DE20006439U1 - Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug oder Räumwerkzeug - Google Patents
Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug oder RäumwerkzeugInfo
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Description
pOtta Patentanwälte
Dipl. Phys. Ulrich Twelmeier Dr. techn. Woldemar Leitner Dr. phiI. nat. Rudolf Bauer -1990 Dipl. Ing. Helmut Hubbuch -1991 European Patent Attorneys
SA01E004DEU/ulOOs25/Dr.L/ul/06.04.2000
Gebr. Saacke GmbH & Co., Kanzlerstraße 250, D-75181 Pforzheim, Deutschland
Die Erfindung betrifft ein Bearbeitungswerkzeug, insbesondere ein Fräswerkzeug oder ein Räumwerkzeug, das einen Werkzeugkörper mit mindestens einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe mit &eegr; in Bearbeitungsrichtung des Bearbeitungswerkzeugs hintereinanderfolgend angeordneten Hauptschneiden aufweist, durch die eine konturierte Vertiefung in der Oberfläche eines zu bearbeitenden Werkstücks herstellbar ist.
Ein derartiges Bearbeitungswerkzeug ist bekannt und wird z. B. als ein Zahnstangenfräser eingesetzt. Der bekannte Zahnstangenfräser weist &rgr; in axialer Richtung des Bearbeitungswerkzeugs hintereinander!iegende Umfangsgruppen mit jeweils &eegr; Hauptschneiden auf, durch deren Einwirkung auf das Werkstück &rgr;
Zerrennerstraße23-25 D^3i^'/forzhei% :'*::": :"'.:.'. !. "V' :PdttbaAk tarlsLhe 16852-750(BLZ66010075) Telefon(07231)39840 ^le/ci(07231{3^4W4t/' '-..'-:..: "-' \.: '%prkcä&Pkni>eim803812(BIZ66650085) Es gelten ausschließlich unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen VATRegistration No. DE 144180 005
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Vertiefungen, die von benachbarten Zähnen begrenzt werden, erzeugbar sind. Jede der &eegr; Hauptschneiden einer der &rgr; Umfangsgruppen weist hierbei ein Schneideprofil auf welches der Gesamtkontur der herzustellenden Vertiefung entspricht. Bei dem bekannten Bearbeitungswerkzeug besitzt somit jede einzelne der &eegr; Hauptschneiden einer Umfangsgruppe des Bearbeitungswerkzeugs das gleiche Schneideprofil. Eine derartige Konstruktionsweise besitzt den Nachteil, daß die identische Profilierung der &eegr; in Bearbeitungsrichtung aufeinanderfolgenden Hauptschneiden des bekannten Bearbeitungswerkzeugs eine ungünstige Schnittkraftbelastung der Hauptschneiden mit sich bringt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bearbeitungswerkzeug der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine verbesserte Schnittkraftbelastung erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens zwei der &eegr; Hauptschneiden mindestens einer der Hauptschneiden-Umfangsgruppen des Bearbeitungswerkzeugs jeweils nur ein Teil-Schneideprofil des Gesamt-Schneideprofils des Bearbeitungswerkzeugs, welches zur Erzeugung der Gesamtkontur der durch diese Hauptschneiden-Umfangsgruppe herzustellenden Vertiefung erforderlich ist, aufweisen, und daß die Gesamtheit der Teil-Schneideprofile der Hauptschneiden dieser Hauptschneiden-Umfangsgruppe das zur Erzeugung der Gesamtkontur der Vertiefung erforderliche Gesamt-Schneideprofil ausbilden.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen stellen nun eine völlig neuartige Konzeption der Profilierung der Hauptschneiden einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe eines Bearbeitungswerkzeugs dar, da bei der Erfindung von der konventionellen Anordnung, bei der sämtliche Hauptschneiden einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe eine identische Profilierung aufweisen, die jeweils der Gesamtkontur der in der Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstücks herzustellenden Vertiefung entspricht, weggegangen wird, und erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß die Hauptschneiden einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe des
