DE19907225A1 - Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter und Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses - Google Patents

Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter und Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses

Info

Publication number
DE19907225A1
DE19907225A1 DE1999107225 DE19907225A DE19907225A1 DE 19907225 A1 DE19907225 A1 DE 19907225A1 DE 1999107225 DE1999107225 DE 1999107225 DE 19907225 A DE19907225 A DE 19907225A DE 19907225 A1 DE19907225 A1 DE 19907225A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing element
plastic
cap
closure
screw cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999107225
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfhard Schwarz
Eric Buegner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcoa Deutschland GmbH Verpackungswerke
Original Assignee
Alcoa Deutschland GmbH Verpackungswerke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alcoa Deutschland GmbH Verpackungswerke filed Critical Alcoa Deutschland GmbH Verpackungswerke
Priority to DE1999107225 priority Critical patent/DE19907225A1/de
Priority to AU31536/00A priority patent/AU3153600A/en
Priority to PCT/EP2000/001123 priority patent/WO2000048919A1/de
Publication of DE19907225A1 publication Critical patent/DE19907225A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
    • B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
    • B65D41/04—Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation
    • B65D41/0435—Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation with separate sealing elements
    • B65D41/0442—Collars or rings
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16—Making multilayered or multicoloured articles
    • B29C45/1676—Making multilayered or multicoloured articles using a soft material and a rigid material, e.g. making articles with a sealing part
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16—Making multilayered or multicoloured articles
    • B29C45/1676—Making multilayered or multicoloured articles using a soft material and a rigid material, e.g. making articles with a sealing part
    • B29C2045/1678—Making multilayered or multicoloured articles using a soft material and a rigid material, e.g. making articles with a sealing part first moulding the soft material
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16—Making multilayered or multicoloured articles
    • B29C45/1615—The materials being injected at different moulding stations
    • B29C45/1628—The materials being injected at different moulding stations using a mould carrier rotatable about an axis perpendicular to the opening and closing axis of the moulding stations
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29L—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00—Other particular articles
    • B29L2031/56—Stoppers or lids for bottles, jars, or the like, e.g. closures
    • B29L2031/565—Stoppers or lids for bottles, jars, or the like, e.g. closures for containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter, insbesondere Flaschen, mit einer Verschlußkappe, die einen Verschlußboden und einen vom Verschlußboden ausgehenden, umlaufenden und sich etwa senkrecht vom Verschlußboden erstreckenden Verschlußmantel aufweist, und mit zumindest einer an der Innenseite des Verschlußbodens und/oder an der Innenseite des Verschlußmantels ausgebildeten umlaufenden Anlagefläche, die bei auf dem Behälter aufgesetzten Kunststoff-Schraubverschluß der Außenseite des Behälters im Bereich der Behältermündung zugewandt liegt, der sich dadurch auszeichnet, daß die Anlagefläche (10) ein Dichtungselement (3A, 3B) aufweist, das auf der Anlagefläche (10) eine umlaufende Erhebung (11) ausbildet, und daß das Dichtungselement (3A, 3B) aus einem gegenüber der Verschlußkappe (2) weicheren Material besteht.

