DE19813232C2 - Magnetrührer mit Probenhalterfunktion - Google Patents

Magnetrührer mit Probenhalterfunktion

Info

Publication number
DE19813232C2
DE19813232C2 DE19813232A DE19813232A DE19813232C2 DE 19813232 C2 DE19813232 C2 DE 19813232C2 DE 19813232 A DE19813232 A DE 19813232A DE 19813232 A DE19813232 A DE 19813232A DE 19813232 C2 DE19813232 C2 DE 19813232C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic stirrer
base plate
stirrer according
sample
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19813232A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19813232A1 (de
Inventor
Martin Stelzle
Wolfgang Kaese
Roland Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NATURWISSENSCHAFTLICHES und ME
NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut
Original Assignee
NATURWISSENSCHAFTLICHES und ME
NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NATURWISSENSCHAFTLICHES und ME, NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut filed Critical NATURWISSENSCHAFTLICHES und ME
Priority to DE19813232A priority Critical patent/DE19813232C2/de
Publication of DE19813232A1 publication Critical patent/DE19813232A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19813232C2 publication Critical patent/DE19813232C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00—Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/45—Magnetic mixers; Mixers with magnetically driven stirrers
    • B01F33/452—Magnetic mixers; Mixers with magnetically driven stirrers using independent floating stirring elements
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N35/00—Automatic analysis not limited to methods or materials provided for in any single one of groups G01N1/00 - G01N33/00; Handling materials therefor
    • G01N2035/00465—Separating and mixing arrangements
    • G01N2035/00534—Mixing by a special element, e.g. stirrer

