DE19838378A1 - Elektrische Maschine mit Dauermagneten - Google Patents
Elektrische Maschine mit DauermagnetenInfo
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Abstract
Elektrische Maschine mit folgenden Merkmalen: DOLLAR A (a) ein äußerer, erster Statorteil und ein innerer, zweiter Statorteil, wobei die zwei Statorteile koaxial angeordnet und mit einem Zwischenraum radial voneinander beabstandet sind; DOLLAR A (b) jeder Statorteil weist, dem Zwischenraum zugewandt, eine umfangsmäßige Reihe von Statorpolen auf, von denen mindestens eine Teilanzahl bewickelt ist; DOLLAR A (c) ein Rotorteil, das in dem Zwischenraum angeordnet ist; DOLLAR A (d) ein Rotorteil weist eine umfangsmäßige Reihe von in Umfangsrichtung magnetisierten Dauermagneten und von Magnetfluß-Leitstücken in abwechselnder Folge auf; DOLLAR A (e) die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Dauermagnete ist auf mittlerem Radius des Rotorteils größer als radial außen und radial innen an dem Rotorteil, und die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Magnetfluß-Leitstücke ist entsprechend auf mittlerem Radius des Rotorteils kleiner als radial außen und radial innen an dem Rotorteil; DOLLAR A (f) eine erste umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer Ebene rechtwinklig zur Rotorachse betrachtet - durch zwei einander benachbarte Statorpole des ersten Statorteils in der betrachteten Ebene und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leitstücke des Rotorteils in der betrachteten Ebene und durch den Dauermagneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnetfluß-Leitstücken in der betrachteten Ebene führen, und eine zweite umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer Ebene ...
Description
Erster Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Maschine mit
folgenden Merkmalen:
- a) ein äußerer, erster Statorteil und ein innerer, zweiter Statorteil, wobei die zwei Statorteile koaxial angeordnet und mit einem Zwi schenraum radial voneinander beabstandet sind;
- b) jeder Statorteil weist, dem Zwischenraum zugewandt, eine umfangs mäßige Reihe von Statorpolen auf, von denen mindestens eine Teil anzahl bewickelt ist;
- c) ein Rotorteil, das in dem Zwischenraum angeordnet ist;
- d) der Rotorteil weist eine umfangsmäßige Reihe von in Umfangs richtung magnetisierten Dauermagneten und von Magnetfluß-Leit stücken in abwechselnder Folge auf;
- e) die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Dauermagnete ist auf mittlerem Radius des Rotorteils größer als radial außen und radial innen an dem Rotorteil, und die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Magnetfluß-Leitstücke ist entsprechend auf mittlerem Radius des Rotorteils kleiner als radial außen und radial innen an dem Rotorteil;
- f) eine erste umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer Ebene rechtwinklig zur Rotorachse betrachtet - durch zwei einander benachbarte Statorpole des ersten Statorteils in der betrach teten Ebene und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leit stücke des Rotorteils in der betrachteten Ebene und durch den Dauermagneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnet fluß-Leitstücken in der betrachteten Ebene führen, und eine zweite umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer Ebene rechtwinklig zur Rotorachse betrachtet - durch zwei einander benachbarte Statorpole des zweiten Statorteils in der betrachteten Ebene und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leitstücke des Rotorteils in der betrachteten Ebene und durch den Dauer magneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnetfluß-Leit stücken in der betrachteten Ebene führen.
Zweiter Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Maschine mit
folgenden Merkmalen:
- a) ein erster Statorteil und ein zweiter Statorteil, wobei die zwei Statorteile entlang einer gemeinsamen Achse angeordnet und mit einem Zwischenraum axial voneinander beabstandet sind;
- b) jeder Statorteil weist, dem Zwischenraum zugewandt, eine umfangs mäßige Reihe von Statorpolen auf, von denen mindestens eine Teil anzahl bewickelt ist;
- c) ein Rotorteil, das in dem Zwischenraum angeordnet ist;
- d) der Rotorteil weist eine umfangsmäßige Reihe von in Umfangs richtung magnetisierten Dauermagneten und von Magnetfluß-Leit stücken in abwechselnder Folge auf;
- e) die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Dauermagnete ist im axial mittleren Bereich des Rotorteils größer als an den axialen Stirnseiten des Rotorteils, und die - in Umfangsrichtung gemes sene - Breite der Magnetfluß-Leitstücke ist entsprechend im axial mitt leren Bereich des Rotorteils kleiner als an den axialen Stirnseiten des Rotorteils;
- f) eine erste umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer abgewickelten Umfangsfläche betrachtet - durch zwei einander benachbarte Statorpole des ersten Statorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leit stücke des Rotorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch den Dauermagneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnetfluß-Leitstücken in der betrachteten Umfangsfläche führen, und eine zweite Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer abgewickelten Umfangsfläche betrachtet - durch zwei einander benachbarte Statorpole des zweiten Statorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leit stücke des Rotorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch den Dauermagneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnetfluß-Leitstücken in der betrachteten Umfangsfläche führen.