Description

Die Erfindung betrifft einen Kunststoff- Schraubverschluß für Behälter, insbesondere Fla­ schen, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff- Schraubverschlusses für Behälter gemäß Oberbegriff des Anspruchs 12.
Kunststoff-Schraubverschlüsse sind bekannt. Sie weisen eine topfförmige Verschlußkappe auf, die einen Boden und einen Verschlußmantel umfaßt. Der Verschlußmantel geht vom Verschlußboden aus, ist umlaufend ausgebildet und erstreckt sich etwa senk­ recht vom Verschlußboden. An der Innenseite der Verschlußkappe, also an der Innenseite des Ver­ schlußbodens und/oder an der Innenseite des Ver­ schlußmantels ist eine umlaufende, insbesondere ringförmige Anlagefläche ausgebildet, die bei den bekannten Verschlüssen als Dichtfläche dient, die bei auf dem Behälter aufgesetzten Kunststoff- Schraubverschluß im Bereich der Behältermündung dichtend auf dem Behälter aufliegt.
Diese bekannten Kunststoff-Verschlüsse werden im Spritzgießverfahren hergestellt, bei dem in eine auch als Nest bezeichnete Form flüssiger Kunststoff eingespritzt wird. Dabei verteilt sich der flüssige Kunststoff in der Form, wodurch der Verschluß mit seinem Außen- und Innenkonturen entsteht. Die be­ kannten Schraubverschlüsse bestehen somit aus einem einzigen Kunststoffmaterial, so daß die Anlageflä­ che beziehungsweise Dichtungsfläche auch von diesem Kunststoff gebildet wird.
Nachteilig bei den bekannten Kunststoff-Schraub­ verschlüssen ist, daß sich die Dichtfläche schlecht an die an der Behältermündung ausgebildete Dicht­ fläche anpaßt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung einen Kunst­ stoff-Schraubverschluß anzugeben, der diesen Nach­ teil nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird mit einem Kunststoff-Schraub­ verschluß für Behälter, insbesondere Flaschen, ge­ löst, der die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
Dieser Schraubverschluß weist eine Verschlußkappe auf, die einen Verschlußboden und einen vom Ver­ schlußboden ausgehenden, umlaufenden und sich etwa senkrecht vom Verschlußboden erstreckenden Ver­ schlußmantel umfaßt. An der Innenseite der Ver­ schlußkappe ist zumindest eine umlaufende Anlage­ fläche ausgebildet, die an der Innenseite des Ver­ schlußbodens und/oder an der Innenseite des Ver­ schlußmantels vorgesehen sein kann. Die vorzugswei­ se ringförmige Anlagefläche ist bei auf dem Behäl­ ter aufgesetzten Kunststoff-Schraubverschluß der Außenseite des Behälters im Bereich der Behälter­ mündung zugewandt. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Anlagefläche ein Dichtungselement aufweist, das auf der Anlagefläche eine umlaufende Erhebung ausbildet, und daß das Dichtungselement aus einem gegenüber der Verschlußkappe weicheren Material be­ steht. Das Dichtungselement kann sich leicht an die Behälteroberfläche anlegen, so daß eine gute Dicht­ wirkung erzielbar ist. Die anspruchsgemäße Anlage­ fläche liegt jedoch nicht als Dichtfläche an der Behältermündung an. Der erfindungsgemäße Kunst­ stoff-Schraubverschluß ist für kohlensäurehaltige und nicht-kohlensäurehaltige Behälterfüllungen, insbesondere Getränke, verwendbar. Überdies kann der Behälter mit dem erfindungsgemäßen Kunststoff- Schraubverschluß verschlossen werden, wenn in dem Behälter die Füllung heiß eingebracht ist.
Dadurch, daß das Dichtungselement aus einem gegen­ über der Verschlußkappe weicheren Material besteht, erfolgt eine Abdichtung der Behälter auch dann, wenn diese einen großen Toleranzbereich aufweisen, also beispielsweise die am Behälter vorgesehene Dichtfläche nicht besonders eben beziehungsweise plan ausgebildet ist. Das weiche Material des Dich­ tungselements legt sich dennoch auf die Außenseite des Behälters dichtend an, da das Dichtungselement verformbar ist und sich somit an die Kontur der Au­ ßenfläche des Behälters leicht anpassen kann.
Je nach dem, welche Behälterfüllung vorgesehen ist, kann das Dichtungselement an der Innenseite des Verschlußbodens und/oder des Verschlußmantels vor­ gesehen sein. Besonders bevorzugt wird ein an der Innenseite des Verschlußbodens vorgesehenes Dich­ tungselement für nicht-kohlensäurehaltige Getränke und Heißfüllungen. Für kohlensäurehaltige und nicht-kohlensäurehaltige Getränke sowie für heiß eingefüllte Füllungen eignet sich besonders ein an der Innenseite des Verschlußmantels vorgesehenes Dichtungselement. Für die kohlensäurehaltigen und nicht-kohlensäurehaltigen Füllungen sowie für Heiß­ füllungen kann jedoch auch jeweils ein Dichtungs­ element an der Innenseite des Verschlußbodens und an der Innenseite des Verschlußmantels vorgesehen sein.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Anlagefläche eine umlaufende Ausnehmung auf, die das Dichtungselement aufnimmt. Durch die Ausnehmung kann das Dichtungselement an der Innenseite der Verschlußkappe fixiert werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß die Anlagefläche von der Innenseite des Verschlußbodens und/oder Verschlußmantels vor­ springt. Das heißt, in dem Bereich der Verschluß­ kappe, der die Anlagefläche aufweist, ist eine grö­ ßere Materialstärke gegeben, so daß auch bei Ein­ bringung einer Ausnehmung die Verschlußkappe eine genügend hohe Festigkeit aufweist. Obwohl die Anla­ gefläche von der Innenseite vorspringt, übernimmt sie dennoch keine Dichtfunktion an der Behältermün­ dung.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiels zeichnet sich dadurch aus, daß die Ausnehmung im Querschnitt an den Querschnitt des Dichtungselements angepaßt ist. Das Dichtungselement wird somit sicher innerhalb der Ausnehmung gehalten. Dabei sind verschiedene Querschnittsformen beziehungsweise Querschnittskon­ turen denkbar. Beispielsweise kann die Ausnehmung einen rechteckigen, kreisförmigen beziehungsweise halbkreisförmigen oder einen beliebigen Querschnitt aufweisen. Der Querschnitt des Dichtungselements ist zumindest in seinem Bereich, der in der Ausneh­ mung liegt, an den Querschnitt der Ausnehmung ange­ paßt. Wichtig ist, daß das Dichtungselement so auf­ genommen ist, daß es nicht ungewollt aus der Aus­ nehmung rutscht. Selbstverständlich kann auch eine Kontur der Ausnehmung derart gewählt werden, daß eine Hinterschneidung vorliegt, so daß das Dich­ tungselement unverlierbar in der Ausnehmung gehal­ ten wird. Beispielsweise kann die Ausnehmung im Querschnitt schwalbenschwanzartig ausgebildet sein.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß die Ausnehmung so bemessen ist, daß das Dichtungselement formschlüssig verankert werden kann. Somit ist einerseits eine Fixierung des Dich­ tungselements an der Innenseite der Verschlußkappe erreicht, und andererseits wird die Erhebung an der Anlagefläche ausgebildet, so daß das Dichtungsele­ ment mit der Außenseite der Behältermündung dich­ tend zusammenwirken kann.
Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiels ist vorgesehen, daß das Dichtungselement als O-Ring realisiert und in die Ausnehmung einlegbar ist. Da­ durch, daß - wie vorstehend erwähnt - die Ausnehmung im Querschnitt an den Querschnitt des Dichtungsele­ ments angepaßt ist, liegt der O-Ring an der Wandung der Ausnehmung an, so daß - bei auf dem Behälter aufgesetzten Verschluß -, sich das Dichtungselement an der Wandung der Ausnehmung abstützen kann. Der Querschnitt des als Ring ausgebildeten Dichtungs­ elements kann jedoch beliebig gewählt werden.
Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß das Dichtungselement im Kunst­ stoff-Spritzverfahren herstellbar ist. Insbesondere ist jedoch vorgesehen, daß das Dichtungselement und die Verschlußkappe gemeinsam im Kunststoff-Spritz­ verfahren herstellbar sind. Somit läßt sich der Kunststoff-Schraubverschluß einfach und preisgün­ stig herstellen.
Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß das Dichtungselement in der Ausnehmung fixiert ist. Beispielsweise kann hier eine Klebung vorgesehen sein, wenn das Dichtungs­ element nachträglich in die Ausnehmung eingebracht wird. Werden die Verschlußkappe und das Dichtungs­ element gemeinsam im Kunststoff-Spritzverfahren hergestellt, kann die Temperatur und der Druck der Kunststoffmassen so eingestellt werden, daß sich das Dichtungselement und die Verschlußkappe an ihren Berührflächen miteinander verbinden. Hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein, daß der heiße Kunststoff für die Verschlußkappe das Dichtungsele­ ment leicht erwärmt und so eine Verbindung zwischen beiden Elementen hergestellt ist.
Die Fixierung kann jedoch auch dadurch erreicht werden, daß - wie vorstehend erwähnt - eine Hinter­ schneidung zwischen Dichtungselement und Ausnehmung vorgesehen ist, die beispielsweise durch die im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Ausnehmung er­ reicht werden kann.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Un­ teransprüchen.
Die Aufgabe wird auch mit einem Verfahren zur Her­ stellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses für Behälter, insbesondere Flaschen, gelöst, welches sich dadurch auszeichnet, daß in eine Spritzgieß­ form Kunststoff-Komponenten mit nach dem Abküh­ len/Aushärten unterschiedlicher mechanischer Mate­ rialeigenschaft für die Verschlußkappe und das Dichtungselement des Schraubverschlusses einge­ bracht werden, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, daß die Kunststoff-Komponenten nacheinander in die Spritzgießform eingebracht werden. Dadurch, daß Kunststoff-Materialien mit unterschiedlicher mecha­ nischer Materialeigenschaft verwendet werden, ist insbesondere ein Kunststoff-Schraubverschluß mit einem Dichtungselement herstellbar, welches aus einem gegenüber der Verschlußkappe weicheren Mate­ rial besteht.
In besonders bevorzugter Ausführungsform ist vorge­ sehen, daß zuerst die Kunststoff-Komponente für das Dichtungselement in die Spritzgießform eingebracht wird. Da das Dichtungselement ein gegenüber der Verschlußkappe geringeres Materialvolumen aufweist, kühlt das Dichtungselement schneller aus, so daß es anschließend - nach einer Weiterbildung der Erfin­ dung - mit der Kunststoff-Komponente für die Ver­ schlußkappe zumindest bereichsweise umspritzt wer­ den kann, und zwar so, daß das Dichtungselement an einer Anlagefläche der Verschlußkappe als Erhebung vorliegt. Dadurch, daß das Dichtungselement bezie­ hungsweise dessen Kunststoff-Komponente schnell ab­ kühlt, ist es besonders vorteilhaft möglich, an­ schließend die Kunststoff-Komponente für die Ver­ schlußkappe in die Spritzgießform einzubringen, wo­ bei insbesondere vorgesehen ist, daß die Temperatur und der Druck beim Spritzgießen der Kunststoff- Komponenten so aufeinander abgestimmt sind, daß beim Einspritzen der Kunststoff-Komponente für die Verschlußkappe das Dichtungselement nicht beschä­ digt wird. Das heißt, die Kunststoff-Komponente für die Verschlußkappe wird mit einer Spritztemperatur - und einem Spritzdruck derart in die Spritzgießform eingebracht, daß das in der Spritzgießform bereits erstarrte Dichtungselement an seiner Oberfläche eine Verbindung mit der Kunststoff-Komponente der Verschlußkappe eingeht, jedoch dabei nicht so be­ schädigt wird, daß eine Abdichtung eines Behälters mit dem Dichtungselement nicht mehr möglich wäre.
Nach einem besonders bevorzugten Ausführungsbei­ spiel ist vorgesehen, daß - während die Kunststoff- Komponente für die Verschlußkappe in die Spritz­ gießform eingebracht wird - das Dichtungselement in der Spritzgießform fixiert wird. Damit wird verhin­ dert, daß beim unter Druck Einspritzen der Kunst­ stoff-Komponente für die Verschlußkappe das Dich­ tungselement in der Spritzgießform verschoben wird.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Un­ teransprüchen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausfüh­ rungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Schnitt ein erstes Ausfüh­ rungsbeispiel eines Kunststoff- Schraubverschlusses mit zwei Dichtungselementen,
Fig. 2 und 3 jeweils ein Ausführungsbeispiel eines Kunststoff-Schraubver­ schlusses mit einem Dichtungs­ element, und
Fig. 4 schematisch eine Spritzgießform für die Herstellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses.
