DE19859964C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines vierradangetriebenen Kraftfahrzeugs - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines vierradangetriebenen KraftfahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung
zur Steuerung des Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse
eines Kraftfahrzeugs mit den Merkmalen der unabhängigen An
sprüche.
Antiblockiersysteme (ABS-Systeme) sind in vielfältiger Weise
bekannt. Beispielhaft soll hier auf das Dokument Bosch Tech
nische Berichte, Band 7 (1980) Heft 2 verwiesen werden. Bei
solchen Antiblockierregelsystemen werden die Bremssysteme
der Fahrzeugräder derart angesteuert, daß eine Änderung des
Bremsdrucks abhängig von einem Instabilitätswert stattfin
den. Dieser Instabilitätswert wird dabei abhängig von der
detektierten Radbewegung, im allgemeinen der Raddrehzahl,
erzeugt. Insbesondere ist dieser Instabilitätswert eine Kom
bination der momentanen Radumfangsverzögerung bzw. Radum
fangsbeschleunigung mit dem Bremsschlupf. Aus der
DE 196 11 491 A1 ist die Modifikation eines solchen Instabilitätswertes bekannt.
Aus der DE 195 16 120 A1 (US 5,556,174) ist es insbesondere bei frontangetriebenen
Fahrzeugen bekannt, dass während ABS-Regelvorgängen Schwingungen an den
Antriebsrädern auftreten können, die durch Elastizitäten zwischen dem Motor und den
Rädern hervorgerufen werden. Zur Erkennung dieser Schwingungen werden die
Geschwindigkeit am Differentialgetriebe der Antriebsachse ermittelt. Dann wird
festgestellt, ob dieser Geschwindigkeit ein Signal mit einer Frequenz überlagert ist, die
in einem durch die Antriebsstrangschwingungen bestimmten Bereich liegt. In Reaktion
auf die erkannten Antriebsstrangschwingungen werden die Ansteuerzeiten der
Bremsdrucksteuereinrichtungen derart beeinflusst, dass die Antriebsstrangschwingungen
abklingen.
Die DE 197 38 947 A1 zeigt eine Bremsdruckverteilungssteuerungseinrichtung für ein
Kraftfahrzeug, bei der wahlweise der Betrieb des Fahrzeugs mit einer oder mit beiden
angetriebenen Achsen erfolgen kann. Die Bremsdruckverteilung wird dabei in der Art
gesteuert, dass zwischen der Bremskraft der Hinterräder und der Bremskraft der
Vorderräder eine vorbestimmte Relation vorgesehen ist, wobei insbesondere vorgesehen
ist, den Hinterradbremsdruck kleiner als den Vorderradbremsdruck zu halten. Als
Startbedingung zur Steuerung der Bremskraftverteilung ist vorgesehen, das Verhalten
eines Wertes zu überwachen, der auf der Basis der Radgeschwindigkeiten berechnet
wird. So wird in der DE 197 38 947 A1 als Wert beispielsweise eine Differenz zwischen
den Schlupfbeiträgen der vorderen und der hinteren Rädern vorgesehen. Darüber hinaus
wird die Bremsdruckverteilungssteuerung unabhängig vom Vorliegen der
Startbedingungen dann verhindert, wenn die vorderen und hinteren Räder direkt
angetrieben werden.
Die DE 40 07 360 A1 zeigt ein Verfahren zur Bremsdruckverteilung, wobei die
Bremsdruckverteilung unter anderem abhängig von den mittleren Drehzahlen der Achsen
getätigt wird.
Weiterhin sind Fahrzeuge bekannt, bei denen sowohl die Räder der Hinterachse als auch
die Räder der Vorderachse angetrieben werden. Bei solchen vierradangetriebenen
Fahrzeugen kann im allgemeinen das Differential- oder Ausgleichsgetriebe, wenigstens
teilweise gesperrt werden. Bei vierradangetriebenen Fahrzeugen kann es während ABS-
Bremsvorgängen zu Achsschwingungen kommen, insbesondere dann, wenn ein
Differential- oder Ausgleichsgetriebe wenigstens teilweise gesperrt ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Schwingungen im
Antriebsstrang bei einem vierradangetriebenen Fahrzeugen durch eine geeignete
Bremsdruckverteilungssteuerung wirkungsvoll zu unterdrücken, falls das Differential-
oder Ausgleichsgetriebe wenigstens teilweise gesperrt ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zur Steuerung der
Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines vierradangetriebenen
Kraftfahrzeugs mit wenigstens einer Hinterachse und einer Vorderachse. Hierbei wird
ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder an der Vorderachse repräsentierendes erstes
Drehzahlsignal und ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder der Hinterachse
repräsentierendes zweites Drehzahlsignal erfasst. Dann wird die Differenz zwischen dem
ersten und zweiten Drehzahlsignal ermittelt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Kraftfahrzeug im Antriebsstrang ein
Differential- oder Ausgleichsgetriebe aufweist, das zumindest teilweise gesperrt werden
kann. Die erfindungsgemäße Steuerung der Bremswirkung abhängig von der ermittelten
Differenz wird dann vorgenommen, wenn das Differential- oder Ausgleichsgetriebe
wenigstens teilweise gesperrt ist.
Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass eine die Fahrbahnbeschaffenheit, insbesondere
den Reibwert der Fahrbahn, repräsentierende Größe ermittelt wird, und die Steuerung der
Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz dann vorgenommen wird, wenn
die ermittelte Größe einen Schwellenwert unterschreitet. Hierbei kann vorgesehen sein,
daß die Steuerung der Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz nur dann
vorgenommen wird, wenn die ermittelte Größe einen Schwellenwert unterschreitet.
Wie schon eingangs erwähnt kann bei vierradangetriebenen
Fahrzeugen mit sperrbaren Differential die Kopplung zwischen
dem Antriebsstrang und den angetriebenen Rädern während ei
nes Antiblockierregelungvorgangs Achsschwingungen, insbeson
dere durch Verspannungen der Räder, verursachen. Dies ge
schieht insbesondere auf Fahrbahnoberflächen mit einem rela
tiv geringem Reibwert (Eis oder Schnee). Diese Achsschwin
gungen können die Wirkung des Antiblockierregelsystems
(ABS), das durch Bremseingriffe eine vorliegende Blockier
neigung an den Rädern vermindern soll, verschlechtern. Dane
ben verschlechtern sie auch den Fahr- bzw. Bremskomfort bei
Bremsvorgängen auf Fahrbahnoberflächen mit einem geringem
oder mittleren Reibwert (Eis oder Schnee).
Für einen ABS-Regelvorgang ist es notwendig, eine sogenannte
Referenzgeschwindigkeit zu ermitteln, die die Fahrzeug
längsgeschwindigkeit repräsentiert. Dies geschieht im allge
meinen auf der Grundlage der erfaßten Raddrehzahlen. Durch
hochfrequente Achsschwingungen und dadurch bedingte Resonan
zen kann es vorkommen, daß die Ermittlung der Referenzge
schwindigkeit und damit der gesamte ABS-Regelvorgang erheb
lich gestört wird. Das Ausmaß der Achsschwingungen wird er
findungsgemäß dadurch gemessen, daß achsweise die Differenz
DVaxle = (V_VL + V_VR) - (V_HL + V_HR)
der Radgeschwindigkeiten (V_VL, V_VR, V_HL, V_HR) gebildet
wird.
Die erfindungsgemäße Gegenmaßnahme gegen die Achsschwingun
gen verhindert bzw. dämpft wirkungsvoll die Schwingungen und
ist daher entweder dazu geeignet, diese Schwingungen zu ver
hindern oder das Ausmaß dieser Schwingungen zu reduzieren,
um die ABS-Regelung in vollem Umfang aufrechtzuerhalten.
Besonders vorteilhaft ist es, die erfindungsgemäße Steuerung
der Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz
DVaxle dann vorzunehmen, wenn die ermittelten Differenz
DVaxle wenigstens einen Schwellenwert unter- und/oder über
schreitet. Hierbei kann vorgesehen sein, daß die Steuerung
der Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz nur
dann vorgenommen wird, wenn die ermittelten Differenz DVaxle
wenigstens einen Schwellenwert unter- und/oder überschrei
tet.
Bei hydraulischen Bremsanlagen wird die Bremswirkung durch
das Zulassen und Ablassen von Bremsflüssigkeit in den Rad
bremsen gesteuert. Hierzu sind im allgemeinen ansteuerbare
Ein- und Auslaßventile vorgesehen. Sobald Achsschwingungen
durch die Größe DVaxle gemessen werden, wird das erfindungs
gemäße Verhindern bzw. Dämpfen bzw. Reduzieren der Achs
schwingungen dadurch bewerkstelligt, daß geeignete Ansteue
rungen der Ein- bzw. Auslaßventile für die Bremsflüssigkeit
gebildet werden, so daß der Wert DVaxle erniedrigt wird, so
bald er einen bestimmten positiven Schwellenwert übersteigt
oder unter einen bestimmten negativen Schwellenwert abfällt.