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Magnetrührer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Um effiziente Reaktionen an definierten Festkörperoberflächen durchzuführen oder solche Oberflächen zu reinigen ist es notwendig, die Festkörper sicher in der Flüssigkeit zu halten und gleichzeitig die Flüssigkeit in eine intensive, regulierbare Strömung und/oder Turbulenz zu versetzen.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, die während des Ätzens von Halbleiteroberflächen auftretenden Gasblasen durch simultane Betätigung z. B. eines im Ätzbad befindlichen Magnetrührers abzulösen. Hierzu wird ein Probenhalter derart konstruiert, daß die Halbleiterplättchen vom Boden des Ätzbades beabstandet gehalten werden und sich darunter der Rührer drehen kann (JP 60-119728).
Es ist weiterhin bekannt, Flüssigproben für Photometer zu rühren, indem separat voneinander Magnete enthaltende Flüssigproben und eine Magnete tragende Platte gedreht werden. An den Schnittpunkten der Kreisbahnen erfolgt unter dem Einfluß der Plattenmagnete eine Bewegung der Magnete in den Photometerproben (DE 38 38 049 C2). Weiterhin ist bekannt, durch einen Doppel-Impeller eine gerichtete Strömung und entsprechend effektive Umwälzung von Flüssigkeiten zu erreichen (DE 42 32 934 C2). Nachteilig an den genannten Lösungen ist, daß eine Trennung von Rühr- und Probenhaltefunktion erfolgt bzw. keine Haltefunktion vorgesehen ist. Ein kompakter Aufbau bei gleichzeitig effizienter Relativbewegung zwischen Flüssigkeit und, Festkörperprobe kann auf diese Weise nicht erreicht werden.
Es ist demnach Aufgabe der Erfindung, einen Magnetrührer mit Probenhalterfunktion zur Verfügung zu stellen, der durch Integration von Vorrichtungen zur Umwälzung der Flüssigkeit in einen Probenhalter eine kompakte Bauweise und die erwünschten Funktionen der effektiven Durchmischung, der intensiven Anströmung der Probenoberflächen und der Probenhalterung in einem Element vereinigt und somit die genannten Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Magnetrührer mit integrierter Probenhalterfunktion zur Verfügung gestellt wird, der die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion sind in den nicht selbständigen Ansprüchen dargelegt.
Dem Aufbau des erfindungsgemäßen Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion liegt der Gedanke zugrunde, die Rührfunktion und die Probenhalterfunktion in einem Funktionsteil zu vereinen. Hierdurch wird einerseits ein kompakter Aufbau möglich und andererseits die Drehbewegung des Rührers direkt für die Erzeugung der Relativbewegung zwischen Flüssigkeit und Festkörperprobe sowie die intensive Durchmischung der Flüssigkeit genutzt.
Der Magnetrührer mit Probenhalterfunktion besteht aus einer bevorzugt rotationssymmetrischen Grundplatte (1), auf deren Oberseite (1a) Probenhalterungen (2) zur Aufnahme von geformten Festkörpern (3) fixiert sind. In die Grundplatte (1) ist mindestens ein Magnet (4) zur Erzeugung der Drehbewegung eingelassen. Zusätzlich verfügt die Grundplatte (1) über mindestens eine Bohrung (5), die ein Strömen der Flüssigkeit durch den Magnetrührer ermöglicht. An der Unterseite (1b) der Grundplatte (1) sind flügelartige Strukturen (6) vorgesehen, die einen Umwälz- und/oder Pumpeffekt bewirken.
Gemäß einer speziellen Ausführungsform weist die Grundplatte (1) eine kreisrunde oder aber am Rand gezackte oder durch bogenförmige Einbuchtungen modifizierte Gestalt auf, wobei bevorzugt die Rotationssymmetrie gewahrt bleibt. Je nach Anwendungsfall kann die Abmessung des Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion bezogen auf das Rührgefäß praktisch wandgängig oder aber wandbeabstandet gestaltet sein.
Die Probenhalter (2) sind bevorzugt rotationssymmetrisch auf der Grundplattenoberseite (1a) angeordnet. Sie können, vom Symmetriezentrum aus betrachtet, radial verlaufen, oder aber beliebige Winkel mit der Radialen bilden. Der Winkel, unter dem die Probenhalter (2) zur Radialen stehen hat wesentlichen Einfluß auf die Turbulenz der Strömung an der Probenoberfläche. Bei den Probenhalterungen (2) kann es sich um Schlitze oder Mulden in der Grundplattenoberseite (1a) handeln. Es ist aber auch möglich, Halterahmen oder Cliphalterungen zu verwenden. Die Art der Halterung (2) wird wesentlich von der Form der Probe (3) und der erwarteten Turbulenz der Strömung bestimmt.
Es ist weiterhin bevorzugt, daß der mindestens eine Magnet (4) rotationssymmetrisch in die Grundplatte (1) eingelassen ist.
Weiterhin ist mindestens eine Bohrung (5) in die Grundplatte (1) eingelassen, wobei diese mindestens eine Bohrung bevorzugt rotationssymmetrisch angebracht ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann es bevorzugt sein, eine zentrale Bohrung und/oder periphere Bohrungen anzuordnen. Unter bevorzugter Wahrung der Rotationssymmetrie können die Bohrungen (5) senkrecht oder aber unter einem Winkel zur Ebene der Grundplatte (1) angebracht sein. Die Bohrungen können vorzugsweise als Schlitze oder Rundbohrungen mit einheitlichem Durchmesser oder aber konisch ausgeführt sein.
Die bevorzugt rotationssymmetrisch angeordneten flügelartigen Strukturen (6) an der Unterseite (1b) der Grundplatte (1) können, vom Symmetriezentrum her betrachtet, radial angeordnet, in Drehrichtung orientiert oder aber von der Drehrichtung weg orientiert sein, so daß sich je nach Stellung eine Saug- oder Pumpwirkung ergibt. Die Anzahl der flügelartigen Strukturen (6) kann frei gewählt werden und hängt wesentlich von der Viskosität der umzuwälzenden Flüssigkeit und der gewünschten Strömungsintensität ab.
Zusätzlich können die flügelartigen Strukturen (6) rechtwinklig zur Grundplatte stehen, hin zur Drehrichtung der Grundplatte (1) oder aber entgegen diese geneigt sein.
Die Grundplatte (1), die Probenhalterungen (2) und die flügelartigen Strukturen (6) können aus polymeren Werkstoffen, Metallen, Keramiken oder auch Glas gefertigt sein. Wesentlich ist, daß sich diese Materialien den geformten Festkörpern (3) und den Komponenten der Flüssigkeit gegenüber weitgehend inert verhalten. Besonders bevorzugt sind organisch schwer bzw. weitgehend unlösliche Polymere, speziell fluorierte Polymere, z. B. Polytetrafluorethylen, Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Copolymere.
Es zeigen die Figuren:
Fig. 1a: Draufsicht eines erfindungsgemäßen Magnetrührers mit Probenhalterfunktion
Fig. 1b: Unteransicht eines erfindungsgemäßen Magnetrührers mit Probenhalterfunktion
Fig. 1c: senkrechter Schnitt entlang A-A durch einen erfindungsgemäßen Magnetrührer mit Probenhalterfunktion und Frontansicht nach Verkippen um -90°
Fig. 2a und 2b: Unteransicht mit erfindungsgemäßen Ausführungen der Rührflügel
Fig. 2c, 2d, 2e: Seitenansichten möglicher Rührflügelstellungen gemäß Fig. 2a
Fig. 3a und 3b: Unteransicht mit anderen erfindungsgemäßen Ausführungen der Rührflügel
Fig. 3c, 3d, 3e: Seitenansichten möglicher Rührflügelstellungen gemäß Fig. 3a
Fig. 4a und 4b: Unteransicht mit anderen erfindungsgemäßen Ausführungen der Rührflügel
Fig. 4c, 4d, 4e: Seitenansichten möglicher Rührflügelstellungen gemäß Fig. 4a
Fig. 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g: senkrechter Schnitt entlang B-B in Fig. 2a und Frontansicht nach Verkippen um 90°, wobei die Rührerflügelstellung gemäß Fig. 2e eingehalten wird; die Probenhalter (2) und Festkörper (3) wurden der Übersichtlichkeit wegen weggelassen.
In den Fig. 1a bis 1c ist eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt. Gemäß Fig. 1a sind die Festkörper (3) in rahmenartigen Halterungen (2) auf der Oberseite der Grundplatte (1a) fixiert. Die Anordnung parallel zur Drehrichtung bewirkt, daß in diesem Fall von den Festkörpern (3) in den Halterungen (2) nur ein minimaler Beitrag zur Erzeugung einer Strömung zwischen Festkörper und Flüssigkeit ausgeht. Die flügelartigen Strukturen (6) sind entlang der vom Symmetriezentrum ausgehenden Radialen an der Unterseite der Grundplatte (1b) angeordnet. (Fig. 1b). Zusätzlich sind diese gegen die Drehrichtung geneigt (Fig. 1c zeigt den gemäß Fig. 2d geneigten Flügel), so daß ein Aufgleiten des Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion auf die Flüssigkeit erfolgt und bei hinreichender Rotationsfrequenz der Magnetrührer in der Flüssigkeit berührungs- und damit verschleißfrei schweben kann. Zum Erreichen dieses Schwebezustandes sind zwischen den Halterungen (2) Bohrungen (5) realisiert, die in diesem Fall senkrecht zur Ebene der Grundplatte (1) stehen (Fig. 1c). Das für den Schwebezustand notwendige Flüssigkeitspolster unter dem Rührer wird dem Wesen nach dadurch erzeugt, daß aufgrund der durch die Drehbewegung erzeugten Strömung Flüssigkeit durch die Bohrungen bei beginnender Steigbewegung hindurchgesaugt werden kann. Der die Drehbewegung erzeugende, in diesem Fall einzige Magnet ist ebenfalls in Fig. 1c dargestellt.
Die Fig. 2a bis 5g behandeln vorteilhafte Ausführungen der flügelartigen Strukturen (6).
Gemäß Fig. 2a und 2b befinden sich diese auf den vom Symmetriezentrum ausgehenden Radialen.
Die Fig. 3a und 3b bzw. 4a und 4b zeigen die flügelartigen Strukturen (6) in Situationen, in denen diese in Drehrichtung bzw. weg von dieser orientiert sind. Diese Orientierung hat einen wesentlichen Einfluß auf die Flüssigkeitsumwälzung. Unter konstanten Randbedingungen wird eine besonders starke Umwälzung durch die in den Fig. 3a und 3b realisierten Anordnungen erreicht. Da die magnetisch übertragbare Kraft gewöhnlich begrenzt ist, kann eine derartige Anordnung in stark viskosen Medien zu weniger befriedigenden Ergebnissen führen. In solchen Fällen kann unter teilweisem Verzicht auf Umwälzung mit Anordnungen gemäß Fig. 4a und 4b dennoch die notwendige Relativbewegung zwischen Festkörper und Flüssigkeit aufrecht erhalten werden. Es gilt allgemein, daß durch die Orientierung der flügelartigen Strukturen (6) eine Anpassung der effektiv wirksam werdenden Flügelfläche an die Flüssigkeitsviskosität erreicht werden kann.
In den Fig. 2c bis 2e, 3c bis 3e und 4c bis 4e ist dargestellt, daß die Intensität der Umwälzung und die Richtung der Strömung stark durch den Anstellwinkel der flügelartigen Strukturen (6) relativ zur Ebene der Grundplatte (1) beeinflußt werden. So ergibt die Kombination von in Drehrichtung orientierten und in Drehrichtung geneigten Flügeln (Fig. 3e) einen starken, aufwärts gerichteten Pumpeffekt durch die Bohrungen (5) hindurch. Bei ebenfalls in Drehrichtung orientierten, aber entgegen der Drehrichtung geneigten Flügeln (6) wird eine ausgeprägte Schwebewirkung erreicht, was mit einem abwärts gerichteten Durchsaugen von Flüssigkeit durch die Bohrungen (5) verbunden ist.
Für stark viskose Flüssigkeiten kann die Konstruktion gemäß Fig. 4d und 4e in Betracht gezogen werden. Bei entgegen der Drehrichtung orientierten und geneigten Flügeln (6) (Fig. 4d) kann mit schwach ausgeprägter Tendenz zum Schweben die Drehbewegung aufrecht erhalten werden. Kompromisse zwischen notwendiger Drehbewegung und Umwälzung stellt die Konstruktion gemäß Fig. 4c und 4e mit nicht bzw. in Drehrichtung geneigten Flügeln (6) dar.
Es ist ebenfalls möglich, das Strömungsbild durch Neigung und Geometrie der Bohrungen zu beeinflussen. Wie in den Fig. 5a bis 5c dargestellt, können die Bohrungen (5) senkrecht (90° Winkel, Fig. 5a) oder unter einem davon abweichenden Winkel relativ zur Ebene der Grundplatte (1) angebracht sein. Es ergibt sich, daß sie dadurch in oder entgegen der Drehrichtung geneigt sind. Zusätzlich kann den Bohrungen durch Konizität eine Düsenwirkung verliehen werden (Fig. 5d und 5e), die wiederum durch Wahl des Neigungswinkels modifizierbar ist (Fig. 5f und 5g).
Es ist bereits erwähnt worden, daß der Winkel zwischen der vom Symmetriezentrum ausgehenden Radialen und den Probenhalterungen (2) mit darin positionierten Festkörpern (3) einen starken Einfluß auf die Umwälzung ausüben kann. Es ist deshalb möglich, in speziellen Fällen auf die flügelartigen Strukturen (6) zu verzichten und die Umwälzung der Flüssigkeit vollständig den Probehalterungen (2) und Festkörpern (3) zu überlassen. Es kann in solchen Fällen bevorzugt sein, auf die Bohrungen (5) zu verzichten.