Fig. 1 zeigt in einem ersten Ausführungsbeispiel einen Kunststoff-Schraubverschluß, der im folgenden lediglich als Schraubverschluß 1 bezeichnet wird. Der Schraubverschluß 1 dient zum Verschließen von Behältern, insbesondere Flaschen, und weist eine Verschlußkappe 2 und zwei Dichtungselemente 3A und 3B auf. Die Dichtungselemente 3A und 3B dichten den Behälter im Bereich seiner Behältermündung ab.
Die Verschlußkappe 2 besitzt einen scheibenförmigen Verschlußboden 4, von dem ein umlaufender Ver­ schlußmantel 5 ausgeht. Der Verschlußmantel 5 er­ streckt sich etwa senkrecht vom Verschlußboden 4, so daß die Verschlußkappe 2 eine Topfform aufweist. An das freie Ende des Verschlußmantels 5 kann sich ein an sich bekannter Garantiebereich 6 anschlie­ ßen, der als Indikatorelement dient, um das erstma­ lige Öffnen des hier nicht dargestellten Behälters anzuzeigen. Da Garantiebereiche beziehungsweise Ga­ rantieringe an Schraubverschlüssen bekannt sind, soll darauf nicht näher eingegangen werden.
Die Verschlußkappe 2 weist eine Innenseite 7 auf, die der Außenseite des hier nicht dargestellten Be­ hälters zugewandt ist. An der Innenseite 7' des Verschlußmantels 5 liegt das Gewinde 8 des Schraub­ verschlusses, welches mit Gewindegängen am Behälter zusammenwirkt.
Im Übergangsbereich 9 zwischen Verschlußboden 4 und Verschlußmantel 5 ist eine Anlagefläche 10 an der Innenseite 7' des Verschlußmantels 5 vorgesehen. Die Anlagefläche 10 ist also umlaufend an der In­ nenseite 7 der Verschlußkappe 2 ausgebildet, wo­ durch die Anlagefläche 10 ringförmig vorliegt. Das Dichtungselement 3A bildet eine Erhebung 11 auf der Anlagefläche 10. Mit anderen Worten: Das umlaufende Dichtungselement 3A überragt die Anlagefläche 10 zumindest bereichsweise, jedoch umlaufend. Das Dichtungselement 3A liegt in einer Ausnehmung 12, die auf der Anlagefläche 10 mündet. Es ist ersicht­ lich, daß die Anlagefläche 10 von der Innenseite 7' vorspringt. Die Anlagefläche 10 am Verschlußmantel 5 ist der Außenfläche des Behälters zugewandt, die auch die Gewindegänge aufweist.
Die Tiefe T der Ausnehmung 12 ist so bemessen, daß das Dichtungselement 3A formschlüssig verankert werden kann, hier - im Querschnitt gesehen - etwa zu einem Drittel aufgenommen ist. Die Einbringtiefe kann an verschiedene Materialien und an unter­ schiedliche Einsatzfälle angepaßt werden. Der Quer­ schnitt der Ausnehmung 12 ist an den Querschnitt des Dichtungselements 3A angepaßt. Im in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Dichtungsele­ ment 3A - im Querschnitt gesehen - kreisförmig reali­ siert, insbesondere als O-Ring ausgebildet. Selbst­ verständlich sind andere Querschnittsformen des Dichtungselements 3A möglich. Sofern ein Dichtungs­ element 3A mit kreisförmigem Querschnitt verwendet wird, ist die Ausnehmung 12 vorzugsweise als teil­ kreisförmige Ausnehmung 12 ausgebildet, so daß das Dichtungselement 3A mit seinem in die Ausnehmung 12 hineinragenden Bereich vollständig an der Wandung 13 der Ausnehmung 12 anliegt.
An der Innenseite 7" des Verschlußbodens 4 ist ebenfalls eine ringförmige Ausnehmung 12 vorgese­ hen, in der das Dichtungselement 3B einliegt. Die Ausnehmungen 12 und die Dichtungselemente 3A und 3B sind vorzugsweise identisch ausgebildet, wobei für den Verschluß 1 gemäß Fig. 1 vorgesehen ist, daß das Dichtungselement 3B gegenüber dem Dichtungsele­ ment 3A - im Querschnitt gesehen - einen kleineren Durchmesser aufweist.
Denkbar wäre auch, daß beim Schraubverschluß 1 in ihrer Querschnittskontur unterschiedliche Dich­ tungselemente 3A und 3B eingesetzt werden.
Das Dichtungselement 3B überragt eine Anlagefläche 10, die umlaufend an der Innenseite 7" des Ver­ schlußbodens 4 vorliegt und ringscheibenförmig rea­ lisiert ist. Somit bildet auch das Dichtungselement 3B eine Erhebung 11 auf der Anlagefläche 10 des Verschlußbodens 4 aus. Die Anlagefläche 10 am Ver­ schlußboden 4 ist der Stirnfläche des Behälters zu­ gewandt, die die Behältermündung umgibt. Eine der Anlageflächen 10 liegt also parallel zum Verschluß­ boden 4. Die andere der Anlageflächen 10 verläuft parallel zur Innenseite des Verschlußmantels 5.
Der in Fig. 1 dargestellte Schraubverschluß 1 wird vorzugsweise zum Verschließen eines Behälters ver­ wendet, der mit kohlensäurehaltiger oder nicht­ kohlensäurehaltiger Füllung versehen ist. Außerdem eignet sich der Schraubverschluß 1 gemäß Fig. 1 auch für einen Behälter, in den die Füllung heiß eingebracht ist.
Fig. 2 zeigt einen Schraubverschluß 1, dessen Ver­ schlußkappe 2 identisch mit der Verschlußkappe 2 in Fig. 1 ausgebildet ist. Es ist ersichtlich, daß lediglich an der Innenseite 7' des Verschlußmantels 5 das Dichtungselement 3A an der Anlagefläche 10 vorgesehen ist. Mit anderen Worten: Der Schraubver­ schluß 1 gemäß Fig. 2 ist identisch ausgebildet wie der Schraubverschluß 1 in Fig. 1, wobei der Unterschied darin liegt, daß das Dichtungselement 3B nicht vorgesehen ist. Insofern sind in Fig. 2 beim Schraubverschluß 1 dieselben Bezugszeichen vergeben wie in Fig. 1. Auf die nochmalige Be­ schreibung dieser Teile wird daher verzichtet.
Der Schraubverschluß 1 gemäß Fig. 2 wird vorzugs­ weise zum Verschließen eines Behälters verwendet, der eine kohlensäurehaltige oder nicht-kohlensäure­ haltige Füllung aufnimmt. Außerdem kann der Schraubverschluß 1 gemäß Fig. 2 für einen Behälter verwendet werden, in den die Füllung als Heißfül­ lung eingebracht ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schraubver­ schlusses 1 ist in Fig. 3 dargestellt und unter­ scheidet sich vom Schraubverschluß 1 gemäß Fig. 1 lediglich dadurch, daß an der Innenseite 7' des Verschlußmantels 5 kein Dichtungselement vorgesehen ist. Mit anderen Worten: Lediglich an der Anlage­ fläche 10, die an der Innenseite 7" des Verschluß­ bodens 4 realisiert ist, ist das Dichtungselement 3B vorgesehen. Insofern sind gleiche Teile mit den­ selben Bezugszeichen versehen, die auch in den Fig. 1 und 2 verwendet sind. Für die Beschreibung diese r Teile wird daher auf die entsprechenden Textpassagen verwiesen. Es sei noch darauf hinge­ wiesen, daß die Anlageflächen 10 mit der Außenseite des hier nicht dargestellten Behälters nicht als Dichtfläche zusammenwirken. Die Dichtfunktion über­ nehmen also lediglich die Dichtungselemente 3A und/oder 3B. Die Oberfläche der Anlagefläche 10 ist also variabel und muß nicht besonders paßgenau be­ ziehungsweise maßgenau hergestellt werden.
