DE196309C - - Google Patents
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- DE196309C DE196309C DENDAT196309D DE196309DA DE196309C DE 196309 C DE196309 C DE 196309C DE NDAT196309 D DENDAT196309 D DE NDAT196309D DE 196309D A DE196309D A DE 196309DA DE 196309 C DE196309 C DE 196309C
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- stone
- diamond
- girdle
- facets
- polished
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C17/00—Gems or the like
- A44C17/001—Faceting gems
Landscapes
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher wurde die Rundiste eines Diamanten unpoliert gelassen, wodurch es vorkam, daß
beim Fassen des Steines die Werkzeuge des Arbeiters sich sehr leicht an dem Stein fingen
und denselben durch Absplittern beschädigten. Sollte ein Diamant an der ganzen Oberfläche
poliert werden, so konnte man dies nur dann, wenn man den Fassungsrand, d. h. die Rundiste
nicht als Fläche ausbildete, so daß das
ίο Oberteil des Steines im spitzen Winkel mit
dem Unterteile desselben zusammentraf. Dieser so gebildete scharfe Fassungsrand splitterte
bei der Verarbeitung des Steines sehr leicht ab und man mußte dann ein Nachschleifen
des Steines vornehmen, wodurch natürlich ein verhältnismäßig großer Verlust entstand.
Diesen Übelständen soll durch die vorliegende Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß
man den Stein mit einer gekrümmten und fortlaufend gleichmäßig' polierten Rundiste
herstellt, wobei die Rundistenfläche in stumpfen Winkeln die Fassetten des Ober- und Unterteils
des Steines trifft. Dadurch, daß die Rundistenfläche poliert ist, kann eine Beschädigung
des Diamanten bei der Verarbeitung desselben nicht stattfinden. Durch eine derartige
polierte Rundiste wird der Glanz, d. h. das Feuer des Diamanten sehr bedeutend erhöht,
da durch die polierte Rundistenfläche eine zusätzliche Menge Lichtstrahlen in den
Stein hineinfallen können.
Auf der Zeichnung ist ein Diamant in Seitenansicht und in Draufsicht dargestellt.
Der Diamant ist der Zeichnung gemäß an dem Fassungsrand 1 als- fortlaufende Fläche
ausgebildet, und zwar läuft diese Fläche rund um den Stein herum. Die Fläche bildet nach
dem dargestellten Ausführungsbeispiel den Mantel eines Zylinders, dessen Achse mit der
Achse x-x des Steines zusammenfällt. Der Diamant wird wenigstens am Oberteile mit
mehreren flachen Fassetten versehen, welche die Rundistenfläche in gekrümmten Kanten
schneiden. Zweckmäßig wird sowohl das ^ Oberteil als auch das Unterteil des Steines
mit derartigen flachen . Fassetten geschliffen, und zwar so, daß eine fortlaufende Reihe
derartiger Fassetten 2, 6, 7, 8 usw. rund um den Diamanten herumlaufen. Diese Fassetten
treffen in stumpfen Winkeln mit der Rundistenfläche zusammen, wie aus den Linien
4, 5 ersichtlich ist. Hierdurch werden scharfe Kanten vermieden und folglich wird auch ein
Splittern unmöglich gemacht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Diamant, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe an dem Fassungsrand eine gekrümmte und polierte Fläche besitzt, welche mit den Fassetten des Ober- und Unterteils des Steines in stumpfen Winkeln zusammenpaßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196309C true DE196309C (de) |
Family
ID=459302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196309D Active DE196309C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196309C (de) |
-
0
- DE DENDAT196309D patent/DE196309C/de active Active
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