Hierbei sind zwei Möglichkeiten vorgesehen:
Eine erste Möglichkeit besteht darin, daß die Steuerung der Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz DVaxle derart vorgenommen wird, daß eine Erhöhung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die höheren Drehgeschwindigkeiten aufweist.
Eine erste Möglichkeit besteht darin, daß die Steuerung der Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz DVaxle derart vorgenommen wird, daß eine Erhöhung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die höheren Drehgeschwindigkeiten aufweist.
Eine zweite Möglichkeit besteht darin, daß die Steuerung der
Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz DVaxle
derart vorgenommen wird, daß eine Erniedrigung der Bremswir
kung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die nied
rigeren Drehgeschwindigkeiten aufweist.
Wie in der Beschreibungseinleitung erwähnt geschieht die Än
derung der Bremswirkung bei ABS-Systemen im allgemeinen ab
hängig von einem sogenannten Instabilitätswert. Die Ansteue
rungen der Ein- und Auslaßventile für die Bremsflüssigkeit
werden abhängig von diesem Instabilitätswert getätigt. Um
nun die erfindungsgemäße Steuerung der Bremswirkung abhängig
von dem Schwingungswert DVaxle (Erhöhung oder Absenkung des
Bremsdrucks) in einem vorhandenen ABS-System zu erreichen,
wird der Instabilitätswert abhängig von dem Wert DVaxle mo
difiziert.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Achsschwingungen,
repräsentiert durch den Wert DVaxle, so gering zu halten
bzw. so zu verringern, daß keine schwerwiegende Probleme
beim ABS-Regelvorgang zu erwarten sind. Aus Sicherheitserwä
gungen heraus wird dabei vorzugsweise nur die erwähnte Redu
zierung der Bremswirkung bzw. des Bremsdrucks abhängig von
DVaxle vorgenommen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den
Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Fig. 1 zeigt eine Übersicht der Erfindung anhand eines
Blockschaltbildes, während die Fig. 2 die Funktion anhand
eines Ablaufdiagramms erklärt. Die Fig. 3 dient zur Erläu
terung der Schwellenwerte für die Achsschwingung.
Anhand der im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele
soll die Erfindung näher erläutert werden.
Die Fig. 1 zeigt eine Übersicht der Erfindung anhand eines
Blockschaltbildes. Hierbei ist die schematisch die Bremsre
gelung an dem rechten hinteren Fahrzeugrad dargestellt.
Die Raddrehzahlsensoren 101VL, 101VR, 101HL und 101HR erfas
sen die Raddrehzahlen bzw. Raddrehgeschwindigkeiten V_VL,
V_VR, V_HL und V_HR der Räder. Im Block 104 wird aus den
Raddrehzahlen die die Fahrzeuglängsgeschwindigkeit repräsen
tierende Referenzgeschwindigkeit Vref in bekannter Weise ge
bildet. Im Block 103 wird der Reibwert µ der Fahrbahnober
fläche gebildet. Dies geschieht in bekannter Weise abhängig
von den Raddrehzahlen sowie ggf. weiterer Größen.
Im Block 105 wird der Instabilitätswert ISS gebildet. In ei
nem konventionellen Antiblockierregelsystem kann der
Block 105 derart ausgelegt sein, daß ein Instabilitätswert
ISS gemäß der Formel
ISS = K1.ahl + K2.λ + K3.ARS
gebildet wird. Dabei bedeuten die Werte K1, K2 und K3 Ver
stärkungsfaktoren und der Wert ARS ein Offset für die Anre
gelschwelle. Die Radverzögerung ahl sowie der Bremsschlupf λ
gehen dabei als negative Werte ein.
Im wesentlichen werden mit dem so gebildeten Instabilitäts
wert Instabilitätsbedingungen in der normalen ABS-Regelung
abgefragt, durch die der Arbeitspunkt für eine normale Anti
blockierregelung festgelegt wird. So sind zwei Bereiche zu
unterscheiden (siehe Blöcke 108, 109 und 110):
ISS < SW (z. B. SW = 0): (hinteres rechtes) Rad ist instabil, Radbremsdruck (hinten rechts) reduzieren (Block 109: PHR↓).