Die Dichtungselemente 3A und 3B sind aus einem Kunststoff hergestellt, der gegenüber dem Kunst­ stoff der Verschlußkappe 2 weicher ist. Dadurch wird die Dichtwirkung des Schraubverschlusses 1 we­ sentlich verbessert. Außerdem ist durch die Ver­ formbarkeit der Dichtungselemente 3A und 3B gewähr­ leistet, daß sich die Dichtfläche 14 der Dichtungs­ elemente 3A und 3B vollständig, also umlaufend an die Außenseite des Behälters anlegen kann, wobei die Dichtfläche 14 an den Dichtungselementen 3A und 3B in dem Bereich der Oberfläche der Dichtungsele­ mente 3A und 3B vorliegt, die nicht von der Wandung 13 der Ausnehmung 12 überdeckt ist. Die Größe der Dichtfläche 14 ist also von dem Verformungsgrad des entsprechenden Dichtungselements 3A beziehungsweise 3B abhängig, wenn der Schraubverschluß 1 auf einen Behälter aufgesetzt ist.
In Fig. 4 ist ausschnittweise und stark schemati­ siert ein Teil einer Spritzgießvorrichtung 15 dar­ gestellt. Die Spritzgießvorrichtung umfaßt einen Formträger 16, der vorzugsweise an zwei gegenüber­ liegenden Seiten 17 und 18 Formelemente 19 und 20 aufweist. Das Formelement 20 weist mehrere Spritz­ gießformen 21 auf, die selbstverständlich auch am Formelement 19 vorgesehen sein können. Die einzel­ nen Spritzgießformen 21 werden auch als Nest be­ zeichnet und dienen zur Herstellung von Kunststoff- Schraubverschlüssen 1 im Kunststoff-Spritzgießver­ fahren. Kunststoff-Spritzgießverfahren zur Herstel­ lung von Schraubverschlüssen sind an sich bekannt, so das im folgenden lediglich auf Unterschiede zu den bekannten Verfahren näher eingegangen wird. Le­ diglich folgendes sei erwähnt: In die Spritzgieß­ formen wird mittels geeigneter Zuführeinrichtungen flüssiger, erwärmter Kunststoff eingebracht, der - aufgrund der besonderen Formgebung der Spritzgieß­ formen - nach seinem Erstarren die Form der Ver­ schlußkappe aufweist, die die bekannten Dichtflä­ chen besitzt. Nachdem der Kunststoff erstarrt ist, jedoch noch eine erhöhte Temperatur aufweist, also noch nicht vollständig abgekühlt/ausgehärtet ist, wird die so ausgeformte Verschlußkappe aus den Spritzgießformen entnommen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren hingegen wird der komplette Schraubverschluß 1 mit Dichtungselement 3A und/oder 3B in einer Spritzgießform 21 herge­ stellt. Es ist also vorgesehen, daß sowohl die Kunststoff-Komponente für die Verschlußkappe 2 als auch die Kunststoff-Komponente für das Dichtungs­ element 3A beziehungsweise 3B in die Spritzgießfor­ men 21 eingebracht wird. Hierzu kann vorgesehen sein, daß beide Kunststoff-Komponenten nacheinander in die Spritzgießformen 21 eingebracht werden, wo­ bei vorzugsweise vorgesehen ist, daß die zweite Kunststoff-Komponente erst dann eingebracht wird, wenn die bereits eingebrachte erste Kunststoff- Komponente erstarrt ist, so daß diese durch das Einbringen der zweiten Kunststoff-Komponente nicht beschädigt wird, wobei lediglich vorgesehen ist, daß an den Berührflächen zwischen erster und zwei­ ter Kunststoff-Komponente eine Verbindung, bei­ spielsweise durch Anschmelzen der Materialien, her­ gestellt wird. Besonders bevorzugt wird dabei, daß zuerst die Kunststoff-Komponente für das Dichtungs­ element 3A beziehungsweise 3B in die Spritzgießfor­ men 21 eingebracht wird, da diese Kunststoff- Komponente aufgrund des geringen Volumens des Dich­ tungselements 3A beziehungsweise 3B relativ schnell erstarrt und auf eine Temperatur abkühlt, so daß die anschließend eingebrachte zweite Kunststoff- Komponente für die Verschlußkappe das bereits aus­ geformte, also erstarrte/abgekühlte Dichtungsele­ ment 3A beziehungsweise 3B nicht beschädigt. Nach­ dem die Kunststoff-Komponente für die härtere Ver­ schlußkappe 2 erstarrt ist, wird der Schraubver­ schluß 1 aus der Spritzgießform 21 entfernt. An­ schließend kann er vollständig aushärten und abküh­ len.
Der Formträger 16 mit den angebrachten Formelemen­ ten 19 und 20 kann als sogenannte Wendeplatte aus­ gebildet sein, die um eine Längsachse 22 und/oder um eine Querachse 23 drehbar ist. Hierzu ist vor­ zugsweise vorgesehen, daß auf der einen großflächi­ gen Seite der Wendeplatte eine erste stationäre Spritzeinrichtung angeordnet ist, mit der die eine Kunststoff-Komponente in die Spritzgießformen 21 einbringbar ist, und daß auf der anderen großflä­ chigen Seite eine zweite Spritzgießeinrichtung vor­ gesehen ist, die die andere Kunststoff-Komponente für den Schraubverschluß 1 in die Spritzgießformen 21 einbringt. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß zunächst in die Spritzgießformen 21 eines For­ melements 19 oder 20 die Kunststoff-Komponente für das Dichtungselement 3A beziehungsweise 3B einge­ bracht wird und daß dann der Formträger 16 um die Längs- beziehungsweise Querachse 22 beziehungsweise 23 um 180° gedreht wird, so daß in die Spritzgieß­ formen 21 eines der Formelemente 20 beziehungsweise 19 die zweite Kunststoff-Komponente für die Ver­ schlußkappe eingebracht wird, also das Dichtungs­ element 3A beziehungsweise 3B von dieser zweiten Kunststoff-Komponente zumindest bereichsweise um­ spritzt wird.
Für das Einbringen beider Kunststoff-Komponenten ist vorgesehen, daß zumindest für die zweite Kunst­ stoff-Komponente eine bestimmte Einbringtemperatur und ein bestimmter Einbringdruck eingestellt wird, so daß die bereits in der Spritzgießform 21 befind­ liche erste Kunststoff-Komponente durch das Ein­ bringen der zweiten Komponente nicht beschädigt wird. Hierzu ist auch vorzugsweise vorgesehen, daß das bereits gespritzte Dichtungselement 3A bezie­ hungsweise 3B in der Spritzform 21 derart fixiert wird, daß beim Einbringen der zweiten Kunststoff- Komponente für die Verschlußkappe das Dichtungsele­ ment 3A beziehungsweise 3B innerhalb der Spritz­ gießform 21 nicht verrutscht beziehungsweise nicht unzulässig verlagert wird.

