DE19941589A1 - Lichtpolster - Google Patents

Lichtpolster

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Abstract

Gegenstand der Erfindung sind Lichtpolster, beispielsweise in Form eines Sitz- oder Liegekissens, die unter einem transparenten und/oder transluzenten Bezug (7) Polsterschichten (5, 6) und in bzw. zwischen den Polsterschichten (5, 6) wenigstens ein lichterzeugendes Element (1) aufweisen. Das lichterzeugende Element ist über eine Verdrahtung (2) mit einer Stromquelle (3, 4) verbunden. Als lichterzeugendes Element (1) finden bevorzugt Halbleiterdioden Verwendung.

Description

Die Erfindung betrifft Lichtpolster zur Verwendung als Polsterung bzw. Wattierung für Kleidungsstücke, Sitz- und Liegemöbel, Kissen, Bettdecken, Leuchten, Wandverkleidungen in Häusern und Fahrzeugen und dergleichen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In praktisch allen Bereichen des täglichen Lebens, aber auch in vielen Bereichen der Technik werden die Oberflächen von Gegenständen mit einer Polsterung oder Wattierung verkleidet. Darüber hinaus gibt es Gegenstände wie Sitz- und Liegekissen, Bettdecken oder Leuchten, die insgesamt aus Polster- bzw. Wattierungsmaterialien oder Kettenwirkware bestehen. Dabei sind die aus Watte, Schaumstoff oder Kettenwirkware bestehenden Polsterschichten mit einem die gewünschte Formgebung, die gewünschten Oberflächeneigenschaften und dergleichen garantierenden Bezug oder einer Verkleidung abgedeckt. Die optischen Eigenschaften der Polsterung bzw. Wattierung oder Kettenwirkware werden allein vom Bezug bzw. der Verkleidung und vom Auflicht bestimmt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Polsterungen bzw. Wattierungen anzugeben, die von innen heraus leuchten.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Polsterung bzw. Wattierung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Dank der vorliegenden Erfindung bilden die Polsterungen bzw. Wattierungen ein Lichtpolster, das von innen heraus leuchtet. Für den Betrachter bieten sie eine erleuchtete Oberfläche. Farbe und Helligkeit können in weiten Grenzen an die Wünsche der Benutzer angepasst werden. Dank der Polsterschichten sind die lichterzeugenden Elemente gegen Beschädigungen geschützt.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden als lichterzeugende Elemente lichtemittierende Halbleiterdioden, sogenannte LED's, verwendet. Diese sind klein, druckfest, haben eine hohe Lichtausbeute, können mit niedriger Betriebsspannung betrieben werden, benötigen wenig elektrische Energie und erzeugen praktisch keine Wärme, was für die meisten Anwendungen der erfindungsgemäßen Polsterungen bzw. Wattierungen gewünscht ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung bestehen Polsterschicht und/oder Bezug, bzw. Abdeckung, aus lichtstreuendem Material. Dies vergleichmäßigt die Helligkeit an der Oberfläche der erfindungsgemäßen Polsterung bzw. Wattierung.
Die Polsterschichten können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen, solange diese ausreichend transparent und transluzent sind. Geeignet sind unter anderem Kunststoff- oder Naturfasern, Polyesterwatte, Polyesterschaum, auch in Flockenform, Glasfaserwatte und Kettenwirkware.
Um bei Polsterungen, die auf eine feste Unterlage aufgebracht sind, die Helligkeit der sichtbaren Polsteroberfläche zu erhöhen, empfiehlt es sich, unter den lichterzeugenden Elementen eine Reflexionsschicht bzw. -folie anzuordnen.