Die elektrische Maschine gemäß zweitem Gegenstand der Erfindung
unterscheidet sich von der elektrischen Maschine gemäß erstem Gegen
stand der Erfindung dadurch, daß die zwei Luftspalte (ein Luftspalt
zwischen dem ersten Statorteil und dem Rotorteil und ein zweiter Luft
spalt zwischen dem Rotorteil und dem zweiten Statorteil) in zwei Ebenen
rechtwinklig zur Rotorachse sind, während beim ersten Gegenstand der
Erfindung zwei umfangsmäßig verlaufende Luftspalte mit radialem Ab
stand vorhanden waren.
Die erfindungsgemäßen elektrischen Maschinen zeichnen sich durch eine
sehr hohe Leistungsdichte aus. Dies resultiert aus dem Vorhandensein
von zwei Statorteilen und einem gemeinsamen Rotorteil dazwischen,
aber auch aus der angegebenen Geometrie der Magnetfluß-Leitstücke
und der Dauermagnete. Außerdem ist der gegenseitige "Selbstveranke
rungseffekt" der Bestandteile des Rotorteils hervorzuheben.
Die erfindungsgemaßen elektrischen Maschinen können insbesondere
Maschinen sein, die mechanische Leistung abgeben (d. h. Elektromoto
ren), oder Maschinen sein, die mechanische Leistung aufnehmen (d. h.
Generatoren). Es handelt sich vorzugsweise um elektronisch kommutier
te Elektromotoren oder um Generatoren mit Entnahme elektrischer
Leistung über aktive Stromrichter.
Beim ersten Gegenstand der Erfindung ist vorzugsweise die genannte
Breite der Magnetfluß-Leitstücke radial innen am Rotorteil und radial
außen am Rotorteil jeweils kleiner als die radiale Abmessung des be
treffenden Magnetfluß-Leitstücks. Beim zweiten Gegenstand der Erfin
dung ist analog vorzugsweise die genannte Breite der Magnetfluß-Leit
stücke an den axialen Stirnseiten des Rotorteils jeweils kleiner als die
axiale Abmessung des betreffenden Magnetfluß-Leitstücks. In beiden
Fällen führt diese Maßnahme dazu, daß der Rotorteil nach dem Prinzip
der Magnetflußkonzentration ausgebildet ist, also am Austritt der
Magnetfluß-Leitstücke in den betreffenden Luftspalt eine höhere Magnet
flußdichte herrscht als in dem betreffenden magnetflußerzeugenden
Dauermagneten.
Beim ersten Gegenstand der Erfindung ist der Rotorteil vorzugsweise
Bestandteil eines becherförmig ausgebildeten Bereichs des Rotors. In
diesem Fall läßt sich der Rotor mit Lagerung nur an einer Axialseite der
Maschine ausbilden, was für viele Einsatzfelder praktische Vorteile
erbringt.
Vorzugsweise weist der becherförmig ausgebildete Bereich des Rotors
eine Rotor-Basiswand auf und ist der Rotorteil mittels über den Umfang
verteilter Zuganker an der Basiswand befestigt, wobei die Zuganker zum
einen an der Basiswand befestigt sind und zum anderen durch Bohrungen
in den Magnetfluß-Leitstücken und/oder in den Dauermagneten gehen.
Diese Befestigung durch Zuganker ist produktionstechnisch besonders
günstig. Es wird darauf hingewiesen, daß es aufgrund der angesproche
nen Geometrie der Dauermagnete und der Magnetfluß-Leitstücke im
Grundsatz ausreichend ist, nur entweder die Magnetfluß-Leitstücke oder
die Dauermagnete unmittelbar durch die Zuganker festzulegen, weil die
jeweils anderen Bestandteile Dauermagnete/Magnetfluß-Leitstücke indi
rekt über Formschluß gehalten werden. Andererseits ist es durchaus
möglich, beide Bestandteile, d. h. Dauermagnete und Magnetfluß-Leit
stücke, jeweils mit Zugankern an der Rotor-Basiswand zu befestigen.
Man kann, wie bevorzugt, die Magnetfluß-Leitstücke und/oder die
Dauermagnete in Richtung der Rotorachse in mehrere, elektrisch
voneinander isolierte Abschnitte unterteilen. Diese Abschnitte können
vorzugsweise untereinander verklebt sein und/oder durch Zuganker
zusammengehalten sein.
Dies reduziert Wirbelstromverluste.