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Bearbeitungswerkzeugs riurmehr eine Teilprofilierung aufweisen, wobei die Summe aller Teilprofilierungen der &eegr; Hauptschneiden einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe des erfindungsgemäßen Bearbeitungswerkzeugs wiederum das Gesamt-Schneideprofil ergibt, das zur Herstellung der von dieser Hauptschneiden-Umfangsgruppe des Bearbeitungswerkzeugs zu erzeugenden Gesamtkontur der Vertiefung erforderlich ist. Indem nun erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß nicht jede einzelne Hauptschneide einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe bereits die Gesamtkontur der herzustellenden Vertiefung erzeugt, sondern die einzelnen Hauptschneiden einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe jeweils nur ein Teil-Schneideprofil aufweisen und erst die Summe aller Teil-Schneideprofile das Gesamt-Schneideprofil ergibt, wird in vorteilhafter Art und Weise erreicht, daß durch diese erfindungsgemäße Schnittaufteilung für die einzelnen Hauptschneiden einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe eine merkbare Schnittkraftentlastung erzielbar ist. Diese durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen erzielbare Schnittkraftentlastung ermöglicht es nun unter anderem, empfindliche Hartmetalle als
Schneidstoff der Hauptschneiden zum Einsatz zu bringen, welche einerseits eine ■ ; · ■ höhere Schnittgeschwindigkeit erlauben: Andererseits ermöglicht der Einsatz derartiger Hartmetalle zur Ausbildung der Hauptschneiden es in vorteilhafter Art und . Weise, mit dem erfindungsgemäßen Bearbeitungswerkzeug hochfeste Werkstoffe zu zerspanen. Das erfindungsgemäße Bearbeitungswerkzeug zeichnet sich somit durch einen größeren Einsatzbereich aus.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist darin zu sehen, daß in Folge der nun nicht mehr erforderlichen "Vollprofilierung" eines jeden einzelnen Bearbeitungselements die erfindungsgemäß nunmehr nur erforderliche "Teilprofilierung" eine erhöhte Gestaltungsfreiheit bei den einzelnen Hauptschneiden mit sich bringt, da ja nun nurmehr die für die Erzeugung der Gesamtkontur der Vertiefung relevanten Teilbereiche einer jeden Hauptschneide von der Kontur der Vertiefung vorgegeben werden, während die nicht-aktiven, also nicht an der Her-■··■■ stellung der Gesamtkontur der zu erzeugenden Vertiefung beteiligten Bereiche
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einer jeden der Hauptschneiden in vorgegebenen Grenzen im wesentlichen frei gestaltbar sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das zur Erzeugung j
der Gesamtkontur einer Vertiefung erforderliche Gesamt-Schneideprofil auf &eegr; ;
.5 Hauptschneiden einer Umfangsgruppe des erfindungsgemäßen Bearbeitungs- j Werkzeugs aufgeteilt ist, so daß also die einzelnen Hauptschneiden einer Haupt-
schneiden-Umfangsgruppe des erfindungsgemäßen Bearbeitungswerkzeugs dis- j
junkte Teil-Schneideprofile besitzen. Eine derartige erfindungsgemäße Maßnahme besitzt den Vorteil einer besonders hohen Schnittkraftentlastung.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Gesamt- '■ Schneideprofil einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe auf weniger als &eegr; Teil-Schneideprofile aufgeteilt ist, so daß mindestens zwei, maximal aber &eegr; -1 Hauptschneiden einer &eegr; Hauptschneiden umfassenden Umfangsgruppe das gleiche Teil-Schneideprofil aufweisen. Eine derartige erfindungsgemäße Maßnahme be-■15 sitzt den Vorteil, daß hierdurch in einfacher Art und Weise eine Mehrfacheinwirkung eines der Teil-Schneideprofile erzielbar ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das erfindungsgemäße Bearbeitungswerkzeug mindestens zwei in axialer Richtung nebeneinanderliegende Hauptschneiden-Umfangsgruppen aufweist, und daß einander entsprechende Hauptschneiden benachbarter Hauptschneiden-Umfangsgruppen winkelversetzt zueinander angeordnet sind. Eine derartige Maßnahme besitzt den Vorteil einer Verstetigung der Gesamtschnittkraftbelastung des erfindungsgemäßen Bearbeitungswerkzeugs.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den Ausführungsbeispielen zu entnehmen, die im folgenden anhand der Figuren beschrieben werden. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Hauptschneiden-
