DE19710976A1 - Flügelzellenpumpe insbesondere Lenkhilfepumpe mit veränderbarem Saugraumvolumen - Google Patents
Flügelzellenpumpe insbesondere Lenkhilfepumpe mit veränderbarem SaugraumvolumenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flügelzellenpumpe insbesondere für die Hilfs
krafterzeugung in einem Kraftfahrzeug, wie Lenkhilfepumpe oder dgl., deren
durch einen Gehäuse-Innenring gebildetes Saugraumvolumen in Abhängig
keit vom Förderdruck derart veränderbar ist, daß sich bei niedriger Pumpen
drehzahl eine maximale Fördermenge und bei hoher Pumpendrehzahl eine
geringe Fördermenge ergibt. Eine derartige Flügelzellenpumpe, die anson
sten wie üblich aufgebaut sein kann, d. h. einen Rotor mit darin in radialer
Richtung beweglich angeordneten Flügeln aufweist, welche mit ihren freien
Enden am Gehäuse-Innenring anliegen und Saugräume und Druckräume
bilden, ist aus der DE-OS 22 36 748 bekannt.
In Kraftfahrzeugen, auch Personenkraftwagen, kommen Hilfskraft
systeme für unterschiedliche Zwecke zum Einsatz, bspw. auch für die
Lenkhilfe, wobei ein im Lenkgetriebe vorgesehener Hydromotor von einer
als Flügelzellenpumpe ausgebildeten Lenkhilfepumpe mit einem unter Druck
stehenden Volumenstrom eines Hydraulikmediums versorgt wird.
Bislang kommen zur Hilfskrafterzeugung in einem Kraftfahrzeug einfache
Flügelzellenpumpen zum Einsatz, deren Saugraumvolumen nicht veränder
bar ist. So besitzen beispielsweise übliche Lenkhilfepumpen für Personen
kraftwagen einen fest dimensionierten, konstant gleichbleibenden Saug
raum, was zur Folge hat, daß sich die Fördermenge (von Hydraulikmedium)
der Flügelzellenpumpe proportional zur Pumpendrehzahl verhält. Üblicher
weise wird die Lenkhilfepumpe oder Flügelzellenpumpe vom das Kraftfahr
zeug antreibenden Verbrennungsmotor angetrieben, wobei sich bei einer
Lenkhilfepumpe eines üblichen Personenkraftwagens in der Leerlaufdreh
zahl dieses Verbrennungsmotors ein Fördervolumen von ca. 10 l/min bei
einer aufgenommenen Pumpenleistung von ca. 150 W ergibt. Bei einer Ver
brennungsmotor-Drehzahl von 6000 Umdrehungen/min ergibt sich ein För
dervolumen von ca. 60 l/min, welches mit Hilfe eines Volumenbegrenzungs
ventils auf ca. 7 l/min abgeregelt wird, da bei derart hohen Verbrennungsmo
tor-Drehzahlen und demzufolge hohen Fahrgeschwindigkeiten des Perso
nenkraftwagens grundsätzlich eine geringere Hilfskraftunterstützung
(beispielsweise zum Lenken) benötigt wird, als bei Leerlauf bzw. bei niedri
gen Fahrgeschwindigkeiten des Personenkraftwagens. Bei der Verbren
nungsmotor-Drehzahl von 6000 Umdrehungen/min beträgt die Leistungsauf
nahme einer üblichen Lenkhilfepumpe ca. 1500 W. Dabei gelten die Bei
spielswerte für die Leistungsaufnahme der Lenkhilfepumpe ohne Lenkungs
betätigung, wobei sich ein Förderdruck von ca. 5 bar einstellt.