Claims (16)

1. Magnetrührer für die Behandlung der Oberfläche von Festkörpern, die als Probe innerhalb eines Rührgefäßes mit Flüssigkeit an Probenhalterungen lösbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Probenhalterungen (2) auf der Oberseite (1a) einer Grundplatte (1) des Magnetrührers angeordnet sind, und daß an der Unterseite (1b) der Grundplatte (1) flügelartige Strukturen (6) angeordnet sind, die einen Umwälz- und/oder Pumpeffekt oder Saugeffekt bewirken.
2. Magnetrührer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Grundplatte (1) mindestens ein Magnet (4) zur Erzeugung der Drehbewegung eingelassen ist.
3. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) über mindestens eine Bohrung (5) verfügt, die ein Strömen von Flüssigkeit durch den Magnetrührer ermöglicht.
4. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) eine kreisrunde oder aber am Rand gezackte oder durch bogenförmige Einbuchtungen modifizierte Gestalt unter bevorzugter Wahrung der Rotationssymmetrie aufweist.
5. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der kombinierte Magnetrührer mit Probenhalterfunktion, bezogen auf die Abmessungen des Rührgefäßes, praktisch wandgängig oder aber wandbeabstandet gestaltet ist.
6. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Probenhalter (2) bevorzugt rotationssymmetrisch auf der Grundplattenoberseite (1a) angeordnet sind und vom Symmetriezentrum aus betrachtet radial verlaufen oder aber beliebige Winkel mit der Radialen bilden.
7. Magnetrührer nach einem der Anspruche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Probenhalterungen (2) auf der Grundplattenoberseite (1a) als Schlitze, Mulden, rahmenartige Halterungen oder Cliphalterungen ausgebildet sind.
8. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein oder mehrere Magnete (4) bevorzugt rotationssymmetrisch derart in die Grundplatte (1) eingelassen sind, daß durch ein äußeres Magnetfeld ein Drehmoment um die Rotationsachse erzeugt wird.
9. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die eine oder mehrere Bohrungen (5) bevorzugt rotationssymmetrisch in die Grundplatte (1) eingelassen sind.
10. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Bohrung und/oder periphere Bohrungen in der Grundplatte bevorzugt rotationssymmetrisch angeordnet sind.
11. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß unter bevorzugter Wahrung der Rotationssymmetrie die Bohrungen (5) senkrecht oder aber unter einem Winkel zur Ebene der Grundplatte (1) angebracht sind.
12. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen bevorzugt als Schlitze, Rundbohrungen mit einheitlichem Durchmesser oder aber konisch ausgeführt sind.
13. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die bevorzugt rotationssymmetrisch angeordneten flügelartigen Strukturen (6) an der Unterseite (1b) der Grundplatte (1), vom Symmetriezentrum her betrachtet, radial angeordnet, in Drehrichtung orientiert oder aber von der Drehrichtung weg orientiert sind.
14. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die flügelartigen Strukturen (6) rechtwinklig zur Grundplatte (1) stehen, hin zur Drehrichtung der Grundplatte (1) oder aber entgegen diese geneigt sind.
15. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1), die Probenhalterungen (2) und die flügelartigen Strukturen (6) aus Materialien gefertigt sind, die sich den geformten Festkörpern (3) und den Komponenten der Flüssigkeit gegenüber inert verhalten.
16. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Konstruktionswerkstoffen vorzugsweise um Polymere, Metalle, Keramiken oder Glas, besonders bevorzugt organisch schwer bzw. weitgehend unlösliche Polymere, speziell fluorierte Polymere wie Polytetrafluorethylen und Tetrafluorethylen- Hexafluorpropylen-Copolymere handelt.
DE19813232A 1998-03-26 1998-03-26 Magnetrührer mit Probenhalterfunktion Expired - Fee Related DE19813232C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813232A DE19813232C2 (de) 1998-03-26 1998-03-26 Magnetrührer mit Probenhalterfunktion