ISS < SW (z. B. SW = 0): (hinteres rechtes) Rad ist instabil, Radbremsdruck (hinten rechts) reduzieren (Block 109: PHR↓).
ISS ≧ SW (z. B. SW = 0): (hinteres rechtes) Rad ist stabil,
Radbremsdruck (hinten rechts) erhöhen (Block 110: PHR↑).
An dieser Stelle soll nochmals darauf hingewiesen werden,
daß das hier beschriebene Ausführungsbeispiel die Erfindung
anhand eines Bremseingriffs an der hinteren rechten Radbrem
se (Index: HR) aufzeigt.
Es sei weiterhin darauf hingewiesen, daß die oben beschrie
bene Ermittlung des Instabilitätswertes nur eine von vielen
Möglichkeiten darstellt. Insbesondere bei Brems- und/oder
Vortriebsreglern, die auf Momentenbasis arbeiten, kann der
im Sinne der Erfindung zu beeinflussende Instabiltätswert
ein Radmoment darstellen.
Im Block 102 wird der die Größe DVaxle ermittelt, die das
Ausmaß der Achsschwingungen repräsentiert:
DVaxle = (V_VL + V_VR) - (V_HL + V_HR)
Das vom Block 107 ausgehende Signal 4WD gibt an, ob ein
Vierrad-Betrieb mit gesperrtem Differential vorliegt
Die erfindungsgemäße Modifikation des Instabilitätswertes
ISS im Block 106 wird anhand des in der Fig. 2 dargestell
ten Ablaufdiagramms am Beispiel der hinteren rechten Rad
bremse erklärt.
Nach dem Startschritt 21 werden in der Fig. 2 im Schritt 22
die schon beschriebenen Eingangsgrößen DVaxle, 4WD, µ und
ISS eingelesen.
Im Schritt 23 wird abgefragt, ob ein Vierrad-Betrieb mit ge
sperrtem Differential vorliegt. Ist dies nicht der Fall, so
wird direkt zum Endschritt 30 übergegangen.
Liegt ein solcher Vierrad-Betrieb vor, so wird im Schritt 24
abgefragt, ob der Reibwert µ unterhalb einem vorgebbaren
Schwellenwert SW1 liegt. Ist dies nicht der Fall, bewegt
sich das Fahrzeug also auf einer griffigen Fahrbahn, so wird
direkt zum Endschritt 30 übergegangen.
Weist die Fahrbahn jedoch einen niedrigen bis mittleren
Reibwert auf (z. B. Eis oder Schnee), so wird im Schritt 25
ermittelt, ob es sich bei dem zu regelnden Rad um ein Rad
der Vorder- oder der Hinterachse handelt.
Zur Erläuterung der Schritte 26, 27 28 und 29 soll auch auf
die Fig. 3 verwiesen werden.
Wird, wie in diesem Beispiel, das hintere rechte Rad be
trachtet, so wird im Schritt 27 abgefragt, ob der Achs
schwingungswert. DVaxle den positiven Schwellenwert SWhigh
unterschreitet. Ist dies der Fall (Bereich A, B oder C in
der Fig. 3), so bedeutet dies, daß entweder der Achsschwin
gungswert DVaxle nicht hinreichend groß ist (Bereich B und
C), oder daß sich die Räder der Hinterachse im Mittel we
sentlich schneller drehen als die Räder der Vorderachse (Be
reich A). Wie eingangs erwähnt würde zwar eine mögliche Er
höhung des Bremsdrucks an den Rädern der Hinterachse den
Wert DVaxle erniedrigen, in diesem Ausführungsbeispiel soll
jedoch der Bremsdruck zur Erniedrigung des Wertes DVaxle nur
erniedrigt werden. Aus diesem Grund soll beim Abfrageergeb
nis "Ja" im Schritt 27 an der Hinterachse keine Modifikation
des Instabilitätswertes ISS getätigt werden. Es wird somit
direkt zum Endschritt 30 übergegangen.
Befindet sich das betrachtete Rad allerdings an der Vorder
achse, so wird im Schritt 26 abgefragt, ob der Achsschwin
gungswert DVaxle den negativen Schwellenwert SWlow über
schreitet. Ist dies der Fall (Bereich B, C oder D in der
Fig. 3), so bedeutet dies, daß entweder der Achsschwingungs
wert DVaxle nicht hinreichend groß ist (Bereich B und C),
oder daß sich die Räder der Vorderachse im Mittel wesentlich
schneller drehen als die Räder der Hinterachse (Bereich D).