Üblicherweise erfolgt die Auslegung der Lenkhilfepumpe im Hinblick auf die
Leerlaufdrehzahl des Verbrennungsmotors, weil hier für das Parkieren des
Fahrzeuges die größte Leistung, d. h. der größte Förderdruck und somit
auch die größte Fördermenge erforderlich ist. Bei höherer Verbrennungsmo
tor-Drehzahl und somit einer höheren Fahrgeschwindigkeit des Kraftfahr
zeuges/Personenkraftwagens wird - wie bereits erwähnt - ein geringerer För
derdruck bzw. eine geringere Fördermenge benötigt, da hier nur eine gerin
gere Lenkkraftunterstützung erwünscht wird. Über das besagte Volu
menbegrenzungsventil wird somit die dem Lenkgetriebe-Hydromotor zur
Verfügung gestellte Hydraulikmenge reduziert. Da die Lenkhilfepumpe je
doch weiterhin die volle Hydraulikmenge fördert, wird aufgrund des Volu
menbegrenzungsventiles hierbei relativ viel Verlustleistung erzeugt, welche
in Form von Wärme abgegeben wird. Wegen dieser Wärmeabgabe kann es
sogar erforderlich sein, das Hydraulikmedium (Öl) der Lenkhilfepumpe bzw.
Flügelzellenpumpe zu kühlen.
Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die eben erläuterte
Verlustleistungsaufnahme beispielsweise einer Lenkhilfepumpe bzw. allge
mein einer Flügelzellenpumpe für die Hilfskrafterzeugung in einem Kraftfahr
zeug bei höheren Pumpendrehzahlen bzw. höheren Drehzahlen des die
Pumpe antreibenden Verbrennungsmotors zu verringern. Zur Lösung dieser
Aufgabe kann als Lenkhilfepumpe bzw. allgemein zur Hilfskrafterzeugung
eine aus der oben genannten DE-OS 22 36 748 bekannte Flügelzellenpum
pe zum Einsatz kommen, deren Saugraumvolumen in Abhängigkeit vom
Pumpen-Förderdruck derart veränderbar ist, daß sich bei niedriger Pumpen
drehzahl eine maximale Fördermenge und bei hoher Pumpendrehzahl eine
geringe Fördermenge ergibt.
Da diese bekannte Flügelzellenpumpe aufgrund der speziellen Formgebung
des Gehäuse-Innenringes jedoch relativ aufwendig ist, ist es eine weitere
Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine demgegenüber deutlich verein
fachte Flügelzellenpumpe mit veränderbarem Saugraumvolumen aufzuzei
gen.
Die Lösung dieser Aufgaben ist somit dadurch gekennzeichnet, daß die Flü
gel der Flügelzellenpumpe mit ihren freien Enden an einem im Pumpenge
häuse vorgesehenen, den Gehäuse-Innenring bildenden Band anliegen,
dessen Länge so veränderbar ist, daß der Umfang des Gehäuse-Innenrin
ges veränderbar ist. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind Inhalt der
Unteransprüche.
Näher erläutert wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungs
beispieles, wobei Fig. 1 einen Prinzipschnitt durch eine erfindungsgemäße
Flügelzellenpumpe zeigt, während in den Fig. 2a, 2b zwei mögliche
Ausführungsformen für einen Gehäuse-Innenring dieser erfindungsgemäßen
Flügelzellenpumpe dargestellt sind.
Mit der Bezugsziffer 1 ist das nur ausschnittweise dargestellte Pumpenge
häuse bezeichnet, in welchem ein an sich üblicher Rotor 2, der mit radial
verschiebbar angeordneten Flügeln 3 versehen ist, drehbar gelagert ist. Die
freien Enden der Flügel 3 liegen dabei an einem sogenannten Gehäuse-In
nenring 4 an, wobei beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel durch die
Flügel 3 im Zusammenwirken mit dem Gehäuse-Innenring 4 jeweils zwei
einander gegenüber liegende Saugräume 5 sowie Druckräume 6 gebildet
werden. Jeder Saugraum 5 weist wie üblich einen nicht gezeigten, sich in
Blickrichtung erstreckenden Ansaugstutzen auf, über welchen ein Hydraulik
medium angesaugt werden kann, während im Bereich der Druckräume 6
jeweils ein Druckstutzen 7 vorgesehen ist, über welchen das komprimierte
Hydraulikmedium aus der Flügelzellenpumpe abfließen kann.
Bei der vorliegenden Prinzipskizze ist nur der Druckstutzen 7 des oberen
Druckraumes 6 lediglich prinzipiell dargestellt, üblicherweise erstrecken sich
nämlich auch die Druckstutzen einer Flügelzellenpumpe in Blickrichtung
gemäß Fig. 1.
