DE196878C - - Google Patents
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- DE196878C DE196878C DENDAT196878D DE196878DA DE196878C DE 196878 C DE196878 C DE 196878C DE NDAT196878 D DENDAT196878 D DE NDAT196878D DE 196878D A DE196878D A DE 196878DA DE 196878 C DE196878 C DE 196878C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/32—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid using a mixture of gaseous fuel and pure oxygen or oxygen-enriched air
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- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196878 KLASSE 4g. GRUPPE
RUDOLF MEWES in BERLIN.
Sauerstoff-Gasgliihlichtbrenner.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sauerstoff-Gasglühlichtbrenner mit ineinandergeschliffenen
Brennerkopfteilen. Bei Versuchen, welche der Erfinder mit Sauerstoffbrennern angestellt hat, hat sich ergeben, daß es für
die Leuchtkraft und das sparsame Brennen vorteilhaft ist, die kegelförmige Ausströmungsmündung nicht kurz zu machen, sondern vielmehr
die vielfach geteilten Kanäle zwischen
ίο den kegelförmigen Brennerkopfteilen möglichst
schmal und lang zu wählen.
Dies bietet den Vorteil, daß die Verbrennungszone, selbst bei sehr kleinem Kegelwinkel
und auch bei Zylindern, von der Brennermündung fortgetragen und nach dem Umfang des Glühstrumpfes hin verlegt wird.
Ein solcher Brenner bietet, zumal wenn man die äußere und innere Kegelfläche noch mit
Wärmeaustauschrippen versieht, die Möglichkeit guter Kühlung, jedoch bei geschlossenem
Kegel oder Kegelstumpf nur für die äußere Kegelfläche, nicht aber für die innere Kegelfläche,
welche immer zuerst verschmort. Dieser Nachteil wird beseitigt, wenn man in bekannter Weise zur gleichzeitigen Erzielung
auch kleiner Brenner den Kegel innen offen läßt, so daß auch innen die kalte Außenluft
aufsteigen kann.
Die Wärmeaustauschrippen müssen wegen der Richtung des aufsteigenden Luftstromes
mit den Schnittlinien von durch die Kegeloder Zylinderachse gelegten Ebenen zusammenfallen.
Die Möglichkeit einer genauen zentrischen Einstellung der einzelnen Kegelstumpfe oder
Zylinder ist für eine gleichförmige Flammenbildung von größter Wichtigkeit. Man braucht
zu diesem Zweck die verschiedenen Hohlkörper, deren Wanddicken genügend stark zu
wählen sind, nur genau ineinander einzuschleifen und hierauf in die Oberflächen mittels
eines Stahles gerade oder gewundene Rillen einzuritzen, so daß für das Gas sowohl
wie auch für den Sauerstoff zahlreiche kleine geradlinige oder gewundene Kanäle
gebildet werden.
Eine derartige Zentrierung der einzelnen ineinandergeschobenen Hohlteile hat sich auch
beim Ersatz der Hohlkegel durch Hohlzylinder als außerordentlich wirksam und gut erwiesen,
insbesondere bei unten offenen Hohlzylindern.
Für eine gleichmäßige Verteilung der Gasströme im Brennerkopf ist durch geeignete
Anordnung der in die Ringkanäle mündenden Zuleitungen zu sorgen.
Die Kegelform für den Brennerkopf bietet den Vorteil, daß man durch eine einfache
Vergrößerung der Kegel trotz geringer Brennerhöhe infolge der verhältnismäßig zunehmenden
Kühlwirkung Dauerbrenner von ganz bedeutenden Kerzenzahlen erhalten kann. Ein 3000 Kerzenbrenner wird z. B. nicht größer
und schwerer als ein gewöhnlicher Auerbrenner.
Der obere Teil des Brenners über dem Regelungshahn ist zweckmäßig in den letzteren
durch Isoliermaterial (Speckstein, Rostkitt o. dgl.) einzusetzen.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 5
verschiedene Ausführungsformen des Brenners dargestellt. Während der Brennerkopf
nach Fig. ι bis 4 aus ineinandergeschliffenen Hohlkegeln besteht, ist der in Fig. 5 und 6
dargestellte Kopf aus ineinandergeschliffenen Hohlzylindern zusammengesetzt.
Das Gas tritt bei α und der Sauerstoff bei b bzw. bei b und c ein. Das Gas strömt durch die in die Außenfläche des mittleren Kegels eingeritzten Kanäle d (Fig. 2) und der Sauerstoff durch die in die Außenflächen des inneren und äußeren Kegelmantels eingeritzten Kanäle e und f aus. Wegen der Enge dieser Kanäle fließen die Gase vielfach geteilt mit großer Geschwindigkeit der Brennermündung zu.
Das Gas tritt bei α und der Sauerstoff bei b bzw. bei b und c ein. Das Gas strömt durch die in die Außenfläche des mittleren Kegels eingeritzten Kanäle d (Fig. 2) und der Sauerstoff durch die in die Außenflächen des inneren und äußeren Kegelmantels eingeritzten Kanäle e und f aus. Wegen der Enge dieser Kanäle fließen die Gase vielfach geteilt mit großer Geschwindigkeit der Brennermündung zu.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Sauerstoff-Gasglühlichtbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brennerkopf bildenden Hohlkegelstumpfe oder Hohlzylinder ineinandergeschliffen und in die Mantelfläche geradlinige oder gewundene Rillen eingeritzt sind, so daß zahlreiche Zuflußkanäle für das Gas und den Sauerstoff zwischen den Mantelflächen gebildet werden.
- 2. Ein Sauerstoff-Gasglühlichtbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Mantelfläche des äußeren Kegelstumpfes und die innere Mantelfläche des inneren Kegelstumpfes mit Wärmeaustauschrippen versehen sind.
- 3. Ein Sauerstoff-Gasglühlichtbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkegelstumpfe mit ihren größeren Durchmessern an der Brennermündung liegen.
- 4. Ein Sauerstoff-Gasglühlichtbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkegelstumpfe mit ihren kleineren Durchmessern an der Brennermündung liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196878C true DE196878C (de) |
Family
ID=459814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196878D Active DE196878C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196878C (de) |
-
0
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