DE19644541C2 - Vorrichtung zum Zuführen von Befestigungselementen - Google Patents
Vorrichtung zum Zuführen von BefestigungselementenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
- B21J15/30—Particular elements, e.g. supports; Suspension equipment specially adapted for portable riveters
- B21J15/32—Devices for inserting or holding rivets in position with or without feeding arrangements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P19/00—Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
- B23P19/001—Article feeders for assembling machines
- B23P19/003—Escapement mechanisms used therewith
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Befestigungsele
menten, gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Befestigungselementen ist beispiels
weise durch die DE 44 23 165 A1 bekannt geworden. Diese Patentanmel
dung befaßt sich insbesondere mit dem Problem, Niete lagegerecht einer
Eintreibmaschine zuzuführen, wobei die Niet-Schaftlänge gleich oder kleiner
dem Kopfdurchmesser ist, so daß die Niete dazu neigen, Ihre erforderliche
Orientierung zu verlieren, wenn nicht besondere Führungseinrichtungen
längs der Wegstrecke vorgesehen sind. Wesentliche Bauteile des im Stande
der Technik beschriebenen Übergabemechanismus sind ein massiver Block
mit darin aufgenommener zweiteiliger Welle, die um einen vorgegebenen
Winkel drehbar ist. Ein an der Welle angesetzter Schwenkarm dient der
Übergabe der Niete. Für eine der Niet-Übergabe des weiteren dienenden
Hubbewegung sowie für die Schwenkbewegung sind separate Kolben-Zylin
dereinheiten mit entsprechenden Übertragungsmechanismen erforderlich,
die den gesamten Übergabemechanismus konstruktiv aufwendig und damit
auch störanfällig gestalten. Durch die Vielzahl der einzelnen Niet-Transport
schritte arbeitet die Vorrichtung relativ langsam, d. h. es können nur recht
wenig Niete pro Zeiteinheit verarbeitet werden.
Durch die DE 39 22 439 C2 ist eine gattungsbildende Vorrichtung zur Einzel
zuführung von hintereinander zwischen Führungsschienen angeordneten
Bolzen und/oder Stiften zu mindestens einem mit Blasluft beaufschlagten, zu
einem Bolzenschweißgerät führenden Bolzenauslass bekannt geworden.
Diese weist einen zwischen den Führungsschienen und mindestens zwei
zu mindestens einem Bolzenschweißgerät führenden Bolzenauslässen an
geordneten, in wechselnden Richtungen drehenden Rotor mit mindestens
zwei Aufnahmeschlitzen für jeweils einen Bolzen auf, wobei die Aufnahme
schlitze am Außenumfang des Rotors so angeordnet sind, dass am Ende
jeder Drehbewegung einer den Führungsschienen und einer einem der Bol
zenauslässe gegenüber steht. Zwar ist mit dieser Vorrichtung eine relativ
hohe Taktfrequenz bei der Zufuhr der Bolzen möglich, eine optimale,
störungsunanfällige Orientierung der Bolzen bzw. Stifte über ihren gesamten
Förderweg ist aber nicht sichergestellt.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung soweit zu verbessern, daß im
Zuge eines konstruktiv einfachen, kompakten Aufbaues eine hohe Taktfre
quenz bei der Befestigungselement-Übergabe möglich ist, wobei die Befesti
gungselemente stets ihre richtige Orientierung beibehalten.
Die erfindungsgemäße Lösung ist in den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruches 1 zu sehen. Dadurch, daß ein in einem Gehäuse einge
schlossener Drehteller im wesentlichen das einzig bewegte Teil des Überga
bemechanismus ist, ist eine hohe Taktfrequenz möglich. Dadurch, daß des
weiteren der jedem Befestigungselement innerhalb eines den Drehteller auf
nehmenden Gehäuseblockes und in Aussparungen des Drehtellers zur Ver
fügung gestellte Raum im wesentlichen auf die Abmessungen des Befesti
gungselementes zugeschnitten ist, so daß dieses darin praktisch spielfrei
Platz findet, ist gewährleistet, daß das Befestigungselement stets seine rich
tige Orientierung beibehält. Die optimal aufeinander abgestimmten Bauteile
des Gehäuseblockes ermöglichen darüber hinaus eine kompakte Bauweise.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
nachstehend beschrieben und in der zugehörigen Zeichnung dargestellt.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Perspektivdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der wesentlichen Einzelteile des Überga
bemechanismus.
Das nachstehend im einzelnen erläuterte Ausführungsbeispiel bezieht sich
auf eine Vorrichtung zum Zuführen von Stanznieten 4 zu einer Eintreibma
schine mittels der Kraftfahrzeug-Karosserieelemente miteinander verbunden
werden. Die Erfindung ist natürlich nicht auf die Handhabung dieser Art von
Befestigungselementen oder auf diesen Verwendungszweck beschränkt,
angeschlossenen Bauteile auch anderweitig einsetzbar. Anstatt Niete
können beispielsweise auch Nägel oder dergleichen Befestigungselemente
verarbeitet werden.
Wie sich aus der Zusammenschau der Fig. 1 und 2 ergibt, ist einem
Übergabemechanismus 1 ein etwa L-förmig gebogener Kanal 3 vorgelagert,
der aus zwei zusammensteckbaren Kanalhälften 3.1, 3.2 besteht. Der
Kanalquerschnitt ist der Form darin geführter Niete 4 so angepaßt, daß
diese nicht verkanten oder verklemmen können, sondern vielmehr während
des Transports ihre Orientierung beibehalten.
Das untere Ende des Kanales 3 ist als Flansch (Flanschteile 5.1, 5.2)
ausgebildet und in eine Aussparung 6 eines Halters 7 eingesetzt. Der Kanal
3 ragt dabei aus einem Durchbruch 8 im Halter 7 heraus. Über diesen Halter
7 ist der Kanal 3 an einen Gehäuseblock 9 des Übergabemechanismus 1
angeschraubt (Bohrungen 10 für Befestigungsschrauben).
Der Gehäuseblock 9 besteht im wesentlichen aus einer Anzahl
übereinanderliegender, scheibenförmiger und mittels Durchgangsschrauben
12 zusammengehaltener Elemente. Diese sind - von oben nach unten - eine
Kopfplatte 13, eine Distanzplatte 14, ein Deckelteil 15, ein Drehteller 16, ein
mittig geteilter Distanzring 17 (Ringteile 17.1, 17.2) und eine Bodenplatte 18.
Sämtliche der genannten Teile, mit Ausnahme des Drehtellers 16, sind mit
Aussparungen 19 bis 23 versehen, um die aus der Aussparung 6 des
Halters 7 etwas herausragenden Flanschteile 5.1, 5.2 aufzunehmen.
Die Kopfplatte 13 ist mit zwei Druckluftanschlüssen 25, 26 versehen, über die
jeweils Druckluft durch entsprechende Bohrungen 27, 28 bzw. 29, 30 in der
Kopfplatte 13 bzw. in der Distanzplatte 14 zu linken und rechten, in die
Oberseite des Deckelteiles 15 eingefräste Nuten 32, 33 gelangen kann. Die
L-förmig gewinkelten Nuten 32, 33 münden in einen ebenfalls in die
Oberseite des Deckelteiles 15 eingearbeiteten halbkreisförmigen Hohlraum
34.
Durch einen zentrischen Durchbruch 35 im Hohlraum 34 ragt ein
Drehzapfen 36, der desweiteren in der darüberliegenden Distanzplatte 14 in
einer Lagerbohrung 37 aufgenommen ist und dessen unterer Abschnitt
schließlich abgeflachte Seitenflächen 38, 39 aufweist, mit denen er in eine
entsprechend konturierte Aufnahmeöffnung 40 im Drehteller 16 eingreift und
mit diesem somit in drehfester Mitnahmeverbindung steht. Ein den unteren
Abschluß bildender Zapfenteil 41 des Drehzapfens 36 ist in einer
geeigneten Lagerbohrung 51 in der Bodenplatte 18 aufgenommen. Vom
Drehzapfen 36 ragt radial ein Finger 42 weg, dessen Höhe etwa der Tiefe
des halbkreisförmigen Hohlraumes 34 entspricht und dessen radiale
Erstreckung so gewählt ist, daß er bis zur Wandung des halbkreisförmigen
Hohlraumes 34 reicht.
