DE19813232C2 - Magnetrührer mit Probenhalterfunktion - Google Patents
Magnetrührer mit ProbenhalterfunktionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Magnetrührer nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Um effiziente Reaktionen an definierten Festkörperoberflächen durchzuführen oder solche
Oberflächen zu reinigen ist es notwendig, die Festkörper sicher in der Flüssigkeit zu halten
und gleichzeitig die Flüssigkeit in eine intensive, regulierbare Strömung und/oder
Turbulenz zu versetzen.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, die während des Ätzens von Halbleiteroberflächen
auftretenden Gasblasen durch simultane Betätigung z. B. eines im Ätzbad befindlichen
Magnetrührers abzulösen. Hierzu wird ein Probenhalter derart konstruiert, daß die
Halbleiterplättchen vom Boden des Ätzbades beabstandet gehalten werden und sich
darunter der Rührer drehen kann (JP 60-119728).
Es ist weiterhin bekannt, Flüssigproben für Photometer zu rühren, indem separat
voneinander Magnete enthaltende Flüssigproben und eine Magnete tragende Platte
gedreht werden. An den Schnittpunkten der Kreisbahnen erfolgt unter dem Einfluß der
Plattenmagnete eine Bewegung der Magnete in den Photometerproben (DE 38 38 049 C2).
Weiterhin ist bekannt, durch einen Doppel-Impeller eine gerichtete Strömung und
entsprechend effektive Umwälzung von Flüssigkeiten zu erreichen (DE 42 32 934 C2).
Nachteilig an den genannten Lösungen ist, daß eine Trennung von Rühr- und
Probenhaltefunktion erfolgt bzw. keine Haltefunktion vorgesehen ist. Ein kompakter
Aufbau bei gleichzeitig effizienter Relativbewegung zwischen Flüssigkeit und,
Festkörperprobe kann auf diese Weise nicht erreicht werden.
Es ist demnach Aufgabe der Erfindung, einen Magnetrührer mit Probenhalterfunktion zur
Verfügung zu stellen, der durch Integration von Vorrichtungen zur Umwälzung der
Flüssigkeit in einen Probenhalter eine kompakte Bauweise und die erwünschten
Funktionen der effektiven Durchmischung, der intensiven Anströmung der
Probenoberflächen und der Probenhalterung in einem Element vereinigt und somit die
genannten Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Magnetrührer mit integrierter
Probenhalterfunktion zur Verfügung gestellt wird, der die in Anspruch 1 genannten
Merkmale aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion sind
in den nicht selbständigen Ansprüchen dargelegt.
Dem Aufbau des erfindungsgemäßen Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion
liegt der Gedanke zugrunde, die Rührfunktion und die Probenhalterfunktion in einem
Funktionsteil zu vereinen. Hierdurch wird einerseits ein kompakter Aufbau möglich und
andererseits die Drehbewegung des Rührers direkt für die Erzeugung der Relativbewegung
zwischen Flüssigkeit und Festkörperprobe sowie die intensive Durchmischung der
Flüssigkeit genutzt.
Der Magnetrührer mit Probenhalterfunktion besteht aus einer bevorzugt
rotationssymmetrischen Grundplatte (1), auf deren Oberseite (1a) Probenhalterungen (2)
zur Aufnahme von geformten Festkörpern (3) fixiert sind. In die Grundplatte (1) ist
mindestens ein Magnet (4) zur Erzeugung der Drehbewegung eingelassen. Zusätzlich
verfügt die Grundplatte (1) über mindestens eine Bohrung (5), die ein Strömen der
Flüssigkeit durch den Magnetrührer ermöglicht. An der Unterseite (1b) der Grundplatte (1)
sind flügelartige Strukturen (6) vorgesehen, die einen Umwälz- und/oder Pumpeffekt
bewirken.