Vorzugsweise sind die Magnetfluß-Leitstücke und die Dauermagnete in
Richtung der Rotorachse in mehrere Abschnitte unterteilt, die durch
Zwischenringe aus magnetisch nicht-leitendem Material getrennt sind,
das am besten auch elektrisch nicht-leitend ist. Mittels dieses Aufbaus
lassen sich Rotorteile mit erhöhter mechanischer Festigkeit bauen.
Jeweils zwischen den Zwischenringen können die Magnetfluß-Leitstücke
und/oder die Dauermagnete nochmals feiner in elektrisch voneinander
isolierte Unterabschnitte unterteilt sein. In bestimmten Ausführungsfällen
kann es günstig sein, Magnetfluß-Leitstück-Abschnitte und/oder
Dauermagent-Abschnitte, insbesondere wenn diese nicht unmittelbar von
Zugankern gehalten sind, mit den Zwischenringen zu verkleben.
Vorzugsweise haben die Zwischenringe einen kleineren Außendurch
messer als die Magnetfluß-Leitstücke und die Dauermagnete und/oder
einen größeren Innendurchmesser als die Magnetfluß-Leitstücke und die
Dauermagnete. Dies führt zu verklebungstechnischen Vorteilen und zu
einer besseren Gestaltung der Innen- und Außenfläche des Rotorteils.
Vorzugsweise ist der Rotorteil außenseitig mit einer umfangsmäßigen
Festigungsbandage versehen, die vorzugsweise eine Dicke von weniger
als 1,5 mm hat. Die Festigungsbandage kann den Aufbau des Rotorteils
von einem erheblichen Teil der auftretenden Fliehkräfte entlasten. Da
sich die Festigungsbandage im radial äußeren Luftspalt befindet, sollte
ihre Dicke möglichst klein sein. Ein bevorzugtes Material für die Festi
gungsbandage ist mit Kohlefasern verstärkter Kunststoff.
Analog ist beim zweiten Gegenstand der Erfindung der Rotorteil vor
zugsweise Bestandteil eines scheibenförmigen Bereichs des Rotors. Auch
hier ergeben sich herstellungstechnische Vorteile. Vorzugsweise ist der
Rotorteil außenseitig mit einer umfangsmäßigen Festigungsbandage
versehen. Im Fall des zweiten Gegenstands der Erfindung ist man in der
Dicke der Festigungsbandage freier, weil diese ja nicht in einem Luft
spalt liegt.
Bei beiden Gegenständen der Erfindung ist vorzugsweise die Anzahl der
Statorpole am ersten Statorteil gleich der Anzahl der Statorpole am
zweiten Statorteil. Außerdem ist in diesem Zusammenhang bevorzugt,
daß jedem Statorpol am ersten Statorteil jenseits des Rotorteils ein Sta
torpol am zweiten Statorteil mit gleicher elektromagnetischer Phasenlage
gegenüberliegt, wenn man sich (beim ersten Erfindungsgegenstand)
entlang eines Radius nach innen bewegt bzw. (beim zweiten
Erfindungsgegenstand) entlang einer Parallelen zur Rotorachse bewegt.
Diese Maßnahmen führen zu bester Magnetflußausnutzung und zu einer
wünschenswerten Symmetrie der magnetischen Flüsse.
Für beide Erfindungsgegenstände gilt: Vorzugsweise ist der erste Stator
teil und/oder der zweite Statorteil mit einer direkten Kühlung durch
Fluidströmung entlang der Wicklungen ausgestattet; vorzugsweise ist der
erste Statorteil und/oder der zweite Statorteil mit einer
Statorrückenkühlung ausgestattet. Bei der direkten Kühlung durch Fluid
strömung schließt man vorzugsweise die die Statorpolenden enthaltende
Fläche z. B. durch ein Schließelement, wie eine kräftige Folie, allseitig
fluiddicht ab. Dann kann man die zu einem erheblichen Teil durch
Wicklungsdrähte gefüllten Kanäle jeweils zwischen zwei benachbarten
Statorpolen mit einem Kühlfluid durchströmen. Alternativ oder
zusätzlich kann man Kühlfluidkanäle in den Statorpolen vorsehen. Als
Kühlfluid eignen sich in erster Linie Flüssigkeiten, alternativ sind aber
auch gasförmige Kühlmedien möglich. - Die weitere bevorzugte
Möglichkeit ist die mehr indirekte Statorrückenkühlung, insbesondere
mit Kühlfluidkanälen für flüssiges oder gasförmiges Kühlfluid im oder
am Statorrücken. Man kann aber auch die luftspaltabgewandte
Oberfläche des Statorrückens mit Kühlflüssigkeit oder mit gasförmigen
Kühlfluid kühlen. - Im Fall des ersten Erfindungsgegenstands ist ganz
besonders bevorzugt eine Ausbildung mit direkter Flüssigkeitskühlung
entlang der Wicklungen beim zweiten Statorteil und mit
Statorrückenkühlung beim ersten Statorteil.