Bei der erfindungsgemäßen Flügelzellenpumpe wird der bereits erwähnte
Gehäuse-Innenring 4, an welchem die Flügel 3 mit ihrem freien Ende anlie
gen, durch ein insbesondere als dünnes gehärtetes Stahlband ausgebilde
tes Band 8 gebildet, welches zumindest im Hochdruckbereich, d. h. im Be
reich der Druckräume 6 an der Innenwand 9 eines bei Flügelzellen an sich
üblichen, im wesentlichen ellipsenförmigen Pumpenringes 19 anliegt, wel
cher seinerseits innerhalb des Pumpengehäuses 1 angeordnet ist.
Die Länge des Bandes 8 ist, wie noch näher erläutert wird, veränderbar.
Wird die Länge dieses einen im wesentlichen geschlossenen Ring, nämlich
den Gehäuse-Innenring 4, bildenden Bandes 8 verändert, so verändert sich
hierdurch zwangsläufig der Umfang des Gehäuse-Innenringes 4. Eine der
artige Umfangsveränderung des Gehäuse-Innenringes 4 hat aber zur Folge,
daß jeder Saugraum 5 in seinem Volumen veränderbar ist. Wird nämlich der
Umfang des Gehäuse-Innenringes 4 verringert, so geht hiermit eine Verrin
gerung des Saugraumvolumens einher, während eine Vergrößerung des
Gehäuse-Innenring-Umfanges eine Vergrößerung des Saugraumvolumens
zur Folge hat. Mit einer Veränderung des Saugraum-Volumens ergibt sich
jedoch die gewünschte Veränderung der Pumpen-Fördermenge.
Wie ersichtlich und bereits erwähnt, liegt das Band 8 im Bereich der Druck
räume 6 an der Innenwand 9 des Pumpenringes 19 an, während im Bereich
der Saugräume 5 auf das Band 8 in radialer Richtung von außen kommend
jeweils ein Verstellkolben 10 einwirkt. Nun ist das Band 8 im druckarmen
Bereich, d. h. beispielsweise in der Nähe zumindest eines Saugraumes 5
geteilt ausgebildet, wobei die beiden Endabschnitte 8a, 8b des Bandes 8
zumindest im wesentlichen ineinander geführt sind. Zwei mögliche Ausfüh
rungsbeispiele für diese Ausbildung des Bandes 8 in dessen Teilungsbe
reich zeigen die Fig. 2a, 2b, in welchen jeweils eine Teilaufsicht auf das
abgewickelte Band 8 dargestellt ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2a weist der erste Endabschnitt 8a
des den Gehäuse-Innenring 4 bildenden Bandes 8 mehrere stegförmige Na
sen 11 auf, die in entsprechend geformte Aussparungen 12 im anderen
Band-Endabschnitt 8b eingreifen. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2b
ist der erste Band-Endabschnitt 8a als keilförmige Nase 11 ausgebildet, die
in eine entsprechend negativ-keilförmige Aussparung 12 im anderen Band-End
abschnitt eingreift bzw. eingreifen kann.
In Fig. 1 sind die beiden Verstellkolben 10 in etwa in einer mittleren Posi
tion dargestellt. Würden die beiden Verstellkolben 10 ausgehend von dieser
dargestellten Position jeweils nach außen bewegt, so läge das Band 8 voll
ständig an der ellipsenförmigen Innenwand 9 des Pumpenringes 19 an, wo
durch sich ein maximales Saugraumvolumen ergäbe. In diesem Falle ergibt
sich auch die höchste Förderleistung der Flügelzellenpumpe, d. h. es stellt
sich am Druckstutzen 7 ein höher Förderdruck bzw. die maximale För
dermenge der Flügelzellenpumpe ein. In dieser Position sind die beiden
Band-Endabschnitte 8a, 8b um ein gewisses Maß voneinander beabstandet,
wobei zumindest beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2a die beiden Band-End
abschnitt 8a, 8b ineinander geführt sind.