Es versteht sich, dass sowohl die mechanische Festigkeit als auch die elektrische Sicherheit der lichterzeugenden Elemente und ihrer Verdrahtung gewährleistet sein müssen. Die elektrische Sicherheit lässt sich durch Verwendung von Niederspannung relativ einfach erreichen. Um auch die mechanische Festigkeit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die lichterzeugenden Elemente zusammen mit ihrer Verdrahtung zwischen zwei Textilschichten bzw. Folien anzuordnen und alle Teile miteinander zu verbinden. Werden als Textilschichten Faservliese verwendet, so können diese untereinander vernadelt oder versteppt werden, wobei die lichterzeugenden Elemente und die Verdrahtung fixiert werden.
Insbesondere wenn als lichterzeugende Elemente LED's verwendet werden, kann ihnen gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ein Akkumulator zugeordnet werden. Auf diese Weise entfallen Netzanschlüsse.
Um die lichterzeugenden Elemente ein- und ausschalten zu können, wird ihnen ein Schalter zugeordnet. Dieser Schalter kann handbetätigt sein. Je nach Anwendungsfall der erfindungsgemäßen Polsterung bzw. Wattierung kann der Schalter aber auch ein Dämmerungsschalter oder ein Bewegungsschalter sein. Schalter, die auf Geräusche, auf Wärme oder auf Druck reagieren, können je nach Anwendungsfall eingesetzt werden.
Der das Lichtpolster umhüllende Bezug kann flexibel oder starr sein.
Ein flexibler Bezug kann aus einem mit Kunststoff beschichteten Trägermaterial oder gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung aus Kunststoff-Monofilamenten bestehen.
Die hierzu geeigneten Kunststoffe können aus der Gruppe Polyvinylidenchlorid, Polyvinylidenfluorid, Polyethylen, Polypropylen, Polyamid, Polyester und/oder Fluorpolymere bestehen. Auch Kombinationen dieser Kunststoffe sind geeignet.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besteht der Bezug wenigstens teilweise aus Naturfasern. Die Naturfasern selbst können aus der Gruppe Baumwolle, Seide, Leinen, Hanf oder Wolle stammen.
Ist der Bezug ein starres Kunststoffteil, so stammt der Kunststoff bevorzugt aus der Gruppe Polypropylen, Polyethylen und/oder Polyvinylchlorid. Auch hier sind Kombinationen möglich.
Auch für die Polsterschicht sind verschiedene Materialien und Materialkombinationen möglich. Vorzugsweise besteht die Polsterschicht aus Polyesterwatte, die gute Polstereigenschaften sehr guten optischen Eigenschaften verbindet.
Alternativ kann die Polsterschicht aber auch aus Naturfasern, aus Glasfaserwatte oder Polyesterschaum bestehen.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besteht die Polsterschicht aus Kettenwirkware, wobei die lichterzeugenden Elemente in der Mitte der Kettenwirkware untergebracht werden können.
Zur Erzeugung einer mehr gerichteten Lichtabstrahlung kann unter den lichterzeugenden Lichtelementen eine Reflexionsschicht bzw. -folie angebracht werden.
Die Verdrahtung, die die lichterzeugenden Elemente, Lichtschalter, die Stromquelle usw. miteinander verbindet, kann entweder flexibel oder auch starr sein. Ist die Verdrahtung flexibel, so handelt es sich bevorzugt um eine flexible Leiterfolie.
Ist die Verdrahtung starr, so handelt es sich bevorzugt um eine starre Leiterplatte, auf der die elektronischen Bauelemente montiert sind, z. B. in SMD-Technik.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind Bezug und Polsterschicht als Bahn geformt, wobei die beiden äußeren Viertel der Bahn zur Mitte umgeschlagen sind, so dass der Bezug außen liegt. Die umgeschlagene Bahn ist dann in der Mitte nochmals umgeschlagen, wodurch eine mittige Tasche entsteht. In der Tasche sind die lichterzeugenden Elemente, die Verdrahtung, die Stromquelle und/oder der Schalter untergebracht. Die offenen Seitenkanten und die offene Vorderkante werden anschließend verschlossen, wobei zwecks leichterer Auswechselbarkeit beispielsweise der Stromquelle eine der offenen Kanten mittels Klettverschluss oder Reißverschluss verschlossen wird.