Beim ersten Erfindungsgegenstand sind vorzugsweise der erste Statorteil
und der zweite Statorteil an einer gemeinsamen Stator-Basiswand be
festigt, wobei man häufig überhaupt kein geschlossenes Gehäuse im
konventionellen Sinn mehr benötigt. An oder auch in der Stator-Basis
wand kann man vorzugsweise eine Kühlmittelversorgung sowie
elektrische Leistungs- und Steuerleitungen anbringen, gewünschtenfalls
auch noch die für den Betrieb der Maschine vorgesehene Elektronik.
Nach einer alternativen Ausbildung sind vorzugsweise der erste Statorteil
und der zweite Statorteil jeder für sich an dem tragenden Bestandteil der
Maschine, vorzugsweise dem Maschinengehäuse, befestigt.
Bei beiden Erfindungsgegenständen ist vorzugsweise vorgesehen, daß
mindestens eine aktive Wechselrichterelektronik an die Wicklungen der
Maschine angeschlossen ist. Im Fall des Elektromotors leistet die Wech
selrichterelektronik die elektronischen Kommutierungen der
Spulenströme und gegebenenfalls die Leistungsregelung und
gegebenenfalls die Drehzahlregelung des Elektromotors.
Im Fall des Stromgenerators sieht man vorzugsweise eine an die
Wicklungen der Maschine angeschlossene Gleichrichtereinrichtung vor,
um mit dem Stromgenerator Gleichstrom zu erzeugen. Im einfachsten
Fall kann es sich um einen passiven Gleichrichter handeln. Mehr
bevorzugt ist ein gesteuerter Gleichrichter, der z. B. nach dem Prinzip
der Phasenanschnittsteuerung arbeitet. Am meisten bevorzugt sind aktive
Gleichrichter. Diese können elektronisch wie Wechselrichter aufgebaut
sein. Sie können die Funktion haben, eine einstellbare Spannung zu
liefern, und/oder die Funktion haben, eine im wesentlichen
drehzahlunabhängige Spannung zu liefern.
Die Erfindung und bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung werden
nachfolgend anhand schematisiert zeichnerisch dargestellter Ausführungs
beispiele noch näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einem Querschnitt rechtwinklig zur Rotorachse einen Teil
einer elektrischen Maschine erster Ausführungsform;
Fig. 2 in einem Achsenschnitt einen Teil einer elektrischen Maschine
zweiter Ausführungsform, zur Veranschaulichung der Befesti
gung des Rotorteils;
Fig. 3 in einem Achsenschnitt einen Teil einer elektrischen Maschine
dritter Ausführungsform, zur Veranschaulichung des grund
sätzlichen Gesamtaufbaus;
Fig. 4 in einem Achsenschnitt einen Teil einer elektrischen Maschine
vierter Ausführungsform, zur Veranschaulichung des grund
sätzlichen Aufbaus;
Fig. 5 in einem Querschnitt rechtwinklig zur Rotorachse einen Teil
einer elektrischen Maschine, die ähnlich wie die erste Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1 aufgebaut ist, aber jetzt zur Veran
schaulichung der Kühlungseinrichtungen;
Fig. 6 in einem Achsenschnitt einen Teil einer elektrischen Maschine
fünfter Ausführungsform, zur Veranschaulichung des grund
sätzlichen Aufbaus.
In Fig. 1 erkennt man einen radial äußeren, ersten Statorteil 2, radial
innen davon und durch einen ersten, im wesentlichen zylindrischen
Luftspalt 4 davon getrennt einen ringförmigen Rotorteil 6, und radial
innerhalb davon und durch einen zweiten, im wesentlichen zylindrischen
Luftspalt 8 davon getrennt einen radial inneren, zweiten Statorteil 10.
Wie sich die beschriebenen Bestandteile der Maschine in den Gesamt
aufbau der Maschine einfügen, wird bei der Beschreibung der Fig. 3
und 4 weiter unten noch deutlicher werden.
Der erste Statorteil 2 ist mit einer umfangsmäßigen Reihe von vonein
ander beabstandeten Statorpolen 12 ausgestattet, die nach radial innen
hin zu dem ersten Luftspalt 4 weisen. Jeder zweite dieser Statorpole 12
ist mit einer Kupferdrahtwicklung 14 bewickelt. Der zweite Statorteil 10
ist ganz analog mit Statorpolen 16 und Wicklungen 18 ausgebildet,
wobei die Statorpole 16 allerdings nach radial außen zum zweiten Luft
spalt 8 weisen.
