DE19952878A1 - Fahrzeug mit Unterdruck-Haftbereifung - Google Patents
Fahrzeug mit Unterdruck-HaftbereifungInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60C11/03—Tread patterns
- B60C11/032—Patterns comprising isolated recesses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Abstract
Um ein Fahrzeug mit Unterdruck-Haftbereifung zu schaffen, das auch auf glatten Flächen ein kontrollierbares Fahr- und Bremsverhalten aufweist, wird vorgeschlagen, daß über die Oberfläche der Reifen des Fahrzeugs Mulden verteilt sind, die jeweils über mindestens einen Kanal im Inneren des Reifens verfügen, der mit einer Vorrichtung zur Erzeugung von Unterdruck, die am oder im Fahrzeug angeordnet ist, gekoppelt ist, oder daß statt der Mulden die Öffnungen der Kanäle, die erweitert sein können, direkt auf der Oberfläche der Reifen enden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit Unterdruck-
Haftbereifung.
Fahrzeuge verfügen üblicherweise über eine Bereifung, die in
Abhängigkeit von der Verwendung des Fahrzeugs sehr unterschied
lich beschaffen sein kann. So kann über die Bereifung das Fahr-
und Bremsverhalten des betreffenden Fahrzeugs beeinflußt wer
den. Allerdings sind dieser Beeinflussung Grenzen gesetzt, die
sich insbesondere auf glatten Flächen, die z. B. bei Glatteis
und Regen gegeben sind, bemerkbar machen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Fahrzeug mit einer Be
reifung zu schaffen, die auch auf glatten Flächen ein kontrol
lierbares Fahr- und Bremsverhalten aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dazu ist erfindungsgemäß vorgesehen, ein Fahrzeug mit einer Un
terdruck-Haftbereifung zu schaffen, bei über die Oberfläche der
Reifen Mulden verteilt sind, die jeweils über mindestens einen
Kanal im Inneren des Reifens verfügen, der mit einer Vorrich
tung zur Erzeugung eines Unterdrucks, die am oder im Fahrzeug
angeordnet ist, gekoppelt sind. Statt der Mulden können auch
die Öffnungen der Kanäle, die verbreitert sein können, direkt
genutzt werden, indem diese auf der Oberfläche der Reifen en
den. Dann sind jedoch eine größere Anzahl von Öffnungen als
Mulden vorzusehen.
Durch Erzeugung eines Unterdrucks in den Mulden bzw. an den
Öffnungen der Kanäle der Bereifung ist stets eine optimale Haf
tung der Bereifung auf glatten Untergründen gewährleistet.
Um eine unnötige Hemmung der Fahrt zu unterbinden kann, über
eine zentrale Steuereinrichtung der Unterdruck wieder ausgegli
chen werden, damit der rollende Reifen sich auch wieder vom Un
tergrund löst. Bei dieser Ausführungsform weisen nur die Mulden
oder Öffnungen einen Unterdruck auf, die mit dem Untergrund
Kontakt haben. Dies kann rein rechnerisch in Relation zur Ge
schwindigkeit erfolgen oder durch geeignete Drucksensoren, die
eine Erhöhung des Unterdrucks an die Steuereinrichtung weiter
geben, die Auftritt, wenn die betreffende Mulde oder Öffnung
vom Untergrund abgezogen wird, oder die eine Entlastung durch
mangelnden Bodenkontakt anzeigen.
Die Mulden können auch lediglich als Saugnapf ausgebildet sein,
wobei Kanäle mit einem einseitig wirkenden Ventil vorgesehen
sind, um das Entlüften zu verbessern. Dieser Entlüftungskanal
kann auch bei den Mulden, die mit der Vorrichtung zur Erzeugung
von Unterdruck gekoppelt sind, vorgesehen sein.
Derartige erfindungsgemäße Ausgestaltungen können vorteilhaf
terweise nicht nur bei Bereifung vorgesehen werden, sondern
auch bei einem Kettenantrieb, so daß eine wesentlich größere
Bodenhaftung durch Vergrößerung der mittels Unterdruck haften
den Fläche erreicht werden kann.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Fahrzeuges kann z. B.
bei Personen- oder Lastkraftwagen verwendet werden, die in Ge
bieten mit ungünstigen klimatischen Bedingungen genutzt werden.