Gemäß einer technisch einfacheren Variante wird der Bezug aus zwei breiten und zwei schmalen Stoffbahnen so zusammengenäht, dass die zwei schmalen Stoffbahnen zwischen die beiden breiten Stoffbahnen gelegt werden können und so die Tasche bilden, die die lichterzeugenden Elemente, die Verdrahtung, die Stromquelle und ggf. den Schalter aufnimmt. Die Leiterplatte mit den lichterzeugenden Elementen befindet sich im Kisseninneren. Die offene Vorderkante wird wieder mittels Klettverschluss oder Reißverschluss verschlossen.
Zusätzlich kann die Tasche auch Polstermaterial in Flockenform aufnehmen.
Gemäß einer ganz besonderen Ausgestaltung der Erfindung senden die lichterzeugenden Elemente Licht verschiedener Wellenlängen aus und sind vorzugsweise getrennt schaltbar. Dies ermöglicht die Anwendung des erfindungsgemäßen Polstermaterials für Liegekissen, die in der Medizin und/oder Kosmetik Anwendung finden können. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, dass Licht unterschiedlicher Wellenlängen unterschiedliche Auswirkungen auf Physe und Psyche des Menschen hat. Diesbezüglich sei verwiesen auf die DE-A 40 15 406.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form von rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch ein von innen erleuchtetes Polsterkissen,
Fig. 2 ausschnittsweise einen Schnitt durch ein gepolstertes Sitzmöbel,
Fig. 3 eine mit Textilschichten verstärkte Beleuchtungseinheit,
Fig. 4 einen Schaltplan für eine elektronische Schaltung zum Ein- und Ausschalten der Leuchtelemente mit Hilfe eines Neigungsschalters und eines Zeitgliedes,
Fig. 5 ein vorgefertigtes Polstermaterial zur Herstellung eines ersten Lichtkissens,
Fig. 6 ein vorgefertigtes Polstermaterial zur Herstellung eines zweiten Lichtkissens und
Fig. 7 eine Kettenwirkware.
Fig. 1 zeigt rein schematisch einen Schnitt durch ein Polsterkissen, welches von innen beleuchtbar ist. Man erkennt eine Reihe von lichtemittierenden Halbleiterdioden (LED) 1, die untereinander über eine flexible Verdrahtung 2 verbunden sind. Die Stromversorgung der LED's 1 erfolgt über ein externes Stromversorgungskabel 3 mit Stecker 4.
Die LED's 1 befinden sich in einer ersten Polsterschicht 5, über der eine zweite Polsterschicht 6 angeordnet ist. Ein Bezug 7 vervollständigt das Kissen. Sowohl die Polsterschichten 5, 6 als auch der Bezug 7 sind transparent und/oder transluzent. Vorzugsweise ist wenigstens eines dieser Materialien auch lichtstreuend, so dass sich dem Benutzer des Kissens eine möglichst gleichmäßig leuchtende Kissenoberfläche bietet. Ein derartiges Leuchtkissen kann beispielsweise in Kinderzimmern oder Krankenzimmern als Nachtlicht verwendet werden, ohne dass die Verwendung auf diese beiden Gebiete beschränkt wäre.
Fig. 2 zeigt rein schematisch einen Ausschnitt aus einem gepolsterten Sitzmöbel. Von diesem ist die beispielsweise aus Holz bestehende Sitzfläche 9 dargestellt. Darauf befindet sich eine lichtreflektierende Folie 8 und darauf wieder eine Vielzahl von untereinander verdrahteten lichtemittierenden Elementen 1. Folie 8 und lichtemittierende Elemente 1 sind mit zwei Polsterschichten 5, 6 abgedeckt, über denen sich der Bezug 7 befindet. Dank der reflektierenden Folie 8 wird die von den lichtemittierenden Elementen 1 nach unten abgestrahlte Helligkeit nach oben zum Bezug 7 hin reflektiert.