In dem Zwischenraum zwischen dem ersten Statorteil 2 und dem zweiten
Statorteil 10 befindet sich der Rotorteil 6, der insgesamt im wesentlichen
die Gestalt eines Hohlzylinders hat. Der Rotorteil 6 ist aufgebaut aus
Dauermagneten 20, die jeweils einen rautenartigen Querschnitt (zwei
Trapeze mit der längeren Grundseite aneinandergesetzt) haben, und
Magnetfluß-Leitstücken 22, die jeweils einen X-förmigen Querschnitt
(zwei mit ihren kurzen Grundseiten aneinandergesetzte Trapeze) haben.
Dauermagnete 20 und Leitstücke 22 wechseln regelmäßig miteinander
ab. Die Dauermagnete 20 sind in Umfangsrichtung magnetisiert, wie mit
Pfeilen angedeutet, und zwar abwechselnd von Nord nach Süd im Uhr
zeigersinn und von Nord nach Süd gegen den Uhrzeigersinn. Man er
kennt, daß die Magnetfluß-Austrittsfläche 24 jedes betrachteten Leit
stücks 22 zum ersten Luftspalt 4 bzw. zum zweiten Luftspalt 8 - in
Umfangsrichtung gemessen - eine geringere Breite als die - in Radial
richtung gemessene - Abmessung 26 des betrachteten Leitstücks 22 bzw.
eines benachbarten Dauermagneten 20 hat, so daß an der Magnetfluß-Aus
trittsfläche 24 eine höhere Magnetflußdichte als in den Dauermagne
ten 20 herrscht. Der erste Luftspalt 4 befindet sich zwischen der im
wesentlichen zylindrischen, radial inneren Begrenzungsfläche des ersten
Statorteils 2 und der im wesentlichen zylinderischen, radial äußeren
Begrenzungsfläche des Rotorteils 6. Der zweite Luftspalt 8 befindet sich
zwischen der im wesentlichen zylindrischen, radial inneren Begrenzungs
fläche des Rotorteils 6 und der im wesentlichen zylindrischen, radial
äußeren Begrenzungsfläche des zweiten Statorteils 10.
Außerdem sind in Fig. 1 einige der Magnetkreise 28 eingezeichnet, die
letztlich die Funktion der Maschine bewirken. Bezogen auf den ersten
Luftspalt 4 sieht man, daß in der betrachteten Querschnittsebene der
Maschine (das ist die Zeichnungsebene der Fig. 1) jeder Magnetkreis
durch einen radial äußeren Statorpol 12, durch ein Stück des Sta
torrückens 30 zwischen zwei Statorpolen 12, durch einen umfangsmäßig
benachbarten, radial äußeren Statorpol 12, über den ersten Luftspalt 4
hinweg, durch ein Leitstück 22, durch einen in Umfangsrichtung an
schließenden Dauermagneten 20, durch ein anschließendes Flußleitstück
22, und über den ersten Luftspalt 4 hinweg zurück zu dem Ausgangs-Sta
torpol 12 führt. Bei dem zweiten Luftspalt 8 sind die Verhältnisse
ganz analog, wobei hier nur die radial inneren Statorpole 16 an die
Stelle der radial äußeren Statorpole 12 treten.
Anhand der Fig. 3 und 4 kann man sich besser vorstellen, wie die be
schriebenen Maschinenbestandteile (erster Statorteil 2, Rotorteil 6, zwei
ter Statorteil 10) in den Gesamtaufbau der Maschine eingegliedert sind.
Jeweils mit der Schnittangabe A-A ist angegeben, wie man sich eine
Schnittführung, die zu der Fig. 1 führt, vorstellen kann. Der erste Sta
torteil 2 und der zweite Statorteil 10 sind Bestandteil des (gesamten)
Stators 30, der bei der Ausführungsform von Fig. 3 - grob gesprochen - ins
gesamt becherförmig ist und der bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4
in einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse 32 mit hohlzylin
drischem Fortsatz von einer der zwei Gehäusestirnwände ausgebildet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 sind der erste Statorteil 2 und
der zweite Statorteil 10 an einer gemeinsamen Stator-Basiswand 34
befestigt, die rechtwinklig zur Rotorachse 36 verläuft. Die Stator-Basis
wand 34 trägt, schematisch angedeutet, an ihrer Außenseite eine Kühl
mittelversorgung 37, Elektronik 38 für den Betrieb der Maschine, und
elektrische Leistungs- und Steuerleitungen 40, insbesondere zwischen der
Elektronik 38 und den Wicklungen 14 der Statorpole 12 und 16. Sowohl
bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 als auch bei der Ausführungs
form gemäß Fig. 4 ist der Rotorteil 6 Bestandteil eines - grob
gesprochen - becherförmigen Rotors 42, der drehfest mit einer Welle 44
verbunden ist. Die Welle 44 ist in dem Stator 30 bzw. dem Gehäuse 32
drehbar gelagert.
In Fig. 2 ist eine der bevorzugten Möglichkeiten veranschaulicht, wie
man den Rotorteil 6 an einer Rotor-Basiswand 46 eines insgesamt - grob
gesprochen - becherförmigen Rotors 42 befestigen kann. Längs des
Umfangs verteilt sind eine Vielzahl von Zugankern 48 vorgesehen, z. B.
in Form von Gewindebolzen. Am einen Ende ist der betrachtete Zug
anker 48 durch eine Bohrung in der Rotor-Basiswand 46 gesteckt, und
dort ist eine erste Mutter 50 aufgeschraubt. Der Zuganker verläuft in
Axialrichtung und durchsetzt in Bohrungen eine ganze Reihe von Dauer
magnet-Abschnitten 20a und/oder eine ganze Reihe von Leitstück-Ab
schnitten 22a, wobei zwischen benachbarten Dauermagnet-Abschnitten
20a und zwischen benachbarten Leitstück-Abschnitten 22a jeweils ein
Zwischenring 52 aus magnetisch nichtleitendem Material vorgesehen ist,
jeweils ebenfalls mit Bohrung, die von dem Zuganker 48 durchsetzt
wird. An dem Ende des Zugankers 48, das der Rotor-Basiswand 46
entfernt ist, ist eine weitere Mutter 54 aufgeschraubt, die das ganze
"Paket" von Dauermagnet-Abschnitten 20a und Zwischenringen 52 bzw.
von Leitstück-Abschnitten 22a und Zwischenringen 52 zusammenspannt
und gegen die Rotor-Basiswand 46 spannt. Es versteht sich, daß pro
betrachteter Zeichnungsebene auch mehrere Zuganker 48 mit radialem
Abstand vorgesehen sein können.
In Fig. 2 erkennt man ferner die Möglichkeit, auf der radial äußeren
Begrenzungsfläche des Läuferteils 6 eine Festigungsbandage 56 anzu
bringen, die wie ein Zusammenspannring wirkt und so einen Teil der
Kräfte aufnimmt, die durch die Fliehkraft auf die Dauermagnete 20 und
die Leitstücke 22 kommen.
Nochmals zurückkommend auf Fig. 1 sieht man, daß durch die Geome
trie der Dauermagnete 20 und der Leitstücke 22 eine gegenseitige
"Selbstverankerung" dieser Bauteile erreicht wird. Wenn entweder die
Dauermagnete 20 oder die Leitstücke 22 in radialer Richtung fixiert
sind, können sich die jeweils anderen Bestandteile nicht unter der
Wirkung der Fliehkraft und unter der Wirkung der magnetischen
Anziehungskräfte im ersten Luftspalt 4 radial nach außen oder radial
nach innen bewegen.
Die Fig. 5 entspricht weitgehend der Fig. 1, wobei jetzt allerdings noch
Elemente der Kühlung der Maschine mit eingezeichnet sind. Beim zwei
ten Statorteil 10 ist an der radial äußeren Begrenzungsfläche, gleichsam
über die Enden der Statorpole 16, ein Schließelement 58 gelegt, z. B. in
Form einer faserverstärkten, kräftigen Kunststoffolie. Durch das
Schließelement 58 werden die Nuten zwischen jeweils benachbarten
Statorpolen 16 nach außen hin abgeschlossen, so daß man jetzt - eine
nicht eingezeichnete axiale Abdichtung vorausgesetzt - durch die
teilweise mit dem Draht der Bewicklung 14 ausgefüllten Nuten eine
Kühlflüssigkeit pumpen oder ein Kühlgas blasen kann. Normalerweise ist
es jedoch ausreichend, die Wickelköpfe der Spulen, den aus dem
Statorteil herausragenden Teil der Wicklungen, wie beschrieben direkt
zu kühlen. Auf diese Weise läßt sich eine direkte Wicklungskühlung
erreichen, die natürlich auch eine Kühlung des Statormaterials mit sich
bringt.
Beim ersten Statorteil 2 ist eine indirekte Kühlung durch Kühlung des
Statorrückens 30 eingezeichnet. Auf die radial äußere, im wesentlichen
zylindrische Abschlußfläche des ersten Statorteils 2 ist eine Kühlungs
schicht 60 aufgebracht, die Kanäle 62 zum Hindurchpumpen von Kühl
flüssigkeit enthält. Alternativ könnte man auch die Kühlkanäle 62 un
mittelbar in das Statormaterial bohren wie an zwei Stellen in gestrichel
ten Linien angedeutet. Eine weitere Variante wäre die äußere Verrip
pung des ersten Statorteils 2 und dortige Luftkühlung.
In Fig. 6 ist eine elektrische Maschine gemäß der Grundkonzeption des
zweiten Erfindungsgegenstands veranschaulicht. Man erkennt wiederum
einen ersten Statorteil 102, axial daran anschließend einen ersten Luft
spalt 104, axial daran anschließend ein Rotorteil 106, axial daran an
schließend einen zweiten Luftspalt 108, und axial daran anschließend
einen zweiten Statorteil 110. Der erste Statorteil 102 ist Bestandteil eines
insgesamt - grob gesprochen - scheibenförmigen Stators 202, und der
zweite Statorteil 110 ist Bestandteil eines insgesamt - grob gesprochen - schei
benförmigen Stators 210. Der Rotorteil 106 ist Bestandteil eines
insgesamt - grob gesprochen - scheibenförmigen Rotors 206. Der erste
Luftspalt 104 und der zweite Luftspalt 108 liegen jeweils in einer Ebene,
die rechtwinklig zur Rotorachse 36 ist.
Um sich die Anordnung der Dauermagnete 20 und der Leitstücke 22 bei
der Ausführungsform gemäß Fig. 6 vor Augen zu führen, nimmt man
den Rotorteil 6 von Fig. 1 und biegt ihn aus der gezeichneten Kreisform
in eine Ebene auf. Wenn man dann diesen "Läuferteil-Streifen" mit den
Magnetfluß-Austrittsflächen 24 an den beiden axialen Stirnseiten des
Läuferteils 106 plaziert und dann den "Läuferteil-Streifen" um die
Rotorachse 36 als Krümmungsachse krümmt, erhält man die Anordnung
der Dauermagnete 20 und der Leitstücke 22 in dem Läuferteil 106. Die
Magnetkreise 128 der Maschine kann man dann in zylindrischen Um
fangsflächen, am einfachsten nach Abwicklung in eine Ebene, betrach
ten. Jeweils ein kurzer Teil von zwei Magnetkreisen 128 ist in strich
punktierten Linien angedeutet.
Claims (25)
1. Elektrische Maschine mit folgenden Merkmalen:
- a) ein äußerer, erster Statorteil und ein innerer, zweiter Statorteil, wobei die zwei Statorteile koaxial angeordnet und mit einem Zwischenraum radial voneinander beabstandet sind;
- b) jeder Statorteil weist, dem Zwischenraum zugewandt, eine umfangsmäßige Reihe von Statorpolen auf, von denen mindestens eine Teilanzahl bewickelt ist;
- c) ein Rotorteil, das in dem Zwischenraum angeordnet ist;
- d) ein Rotorteil weist eine umfangsmäßige Reihe von in Umfangs richtung magnetisierten Dauermagneten und von Magnetfluß-Leit stücken in abwechselnder Folge auf;
- e) die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Dauermagnete ist auf mittlerem Radius des Rotorteils größer als radial außen und radial innen an dem Rotorteil, und die - in Umfangs richtung gemessene - Breite der Magnetfluß-Leitstücke ist entsprechend auf mittlerem Radius des Rotorteils kleiner als radial außen und radial innen an dem Rotorteil;
- f) eine erste umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer Ebene rechtwinklig zur Rotorachse betrachtet - durch zwei - einander benachbarte Statorpole des ersten Statorteils in der betrachteten Ebene und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leitstücke des Rotorteils in der betrachteten Ebene und durch den Dauermagneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnetfluß-Leitstücken in der betrachteten Ebene führen, und eine zweite umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer Ebene rechtwinklig zur Rotorachse betrachtet - durch zwei einander benachbarte Stator pole des zweiten Statorteils in der betrachteten Ebene und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leitstücke des Rotorteils in der betrachteten Ebene und durch den Dauer magneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnet fluß-Leitstücken in der betrachteten Ebene führen.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Breite der Magnetfluß-Leit
stücke radial innen am Rotorteil und radial außen am Rotorteil
jeweils kleiner ist als die radiale Abmessung des betreffenden
Magnetfluß-Leitstücks.
3. Elektrische Maschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorteil Bestandteil eines
becherförmig ausgebildeten Bereichs des Rotors ist.
4. Elektrische Maschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der becherförmig ausgebildete
Bereich des Rotors eine Rotor-Basiswand aufweist und daß der
Rotorteil mittels über den Umfang verteilter Zuganker an der Basis
wand befestigt ist, wobei die Zuganker zum einen an der Basiswand
befestigt und zum anderen durch Bohrungen in den Magnetfluß-Leit
stücken und/oder in den Dauermagneten gehen.
5. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetfluß-Leitstücke und die
Dauermagnete in Richtung der Rotorachse in mehrere, elektrisch
voneinander isolierte Abschnitte unterteilt sind.
6. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetfluß-Leitstücke und die
Dauermagnete in Richtung der Rotorachse in mehrere Abschnitte
unterteilt sind, die durch Zwischenringe aus magnetisch nicht
leitendem Material getrennt sind.
7. Elektrische Maschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenringe einen kleineren
Außendurchmesser als die Magnetfluß-Leitstücke und die Dauer
magnete und/oder einen größeren Innendurchmesser als die Magnet
fluß-Leitstücke und die Dauermagnete haben.
8. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorteil außenseitig mit einer
umfangsmäßigen Festigungsbandage, die vorzugsweise eine Dicke
von weniger als 1,5 mm hat, versehen ist.
9. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Statorpole am ersten
Statorteil und die Anzahl der Statorpole am zweiten Statorteil gleich
sind.
10. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Statorpol am ersten Statorteil
jenseits des Rotorteils ein Statorpol am zweiten Statorteil mit glei
cher elektromagnetischer Phasenlage gegenüberliegt, wenn man sich
entlang eines Radius nach innen bewegt.
11. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Statorteil und/oder der
zweite Statorteil mit einer direkten Kühlung durch Fluidströmung
entlang der Wicklungen ausgestattet ist.
12. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Statorteil und/oder der
zweite Statorteil mit einer Statorrückenkühlung ausgestattet ist.
13. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Statorteil und der zweite
Statorteil an einer gemeinsamen Stator-Basiswand befestigt sind.
14. Elektrische Maschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Stator-Basiswand eine Kühl
mittelversorgung sowie elektrische Leistungs- und Steuerleitungen
angebracht sind.
15. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Statorteil und der zweite
Statorteil jeder für sich an dem tragenden Bestandteil der Maschine
befestigt sind.
16. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine aktive Wechselrich
terelektronik an die Wicklungen der Maschine angeschlossen ist.
17. Elektrische Maschine mit folgenden Merkmalen:
- a) ein erster Statorteil und ein zweiter Statorteil, wobei die zwei Statorteile entlang einer gemeinsamen Achse angeordnet und mit einem Zwischenraum axial voneinander beabstandet sind;
- b) jeder Statorteil weist, dem Zwischenraum zugewandt, eine umfangsmäßige Reihe von Statorpolen auf, von denen mindestens eine Teilanzahl bewickelt ist;
- c) ein Rotorteil, das in dem Zwischenraum angeordnet ist;
- d) der Rotorteil weist eine umfangsmäßige Reihe von in Umfangs richtung magnetisierten Dauermagneten und von Magnetfluß-Leit stücken in abwechselnder Folge auf;
- e) die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Dauermagnete ist im axial mittleren Bereich des Rotorteils größer als an den axialen Stirnseiten des Rotorteils, und die - in Umfangsrichtung gemessene - Breite der Magnetfluß-Leitstücke ist entsprechend im axial mittleren Bereich des Rotorteils kleiner als an den axialen Stirnseiten des Rotorteils;
- f) eine erste umfangsmäßige Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer abgewickelten Umfangsfläche betrachtet - durch zwei einander benachbarte Statorpole des ersten Statorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch zwei einander benach barte Magnetfluß-Leitstücke des Rotorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch den Dauermagneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnetfluß-Leitstücken in der betrachteten Umfangsfläche führen, und eine zweite Reihe von Magnetkreisen, die jeweils - in einer abgewickelten Umfangsfläche betrachtet - durch zwei einander benachbarte Statorpole des zweiten Statorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch zwei einander benachbarte Magnetfluß-Leitstücke des Rotorteils in der betrachteten Umfangsfläche und durch den Dauermagneten zwischen den zwei einander benachbarten Magnetfluß-Leitstücken in der betrachteten Umfangsfläche führen.
18. Elektrische Maschine nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Breite der Magnetfluß-Leit
stücke an den axialen Stirnseiten des Rotorteils jeweils kleiner
ist als die axiale Abmessung des betreffenden Magnetfluß-Leit
stücks.
19. Elektrische Maschine nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorteil Bestandteil eines schei
benförmigen Bereichs des Rotors ist.
20. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotorteil außenseitig mit einer
umfangsmäßigen Festigungsbandage versehen ist.
21. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Statorpole am ersten
Statorteil und die Anzahl der Statorpole am zweiten Statorteil gleich
sind.
22. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Statorpol am ersten Statorteil
jenseits des Rotorteils ein Statorpol am zweiten Statorteil mit glei
cher elektromagnetischer Phasenlage gegenüberliegt, wenn man sich
entlang einer Parallelen zur Rotorachse bewegt.
23. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 17 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Statorteil und/oder der
zweite Statorteil mit einer direkten Kühlung durch Fluidströmung
entlang der Wicklungen ausgestattet ist.
24. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 17 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Statorteil und/oder der
zweite Statorteil mit einer Statorrückenkühlung ausgestattet ist.
25. Elektrische Maschine nach einem der Ansprüche 17 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine aktive Wechselrich
terelektronik an die Wicklungen der Maschine angeschlossen ist.
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