Umfangsgruppe eines ersten Ausführungsbeispiels des
Bearbeitungswerkzeugs,
Figur 2 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels, Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie IH-III der Figur 2,
Figur 4 einen Schnitt durch eine erste Hauptschneide des ersten Ausführungsbeispiels entsprechend der Linien A-A bzw. C-C der Figur 2,
Figur 5 einen Schnitt durch eine zweite Hauptschneide des Bearbeitungswerkzeugs entsprechend der Linie B-B der Figur 2,
Figur 6 einen Schnitt durch eine dritte Hauptschneide des Bearbeitungswerkzeugs entsprechend der Linie D-D der Figur 2,
Figur 7 eine schematische Darstellung der Schnittfolge des ersten
Ausführungsbeispiels,
Figur 8 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels des Bearbeitungswerkzeugs,
Figur 9 einen Schnitt durch das Bearbeitungswerkzeug entlang der Linie IX-IX der Figur 8,
Figur 10 einen Schnitt durch eine erste Hauptschneide des zweiten Ausführungsbeispiels entsprechend der Linien A-A der Figur 8,
Figur 11 einen Schnitt durch eine zweite Hauptschneide des Bearbeitungswerkzeugs entsprechend der Linie B-B der Figur 8,
Figur 12 einen Schnitt durch eine dritte Hauptschneide des Bearbeitungswerkzeugs entsprechend der Linie C-C der Figur 8,
Figur 13 eine schematische Darstellung der Schnittfolge des zweiten Ausführungsbeispiels,
Figur 14 eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines Bearbeitungswerkzeugs,
Figur 15 einen Schnitt entlang der Linie XV-XV der Figur 14, und Figur 16 drei Zahnreihen des dritten Ausführungsbeispiels.
Das in den Figuren 1 -7 dargestellte erste Ausführungsbeispiel eines allgemein mit 1 bezeichneten Bearbeitungswerkzeugs weist einen Werkzeugkörper 2 auf, wobei in der perspektivischen Darstellung der Figur 1 lediglich ein Sektor des Bearbeitungswerkzeugs 1,. nämlich der im vierten Quadranten der Figur 2 liegende Sektor des Werkzeugkörpers 2 dargestellt ist. Das Bearbeitungswerkzeug 1 weist eine umlaufende Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10 auf, die n=36 Hauptschneiden 12 besitzt, die im hier gezeigten Fall in m=9 Untergruppen 11 angeordnet sind, wobei hier jede der neun Untergruppen 11 identisch aufgebaut ist und n'=n/m=4 Hauptschneiden 12a-12d aufweist. Dem Fachmann ist bekannt, daß die hier gezeigte Ausbildung des Bearbeitungswerkzeugs 1 mit n=36 Hauptschneiden 12 nur exemplarischen Charakter besitzt, da in Abhängigkeit vom jeweiligen Einsatzzweck des Bearbeitungswerkzeugs 1 auch mehr oder weniger als sechsunddreißig Hauptschneiden 12 vorgesehen sein können. Es ist desweiteren nicht erforderlich, daß die Hauptschneiden 12 äquidistant über den gesamten Umfang des Werkzeug körpers 2 angeordnet sind. Vielmehr ist es möglich, die Hauptschneiden 12 nur über einen Teilbereich des Werkzeugkörpers 2, z. B. nur im ersten und im dritten Quadranten, vorzusehen. Auch die Gruppierung der
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Hauptschneiden 12 in neun vorzugsweise identisch aufgebauten Untergruppen 11 besitzt nur exemplarischen Charakter. Es ist auch denkbar, daß mehr oder weniger als neun Untergruppen 11 vorgesehen sind, wobei es auch denkbar ist, daß eine jede der &eegr; Hauptschneiden 12 unterschiedlich ausgebildet ist, so daß also die Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10 gleich der dann einzigen Untergruppe 11 ist.
