punkt dargestellt ist Jede der h Torschaltungen, die einem bestimmten Ausgang zugeordnet sind, z. B. dem Ausgang 1, wird von einem der Λ Zeichen gesteuert, die vom Decodierer DSl geliefert werden. Die diesem Decoder zugeführten Codewörter werden entweder von dem synchronen Raumwegspeicher MSS oder von dem asynchronen Raumwegspeicher MSA geliefert, die jeder g/2 Zeilen aufweisen. Der Speicher MSS enthält die Codewörter für die räumliche Steuerung der synchronen Halbverbindung und der Speicher MSA enthält die Codewörter für die Steuerung der asynchronen Halbverbindung.
Ebenso wie bei den in Zusammenhang mit F i g. 5 erläuterten Speichern erfolgt die Ansteuerung bei beiden Raumwegspeichern zyklisch (Codewörter Ct.tS), und die gelesenen Codewörter werden im Zeitelement b in die Register RSSi, RSA 1 übertragen. Das im Register RSS1 gespeicherte Codewort wird im Zeitraum tS dem Decoder DSi zugeführt und das Register RSSi wird im nächsten Zeitelement η gelöscht. Das im Register RSA 1 gespeicherte Codewort wird im Zeitraum tA dem gleichen Decoder zugeführt und das Register wird im nächsten Zeilelement a gelöscht (im Zeitraum tS.a).
Wenn man daher die Zeile I jedes der beiden den Ausgang 1 desVielfachwählers zugeordneten Speicher betrachtet, dann werden diese beiden Zeilen gleichzeitig im Zeitraum tS i gelesen. Das im Speicher MSS
gelesene Codewort steuert die Schließung eines der h Koppelpunkt während dieses Zeitraumes tSi und das im Speicher MSA gelesene Codewort steuert die Schließung eines Koppelpunkts im Zeitraum tA 1.
Die Fig. 8 zeigt ein Koppelnetzwerk mit zwei Wahlstufen Q'. Q. Jede Koppelstufe umfaßt 8 Vielfachwähler Qi bis Q'8. Qi bis QS. Dieses Koppelnetzwerk hat im Ausführungsbeispiel ebensoviel Eingänge wie Ausgänge und führt nach bekannten Prinzipien lediglich eine Mischung zwischen den Ein- und Ausgängen durch. Mit den Eingängen jedes Vielfachwählers der Stufe ζ)'ist eine Übergruppe SG 1 ... SG 8 verbunden. Mit den Ausgängen jedes Vielfachwählers ist ein Überverbindungssatz S/1 ... S/8 verbunden. In der F i g. 8 stellt ein ausgefülltes Viereck am linken unteren Ende jedes Ausganges symbolisch die Raumwegsteuerschaltung dar, die in Zusammenhang mit Fi g. 7 in Einzeihehen erläutert wurde.
Die zeitlichen und räumlichen Steuercodeworte eines Rechners CP können in an sich bekannter Weise über einen Markierer MKR in die entsprechenden Adressen eingeschrieben werden. Diese Steuercodeworte können sowohl Adressencodewörter als auch die Löschung dieser Adressencodeworte bewirkende Nullcodeworte sein. Ein solcher Vorgang wird im folgenden als Codeänderung bezeichnet.
Wenn man unter diesen Voraussetzungen die über das Koppelnetzwerk nach Fig. 8 verlaufende Verbin
SG 1.1 : tSx/SJ2/SGS.2 : tAy
betrachtet (wegen der Bedeutung der benutzten Abkürzung siehe Tabelle 2), dann muß der Markierer für die Einschreibung der jede Halbverbindung kennzeichnenden Codeworte drei verschiedene Ansteuerungen vornehmen: eine Raumwegspeicheransteuerung in der Stufe Q', eine Raumwegspeicheransteuerung in der Stufe £>und eine Verbindungssatzansteuerung.
Gemäß einem weiterbildenden Kennzeichen der Erfindung wird eine horizontale Gruppierung der Speicher für jeden Verbindungssatz vorgenommen. Diese besteht in der Zuordnung der den Ausgängen 1 der Vielfachwähler Q'\ und (?1 zugehörigen Speicher MSS. MSS', MSA und MSA 'zu den einem Verbindungssatz, z.B. dem Verbindungssatz /I1 zugehörigen Speicher MCTund MD].
