DE199053C - - Google Patents

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DE199053C
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Germany
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stuffing box
insert
space
rib
sealing parts
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DENDAT199053D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • F16J15/182Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings with lubricating, cooling or draining means
    • F16J15/183Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings with lubricating, cooling or draining means using a lantern ring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47/. I GRUPPE
in PHILADELPHIA.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Kühlvorrichtung bei Metallstopfbüchsen, insbesondere für Gasmaschinen. Gemäß der Erfindung sind sämtliche Dichtungs-5 organe innerhalb eines besonderen .hülsenartigen Einsatzstückes untergebracht, mit welchem sie in der Stopfbüchse so montiert sind, daß sie mit demselben leicht aus der Stopfbüchse herausgenommen werden können. Die
ίο Einsatzhülse selbst ist so gestaltet, daß zwischen ihr und der Stopfbüchse ein zum Umlauf des Kühlmittels dienender Raum gebildet wird, dessen Längenausdehnung derjenigen des Einsatzstückes entspricht, so daß sämtliehe Dichtungsteile ah allen Stellen gleichmäßig gekühlt werden; die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß gleichzeitig auch .ein Schmiermittel direkt zur Kolbenstange in an sich bekannter Weise durch das Einsatzstück hindurch und durch den Kühlraum geleitet werden kann, so daß bei gründlicher Kühlung auch eine gründliche Schmierung vor sich geht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Stopfbüchse.
Fig. 2 ist die Stirnansicht eines Teiles der Gasmaschine.
Der hin- und hergehende Teil A, welcher bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel als die hin- und hergehende Kolbenstange eines Gasmotors gedacht ist, liegt in einer Stopfbüchse B, welche, wie in Fig. 1 angegeben, an der rechten Seite mit dem Zylinder verbunden ist oder mit ihm aus einem Stück besteht. Das linke Ende der Stopfbuchse B wird durch ein Verschlußstück C verschlossen, etwa dadurch, daß letzteres in das Glied B eingeschraubt ist. Dem Zylinder benachbart, ist innerhalb der Stopfbüchse über der Stange A das übliche Schwebefutter D angeordnet, welches durch eine Überwurfmuffe E gehalten wird, die mit einer Rippe E1 versehen ist. Letztere greift gegen das äußere Ende des Futters D und besitzt einen nach außen gerichteten Flansch E'2, der sich gegen den Boden der Stopfbüchse legt. Innerhalb der Büchse liegt zwischen der Rippe E2 und einem Preßring F, der sich gegen das äußere Endglied C legt, ein Einsatzstück g1, das mit einem Flansch G3 ausgestattet ist. Letzterer ist mit der Rippe E'2 der Muffe E verbunden. Zwischen den Endflanschen besitzt das Einsatzstück gl eine innere Rippe G1. Das ringförmige Lagerglied H, welches einerseits gegen die Rippe G1 liegt, liegt · andererseits gegen ein ringförmiges Glied /, welches mit konischen Flächen ausgestattet ist. Gegen letztere legen sich die äußeren Ränder der geschlitzten Packungsringe J aus weichem Metall. Die Packungsringe J werden durch einen Ring K gehalten, welcher die Stange A umgibt, und durch einen Zwischenring L, der die Muffe E umgibt. Der mittlere Teil der Muffe E ist von einer Schraubenfeder M umwunden, welche zwischen der Rippe E2 und dem Ring L liegt und den Zweck hat, unter
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Vermittlung der Ringe L und K die Packungsringe J in die richtige Stellung mit Bezug auf das Einsatzstück g1 zu drücken. Eine Packung, die aus einem Teil H1 und I1 und den geschlitzten Metallpackungsringen J1 besteht und die ähnlich der aus den Teilen H, I und J gebildeten Packung besteht, wird gegen den Ring F unter Vermittlung eines Ringes N und einer Feder O gedrückt, welche zwischen
ίο diesen Ringen und der Rippe G1 liegt. Um eine dichte Verbindung zwischen der Stopfbüchse und der Muffe E einerseits und dieser und dem Ende des Einsatzstückes g1 andererseits hervorzubringen, können noch Kupferdrähte Q eingelegt sein. Vorteilhaft sind die gegeneinander arbeitenden Flächen der Teile F und H1 und der Ansätze G1 und H kugelförmig abgedreht.
Das Futter D ist in üblicher Weise mit herumlaufenden Nuten D1 ausgestattet. Die Feder M wird gegen Hitze durch den Überwurf E geschützt. Es ist leicht ersichtlich, daß die ganze Packung, mit Ausnahme des Futters D, leicht herausgenommen werden kann. Zwischen dem Hauptteil des Einsatzstückes g1 und seinen Flanschen G3 und G5 und der Stopfbüchse B ist gemäß der Erfindung ein Raum G4 gebildet. Dieser Raum dient zum Umlauf des Kühlwassers, welches die Temperatur der Packung niedrig hält und jede andere Wasserkühlung unnötig macht. Dieser Kühlraum erstreckt sich über dem Einsatzstück und der ganzen Länge desselben entlang derart, daß die gesamten innerhalb des Einsatzes gl angeordneten Dichtungsteile gründlich und gleichmäßig gekühlt werden.
Um die Kolbenstange und die sie umgreifenden Organe gleichzeitig schmieren zu können, ist die Rippe Gx des Einsatzstückes mit einer Bohrung G2 versehen, in deren Oberteil das Ende eines Schmierröhrchens P1 eingeschraubt ist, das den Kühlraum durchsetzt und durch einen Anguß der Stopfbüchse beispielsweise durch den Wassereintrittkanal selbst eingesetzt ist.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Stopfbüchsenkühlvorrichtung für Gasmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stopf büchse (B) und den Dichtungsteilen ein Einsatzstück (g1) angeordnet ist, das zusammen mit der Stopfbüchsenwand einen zum Umlauf des Kühlmittels dienenden Raum (G4*) bildet, der sich über sämtliche Dichtungsteile erstreckt und durch welchen das zum Zuführen des Schmierungsmittels dienende Rohr in an sich bekannter Weise hindurchgeht.
2. Ausführungsform der Stopfbüchsenkühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die doppelte Dichtung abstützende Rippe (G1) des Einsatzstückes (g1) eine Bohrung (G"1) besitzt, durch welche das Schmiermittel zu der Kolbenstange durch das durch die Leitung (P) des Kühlmittels und durch den Kühlraum hindurchgeführte Schmierröhrchen (P1) eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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