DE19835107A1 - Laserverstärkersystem - Google Patents
LaserverstärkersystemInfo
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Abstract
Um einen Laserverstärkersystem umfassend einen ein laseraktives Medium aufweisenden Festkörper, eine Pumpstrahlungsquelle zur Erzeugung eines Pumpstrahlungsfeldes, welches den Festkörper mehrfach durchsetzt, eine Pumpstrahlungsabbildungsoptik, welche zwischen der Pumpstrahlungsquelle und dem Festkörper angeordnet ist und einen in den Festkörper einfallenden Ast des Pumpstrahlungsfeldes auf den Festkörper fokussiert, und mindestens eine Refokussierungsoptik, welche einen aus dem Festkörper ausfallenden Ast des Pumpstrahlungsfeldes erneut in Form eines in den Festkörper einfallenden und vom ausfallenden Ast verschiedenen Astes auf den Festkörper fokussiert, derart zu verbessern, daß mit möglichst geringem Aufwand eine möglichst hohe Pumpstrahlungsleistungsdichte im Festkörper erzeugbar ist, wird vorgeschlagen, daß die Refokussierungsoptik den aus dem Festkörper ausfallenden Ast in einen zwischenkollimierten Ast umformt und den zwischenkollimierten Ast wiederum in den erneut in den Festkörper einfallenden und auf diesen fokussierten Ast umformt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Laserverstärkersystem, umfassend
einen ein laseraktives Medium aufweisenden Festkörper, eine
Pumpstrahlungsquelle zur Erzeugung eines Pumpstrahlungs
feldes, welches den Festkörper mehrfach durchsetzt, eine
Pumpstrahlungsabbildungsoptik, welche zwischen der Pump
strahlungsquelle und dem Festkörper angeordnet ist und einen
in den Festkörper einfallenden Ast des Pumpstrahlungsfeldes
auf den Festkörper fokussiert, und mindestens eine Refo
kussierungsoptik, welche einen aus dem Festkörper ausfallen
den Ast des Pumpstrahlungsfeldes erneut in Form eines in den
Festkörper einfallenden und vom aus fallenden Ast verschie
denen Astes auf den Festkörper fokussiert.
Ein derartiges Laserverstärkungssystem ist beispielsweise aus
der EP 0 632 551 bekannt. Bei diesem Laserverstärkungssystem
wird der aus dem Festkörper ausfallende Ast lediglich umge
lenkt und auf den Festkörper refokussiert.
Der Nachteil einer derartigen Refokussierungsoptik besteht
darin, daß mit dieser der Querschnitt des zu fokussierenden
Pumpstrahlungsfeldes stets vergrößert wird oder erhebliche
Verluste dadurch auftreten, daß ein Teil des Pumpstrahlungs
feldes nicht wieder auf den Festkörper refokussiert wird.
Insgesamt ist somit das Erzielen einer möglichst hohen Pump
strahlungsleistungsdichte in dem Festkörper problematisch,
insbesondere unter der Prämisse, daß möglichst viele Durch
gänge des Pumpstrahlungsfeldes anzustreben sind, da die
Absorption des laseraktiven Mediums in dem Festkörper bei
einem einmaligen Durchgang der Pumpleistung möglichst gering
gehalten werden sollte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Laser
verstärkersystem der gattungsgemäßen Art derart zu ver
bessern, daß mit möglichst geringem Aufwand eine möglichst
hohe Pumpstrahlungsleistungsdichte im Festkörper erzeugbar
ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Laserverstärkersystem der ein
gangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Refokussierungsoptik den aus dem Festkörper aus fallenden
Ast in einen zwischenkollimierten Ast umformt und den
zwischenkollimierten Ast in einen erneut in den Festkörper
einfallenden und auf diesen fokussierten Ast umformt.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen,
daß durch das Erzeugen eines zwischenkollimierten Astes die
Möglichkeit besteht, trotz Refokussierung den Durchmesser des
Pumplichtflecks ungefähr gleich zu halten, ohne daß das für
den fokussierten Ast der Refokussierungsoptik erforderliche
optische Element an einen großen Strahlquerschnitt angepaßt
werden muß. Darüber hinaus läßt sich auch die Abbildungs
qualität bei der Refokussierung im wesentlichen konstant
halten.
Besonders günstig ist es, wenn das Pumpstrahlungsfeld mehrere
Refokussierungsoptiken in Reihe nacheinander durchsetzt, da
dann deren Vorteile hinsichtlich der Abbildungsqualität
besonders zu Tage treten, insbesondere im Hinblick auf einen
im wesentlichen konstanten maximalen Querschnitt des Pump
strahlungsfeldes bei im wesentlichen gleichem Pumpstrahlungs
fleckdurchmesser.
Rein prinzipiell wäre es beim Vorsehen mehrerer Fokussie
rungsoptiken denkbar, nicht nur einen Festkörper zu pumpen,
sondern damit mehrere Festkörper zu pumpen.
Die erfindungsgemäßen Vorteile treten jedoch dann besonders
deutlich zu Tage, wenn die einfallenden Äste der mehreren
Refokussierungsoptiken in denselben Festkörper einfallen, so
daß insbesondere die Möglichkeit besteht, in ein und dem
selben Festkörper bei einem im wesentlichen konstanten Pump
strahlungsfleckdurchmesser mit ein und demselben Pumpstrah
lungsfeld das laseraktive Medium unter optimaler Ausnutzung
der Leistung der Pumpstrahlungsquelle zu pumpen.