Werden ausgehend von der soeben beschriebenen oder auch von der in
Fig. 1 gezeigten Position der Verstellkolben 10 diese Verstellkolben jeweils
in radialer Richtung nach innen bewegt, so wird hierdurch - wie bereits erläu
tert und aus den Figurendarstellungen ersichtlich - der Umfang des Gehäu
se-Innenringes 4 verringert, wobei die beiden Band-Endabschnitte 8a, 8b
gegenüber den Darstellungen in den Fig. 2a, 2b aufeinander zubewegt
werden. Durch diese Verringerung des Umfangs des Gehäuse-Innenringes 4
wird jedoch auch das Volumen der beiden Saugräume 5 verringert, so daß
sich eine deutlich geringere Fördermenge am Druckstutzen 7 ergibt, wie
dies - wie oben erläutert - bei hohen Pumpendrehzahlen bzw. hohen Dreh
zahlen des Rotors 2 erwünscht ist.
Bewegt bzw. positioniert werden die Verstellkolben 10 durch den Pumpen-För
derdruck. Über zumindest eine Druckleitung 13a ist der aus dem Pum
pengehäuse 1 sowie aus einem Pumpenring 19 herausgearbeitete Zylinder 14,
in welchem der Verstellkolben 10 geführt ist, mit dem Druckstutzen 7 bzw.
mit einer sich daran anschließenden Förderleitung 17 verbunden. Dies ist
der Einfachheit halber nur für den in Fig. 1 rechtsliegenden Verstellkolben
10 dargestellt, jedoch gilt dies in gleicher Weise auch für den linksliegenden
Verstellkolben 10. Auf die Kolbenstirnseite 15a wirkt somit der Förderdruck
der Flügelzellenpumpe ein, so daß wie gewünscht bei zunehmenden För
derdruck der Verstellkolben 10 in radialer Richtung weiter nach innen be
wegt und hierdurch das Saugraumvolumen verringert und somit die Förder
menge bzw. der Förderdruck der Flügelzellenpumpe herabgesetzt wird.
Eine noch genauere Steuerung bzw. Regelung der Pumpenleistung bzw.
des Förderdruckes oder des Fördervolumens ergibt sich, wenn am Verstell
kolben 10, wie hier gezeigt, ein Differenz-Förderdruck anliegt. Dabei wirkt
auf die Kolbenstirnseite 15a im Sinne einer Verringerung des Gehäuse-
Innenring-Umfanges wie bereits erläutert der im wesentlichen ungedrosselte
Förderdruck der Flügelzellenpumpe ein (und zwar über die Druckleitung
13a), während diesem entgegengerichtet ein durch eine Blende 16 gedros
selter Förderdruck am Verstellkolben 10, und zwar an der Kolbenrückseite
15b desselben anliegt. Die soeben erwähnte Blende 16 befindet sich dabei
in der sich an den Druckstutzen 7 anschließenden Förderleitung 17 stromab
der Abzweigung der Druckleitung 13a, während die Kolbenrückseite 15b
bzw. der entsprechende Bereich des Zylinders 14 über eine weitere Druck
leitung 13b mit der Förderleitung 17 stromab der Blende 16 verbunden ist. In
Abhängigkeit von den jeweiligen Druckverhältnissen bzw. Kraftverhältnissen
können dabei die vom Hydraulikdruck beaufschlagten Stirnseiten des Ver
stellkolbens 10 den jeweiligen Anforderungen entsprechend groß gestaltet
sein, bspw. kann die Fläche der äußeren Stirnseite gleich groß derjenigen
der inneren Stirnseite sein, da dann das Gesamtdruckniveau ohne Einfluß
ist. In diesem Falle würde somit der Verstellkolben 10 alleine durch die an
liegende Druckdifferenz positioniert.
Die Ansteuerung der Verstellkolben 10 über den Differenzdruck mit Hilfe der
Blende 16 hat den Vorteil, daß die Pumpenregelung unabhängig von der
Viskosität des in der Pumpe geförderten und komprimierten Hydraulikmedi
ums sowie unabhängig vom aktuellen Förderdruck funktioniert. Zur Rege
lung des Fördervolumens wird somit keine Fremdenergie und auch keine
aufwendige Steuerelektronik benötigt. Bei Verwendung einer erfindungsge
mäßen Flügelzellenpumpe als Lenkhilfepumpe in einem Kraftfahrzeug ergibt
sich gegenüber dem bekannten Stand der Technik eine deutlich niedrigere
Verlustleistung sowie ein wesentlich geringeres Temperaturniveau des ge
samten Lenksystems. Dabei sind aufgrund des einfachen Aufbaus einer er
findungsgemäßen Flügelzellenpumpe nur niedrige Mehrkosten gegenüber
dem bisher bekannten Stand der Technik zu erwarten.