Fig. 3 zeigt ebenfalls rein schematisch eine Beleuchtungseinheit zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Polsterung bzw. Wattierung. Man erkennt eine Vielzahl von LED's 1 und die sie untereinander verbindende flexible Verdrahtung 2. Die Stromversorgung erfolgt über einen Akkumulator 10. Ein handbetätigter Schalter 11 ermöglicht das Ein- und Ausschalten der LED's 1.
Die LED's 1 und ihre Verdrahtung 2 befinden sich zwischen zwei textilen Schichten 12, beispielsweise Faservliesen. Diese textilen Schichten 12 werden untereinander verbunden, beispielsweise vernadelt, wobei die LED's 1 und die flexible Verdrahtung 2 fixiert werden. Auf diese Weise entsteht ein relativ stabiles, jedoch flexibles und vor allem transparentes bzw. transluzentes Beleuchtungselement zur Verwendung in erfindungsgemäßen Polsterungen bzw. Wattierungen.
Fig. 4 zeigt einen Schaltplan für eine elektronische Schaltung, die in Abhängigkeit von der Lage eines Neigungsschalters S die Stromversorgung von vier Leuchtdioden LED aus einer Batterie 10 ermöglicht. Von den zehn Ausgängen des integrierten Schaltkreises IC1 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel nur der Ausgang Q14 geschaltet. Es versteht sich, dass auch die anderen Ausgänge des integrierten Schaltkreises in gleicher Weise verschaltet werden können, so dass eine große Zahl von Leuchtdioden gezielt ein- und ausgeschaltet werden kann.
Fig. 5 zeigt rein schematisch eine Vorstufe für die Herstellung eines ersten Lichtkissens. Polstermaterial 5, 6 und Bezug 7 sind miteinander verbunden und bilden eine lange Bahn. Von dieser werden zunächst die beiden äußeren Viertel zur Mitte umgeschlagen, so dass der Bezug 7 außen liegt. Anschließend wird die vorgefaltete Bahn nochmals in der Mitte gefaltet, so dass eine mittige Tasche 13 entsteht, die die lichtemittierenden Elemente 1, 2, LED, die elektronische Schaltung, die Stromquelle und den Schalter aufnehmen kann. Sobald die beiden offenen Seitenkanten sowie die offene Vorderkante durch geeignete Nähte und dergleichen geschlossen sind, ist das Kissen fertiggestellt. Um die Zugänglichkeit zu der mittigen Tasche 13 zu ermöglichen, kann eine der offenen Kanten, beispielsweise die Vorderkante, mittels Klett- oder Reißverschluss 14.1, 14.2 verschließbar gemacht werden.
Fig. 6 zeigt rein schematisch eine Vorstufe für die Herstellung eines zweiten Lichtkissens. Zwei breite und zwei schmale Stoffbahnen 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 sind so zusammengenäht, dass nach Einfalten der schmalen Stoffbahnen 7.3, 7.4 zwischen die breiten Stoffbahnen 7.1, 7.2 eine Tasche 13 entsteht, die die elektronischen Komponenten aufnehmen kann. Der Bezug 7.1 . . . 7.4 ist insgesamt mit Polstermaterial 5, 6 gefüllt, beispielsweise in Flockenform. Eine mit den lichtemittierenden Elementen 1 bestückte Leiterbahn 2 befindet sich inmitten des Polstermaterials 5, 6.
Fig. 7 zeigt rein schematisch eine Ansicht einer Kettenwirkware. Diese besteht aus einem oberen und einem unteren Gewebe 15.1, 15.2, die einen erheblichen gegenseitigen Abstand haben können, beispielsweise mehrere Zentimeter. Zwischen den beiden Geweben 15.1, 15.2 sind Kunststofffäden bzw. -drähte über Kreuz vernadelt. Dadurch entsteht ein recht stabiles Gebilde. In die Zwischenräume zwischen den Kunststofffäden 16 sind lichtemittierende Elemente 1 eingesteckt, deren Licht an den Kunststofffäden 16 gestreut wird.