Besonders günstig läßt sich dies dann realisieren, wenn die
in denselben Festkörper einfallenden Äste in denselben Volu
menbereich des Festkörpers einfallen, so daß unter Ausnutzung
der Tatsache, daß sich ein konstanter Pumpstrahlungs
fleckdurchmesser erzeugen läßt, auch ein im Querschnitt
diesem Pumpstrahlungsfleckdurchmesser entsprechender Volumen
bereich durch die mehreren Refokussierungsoptiken mehrfach
gepumpt werden kann und somit eine besonders hohe Ausnutzung
der Pumpstrahlungsleistung gewährleistet ist.
Ein insbesondere geometrisch besonders günstig realisierbares
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Laserverstärker
systems sieht vor, daß jede Refokussierungsoptik den aus dem
Festkörper aus fallenden Ast des Pumpstrahlungsfeldes zu einem
ersten Teilast des zwischenkollimierten Astes umformt, diesen
ersten Teilast in einen zweiten, neben diesem verlautenden
Teilast des zwischenkollimierten Astes umformt und aus dem
zweiten Teilast den in den Festkörper einfallenden Ast
bildet.
Durch eine derartige Faltung des zwischenkollimierten Astes
in zwei Teiläste läßt sich die Refokussierungsoptik hinsicht
lich des erforderlichen Raumbedarfs besonders günstig aus
führen.
Eine derartige Faltung des zwischenkollimierten Astes läßt
sich insbesondere dann günstig erreichen, wenn jede Refo
kussierungsoptik ein Umlenkelement zur Abbildung des ersten
Teilastes des zwischenkollimierten Astes in den zweiten Teil
ast desselben aufweist.
Hinsichtlich der weiteren Ausbildung der Refokussierungsoptik
wurden keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein vorteil
haftes Ausführungsbeispiel vor, daß jede Refokussierungsoptik
ein kollimierendes Element zur Abbildung des aus fallenden
Astes in den zwischenkollimierten Ast aufweist. Damit ist in
einfacher Weise die Abbildung des aus fallenden Astes in den
zwischenkollimierten Ast realisierbar.
Ferner sieht ein weiteres Ausführungsbeispiel vor, daß jede
Refokussierungsoptik ein fokussierendes Element zur Abbildung
des zwischenkollimierten Astes in den in den Festkörper ein
fallenden Ast aufweist.
Rein prinzipiell wäre es bei der erfindungsgemäßen Lösung
möglich, das Pumpen des Festkörpers so durchzuführen, daß die
Pumpstrahlungsquelle jeweils den Festkörper beim Übergang von
einer Refokussierungsoptik zur anderen Refokussierungsoptik
reflexionsfrei durchsetzt.
Eine besonders günstige Konfiguration ist jedoch dann
erreichbar, wenn einer Flachseite des Festkörpers ein Reflek
tor zugeordnet ist und der ausfallende Ast durch Reflexion
des einfallenden Astes an dem Reflektor entsteht, da in
diesem Fall bereits durch die Reflexion ein Zweifachpumpen
des Festkörpers erfolgt.
Hinsichtlich der Ausrichtung der einzelnen Äste zu dem
Reflektor wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So
lassen sich besonders günstige Verhältnisse dann erreichen,
wenn ein Teilast des zwischenkollimierten Astes jeder Refo
kussierungsoptik parallel zu einer Normalen auf einer
Reflexionsfläche des Reflektors verläuft.
Noch günstigere Abbildungsverhältnisse lassen sich dann
schaffen, wenn beide Teiläste des zwischenkollimierten Astes
der Refokussierungsoptiken parallel zu der Normalen ver
laufen.
Ein in den Festkörper einfallender Ast und der durch dessen
Reflexion an dem Reflektor entstehende ausfallende Ast des
Pumpstrahlungsfeldes definieren eine in einer durch die
Normale auf der Reflexionsfläche des Reflektors verlaufenden
Ebene.
Vorzugsweise sind bei einer derartigen Lösung die Refo
kussierungsoptiken so ausgebildet, daß der aus dem Festkörper
ausfallende Ast und der in den Festkörper einfallende Ast
jeder Refokussierungsoptik in unterschiedlichen, durch die
Normale hindurch verlaufenden Ebenen liegen.
Hinsichtlich der Anordnung der kollimierenden Elemente der
Refokussierungsoptiken wurden bislang keine einzelnen Angaben
gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor,
daß die kollimierenden Elemente aller Refokussierungsoptiken
um die Normale herum angeordnet sind.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß die kollimierenden
Elemente aller Refokussierungsoptiken in gleichem radialem
Abstand um die Normale herum angeordnet sind.
Ferner ist es besonders vorteilhaft, daß die kollimierenden
Elemente aufeinanderfolgender Refokussierungsoptiken in
gleichen Winkelabständen um die Normale herum angeordnet
sind.
Eine hinsichtlich der optischen Qualität der Refokussierung
besonders günstige Lösung sieht dabei vor, daß die kolli
mierenden Elemente aller Refokussierungsoptiken identisch
ausgebildet sind.
In gleicher Weise ist vorzugsweise hinsichtlich der fokussie
renden Elemente vorgesehen, daß die fokussierenden Elemente
aller Refokussierungsoptiken um die Normale herum angeordnet
sind.
Dabei ist es besonders günstig, wenn die fokussierenden Ele
mente aller Refokussierungsoptiken in gleichen radialen
Abständen um die Normale angeordnet sind.
Hinsichtlich der Winkelabstände ist es ebenfalls vorteilhaft,
wenn die fokussierenden Elemente aufeinanderfolgender Refo
kussierungsoptiken in gleichen Winkelabständen um die Normale
angeordnet sind.
Besonders günstig ist es, wenn die fokussierenden Elemente
aller Refokussierungsoptiken identisch ausgebildet sind.
Hinsichtlich der Ausbildung der kollimierenden Elemente im
einzelnen wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So
wäre es beispielsweise denkbar, als kollimierende Elemente
Linsen einzusetzen. Ein besonders günstiger Aufbau läßt sich
dann erreichen, wenn die kollimierenden Elemente durch Hohl
spiegel gebildet sind.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn als Hohlspiegel im Quer
schnitt parabolische oder im Querschnitt kreisbogenförmige
Spiegel zum Einsatz kommen.
Diese Spiegel könnten prinzipiell so ausgebildet sein, daß
sie einen Linienfokus erzeugen.
Besonders günstig ist es jedoch, wenn die Hohlspiegel so aus
gebildet sind, daß sie im wesentlichen einen punktförmigen
Fokus erzeugen.
Eine besonders vorteilhafte Form der kollimierenden Elemente
sieht vor, daß diese durch Segmente eines rotationssymme
trischen Spiegels gebildet sind, wobei der Spiegel vorzugs
weise zur Normalen auf der Reflexionsfläche rotationssymme
trisch ausgebildet ist.
Auch hinsichtlich der fokussierenden Elemente wurden keine
näheren Angaben gemacht. Prinzipiell wäre es auch denkbar,
die fokussierenden Elemente als Linsen auszuführen. Auch
diesbezüglich haben sich insbesondere Hohlspiegel als vor
teilhaft erwiesen.
Zweckmäßigerweise sind die Hohlspiegel als im Querschnitt
parabolische oder kreisbogenförmige Spiegel ausgebildet.
Auch hinsichtlich der Hohlspiegel wäre es denkbar, solche
einzusetzen, welche einen Linienfokus erzeugen. Besonders
günstig ist es jedoch, wenn die fokussierenden Elemente durch
Segmente eines rotationssymmetrischen Spiegels gebildet sind,
wobei der rotationssymmetrische Spiegel vorzugsweise eben
falls zur Normalen auf der Reflexionsfläche rotationssymme
trisch ausgebildet ist.
Hinsichtlich der Brennweite der kollimierenden Elemente und
der fokussierenden Elemente wurden bislang keine näheren
Angaben gemacht. So wäre es prinzipiell denkbar, unterschied
liche Brennweiten einzusetzen. Als besonders zweckmäßig hat
es sich jedoch erwiesen, wenn alle kollimierenden Elemente
der Refokussierungsoptiken dieselbe Brennweite aufweisen.
Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn alle
fokussierenden Elemente der Refokussierungsoptiken dieselbe
Brennweite aufweisen.
Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß sowohl die
kollimierenden als auch die fokussierenden Elemente aller
Refokussierungsoptiken dieselbe Brennweite aufweisen.
Eine hinsichtlich der Herstellung und Justierung der kolli
mierenden und fokussierenden Elemente zweckmäßige Lösung
sieht vor, daß die kollimierenden Elemente und die fokussie
renden Elemente aller Refokussierungsoptiken durch Segmente
eines einzigen rotationssymmetrischen Hohlspiegels gebildet
sind. In diesem Fall wäre es jedoch noch denkbar, die einzel
nen Segmente relativ zueinander geneigt oder gekippt anzu
ordnen.
Noch einfacher ist daher eine Lösung, bei welcher die kolli
mierenden Elemente und die fokussierenden Elemente aller
Refokussierungsoptiken durch Segmente eines einzigen rota
tionssymmetrischen Hohlspiegels mit zusammenhängender
Spiegelfläche gebildet sind, so daß sowohl die kollimierenden
Elemente als auch die fokussierenden Elemente dieselbe Aus
richtung relativ zur Rotationsachse des rotationssymme
trischen Hohlspiegels, insbesondere zur Normalen auf der
Reflexionsfläche des Reflektors, aufweisen.
Hinsichtlich der Anordnung der Umlenkelemente aller Refo
kussierungsoptiken wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor,
daß die Umlenkelemente aller Refokussierungsoptiken um die
Normale herum angeordnet sind.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß die Umlenkelemente
aller Refokussierungsoptiken in gleichen radialen Abständen
um die Normale angeordnet sind.
Eine geometrisch besonders günstige Lösung sieht vor, daß die
Umlenkelemente aufeinanderfolgender Refokussierungsoptiken in
gleichen Winkelabständen um die Normale herum angeordnet
sind.
Eine konstruktiv besonders günstige Lösung sieht vor, daß die
Umlenkelemente aller Refokussierungsoptiken identisch ausge
bildet sind.