Es wird noch einmal daran erinnert, daß alle diese Speicher durch das Codewort Ct.tS zyklisch gelesen werden und daß sie alle die gleiche Anzahl von Zeilen, nämlich g/2 = 96 Zeilen aufweisen, so daß sie etwa in der in F i g. 9 angedeuteten Weise gruppiert werden können und den gleichen Ansteuerdecoder DJR benutzen können. Die Wahl der zu lesenden Codeworte erfolgt in der Ebene der Ausgangsregister.
Bei einem Koppelnetzwerk wie dem in Zusammenhang mit Fig. 8 erläuterten Koppelnetzwerk benutzt eine synchrone Halbverbindung Sivund eine asynchrone Halbvcrbindung Aw zwei Koppelpunkte in jeder Wahlstufe.
Die F ig. 10 ist eine entfaltete symbolische Darstellung der im vorausgegangenen Beispiel betrachteten Verbindung. Hs ist /u erkennen, daß bei dieser Verbindung Gruppen- und Wegespeicher in drei verschiedenen Überverbindungssätzen beteiligt sind, nämlich in den Verbindungssätzen SJ2.5, 5/1.2 und S/8.2. Mit Hilfe der horizontalen Gruppierung sind höchstens drei Ansteuerungen erforderlich, um die diese Verbindung kennzeichnenden Codeworte einzuschreiben.
5. Anschlußarten der PCM-Verbindungsleitungen
Bei dem ·η Zusammenhang mit F i g. 3 im Abschnitt 2 beschriebenen Aufbau der Vermittlungsstelle sind die Verbindungsleitungen entsprechend der Richtung der Verbindungsherstellung ir, rufenden Verbindungsleitungen, die während des Zeitraums /S mit einem Verbindungssalz verbunden sind (ungeradzahlige Verbindungsleitungen gemäß Tabelle 3) und in gerufene
ίο Verbindungsleitungen unterteilt, die während eines Zeitraumes tA mit einem Verbindungssatz verbunden sind (geradzahlige Verbindungsleitungen). Bei diesem Aufbau der Vermittlungsstelle ist jede Gruppe von Verbindungsleitungen, wie z. B. die Verbindungslei-
is tungsgruppe SG 1.1,SG 1.2 usw., mit einem Eingang des Vielfachwählers der Stufe Q' verbunden, so wie es in Fig.8dargestellt ist.
Als Alternative zu diesem Aufbau einer Vermittlungsstelle kann man an das Koppelnetzwerk ungerichiete Verbindungsleitungen anschließen, die mit einem Verbindungssatz entweder während eines Zeitraumes tS oder während eines Zeitraumes tA verbunden werden können. Die F i g. 11 zeigt für diese Alternative die Art des Anschlusses des Speichers MDG an das
2s Koppelnetzwerk. Es ist zu erkennen, daß diese Speicher MDGII (Gruppenspeicher für ungeradzahlige Verbindungsleitungen) und MDGIP (Gruppenspeicher für geradzahlige Verbindungsleitungen) getrennten Zugriff zu den Eingängen der Vielfachwählerstufe Q'haben. Da
y> die Verbindung in diesem Vielfachwähler durch die Steuerung eines Raumwegspeichers MSS oder MSA getrennt für jede dieser Verbindungen gesteuert wird, ist es nicht meh- wie bei der Schaltung nach Fig. 3 erforderlich, in die Ausgangsleitungen der Register RGI und /?GPTorschaItungen einzufügen.
Während eines bestimmten Zeitraumes tS, :>.. B. während des Zeitraumes tS5, werden die in der Zeile 5 beider Speicher gespeicherten Nachrichten in die Register RGI, RGP übertragen und jede dieser Nachrichten wird entweder im Zeitraum tS5 oder im Zeitraum tA 5 über das Koppelnetzwerk übertragen. Die Löschung der Register erfolgt jeweils in einem Zeitraum tS.a.