Wie nun aus der Figur 1 hervorgeht, in der - wie bereits erwähnt - eine der Untergruppen 11 der Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10 des Bearbeitungswerkzeugs 1 zusammen mit den angrenzenden Hauptschneiden 12 der benachbarten Untergruppen dargestellt ist, weist die Untergruppe 11 vier Hauptschneiden 12a-12d auf, wobei aber hier die weiter unten noch näher erläuterte Besonderheit besteht, daß die Hauptschneiden 12a und 12c identisch sind, daß also die Hauptschneide 12a in Form der Hauptschneide 12c in der Untergruppe 11 zweifach enthalten ist.
In den Figuren 4 bis 6 sind nun die Hauptschneiden 12a und 12c (Figur 4), 12b (Figur 5) und 12d (Figur 6) dargestellt. In diesen Figuren ist desweiteren strichliert ein Gesamt-Schneideprofil 13 eingezeichnet, welches zur Erzeugung einer Gesamtkontur einer Vertiefung in der Oberfläche eines Werkstücks erforderlich ist. Die Hauptschneide 12a weist ein Schneideprofil 13a auf, die sich im wesentlichen nur über einen Kopfbereich 14a der Hauptschneide 12a erstreckt, während der Flankenbereich 14b und 14b1 und die beiden Fußbereiche 14c, 14c1 nicht aktiv sind und somit nicht zum Zerspanungsprozeß beitragen. Das durch das Schneideprofil 13a festgelegte Teil-Schneideprofil der ersten Hauptschneide 12a ist hier sowie auch in den folgenden, die einzelnen Hauptschneiden 12a-12c zeigenden Figuren derjenige, zeichnerisch hervorgehobene Bereich der Profilierung der Hauptschneiden 12a-12c, welcher mit dem strichliert eingezeichneten Gesamt-Schneideprofil 13 zusammenfällt. In entsprechender Art und Weise weist die Hauptschneide 12b ein Schneideprofil 13b auf, welches sich vom Kopfbereich 14a der zweiten Hauptschneide 12b ausgehend über die beiden Flankenbereiche 14b und 14b' bis zum Beginn der Fußbereiche 14c und 14c' erstreckt. Die radiale
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Erstreckung der zweiten Häuptschneide 12b ist - wie auch aus der Figur 1 ersichtlich ist - kleiner als diejenige der Hauptschneide 12a, so daß der Kopfbereich der Schneidekante 13b nicht aktiv ist und die untere Bodenkontur der Vertiefung im wesentlichen durch die Schneidkante 13a der Hauptschneide 12a ausgebildet wird.
Die in Figur 6 dargestellte dritte Hauptschneide 12d weist in den beiden Fußbereichen 14c, 14c" jeweils ein Schneidprofil 13c, 13c1 auf, während die -fehlenden - Flankenbereiche 14b, 14b' nichts zum Zerspanungsprozeß beitragen.
Man erkennt aus dieser Darstellung der einzelnen Schneideprofile 13a-13c, 13c' der Hauptschneiden 12a-12d sofort, daß bei dem beschriebenen Bearbeitungswerkzeug 1 - in Abkehr von der bekannten Vorgangsweise, daß jede Hauptschneide 12 des Bearbeitungswerkzeugs 1 ein Schneideprofil aufweist, welches die Gesamtkontur der in der Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstücks herzustellenden Vertiefung erzeugen kann - vorgesehen ist, daß jede Hauptschneide 12a-12d nur ein Teil-Schneideprofi 113a-13c' besitzt, wobei dann die Gesamtheit der einer Untergruppe 11 der Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10 zugeordneten Hauptschneiden 12a-12d das der herzustellenden Gesamtkontur der Vertiefung entsprechende Gesamt-Schneideprofil ausbildet. In vorteilhafter Art und Weise wird durch diese Maßnahme eine Schnittaufteilung erreicht, die in einer nennenswerten Schnittkraftentlastung resultiert.
Bevor nun die Schnittfolge anhand der schematischen Darstellung der Figur 7 beschrieben wird, soll diesen Ausführungen vorangestellt werden, daß im hier gezeigten Fall - wie die Schnittdarstellung der Figur 3 zeigt - das Bearbeitungswerkzeug vier Werkzeugkörper 2a-2d aufweist, die auf einer Achse hintereinanderliegend angeordnet sind, so daß das Gesamt-Bearbeitungswerkzeug 1 vier Einzel-Bearbeitungswerkzeuge 1a-1d besitzt und somit im gesamten vier in axialer Richtung aufeinanderfolgende Hauptschneiden-Umfangsgruppen 10a-IOd
aufweist, so daß durch das Gesamt-Bearbeitungswerkzeug 1' in das Werkstück vier hintereinanderliegende Vertiefungen einbringbar sind.
Wie am besten aus den Figuren 3 und 7 ersichtlich ist, ist vorgesehen, daß die Hauptschneiden 12a-12d benachbarter Bearbeitungswerkzeuge 1a-1d zueinander winkelversetzt angeordnet sind, wobei in dem hier beschriebenen Fall exemplarisch vorgesehen ist, daß dieser Winkelversatz eine Hauptschneide beträgt, wobei es natürlich möglich ist, jeden beliebig anderen Versatzwinkel zwischen entsprechenden Hauptschneiden 12a-12d benachbarter Hauptschneiden-Umfangsgruppen 10a-IOd zu verwenden.
Bei dem beschriebenen Gesamt-Bearbeitungswerkzeug 1' liegt - wie am besten aus Figur 7 ersichtlich ist - somit die vierte Hauptschneide 12d der Umfangsgruppe 10a des Bearbeitungswerkzeugs 1a neben der dritten Hauptschneide 12c der Umfangsgruppe 10b des zweiten Bearbeitungswerkzeugs 1b, auf die in axialer Richtung die zweite Hauptschneide 12b der Umfangsgruppe 10c des dritten Bearbeitungswerkzeugs 1c folgt. Dieser zweiten Hauptschneide 12b des dritten Bearbeitungswerkzeugs 1 c folgt in axialer Richtung dann die erste Hauptschneide 12a des vierten Bearbeitungswerkzeugs 1d. In entsprechender Art und Weise wird eine in Bearbeitungsrichtung des Bearbeitungswerkzeugs 1 dieser ersten Zahnreihe 15a folgende zweite Zahnreihe 15b (in Figur 7 in axialer Richtung von rechts nach links gesehen) durch die erste Hauptschneide 12a, die vierte Hauptschneide 12d, die dritte Hauptschneide 12c und die zweite Hauptschneide 12b der aufeinanderfolgenden Umfangsgruppen 10a-1 Od der Bearbeitungswerkzeuge 1 a-1 d gebildet. Eine der zweiten Zahnreihe 15b nachfolgende dritte Zahnreihe 15c wird durch die Hauptschneiden 12b, 12a, 12d, 12c und eine darauffolgende vierte Zahnreihe 15d durch die Hauptschneiden 12c, 12b, 12a und 12d gebildet. An diese vier die Untergruppen 11 ausbildenden Zahnreihen 15a-15d schließt sich dann die erste Zahnreihe 15a der auf diese Untergruppe 11 folgenden weiteren Untergruppe der Hauptschneiden-Untergruppen 10a-10d an.
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Die Schnittfolge bei der Ausbildung einer Vertiefung im zu bearbeitenden Werkstück und somit die Erzeugung eines spitzenartigen Vorsprungs des Werkstücks soll nun anhand der Schnittfolge der Hauptschneiden 12a-12d der in Figur 7 linken Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10d erläutert werden. Die das Schneideprofil 13a aufweisende Hauptschneide 12a bewirkt die Herstellung des Grundes der Vertiefung, während die in Bearbeitungsrichtung der ersten Hauptschneide 12a nachfolgende, das Schneideprofil 13b aufweisende zweite Hauptschneide 12b, die auf den Flankenbereich der Vertiefung einwirkt und somit die beiden Flankenbereiche aufeinanderfolgender spitzenartiger Vorsprünge des Werkstücks bewirkt. Die vierte Hauptschneide 12d der Zahnreihe 15d ist für die Ausbildung des Kopfs der Vertiefung und somit für die Ausbildung der oberen Bereiche zweier benachbarter spitzenartiger Vorsprünge zuständig.