Der Drehteller 16 weist diametral gegenüberliegende Aussparungen 43, 44
auf, wobei die Höhe des Drehtellers 16 sowie die übrige Form einer jeden
Aussparung 43, 44 so bemessen sind, daß darin ein Niet 4 nahezu spielfrei
Platz findet. Im Bereich einer jeden Aussparung 43, 44 ist der Drehteller 16
mit einem kleinen Magneten 11 bestückt, der das zugeführte Niet 4 sicher in
der Aussparung 43, 44 hält. In orthogonaler Ausrichtung zu diesen beiden
Aussparungen 43, 44 ist der Drehteller 16 mit weiteren, größer bemessenen
und auch der Gewichtseinsparung dienenden Aussparungen 45, 46
ausgestattet.
Die Ringteile 17.1, 17.2 des Distanzringes 17 umschließen den Drehteller
16. Sie sind um ein geringfügiges Maß höher als der Drehteller 16 und
sorgen so für die ausreichende Beabstandung von Deckelteil 15 und
Bodenplatte 18.
Eine kleine Entlüftungsbohrung 31 in der Bodenplatte 18 sorgt dafür, daß
der beim Zuführen des Nietes 4 entstehende Überdruck abgebaut wird.
An die dem Kanal 3 gegenüberliegende Seite des Gehäuseblockes 9 ist ein
Ladeschacht 47 angesetzt. In eine bezüglich seiner Höhe etwa mittige
Aussparung 48 ragen die dem Ladeschacht 47 zugewandten Abschnitte von
Distanzplatte 14, Deckelteil 15, Drehteller 16 und Bodenplatte 18 hinein,
während die der Aussparung 48 benachbarten oberen und unteren
Fortsätze 49, 50 von entsprechend konturierten Ausnehmungen 52, 53, 54
der Kopfplatte 13, des Distanzringes 17 und der Bodenplatte 18
umschlossen sind. Hier sind auch Aufnahmebohrungen 55, 56, 57, 58 für
Befestigungsschrauben 59 zur Verbindung des Ladeschachtes 47 mit dem
Gehäuseblock 9 untergebracht.
Innerhalb einer zentrischen Bohrung 60 des Ladeschachtes 47 sitzt eine
Spannzange 62, deren Funktion es ist, das vom Übergabemechanismus 1,
das heißt vom Drehteller 16 herangeführte Niet 4 in einer mittigen
Durchtrittsbohrung 63 aufzunehmen, zentriert zu hatten und lagerichtig nach
unten gelangen und aus dem Ladeschacht 47 heraustreten zu lassen.
Oberhalb des Ladeschachtes 47 und konzentrisch zu diesem angeordnet
befindet sich ein Aufnahmerohr 64 für einen Stößel 2 (hier nicht im Detail
gezeigt) einer Eintreibmaschine, über die das lagerichtig positionierte Niet 4
in die zu verbindenden Bleche eingetrieben werden kann. Einzelheiten zur
Eintreibmaschine sind hier nicht gezeigt, da nicht zur Erfindung gehörig.
Solche Eintreibmaschinen sind im Stand der Technik in verschiedenen
Ausführungsvarianten hinlänglich bekannt.
Das Zuführen (Pfeil 65) bereits vereinzelter Niete 4 zum Kanal 3 bzw. die
Vereinzelung der Niete 4 selbst könnte beispielsweise entsprechend der
eingangs in Bezug genommenen Patentanmeldung DE 44 23 165 A1
erfolgen (vgl. dortige Fig. 5).
In unmittelbarer Nähe zu den Druckluftanschlüssen 25, 26 ragen Sensoren
66, 67 durch entsprechend bemaßte Bohrungen 68, 69 bzw. 70, 71 bzw. 72, 73
in der Kopfplatte 13 bzw. in der Distanzplatte 14 bzw. im Deckelteil 15
hindurch und dienen der Positionserfassung (Drehstellung) des Drehtellers
16. Die Sensoren 66, 67 sind über entsprechende Leitungen 74, 75 mit einem
Steuergerät verbunden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Ein vereinzeltes und in richtiger Orientierung durch den Kanal 3 geführtes Niet 4 gelangt von dort unmittelbar in die Aussparung 44 im Drehteller 16. Daraufhin wird über Anlegen von Druckluft am Druckluftanschluß 25 der Finger 42 des Drehzapfens 36 beaufschlagt und um 180° im Uhrzeigersinn bewegt. Aufgrund der Mitnahmeverbindung mit dem Drehteller 16 führt dieser eine entsprechende Bewegung aus, wodurch das Niet 4 in die Aussparung 48 im Ladeschacht 47 gelangt. Die Längsachse des Nietes 4 fluchtet in dieser Position mit der durch die Längsachse 61 markierten Bewegungsbahn des Stößels 2 der Eintreibmaschine. Aufgrund der engen maßlichen Toleranzen der das Niet umgebenden und führenden Werkzeugteile (Deckelteil 15, Drehteller 16, Distanzring 17, Bodenplatte 18, Kanal 3) ist dafür Sorge getragen, daß das Niet 4 auch noch innerhalb des Ladeschachtes 47 lagerichtig positioniert ist. Nachdem über die Sensoren 66, 67 der korrekte Bewegungsablauf des Drehtellers 16 detektiert worden ist, kann der Stößel 2 der Eintreibmaschine entsprechend angesteuert werden, um den Eintreibvorgang vorzunehmen.
Ein vereinzeltes und in richtiger Orientierung durch den Kanal 3 geführtes Niet 4 gelangt von dort unmittelbar in die Aussparung 44 im Drehteller 16. Daraufhin wird über Anlegen von Druckluft am Druckluftanschluß 25 der Finger 42 des Drehzapfens 36 beaufschlagt und um 180° im Uhrzeigersinn bewegt. Aufgrund der Mitnahmeverbindung mit dem Drehteller 16 führt dieser eine entsprechende Bewegung aus, wodurch das Niet 4 in die Aussparung 48 im Ladeschacht 47 gelangt. Die Längsachse des Nietes 4 fluchtet in dieser Position mit der durch die Längsachse 61 markierten Bewegungsbahn des Stößels 2 der Eintreibmaschine. Aufgrund der engen maßlichen Toleranzen der das Niet umgebenden und führenden Werkzeugteile (Deckelteil 15, Drehteller 16, Distanzring 17, Bodenplatte 18, Kanal 3) ist dafür Sorge getragen, daß das Niet 4 auch noch innerhalb des Ladeschachtes 47 lagerichtig positioniert ist. Nachdem über die Sensoren 66, 67 der korrekte Bewegungsablauf des Drehtellers 16 detektiert worden ist, kann der Stößel 2 der Eintreibmaschine entsprechend angesteuert werden, um den Eintreibvorgang vorzunehmen.
Währenddessen wurde über den Kanal 3 ein weiteres Niet 4 bereitgestellt
und über den Kanalausgang am Kanalflansch in die unmittelbar sich daran
anschließende Aussparung 43 des Drehtellers 16 gefördert. Durch
Beaufschlagung des Druckluftanschlusses 26 kann dann die über die Nut 33
auf den Finger 42 des Drehzapfens 36 wirkende Druckluft ein
Verschwenken des Drehtellers 16 um 180° im Gegenuhrzeigersinn
bewirken. Danach steht also innerhalb kurzer Zeit erneut ein Niet 4 im
Ladeschacht 47 bereit um verarbeitet zu werden. Es versteht sich, daß zuvor
der Stößel 2 der Eintreibmaschine wieder in seine Ausgangsstellung
zurückgefahren ist.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Zuführen von Befestigungselementen, beispielsweise
Niete, zu einer Verarbeitungsmaschine, beispielsweise einer Eintreibma
schine, mit einem ein Schwenkteil aufweisenden Übergabemechanismus,
der jeweils ein Befestigungselement nach dem Separieren aus einem Vor
rat in einer verarbeitungsgerecht positionierten Lage der Verarbeitungs
maschine zuführt, wobei der Übergabemechanismus einen in einem
Gehäuseblock eingeschlossenen Drehteller mit mindestens einer
umfangseitigen Aussparung zur Aufnahme eines Befestigungselementes
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (43, 44) sowie
weitere, das Befestigungselement (4) umgebende und führende Teile
(3, 15, 17, 18) so aufeinander abgestimmt sind, daß es dort nahezu spielfrei