Wie eingangs erwähnt würde zwar eine mögliche Erhöhung des
Bremsdrucks an den Rädern der Vorderachse den Wert DVaxle
zwar erniedrigen, in diesem Ausführungsbeispiel soll jedoch
der Bremsdruck zur Erniedrigung des Wertes DVaxle nur er
niedrigt werden. Aus diesem Grund soll beim Abfrageergebnis
"Ja" im Schritt 26 an der Vorderachse keine Modifikation des
Instabilitätswertes ISS getätigt werden. Es wird somit di
rekt zum Endschritt 30 übergegangen.
Sind jedoch die Abfrageergebnisse der Schritte 26 (Vorder
achse) und 27 (Hinterachse) "Nein", so liegt der Wert
DVaxle im Bereich A (Vorderachse) oder im Bereich D (Hinter
achse). Nun wird im Schritt 28 ein Korrekturwert KOR als
Funktion F des Achsschwingungswertes DVaxle gebildet. Um
diesen Korrekturwert KOR wird dann der Instabilitätswert ISS
im Schritt 29 erniedrigt. Die Funktion kann auch noch von
weiteren Gegebenheiten abhängig; so kann beispielsweise der
Wert KOR achsabhängig gewählt werden.
Betrachtet man die schon beschriebenen Blöcke 108, 109 und
110 der Fig. 1, so bedeutet die Erniedrigung des Wertes
ISS, daß die Bremsdruckabsenkung (Block 109) früher einge
leitet wird als ohne die DVaxle-abhängige Erniedrigung. Es
kommt also im Falle der Räder der Vorderachse im Bereich A
(Fig. 3) zu einer früheren Erniedrigung des Bremsdrucks an
der Vorderachse. Im Falle der Räder der Hinterachse kommt es
im Bereich D (Fig. 3) zu einer früheren Erniedrigung des
Bremsdrucks an der Hinterachse.
Nach dem Endschritt 30 wird der in der Fig. 2 gezeigte Ab
lauf erneut gestartet.
Nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird also das Instabiliäts- bzw. Stabilitätskriterium der
normalen Antiblockierregelung abhängig von dem Ausmaß der
Achsschwingungen modifiziert. Auf diese Weise wird ein
Bremsdruckabbau an der Achse mit den sich langsamer drehen
den Rädern erzielt, womit eine Anhebung der Radgeschwindig
keit an dieser Achse erreicht wird. Dies geschieht dann,
wenn sich das Fahrzeug im Vierrad-Betrieb auf einer Fahrbahn
mit niedrigem Reibwert befindet und die Achsschwingungen au
ßerhalb eines vorgebbaren Bandes [SWlow, SWhigh] liegen.
Claims (9)
1. Verfahren zur Steuerung der Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines
vierradangetriebenen Kraftfahrzeugs mit wenigstens einer Hinterachse und einer
Vorderachse und mit wenigstens einem im Antriebsstrang des Kraftfahrzeugs
angeordneten Differential- oder Ausgleichsgetriebe, das zumindest teilweise gesperrt
werden kann, wobei
ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder an der Vorderachse repräsentierendes erstes Drehzahlsignal (V_VL + V_VR) und ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder der Hinterachse repräsentierendes zweites Drehzahlsignal (V_HL + V_HR) erfaßt wird, und
die Differenz (DVaxle) zwischen dem ersten und zweiten Drehzahlsignal ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bremswirkung dann abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) gesteuert wird, wenn das Differential- oder Ausgleichsgetriebe wenigstens teilweise gesperrt ist.
ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder an der Vorderachse repräsentierendes erstes Drehzahlsignal (V_VL + V_VR) und ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder der Hinterachse repräsentierendes zweites Drehzahlsignal (V_HL + V_HR) erfaßt wird, und
die Differenz (DVaxle) zwischen dem ersten und zweiten Drehzahlsignal ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bremswirkung dann abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) gesteuert wird, wenn das Differential- oder Ausgleichsgetriebe wenigstens teilweise gesperrt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine die
Fahrbahnbeschaffenheit, insbesondere den Reibwert der Fahrbahn, repräsentierende
Größe (µ) ermittelt wird und die Steuerung der Bremswirkung abhängig von der
ermittelten Differenz (DVaxle) dann vorgenommen wird, wenn die ermittelte Größe (µ)
einen Schwellenwert unterschreitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der
Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) dann vorgenommen
wird, wenn die ermittelten Differenz (DVaxle) wenigstens einen Schwellenwert unter-
und/oder überschreitet.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der
Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) derart vorgenommen
wird, daß
eine Erhöhung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die höheren Drehgeschwindigkeiten aufweist, oder
eine Erniedrigung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die niedrigeren Drehgeschwindigkeiten aufweist.
eine Erhöhung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die höheren Drehgeschwindigkeiten aufweist, oder
eine Erniedrigung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die niedrigeren Drehgeschwindigkeiten aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Drehzahlsignale, die
Drehbewegungen der Räder repräsentieren, erfaßt werden, und abhängig von den
erfaßten Drehzahlsignalen ein Instabilitätswert für wenigstens ein Rad ermittelt wird,
und die Steuerung der Bremswirkung, insbesondere bei einer Blockierneigung des
Rades, abhängig von dem ermittelten Instabilitätswert geschieht, und die Steuerung
der Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) derart
vorgenommen wird, daß abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) der
ermittelte Instabilitätswert modifiziert wird.
6. Vorrichtung zur Steuerung der Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines
vierradangetriebenen Kraftfahrzeugs mit wenigstens einer Hinterachse und einer
Vorderachse und mit wenigstens einem im Antriebsstrang des Kraftfahrzeugs
angeordneten Differential- oder Ausgleichsgetriebe, das zumindest teilweise gesperrt
werden kann, wobei,
ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder an der Vorderachse repräsentierendes erstes Drehzahlsignal (V_VL + V_VR) und ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder der Hinterachse repräsentierendes zweites Drehzahlsignal (V_HL + V_HR) erfaßt wird, und
die Differenz (DVaxle) zwischen dem ersten und zweiten Drehzahlsignal ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bremswirkung dann abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) gesteuert wird, wenn das Differential- oder Ausgleichsgetriebe wenigstens teilweise gesperrt ist.
ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder an der Vorderachse repräsentierendes erstes Drehzahlsignal (V_VL + V_VR) und ein die Drehgeschwindigkeiten der Räder der Hinterachse repräsentierendes zweites Drehzahlsignal (V_HL + V_HR) erfaßt wird, und
die Differenz (DVaxle) zwischen dem ersten und zweiten Drehzahlsignal ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bremswirkung dann abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) gesteuert wird, wenn das Differential- oder Ausgleichsgetriebe wenigstens teilweise gesperrt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine die
Fahrbahnbeschaffenheit, insbesondere den Reibwert der Fahrbahn, repräsentierende
Größe (µ) ermittelt wird und die Steuerung der Bremswirkung abhängig von der
ermittelten Differenz (DVaxle) dann vorgenommen wird, wenn die ermittelte Größe
(µ) einen Schwellenwert unterschreitet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der
Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) dann vorgenommen
wird, wenn die ermittelten Differenz (DVaxle) wenigstens einen Schwellenwert unter-
und/oder überschreitet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der
Bremswirkung abhängig von der ermittelten Differenz (DVaxle) derart vorgenommen
wird, daß
eine Erhöhung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die höheren Drehgeschwindigkeiten aufweist, oder
eine Erniedrigung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die niedrigeren Drehgeschwindigkeiten aufweist.
eine Erhöhung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die höheren Drehgeschwindigkeiten aufweist, oder
eine Erniedrigung der Bremswirkung an der Achse des Fahrzeugs getätigt wird, die die niedrigeren Drehgeschwindigkeiten aufweist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19859964A DE19859964C2 (de) | 1998-12-29 | 1998-12-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines vierradangetriebenen Kraftfahrzeugs |
| CH02225/99A CH693791A5 (de) | 1998-12-29 | 1999-12-03 | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines vierradangetriebenen Kraftfahrzeugs. |
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| DE19859964A DE19859964C2 (de) | 1998-12-29 | 1998-12-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bremswirkung an wenigstens einer Radbremse eines vierradangetriebenen Kraftfahrzeugs |
Publications (2)
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| DE19859964A1 DE19859964A1 (de) | 2000-09-14 |
| DE19859964C2 true DE19859964C2 (de) | 2003-05-28 |
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