6. Arten der Halbverbindungen
In den Abschnitten 3 und 4 wurde die Herstellung einer herkömmlichen Verbindung zwischen einem Kanal χ der Gruppe SG 1.1 und einem Kanal der Gruppe SG 8.2 beschrieben. Für diese Verbindung sind
so in Fig. 10 die bei der Zeitlagenumsetzung und räumlichen Vermittlung beteiligten Gruppen- und Wegespeicher dargestellt.
Eine solche herkömmliche Verbindung umfaßt zwei Halbverbindungen, die als Verkehrshalbverbindungen bezeichnet werden und die dem Typ Sw oder Aw entsprechen (siehe F i g. 10).
Das Koppelnetzwerk nach der Erfindung erlaubt es, verschiedene andere Typen von Verbindungen herzustellen, die nachfolgend für den Fall beschrieben
ι« werden, daß die Vermittlungsstelle eine PCM-Fernsprcchvermittlung ist.
b.l Tonhalbvcrbindung
Eine Tonhalbvcrbindung kann eine synchrone Halb·
λs verbindung (Halbverbindung vom Typ St) oder eine asynchrone Halbverbindung sein (Halbverbindung com Typ At). die den Kanal \ einer Gruppe mit einem digitalen Tongenerator in einem Verbindungssat/
609 5-Ο/32
Mi
verbindet. Die Tonhalbverbindung ist eine gerichtete Verbindung, d. h. sie überträgt nur den Ton vom Verbindungssatz zum Teilnehmer.
Die Fig. 12 zeigt ein gegenüber der Fig. 5 vervollständigtes Schaltbild der Zeitlagenumsetzung eines Verbindungssatzes, in dem zwei Tongeneratcren .77Vl, 77V 2 dargestellt sind, die mit Hilfe von Codewörtern angesteuert werden, die im Decoder DT] decodiert werden.
Wenn ein solcher Tongenerator ein Steuerzeichen
Tabelle 4
Identifizierung der Arten der Halbverbindungen empfängt, dann liefert er einen digitalen Ton, der zun Vereinzeier der betrachteten Gruppe übertragen wir (ODER-Schaltung Pa 7).
Um eine solche Halbverbindung zu identifizieren, is eine besondere Information in einem der Speicher AiD oder MCT eingeschrieben, je nach dem, ob es ein-Halbverbindung vom Typ St oder A fist.
Die Tabelle 4 zeigt in den Zeilen 1 und 2 di entsprechenden Identifizierungsdaten, die in diesem Speicherenthalien sind.
Identifizierungsmitte1
Zeichen Art der HaIbverbindung"
Logische Beziehung
im Speicher MDf
im Speicher MCT
Schaltzeichen im Verbindungssatz
B9 B9
A 12 A 12
Rt_
Rt
59 ■ tS
A 12 ■ tA Sw oder A w St
A η-At
St oder ,41 A w oder Sh
St At
A 12 = .4 1 + A 2
Rt = 59 · tS + A 12 · M
Wenn eine solche Information gelesen wird, dann steuert sie die Abgabe eines Koppelzeichcns (Tab. 4, Zeile 3), das entweder die Übertragung eines Tones oder die normale Funktion eines Verbindungssatzes steuert.
Die Identifizierungsinformation wird folgendermaßen gewonnen:
a) für eine synchrone Halbverbindung: Bei der Beschreibung der Fig. 5 wurde davon ausgegangen, daß jede Zeile des Speichers MD] eine Kapazität ρ = 8 Bit hat, die nut ßl, Bl... BS bezeichnet wurden. Tatsächlich hat jede Zeile jedoch eine Stelle mehr für ein mit B9 bezeichnetes Tonbit. Während einer normalen Verkehrsverbindung ist der Wert dieser Stelle 0 (Bedingung 89), während der Wert dieser Stelle 1 ist, (Bedingung B9), wenn eine synchrone Tonhalbverbindung 5/ hergestellt werden muß. Die Information B9 oder wird vom Register RD]geliefert.
b) Für eine asynchrone Halbverbindung: Der Zeitwegspeicher MC7~ist normal für die Aufnahme des Zeitcodewortes Ct mit sieben Stellen Ai, Al... A 7 eingerichtet, so wie es in Abschnitt 1 beschrieben wurde. Für die Adressenansteuerung des Speichers MD] mit g/2 = 96 Zeilen war, wie oben angegeben, die Bedingung ,4 1 + A 1 = A 12 erfüllt.