Platz findet, und daß der Gehäuseblock (9) aus einer Anzahl
übereinanderliegender, scheibenförmiger Elemente, nämlich einer
Kopfplatte (13), einer Distanzplatte (14), einem Deckelteil (15), dem
Drehteller (16), einem mittig geteilten Distanzring (17) und einer
Bodenplatte (18) besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Förder
richtung des Befestigungselementes (4) dem Gehäuseblock (9) ein der
Befestigungselementen-Zufuhr dienender Kanal (3) vorgeschaltet und ein
dem Anschluß einer Eintreibmaschine dienender Ladeschacht (47) nach
geschaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal
(3) aus zwei zusammensteckbaren Kanalhälften (3.1, 3.2) besteht, daß
der Kanalquerschnitt der Form des darin geführten Befestigungselemen
tes (4) angepaßt ist, und daß ein flanschartiges Kanalende in eine Aus
sparung (6) eines Halters (7) eingesetzt ist, über den der Kanal (3) mit
dem Gehäuseblock (9) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das De
ckelteil (15) auf seiner Oberseite mit einem etwa halbkreisförmigen Hohl
raum (34) ausgestattet ist, wobei durch einen zentrischen Durchbruch
(35) im Hohlraum (34) ein Drehzapfen (36) ragt, der in der Distanzplatte
(14) und der Bodenplatte (18) in Lagerbohrungen (37, 51) aufgenommen
ist und dessen unterer Abschnitt abgeflachte Seitenflächen (38, 39) auf
weist, mit denen er in eine entsprechend konturierte Aufnahmeöffnung
(40) im Drehteller (16) eingreift, und daß schließlich vom Drehzapfen (36)
ein Finger (42) radial wegragt, der von Druckluft beaufschlagbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohl
raum (34) des Deckelteiles (15) in seitliche Nuten (32, 33) ausläuft, die
über Bohrungen (29, 30 bzw. 27, 28) in der Distanzplatte (14) und in der
Kopfplatte (13) in dortige Druckluftanschlüsse (25, 36) münden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreh
teller (16) von dem mittig geteilten Distanzring (17) umgeben ist und zwei
diametral gegenüberliegend angeordnete Aussparungen (43, 44) zur je
weiligen Aufnahme eines Befestigungselementes (4) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aus
sparung (43, 44) mit einem Magneten (11) bestückt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreh
stellung des Drehtellers (16) mittels auf der Kopfplatte (13) aufgesetzter
und durch die Distanzplatte (14) und das Deckelteil (15) ragender Senso
ren (66, 67) detektiert wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
einer zentrischen Bohrung (60) des Ladeschachtes (47) eine Spann
zange (62) eingesetzt ist, in deren mittiger Durchtrittsbohrung (63) ein
vom Gehäuseblock (9) herangeführtes Befestigungselement (4) aufge
nommen, zentriert, gehalten und lagerichtig nach unten aus dem Lade
schacht (47) herausbefördert werden kann.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in eine be
züglich seiner Höhe etwa mittige Aussparung (48) des Ladeschachtes
(47) die ihm zugewandten Abschnitte von Distanzplatte (14), Deckelteil
(15), Drehteller (16) und Bodenplatte (18) hineinragen, während der Aus
sparung (48) benachbarte obere und untere Fortsätze (49, 50) von ent
sprechend konturierten Ausnehmungen (52, 53, 54) der Kopfplatte (13),
des Distanzringes (17) und der Bodenplatte (18) umschlossen sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996144541 DE19644541C2 (de) | 1996-10-26 | 1996-10-26 | Vorrichtung zum Zuführen von Befestigungselementen |
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|---|---|---|---|
| DE1996144541 DE19644541C2 (de) | 1996-10-26 | 1996-10-26 | Vorrichtung zum Zuführen von Befestigungselementen |
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|---|---|
| DE19644541A1 DE19644541A1 (de) | 1998-04-30 |
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Family
ID=7810072
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| DE1996144541 Expired - Fee Related DE19644541C2 (de) | 1996-10-26 | 1996-10-26 | Vorrichtung zum Zuführen von Befestigungselementen |
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