Selbstverständlich können eine Vielzahl von Details insbesondere konstruk
tiver Art durchaus abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel gestaltet
sein, ohne den Inhalt der Patentansprüche zu verlassen. So können bei
spielsweise im Band 8 insbesondere im Bereich der Band-Endabschnitte 8a,
8b (vgl. Fig. 2b) Druckausgleichsbohrungen 18 vorgesehen sein. Daneben
können im Kontaktbereich zwischen den Verstellkolben 10 sowie dem Ge
häuse-Innenring 4 (bzw. dem Band 8) geeignete Verstärkungen oder dgl.
vorgesehen sein, die ein Eindrücken des Bandes 8 durch die Verstellkolben
10 verhindern. Insbesondere ist es jedoch auch möglich, den Gehäuse-In
nenring 4 anders als durch den auf die Verstellkolben 10 einwirkenden
Hydraulikförderdruck zu verstellen, so beispielsweise durch magnetische
und/oder elektrische oder pneumatische Stellglieder, die in gewünschter
Weise angesteuert werden.
Claims (8)
1. Flügelzellenpumpe insbesondere für die Hilfskrafterzeugung in einem
Kraftfahrzeug, wie Lenkhilfepumpe oder dgl., deren durch einen Ge
häuse-Innenring (4) gebildetes Saugraumvolumen in Abhängigkeit
vom Förderdruck derart veränderbar ist, daß sich bei niedriger Pum
pendrehzahl eine maximale Fördermenge und bei hoher Pumpen
drehzahl eine geringe Fördermenge ergibt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (3) der Flügelzellenpumpe
mit ihren freien Enden an einem im Pumpengehäuse (1) vorgesehe
nen, den Gehäuse-Innenring (4) bildenden Band (8) anliegen, dessen
Länge so veränderbar ist, daß der Umfang des Gehäuse-Innenringes
(4) veränderbar ist.
2. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Band (8) zumindest im Hochdruck
bereich an der Innenwand (9) des Pumpengehäuses (1) oder eines
innerhalb desselben vorgesehenen Pumpenringes (19) anliegt und im
druckarmen Bereich derart geteilt ausgebildet ist, daß die beiden En
dabschnitte (8a, 8b) des Bandes (8) ineinander geführt sind.
3. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine keilförmige oder steg
förmige Nase (11) des einen Band-Endabschnittes (8a) in eine ent
sprechend geformte Aussparung (12) im anderen Band-Endabschnitt
(8b) eingreift.
4. Flügelzellenpumpe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im als dünnes gehärtetes Stahlband
ausgebildeten Band (8) Druckausgleichsbohrungen (18) vorgesehen
sind.
5. Flügelzellenpumpe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Länge des Ban
des (8) zumindest ein in radialer Richtung von außen auf das Band
(8) ein,wirkender Verstellkolben (10) vorgesehen ist.
6. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellkolben (10) durch den För
derdruck der Flügelzellenpumpe betätigt wird.
7. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß am Verstellkolben (10) ein Differenz-För
derdruck anliegt, wobei im Sinne einer Verringerung des Gehäu
se-Innenring-Umfanges der im wesentlichen ungedrosselte Förder
druck wirkt, dem entgegengerichtet ein durch eine Blende (16) ge
drosselter Förderdruck am Verstellkolben (10) anliegt.
8. Flügelzellenpumpe nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß einander gegenüberliegend zwei Sau
gräume (5) sowie zwei Verstellkolben (10) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997110976 DE19710976A1 (de) | 1997-03-17 | 1997-03-17 | Flügelzellenpumpe insbesondere Lenkhilfepumpe mit veränderbarem Saugraumvolumen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1997110976 DE19710976A1 (de) | 1997-03-17 | 1997-03-17 | Flügelzellenpumpe insbesondere Lenkhilfepumpe mit veränderbarem Saugraumvolumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19710976A1 true DE19710976A1 (de) | 1998-09-24 |
Family
ID=7823615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997110976 Withdrawn DE19710976A1 (de) | 1997-03-17 | 1997-03-17 | Flügelzellenpumpe insbesondere Lenkhilfepumpe mit veränderbarem Saugraumvolumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19710976A1 (de) |
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