Das erfindungsgemäße Lichtpolster kann vielfach Anwendung finden. Eine erste mögliche Anwendung ist ein Nachtlicht für Kinderzimmer. Im Gegensatz zu den handelsüblichen Nachtlichtern ist ein solches erfindungsgemäßes Nachtlicht allseits gepolstert und kann deshalb vom Kind mit ins Bett genommen werden. Im Interesse einer besonders einfachen Bedienung wird es bevorzugt mittels Neigungsschalter oder Bewegungsschalter und/oder Zeitglied ein und aus geschaltet. Es entspricht somit weiter einer besonders energiesparenden Ausführung. Auch können die Kinder das Nachtlicht herumtragen und damit spielen.
Eine weitere Anwendung sind dekorative Sofa- und Stuhlkissen. Dabei kommt vorteilhaft zur Geltung, dass das erfindungsgemäße Polstermaterial sehr preiswert ist, ganz im Gegensatz beispielsweise zu dem in der EP-A 0 359 450 beschriebenen Material.
Das erfindungsgemäße Polstermaterial lässt sich auch zur Herstellung einer Art Taschenlampe verwenden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Taschenlampen ist eine solche Lampe jedoch weich, so dass beim Spielen und Benutzen keine Verletzungsgefahr besteht. Der dekorative Wert ist hoch. Die Taschenlampe schaltet sich dank Neigungsschalter und Zeitglied selbsttätig ein und aus.
Eine dritte Anwendungsmöglichkeit besteht in der Kosmetik oder auch in der Medizin, wobei die lichtemittierenden Elemente so ausgesucht werden, dass das von ihnen abgegebene Licht medizinisch oder kosmetisch wirksam ist. Dank der Nachgiebigkeit und Weichheit der Polsterschicht ist die Anwendung sehr komfortabel. Sobald der Patient auf dem Polster liegt, schmiegt sich dieses um den Patienten. Gegebenenfalls können bestimmte Körperteile oder Gliedmaßen auch komplette eingewickelt werden.

Claims (38)

1. Lichtpolster zur Verwendung als Polsterung bzw. Wattierung für Kleidungsstücke, Sitz- und Liegemöbel, Kissen, Bettdecken, Leuchten, Wandverkleidungen in Häusern und Fahrzeugen und dergleichen, im wesentlichen umfassend
  • - wenigstens eine Polsterschicht (5, 6)
  • - und gegebenenfalls einen Bezug (7) über der Polsterschicht (5, 6), gekennzeichnet durch die Merkmale:
  • - Polsterschicht (5, 6) und gegebenenfalls Bezug (7) sind transparent und/oder transluzent,
  • - in bzw. zwischen den Polsterschichten (5, 6) befindet sich wenigstens ein lichterzeugendes Element (1), eine Verdrahtung (2, 3) verbindet die lichterzeugenden Elemente (1) mit einer Stromquelle (10).
2. Lichtpolster nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - als lichterzeugende Elemente (1) finden lichtemittierende Halbleiterdioden (LED) Verwendung.
3. Lichtpolster nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - Polsterschicht (5, 6) und/oder Bezug (7) bestehen aus lichtstreuendem Material.
4. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Bezug (7) besteht aus einem mit Kunststoff beschichteten Trägermaterial.
5. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Bezug (7) besteht aus Kunststoff-Monofilamenten.
6. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Merkmale:
  • - die Kunststoffe stammen aus der Gruppe
  • - Polyvinylidenchlorid
    Polyvinylidenfluorid
    Polyethylen
    Polypropylen
    Polyamid
    Polyester
    und/oder Fluorpolymere.
7. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Bezug (7) besteht wenigstens zum Teil aus Naturfasern.
8. Lichtpolster nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Naturfasern stammen aus der Gruppe
  • - Baumwolle
    Seide
    Leinen
    Hanf
    Wolle.
9. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Bezug (7) ist ein starres Kunststoffteil.
10. Lichtpolster nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Kunststoffe stammen aus der Gruppe
  • - Polypropylen
    Polyethylen
    und/oder Polyvinylchlorid.
11. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Polsterschicht (5, 6) besteht aus Kunststofffasern.
12. Lichtpolster nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Polsterschicht (5, 6) besteht aus Polyesterwatte.
13. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Polsterschicht (5, 6) besteht aus Naturfasern.
14. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Polsterschicht (5, 6) besteht aus Glasfaserwatte.
15. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Polsterschicht (5, 6) besteht aus Polyesterschaum, auch in Flockenform.
16. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Polsterschicht (5, 6) besteht aus Kettenwirkware.
17. Lichtpolster nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die lichterzeugenden Elemente (1) befinden sich inmitten der Kettenwirkware.
18. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - unter den lichterzeugenden Elementen (1) befindet sich eine Reflexionsschicht bzw. -folie (8).
19. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch die Merkmale:
  • - die lichterzeugenden Elemente (1) befinden sich zwischen zwei Textilschichten bzw. Folien (12),
  • - die lichterzeugenden Elemente (1) und die Textilschichten bzw. Folien (12) sind untereinander verbunden.
20. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - den lichterzeugenden Elementen (1) ist ein Akkumulator (10) zugeordnet.
21. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - den lichterzeugenden Elementen (1) ist ein Schalter (11) zugeordnet.
22. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist handbetätigt.
  • - 
- Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - 
- der Schalter (11) ist helligkeitsbetätigt.
24. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist wärmebetätigt.
25. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist druckbetätigt.
26. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist akustisch betätigt.
27. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist ein Bewegungsschalter.
28. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist ein Neigungsschalter.
29. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist ein IR-Bewegungsmelder.
30. Lichtpolster nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - der Schalter (11) ist ein Vibrationsschalter.
31. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 30, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Verdrahtung (2, 3) ist flexibel.
32. Lichtpolster nach Anspruch 31, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Verdrahtung (2, 3) ist eine flexible Leiterfolie.
33. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 30, gekennzeichnet durch die Merkmale:
  • - die Verdrahtung (2, 3) ist eine starre Leiterplatte, auf der die elektronischen Bauelemente (LED, IC1, D1, R2, R3, R4, R5, R6, R7, C2, C3, T1) montiert sind, z. B. in SMD-Technik.
34. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 33, gekennzeichnet durch die Merkmale:
  • - Bezug (7) und Polsterschicht (5, 6) sind als Bahn geformt,
  • - die äußeren Viertel der Bahn sind zur Mitte umgeschlagen, so dass der Bezug (7) außen liegt,
  • - die umgeschlagene Bahn ist in der Mitte nochmals umgeschlagen, so dass eine mittige Tasche (13) entsteht,
  • - in der Tasche (13) sind die lichterzeugenden Elemente (1, 2, LED), die Verdrahtung (2), die Stromquelle (10) und/oder der Schalter (11, S) untergebracht,
  • - die offenen Seitenkanten und die offene Vorderkante sind verschlossen.
35. Lichtpolster nach Anspruch 34, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - eine der offenen Kanten ist mittels Klettverschluss oder Reißverschluss (14.1, 14.2) verschlossen.
36. Lichtpolster nach Anspruch 34 oder 35, gekennzeichnet durch das Merkmal:
  • - die Tasche (13) enthält auch Polstermaterial in Flockenform.
37. Lichtpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 36, gekennzeichnet durch die Merkmale:
  • - die lichterzeugenden Elemente (1, 2, LED)
  • - senden Licht verschiedener Wellenlänge aus
  • - und sind getrennt schaltbar.
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