Wenn während des Zeitraumes tAy eine asynchrone Tonhalbverbindung At hergestellt werden muß, dann schreibt man in die entsprechende Zeile des Speichers MCT die Zeichen 0 an die Stellen A 1 und A 2. Der Decoder DCT gibt dann während der Zeiträume tS\ und tA} ein Zeichen ,4 12 ab.
in die somit im Speicher MDj oder MCT markierte Adresse schreibt man ein I onsteuereodewort O) ein, das im Speicher MDJ die Stellen Bi bis /J8 b/w. im Speicher MCTdie Stellen A 3 bis .4 7 einnimmt.
Die Schalt/eichen (Tabelle 4. Zeile 3) wirken folgendermaßen:
a) Verkehrshalbverbindung ,Vn oder Aw. Bezüglich des Speichers MD/ wird tier Kmpfang von Nachrichten von den Gruppenspeichern bzw. di Übertragung von Nachrichten zu den Vereinzeier durch das Zeichen Rt gesteuert (Torschaltunge Pa 5 und Pa 6). Darüber hinaus erscheint di asynchrone Adressensteuerung im Speicher MD für eine Halbverbindung Aw nur bei Erfüllung de Bedingung Λ M.tA (Torschaltung PnS).
b) Tonhalbverbindung ST: Das im Speicher MD gelesene Codewort O) steuert den entsprechende Tongenerator bei Erfüllung der logischen Bedin giing B9.r.V (Torschaltung Pa 9). Darüber hinau muli das Codewort Cn während des Zeitelemente dl an die gleiche Adresse wieder eingeschriebe werden, da dieser Speicher beim Lesen gelösch wird. (Die Torschaltung Pn 12 ist bei Erfüllung de logischen Bedingung Rt geöffnet).
c) Tonhalbverbindung At: Das im Speicher MC während des Zeitraumes tSy gelesene Codcwor O) steuert den entsprechenden Tongenerator be Erfüllung der logischen Bedingung Äll.tA (Tor Schaltung Pn 10). Dieses Codewort muß nich wieder eingeschrieben werden, da dieser Speiche vom Typ N DRO ist.
Während des gleichen Zeitraumes tSy wird di Adresse y des Speichers MD] gelesen, sie kann eil Codewon oder eine Nachricht für eine ander Halbverbindung enthalten. Dieses Codewort mul erhalten bleiben und dies ist der Grund dafür, daß mi Hilfe des Zeichens Rt der Wiedcreinschreibvorganj durchgeführt wird (Torschaltung Pa 12).
k.?. (Iberwachungshalbverbtndungen
In einer End- oder Fernvermittlungsstelle muli bd einem Netzwerk mit schritthaltendem Verbindungsaul| bau ein Teil der empfangenen Rufnummer vor rufenden Kanal direkt über die gerufene Verbindungsl leitung weitergesandt werden. In diesem Fall ist e" erforderlich, daß eine hier nicht näher /u erläuternd Überwachungsschaltung an irgendeiner Stelle de Sprechweees mit diesem verbunden ist, um di Übertragung der Wählzeichen /u überwachen. Es so
hier im Beispiel angenommen werden, daß diese Üoerwachungseinheit von einer Adresse ζ eines Speichers gebildet wird, der einem Gruppenspeicher ähnelt.
Die Fig. 13 ist eine symbolische Darstellung, entsprechend der Fig. 10, eines ersten Ausführungsbcispiels einer Überwachungshalbverbindung. Um die Darstellung zu vereinfachen, wurden nur die in dem betroffenen Verbindungssatz enthaltenen Speicher DMJ dargestellt.
Wie in dem für die Beschreibung der Koppelvorgänge gewählten Beispiel, wird angenommen, daß der Kanal ν der Gruppe SG 1.1 ruft. Die Halbverbindungen
Gl : r\//5und/5/G2: ty
entsprechen daher dem Typ Swbzw. Aw. Für die Überwachung der Verbindung
Gl : tSx/J5/G2: IAy
wird daher ein Verbindungssatz gesucht, wie z. B. der Verbindungssatz 5/3.2, in dem die Zeile ν während der Zeilen i.\ und i^frei ist. und man stellt dann von diesem Verbindungssatz eine Halbverbindung G\:tSx/J2 durch Schließen eines Koppelpunktes her, der sich in der Vertikalen des Vielfachwählers Q'\ befindet, die Zugriff zu den zum Überverbindungssatz S/3 gehörenden Vielfachwähler Q 3 hat. Die Halbverbindung 12/Sl1 : ι Ax ist eine Verkehrshalbverbindung vom Typ Aw.
Als Alternative kann die Überwachungshalbvcrbin dung über eine freie Vertikale des Vielfachwählcrs Q2 geführt werden.
Es ist zu bemerken, daß diese Halbvcrbindung durch Herstellen von Verbindungen zu irgendeiner Vertikalen des Vielfachwählers Q 2 zu allen Verbindungssätzen des Überverbindungssatzes S/2 erweitert werden kann. Man hat daher eine Mehrfachhalbvcrbindung mit Zugriff zu allen Zeilen ν aller Verbindungssätze dieses Überverbindungssatzes.
7. Gruppierung der Speicher
Es wurde im Abschnitt 4 erläutert, daß ciie Speicher entsprechend einem Merkmal der Erfindung horizontal gruppiert sind (vergleiche F i g. 8 und 9).
Die Speicher eines Verbindungssatzes (siehe Fig. 9) bilden eine geschlossene Einheit, die alle Speicher, die leweils einer Vertikalen eines Vielfachwählers in jeder Wahlstufe zugeordnet sind, zusammenfaßt. Uni die Anzahl der Leitungen zwischen den Verbindungssätzen und den beiden Vielfachwählern zu verringern, ist der Decoder, z. B. der Decoder DS 1 (Fig. 7). nicht dieser geschlossenen Einheit, sondern der Vertikalen zugeordnet.
Falls es erforderlich ist, die Kapazität des Koppelnetzwerks zu erhöhen, so reicht es aus, entsprechende Einheiten hinzuzufügen, vorausgesetzt, daß entsprechende freie Eingänge und Ausgänge im Koppelnetzwerk vorgesehen sind.
Die geschlossene Einheit (im folgenden Anschlußeinheit genannt) bildet einen Block, der eine in sich geschlossene Funktion erfüllt. Sie besitzt nämlich eine eigene Stromversorgung und die im Zusammenhang mit F i g. 2 erläuterte Zeitsteuerung, sie empfängt lediglich vom Haupttaktgeber die Zeichen H und das Rahmenzeichen SvI.
Es ist einzusehen, daß dieser Aufbau der Anschlußeinheit die Zuverlässigkeit des Koppelnetzwerks erhöht, da ein Fehler in dieser Einheit die Verkehrsleistung des gesamten Netzwerks nur in geringem Maß beeinträchtigt.
\ußerdem wird daran erinnert, daß im Abschnitt 4 gezeigt wurde, daß die horizont.;ie Gruppierung der Speicher es erlaubt, die Anzahl der Steuervorgänge für die Funktion der Codeänderung zu verringern.
Bei einer Wegesuche für die Herstellung einer rufenden Halbverbindung SG 1.1 : tSx muß der Rechner zunächst einen im Zeitraum tSx freien Verbindungssat/ suchen. Wenn wir annehmen, daß der Verbindungssatz SH 1.1 (siehe Fig. 8) einer dieser freien Verbindunussätze ist. dann bedeutet dies, daß der Ausgang I der Koppelstufe Q I im Zeitraum tSx frei ist. Es stehen dann zwei Informationen zur Verfügung, die anzeigen, daß die Halbverbindung zwischen dem Eingang 1 des Kopplers Q'\ und dem Ausgang 1 des Kopplers Ql herzustellen ist. Die fehlende Information bezeichnet dann die Nummer des Ausgangs des Kopplers Q' 1 und die Nummer des Eingangs des Kopplers Q\. also die Identität der die Koppler Q'\ und Q\ verbindenden Zwischenleitung. Wie allgemein bekannt ist. kann man diese Information einem Netzplan oder einer Mischungstabelle entnehmen, die in Form eines lediglich lesbaren Speichers dem Rechner zugeordnet sein kann.