Der durch das erfindungsgemäße Fahrzeug erzeugte Unterdruck
reicht bei vollständiger Verwendung der Reifenoberfläche aber
auch aus, um Fahrzeuge an senkrechten Flächen oder über Kopf
fahren zu lassen. Derartige Fahrzeuge können daher vorteilhaf
terweise bei der Wartung oder Reinigung von glatten Fassa
denoberflächen eingesetzt werden, wobei diese dann vorzugsweise
ferngesteuert werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprü
chen gekennzeichnet.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher er
läutert. Es zeigen
Fig. 1. in einer geschnittenen Seitenansicht ein Reifen des
erfindungsgemäßen Fahrzeugs mit Mulden, und
Fig. 2. in einer geschnittenen Seitenansicht ein Reifen des
erfindungsgemäßen Fahrzeugs mit Mulden und
Fig. 3. in einer perspektivischen Ansicht ein Kettenantrieb
mit Mulden in der Kette.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen den Reifen 10 eines erfindungsgemäßen
Fahrzeugs 100, der auf seiner Oberfläche 11 Mulden 12 aufweist,
auf deren Grund 13 mehrere Öffnungen 14 von Kanälen 15 angeord
net sind, die mit einer nicht dargestellten Vorrichtung zur Er
zeugung von Unterdruck verbunden sind. Bei einem Kettenantrieb
200 gemäß der Fig. 3 sind die Mulden 12 auf der Oberfläche 16
der Kette 17 angeordnet.
Claims (5)
1. Fahrzeug mit Unterdruck-Haftbereifung,
dadurch gekennzeichnet,
daß über die Oberfläche der Reifen des Fahrzeugs Mulden ver
teilt sind, die jeweils über mindestens einen Kanal im inne
ren des Reifens verfügen, der mit einer Vorrichtung zur Er
zeugung von Unterdrucks, die am oder im Fahrzeug angeordnet
ist, gekoppelt ist, oder daß statt der Mulden die Öffnungen
der Kanäle, die erweitert sein können, direkt auf der Ober
fläche der Reifen enden.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fahrzeug über eine Steuereinrichtung verfügt, die mit der
Einrichtung zur Erzeugung von Unterdruck und/oder mit der üb
lichen Einrichtung zur Erfassung der Geschwindigkeit des
Fahrzeugs gekoppelt ist.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinrichtung über Drucksensoren zur Messung des Druckes
in den Mulden oder erweiterten Öffnungen verfügt.
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß statt Reifen Fahrzeugketten am Fahrzeug vorge
sehen sind.
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mulden zusätzlich oder nur über einen nach
außen weisenden Kanal mit einem einseitig wirkenden Ventil
verfügen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999152878 DE19952878A1 (de) | 1999-11-03 | 1999-11-03 | Fahrzeug mit Unterdruck-Haftbereifung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999152878 DE19952878A1 (de) | 1999-11-03 | 1999-11-03 | Fahrzeug mit Unterdruck-Haftbereifung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19952878A1 true DE19952878A1 (de) | 2001-05-17 |
Family
ID=7927768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999152878 Ceased DE19952878A1 (de) | 1999-11-03 | 1999-11-03 | Fahrzeug mit Unterdruck-Haftbereifung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19952878A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8191593B2 (en) | 2005-05-13 | 2012-06-05 | Diversey, Inc. | Non-slipping wheel |
| FR3074122A1 (fr) * | 2017-11-29 | 2019-05-31 | Autoliv Development Ab | Dispositif de liaison au sol d'un vehicule comprenant une unite de detection de position angulaire d'une roue |
-
1999
- 1999-11-03 DE DE1999152878 patent/DE19952878A1/de not_active Ceased
Cited By (5)
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| WO2019105779A1 (fr) | 2017-11-29 | 2019-06-06 | Autoliv Development Ab | Dispositif de liaison au sol |
| DE112018005728T5 (de) | 2017-11-29 | 2020-07-30 | Autoliv Development Ab | Bodenverbindungvorrichtung |
| DE112018005728B4 (de) | 2017-11-29 | 2024-05-08 | Autoliv Development Ab | Bodenverbindungvorrichtung |
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