Claims (16)

1. Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter, insbe­ sondere Flaschen, mit einer Verschlußkappe, die einen Verschlußboden und einen vom Verschlußboden ausgehenden, umlaufenden und sich etwa senkrecht vom Verschlußboden erstreckenden Verschlußmantel aufweist, und mit zumindest einer an der Innenseite des Verschlußbodens und/oder an der Innenseite des Verschlußmantels ausgebildeten umlaufenden Anlage­ fläche, die bei auf dem Behälter aufgesetzten Kunststoff-Schraubverschluß der Außenseite des Be­ hälters im Bereich der Behältermündung zugewandt liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (10) ein Dichtungselement (3A, 3B) aufweist, das auf der Anlagefläche (10) eine umlaufende Erhebung (11) ausbildet, und daß das Dichtungselement (3A, 3B) aus einem gegenüber der Verschlußkappe (2) weicheren Material besteht.
2. Kunststoff-Schraubverschluß nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (10) eine umlaufende Ausnehmung (12) aufweist, die das Dichtungselement (3A, 3B) aufnimmt.
3. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (10) von der Innenseite (7) des Verschlußbodens (4) und/oder des Verschlußmantels (5) vorspringt.
4. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12) im Querschnitt an den Quer­ schnitt des Dichtungselements (3A, 3B) angepaßt ist.
5. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Dichtungselements (3A, 3B) kreisförmig ist.
6. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Ausnehmung (12) teilkreisförmig ist.
7. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe (T) der Ausnehmung (12) so bemessen ist, daß das Dichtungselement (3A, 3B) formschlüssig verankerbar ist.
8. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (3A, 3B) als O-Ring realisiert und in die Ausnehmung (12) einlegbar ist.
9. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (3A, 3B) im Kunststoff-Spritz­ verfahren herstellbar ist.
10. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (3A, 3B) und die Verschlußkappe (2) gemeinsam im Kunststoff-Spritzverfahren herstellbar sind.
11. Kunststoff-Schraubverschluß nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (3A, 3B) in der Ausnehmung (12) fixiert ist.
12. Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff- Schraubverschlusses für Behälter, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Spritzgießform (21) Kunststoff-Komponenten mit nach dem Abkühlen/­ Aushärten unterschiedlicher mechanischer Material­ eigenschaft für die Verschlußkappe (2) und das Dichtungselement (3A, 3B) des Schraubverschlusses (1) - vorzugsweise nacheinander - eingebracht werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zuerst die Kunststoff-Komponente für das Dichtungselement (3A, 3B) in die Spritzgießform (21) eingebracht wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß danach das Dichtungselement (3A, 3B) mit der Kunststoff-Komponente für die Verschluß­ kappe (2) zumindest bereichsweise umspritzt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Kompo­ nente für die Verschlußkappe (2) mit einer Spritz­ temperatur und einem Spritzdruck derart in die Spritzgießform (21) eingebracht wird, daß das in der Spritzgießform (21) bereits erstarrte Dichtungselement (3A, 3B) an seiner Oberfläche eine Verbindung mit der Kunststoff-Komponente der Ver­ schlußkappe (2) eingeht.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß - während die Kunst­ stoff-Komponente für die Verschlußkappe (2) in die Spritzgießform (21) eingebracht wird - das Dich­ tungselement (3A, 3B) in der Spritzgießform (21) fi­ xiert wird.
DE1999107225 1999-02-19 1999-02-19 Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter und Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses Withdrawn DE19907225A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999107225 DE19907225A1 (de) 1999-02-19 1999-02-19 Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter und Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses
AU31536/00A AU3153600A (en) 1999-02-19 2000-02-11 Plastic screw cap for containers and method for manufacturing a plastic screw cap
PCT/EP2000/001123 WO2000048919A1 (de) 1999-02-19 2000-02-11 Kunststoff-schraubverschluss für behälter und verfahren zur herstellung eines kunststoff-schraubverschlusses

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1999107225 DE19907225A1 (de) 1999-02-19 1999-02-19 Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter und Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19907225A1 true DE19907225A1 (de) 2000-08-31

Family

ID=7898208

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1999107225 Withdrawn DE19907225A1 (de) 1999-02-19 1999-02-19 Kunststoff-Schraubverschluß für Behälter und Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Schraubverschlusses

Country Status (3)

Country Link
AU (1) AU3153600A (de)
DE (1) DE19907225A1 (de)
WO (1) WO2000048919A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10236920B4 (de) * 2002-08-12 2005-09-29 Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Elektronisches Bremssystem, insbesondere für Nutzfahrzeuganhänger
WO2012130916A1 (fr) * 2011-03-29 2012-10-04 Bericap Bouchon bi-injecte et procede de fabrication d'un tel bouchon
WO2018183791A1 (en) * 2017-03-31 2018-10-04 Csp Technologies, Inc. Methods of overmolding softer material with harder material and moisture tight container assemblies made by the methods
WO2019190593A1 (en) * 2018-03-30 2019-10-03 Csp Technologies, Inc. Methods of overmolding softer material with harder material and moisture tight container assemblies made by the methods

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8411707U1 (de) * 1984-04-13 1984-06-07 Sid-Werk GmbH, 4048 Grevenbroich Schraubverschluss
DE8611698U1 (de) * 1985-04-26 1986-06-26 Société Nouvelle de Bouchons Plastiques, Anse Verschluß für Behälter, insbesondere für Flaschen
DE3701197A1 (de) * 1986-01-22 1987-07-30 Retief Verschluss fuer behaelter und verfahren zu dessen herstellung
DE3930519A1 (de) * 1989-09-13 1991-03-21 Bayer Ag Behaelter mit schraubverschlusskappe

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE509694A (de) * 1952-03-04 1952-03-31
NL7807901A (nl) * 1978-07-25 1980-01-29 Kornelis Kunsthars Prod Ind Bv Sluitkap uit een thermoplastisch polyalkeenmateriaal voorzien van een indrukbare afdichtingsring uit een kunststofmateriaal voor afdichting van een houder, als- mede samenstel, omvattende de sluitkap en een daarmede afsluitbare houder.
US4308965A (en) * 1979-10-24 1982-01-05 Sun Coast Plastic Closures, Inc. Unitary cap of two dissimilar materials
US4489844A (en) * 1982-12-14 1984-12-25 Charles A. Breskin Assoc. Inc. Crew-type all plastic closure
DE4329364A1 (de) * 1992-09-09 1994-03-10 Edmund Scholz Verschlußkappe mit Dichtung und Verfahren zu deren Herstellung

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8411707U1 (de) * 1984-04-13 1984-06-07 Sid-Werk GmbH, 4048 Grevenbroich Schraubverschluss
DE8611698U1 (de) * 1985-04-26 1986-06-26 Société Nouvelle de Bouchons Plastiques, Anse Verschluß für Behälter, insbesondere für Flaschen
DE3701197A1 (de) * 1986-01-22 1987-07-30 Retief Verschluss fuer behaelter und verfahren zu dessen herstellung
DE3930519A1 (de) * 1989-09-13 1991-03-21 Bayer Ag Behaelter mit schraubverschlusskappe

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10236920B4 (de) * 2002-08-12 2005-09-29 Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Elektronisches Bremssystem, insbesondere für Nutzfahrzeuganhänger
WO2012130916A1 (fr) * 2011-03-29 2012-10-04 Bericap Bouchon bi-injecte et procede de fabrication d'un tel bouchon
FR2973353A1 (fr) * 2011-03-29 2012-10-05 Bericap Bouchon bi-injecte et procede de fabrication d'un tel bouchon
US9061801B2 (en) 2011-03-29 2015-06-23 Bericap Bi-injected cap, and method for manufacturing such a cap
US9943998B2 (en) 2011-03-29 2018-04-17 Bericap Method for molding a bi-material cap
WO2018183791A1 (en) * 2017-03-31 2018-10-04 Csp Technologies, Inc. Methods of overmolding softer material with harder material and moisture tight container assemblies made by the methods
US11331836B2 (en) 2017-03-31 2022-05-17 Csp Technologies, Inc. Methods of overmolding softer material with harder material and moisture tight container assemblies made by the methods
IL277684B1 (en) * 2017-03-31 2023-12-01 Csp Technologies Inc Methods for molding a soft material with a harder material to create a new layer of material around an already formed part and moisture-tight container assemblies produced by these methods
US11840000B2 (en) 2017-03-31 2023-12-12 Csp Technologies, Inc. Methods of overmolding softer material with harder material and moisture tight container assemblies made by the methods
IL277684B2 (en) * 2017-03-31 2024-04-01 Csp Technologies Inc Methods of overmolding softer material with harder material and moisture tight container assemblies made by the methods
WO2019190593A1 (en) * 2018-03-30 2019-10-03 Csp Technologies, Inc. Methods of overmolding softer material with harder material and moisture tight container assemblies made by the methods
EP3774261B1 (de) * 2018-03-30 2023-03-22 CSP Technologies, Inc. Verfahren zum überspritzen eines weichen materials mit einem härteren material und feuchtigkeitsdichter behälter hergestellt nach der methode

Also Published As

Publication number Publication date
AU3153600A (en) 2000-09-04
WO2000048919A1 (de) 2000-08-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69408923T2 (de) Komponent mit geformtem Einsatz
DE68904247T2 (de) Verschlussvorrichtung, bestehend aus einer kappe und einem originalitaetsring, und verfahren zu ihrer herstellung.
DE4417404C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Abdeckscheibe aus Kunststoff
DE19650854C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Mehrschicht-Kunststoffteils
DE19508509A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spritzgießen von Artikeln aus mehreren Kunststoffkomponenten
EP0366667B1 (de) Verfahren zur herstellung von aus küken und gehäuse bestehendem hähnchen für medizinische geräte
DE3940461A1 (de) Stopfen fuer flaschen
DE69707673T2 (de) Hochleistungsverfahren zum herstellen von kunststoffmontageteilen
DE3888896T2 (de) Wärmebeständiger aufbau des halses eines kunststoffbehälters.
WO2000048919A1 (de) Kunststoff-schraubverschluss für behälter und verfahren zur herstellung eines kunststoff-schraubverschlusses
DE3541768A1 (de) Verfahren zur herstellung von kunststoff-formteilen mit an- oder eingeformten gummielastischen teilen
DE2262908A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen mehrschichtiger kunststoffhohlkoerper
DE2113106C3 (de) Vorrichtung zum Verschließen von Ausguß-Stutzen von Kanistern
EP0278398B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines gasdichten Kunststoffverschlusses für Flaschen und dergleichen Behältnisse
DE3541767A1 (de) Kunststoff-formteil mit angeformten oder eingeformten gummielastischen teilen
EP0894608B1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Wärmflasche und danach hergestellte Wärmflasche
DE3400742A1 (de) Kugelpfanne
DE1907874A1 (de) Riemenscheibe
DE4404865A1 (de) Spritzgießverfahren sowie danach hergestelltes Spritzgußteil
EP0315660B1 (de) Spritzkern für die verwendung bei einem zwei-stoffe-spritzgiessen
EP1504872A1 (de) Verfahren und Inlay-Folie zum Herstellen eines diffusionsdichten Behältnisses aus Kunststoff mit Dekorationsflächen und einer Inlay-folie
EP0988235B1 (de) Schraubverbindung sowie verfahren zum verschliessen eines behälters
EP0503330A1 (de) Verschlusskappe mit Dichtungseinlage für Flaschen mit sterilem Inhalt und Verfahren zu deren Herstellung
DE19727723A1 (de) Schraubverbindung, Verfahren zum Verschließen eines Behälters sowie Verfahren und Vorrichtung zum Spritzgießen eines Kunststoffkörpers
EP0952911B1 (de) Verfahren zur herstellung eines verbundkörpers

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee