DE19829031A1 - Kompensation von Bildrohralterungseffekten - Google Patents
Kompensation von BildrohralterungseffektenInfo
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Abstract
Zu Beginn der Alterung bzw. im weiteren Verlauf ihrer Lebensdauer zeigen Farbbildröhren relativ oft ein Ansteigen der Feldstärke zwischen der Kathode (K) und dem Wehnelt Elektrode (G¶1¶) des jeweiligen Strahlsystems infolge eines an sich bekannten Aufblüh-Effektes der Kathoden (K), das den Abstand zwischen Kathode (K) und Wehnelt-Elektrode (G¶1¶) verringert. Die Cutoff-Regelung auf einen derartigen Effekt in einer Weise reagieren, daß die zwischen Kathode (K) und Wehnelt-Elektrode (G¶1¶) wirkende Sperrspannung entsprechend reduziert wird, um den gleichen Referenz-Kathodenstrom Strom treiben zu können. Die Reaktion der Cutoff-Regelung ist jedoch für das Schaltungsdesign zu berücksichtigen, da diese sonst eine nicht tolerierbare Verringerung des Aussteuerungsbereichs zur Folge haben würde, was wiederum die maximale Kontrasteinstellung beeinträchtigen würde. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist eine Regeleinrichtung (10) vorgesehen, mit der eine alterungsbedingte Feldstärkeänderung zwischen der Kathode (K) und der Wehnelt-Elektrode (G¶1¶) des jeweiligen Röhrensystems einer Farbbildröhre (1) automatisch kompensierbar ist, wobei die infolge der Cutoff-Regelung sich im jeweiligen RGB-Farbkanal ergebende Cutoff-Regelspannung als Regelgröße für die Regeleinrichtung (10) verwendet wird.
Description
Die Erfindung betrifft die Ansteuerung von Bildröhren,
insbesondere von in Fernsehempfangsgeräten oder Monitoren
verwendeten Farbbildröhren.
Die in heutigen Farbfernsehgeräten zum Einsatz kommenden
Farbbildröhren werden überwiegend über die Kathode des
jeweiligen Strahlstromsystems gesteuert, wobei die maximal
mögliche Lichtausbeute von dem jeweils verfügbaren
Aussteuerungsbereich bestimmt wird. Die als Wehnelt-
Elektrode ausgebildeten Steuerelektroden sind üblicherweise
an Bezugspotential (Masse) angeschlossen. Um eine große
Lichtausbeute zu erhalten, müssen Größen, die den
Austeuerungsbereich begrenzen, wie z. B. max. Versorgungs
spannung der RGB-Endstufen, Sättigung der RGB-Endstufen,
Cutoff-Regelbereich, während des Schaltungsdesigns
sorgfältig berücksichtigt werden.
Zur farblosen Wiedergabe von Schwarz-Weiß-Bildern ist
es in heutigen Farbfernsehgeräten üblich, eine Cutoff-
Regelung pro Farbkanal vorzusehen. Dabei wird während
einer Bildaustastlücke jeweils eine sogenannte Cutoff-
Meßzeile eingetastet, der ein Referenz-Kathodenstrom IK1
von z. B. 10 µA entspricht. Eine derartige Cutoff-Regelung
ist z. B. durch die Video Prozessor-Schaltung TDA4580 von
Valvo bekannt.
Während ihres Alterungsprozesses durchlaufen Röhren
verschiedene Phasen. Zu Beginn kommt es häufig zum Aufrauhen
und gewissermaßen zu einem Aufblühen der Kathoden
oberflächen. Hierdurch verringert sich der effektive Abstand
zwischen Kathode und Wehnelt-Elektrode. Bei konstant
gehaltenen Betriebsspannungen nimmt daher die Feldstärke
zwischen den Elektroden zu und somit der Kathodenstrom ab.
Mit zunehmendem Alter wird mehr und mehr Kathodenmaterial
abgetragen, sodaß sich der Effekt umkehrt. Auf den zuerst
beschriebenen Anstieg der Feldstärke reagiert die Cutoff-
Regelung in einer Weise, daß die zwischen Kathode und
Wehnelt-Elektrode wirkende Sperrspannung entsprechend
reduziert wird, um den gleichen Referenz-Kathodenstrom IK1
Strom treiben zu können. Die Reaktion der Cutoff-Regelung
ist jedoch für das Schaltungsdesign zu berücksichtigen, da
diese eine Verringerung des Aussteuerungsbereichs zur Folge
hat, was wiederum die maximal erreichbare Lichtausbeute
beeinträchtigt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, insbesondere derartige
alterungsbedingte Beeinträchtigungen einer Bildröhre sowie
sonstige Änderungen, die über die Cutoff-Regelung den
Aussteuerbereich reduzieren könnten, zu eliminieren.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, die Cutoff-Regelung
derart zu modifizieren, daß eine alterungsbedingte
Feldstärkeänderung zwischen der Kathode und der Wehnelt-
Elektrode des jeweiligen Strahlsystems einer Farbbildröhre
automatisch kompensiert wird. Erfindungsgemäß wird dabei
das Absinken der Kathoden unter ein definiertes Potential
dadurch verhindert, daß das Potential der Wehnelt-Elektroden
in Bezug auf die Kathoden durch Regelung mittels eines
Gleichspannungsoffsets entgegengesetzt verschoben wird.
Somit wird sichergestellt, daß der im Gerätefertigungsprozeß
üblicherweise abgeglichene Quasi-Cutoff, das ist das
Spannungspotential der Meßzeile an der "niedrigsten"
Kathode, das mit Hilfe des Schirmgitterspannungsabgleichs
auf eine während des Schaltungsdesigns definierte Spannung
abgeglichen wird, von keinem der bei einer Farbbildröhre
vorhandenen drei Strahlsysteme unterschritten wird.
Wesentlich ist, daß Unterschiede zwischen den Systemen nach
wie vor über die Kathoden ausgeregelt werden.
Das gleiche erfindungsgemäße Prinzip läßt sich anwenden um
ein Ansteigen der Kathoden über ein definiertes Potential zu
verhindern.
Da alterungsbedingte Toleranzen nicht länger ausschließlich
über die Bildrohr-Kathoden ausgeregelt werden, die von
Verstärkerstufen mit begrenztem Aussteuerungsbereich
(zwischen Bezugspotential und positiver Betriebsspannung
VCC) angesteuert werden, hat die Erfindung den Vorteil, daß
der jeweilige verfügbare Aussteuerungsbereich für das
Nutzsignal größer wird bzw. erhalten bleibt und damit besser
genutzt werden kann.
Darüber hinaus hat die Erfindung den Vorteil, daß in einem
Reparaturfall, der Einfluß auf die Cutoff-Schleife haben
könnte (z. B. Bildröhre, Videoprocessor, µP respektive
Memory), das Gerät in herkömmlicher Weise abgeglichen werden
kann, indem die Wehnelt Elektroden einfach auf Nasse gelegt
werden und nach korrektem Abgleich die Meßschleife neu
initialisiert werden kann.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
Darin zeigt die einzige Figur anhand eines Blockschaltbildes
einen der gleichartigen Farbkanäle einer RGB-Farbsignale
bearbeitenden Schaltung mit einer Cutoff-Regelung
des jeweiligen Röhrensystems einer Farbbildröhre 1 und einer
erfindungsgemäßen Regelung, durch die ein Absinken der
Kathoden unter einen definierten Wert - zur
Aufrechterhaltung eines größeren Aussteuerungsfensters -
verhindert wird.
Im jeweiligen Farbkanal ist zwischen der Kathode K eines
Röhrensystems der Farbbildröhre 1 und dem Ausgang einer
einer Video-Endverstärkerstufe 2 ein Meßtransistor 3 für die
Dunkelstrommessung angeordnet. Hierzu ist der Kollektor des
als npn-Transistor ausgebildeten Meßtransistors 3 über einen
sogenannten Meßwiderstand 4 mit Bezugspotential verbunden.
Der Emitter des Meßtransistors 3 ist an einer Kathode K der
Farbbildröhre 1 angeschlossen während die Basis mit dem
Ausgang der Video-Endverstärkerstufe 2 verbunden ist, so daß
die Ansteuerung der Farbbildröhre 1 über den jeweiligen
Meßtransistor 3 erfolgt. Für die Messung des Dunkelstroms
wird im jeweiligen Farbkanal während einer Bildaustastlücke
eine Cutoff-Meßzeile mittels einer Austast- und
Meßimpulsgenerator-Schaltung 5 eingetastet, die im Zuge des
RGB-Farbsignalweges vor einer Additionsstufe 6 angeordnet
ist.
Die Additionsstufe 6 im jeweiligen Farbkanal steuert über
eine Ausgangstufe 7 die Video-Endverstärkerstufe 2 mit einem
Summensignal. Bei der Bearbeitung des Videosignals setzt
sich das Summensignal aus der Signalspannung eines RGB-
Signals und einer Spannung zusammen, die z. B. jeweils
halbbildweise aktualisiert und in einer Speicherkapazität CR
(bzw. CG und CB für die Farbkanäle "Grün" und "Blau") als
Regelspannung für die Cutoff-Regelung des RGB-Signals
abgespeichert wird. Bei der Ermittlung der Regelspannung -
im folgenden Cutoff-Regelspannung genannt - bilden dagegen
die Impulspannung der eingetasten Cutoff-Meßzeile und die
Cutoff-Regelspannung, die sich dabei aufgrund des Vergleichs
der am Meßwiderstand 4 gemessenen Spannung Um mit einer
Referenzspannung Uref ergibt, das Summensignal.
Bei der Ermittlung der Cutoff-Regelspannung wird die am
Meßwiderstand 4 gemessene Spannung Um über eine
Reihenschaltung aus einer Pufferstufe 8 und der
Spannungsquelle für die Erzeugung einer Referenzspannung Uref
dem invertierenden Eingang eines als Vergleicher
ausgebildeten Operationsverstärker 9 zugeführt, dessen
nichtinvertierender Eingang über eine Speicherkapazität CLR
mit Bezugspotential verbunden ist, die für die Speicherung
einer dem Leckstrom proportionalen Spannung vorgesehen ist.
Für die z. B. halbbildweise Aktualisierung dieser, den
Einfluß des Leckstromes kompensierenden Spannung ist ein
Abtastschalter SLR vorgesehen. Durch den Abtastschalter SLR
der wie die dargestellte Speicherkapazität CLR dem Farbkanal
"Rot" zugeordnet sein soll, ist die Referenzspannungquelle
Uref derart mit dem nichtinvertierenden Eingang des
Operationsverstärker 9 verbindbar, daß sie zusammen mit den
beiden Eingängen des Operationsverstärkers 9 bei der Messung
und Abspeicherung der dem Leckstrom proportionalen Spannung
überbrückt wird. Die dargestellte Schalterstellung wird bei
der Ermittelung der Cutoff-Regelspannung eingenommen.
Die Cutoff-Regelspannung, die mit dem als Vergleicher
ausgebildeten Operationsverstärker 9 erzeugt und
entsprechend dem jeweiligen Meßzyklus aktualisiert wird,
wird dabei für die Cutoff-Regelung über einen Abtastschalter
SR in der Speicherkapazität CR (bzw. CG und CB für die
Farbkanäle Grün und Blau) gespeichert. Die Schalterstellung
entspricht der RGB-Signalbearbeitung.
Dem soweit beschriebenen, ansich bekannten Teil der
Schaltung ist erfindungsgemäß eine Regeleinrichtung 10
hinzugefügt, mit der unter anderem alterungsbedingte
Feldstärkeänderungen zwischen Kathode und Wehnelt-Elektrode
G1 des jeweiligen Röhrensystems einer Farbbildröhre 1, die
zu einer Reduzierung des zur Verfügung stehenden
Aussteuerfensters führen würden, automatisch kompensiert
werden. Die Regeleinrichtung 10, die dabei in vorteilhafter
Weise die jeweilige Cutoff-Regelspannung als Regelgröße
nutzt, umfaßt im wesentlichen einen als Regler ausgebildeten
Operationverstärker 11, einen nichtflüchtigen Schreib/Lese-
Speicher 12 zur Speicherung eines als Führungsgröße
verwendeten Referenzwertes, einen ersten steuerbaren
Schalter 13, einen zweiten steuerbaren Schalter 14 und eine
Meßschaltung, mit der vorgenannte alterungsbedingte
Feldstärkeänderungen ermittelt werden können.
Die Meßschaltung wird vorzugsweise mit drei, je einem RGB-
Farbkanal zugeordneten Meßtransistoren 15, 16, 17 gebildet,
die als Emitterfolger geschaltet sind und einen gemeinsamen
Emitterwiderstand 18 haben und somit eine ODER-Schaltung
bilden. Die Meßtransistoren 15, 16, 17 sind z. B. npn
Transistoren, deren Basis über eine Verbindungsleitung 20,
21 bzw. 23 die in der Speicherkapazität CR, CG bzw. CB
gespeicherte Cutoff-Regelspannung zugeführt wird. Der
Kollektor der Meßtransistoren 15, 16, 17 ist mit einem
positiven Potential einer nicht dargestellten
Betriebsspannungsquelle verbunden. Durch die
Schaltungskonfiguration der drei Meßtransistoren 15, 16, 17
als Emitterfolger wird gewährleistet, daß die jeweilige,
sich mit dem Eingangswiderstand eines Meßtransistors 15, 16
bzw. 17 und einer Speicherkapazität CR, CG bzw. CB ergebende
Zeitkonstante praktisch keinen Einfluß auf das
Speicherverhalten für die Gutoff-Regelspannung und damit auf
die eigentliche Cutoff-Regelung hat.
Der gemeinsame Emitterwiderstand 18 der drei Meßtransistoren
15, 16, 17 dient als Meßwiderstand. An diesem Widerstand 18
ist erfindungsgemäß die jeweils größte auftretende Cutoff-
Regelspannung meßbar. Nach erfolgtem Fertigungsabgleich des
Schirmgitters wird diese Spannung über den Schalter 13 in
den Speicher 12 eingelesen und dient alsdann als
Referenzwert.
Die an dem Emitterwiderstand 18 abgegriffene Cutoff-
Regelspannung wird als Regelgröße über einen
Widerstand 19 in den nicht invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers 11 eingespeist, wo sie mit dem in den
invertierenden Eingang eingespeisten Referenzwert des
Schreib/Lese-Speichers 12 verglichen wird, um eine
Regelspannung URG1 zu gewinnen, die vom Signalausgang des
Operationsverstärkers 11 dem gemeinsamen Anschluß der
Wehnelt-Elektroden G1 zugeführt wird, um ein Absinken der
Kathodenpotentiale unter einen definierten Pegel als
Reaktion der Cutoff-Regelung auf alterungsbedingte Effekte
zu kompensieren, die sonst bei der Auslegung des
Schaltungsdesigns des jeweiligen RGB-Farbkanals zu
berücksichtigen wäre. Z.B. ist die alterungsbedingte
Feldstärkezunahme erfindungsgemäß mit einer gegenüber
Bezugspotential (Masse) positiv gerichteten Regelspannung
URG1 an den Wehnelt-Elektroden G1 kompensierbar. Dadurch läßt
sich der Signalausgang des Operationsverstärkers 11 in
vorteilhafter Weise mit einem Emitterfolger realisieren,
denn der Signalausgang kann damit so niederohmig gemacht
werden, daß an den Wehnelt-Elektroden G1 auf einen
Erdungskondensator verzichtet werden kann.
Für die Gewinnung des Referenzwertes und dessen Speicherung
in dem Schreib/Lese-Speicher 12 ist vorzugsweise ein
Initialisierungsbetrieb des Gerätes vorgesehen, der z. B.
werksseitig (oder im Reparaturfall) über eine nicht
dargestellte Gerate-Fernbedienung gestartet werden kann.
Hierzu wird bei geschlossenem Schalter 14 der Geräteabgleich
bzgl. G2 und Cutoff vorgenommen.
Anschließend wird durch kurzzeitiges Schließen des Schalters
13 die an dem gemeinsamen Emitterwiderstand 18 abgegriffene
Cutoff-Regelspannung dem Schreibeingang des Schreib/Lese-
Speichers 12 zugeführt und als Referenzwert bzw.
Führungsgröße für die Regeleinrichtung 10 abgespeichert.
Mit Beendigung des Initialisierungsbetriebes werden die
beiden Schalter 13, 14 in die dargestellte (i.e. geöffnete)
Stellung gesteuert. Sie entspricht dem normalen Betrieb des
Gerätes.
