DE2000836C - Kompensationsvorrichtung für Flüssigkeits-Mengenmesser von Pumpenzapfanlagen - Google Patents
Kompensationsvorrichtung für Flüssigkeits-Mengenmesser von PumpenzapfanlagenInfo
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- DE2000836C DE2000836C DE2000836C DE 2000836 C DE2000836 C DE 2000836C DE 2000836 C DE2000836 C DE 2000836C
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine !Compensations- Gegendruck, der in der mit der Zapfleitung 3 ver-
vorrichtung für Flüssigkeits-Mengenmesser von bundenen Kammer 13 vorkommt.
Pumpenzapfanlagen mit druckbeaufschlagter Zapf- Beim Abrollen des mit einem Zapfventil aus-
schiauchleitung zum Ausgleich von Volumen- gestatteten Zapfschlauches von der Schlauchänderungen
der Schlauchleitung. 5 trommel 4 und nachfolgendem Einschalten der
Beim Betrieb von Zapfanlagen, bei denen wie Pumpe der Zapfanlage werden die Druckleitung 7
z. B. im Falle von Tankwagen oder Flugfeldanlagen und, weil das Rückschlagventil 11 durch die Kraft
die den Mengenmesser durchströmende Flüssigkeit seiner Schließfeder noch geschlossen gehalten wird,
durch einen von einer Schlauchtrommel abgewickel- zunächst erst die Leitung 6 und die Kammer 12 mit
ten und frei ausgelegten Zapfschlauch ausgegeben io Pumpendruck beaufschlagt. Durch den in der
wird, können infolge der Ausdehnung des Zapf- Kammer 12 herrschenden Pumpendruck wird die
Schlauches auf Grund des Pumpendruckes oder durch Membran 2 in Richtung des Pfeiles 10 bewegt und
das Aufspulen des Zapfschlauches auf die Schlauch- dadurch eine Flüssigkeitsmenge aus der Kammer 13
trommel vor allem bei großen Schlauchlängen Meß- über die Leitungen 5 und 3 in den Zapfschlauch gefehler
des Mtrrgenmessers auftreten, die größer als 15 drückt, bis sich in den Kammern 12 und 13 Druck-
die zulässigen Eichtoleranzen sind. gleichgewicht eingestellt hat. Die dem durch den
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, der- Pumpendruck verursachten Ausdehnungsvolumen
artige Meßfehler durch eine Kompensation ihrer Ur- des Zapfschlauches entsprechende Flüssigkeitsmenge
Sachen auszuschließen oder zumindest zuverlässig auf stammt somit aus der Kammer 13. Das dem Mengeneinen
Wert unterhalb der zulässigen Eichtoleranzen ao messer 8 vorgeschaltete Rückschlagventil 11 beherabzusetzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß wirkt, daß infolge seiner Federbelastung die Flüssigmit
einer Kompensationsvorrichtung gelöst, die darin keit vorrangig über die Leitungen 7 und 6 zur Kambesteht,
daß dem Mengenmesser ein Behälter parallel mer 12 geführt wird. Ohne die auf diese Weise herbeigeschaltet
ist, dessen Innenraum durch eine beweg- geführte Kompensation des Ausdehnungsvolumens
liehe Trennwand in zwei dicht voneinander getrennte 25 dus Zapfschlauches würde die dem Ausdehnungs-Kammern
unteiteilt ist, deren Volumenverhältnis volumen entsprechende Flüssigkeitsmenge über den
mittels der Trennwand veränderbar ist, wobei die Mengenmesser 8 gelaufen sein und hätte, ohne daß
eine Kammer an die von der Pumpe zum Mengen- auch nur ein Tropfen gezapft worden wäre, bereits
messer führende Druckleitung ur i die andere Kam- eine Anzeige bewirkt. Demgegenüber beginnt bei der
mer an die vom Mengenmesser abgehende Zapf- 30 dargestellten Einrichtung die Zapfung bei Null. Wähleitung
angeschlossen ist, und daß in der Druck- rend des Zapfvorganges bleibt die Memban 2 unter
leitung zwischen dem Anschluß der ersten Kammer dem Pumpendruck in der in Pfeilrichtung 10 bewegten
und dem Mengenmesser ein federbelastetes, entgegen Stellung, und das Ausdehnungsvolumen des Zapfder
Strömungsrichtung in der Druckleitung schließen- Schlauches reduziert sich teilweise oder vollständig,
des Rückschlagventil angeordnet ist, dessen Feder- 35 so daß die dem Ausdehnungsvolumen des Zapfkraft
den in der zweiten, an die Zapfleitung an- Schlauches entsprechende Flüssigkeitsmenge ganz
geschlossenen Kammer vorkommenden Flüssigkeits- oder teilweise zunächst zusätzlich zur gemessenen
Gegendruck übersteigt. Flüssigkeitsmenge ausgegeben wird. Diese zusätzlich
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeich- ausgegebene Flüssigkeitsmenge wird aber nach Be-
nung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels 40 endigung des Zapfvorganges wieder ausgeglichen, da,
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt wenn das Zapfventil des Zapfschlauches geschlossen
F i g. 1 eine mit einer Kompensationsvorrichtung wird und die Pumpe noch weiterläuft, die dem Aus-
verschenc Meßapparatur einer Zapfanlage in schema- dehnungsvolumen entsprechende Menge jetzt unter
tischer Darstellung, dem Druck der Pumpe über den Mengenmesser 8 in
F i g. 2 einen Schnitt durch eine Einzelheit der 45 den Schlauch gelangt, wonach die Anzeige des
Fig. 1 in größerer Darstellung. Mengenmessers exakt ist. Wird nunmehr der Zapf-
Die Meßapparatur enthält einen Mengenmesser 8, schlauch auf die Schlauchtrommel 4 aufgespult und
der über eine Druckleitung? an eine Pumpe der dabei sein Schlauchvolumen reduziert, erfolgt der
Zapfanlage angeschlossen ist. Vom Mengenmesser 8 Volumenausgleich, weil das Rückschlagventil 11 geführt
eine Leitung 3 zu einer Schlauchtrommel 4 mit 5o schlossen ist, wieder über die Umgehungsleitungen 5
einem darauf aufspulbaren Zapfschlauch. Parallel und 6. Die zurückgedrückte Fliissigkeitsmenge gezum
Mengenmesser 8 ist ein Behälter 1 geschaltet, langt in die Kammer 13 und bewegt die Membran 2
der einen Kompensator darstellt. Der Innenraum des in Richtung des Pfeiles 9 zurück, wodurch eine entBehälters
1 ist durch eine als Membran 2 ausgebildete sprechende FlUssigkeitsmenge aus der Kammer 12
Trennwand in zwei dicht voneinander getrennte S5 über die Leitungen 6 und 7 zurückverdrängt wird
Kammern 12 und 13 unterteilt. Die Kammer 12 ist und dabei der Mengenmesser 8 unbeeinflußt bleibt,
über eine Leitung 6 an die zum Mengenmesser 8 hin- Wie F i g. 1 zeigt, besteht der Behälter 1 aus zwei
führende Druckleitung 7 angeschlossen, und die miteinander verbundenen glockenförmigen Schalen,
Kammer 13 ist über eine Leitung S an die vom zwischen denen die Membran 2 abdichtend ein-Mcngcnmcsser
8 abgehende Zapfleitung 3 an- 60 gespannt ist. Gemäß Fig. 2 ist nun die Membran in
geschlossen. Zwischen dem Anschluß der Kammer besonders vorteilhafter Weise doppelwandig aus-12
an die Druckleitung 7 und den Mengenmesser 8 gebildet. In ihrem zentralen Bereich sind die beiden
ist in der Druckleitung? ein federbelastctes Rück- Wandungen 2α und Ib durch Platten 14 und 15
schlagvcntil 11 angeordnet, das entgegen der fixiert. An ihren zwischen den Schalen eingespannten
Strönuinpsrichtung von der Pumpe zum Mengen- 65 Rändern sind die beiden Wandungen durch einen
messer hin schließt. Die Kraft der Schließfeder des Zwischenflansch 16 in einem Abstand voneinander
Rückschlagventils 11 ist, wie nachfolgend noch er- gehalten, so daß sie in ihrem äußeren Bereich einen
läutert wird, größer bemessen als der Flüssigkeits- separaten Zwischenraum 17 begrenzen. Dieser
Claims (3)
1. Kompensationsvorrichtung tür Flüssigkeits-Mengenmesser von Pumpenzapfanlagen mit
druckbeaufschlagter Zapfschlauchleitung zum Ausgleich von Volumenänderungen der Schlauchleitung,
dadurch gekennzeichnet, daß ao dem Mengenmesser (8) ein Behälter (1) parallel
geschaltet ist, dessen Innenraum durch eine bewegliche Trennwand (2) in zwei dicht voneinander
getrennte Kammern (12, 13) unterteilt ist, deren Volumen-Verhältnis mittels der Trennwand
(2) veränderbar ist, wobei die eine Kammer (12) an die von der Pumpe zum Mengenmesser
führende Druckleitung (7) und die andere Kammer (S3) an die vom Mengenmesser abgehende
Zapflcitung (3) angeschlossen ist, und daß in ehr
Druckleitung (7) zwischen dem Anschluß der ersten Kammer (12) und dem Mengenmesser ein
federbelastetes, entgegen der Strömungsrichtung in der Druckleitung schließendes Rückschlagventil
(11) angeordnet ist, dessen Federkraft den in der zweiten, an die Zapfleitung (3) angeschlossenen
Kammer (13) vorkommenden Flüssigkeits-Gegendruck übersteigt.
2. Kompensationsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) aus
zwei miteinander verbundenen glockenförmigen Schalen und die Trerv.vand (2) aus einer zwischen
den Schalen abdichtend angeordneten Membran besteht, wobei der Behälter (1) mit zu
den Kammern führenden verschließbaren Entlüftungsöffnungen (18,19) verschen ist.
3. Kompensationsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (2)
doppelwandig ausgebildet ist, wobei die beiden Wandungen der Membran an ihren zwischen den
Schalen des Behälters (1) eingespannten Rändern durch einen Zwischenflansch (16) in einem Abstand
voneinander gehalten sind, und daß der Zwischenflansch mit einer zwischen den beiden
Wandungen einmündenden Kontrolleitung (20) versehen ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3209689A1 (de) * | 1982-03-17 | 1983-09-29 | GOK Regler- und Armaturen GmbH & Co KG, 5200 Siegburg | Behaelterentnahmeventil |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3209689A1 (de) * | 1982-03-17 | 1983-09-29 | GOK Regler- und Armaturen GmbH & Co KG, 5200 Siegburg | Behaelterentnahmeventil |
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