Wie bereits oben erwähnt, und wie nochmals durch die Darstellung der Figur 7 deutlich wird, bilden die Hauptschneiden 12a, 12b und 12d, also drei Hauptschneiden der die vier Hauptschneiden 12a-12d umfassenden Hauptschneiden-Untergruppe 11 zusammen das zur Erzeugung der Gesamtkontur der herzustellenden Vertiefung erforderliche Gesamt-Schneideprofil aus. Die Hauptschneide 12a ist hierbei in Form der Hauptschneide 12c doppelt vorgesehen. Eine derartige Vorgangsweise ermöglicht eine Verstärkung der Schneidewirkung des Schneidprofils 13a der Hauptschneide 12a.
In den Figuren 8-13 ist nun ein zweites Ausführungsbeispiel des Bearbeitungswerkzeugs 1 dargestellt, dessen prinzipieller Aufbau im wesentlichen mit dem demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels der Figuren 1-7 übereinstimmt, so daß einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen werden können und nicht mehr näher beschrieben werden müssen. Der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Bearbeitungswerkzeugen ist, daß eine auch hier n=36 Hauptschneiden 12 aufweisende Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10 in zwölf Hauptschneiden-Untergruppen 11 gegliedert ist, wobei jede Hauptschneiden-Untergruppe 11 drei unterschiedlich profilierte Hauptschneiden 12a-12c
aufweist. Die in Figur 10 wiederum zusammen mit dem strichliert gezeichneten Gesamt-Schneideprofil dargestellte erste Hauptschneide 12a besitzt ein Schneideprofil 13a, welches sich vom Kopf 14a der ersten Hauptschneide 12a ausgehend über die rechte Flanke 14b1 bis zum Beginn des Grundes 14c' erstreckt, während die linke Flanke 14b der Hauptschneide 12a und die beiden Grundbereiche 14c, 14c' nicht aktiv sind und somit zum Zerspanungsprozeß nicht beitragen. Die in Figur 11 dargestellte zweite Hauptschneide 12b besitzt eine im wesentlichen spiegelbildliche Ausgestaltung: Ihr Schneideprofil 13b verläuft vom Kopf 14a der zweiten Hauptschneide 12b ausgehend über die Flanke 14b bis zum Beginn des Grundbereichs 14c, während die rechte Flanke 14b' und die beiden Grundbereiche 14c, 14c' nicht aktiv ausgebildet sind. Die in Figur 12 dargestellte dritte Hauptschneide 12c verfügt über eine sich im wesentlichen über den Kopfbereich 14a der dritten Hauptschneide 12c erstreckende Schneidekante 13c sowie über zwei weitere, sich über die Grundbereiche 14c und 14c' erstreckende Schneidekanten 13c', 13c".
Wie am besten aus Figur 9 ersichtlich ist, bilden auch im hier beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel vier Bearbeitungswerkzeuge 1a-1d das Gesamtbearbeitungswerkzeug 1' aus. Die Schnittfolge dieses Bearbeitungswerkzeugs 1' ist wiederum der Figur 13 zu entnehmen, wobei aufgrund der ausführlichen Erläuterung der Figur 7 auf eine extensive Beschreibung an dieser Stelle verzichtet werden kann. Der Vollständigkeit halber soll jedoch kurz die Schnittfolge der in Figur 13 rechten Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10a erläutert werden. Die Schneidefolge der sich daran anschließenden Hauptschneiden-Umfangsgruppen 10b-IOd ergibt sich dann ohne weiteres: Die in der ersten Zahnreihe 15a des Bearbeitungswerkzeugs 1' angeordnete erste Hauptschneide 12a der Hauptschneiden-Umfangsgruppe 10a schneidet mit ihrem Schneideprofil 13a aus dem zu bearbeitenden Werkstück den Grundbereich der Vertiefung sowie die linke Flanke eines rechts an die Vertiefung anschließenden spitzenartigen Vorsprungs. In entsprechender Art und Weise erzeugt das Schneideprofil 13b der Hauptschneide 12b wiederum den Grundbereich der Vertiefung sowie die rechte Flanke eines links
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an die Vertiefung anschließenden spitzenartigen Vorsprungs und die Hauptschneide 12c erzeugt mit ihren Schneidekanten 13c, 13c1, -13c" wiederum den Grundbereich sowie die jeweilige rechte bzw. linke Hälfte des Kopfbereichs der an die Vertiefung angrenzenden spitzenartigen Vorsprünge.