Die Erfindung wurde zwar anhand konventioneller Bauelemente
beschrieben, diese lassen sich jedoch in einen als
Integrierten Schaltkreis ausgebildeten Videoprozessor
integrieren. Das Prinzip ist ebenso anwendbar auf Konzepte,
bei denen die Regelspannungen an Cr, Cg und Cb digitalisiert
in einem Halbleiterspeicher vorliegen.
Claims (8)
1. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung für eine
Farbbildröhre (1) oder eine Projektionsröhre mit einer
Einrichtung zur Cutoff-Regelung des jeweiligen
Röhrensystems der Farbbildröhre (1) mittels eines
Referenzkathodenstromes, dem ein Kunstschwarzwert
entspricht und der durch einen Meßimpuls hervorgerufen
wird, der in jedem RGB-Farbkanal jeweils während der
vertikalen Bildaustastzeit von einem
Videosignalprozessor in die Ansteuersignale der
Farbbildröhre (1) oder der Projektionsröhren eingefügt
wird, wobei mit der sich infolge der Cutoff-Regelung
ergebenden Regelspannung der Cutoff-Punkt des jeweiligen
Meßimpulses über einen Gleichspannungs-Offset so
geregelt wird, daß sich jeweils der Referenzstrahlstrom
ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Regeleinrichtung (10) vorgesehen ist, die verhindert,
daß ein an den Kathoden (K) eingestellter minimaler
Quasi-Cutoff unterschritten wird.
2. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung für eine
Farbbildröhre (1) oder eine Projektionsröhre mit einer
Einrichtung zur Cutoff-Regelung des jeweiligen
Röhrensystems der Farbbildröhre (1) mittels eines
Referenzkathodenstromes, dem ein Kunstschwarzwert
entspricht und der durch einen Meßimpuls hervorgerufen
wird, der in jedem RGB-Farbkanal jeweils während der
vertikalen Bildaustastzeit von einem
Videosignalprozessor in die Ansteuersignale der
Farbbildröhre (1) oder der Projektionsröhren eingefügt
wird, wobei mit der sich infolge der Cutoff-Regelung
ergebenden Regelspannung der Cutoff-Punkt des jeweiligen
Meßimpulses über einen Gleichspannungs-Offset so
geregelt wird, daß sich jeweils der Referenzstrahlstrom
ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Regeleinrichtung (10) vorgesehen ist, die verhindert,
daß ein an den Kathoden (K) eingestellter maximaler
Quasi-Cutoff überschritten wird.
3. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
infolge der Cutoff-Regelung sich im jeweiligen RGB-
Farbkanal ergebende Cutoff-Regelspannung als Regelgröße
für die Regeleinrichtung (10) verwendet wird.
4. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung nach einem
oder mehreren der vorgehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (10) eine
Meßschaltung für die Messung der sich infolge der
Cutoff-Regelung im jeweiligen RGB-Farbkanal ergebenden
Cutoff-Regelspannungen aufweist.
5. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung nach
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßschaltung
vorzugsweise mit drei, je einem RGB-Farbkanal
zugeordneten Meßtransistoren (15, 16, 17) gebildet wird,
die als Emitterfolger geschaltet sind und einen
gemeinsamen Emitterwiderstand (18) haben.
6. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung nach
Anspruch 4 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Meßschaltung teilweise oder komplett digital in einem
Prozessor realisiert ist.
7. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung nach
Anspruch 5 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Gewinnung einer Regelspannung (URG1), die den Wehnelt-
Elektroden (G1) der Farbbildröhre (1) zugeführt wird,
die am Emitterwiderstand (18) abgegriffene Cutoff-
Regelspannung mit einem Referenzwert verglichen wird,
die in einem nichtflüchtigen Speicher (12) gespeichert
wird.
8. Videosignale bearbeitende Schaltungsanordnung nach
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß steuerbare
Schalter (13, 14) für einen Initialisierungsbetrieb des
Gerätes vorgesehen sind, der werksseitig oder im
Reparaturfall gestartet werden kann und durch den die in
diesem Betrieb an dem gemeinsamen Emitterwiderstand (18)
abgegriffene Cutoff-Regelspannung dem Schreibeingang des
Schreib/Lese-Speichers (12) zugeführbar und als
Referenzwert bzw. Rührungsgröße für die Regeleinrichtung
(10) abspeicherbar ist.
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