DE1974635U - Ruehrwerk in einem zylindrischen duennschictverdampferkoerper. - Google Patents

Ruehrwerk in einem zylindrischen duennschictverdampferkoerper.

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DE1974635U DE1962F0022971 DEF0022971U DE1974635U DE 1974635 U DE1974635 U DE 1974635U DE 1962F0022971 DE1962F0022971 DE 1962F0022971 DE F0022971 U DEF0022971 U DE F0022971U DE 1974635 U DE1974635 U DE 1974635U
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Description

P.A. 6
FARBENFABRIKEN BAYER AG LE VE R KU S E N - Beyerwerk
8. November 1962
ίΑΤΕΝΤ-AlTEILUNG
Rührwerk in einem zylindrischen Dünnschichtverdampferkörper
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Rührwerk in einem zylindrischen, vorzugsweise aus durchsichtigem Material bestehenden Dünnschichtverdampferkörper mit an der VÖLle angeordneten Wischerblättern und hat den Zweck, ohne komplizierte Mechanismen eine gleichmäßige und dichte Anlage der Wischerblattkanten an der beheizten Wand des Verdampferkörpers zur gleichmäßigen Verteilung der Flüssigkeit und zur Vermeidung von Ankrustungen zu erreichen.
Zu diesem Zweck ist das Rührwerk derart ausgebildet, daß die Welle erfindungsgemäß mit im Abstand voneinander angeordneten Rohrstücken versehen ist, deren Achsen senkrecht zur Wellenachse liegen und deren Enden mit Schlitzen versehen sind, in denen die Wischerblätter hochkant und lose geführt sind, sodaß sie unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft an der Zylinderwand des Verdampferkörpers schleifen.
Le A 7717
-Z-
Ein derartiges Rührwerk erweist sich als besonders vorteilhaft in einem aus Glas bestehenden, für Laborzwecke dienenden Verdampfer, wenn Welle, Rohrstücke und Wischerblätter aus Glas bestehen. Da die Wischerblätter aUs Glas gegen den Verdampferkörper aus Glas laufen, fällt der bisher störende Metallabrieb fort.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Gesamtansicht der als Laborverdampfer ausgeführten Vorrichtung, Fig. 2 im vergrößerten Maßstab die Rührwerkswelle mit den Wischerblattbefestigungen und Fig. 5 einen Querschnitt in Richtung a - b durch die Vorrichtung.
Die Verdampferfläche wird von einem genau kalibrierten Glasrohr 1 gebildet, das mit einem Heizmantel 2 versehen ist, der unten und oben an das Rohr 1 angeschmolzen ist. Mit einem Schliffkonus J5 ist eine vakuumdichte, magnetische Kupplung mit innerem Magneten 4 aufgesetzt. Mit 19 ist der Vakuumanschluß bezeichnet. Der äußere Magnet 5 wird auf der Welle 6 des (nicht dargestellten) Antriebmotors befestigt. Der inrere Magnet 4 treibt die Rührwerkswelle 7 an» die oben im Lager 8 und unten im Spitzenlager 9 geführt ist, das mittels der Stege an der Innenfläche des Rohres 1 angeschmolzen ist. Am unteren Ende des gläsernen Verdampferrohres 1 ist ein Stutzen 10 für den Ablauf des Produktes angeschmolzen.Das Rohprodukt gelangt
Le A 7717
durch die Zulaufleitung und Vorheizschlange 12 in den Verdampfer. Durch das Brüdenrohr 13 gelangt das Destillat in einen (nicht dargestellten) Kondensator. Die Heizflüssigkeit wird durch den Stutzen 15 zu- und durch den Stutzen abgeführt.
Wie in Fig. 2 verdeutlicht, besteht die RUhrwerkswelle 7 aus einer Reihe gleichachsig angeordneter Glasstäbe 7a, b, c, d, e, zwischen denen Glasrohrstücke i6a, b und c festgeschmolzen sind, deren Achsen quer zur Achse der Welle 7 liegen. Die Glasrohrstücke i6a und c sind an ihren Enden jeweils mit Schlitzen 17 versehen, in denen als Wischerblätter dienende Flachglasstäbe 18 hochkant und lose eingesetzt sind, wie aus den Fig. 1 und J5 zu entnehmen ist. Das unterste Glasrohrstück i6a ist nur an seiner Oberseite und das oberste Glasrohrstück "T6c nur an seiner Unterseite geschlitzt, sodaß die Flachglasstäbe 18 bei i6a und i6c senkrecht zur Bewegungsrichtung gehalten sind. Bei Drehung der Welle bewegen sich die in den Schlitz 17 lose geführten Flachglasstäbe 18 unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft nach außen, sodaß sie mit ihren Längskanten auf der an der Innenwand des geheizten Verdampferrohres herablaufenden Flüssigkeitsschicht schleifen und diese auf der Innenfläche des Rohres gleichmäßig verteilen. Die Enden von zwei gegenüber angeordneten Flachglastäben 18 sind versetzt, sodaß keine ungewischte Zone entsteht.
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Welle und Halterung für die Flachglasstäbe können auch aus Metall bestehen, da. in diesem Falle ebenfalls nur Glaswischer gegen Verdampferrohr aus Glas laufen und daher kein Metallabrieb auftreten kann.

Claims (1)

  1. F 22 971/12e Gbm 10. 8. I967
    FB/Q - Le A 7717
    Schutzanspruoh;
    Rührwerk in einem zylindrischen, aus durchsichtigem Material, wie z.B. Glas bestehenden Dünnschichtverdampferkörper, bestehend aus einer Achse mit etagenweise daran angeordneten Tragarmen, an deren Enden achsparallel verlaufende Wischerblätter angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse aus Glas besteht und die Tragarme als aus Glas bestehende Rohrstücke ausgebildet sind, die an ihren Enden mit achsradialen Einschnitten versehen sind, in die aus Glas bestehende Wischerblätter eingesetzt sind.
    Hinwetc Diese Unterlage 4ie*JneluUIRJ" und Schufzanspr.) IsI- die zuletzt eingereichte; sie weicht von der Wort fassung der ursprünglich eingereichten Unterlagen ab. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung ist nfc'W 'geprüft. Die uriprftnglioh eingereichten Unterlagen befinden sich In den Amtsakten. Sie könrwft }eB*Ai,ii ο·-■■*; Nachwtls- etnes rechtlichen Interesses gebührenfrei eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon4 ouch fotuk,;i.i> o&r FiIm-Mgattve zu den üblichen Preisen geliefert. Deutsches Patentamt, Gebrauchsmusterstelle,
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