In den Figuren 14-16 ist nun ein drittes Ausführungsbeispiel dargestellt, welches im wesentlichen dem zweiten Ausführungsbeispiel entspricht. Der Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen besteht im wesentlichen darin, daß das Gesamtbearbeitungswerkzeug 1 nicht durch eine axiale Anordnung von vier einzelnen Bearbeitungswerkzeugen 1a-1d ausgebildet ist, sondern daß das Bearbeitungswerkzeug 1 als Monoblock mit einem einzigen Werkzeugkörper 2 ausgeführt ist, welcher die Hauptschneiden 12a-12d trägt. Es kann daher zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Erläuterung des zweiten Ausführungsbeispiels verwiesen werden.
Claims (15)
1. Bearbeitungswerkzeug, insbesondere ein Fräswerkzeug oder ein Räumwerkzeug, das einen Werkzeugkörper (2) mit mindestens einer Hauptschneiden- Umfangsgruppe (10) mit n in Bearbeitungsrichtung des Bearbeitungswerkzeugs (1) hintereinanderfolgend angeordneten Hauptschneiden (12, 12a-12d) aufweist, durch die eine konturierte Vertiefung in der Oberfläche eines zu bearbeitenden Werkstücks herstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der n Hauptschneiden (12, 12a-12d) mindestens einer der Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10) des Bearbeitungswerkzeugs (1) jeweils nur ein Teil-Schneideprofil (13a-13c") des Gesamt-Schneideprofils (13) des Bearbeitungswerkzeugs (1), welches zur Erzeugung der Gesamtkontur der durch diese Hauptschneiden-Umfangsgruppe (10) herzustellenden Vertiefung erforderlich ist, aufweisen, und daß die Gesamtheit der Teil-Schneideprofile (13a-13c") der Hauptschneiden (12, 12a-12d) dieser Hauptschneiden-Umfangsgruppe (10) das zur Erzeugung der Gesamtkontur der Vertiefung erforderliche Gesamt-Schneideprofil (13) ausbilden.
2. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10) m Hauptschneiden- Untergruppen (11) aufweist, und daß in mindestens einer dieser m Hauptschneiden-Untergruppen (11) der Hauptschneiden-Umfangsgruppe (10) mindestens zwei der n' Hauptschneiden (12, 12a-12d) dieser Hauptschneiden- Untergruppe (11) des Bearbeitungswerkzeugs (1) jeweils nur ein Teil-Schneideprofil (13a-13c") des Gesamt-Schneideprofils (13) aufweisen.
3. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtheit der Teil-Schneideprofile (13a-13c") der Hauptschneiden (12, 12a-12d) der Hauptschneiden-Untergruppe (11) das zur Erzeugung der Gesamtkontur der Vertiefung erforderliche Gesamt-Schneideprofil (13) ausbilden.
4. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesamt-Schneideprofil (13) einer Hauptschneiden- Umfangsgruppe (10) oder einer Hauptschneiden-Untergruppe (11) auf deren n oder n' Hauptschneiden (12, 12a-12d) aufgeteilt ist.
5. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesamt-Schneideprofil (13) einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe (10) auf weniger als n Teil-Schneideprofile (13a-13c") aufgeteilt ist.
6. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesamt-Schneideprofil (13) einer Hauptschneiden- Untergruppe (11) auf weniger als n' Teil-Schneideprofile (13a-13c") aufgeteilt ist.
7. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Hauptschneiden (12, 12a-12d) einer Hauptschneiden-Umfangsgruppe (10) und/oder einer Hauptschneiden-Untergruppe (11) das gleiche Teil-Schneideprofil (13a-13c") aufweisen.
8. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungswerkzeug (1) mindestens zwei in axialer Richtung nebeneinander angeordnete Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10, 10a-10d) aufweist, und daß einander entsprechende Hauptschneiden (12, 12a-12d) benachbarter Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10, 10a-10d) um einen Versatzwinkel winkelversetzt zueinander angeordnet sind.
9. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Versatzwinkel zwischen einander entsprechenden Hauptschneiden (12, 12a-12d) benachbarter Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10, 10a-10d) eine Hauptschneide (12, 12a-12d) beträgt.
10. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der n Hauptschneiden (12, 12a-12d) der oder einer der Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10, 10a-10d) und/oder mindestens eine der n' Hauptschneiden (12a-12d) der oder einer der Hauptschneiden-Untergruppen (11) eine Hauptschneide (12a; 12c) aufweist, deren Schneideprofil (13a; 13c) sich zumindest über einen Kopfbereich (14a) der Hauptschneide (12a) erstreckt.
11. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der n Hauptschneiden (12, 12a-12d) der oder einer der Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10, 10a-10d) und/oder mindestens eine der n' Hauptschneiden (12a-12d) der oder einer der Hauptschneiden-Untergruppen (11) eine Hauptschneide (12b) aufweist, deren Schneideprofil (13a) sich zumindest über mindestens einen Flankenbereich (14b, 14b') der Hauptschneide (12b) erstreckt.
12. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der n Hauptschneiden (12, 12a-12d) der oder einer der Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10, 10a-10d) und/oder mindestens eine der n' Hauptschneiden (12a-12d) der oder einer der Hauptschneiden-Untergruppen (11) eine Hauptschneide (12d; 12c) aufweist, deren Schneideprofil (13c', 13c") sich zumindest über mindestens einen Fußbereich (14c, 14c') der Hauptschneide (12b) erstreckt.
13. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungswerkzeug (1) mindestens eine Hauptschneide (12b, 12d) aufweist, deren radiale und/oder axiale Erstreckung geringer als die radiale und/oder axiale Erstreckung einer der ihr in Bearbeitungsrichtung vorangehenden Hauptschneiden (12a, 12c) ist.
14. Bearbeitungswerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungswerkzeug (1) mindestens zwei in axialer Richtung aneinandergereihte Werkzeugkörper (2a-2d) aufweist.
15. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungswerkzeug (1) einen Werkzeugkörper (2) aufweist, auf dem mindestens zwei Hauptschneiden-Umfangsgruppen (10a-10d) angeordnet sind.
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|---|---|---|---|
| DE20006439U DE20006439U1 (de) | 2000-04-07 | 2000-04-07 | Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug oder Räumwerkzeug |
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| DE20006439U DE20006439U1 (de) | 2000-04-07 | 2000-04-07 | Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug oder Räumwerkzeug |
Publications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10257845A1 (de) * | 2002-12-11 | 2004-06-24 | Zf Friedrichshafen Ag | Fräser |
| WO2013029585A1 (de) * | 2011-08-31 | 2013-03-07 | Simtek Ag | Zerspanungswerkzeug |
| CN108057920A (zh) * | 2017-12-11 | 2018-05-22 | 深圳市鑫运祥精密刀具有限公司 | 一种带割刃的开槽刀具及加工方法 |
| JP2020097100A (ja) * | 2018-10-29 | 2020-06-25 | エミューゲ ヴェルク リチャード グリンペル ゲーエムベーハー ウント カンパニー ケージー ファブリック ファープレーツィシオンスヴェルクツォイゲ | フレア状隆起部を有するネジ山成形具 |
-
2000
- 2000-04-07 DE DE20006439U patent/DE20006439U1/de not_active Expired - Lifetime
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