Gemäß einer speziellen Ausführungsform weist die Grundplatte (1) eine kreisrunde oder
aber am Rand gezackte oder durch bogenförmige Einbuchtungen modifizierte Gestalt auf,
wobei bevorzugt die Rotationssymmetrie gewahrt bleibt. Je nach Anwendungsfall kann die
Abmessung des Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion bezogen auf das
Rührgefäß praktisch wandgängig oder aber wandbeabstandet gestaltet sein.
Die Probenhalter (2) sind bevorzugt rotationssymmetrisch auf der Grundplattenoberseite
(1a) angeordnet. Sie können, vom Symmetriezentrum aus betrachtet, radial verlaufen, oder
aber beliebige Winkel mit der Radialen bilden. Der Winkel, unter dem die Probenhalter (2)
zur Radialen stehen hat wesentlichen Einfluß auf die Turbulenz der Strömung an der
Probenoberfläche. Bei den Probenhalterungen (2) kann es sich um Schlitze oder Mulden in
der Grundplattenoberseite (1a) handeln. Es ist aber auch möglich, Halterahmen oder
Cliphalterungen zu verwenden. Die Art der Halterung (2) wird wesentlich von der Form
der Probe (3) und der erwarteten Turbulenz der Strömung bestimmt.
Es ist weiterhin bevorzugt, daß der mindestens eine Magnet (4) rotationssymmetrisch in
die Grundplatte (1) eingelassen ist.
Weiterhin ist mindestens eine Bohrung (5) in die Grundplatte (1) eingelassen, wobei diese
mindestens eine Bohrung bevorzugt rotationssymmetrisch angebracht ist. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung kann es bevorzugt sein, eine zentrale Bohrung und/oder
periphere Bohrungen anzuordnen. Unter bevorzugter Wahrung der Rotationssymmetrie
können die Bohrungen (5) senkrecht oder aber unter einem Winkel zur Ebene der
Grundplatte (1) angebracht sein. Die Bohrungen können vorzugsweise als Schlitze oder
Rundbohrungen mit einheitlichem Durchmesser oder aber konisch ausgeführt sein.
Die bevorzugt rotationssymmetrisch angeordneten flügelartigen Strukturen (6) an der
Unterseite (1b) der Grundplatte (1) können, vom Symmetriezentrum her betrachtet, radial
angeordnet, in Drehrichtung orientiert oder aber von der Drehrichtung weg orientiert sein,
so daß sich je nach Stellung eine Saug- oder Pumpwirkung ergibt. Die Anzahl der
flügelartigen Strukturen (6) kann frei gewählt werden und hängt wesentlich von der
Viskosität der umzuwälzenden Flüssigkeit und der gewünschten Strömungsintensität ab.
Zusätzlich können die flügelartigen Strukturen (6) rechtwinklig zur Grundplatte stehen, hin
zur Drehrichtung der Grundplatte (1) oder aber entgegen diese geneigt sein.
Die Grundplatte (1), die Probenhalterungen (2) und die flügelartigen Strukturen (6) können
aus polymeren Werkstoffen, Metallen, Keramiken oder auch Glas gefertigt sein.
Wesentlich ist, daß sich diese Materialien den geformten Festkörpern (3) und den
Komponenten der Flüssigkeit gegenüber weitgehend inert verhalten. Besonders bevorzugt
sind organisch schwer bzw. weitgehend unlösliche Polymere, speziell fluorierte Polymere,
z. B. Polytetrafluorethylen, Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Copolymere.