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813232A DE19813232C2 (de) 1998-03-26 1998-03-26 Magnetrührer mit Probenhalterfunktion

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19813232A1 DE19813232A1 (de) 1999-11-25
DE19813232C2 true DE19813232C2 (de) 2000-05-04

Family

ID=7862330

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813232A Expired - Fee Related DE19813232C2 (de) 1998-03-26 1998-03-26 Magnetrührer mit Probenhalterfunktion

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19813232C2 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS60119728A (ja) * 1983-11-30 1985-06-27 Matsushita Electric Works Ltd エッチング液撹拌装置
EP0433029A1 (de) * 1989-12-14 1991-06-19 Cell Analysis Systems, Inc. Vorrichtung zur Zellfärbung
DE3838049C2 (de) * 1987-11-09 1992-01-02 Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo, Jp
DE4413463A1 (de) * 1994-04-18 1995-10-19 Helmut Dr Ing Herz Magnet-Rühreinrichtung
DE4232934C2 (de) * 1992-10-01 1996-03-28 Mavag Verfahrenstech Ag Doppel-Impeller zum Rühren von sterilen Flüssigkeiten

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS60119728A (ja) * 1983-11-30 1985-06-27 Matsushita Electric Works Ltd エッチング液撹拌装置
DE3838049C2 (de) * 1987-11-09 1992-01-02 Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo, Jp
EP0433029A1 (de) * 1989-12-14 1991-06-19 Cell Analysis Systems, Inc. Vorrichtung zur Zellfärbung
DE4232934C2 (de) * 1992-10-01 1996-03-28 Mavag Verfahrenstech Ag Doppel-Impeller zum Rühren von sterilen Flüssigkeiten
DE4413463A1 (de) * 1994-04-18 1995-10-19 Helmut Dr Ing Herz Magnet-Rühreinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
DE19813232A1 (de) 1999-11-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69818146T2 (de) Rührschaufelanordnung mit asymmetrisch-konkaven Schaufeln
EP0516921B1 (de) Begasungsrührer
DE69608694T2 (de) Tauchbarer mischrührer
EP1361917B1 (de) Vorrichtung zum mischen und homogenisieren von materialien in einem labortestgefäss mit einem rührelement
DE2432289A1 (de) Maschine zum schneiden, mischen, kneten und emulgieren von lebensmitteln
DE1265137B (de) Ruehrwerk zum Belueften von Fluessigkeiten
DE4413463C2 (de) Magnet-Rühreinrichtung
DE69630820T2 (de) Mischer für viskose fluide
DE3782951T2 (de) Ruehrer.
DE1757113B1 (de) Vorrichtung zum umruehren von fluessigkeit
DE3820271C2 (de)
DE2544204A1 (de) Vorrichtung zum begasen und ruehren von suspensionen und fluessigkeiten
DE19813232A1 (de) Magnetrührer mit Probenhalterfunktion
DE19823839A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mischen und Dispergieren mindestens zweier Phasen
DE4436997A1 (de) Rührvorrichtung zum Mischen und Homogenisieren von Sink- oder Schwimmstoffen und Wasser
EP3482821A1 (de) Rührorgan und rührwerk
JP4766905B2 (ja) パドル翼及び該パドル翼を備える攪拌装置
DE69128578T2 (de) Vorrichtung zum Rühren und Mischen einer Flüssigkeit
JPH09173810A (ja) 攪拌具、攪拌装置、および攪拌方法
DE19504033A1 (de) Flügelscheibe für Rührwellen
DE4330207A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Belüften und Durchmischen von Flüssigkeit in einem Becken
DE3718191A1 (de) Belueftungseinrichtung fuer ruehrgeraete
EP0657206B1 (de) Spiralwirbelvorrichtung
DE10123812A1 (de) Maischegefäss
JPS5924342Y2 (ja) 撹拌羽根

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8122 Nonbinding interest in granting licences declared
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee