DE2000659B2 - Vorrichtung an mit gasfoermigem druckmittel betriebenen membran-schallgebern - Google Patents
Vorrichtung an mit gasfoermigem druckmittel betriebenen membran-schallgebernInfo
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Description
welches die Gegendruckkammer entweder mit der Atmosphäre oder durch einen Kanal 20 im Membrangehäuse
mit der Eintrittskammer 8 in Verbindung setzt. Wenn kein Signal erzeugt werden soll, hält das Ventil 11
die Gegendruckkammer 9 in Verbindung mit der Eintrittskammer 8 durch di.; Kanäle 19, 20, so daß der
Druck in der Gegendruckkammer die Membran 7 gegen den Sitz 4 blockiert. Soll ein Signal erzeugt werden, setzt
das Ventil 11 die Gegendruckkammer 9 in Verbindung mit der Atmosphäre, so dad das Druckmittel in der
Eintrittskammer in bekannter Weise die Membran zwecks Abgabe eines Signals auf den Sitz 4 zu und von
ihm weg schwingen läßt.
Gemäß der Erfindung ist im Austrittska.-.ai 5 nahe der
Membran 7 ein Stützglied 12 für die Membran vorgesehen.
In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform besteht
das Stützglied 12 aus einem Ring 13 mit Außengewinde, der in eine Gewindeausnehmung im Austrittskanal 5
eingeschraubt ist, wo dieser in den pilzförmigen Sitz 4 übergeht Der Ring 13 besitzt eine Anzahl gegen die
Membran gerichteter Kämme 14. deren der Membran zugekehrten Fiächen la Stützflächen für die Membran
bilden. Damit der Strömungsverlauf im Austriuskanal so wenig wie möglich gestört wird, ist die innere Fläche
des Ringes 13 mit einer Krümmung ausgeführt, die sich
nahe an die Krümmung des Eintrittskanals in demjenigen Bereich anschließt, wo der Ring eingeschraubt ist.
Aus demselben Grunde sind die Kämme 14 in einer Richtung quer zur Strömungsrichtung mit möglichst
geringer Dicke ausgeführt. Um zu verhindern, daß der
Ring 13 durch Erschütterungen losgerüttelt wird, ist er mittels eines in ein durch den Ring und den Sitz
gehendes Loch eingepreßten Stiftes 16 gegen Drehung verriegelt. Die Stützflächen 15 des Stützgliedes sind in
ein:m Abstand von der Membran angeordnet, der das während der Schwingungen auftretende Ausbiegen der
Membran gegen das Stützglied überschreitet, jedoch das mit Rücksicht auf die Beanspruchungen höchstzulässige
Ausbiegen der Membran unterschreitet. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Stützflächen
15 mit einer Krümmung ausgebildet, die der Krümmung der Membran in demjenigen Augenblick,
wo die Membran unter der Einwirkung des Blockierdruckes in der Gegendruckkammer zur Anlage gegen
das Stützglied geführt wird, im wesentlichen entspricht.
Bei der in F i g. 2 gezeigten Abänderung umfaßt das Stü'zglied — wie beim Ausführungsbeispiel gemäß
F i g. 1 — einen Ring 13 mit Außengewinde, der in eine Gewindeausnehmung im Austrittskanal 5 eingeschraubt
und mittels ei nes Verriegelungsstiftes 16 gegen Drehung verriegelt ist. Stützelemente in der Form von
Stützbeinen 17 von vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt erstrecken sich vom Ring 13 gegen die Membran
7. Die Stützbeine 17 tragen einen mit der Membran 7 konzentrischen Stützring 18, welcher ebenfalls von
vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt ist. Die der Membran 7 zugekehrte Fläche des Stützringes 18
befindet sich in einem Abstand von der Membran, der das während der Schwingungen auftretende Ausbiegen
der Membran gegen das !stützglied überschreitet, jedoch das mit Rücksicht auf die Beanspruchungen
höchstzulässige Ajsbiegen der Membran unterschreitet.
Die Querschnittsabmessungen der Stützbeine 17 mnd des Stützringes 18 wie auch die Form der Innenfläche
des Ringes 13 sind so gewählt, daß der Strömungsverlauf im Austrittskanal 5 so wenig wie möglich gestört
wird.
Wenn das Betätigungsventil auf Blockierung eingestellt ist. d. h. wenn kein Signal erzeugt werden soll,
herrscht in der Gegendruckkammer 9 derselbe Druck wie in der Eintrittskammer 8. Dabei wird die Membran 7
gegen den Sitz 4 gedruckt, wobei im Bereich innerhalb des Dichtungsrandes des Sitzes 4 ein Ausbiegen der
Membran erfolgt Aufgrund der Anbringung des Stützgliedes gemäß der Erfindung wird dieses Ausbiegen
jedoch nicht so groß, daß die durch das Ausbiegen verursachten Spannungen im Material die zugelassenen
Werte überschreiten. Bevor diese Werte er-eichi werden, ist die Membran somit zur Anlage gegen die
Stützflächen 15 bzw. den Stützring 18 geführt worden. Da die Stützflächen, wie beim Ausführungsheispiel in
F i g. 1 erwähnt mit einer Krümmung ausgeführt sind, die der Krümmung der Membran im Anlegeaugenblick
im wesentlichen entspricht, wird die Last verhältnismäßig gleichmäßig verteilt, was dazu beiträgt, die Gefahr
örtlicher Spannungskonzentrationen in der Membran zu reduzieren.
Soll ein Signal erzeugt werden, wird das Beutigungsventil
in die Signallage umgestellt, wodurch der Gegendruck in der Gegendruckkammer entlastet wird.
Durch den Druck in der Eintnuskammer 8 hebt sich dabei die Membran vom Sitz 4 ab, so daß Druckmittel
durch den Spalt zwischen der Membran und dem Sitzrand /um Austrittskanal 5 strömen kann. Infolge der
durch die Strömung rasch geänderten Druckverhältnisse schwingt die Membran elastisch gegen den Sitz
zurück und hebt sich unter der Einwirkung des Druckes in der Eintrittskammer 8 und der vom Resonanzhorn 6
zurückgeworfenen Druckwelle erneut vom Sitz ab. Die Membran schwingt somit im Verhältnis zum Sitz 4. Die
hierdurch im Austrittskanal und somit im Resonanzhorn erzeugten, periodischen Druckstöße führen dazu, daß
der Schallgeber ein Signal abgibt. Das Signal wird durch Umstellung des Beiatigungsventils in eine Lage
unterbrochen, in der die Verbindung der Gegendruckkammer mit der Atmosphäre unterbrochen wird,
gleichzeitig wie man den Druck im Eintrittskanal 8 auch in der Gegendruckkammer 9 wirken läßt, wodurch die
Membran 7 in ununterbrochener Anlage gegen den Dichtungsrand des Sitzes 4 und, in Abhängigkeit von der
Größe des Druckes, auch gegen die Stützflächen 15 des Stützgliedes 12 gehalten wird.
Die Erfindung läßt sich auch bei solchen Membranschallgebern gebrauchen, bei denen der Eintrittskanal
zentral, d. h. in der Mitte der Membran mündet, wobei das Stützglied aus einer Anzahl dünner Wände bestehen
kann, die die Außenfläche des Eintrittskanals mit der Innenfläche des Gehäuses verbinden. Das Stützglied
kann auch mit dem Sitz in einem Stück ausgebildet werden, beispielsweise durch Spritzgießen de? Hauplteiis
des Membrangehäuses.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung an mit gasförmigem Druckmittel betriebenen Membran-Schallgebern mit einer Membran,
die bei Abgabe eines Signals im Verhältnis zu einem Sitz schwingt und dabei die Verbindung
zwischen einem Eintrittskanal und einem in ein Resonanzhorn mündenden Austritlskanal für das
Druckmittel periodisch öffnet und schließt, jedoch in der Zeit wo kein Signal erzeugt werden soll, unter
der Einwirkung des Druckmittels in einer hinter der Membran angeordneten Gegendruckkammer gegen
den Sitz blockiert wird, und welche Membran durch ein Stützglied gegen übermäßige Ausbiegung
geschützt ist. dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (12) im Austrittskanal (5) nahe der
Membran (7) vorgesehen ist und daß die der Membran zugekehrte Stützfläche des Stützgliedes in
einem Abstand von der Membran vorgesehen ist welcher das während der Schwingungen auftretende
Ausbiegen der Membran gegen das Stützglied überschreitet, jedoch das mit Rücksicht auf die
Beanspruchungen höchstzulässige Ausbiegen der Membran unterschreitet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützglied (12) mehrere sich von den Wänden des Austrittskanals gegen die Membran
erstreckende Stützelemente (14, 17) mit geringer Ausdehnung quer zur Strömungsrichtung
des Druckmittels im Austrittskanal (5) besitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Memb-an (7) zugekehrten
Anliegeflächen der Stützelemer.te (14) mit einer Krümmung ausgeführt sind, die der Krümmung der
Membran in demjenigen Augenblick, wo sich die Membran gegen die Stützflächen anlegt, im wesentlichen
entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied
(12) aus einem in einer ringförmigen Ausnehmung im Austrittskanal fest angebrachten Ring (13)
besteht, welcher mit Stützelementen (14) in der Form von in radialen Ebenen gegen die Membran
gerichteten Kämmen versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (17) einen mit der
Membran konzentrischen Stützring (18) tragen.
Die Erfindung bezieht sich auf mit gasförmigem Druckmittel betriebene Membran-Schallgeber mit einer
Membran, die bei Abgabe eines Signals im Verhältnis zu einem Sitz schwingt und dabei die Verbindung zwischen
einem Eintrittskanal und einem in ein Resonanzhorn mündenden Austrittskanal für das Druckmittel periodisch
öffnet und schließt, jedoch in der Zeit, wo kein Signal erzeugt werden soll, unter der Einwirkung des
Druckmittels in einer hinter der Membran angeordneten Gegendruckkammer gegen den Sitz blockiert wird,
und welche Membran durch ein Stützglied gegen übermäßige Ausbiegung geschützt ist.
Die hier bezweckte Methode zur Betätigung des Schallgebers durch den Druck des Treibmittels in der
Gegendruckkammer ist an sich bekannt und wird oft als Gegendruckbetätigung bezeichnet. Die USA-Patentschrift
22 81 611 zeigt eine Art von einem Schallgeber
der eingangs angegebenen Gattung, welcher nach der genannten Methode betätigt werden kann. In diesem
bekannten Schallgeber ist das Stützglied in der Gegendruckkammer angebracht um übermäßigen
Ausschlag der Membran in die Gegendruckkammer bei normalem Betrieb auf einen gewissen Höchstwert zu
begrenzen.
Eine Folge der als Gegendruckbetätigung bezeichneten Methode zur Betätigung von bekannten Membran-Schallgebern
der genannten Gattung ist, daß der Blockierdruclc d.h. der bei Nicht-Erzeugung eines
Signals in der Gegendruckkammer herrschende Druck, ein Ausbiegen der Membran gegen den Austrittskanal
verursacht in welchem der Umgebungsdruck herrscht. Es kann hierbei vorkommen, daß die statischen Kräfte
derart groß werden, daß die Membran deformiert wird und hierdurch die einwandfreie Funktion des Schallgebers
gefährdet. Dieses Problem macht sich besonders bemerkbar be; Schallgebern mit großen Membranflächen
und/oder hohen Drücken des benutzten Druckmittels, was bei Membran-Schallgebern für Schiffe oft der
Fall ist wo Dampf oder Druckluft vom befindlichen Dampf- bzw. Druckluftsystem als Treibmittel benutzt
wird. Somit kann beispielsweise der Druck des Dampfsystems von der Größenordnung Ί2 bis
16 kp/cm2 sein, und da es außerdem vorkommt, daß alle in das System eingeschalteten Geräte mit dem
doppelten Arbeitsdruck geprüft werden, leuchtet es ein. daß die Gefahr einer Beschädigung der Membran des
Schallgebers sehr groß sein kann.
Zur Beseitigung dieses Nachteils der Membran-Schallgeber von der eingangs beschriebenen Gittung
wird nach der Erfindung eine Vorrichtung vorgesehen, die dadurch gekennzeichnet, ist, daß das Stützglied im
Austrittskanal nahe der Membran vorgesehen ist. und daß die der Membran zugekehrte Stützfläche des
Stützglieds in einem Abstand von der Membran vorgesehen ist, welcher das während der Schwingungen
auftretende Ausbiegen der Membran gegen das Stützglied überschreitet, jedoch das mit Rücksicht auf
die Beanspruchungen höchstzulässige Ausbiegen der Membran unterschreitet.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. In der Zeichnung stellt dar
F i g. i einen Längsschnitt durch einen gemäß dcr
Erfindung ausgeführten Membran-Schallgeber, und
F i g. 2 eine abgeänderte Ausführungsform.
Der in den Figuren gezeigte Membran-Schallgeber umfaßt ein Membrangehäuse 1, das aus einem Hauptteil
2 und einem daran befestigten Deckel 3 besteht. Der Hauptteil 2 ist in bekannter Weise mit einem hohlen
pilzförmigen Sitz 4 ausgebildet, dessen Inneres in einer. Austrittskanal 5 übergeht, der sich durch ein am
Hauptteil befestigtes Resonanzhorn 6 erstreckt. Mittels des Deckels 3 ist eine Membran 7 in das Membrangehäuse
eingespannt und wird hierdurch in federnder Anlage gegen den Sitz gehalten. Im Gehäuse befindet
sich ein Eintrittskanal in der Form einer den Sitz 4 umgebenden Eintrittskammer 8, mit Gliedern zum
Anschluß einer Rohrleitung für die Zufuhr von Treibmittel zur Eintrittskammer. Die Innenseite des
Deckels 3 begrenzt zusammen mit der Membran 7 einen Raum 9, welcher üblicherweise als Gegendruckkammer
bezeichnet wird. Die Gegendruckkammer 9 steht teils durch ein in der Membran 7 angeordnetes kleines Loch
10 in Verbindung mit der Eintrittskammer 8 und teils durch einen im Membrangehäuse angeordneten Kanal
19 in Verbindung mit einem Betätigungsventil 11,
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