Die Fig. 14 zeigt eine andere Art der Speichergruppierung, die als Mischgruppierung bezeichnet wird. Bei dieser Art der Gruppierung ordnet man in einem Verbindungssatz SJ 8.1 die dem Ausgang 1 des Kopplers Q9 und dem Ausgang 8 des Kopplcrs Q'\ zugeordneten Raumwegspeicher an, wobei der genann te Ausgang eines der Enden der die Koppler Q 1 bis Q 8 verbindenden Zwischenleiuingcn ist.
Unter diesen Bedingungen gibt, wenn eine Halbvcrbindung zwischen dem Eingang SG 1.1 und dem Ausgang S/8.1 hergestellt werden soll, die Kenntnis des Codewortes 5/8.1 bereits die fehlende Information, da die Zahl »1« den Vielfachwähler Q'\ und den Eingang Q8 kennzeichnet und da die Zahl »8« den Ausgang im Koppler Q'\ kennzeichnet. Es ist daher bei dieser Λ π der Gruppierung nicht erforderlich. Mischungstabellen zu benutzen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

«f Patentansprüche: 20
1. Schaltungsanordnung für die Vermittlung von PCM-Wörtern in Fernmelde-, insbesondere in Zeitvielfachfernsprechvermittlungsanlagen, bei denen die in Zeitkanälen auf den eingangsseitigen PCM-Leitungen ankommenden PCM-Wörter nach entsprechender Zwischenspeicherung in einem mehrzelligen, zyklisch gelesenen Gruppenspeicher über ein Raumvielfach-Koppelfeld zu entsprechenden Zeitkanälen, die bezüglich der eingangsseitig benutzten Zeitkanäle zeitverschoben sein können, auf ausgangsseitigen PCM-Leitungen übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei einem Gruppenspeicher (MDG) jeweils g Adressen auf zwei Speicherhälften (MDGIl, MDGIP) mit je g/2 Speicherplätzen für die p-stelligen PCM-Wörter verteilen, wobei der einen Speicherhälfte die ungeradzahligen, eingangsseitigen PCM-Leitungen mit ankommendem Verkehr und der anderen Speicherhälfte die geradzahligen, ausgangsseitigen PCM-Leitungen mit abgehendem Verkehr zugeordnet sind, daß ein Taktgeber der Vermittlungsstelle zwei ineinander verschachtelte Taktimpulsfolgen (tS, tA) abgibt, daß mit Hilfe der einen Taktimpulsfolge (tS) synchrone Nachrichtenhalbverbindungen zwischen rufenden Zeitkanälen eingangsseitiger PCM-Leitungen und freien Speicherplätzen von Verbindungssätzen und mit Hilfe der anderen Taktimpulsfolge (tA) asynchrone Nachrichtenhalbverbindungen zwischen den Verbindungssatzspeichern und Zeitkanälen ausgangsseitiger PCM-Leitungen über wenigstens zwei Raumkoppelstufen hergestellt werden, wobei die PCM-Wörter eines Ge:.prächs in einem ersten Zeitraum (tSx) bzw. in einem anderen Zeitraum (tAy) mit Hilfe einer Teilsteuerung (synchrone Raumwegspeicher MSS, MSS', asynchrone Raumwegspeicher MSA, MSA', Zeitwegspeicher MCT)m den Verbindungssatzspeichern (MDJ) umgesetzt werden.
DE19702003195 1969-01-30 1970-01-24 Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Zeitvielfachfernsprechvermittlungsanlagen Expired DE2003195C3 (de)

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DE2003195B2 true DE2003195B2 (de) 1976-10-21
DE2003195C3 DE2003195C3 (de) 1977-06-23

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BE745194A (fr) 1970-07-30
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SE383243B (sv) 1976-03-01
FR2029887A5 (de) 1970-10-23
US3678206A (en) 1972-07-18

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