Hinsichtlich der relativen Anordnung des kollimierenden Ele
ments und des fokussierenden Elements jeder der Refo
kussierungsoptiken wurden bislang keine näheren Angaben
gemacht. So wäre es beispielsweise denkbar, die Abstände
zwischen den kollimierenden Elementen und den fokussierenden
Elementen beliebig zu wählen. Besonders günstige Abbildungs
verhältnisse lassen sich jedoch dann erreichen, wenn bei
jeder Refokussierungsoptik der Abstand zwischen dem kollimie
renden Element und dem fokussierenden Element im wesentlichen
der Summe deren Brennweiten entspricht. Besonders vorteilhaft
ist es, insbesondere bei gleichen Brennweiten, wenn der
Abstand zwischen dem kollimierenden Element und dem fokussie
renden Element ungefähr der doppelten Brennweite derselben
beträgt.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung
sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der
zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele. In
der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Aus
führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Laserverstärkersystems von vorne oben gesehen;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des ersten Aus
führungsbeispiels des erfindungsgemäßen Laser
verstärkersystems von hinten unten gesehen;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der jeweils
in den Festkörper einfallenden und durch
Reflexion ausfallenden Äste des erfindungs
gemäßen Laserverstärkersystems, wobei in den
Fig. 3a bis 3d jeweils ein einfallender Ast
und ein entsprechender ausfallender Ast darge
stellt sind;
Fig. 4 eine Darstellung der jeweils in einer Ebene
liegenden einfallenden und ausfallenden Äste
gemäß Fig. 3, wobei die Fig. 4a bis 4d den
Darstellungen gemäß Fig. 3a bis 3d ent
sprechen;
Fig. 5 eine Draufsicht in Richtung der Pfeile A in
Fig. 3 mit den Fig. 3a bis 3d entsprechen
den Fig. 5a bis 5d;
Fig. 6 eine schematische Darstellung der Abbildung
mit Zwischenkollimation bei dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 5 und
Fig. 7 eine schematische perspektivische und teil
weise Darstellung eines zweiten Ausführungs
beispiels eines erfindungsgemäßen Laserver
stärkersystems.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Laserver
stärkersystems, dargestellt in den Fig. 1 bis 4, umfaßt
einen scheibenförmigen ein laseraktives Medium aufweisenden
Festkörper 10, welcher eine rückseitige und eine frontseitige
Flachseite aufweist, welche entweder eben oder gewölbt sein
können. Der Festkörper 10 liegt mit der rückseitigen Flach
seite auf einem Reflektor 12 auf, wobei der Reflektor 12
seinerseits auf einer Stirnfläche eines Kühlfingers 14 sitzt,
so daß der Kühlfinger 14 den Festkörper 10 über den zwischen
diesem liegenden Reflektor 12 kühlt. In diesem Festkörper 10
wird über die frontseitige Flachseite 16, wie nachfolgend im
einzelnen beschrieben, ein Pumpstrahlungsfeld eingekoppelt,
teilweise vom laseraktiven Medium absorbiert, am Reflektor 12
reflektiert, teilweise vom laseraktiven Medium absorbiert und
dann ausgekoppelt. Außerdem tritt aus dieser Flachseite ein
Laserstrahlungsfeld 18 aus, welches auf einen dem Festkörper
10 zugewandten Spiegel 20 trifft, welcher gemeinsam mit dem
Reflektor 12 einen Resonator für das Laserstrahlungsfeld 18
bildet.
Ein derartiges Lasersystem arbeitet so, wie dies beispiels
weise in der EP 0 632 551 beschrieben ist, auf welche hin
sichtlich der Arbeitsweise des Lasers und der Anordnung des
Festkörpers auf dem Reflektor 12 und dem Kühlfinger 14
vollinhaltlich Bezug genommen wird.
Zum Pumpen des laseraktiven Mediums in dem Festkörper 10 ist
ein als Ganzes mit 30 bezeichnetes Pumpstrahlungsein
kopplungssystem vorgesehen, welches eine Pumpstrahlungsabbil
dungsoptik 32 aufweist, die von einer Pumpstrahlungsquelle
33, beispielsweise einem Diodenlaser - oder auch mehreren
Diodenlasern - und einen an diesen angekoppelten Lichtleiter,
kommende Pumpstrahlungsfeld 34 kollimiert und als kolli
mierten Ast 36 auf ein Segment 40 1 eines als Ganzes mit 40
bezeichneten Parabolspiegels fallen läßt, welches, wie in
Fig. 3a und Fig. 4a dargestellt, mit seinem reflektierenden
parabolischen Flächensegment 42 1 einen fokussierten Ast 44
des Pumpstrahlungsfeldes erzeugt, welcher einen in den Fest
körper 10 einfallenden Ast bildet.
Dieser einfallende Ast 44 der Pumpstrahlungsfeldes tritt über
die frontseitige Flachseite 16 des Festkörpers 10 in diesen
ein, durchdringt diesen und wird von dem Reflektor 12 reflek
tiert, und zwar so, daß sich ein divergierender ausfallender
Ast 46 bildet, welcher auf ein reflektierendes parabolisches
Flächensegment 42 5 des Segments 40 5 des Parabolspiegels 40
auftrifft und von diesem als erster Teilast 48a eines als
Ganzes mit 48 bezeichneten kollimierten Astes reflektiert
wird.
Um ausgehend von dem kollimierten Ast 36 über den einfallen
den Ast 44, den ausfallenden Ast 46 wieder den kollimierten
Teilast 48a zu erhalten, ist der Parabolspiegel 40 so ange
ordnet, daß der Festkörper 10, vorzugsweise mit seiner auf
dem Reflektor 12 aufliegenden Flachseite, in einer Fokusebene
50 des Parabolspiegels 40 liegt und daß außerdem eine Normale
52 auf der reflektierenden Fläche des Reflektors 12 die Sym
metrieachse zur parabolischen Fläche 42 darstellt und somit
auch durch einen Fokus derselben verläuft.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, daß sich der kollimierte
Ast 36 parallel zur Normalen 52 erstreckt und mit dieser Aus
richtung auf das Flächensegment 42 1 fällt und außerdem der
Teilast 48a ebenfalls sich parallel zur Normalen 52
erstreckt.
Vorzugsweise bildet dabei die Normale 52 ebenfalls eine
Mittelsenkrechte zu dem Festkörper 10, so daß durch den ein
fallenden Ast 44 und den aus fallenden Ast 46 ein Pumpen in
einem zur Normalen 52 symmetrisch angeordneten Volumenbereich
des Festkörpers 10 erfolgt.
Ferner liegen bei dieser geometrischen Anordnung der ein
fallende Ast 44 und der ausfallende Ast 46 jeweils parallel
und spiegelsymmetrisch zu einer Ebene 54, welche durch die
Normale 52 hindurch verläuft.
Der Teilast 48a des kollimierten Astes 48 breitet sich nun
ausgehend von dem Flächensegment 42 5 in Richtung parallel zur
Normalen 52 so weit aus, bis er auf ein in Fig. 1 darge
stelltes Umlenkelement 60 trifft, welches beispielsweise so
ausgebildet ist, daß es zwei rechtwinklig zueinander ver
laufende Spiegelflächen 62 und 64 aufweist, die so ausge
richtet sind, daß der Teilast 48a des kollimierten Astes 48
in einen Teilast 48b abgebildet wird, der sich parallel zum
Teilast 48a, jedoch neben diesem erstreckt, wie in Fig. 1
dargestellt, und sich wiederum in Richtung des Parabol
spiegels 40 ausbreitet und dabei auf ein Flächensegment 40 4
des Parabolspiegels 40 trifft, dessen reflektierendes para
bolisches Flächensegment 42 4, wie in Fig. 4b dargestellt,
einen wiederum in den Festkörper 10 einfallenden Ast 66
erzeugt.
Insgesamt bilden somit die Segmente 40 5 und 40 4 des Parabol
spiegels 40 sowie die Umlenkoptik 60 eine als Ganzes mit 70
bezeichnete Refokussierungsoptik, welche den aus fallenden Ast
46 in den kollimierten Ast 48 abbildet und diesen wieder in
den in den Festkörper 10 einfallenden Ast 66 abbildet, wobei
der einfallende Ast 66, wie sich aus Fig. 5b ergibt, nunmehr
in einer Ebene 54 2 liegt, welche zwar durch die Normale 52
hindurch verläuft, jedoch gegenüber der Ebene 54 1 verdreht
ist, in diesem Fall um einen Winkel von 45°.
Der in den Festkörper 10 einfallende Ast 66 wird nun von dem
dem Festkörper 10 zugeordneten Reflektor 12 reflektiert und
erreicht als ausfallender Ast 146 das Segment 40 8 des Para
bolspiegels 40, welches mit einer Umlenkoptik 160 einen zu
dem neben diesem liegenden Segment 40 7 verlaufenden kolli
mierten Strahl 148 mit den Teilästen 148a und 148b bildet,
den das Segment 40 7 in einen einfallenden Ast 166 abbildet,
welcher erneut in den Festkörper 10 einfällt, in diesem Fall
jedoch symmetrisch zu einer Ebene 54 3 verläuft, die durch die
Normale 52 verläuft und gegenüber der Ebene 54 2 wiederum um
45° gedreht ist, so daß die Segmente 48a und 40 7 sowie die
Umlenkoptik 160 insgesamt eine weitere Refokussierungsoptik
170 bilden (Fig. 4c und 5c).
Der wiederum aus dem Festkörper 10 durch Reflexion am Reflek
tor 12 ausfallende Ast 246 wird nun durch eine weitere Refo
kussierungsoptik 270, gebildet aus den Segmenten 40 2 und 40 3
sowie einer Umlenkoptik 260 unter Bildung eines kollimierten
Astes 248 und Bildung eines weiteren einfallenden Astes 266
wiederum auf den Festkörper 10 fokussiert, wobei der ein
fallende Ast 266 nunmehr in einer Ebene 54 4 liegt, welche
gegenüber der Ebene 54 3 nochmals um 45° verdreht ist. Der vom
Reflektor 12 wiederum reflektierte ausfallende Ast 346
trifft, wie in Fig. 4d und Fig. 5d dargestellt, auf das Seg
ment 40 6 des Parabolspiegels 40, dessen parabolisches reflek
tierendes Flächensegment 42 6 den ausfallenden divergenten Ast
346 in einen kollimierten Ast 348 abbildet, der auf einen
Reflektor 350 trifft, welcher diesen in sich zurückreflek
tiert, so daß das Pumpstrahlungsfeld die Refokussierungs
optiken 270, 170 und 70 erneut in umgekehrter Richtung durch
läuft und dabei wiederum den Festkörper 10 mehrfach durch
setzt und jeweils an dem Reflektor 12 reflektiert wird, so
daß letztlich das zurücklaufende Pumpstrahlungsfeld wiederum
in Form eines kollimierten Astes 36' sich in Richtung der
Pumpstrahlungsabbildungsoptik 32 und somit auch der Pump
strahlungsquelle 33 ausbreitet, wobei in diesem Fall jedoch
diese Pumpstrahlungsfeld gegenüber der einfallenden Pump
strahlungsfeld 34 aufgrund des insgesamt sechzehnfachen
Durchgangs durch den Festkörper 10 hinsichtlich seiner Inten
sität erheblich abgeschwächt ist.
Vorzugsweise sind jeweils die Refokussierungsoptiken 70, 170
und 270 so ausgebildet, daß die kollimierten Äste 48, 148 und
248 hinsichtlich ihres Verhaltens bei der optischen Abbil
dung, wie in Fig. 6 dargestellt, so verhalten, wie wenn sie
im Abstand 2f angeordnet wären, wobei f die Brennweite des
Parabolspiegels 40 darstellt und den Abstand zwischen der
parabolischen Fläche 42 und der Brennebene 50 definiert.
Mit einer derartigen Ausbildung der Refokussierungsoptiken
70, 170 und 270 besteht, wie in Fig. 6 dargestellt, die Mög
lichkeit, das Pumpstrahlungsfeld stets mit im wesentlichen
demselben Pumpfleckdurchmesser D auf dem Festkörper 10 zu
fokussieren, wobei der Pumpfleckdurchmesser von der Divergenz
des Pumpstrahlungsfeldes und der Brennweite des Parabol
spiegels 40 abhängig ist.
Beispielsweise gilt abgesehen von Abbildungsfehlern, daß der
Pumpfleckdurchmesser D sich im Fall einer optischen Faser zur
Zufuhr der Pumplichtstrahlung wie folgt ergibt
D = f/fk × d,
wobei fk die Brennweite der Kollimationsoptik für die Kolli
mierung des Pumpstrahlungsfeldes ist und d der Durchmesser
der Faser, aus welcher das Pumpstrahlungsfeld auftritt.
Mit der erfindungsgemäßen Dimensionierung der Refokussie
rungsoptiken, insbesondere unter Verwendung eines Parabol
spiegels 40, dessen Segmente 40 1 bis 40 8 dieselbe Brennweite
aufweisen, und der Führung des kollimierten Astes 48, 148 und
248 über eine ungefähr einer Abbildung mit der Brennweite 2f
entsprechenden Weg kann trotz mehrfacher Refokussierung eine
Vergrößerung des Brennfleckdurchmessers vermieden werden und
somit eine optimale Leistungsdichte des Pumpstrahlungsfeldes
im Festkörper zum Pumpen desselben erzeugt werden.
Bei einer Variante des erfindungsgemäß dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels besteht die Möglichkeit, das Segment 40 1 des
Parabolspiegels 40 zu eliminieren und unmittelbar mit einem
fokussierten einfallenden Ast 44 das laseraktive Medium in
dem Festkörper 10 anzuregen.
Ferner besteht als weitere Variante die Möglichkeit, die
Umlenkoptiken 60, 160 und 260 statt mit reflektierenden
Flächen 62 und 64 als Prismen auszubilden, wobei in diesem
Fall die Veränderung der Abbildungsverhältnisse durch den
sich ändernden Brechungsindex der Prismen zu berücksichtigen
ist, um näherungsweise bezüglich des kollimierten Astes 148
dem Weg 2f entsprechende Abbildungsverhältnisse zu erreichen.
Ferner kann bei starker Absorption des Pumpstrahlungsfeldes
in dem Festkörper und somit geringer Leistungsdichte anstelle
des Reflektors 350 eine zweite Pumpstrahlungsquelle vorge
sehen werden, die dem kollimierten Ast 348 entsprechendes
kollimiertes Pumplicht auf das Segment 40 6 fallen läßt, so
daß dieses dann die Refokussierungsoptiken 270, 170 und 70 in
umgekehrter Richtung durchläuft.
Bei einer weiteren Variante kann anstelle eines Parabol
spiegels 40, der zumindest theoretisch ideale Abbildungs
verhältnisse bei der Fokussierung auf den Festkörper 10
liefert, ein torischer Spiegel vorgesehen werden, der insbe
sondere bei langen Brennweiten eine ausreichende Abbildungs
qualität liefert.
Um die Flächensegmente 42 1 bis 42 8 hinsichtlich ihrer Form
optimal auszunutzen, ist es ferner denkbar, anstelle eines
durch letztlich einen Lichtleiter erzeugten kollimierten
Astes 36 eine Vielzahl von Lichtleitern einzusetzen, welche
jeweils kollimierte Teiläste bilden, die sich dann zu einem
insgesamt kollimierten Ast 36 zusammensetzen lassen, der in
diesem Fall eine beliebige, durch die Anordnung der Enden der
Lichtleiter in einer Ebene definierte Querschnittsform auf
weisen kann und beispielsweise auch hinsichtlich seiner Quer
schnittsform an die Form des jeweiligen Flächensegments 42 1
bis 42 8 angepaßt ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Laserverstärkungssystems) dargestellt in Fig. 7, sind
die Umlenkelemente der einzelnen Refokussierungsoptiken 70',
170' und 270' durch Segmente 72, 172 und 272 eines Plan
spiegels 74 mit einer durchgehenden ebenen Reflexionsfläche
76 gebildet, während die einzelnen Segmente 40'1 bis 40'8 des
Parabolspiegels 40' keine einheitliche parabolische Fläche
mehr bilden, sondern mit ihren einzelnen Flächensegmenten
42'1 bis 42'8 so gekippt sind, daß die zu den Refokussie
rungsoptiken 70', 170' und 270' jeweils gehörenden Segmente
42'5 und 42'4 bzw. 40'8 und 40'7 bzw. 42'3 und 42'2 jeweils ein
gegenüber der Normalen 52 gekippten kollimierten Teilast
bilden, der durch Reflexion in den anderen Teilast des kolli
mierten Astes 48 übergeht, der ebenfalls gekippt gegenüber
der Normalen 52 verläuft, während die jeweils ausfallenden
Äste 46 bzw. 146 bzw. 246 und die jeweils einfallenden Äste
66 bzw. 166 bzw. 266 jeweils parallel und symmetrisch zu den
Ebenen 50 1 und 50 2 bzw. 50 2 und 50 3 bzw. 50 3 und 50 4 verlaufen.
Die Segmente des Parabolspiegels 40' können, in gleicher
Weise wie beim vorigen Ausführungsbeispiel auch Segmente
eines torischen Spiegels sein.
Claims (32)
1. Laserverstärkersystem umfassend einen ein laseraktives
Medium aufweisenden Festkörper (10), eine Pumpstrah
lungsquelle (33) zur Erzeugung eines Pumpstrahlungs
feldes, welches den Festkörper (10) mehrfach durchsetzt,
eine Pumpstrahlungsabbildungsoptik (32, 40 1), welche
zwischen der Pumpstrahlungsquelle (33) und dem Fest
körper (10) angeordnet ist und einen in den Festkörper
(10) einfallenden Ast (44) des Pumpstrahlungsfeldes auf
den Festkörper (10) fokussiert, und mindestens eine
Refokussierungsoptik (70, 170, 270), welche einen aus
dem Festkörper (10) ausfallenden Ast (46, 146, 246) des
Pumpstrahlungsfeldes erneut in Form eines in den Fest
körper einfallenden und vom ausfallenden Ast (46, 146,
246) verschiedenen Astes (66, 166, 266) auf den Fest
körper (10) fokussiert,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Refokussierungsoptik (70, 170, 270) den aus dem
Festkörper (10) ausfallenden Ast (46, 146, 246) in einen
zwischenkollimierten Ast (48, 148, 248) umformt und den
zwischenkollimierten Ast (48, 148, 248) wiederum in den
erneut in den Festkörper (10) einfallenden und auf
diesen fokussierten Ast (66, 166, 266) umformt.
2. Laserverstärkersystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Pumpstrahlungsfeld mehrere Refokussie
rungsoptiken (70, 170, 270) in Reihe nacheinander durch
setzt.
3. Laserverstärkersystem nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einfallenden Äste (66, 166, 266) der
mehreren Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) stets in
denselben Festkörper (10) einfallen.
4. Laserverstärkersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die in denselben Festkörper (10)
einfallenden Äste (66, 166, 266) in denselben Volumen
bereich des Festkörpers (10) einfallen.
5. Laserverstärkersystem nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Refokussie
rungsoptik (70, 170, 270) den aus dem Festkörper (10)
ausfallenden Ast (46, 146, 246) des Pumpstrahlungsfeldes
zu einem ersten Teilast (48a, 148a, 248a) des zwischen
kollimierten Astes (48, 148, 248) umformt, diesen ersten
Teilast (148a, 168a, 248a) in einen zweiten, neben
diesem angeordneten Teilast (48b, 148b, 248b) des
zwischenkollimierten Astes (48, 148, 248) umformt und
aus dem zweiten Teilast den in den Festkörper (10) ein
fallenden Ast (66, 166, 266) formt.
6. Laserverstärkersystem nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß jede Refokussierungsoptik (70, 170, 270)
ein Umlenkelement (60, 160, 260) zur Abbildung des
ersten Teilastes (48a, 148a, 248a) des zwischen
kollimierten Astes (48, 148, 248) in den zweiten Teilast
(48b, 148b, 248b) desselben aufweist.
7. Laserverstärkersystem nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Refokussie
rungsoptik (70, 170, 270) ein kollimierendes Element
(42 5, 42 8, 42 3) zur Abbildung des ausfallenden Astes (46,
146, 246) in den zwischenkollimierten Ast (48, 148, 248)
aufweist.
8. Laserverstärkersystem nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Refokussie
rungsoptik (70, 170, 270) ein fokussierendes Element
(42 4, 42 7, 42 2) zur Abbildung des zwischenkollimierten
Astes (48, 148, 248) in den in den Festkörper (10) ein
fallenden Ast (66, 166, 266) aufweist.
9. Laserverstärkersystem nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer Flachseite
des Festkörpers (10) ein Reflektor (12) zugeordnet ist
und daß der ausfallende Ast (66, 166, 266) durch
Reflexion des einfallenden Astes (46, 146, 246) an dem
Reflektor (12) entsteht.
10. Laserverstärkersystem nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Teilast (48a, b, 148a, b, 248a, b) des
zwischenkollimierten Astes (48, 148, 248) jeder Refo
kussierungsoptik (70, 170, 270) parallel zu einer
Normalen auf eine Reflexionsfläche des Reflektors ver
läuft.
11. Laserverstärkersystem nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß beide Teiläste (48a, b, 148a, b, 248a, b) des
zwischenkollimierten Astes (48, 148, 248) der Refo
kussierungsoptiken (70, 170, 270) parallel zu der
Normalen (52) verlaufen.
12. Laserverstärkersystem nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein in den Fest
körper (10) einfallender Ast (44, 66, 166, 266) und der
durch dessen Reflexion an dem Reflektor (12) entstehen
der ausfallender Ast (46, 146, 246, 346) des Pump
strahlungsfeldes in einer durch die Normale (52) auf der
Reflexionsfläche des Reflektors (12) verlaufenden Ebene
(54 1, 54 2, 54 3, 54 4) liegen.
13. Laserverstärkersystem nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der aus dem Festkörper (10) ausfallende
Ast und der in den Festkörper (10) einfallende Ast jeder
Refokussierungsoptik (70, 170, 270) in unterschied
lichen, durch die Normale (52) hindurch verlaufenden
Ebenen (54 1, 54 2, 54 3, 54 5) liegen.
14. Laserverstärkersystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die kollimierenden Elemente (42 5,
42 8, 42 3) aller Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) um
die Normale (52) herum angeordnet sind.
15. Laserverstärkersystem nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die kollimierenden Elemente aller Refo
kussierungsoptiken (70, 170, 270) in gleichem radialem
Abstand um die Normale (52) herum angeordnet sind.
16. Laserverstärkersystem nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die kollimierenden Elemente aufein
anderfolgender Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) in
gleichen Winkelabständen um die Normale (52) herum ange
ordnet sind.
17. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 14 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß die kollimierenden Ele
mente aller Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) iden
tisch ausgebildet sind.
18. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 12 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß die fokussierenden Ele
mente (42 4, 42 7, 42 2) der Refokussierungsoptiken (70,
170, 270) um die Normale (52) herum angeordnet sind.
19. Laserverstärkersystem nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die fokussierenden Elemente (42 4, 42 7, 42 2)
aller Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) in gleichen
radialen Abständen um die Normale (52) angeordnet sind.
20. Laserverstärkersystem nach Anspruch 18 oder 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die fokussierenden Elemente (42 4,
42 7, 42 2) aufeinanderfolgenden Refokussierungsoptiken
(70, 170, 270) in gleichen Winkelabständen um die
Normale (52) angeordnet sind.
21. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 18 bis
20, dadurch gekennzeichnet, daß die fokussierenden Ele
mente (42 4, 42 7, 42 2) aller Refokussierungsoptiken (70,
170, 270) identisch ausgebildet sind.
22. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 7 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die kollimierenden Elemente
(42 5, 42 8, 42 3) durch Hohlspiegel gebildet sind.
23. Laserverstärkersystem nach Anspruch 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß die kollimierenden Elemente (42 5, 42 8, 42 3)
durch Segmente eines rotationssymmetrischen Spiegels
(40) gebildet sind.
24. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 8 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die fokussierenden Elemente
(42 4, 42 7, 42 2) durch Hohlspiegel (40) gebildet sind.
25. Laserverstärkersystem nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß die fokussierenden Elemente (42 4, 42 7, 42 2)
durch Segmente eines rotationssymmetrischen Spiegels
(40) gebildet sind.
26. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 7 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß die kollimierenden Elemente
(42 5, 42 8, 42 3) aller Refokussierungsoptiken (70, 170,
270) dieselbe Brennweite aufweisen.
27. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 8 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die fokussierenden Elemente
(42 4, 42 7, 42 2) aller Refokussierungsoptiken (70, 170,
270) dieselbe Brennweite aufweisen.
28. Laserverstärkersystem nach Anspruch 27, dadurch gekenn
zeichnet, daß die kollimierenden Elemente (42 5, 42 8, 42 3)
und die fokussierenden Elemente aller Refokussierungs
optiken (70, 170, 270) durch Segmente eines einzigen
rotationssymmetrischen Hohlspiegels (40) gebildet sind.
29. Laserverstärkersystem nach einem der Ansprüche 6 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkelemente (60, 160,
260) aller Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) um die
Normale (52) herum angeordnet sind.
30. Laserverstärkersystem nach Anspruch 29, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umlenkelemente (60, 160, 260) aller
Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) in gleichen
radialen Abständen um die Normale (52) angeordnet sind.
31. Laserverstärkersystem nach Anspruch 30, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umlenkelemente (60, 160, 260) aufein
ander folgender Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) in
gleichen Winkelabständen angeordnet sind.
32. Laserverstärkersystem nach Anspruch 31, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umlenkelemente (60, 160, 260) aller
Refokussierungsoptiken (70, 170, 270) identisch ausge
bildet sind.
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