Es zeigen die Figuren:
Fig. 1a: Draufsicht eines erfindungsgemäßen Magnetrührers mit Probenhalterfunktion
Fig. 1b: Unteransicht eines erfindungsgemäßen Magnetrührers mit Probenhalterfunktion
Fig. 1c: senkrechter Schnitt entlang A-A durch einen erfindungsgemäßen Magnetrührer
mit Probenhalterfunktion und Frontansicht nach Verkippen um -90°
Fig. 2a und 2b: Unteransicht mit erfindungsgemäßen Ausführungen der Rührflügel
Fig. 2c, 2d, 2e: Seitenansichten möglicher Rührflügelstellungen gemäß Fig. 2a
Fig. 3a und 3b: Unteransicht mit anderen erfindungsgemäßen Ausführungen der
Rührflügel
Fig. 3c, 3d, 3e: Seitenansichten möglicher Rührflügelstellungen gemäß Fig. 3a
Fig. 4a und 4b: Unteransicht mit anderen erfindungsgemäßen Ausführungen der
Rührflügel
Fig. 4c, 4d, 4e: Seitenansichten möglicher Rührflügelstellungen gemäß Fig. 4a
Fig. 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g: senkrechter Schnitt entlang B-B in Fig. 2a und
Frontansicht nach Verkippen um 90°, wobei die Rührerflügelstellung gemäß Fig. 2e
eingehalten wird; die Probenhalter (2) und Festkörper (3) wurden der Übersichtlichkeit
wegen weggelassen.
In den Fig. 1a bis 1c ist eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt.
Gemäß Fig. 1a sind die Festkörper (3) in rahmenartigen Halterungen (2) auf der Oberseite
der Grundplatte (1a) fixiert. Die Anordnung parallel zur Drehrichtung bewirkt, daß in
diesem Fall von den Festkörpern (3) in den Halterungen (2) nur ein minimaler Beitrag zur
Erzeugung einer Strömung zwischen Festkörper und Flüssigkeit ausgeht. Die flügelartigen
Strukturen (6) sind entlang der vom Symmetriezentrum ausgehenden Radialen an der
Unterseite der Grundplatte (1b) angeordnet. (Fig. 1b). Zusätzlich sind diese gegen die
Drehrichtung geneigt (Fig. 1c zeigt den gemäß Fig. 2d geneigten Flügel), so daß ein
Aufgleiten des Magnetrührers mit integrierter Probenhalterfunktion auf die Flüssigkeit
erfolgt und bei hinreichender Rotationsfrequenz der Magnetrührer in der Flüssigkeit
berührungs- und damit verschleißfrei schweben kann. Zum Erreichen dieses
Schwebezustandes sind zwischen den Halterungen (2) Bohrungen (5) realisiert, die in
diesem Fall senkrecht zur Ebene der Grundplatte (1) stehen (Fig. 1c). Das für den
Schwebezustand notwendige Flüssigkeitspolster unter dem Rührer wird dem Wesen nach
dadurch erzeugt, daß aufgrund der durch die Drehbewegung erzeugten Strömung
Flüssigkeit durch die Bohrungen bei beginnender Steigbewegung hindurchgesaugt werden
kann. Der die Drehbewegung erzeugende, in diesem Fall einzige Magnet ist ebenfalls in
Fig. 1c dargestellt.
Die Fig. 2a bis 5g behandeln vorteilhafte Ausführungen der flügelartigen Strukturen
(6).
Gemäß Fig. 2a und 2b befinden sich diese auf den vom Symmetriezentrum
ausgehenden Radialen.
Die Fig. 3a und 3b bzw. 4a und 4b zeigen die flügelartigen Strukturen (6) in
Situationen, in denen diese in Drehrichtung bzw. weg von dieser orientiert sind. Diese
Orientierung hat einen wesentlichen Einfluß auf die Flüssigkeitsumwälzung. Unter
konstanten Randbedingungen wird eine besonders starke Umwälzung durch die in den
Fig. 3a und 3b realisierten Anordnungen erreicht. Da die magnetisch übertragbare Kraft
gewöhnlich begrenzt ist, kann eine derartige Anordnung in stark viskosen Medien zu
weniger befriedigenden Ergebnissen führen. In solchen Fällen kann unter teilweisem
Verzicht auf Umwälzung mit Anordnungen gemäß Fig. 4a und 4b dennoch die
notwendige Relativbewegung zwischen Festkörper und Flüssigkeit aufrecht erhalten
werden. Es gilt allgemein, daß durch die Orientierung der flügelartigen Strukturen (6) eine
Anpassung der effektiv wirksam werdenden Flügelfläche an die Flüssigkeitsviskosität
erreicht werden kann.
In den Fig. 2c bis 2e, 3c bis 3e und 4c bis 4e ist dargestellt, daß die Intensität der
Umwälzung und die Richtung der Strömung stark durch den Anstellwinkel der
flügelartigen Strukturen (6) relativ zur Ebene der Grundplatte (1) beeinflußt werden.
So ergibt die Kombination von in Drehrichtung orientierten und in Drehrichtung geneigten
Flügeln (Fig. 3e) einen starken, aufwärts gerichteten Pumpeffekt durch die Bohrungen (5)
hindurch. Bei ebenfalls in Drehrichtung orientierten, aber entgegen der Drehrichtung
geneigten Flügeln (6) wird eine ausgeprägte Schwebewirkung erreicht, was mit einem
abwärts gerichteten Durchsaugen von Flüssigkeit durch die Bohrungen (5) verbunden ist.
Für stark viskose Flüssigkeiten kann die Konstruktion gemäß Fig. 4d und 4e in
Betracht gezogen werden. Bei entgegen der Drehrichtung orientierten und geneigten
Flügeln (6) (Fig. 4d) kann mit schwach ausgeprägter Tendenz zum Schweben die
Drehbewegung aufrecht erhalten werden. Kompromisse zwischen notwendiger
Drehbewegung und Umwälzung stellt die Konstruktion gemäß Fig. 4c und 4e mit nicht
bzw. in Drehrichtung geneigten Flügeln (6) dar.
Es ist ebenfalls möglich, das Strömungsbild durch Neigung und Geometrie der Bohrungen
zu beeinflussen. Wie in den Fig. 5a bis 5c dargestellt, können die Bohrungen (5)
senkrecht (90° Winkel, Fig. 5a) oder unter einem davon abweichenden Winkel relativ zur
Ebene der Grundplatte (1) angebracht sein. Es ergibt sich, daß sie dadurch in oder entgegen
der Drehrichtung geneigt sind. Zusätzlich kann den Bohrungen durch Konizität eine
Düsenwirkung verliehen werden (Fig. 5d und 5e), die wiederum durch Wahl des
Neigungswinkels modifizierbar ist (Fig. 5f und 5g).
Es ist bereits erwähnt worden, daß der Winkel zwischen der vom Symmetriezentrum
ausgehenden Radialen und den Probenhalterungen (2) mit darin positionierten Festkörpern
(3) einen starken Einfluß auf die Umwälzung ausüben kann. Es ist deshalb möglich, in
speziellen Fällen auf die flügelartigen Strukturen (6) zu verzichten und die Umwälzung der
Flüssigkeit vollständig den Probehalterungen (2) und Festkörpern (3) zu überlassen. Es
kann in solchen Fällen bevorzugt sein, auf die Bohrungen (5) zu verzichten.
Claims (16)
1. Magnetrührer für die Behandlung der Oberfläche von Festkörpern, die als Probe
innerhalb eines Rührgefäßes mit Flüssigkeit an Probenhalterungen lösbar befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Probenhalterungen (2) auf der Oberseite (1a) einer
Grundplatte (1) des Magnetrührers angeordnet sind, und daß an der Unterseite (1b) der
Grundplatte (1) flügelartige Strukturen (6) angeordnet sind, die einen Umwälz- und/oder
Pumpeffekt oder Saugeffekt bewirken.
2. Magnetrührer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Grundplatte (1)
mindestens ein Magnet (4) zur Erzeugung der Drehbewegung eingelassen ist.
3. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1) über mindestens eine Bohrung (5) verfügt, die ein Strömen von Flüssigkeit
durch den Magnetrührer ermöglicht.
4. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1) eine kreisrunde oder aber am Rand gezackte oder durch bogenförmige
Einbuchtungen modifizierte Gestalt unter bevorzugter Wahrung der Rotationssymmetrie
aufweist.
5. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der
kombinierte Magnetrührer mit Probenhalterfunktion, bezogen auf die Abmessungen des
Rührgefäßes, praktisch wandgängig oder aber wandbeabstandet gestaltet ist.
6. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Probenhalter (2) bevorzugt rotationssymmetrisch auf der Grundplattenoberseite (1a)
angeordnet sind und vom Symmetriezentrum aus betrachtet radial verlaufen oder aber
beliebige Winkel mit der Radialen bilden.
7. Magnetrührer nach einem der Anspruche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Probenhalterungen (2) auf der Grundplattenoberseite (1a) als Schlitze, Mulden,
rahmenartige Halterungen oder Cliphalterungen ausgebildet sind.
8. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein oder mehrere Magnete (4) bevorzugt rotationssymmetrisch derart in die Grundplatte (1)
eingelassen sind, daß durch ein äußeres Magnetfeld ein Drehmoment um die
Rotationsachse erzeugt wird.
9. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
oder mehrere Bohrungen (5) bevorzugt rotationssymmetrisch in die Grundplatte (1)
eingelassen sind.
10. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
zentrale Bohrung und/oder periphere Bohrungen in der Grundplatte bevorzugt
rotationssymmetrisch angeordnet sind.
11. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß unter
bevorzugter Wahrung der Rotationssymmetrie die Bohrungen (5) senkrecht oder aber unter
einem Winkel zur Ebene der Grundplatte (1) angebracht sind.
12. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bohrungen bevorzugt als Schlitze, Rundbohrungen mit einheitlichem Durchmesser oder
aber konisch ausgeführt sind.
13. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die
bevorzugt rotationssymmetrisch angeordneten flügelartigen Strukturen (6) an der
Unterseite (1b) der Grundplatte (1), vom Symmetriezentrum her betrachtet, radial
angeordnet, in Drehrichtung orientiert oder aber von der Drehrichtung weg orientiert sind.
14. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die
flügelartigen Strukturen (6) rechtwinklig zur Grundplatte (1) stehen, hin zur Drehrichtung
der Grundplatte (1) oder aber entgegen diese geneigt sind.
15. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Grundplatte (1), die Probenhalterungen (2) und die flügelartigen Strukturen (6) aus
Materialien gefertigt sind, die sich den geformten Festkörpern (3) und den Komponenten
der Flüssigkeit gegenüber inert verhalten.
16. Magnetrührer nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß es sich
bei den Konstruktionswerkstoffen vorzugsweise um Polymere, Metalle, Keramiken oder
Glas, besonders bevorzugt organisch schwer bzw. weitgehend unlösliche Polymere,
speziell fluorierte Polymere wie Polytetrafluorethylen und Tetrafluorethylen-
Hexafluorpropylen-Copolymere handelt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813232A DE19813232C2 (de) | 1998-03-26 | 1998-03-26 | Magnetrührer mit Probenhalterfunktion |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813232A DE19813232C2 (de) | 1998-03-26 | 1998-03-26 | Magnetrührer mit Probenhalterfunktion |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19813232A1 DE19813232A1 (de) | 1999-11-25 |
| DE19813232C2 true DE19813232C2 (de) | 2000-05-04 |
Family
ID=7862330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813232A Expired - Fee Related DE19813232C2 (de) | 1998-03-26 | 1998-03-26 | Magnetrührer mit Probenhalterfunktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19813232C2 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS60119728A (ja) * | 1983-11-30 | 1985-06-27 | Matsushita Electric Works Ltd | エッチング液撹拌装置 |
| EP0433029A1 (de) * | 1989-12-14 | 1991-06-19 | Cell Analysis Systems, Inc. | Vorrichtung zur Zellfärbung |
| DE3838049C2 (de) * | 1987-11-09 | 1992-01-02 | Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE4413463A1 (de) * | 1994-04-18 | 1995-10-19 | Helmut Dr Ing Herz | Magnet-Rühreinrichtung |
| DE4232934C2 (de) * | 1992-10-01 | 1996-03-28 | Mavag Verfahrenstech Ag | Doppel-Impeller zum Rühren von sterilen Flüssigkeiten |
-
1998
- 1998-03-26 DE DE19813232A patent/DE19813232C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19813232A1 (de) | 1999-11-25 |
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